Glaubt ihr an die Wahrheit der Bibel?

26 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo discoparty1,

ja, ich glaube an die Wahrheit der Bibel. Da ich kein leichtgläubiger Mensch bin, habe ich mich lange genug mit ihr beschäftigt, um das mit Überzeugung sagen zu können. Die Bibel wurde zwar von Anfang bis Ende von Menschenhand geschrieben (insgesamt waren 40 Schreiber beteiligt), doch betonten die Verfasser immer wieder, dass sie unter göttlicher Anleitung standen. Beispielsweise schrieb der Apostel Petrus: " Denn dies wisst zuerst, dass keine Prophezeiung der Schrift irgendeiner privaten Auslegung entspringt.  Denn Prophetie wurde niemals durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern Menschen redeten von Gott aus, wie sie von heiligem Geist getrieben wurden" (2. Petrus 1:20,21).

Natürlich beweist allein die Behauptung der Schreiber der Bibel nicht, dass Gottes Hand mit im Spiel war. Wenn man sich jedoch inhaltlich mit der Bibel beschäftigt, dann ist deutlich zu erkennen, dass sie nicht allein das Werk von Menschen ist. Das sehe nicht nur ich so, denn die Bibel ist mit Abstand das am weitesten verbreitete Buch in einer Auflagenstärke, die jedes andere Buch, das je verfasst wurde, bei weitem in den Schatten stellt. Würde man wohl einem Buch, das in einigen Teilen bereits 3500 Jahre alt ist, eine solche Aufmerksamkeit schenken, wenn man es lediglich als ein Werk der Weltliteratur betrachten würde? Was zeigen die Fakten?

Verschiedene archäologische Entdeckungen haben immer wieder die geschichtliche und geographische Genauigkeit der Bibel bestätigt. Ein Beispiel: Die Bibel erwähnt die Stadt Ninive und beschreibt sie als eine große Stadt im damaligen Assyrien. Bis ins 19. Jahrhundert bezweifelten Bibelkritiker deren Existenz. Doch 1849 legte man die Ruinen eines Palastes von König Sanherib frei, der, wie sich herausstellte, zum alten Ninive gehörte.
Ein anderes Beispiel ist die Ausgrabung der chaldäischen Stadt Ur, wo Abraham gewohnt hatte. Auch hier stimmen in der Bibel erwähnte Einzelheiten mit entdeckten Artefakten überein.

Ein anderer wichtiger Punkt sind die erfüllten Prophezeiungen. Als Beispiel dafür möchte ich einmal das herausgreifen, was die Bibel über den Niedergang des alten Babylon voraussagte. Obwohl diese Stadt wegen Ihrer strategischen Lage und deren Befestigungsanlagen als uneinnehmbar galt, sagte der Prophet Jesaja voraus: "Und Babylon, die Zierde der Königreiche, die Schönheit des Stolzes der Chaldạ̈er, soll werden wie Sọdom und Gomọrra, als Gott sie umkehrte." (Jesaja 13:19) Dieser Prophet sagte sogar sämtliche Einzelheiten über die Einnahme und den Sturz Babylons voraus. Außerdem gab dieser 200 Jahre im voraus den Namen des Eroberers bekannt: Cyrus ein mächtiger König des persischen Reiches (siehe Jesaja 44:27 bis 45:2).

Dann ist da auch die wissenschaftliche Genauigkeit. Obwohl die Bibel kein wissenschaftliches Lehrbuch ist, sind die Aussagen, die sie über wissenschaftliche Themen macht, stets genau und mit wissenschaftlichen Tatsachen im Einklang. Hierzu zwei Beispiele.

Im Altertum glaubte man allgemein, die Erde sei eine flache Scheibe. Die Bibel hingegen machte bereits im 8. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung folgende erstaunliche Aussage über die Form der Erde: "Da ist EINER, der über dem Kreis der Erde wohnt, deren Bewohner wie Grashüpfer sind, ER, der die Himmel ausspannt wie einen feinen Flor, der sie ausbreitet wie ein Zelt, um darin zu wohnen," (Jesaja 40:22) Das an dieser Stelle mit "Kreis" übersetzte hebräische Wort "chugh" kann auch mit "Kugel" übersetzt werden. Beachtenswert ist, dass zu dieser Zeit allgemein die Vorstellung einer flachen Erde vorherrschte.

