Ist der Maskulinismus das nächste große Ding?

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6 Antworten

Ja, von der MGTOW-Bewegung habe ich schon vor einigen Jahren was gehört. Ist aber wohl nicht der ganz große Trend geworden. Besonders in den skandinavischen Ländern und Deutschland findet es wenig Anhänger, da wohl Nordwesteuropa für Feminismus und extreme Toleranz steht.
http://www.heise.de/tp/artikel/45/45439/1.html

Denke es hängt auch einigermaßen mit der Kultur zusammen. In einem freiheitsliebenden Land wie USA ist die Mentalität auch noch etwas anders. In osteuropäischen Ländern wie z.B. Russland mit vielen Frauen wird man sogar kaum eine MGTOW-Bewegung brauchen, da in der Kultur ein relativ konservatives Rollenbild herrscht.

Hier in Deutschland z.B. hängen verschiedene Faktoren damit zusammen, dass Männer verzweifeln können:

Frauenmangel - Frauen sind hier arroganter, verwöhnter und haben mehr Auswahl:
https://societychanges.blogger.de/

Deutsche Frauen sind im Vergleich zu anderen relativ maskulin:
http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Deutschland-hat-die-haesslichsten-Frauen-id6854331.html

Frauen sind komplett unabhängig und viele haben realitätsferne Erwartungen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutschland-hat-die-niedrigste-geburtenrate-der-welt-a-1036553.html

Ich bin kein Vollblutdeutscher und habe auch andere Länder bereist. Wenn es um Frauen geht, ist Deutschland eines der katastrophalsten Länder (Im Durchschnitt, liebe Frauen!).

Es gibt natürlich in Deutschland auch ein Haufen maskuline Prolls und vernünftige Frauen. Bei den Frauen muss man halt nur etwas länger suchen. Es ist aber keine Sache der Unmöglichkeit.

Am Ende hängt es vom Individuum und seinem Selbstbild ab wie man auftritt und sich gegenüber anderen Menschen verhält. Ein selbstbewusster erfolgreicher Mann wird weder MGTOW noch eine Feministin brauchen. Einem richtig harten Burschen wird es sowieso am Allerwertesten vorbei gehen und er wird darüber lachen, weil er sowieso das tut was er will.

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SchIaufuchs 09.06.2016, 10:04

Wenn man dich so liest, bekommt man aber eher den Eindruck, als sei deine Gegend eine der katastophalsten (im Durchschnitt, lieber Toter) in Deutschland, wenn es um manche Männer geht.

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Nashota 09.06.2016, 10:05

@ LebenderToter

Was haben deine Links mit deinen dazugehörigen Worten zu tun?

Hast du persönlich Angst vor Frauen, die nicht am Bein eines Mannes hängen, von ihm unabhängig sind, sich selbst zu helfen wissen und allgemein sich kein X für ein U vormachen lassen?

Was äußere Attraktivität anbelangt, mögen die Hälfte der Männer erst mal selbst den reellen Blick in den Spiegel wagen. Möglichst Ganzkörperspiegel.

Und die Auswahl an brauchbaren Männern ist auch nur dünn.

Von daher kann alles auf links gedreht werden.

Das Thema hieß übrigens Kinder, Sorgerecht und Unterhalt.

Und da bekommen Männer definitiv Hilfen, wenn sie sich kümmern. Dauert zwar auch oft, aber im wieder umgekehrten Fall müssen auch Frauen oft einen langen Atem haben, wenn sie ihrerseits berechtigte Ansprüche der Kinder wegen haben und stellen.

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LebenderToter 09.06.2016, 10:22
@Nashota

Fühlst du dich durch die rationalen Quellenangeben und Statistiken persönlich angegriffen?

Es war nicht meine Absicht dich zu verletzen.
Ja, Deutschland ist zumindest ein sehr soziales und tolerantes Land.

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Nashota 09.06.2016, 10:57
@LebenderToter

Ich bin eine der Frauen, die nicht bei jedem Pups einen Mann zum Drücken brauchen, falls du verstehst.

