Was soll ich tun?

Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll. Alles in meinem Leben läuft seit Jahren so unfassbar scheiße. Niemand versteht mich, niemand interessiert sich für mich. Ich bin immer die letzte Wahl. Egal bei welcher Angelegenheit. Seit Jahren wache ich morgens auf und der erste Gedanke ist, wann der Tag wieder vorbei ist. Mir ist alles so dermaßen egal geworden. Mir ist es egal ob ich morgen sterbe oder nicht. Ich fühle nichts mehr außer Ablehnung. Ich möchte kein Mitleid, aber nie wurde ich richtig geliebt. Egal von wem. Nie hat mir jemand gesagt, dass meine zb Frisur, Klamotten oder was auch immer gut aussieht. Nichts. Mir wird immer nur gesagt wie schlecht, dumm und hässlich ich bin. Jeder neuer Tag ist ein Krampf. Ich kann und möchte nicht mehr. Und dann immer wieder gesagt bekommen dass es anderen schlechter geht als mir, da sie zb nur die zweite Wahl sind… ich bin und werde von niemanden nur ansatzweise irgendeine Wahl sein. Ich habe mich komplett aufgegeben und ja ich weiß, dass ich etwas ändern kann oder zu einem Psychologen gehen kann, aber ich schaff es nicht. Ich kann es einfach nicht mehr. Nichtmal mehr mit Drogen kann ich für einen Augenblick meine Lebenssituationen vergessen. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll.
Wäre es eine Option alles zu beenden? Ich meine was hindert mich dran? Worauf soll ich denn noch warten? Auf eine angebliche zeit wo sich alles besseren wird? Ich weiß es nicht.

Am liebsten würde ich morgen einfach gegen einen Baum fahren, aber ich bin noch relativ jung und trau mich nicht. Ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll.

Alles macht mich aggressiv. Ich bin jeden Tag schlecht gelaunt. Ich kann mich auf nichts mehr freuen. Mir ist alles egal. Das einzige worauf ich noch warte ist auf den Tag, an dem ich einschlafe und nie wieder aufwache.

Ps: falls das irgendjemanden da draußen interessiert ich bin 17 und es liegt zu 100% NICHT an der Pubertät

Danke, dass ihr das gelesen habt. Ich spreche mit niemanden darüber, deswegen tut es gut wenigstens ein bisschen von meiner Geschichte hier preiszugeben. Auch wenn es nur über das Internet ist.

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Hallo Ueieidj,

die Situation von jemandem, der wie Du mit Selbstmordgedanken zu kämpfen hat, ist mit einer Person zu vergleichen, die sich in einem Irrgarten verlaufen hat und nun den Ausgang nicht mehr findet. In einem Irrgarten befinden sich bekannterweise zahlreiche Wege, von denen die meisten jedoch in einer Sackgasse enden. Doch es gibt auch einen Weg, der nach draußen führt. Man muss ihn nur finden!

Du denkst möglicherweise , dass Du Dich in einer endlosen Sackgasse befindest, aus der Du nie wieder herauskommen kannst. Du siehst keinen Weg mehr, der Dich aus Deiner unerträglich gewordenen Situation herausführt. Du hast Dich regelrecht festgefahren. Auch wenn Du Dir das gerade nicht vorstellen kannst: Es gibt einen Weg aus dem Dilemma! Du brauchst nur jemanden, der Dir dabei hilft, ihn zu finden.

Daher ist es ganz wichtig, dass Du Dich jemandem anvertraust, der dazu in der Lage ist, mitfühlend zuzuhören und wirksam Hilfe zu leisten. Das könnte eine Person aus Deinem Bekannten- oder Freundeskreis, ein Verwandter oder noch besser ein professioneller Berater (z.B. ein Arzt oder Sozialarbeiter) sein.

Falls Du jedoch niemanden hast, mit dem Du über Deine innersten Gefühle sprechen kannst, stehen Dir eine ganze Reihe von möglichen Ansprechpartnern zur Verfügung. Hier sind einige Anlaufstellen, bei denen Dir professionell geholfen wird:

- Notfall-Seelsorge: Telefon-Hotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

  • 0800 - 111 0 111
  • 0800 - 111 0 222
  • 0800 - 111 0 333 (für Kinder / Jugendliche)
  • Email: unter www.telefonseelsorge.de

 Die Mitarbeiter der Telefonseelsorge hören Dir gut zu, nehmen an Deinen Problemen Anteil und können Dich bei Bedarf auch an entsprechende Einrichtungen verweisen. Du kannst Dich hier zu jeder Tages- und Nachtzeit anonym beraten lassen.