 Während Aristoteles lehrte, die Sonne, der Mond und die Sterne befänden sich auf der Oberfläche von festen durchsichtigen Sphären, oder andere Vorstellungen besagten, die Erde ruhe auf vier Elefanten, die auf einer Riesenschildkröte standen, sagt die Bibel: Er spannt den Norden aus über dem leeren Raum, Hängt die Erde auf an nichts;" (Hiob 26:7). Diese Aussage stimmt immer noch mit der wissenschaftlichen Tatsache bezüglich der Gravitation überein, die durch Sir Isaak Newton entdeckt wurde.

Diese wenigen Beispiele zeigen sehr deutlich, dass die Bibel durch Gottes Einfluss zustande kam. Die Bibel selbst beschreibt die göttliche Urheberschaft wie folgt: "Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit" (2. Timotheus 3:16). Ein Buch, das von Gott stammt, muss die Wahrheit sein! Je näher man sich mit ihr beschäftigt, umso deutlicher wird dies.

LG Philipp

Ach, die erfüllten Prophezeiungen - du weißt aber schon, dass Tanach und Bibel laaaaange nach Eintreten der "Erfüllungen" fertiggestellt wurden?

Zu deinem Beispiel der Voraussagen Jesajas: das Buch Jesaja wird 3 Autoren zugeschrieben, wovon nur der erste der biblische Jesaja sein soll. 'Jesaja 2', das den Niedergang Babylons 'vorraussagt', wird einem Anonymen 'Propheten' zugeschrieben und in die Zeit des babylonischen Exils und dessen Ende (also des Sturzes Babylons) datiert - als die 'vorausgesagten' Ereignisse also schon eingetreten waren!  Ganz abgesehen davon, dass man sowieso nicht weiss, wann die heute bekannten Fassungen schriftlich niedergelegt wurden - die älteste bekannte Fassung des Jesaja Buches (Qumanschriftrollen) wird auf 200 v.Ch. datiert - also Jahrhunderte nach den eingetretenen Ereignissen!

Und die anderen erfüllten Prophezeiungen der Bibel sind von ähnlicher 'Qualität' - nein, daraus kann man definitiv nicht auf die Glaubwürdigkeit der Bibel schließen! 

2
@Zicke52

Hallo Zicke52,

Deine Argumente werden immer wieder von Kritikern der Bibel vorgebracht. Es sollte jedoch hinterfragt werden, wie gut diese Kritik tatsächlich begründet ist. Es wird z.B. behauptet, nur die Kapitel 1-39 seien von Jesaja verfasst worden, während ab dem Kapitel 40 ein anderer Schreiber (ein "zweiter Jesaja") am Werk gewesen sei, der während des babylonischen Exils der Juden lebte, also nach der in Jesaja erwähnten Prophezeiung vom Niedergang Babylons.

Es gibt jedoch gute Gründe für den Standpunkt, dass das Buch Jesaja nur von einem einzigen Autor stammt. Da ist zunächst einmal die einheitliche Ausdrucksweise "der Heilige Israels" zu nennen. Diese erscheint in den Kapiteln 1-39 im Buch Jesaja 12-mal und in den Kapiteln 40-66 13-mal, während sie hingegen in der gesamten übrigen Bibel nur noch an 6 Stellen vorkommt.

Noch weitere, auffallendere Ähnlichkeiten zwischen den Kapiteln 1-39 und 40-66 zeigen sich durch Redefiguren wie z.B. die einer "Frau in Wehen" (siehe Jesaja 13:8; 21:3; 26:17, 18; 42:14; 45:10; 54:1; 66:7) oder dem "Weg" oder einer "Landstraße (siehe Jesaja 11:16; 19:23; 35:8; 40:3; 43:19; 49:11; 57:14; 62:10). Auch findet sich der Begriff "Zion" in den Kapiteln 1-39 29-mal und in den Kapiteln 40-66 18-mal und damit wesentlich häufiger als in der gesamten restlichen Bibel. Diese besonderen Merkmale des Buches Jesaja weisen auf dessen Einheitlichkeit hin, die nur schwer zu erklären ist, wenn dieses Buch von mehreren Schreiben stammen soll.

Ein weiteres Indiz, das für einen einzigen Autoren spricht ist, dass sämtliche Schreiber, die aus den unterschiedlichen Teilen des Buches Jesaja (also sowohl den Kapitel 1-39 als auch den Kapiteln 40-66) zitierten, auch nicht andeutungsweise erwähnten, dass der eine Teil von dem einen, der andere Teil von einem anderen Jesaja stammte. Zitate aus allen möglichen Teilen des Buches Jesaja werden immer nur dem einen Autoren zugeordnet.

