Das ist sehr typisch für eine ES, was du schreibst. In neuerer Literatur wird ES als eine Art der kontrollsucht verstanden - und genau das beschreibst du hier ja.

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Also erst mal zur fachlichen Einschätzung: wärest du ein Psychopath, wärest du eigentlich nicht so richtig darum besorgt, dass irgendwie zu äußern. Du würdest es auch nicht so mitbekommen, denn normalerweise hättest du ab Geburt wenig Gefühle gehabt. Du beschreibst ja eher, dass die Gefühle nachgelassen haben. Zudem hättest du als Psychopath eher weniger in einem online Forum fremder Meinung gefragt, sondern eher sehr sachlich und faktisch recherchiert.

Dennoch ist es ja eine Beobachtung von dir, dass deine Gefühle abgenommen haben und du darum besorgt bist. Das kannst du doch super in die Therapie einbringen. Sogar mit der Formulierung, dass du manchmal besorgt bist, Psychopath zu sein.

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Die Frage, die du stellst, kommt aus dem Bereich der testtheorie. Du kannst ja mal recherchieren zur gaußschen normalverteilubg und wo sie in den Sozialwissenschaften auftaucht und wo eben die nicht nachgewiesen werden kann.

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Ich würde erzählen, dass das Narben sind, die entstehen wenn die Haut verletzt ist. Und dass du dich da verletzt haben musst, aber nicht mehr recht weißt, wie das passiert ist. Sei es eine Katze oder hingefallen, etc - du musst ja nicht thematisieren, dass du Gewalt gegen dich angewendet hast, damit können Kinder sicherlich noch nicht umgehen.

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Mir fehlt ehrlich gesagt bisschen der Kontext. Ich finde das jetzt weder richtig noch falsch, ich verstehe es eher nicht.

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Also, irgendwie ist das eigene Gewicht ja jedem selbst überlassen - und da ich keinen Bezug zu dir habe, „finde“ ich das erst mal egal…

und: Nicht jedes Untergewicht ist eine Essstörung, in sofern… Du scheinst auch keinen Leidensdruck zu haben, wieso sollte man da jetzt intervenieren?

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Ich hab ein psychisches Problem mit dem Videospiel Rocket League?

Unzwar ich spiele seit 4 Jahren Rocket League und natürlich angefangen damit, weil mir es unglaublich viel Spaß gemacht hat und ich mich immer wieder verbessert habe.

Und mein Traum war es auch, zu den besten zu gehören...

Aber in den letzten 2 Jahren habe ich extrem viele psychische Schmelzungen in diesem Spiel mit Ranksystem und Matchmaking.

Ich hab irgendwo dann Point Nemo erreicht, wo ich die Fortschritte immer kleiner und kleiner wurden.

Ich spiele meistens nur noch so 3-4 Games wo ich gewinne und habe dann 2-3 Games wo ich jämmerlich auf die Schnauze kassiere, egal wie klug oder strategisch ich spiele.

Ich hab das Gefühl, dass das Matchmaking ein mieses Teufelswerk ist, obwohl mir andere erzählen, dass es tatsächlich MMR-basiert ist, aber ich kann dieser Lüge einfach kein glauben schenken.

Auf jeden Fall habe ich oft sogenannte "Tilts", also wo ich mich aufrege, in den Chat schreibe, dass meine Tm8s schlecht sind und ich dann oft desw. einen Social Bann kassiere.

Aus Liebe zum Game, wurde halt Hass zum Game, wo ich mittlerweile alle Spieler dieses Spiel spielen nicht mehr respektieren kann.

Desw. bin ich oft nur noch am rumbeleidigen, vor allem auf anderen Accounts, damit mir ein Bann egal sein kann... und auf Low Accounts werde ich halt nie gebannt nur auf dem Main.

Rocket League wurde so sehr zu meinem Lebensinhalt, dass ich einfach keine andere Möglichkeit gefunden habe, noch wirklich Spaß im Leben zu erleben.