 - Sozialpsychiatrischer Dienst: Er bietet Menschen in psychischen Krisen Beratung und auch weitergehende Hilfen an. Oft findest Du diesen Dienst im Gesundheitsamt oder kannst die Adresse und Telefonnummer über das Gemeindeamt erfragen. Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

 - Beratungsstellen der Jugendämter, Erziehungsberatungsstellen und Ehe-, Familien-, Lebensberatungsstellen: diese sind in jeder Stadt und Gemeinde Ansprechpartner für die unterschiedlichsten Probleme.

 - Online-Beratung: Hilfe für suizidgefährdete junge Menschen gibt es hier: www.das-beratungsnetz.de . Ein Online-Beratungsangebot, bei dem suizidgefährdete Jugendliche von spezielle ausgebildeten Gleichaltrige beraten werden, ist hier zu finden: http://www.u25-deutschland.de

- Informationen stehen für Dich auch auf der Website deutschen Gesellschaft für Suizidprävention zur Verfügung: https://www.suizidprophylaxe.de/hilfsangebote/fuer-betroffene-und-angehoerige

Wenn Du Dich dort lieber telefonisch beraten lassen möchtest, so kannst Du dies unter folgender Nummer tun: 0921-283301

Sehr wichtig ist es, wie bereits anfangs erwähnt, dass Du gerade jetzt mit Deinen Gedanken und Gefühlen nicht allein bist. Deine Sorgen und inneren Nöte mit jemandem zu teilen, der Dir wirklich zuhört und Dich ernst nimmt, kann schon eine enorme Erleichterung sein.

Rufe daher jemanden an, zu dem Du Vertrauen hast und sage ihm ganz offen, was in Dir vorgeht und wie Du Dich fühlst. Es sollte jedoch eine Person sein, die reif genug und in der Lage ist, mit Deinem Problem richtig umzugehen. Vielleicht siehst Du nach dem Gespräch wieder klarer und erkennst, dass Dein Leben doch nicht so perspektivlos ist, wie Du zuvor gedacht hast.

Es könnte auch sein, dass Du Dein Selbstvertrauen weitgehend verloren hast. Du fragst Dich vielleicht, wozu Du eigentlich nützlich bist und denkst, dass Dich ja sowieso keiner mag. Solche Gedanken ziehen Dich jedoch nur noch weiter nach unten. Versuche eine andere Denkrichtung einzuschlagen! Aber wie?

Willst Du Deine Selbstachtung aufbauen, dann lerne es, gut zu Dir selbst zu sein und zeige Verständnis für Deine Fehler und Schwächen. Versuche Dich selbst immer so zu behandeln, wie Du einen Dir sympathischen Menschen behandeln würdest: Liebevoll, geduldig und verständnisvoll.

Solltest Du Dir jedoch immer wieder Selbstvorwürfe machen und Selbstkritik üben, streust Du in gewisser Weise Salz in Deine Wunden. Sei Dir darüber im Klaren, dass Du Dich und Dein Leben nicht verbesserst, wenn Du Sich selbst ablehnst oder Dein eigenes Ich hasst. Halte Deinen inneren Kritiker möglichst klein, in dem Du Dich nicht immer wieder von unerbittlichen Selbstkritik herunterziehen lässt!

Vielen, die in eine unerträglich erscheinende Situation geraten sind, haben gemerkt, wie sehr ihnen ihr Glaube geholfen hat. Ich weiß zwar nicht, wie Du dazu stehst, doch falls Gott für Dich real ist, mag für Dich das folgende Versprechen sehr ermutigend sein:

"Der Herr ist denen nahe, die verzweifelt sind, und rettet jeden, der alle Hoffnung verloren hat. Zwar bleiben auch dem, der treu zu Gott steht, Schmerz und Leid nicht erspart; doch aus allem befreit ihn der Herr! " (Psalm 34:19, Hoffnung für alle). Tut es nicht gut, zu wissen, dass sich Gott der Verzweifelten gerne annimmt? Er ist nicht unnahbar, sondern möchte, dass wir uns mit unseren Sorgen und Nöten an ihn wenden!