Auch liefern gerade die von Dir erwähnten Schriftrollen vom Toten Meer einen weiteren Beweis dafür, dass wirklich nur ein Schreiber am Werke war. Auf einer der Schriftrollen ist deutlich zu sehen, dass der Schreiber des 40. Kapitels in der untersten Zeile genau dort begann, wo das 39. Kapitel endete. Es fügt sich also nahtlos an das vorhergehende Kapitel an.

In einem biblischen Nachschlagewerk wird zu der Kritik, das Buch Jesaja wäre von mehreren Schreiber verfasst worden, folgendes gesagt: "Die Anonymität des sogenannten Deutero- und Trito-Jesaja [des zweiten und des dritten Jesaja] bleibt ein unüberwindliches Hindernis für die Bibelkritiker. Sie können nicht erklären, wieso eines der wichtigsten Bücher einen unbekannten Autor haben sollte, während gleichzeitig die kleinsten prophetischen Schriften den Namen ihres Autors behalten haben" (Catholic Biblical Encyclopedia, Old Testament).

Der stärkste Beweis, dass das Buch Jesaja nicht von jemandem verfasst wurde, der nach den darin vorhergesagten Ereignissen gelebt hat, sind die vielen messianischen Prophezeiungen, die sich erst Jahrhunderte nach ihrer Abfassung erfüllt haben. Hier ragt besonders das Kapitel 53 heraus, das viele Einzelheiten aus dem Leben des Messias voraussagt. Hier sind nur einige Verse aus diesem Kapitel, die im Vergleich zu dem entsprechenden Bibelbuch die Erfüllung zeigt: : Vers 1 — Johannes 12:37, 38; Vers 2 — Johannes 19:5-7; Vers 3 — Markus 9:12; Vers 4 — Matthäus 8:16, 17; Vers 5 — 1. Petrus 2:24; Vers 6 — 1. Petrus 2:2.

Das alles zeigt, dass die Kritik am Bibelbuch Jesaja nicht gut begründet und daher haltlos ist.

LG Philipp

2

Philipp

Wenn sie "wahr" wäre, warum halten sich dann z. B. so verdammt wenig Christen an ihre göttlichen Gebote?

0

Nun, viele versuchen es. Aber kein Mensch ist perfekt.

0

Für mich gibt es viele Gründe, daran zu glauben, dass die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21). Einige Gründe dafür werden in dem folgenden sehr interessanten und empfehlenswerten Artikel aufgeführt: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Wenn die Bibel recht hat... 

 - gibt es einen Gott
 - ist dieser Gott erfahrbar
 - hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
 - kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
 - trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
 - bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
 - gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
 - sind Himmel und Hölle Realitäten
 - gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
 - können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

In dem von dir verlinkten Artikel finde ich keinen einzigen Grund zu glauben. Neben der schon längst enttarnten Lüge der erfüllten Prophezeiungen (die erst nach Eintreffen der 'prohezeiten' Ereignisse niedergeschrieben wurden, oder auf andere Ereignisse umgedeutet werden als die, auf die sie sich ursprünglich bezogen) nur die übliche Phrasendrescherei der religiösen Fundis.

Und natürlich darf die alberne Definition des Atheismus nicht fehlen: 'Glaube an keinen Gott, der Mensch tritt an die Stelle Gottes'. - Ich bezeuge: als ich den Glauben an Gott verlor, habe ich ihn ersatzlos gestrichen. Ich bin nicht an seine Stelle getreten, und halte mich nicht für Gott, da ich keine seiner (angeblichen) Eigenschaften habe: Allmächtigkeit, Allwissenheit, Unsichtbarkeit, Unversöhnlichkeit. Naja, einige vielleicht, wie Zorn und Eifersucht, aber in wirklich sehr moderater Form, nicht so stark ausgeprägt wie bei "Gott". Warum halten Gläubige nur so verkrampft daran fest, alle Ungläubigen hielten sich selbst für Gott? Weil sie die Idee "ohne Gott" nicht mal denken können?

Zu deiner Aussage "Wenn die Bibel recht hat": 

Wie wahr: WENN...

0

Ja , ich glaube , die Bibel ist Gottes Wort . Gott hat die verschiedenen Autoren inspiriert durch seinen Geist . Es sind massenweise Prophezeihungen drin angekündigt , die mehrere 100 Jahre später zum großen Teil schon in Erfüllung gegangen sind , der Rest folgt noch in der Zukunft . 

Welche Prophezeiung ist in Erfüllung gegangen? Nur ein einziges Beispiel, bitte!

0
@Zicke52

Im Alten Testament steht , daß der Messias ( Erlöser ) in Betlehem geboren wird . Es steht auch drin , daß man um seinen Mantel würfeln wird . Es steht auch sein ganzes Leiden drin . 