Und vor 3 Monaten habe ich einen meiner schlimmsten Fehler im Leben gemacht...

Ich dachte wirklich, dass medizinisches Cannabis mich glücklich machen würde und ich entspannter spielen würde... desw. habe ich 2 Wochen medizinisches Cannabis mit nur 1% THC konsumiert... und dieses Zeug hat mein Gehirn komplett aufgewirbelt und pures Chaos zurückgelassen. Ich hab das Gefühl, dass ich mir meinen eigentlichen Skill einfach weg geraucht habe. Ich bin so bestürzt und verbittert über diese Lage, dass teilweise mein Leben ab jetzt kein Sinn mehr ergibt, weil Rocket League mein Sinn war.

Ich habe das Gefühl, dass ich jetzt nur noch ein Idiot bin, der ständig in Rocket League gebannt wird, aufgrund von "Tilts/ emotionalen Zusammenbrüchen".

Und das ist genau der Punkt, warum ich nicht mehr klar komme in meinem Leben. Warum sich mein Leben jetzt wie ein schlechter Witz anfühlt... weil ich mich nur dadurch definiert habe, dass ich in Rocket League die Gegner zu 85% zerstören konnte durch meine gelernten Fähigkeiten und Training.

Jetzt scheint alles weg zu sein, obwohl das mit dem Cannabis 3 Monate her ist. Ich weiß langsam nicht mehr, was ich in meinem Leben noch anfangen soll... weil gefühlt Rocket League alles für mich war in meinem schizophrenen Leben. Ich hab nichts und niemand im Leben... ich hab alle meine Freunde verloren, sie ghosten mich... ich hab keine Frau, Freundin, Freunde, soziales Leben oder sonst irgendwas... alles was ich hatte war mein Skill und bluthartes Training und jetzt ist dieser Fortschritt verloren wegen medzinisches Cannabis.

Ich weiß nicht ob es jetzt 5 Jahre braucht, bis wieder meine Fähigkeiten zurück kommen und ich weiß nicht was mich im Leben jemals wieder erfüllen wird außer Rocket League.

Ich hab nur noch psychische Probleme in diesem Spiel. Es ist wie eine zusätzliche mentale Krankheit neben meiner paranoiden Schizophrenie.

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Am besten wäre, du lässt das Spiel ganz sein. Mach mal halbes Jahr Pause.

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Wie ich das finde: ist mir ehrlicherweise egal.

Wie ich das einschätze: du hast eine Depression mit angsterkrankung, das ist total typisch. Ist jetzt nicht so super viel.

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Denke es kann 2 Gründe haben: einerseits kann man sich ja wirklich mit düsteren Themen beschäftigen, suiziden, morden, etc. und andererseits entzaubert man ja auch die Psyche etwas - das reizvoll Unbekannte geht weg.

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Okay, du bist also in der Klinik angekommen, warst aggressiv zu anderen und hast deren Erkrankung in Frage gestellt. Jetzt grenzen sie dich aus und du forderst aber Verständnis für deine Umstände ein.

Ganh klare Antwort: Verständnis für dich bekommst du erst, wenn du vorher Verständnis für die anderen aufbringst - und hierbei ist nicht wichtig, ob du subjektiv glaubst genug Verständnis gezeigt zu haben, sondern ob die anderen sich subjektiv von dir verstanden und akzeptiert fühlen. Da können auch Ärzte und Pfleger nichts machen - man kann niemanden zwingen jemand anderen zu mögen.

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Naja, er war vorher schlecht zu dir und nach der Trennung ist er gekränkt - warum sollte sich sein Verhalten deshalb zum besseren ändern?

am besten ist, ihm keine angriffsfläche zu bieten. Dazu gehört, ihn zu blockieren und unter keinen Umständen auf seine Provokation zu antworten.

ich verstehe übrigens nicht, wieso er von den Inhalten einer vertraulichen Gespräches mit der Lehrerin erfährt

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Du könntest sie aufschreiben und mitbringen.