Ich wünsche Dir, dass Du Mut schöpfen und Dein Leben wieder als lebenswert ansehen kannst! Und denke bitte daran: Es gibt Hilfen und Auswege! Ein beratendes Gespräch kann schon einmal ein guter Anfang sein!

 LG Philipp

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Hallo NoName4539,

wenn Du tatsächlich selbstbewusster wirst, dann wirst Du auch so auf andere wirken. Vielleicht helfen Dir die nachfolgenden Tipps etwas dabei.

Bei vielen ist es so, dass sie aufgrund ihrer Kindheitserfahrungen wenig Möglichkeiten hatten, ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln. Möglicherweise ist es bei Dir auch so gewesen. Andere haben Dir evtl. nicht das Gefühl vermittelt, gut, wertvoll und liebenswert zu sein. Dadurch ist ein unausgewogenes Selbstbild entstanden. Damit brauchst Du jedoch nicht für den Rest Deines Lebens herumlaufen! Was Du daran ändern und verbessern kannst, will ich Dir nachfolgend gern darlegen.

Ein guter Tipp wäre z.B., wenn Du Dir eine Liste mit positiven Eigenschaften und Verhaltensweisen von Dir anfertigst. Vielleicht musst Du ja eine Zeit lang überlegen, da Du es ja eher gewohnt bist, Kritikpunkte an Dir zu finden. Doch je mehr Du an Pluspunkten bei Dir ausfindig machst, desto leichter fällt es Dir, Dich in einem positiveren Licht zu sehen.

Was die Selbstachtung auch sehr stärkt ist, wenn Du Dir jeden Abend vor Augen führst, was Du an dem vergangenen Tag gut gemacht hast. Konzentriere Dich nicht auf das, was evtl. schief gelaufen ist - schließlich macht ja jeder Fehler. Richte Deinen Fokus hingegen auf das, was Dir gut gelungen ist, selbst wenn Du meinst, es sei doch eigentlich unbedeutend.

Bei dieser Übung geht es also darum, von dem selbstkritischen und selbst verurteilenden Denken weg zu kommen. Oder mit anderen Worten: Ersetze negatives Denken durch positive Gedanken! Das geht nicht in einem Schritt, sondern muss immer und immer wieder eingeübt werden.

Ganz wichtig ist es, nachsichtig mit sich und seinen Fehlern umzugehen. Vielleicht ist Dir im Laufe des Tages etwas schief gegangen oder Du hast nicht annähernd das erreicht, was Du Dir vorgenommen hast. Bringt es Dich wirklich weiter, wenn Du jetzt zornig auf Dich bist? Das wäre so, als ob Du Salz in Deine Wunden streust.

Sei doch vielmehr wohlwollend und verständnisvoll zu Dir! Behandle Dich so, wie Du einen guten Freund behandeln würdest. Alles andere zieht Dich nur wieder nach unten! Lerne Dich so anzunehmen, wie Du bist, mit Deinen Fehlern und Schwächen (was natürlich nicht heißen soll, dass Du aufhörst, an Dir zu arbeiten).

Wenn Du das Gefühl hast, in Deinem Leben nicht erfolgreich zu sein, dann mache Dir klar, dass man nur dann wirklich weiterkommt, wenn man sich in Aktion setzt. Niemandem fällt so einfach etwas in den Schoß. Auch die Erfolgreichen müssen sich bewusst anstrengen und setzten Zeit und Kraft ein, um ihre Ziele zu erreichen, womit wir beim nächsten Punkt wären.

Es ist wichtig, sich nicht nur dahintreiben zu lassen, sondern sich erreichbare Ziele zu setzen! Tust Du das nicht, dann werden das andere für Dich tun. Wenn Du die Erfahrung machst, von Dir selbst gewählte Ziele zu verfolgen, gibt Dir das einfach ein gutes Gefühl und stärkt Dein Selbstvertrauen.