1
@Falbe

Noch nicht auf die Idee gekommen, dass es genau umgekehrt war - nicht die Prophezeiungen sind eingetroffen, sondern die Autoren des NT haben die Jesusfigur den 'Prophezeiungen' des AT angepasst,  um ihn als Messias zu legitimieren? Also, er war Nazarener, aber das AT sagt,  der Messias werde in Bethlehem geboren? Kein Problem, da wird flugs eine Volkszählung erfunden, der Weg dahin führt über Bethlehem, wo Maria niederkommt - und schon stimmt die Prophezeiung! 

2

Grüß Dich discoparty1!

Nein! 

Die Bibel ist Menschenwerk und Menschen besitzen keine absolute Wahrheit.


Es ist besser, sich auf sich selbst zu verlassen und nach Wahrheit zu suchen.

Philosophen sind Menschen, die immer auf der Suche nach der Wahrheit sind. In der Philosophie kannst auf diesem Weg etwas finden.

Philosophie heißt: Liebe zur Weisheit. Aber die Suche macht Mühe, mehr als Du denkst

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Wissenschftl. Buchstudium, Weiterbildung, Eigene Erfahrung

Du hast sie auch nie gelesen stimmts?
Sind Philosophen was besseres als die Menschen die die Bibel geschrieben haben?
Weißt Du, das ich Menschen was beibringen kann wie man mit gewissen Situationen im Leben umgehen kann die viel älter sind als ich? Weil ich die Bibel kenne!
Weil sie einen viel lehrt und beibringt!
Sie ist mehr als das es "nur" um Jesus und Gott geht!

1
@BluBalu85

Ich habe sogar zwei Exemplare hier stehen. Wer liest denn die Bibel wie einen Roman. Das ist eine Zumutung. Das hast Du mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht getan! Ich bin kein Wissenschaftler, der das muss, aber ich kann mich zusätzlich noch auf deren Aussagen und Analysen beziehen. Das ist sehr ratsam! Ich kenne immerhin viele relevante Stellen, die sich im Bedarfsfall zitieren lassen.

Die Bibel ist Menschenwerk und aus seiner Zeit vor 2000 Jahren zu verstehen. Das was man heute noch als akzeptabel darin findet, sind ganz normale Aussagen, die einfach für ein zusammenleben von Menschen notwendig sind und die sind viel älter als die Bibel. Da braucht man sich nur bei den Philosophen der Antike umzusehen und das war weit vor dem Christentum.

Ich habe auch nicht gesagt, das Philosophen bessere Menschen sind, aber sie fühlen sich der Aufklärung verpflichtet:

Kant (berühmter Philosoph)

Aufklärung ist der Ausgang (im Sinne von verlassen Anm. von mir) des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.

Sapere aude heißt übersetzt: Wage es weise zu sein!

1

Sind nicht viele oder sogar die meisten philosophischen Richtungen Fortführungen oder Kopien der christlichen Gedanken? Ich denke so an den kat. Imperativ und seinen Ursprung in der Bergpredigt. Warum soll ich dann die Kopie und nicht das Original nehmen?

0
@wheuhx

@wheuhx: Nein, die "Väter der Philosophie" (Sokrates, Platon, Aristoteles) haben lange vor der christlichen Ära gelebt.

1
@wheuhx

Philosophie wäre keine Philosophie, wenn sie das täte, was Du schreibst. Das würde sie sich verbitten. Christliche Religion, wie alle Offenbarungensreligionen, wähnen sich im Besitz von Wahrheit, Philosophie ist auf der Suche nach Wahrheit. Es ist ein nie endender Prozess!

Außerdem ist Philosophie wesentlich älter als das Christentum

0
@wheuhx

Also: Das ist dreist, wenn ich Dich ernst nehmen würde und Dir Wissen unterstelle. 

Kant ist gerade derjenige, der das Christentum heftig kritisiert hat und dafür vom König den Befehl erhielt, dies sein zu lassen. Er ist auch derjenige, der das Wesen von Aufklärung formulierte und wegweisend ist und deshalb immer zitiert wird als ethische Forderung!

Der kategorische Imperativ ist eine universelle ethische Formel, an die sich das Christentum gerade so gut wie nie hielt und das nach Kant!

Kategorischer Imperativ:

„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

Oder populär ausgedrückt. Was Du nicht willst, was Dir man tu, das füg auch keinem anderen zu.

0

Schau dir mal das Video 'Ameise ins Quadrat' an...(YouTube)

Was möchtest Du wissen?