Die Dinge in deinen gebrachten Links haben mit deiner Interpretation wenig zu tun. Oder was hat mangelnde Geburtenrate mit realitätsfernen Erwartungen zu tun? Nichts? Oder das Ding mit "arroganter, verwöhnter, mehr Auswahl und angeblich mangelnder Attraktivität"?

Nochmal: Dreh alles auf links und du hast kein Argument mehr übrig.

Und DL ist auch nicht so sozial und tolerant.

Mach die Augen richtig auf, das hilft bei besserer Beurteilung.

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LebenderToter 09.06.2016, 11:29
@Nashota

Mangelnde Geburtenrate ist auf den Wohlstand in Deutschland und hedonistischen egoistischen Lebensstil zurückzuführen. Die finanzielle Unabhängigkeit und die freie Emanzipation ermöglicht es vielen Frauen auf eine Familie zu verzichten. (Steht aber auch im Artikel)

Deutsche Frauen sind durchaus etwas verwöhnter da sie eine größere Auswahl an Männern haben die statistisch im Durchschnitt besser aussehen als ihre weiblichen Partner, wie du den letzten Artikeln entnehmen kannst.

Es gibt natürlich auch viele schöne Frauen in Deutschland. Keine Frage. Hier wird aber der Grundkern beschrieben sowie auch die typisch pauschalisierte Mentalität, wo deutsche Frauen auch gerne laut sind, viel trinken und rauchen und körperlich wie die deutschen Männer eben zu den großen schlaksigen Menschen gehören, was für Außenstehende nicht immer weiblich wirkt.

Russische Männer gehören z.B. zu den hässlichsten Männern weltweit. Und die Briten sind es insgesamt. Da finden wir uns auch alle damit ab. Steht aber alles im Artikel. Man muss einfach mit der Wahrheit umgehen können.

Außerdem ist nicht zu bestreiten, dass jede Kultur andere Verhaltenweisen darbietet. Wie du schon richtig schreibst, sind Frauen hier nunmal in jeder Hinsicht unabhängig. Viele Frauen haben kein Bedürniss nach einer starken Familie. Das liegt nicht in der deutschen Mentalität. Das können viele Bürger mit Migrationshintergrund und viele meiner Bekannten bezeugen.

Realitätsfernen Erwartungen:
http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/ueberregionales/Zu-hohe-Erwartungen-der-Frauen-Die-Supermann-Rolle-ueberfordert-deutsche-Maenner;art5578,202651

Im Vergleich zum Großteil der Welt (besonders im Süden und Osten) gehört Deutschland durchaus zu den sozialsten und tolerantesten Ländern der Welt:
http://www.travelbook.de/welt/laendervergleich-die-weltkarte-der-lebensqualitaet-658062.html

http://www.spdfraktion.de/themen/deutschland-muss-weltoffenes-tolerantes-land-bleiben

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Oh je. Da gibt es wieder so viele Antworten und so viel Streit.

Ich stimme deiner Einschätzung absolut nicht zu, dass sich der "Maskulinismus" aus der Männerrechtsbewegung entwickelt hat. MTOWs und MRAs haben nur ein paar Überschneidungen. Das ganze ist so divers, dass ein Überbegriff wie "Maskulinismus" eigentlich zusammenpresst was nicht zusammengehört.

Laut deutscher wikipedia ist der Maskulinismus entweder der Glaube an Gynozentrismus oder die Unterdrückung des Mannes sowie der Glaube an die Überlegenheit des Mannes (Pfui!) oder das Einsetzen für die Rechte und Bedürfnisse der Männer. Also wer möchte sich einen Maskulinisten nennen?

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Ich verstehe das Problem nicht. Wer hindert mich als Mann daran, meinen Interessen und Neigungen nachzugehen? Wofür braucht es da eine Bewegung?