Solltest Du ein Ziel auch nicht erreichen, ist das kein Grund, sich als Versager zu sehen. Jeder scheitert irgendwann in seinem Leben. Dann heißt es, wieder aufzustehen und ein anderes Ziel zu wählen und daran zu arbeiten, es zu erreichen.

Jemand, der mit Gefühlen der Wertlosigkeit zu kämpfen hat, schreckt leicht davor zurück, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Ein Grund mag darin liegen, Angst zu haben, in einer neuen Aufgabe zu versagen.

Auch wenn die Möglichkeit des Scheiterns besteht, kann es doch durchaus sein, dass Du die Aufgabe erfolgreich meisterst. Je mehr Erfolgserlebnisse Du in Deinem Leben sammelst, desto größer wird Dein Selbstvertrauen werden! Nimm Dir also nicht selbst von vornherein die Chance, positive Erfahrungen zu machen!

Zum Schluss noch ein Gedanke, der Dich ermuntern kann, falls Du an Gott glaubst. Was meinst Du: Liebt Gott mehr diejenigen, die vor Selbstbewusstsein strotzen oder eher die Bescheidenen und Zurückhaltenden?

Die Antwort der Bibel: " Der Herr ist groß, und doch sorgt er für die Demütigen, von den Stolzen aber hält er sich fern " (Psalm 138:6, Neues Leben.Die Bibel). Will man Gott näher kommen, dann ist also eher Bescheidenheit gefragt. Es sollte daher nicht unbedingt Dein Ziel sein, übermäßig selbstbewusst zu sein, sondern ein gesundes Mittelmaß anzustreben.

Wie Du siehst, gibt es viel, was Du in Deiner Einstellung zu Dir selbst tun kannst. Bedenke, dass sich Änderungen in der Persönlichkeit nur langsam vollziehen. Daher ist Ausdauer gefragt!

Selbstwertgefühl zu entwickeln gleicht einem ausdauernden Training. Wenn Du also nicht schnell aufgibst und täglich an Dir arbeitest, wirst Du allmählich positive Änderungen feststellen. Dabei wünsche ich Dir viel Erfolg und gutes Gelingen!

LG Philipp

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Hallo K4RTOFFELSack,

viele junge Leute haben mit Selbstzweifeln und einem Mangel an Selbstwertgefühl zu kämpfen. Bei manchen sind es die eigenen Fehler und Schwächen, die sie herunterziehen. Andere finden sich nicht gut aussehend und wieder andere fühlen sich total unsicher und gehemmt, wenn sie mit anderen zusammen sind.

Vielleicht kommen Dir diese Gefühle irgendwie bekannt vor. Du brauchst dennoch nicht verzweifeln. Du kannst etwas unternehmen, um dein Selbstwertgefühl zu steigern. Hier sind drei Strategien, die Du einmal ausprobieren kannst:

Tue etwas für andere - Wenn Du etwas für andere tust, wirkt sich das auch auf Dich positiv aus. Sich für andere einzusetzen, vermittelt einem ein besseres Lebensgefühl. Wenn Du etwas für andere tust, dann mach das jedoch nicht mit dem Hintergedanken, etwas zurückzubekommen. Die anderen werden das schnell merken. Frag Dich doch einmal selbst: Wie habe ich mich gefühlt, als ich jemandem geholfen habe? Überlege doch einmal, ob es in Deinem Umfeld Menschen gibt, für die Du etwas Nettes tun kannst!

Suche Dir gute Freunde - Ein guter Freund kann in Krisenzeiten für Dich da sein und Dir echten Halt geben. Allein schon der Gedanke, dass jemand da ist, dem Du am Herzen liegst, kann Dir Sicherheit geben. Versuche Dir also Freunde zu suchen, die einen positiven Einfluss auf Dich haben und Dir gut tun. Echte Freunde sind Menschen, die Dich so akzeptieren, wie Du bist.

Lass Dich nicht von Deinen Fehlern herunterziehen - Erwarte von Dir keine Perfektion! Jeder sagt oder tut ab und zu etwas Verkehrtes. Fehler lassen sich also nicht grundsätzlich vermeiden, aber man kann selbst bestimmen, wie man damit umgeht. Auch wenn man sich mit anderen vergleicht und bei sich immer nur die Schwächen sieht, kann das dem Selbstwertgefühl ziemlich schaden.