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Nein.

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Der Coaching Begriff ist nicht geschützt. Jeder kann sich Coach nennen, deshalb schauen viele auf die Qualifikationen, wenn sie einen Coach suchen.

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Ich mein ich hatte eine Studie gelesen, die herleitet dass wenn man eine neue Sprache mit Dialekt erlernt (also in der Aussprache nicht unmittelbar korrigiert wird), Dialekte für immer bleiben.

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Vermutung Diagnose?

Hi, ich wollte hier mal ein Thema ansprechen was mich schon seit Jahren belastet und es würde mir helfen wenn jemand, der ähnliches erlebt hat, davon berichten könnte.

Nur zur Info: ich war noch nie in Therapie (bin auf einer Warteliste), habe keine Diagnosen und stelle auch keine Selbstdiagnosen auf! Ich hoffe nur dass es jemanden gibt, der eine Vermutung hätte, was los mit mir ist.

Mein Problem: Egal wo ich mich befinde, aber vor allem in der Öffentlichkeit bin ich ständig angespannt. Ich habe ständig das Gefühl beobachtet zu werden auch wenn keine Menschen in der Nähe sind. Auch wenn ich nachts kurz mit dem Hund vor die Tür gehe. Ich mache mir ständig Gedanken ob ich gerade komisch laufe, und vergesse dabei zu atmen, dann werde ich panisch und frage mich ob man mir ansieht wie nervös ich bin. Um das irgendwie zu verarbeiten beiße ich mir auf den Backen rum, beiße mir die Finger und Lippen wund. Ich kriege starke Schmerzen in der Brust weil ich keine Luft kriege und denke ich ersticke gleich aber möchte nicht zu laut atmen um aufzufallen. Es endet oft in einer Panikattacke und ich schäme mich zu Grund und Boden, wenn mich Leute komisch anstarren. Ich bin eigentlich ein sehr offener und kommunikativer Mensch, würde aber niemals von selbst ein Gespräch mit Fremden anfangen. Meine Freunde sagen, man würde es mi kaum anmerken so angespannt zu sein.

Aber ich fühle mich jeden Tag so. Auch wenn ich alleine Zuhause bin und es keinen Grund gibt, angespannt zu sein, bin ich es trotzdem.

Nun ist die Frage, fühlt ihr euch auch so? Wenn ja, was macht ihr, dass das Leben ein bisschen einfacher wird? Habt ihr Diagnosen? Danke schonmal für eure Zeit❤️

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Hey… ja, was du beschreibst ist eine Situation, in der sich relativ häufig junge Frauen befinden. Und das ist nicht ein klares Krankheitsbild, sondern eine gemischte Gemengelage…

zunächst stehen Ängste im Raum. Egal ob vor Menschen oder vor Peinlichkeiten, völlig egal. Oft sind Ängste der latente Grund und Boden, auf dem alles andere aufbaut. Und immer wenn Ängste da sind, versuchen Menschen strategisch das „Unheil“ zu vermeiden —> das endet meistens in Zwängen oder Kontrollmechanismen: grübel, Vermeidung, Zwänge. Und das kann dann manchmal in Panikattacken enden.

Das „schräge“ daran ist: meistens wirken die Personen von außen gar nicht so peinlich, wie es sich bei ihnen von innen anfühlt und meistens erleben diese Personen auch gar nicht richtig schreckliche Situationen - also das Ereignis, vor dem die Angst besteht, tritt seltenst ein.

in einer Therapie kannst du super daran arbeiten. Wichtig ist: Vermeidung macht es schlimmer - also nicht Situationen vermeiden, sondern üben und lernen in Situationen hineinzugehen. Und je nachdem, welche Seite dieser gemengelage am dominantesten ist, steht sie in der Diagnose vorn.

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