Wenn es um Sorgrerechtsstreitigkeiten geht, da könnte ich noch verstehen, wenn es Organisationen gibt, die Männern auch zu ihrem Recht verhelfen, aber sonst sehe ich mich nicht als benachteiligt an. Wo wollen die mir denn helfen?

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Ich erzähl euch mal was neues... Feminismus von heute ist schlicht für Gleichberechtigung! Warum heißt es dann Feminismus? Frauen hatten kein Wahlrecht. Vergewaltigung der eigenen Ehefrau war nicht strafbar. Wenn eine Frau arbeiten wollte musste es ihr Mann erlauben... Deshalb heißt das so. Weil man erstmal für enorm viele Rechte der Frau kämpfen musste. Frauen sind auch noch nicht in allen Aspekten gleichberechtigt, gerade das Arbeitsleben, aber auch andere Bereiche betreffend. Aber es geht nicht darum Frauen über Männer zu stellen. Und wenn doch, dann ist das höchstens Feminismus im weitesten Sinne, so wie er nicht sein sollte.

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Grobbeldopp 13.06.2016, 01:23

"Femibismus von heute ist... für Gleichberechtigung"

"....hatten........war........wollte"

Verstehe ich nicht.

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gehweg 13.06.2016, 02:20

Wenn du eine Frage dazu hast, nur zu. Versteh ich nicht ist keine.

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ChildofGod 08.08.2017, 19:38
@gehweg

Feminismus steht eben nicht für Gleichberechtigung. Das ist totaler Schwachsinn, dass Feminismus mit Gleichberechtigung propagiert wird. Wenn man Gleichberechtigung will, dann sollte man es auch beim Namen nennen und nicht Feminismus.

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gehweg 10.08.2017, 19:31

Hast du meine Kurzerklärung, woher die Bewegung kommt, überlesen oder versuchst du die Frage zu meiner Antwort zu bilden? :D

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Ernsthaft?

Wenn ich die ganzen Feminismusbeiträge im Internet (man suche nur mal bei Youtube) sehe, habe ich das Gefühl, dass Männerrechte dort ganz weit hinten anstehen. 

Aber ja: Feministen (vor allem in den USA?) scheinen in der westlichen Welt nur noch wenige Gründe zum Engagement zu finden und suchen daher zum Teil absurde Aspekte, gegen die sie kämpfen können ("Menspreading" -> Männern vorschreiben, wie sie zu sitzen haben?!).

Das heißt, es gibt schon so viele Regelungen, Vorgaben, Gesetze für Frauenrechte, dass jetzt theoretisch auch mal die Männer dran wären. Das dürfte aber schwierig werden, weil man dann erst mal dafür kämpfen müsste, dass Männer überhaupt als benachteiligt angesehen werden, was wiederum eine Diskussion mit (Hardcore-) Feministinnen nach sich zöge, bei der den Männern vermutlich Wehleidigkeit oder Ignorieren der großen Probleme der Damenwelt vorgeworfen würde.

Das Ganze wächst sich mehr und mehr zur Farce aus (Feminismus) und, wenn man ganz streng ist, sind auch Männerprobleme in der westlichen Welt zum großen Teil Luxusprobleme. Man könnte stattdessen für Frauen und Kinder kämpfen, die in Drittweltländern oft sehr wenige bis keine Rechte haben (Vergewaltigung, Vergewaltigung in der Ehe, Kinderarbeit, Kindersklaventum, Kinderehen, "Ehrbarkeit" z.B. nach Vergewaltigungen, Schulbildung, Gleichstellung und sicher noch einiges mehr).

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SchIaufuchs 09.06.2016, 10:05

Du hast so viele Ideen. Schreib dazu doch einfach was, wenn eine entsprechende Frage vorliegt.

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Das muss nicht erst eingeführt werden. Es gibt genug Männer, die sich zusammengetan haben, zusammen tun oder sich anderweitige Hilfe nehmen, wenn sie an ihrem Wunsch nach Verantwortung für ihre Kinder gehindert werden.

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