Nimm Deine positiven Seiten wahr - Denke nicht nur an Deine schlechten Seiten, sondern auch an deine guten. Hier könnte ein Positivtagebuch helfen. Schreib doch einmal jeden Tag auf, was Du gut gemacht hast. Außerdem kann es auch hilfreich sein, aufzuschreiben, welche Stärken Du hast und was Du besonders gut machst. Lies es Dir immer mal wieder durch, vor allem, wenn Du ein Tief hast.

Eines solltest Du nicht vergessen: Du bist wertvoll! Daran ändern auch Deine Fehler und Schwächen nichts. Hier ein kleiner Vergleich. Stell Dir einen 100 Euro Schein mit einem Riss vor. Hat es dadurch seinen Wert verloren? Überlegst Du ihn deswegen wegzuwerfen? Bestimmt nicht! Der Schein bleibt 100 Euro wert, mit oder ohne Riss.

So, wie dieser Vergleich Dir zeigt, so sieht Gott auch uns Menschen. Er möchte nicht, dass wir uns wegen unserer Fehler und Schwächen selbst verurteilen. Daher sagt die Bibel, dass "Gott größer ist als unser Herz und alles weiß." ( 1. Johannes 3:20). Das bedeutet, dass er bei Dir all die Pluspunkte sieht, die Du selbst vielleicht gar nicht bemerkst. Und er interessiert sich mehr für Deine guten Seiten, als für Deine Unzulänglichkeiten und Fehler!

Es gibt also keinen Grund, sich wegen seiner Unzulänglichkeiten an den Pranger zu stellen. Versuche, so gut wie möglich, eine positive Einstellung zu Dir selbst zu entwickeln! Das wird Dir sicher nicht sogleich gelingen, doch je öfter Du in veränderten Bahnen denkst, umso eher wirst Du es schaffen, ein gesundes Maß an Selbstvertrauen aufzubauen. Mit der Zeit wirst Du sehen, dass es Dir damit besser geht!

LG Philipp

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Hallo Lenitalena,

ich denke mal, dass Dir neben dem Mut auch Dein Selbstwertgefühl verloren gegangen ist. Du kannst es Dir jedoch wieder zurückholen. Vielleicht bringen Dich die nachfolgenden Tipps etwas weiter.

Zunächst wäre es wichtig, die Sache einmal ein wenig zu durchdenken und von verschiedenen Seiten zu beleuchten.

Manche scheinen vor Selbstvertrauen geradezu zu strotzen und werden von anderen darum beneidet. Ist das aber wirklich wünschenswert? Nicht unbedingt! Wer ein übersteigertes Selbstvertrauen hat, macht zum einen schneller Fehler, da er es nicht gewohnt ist, sich zu hinterfragen, und zum anderen nimmt er die Belange der ihn umgebenden Menschen nicht so leicht wahr. Das kann ihn immer wieder in Schwierigkeiten bringen und trägt nicht unbedingt zu einem harmonischen Miteinander bei.

Du siehst also, dass ein sehr starkes Selbstbewusstsein nicht unbedingt erstrebenswert ist. Hin und wieder Selbstzweifel zu haben, kann nämlich auch seine Vorteile haben. Man fährt dann nicht so leicht wie ein D-Zug nur in eine bestimmte Richtung, sondern man ist eher bereit, sich zu korrigieren und Änderungen vorzunehmen. Das bringt einen im Leben letztendlich weiter!

Wichtig ist also, in jedem Fall auf Ausgeglichenheit bedacht zu sein! Und sei Deinen Erwartungen an Dich selbst realistisch. Jeder hat eine andere Vergangenheit und unterschiedliche Lebenserfahrungen, die ihn geprägt haben.

Außerdem hat man bestimmte Charaktermerkmale und Eigenschaften vererbt bekommen. Man kann also nicht erwarten, sich völlig umkrempeln und ein ganz anderer Mensch werden zu können. Dennoch lassen sich auf jeden Fall Verbesserungen erzielen! Aber wie?

Wenn man mit Gefühlen der Wertlosigkeit zu kämpfen hat, redet man sich oft ein, die eigenen Leistungen seien nicht gut genug und die der anderen seien doch viel besser. Wenn es Dir auch so ergeht, dann frage Dich doch einmal: "Stimmt das wirklich? Bin ich tatsächlich so schlecht, oder sehe ich mich nur so?"

Du machst Dich selbst runter, wenn Du Deine Leistungen immer nur kleinredest! Denke doch einmal an das, was Du besonders gut kannst, vielleicht sogar besser als die meisten anderen. Das könnte im Bereich der Schule, im Beruf oder in einem Hobby sein.

Es muss ja auch nicht immer nur um Können und um Leistung gehen. Vielleicht bist Du ja ein sehr einfühlsamer Mensch, der sich leicht in die Lage anderer hineinversetzen kann oder nimmst Stimmungen schneller und intensiver wahr als andere. Es mag auch sein, dass Du besonders hilfsbereit bist und immer ein offenes Ohr für die Probleme anderer hast. Sind das nicht schon viele Pluspunkte?

Wie dem auch sei, es geht darum, dass Du Deine Augen für all Deine guten Seiten öffnest, die Du zweifellos besitzt! Sieh nicht immer nur auf Deine Fehler und Dein Versagen! Bedenke, dass jeder Fehler macht und hier und da auch mal versagt. Das ändert jedoch nichts an dem eigentlichen Wert einer Person!

Wusstest Du, dass selbst große Persönlichkeiten mit Gefühlen der Wertlosigkeit zu kämpfen hatten? Mir fällt da z.B. der biblische Moses ein (bin eben jemand, der noch an Gott glaubt). Der Bericht in der Bibel zeigt, dass Gott ihn dazu gebrauchte, sein mehrere Millionen zählendes Volk aus dem Land Ägypten herauszuführen und zahlreiche Wunder zu wirken. Dennoch fühlte er sich zunächst dieser Aufgabe überhaupt nicht gewachsen!

Er sagte zu Gott: "Entschuldige, Jehova, aber ich bin kein gewandter Redner, weder seit gestern noch seit vorher, noch seitdem du zu deinem Knecht redest, denn ich bin schwerfällig von Mund und schwerfällig von Zunge" (2. Mose 4:10). Weißt Du, wie alt Moses war, als er das sagte? Etwa 80 Jahre! Obwohl er sich mit seiner Aufgabe restlos überfordert fühlte, ließ er sich darauf ein und wurde schließlich ein sehr erfolgreicher Führer!

Dieses Beispiel zeigt, dass man auch einmal etwas wagen sollte. Neue Herausforderungen anzunehmen und sie zu meistern, kann sehr stärkend sein und sich positiv auf das Selbstwertgefühl auswirken. Aber auch hierbei sollte man realistisch bleiben und nicht etwas auf sich nehmen, das keine wirkliche Aussicht auf Erfolg hat!

Du siehst, dass es Möglichkeiten gibt, sich in eine positive Richtung zu verändern und zu mehr Selbstvertrauen zu gelangen. Das alles braucht aber Zeit. Je mehr und je intensiver Du aber an Dir arbeitest, desto schneller und größer werden Deine Erfolge sein!

LG Philipp

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Hallo Sminti838,

Selbstvertrauen heißt, sich seiner selbst, einschließlich seiner Fähigkeiten und Grenzen, bewusst zu sein. Selbstvertrauen heißt aber auch, sich so zu akzeptieren, wie man ist. Das sollte aber nicht ausschließen, dass man sich immer mal wieder überprüft und auslotet, ob und inwieweit man die Spielräume nutzt, die einem aufgrund seiner Veranlagungen und Fähigkeiten gegeben sind.

Ein Fehler, der von vielen gemacht wird ist, sich mit anderen zu vergleichen. Das führt meistens zu Unzufriedenheit und Frustration und steht einem gesunden Selbstbewusstsein eher im Weg. Dazu ein Beispiel: Stell Dir vor, Du segelst leidenschaftlich gern und bist eines Tages endlich der stolze Besitzer einer kleinen Segelyacht. In Deiner Freizeit verbringst Du mit dieser Yacht viele schöne Stunden auf Deinem Lieblingssee und bist in dieser Zeit rundum glücklich.

Eines Tages fährst Du mit Deinem schönen Boot ans Mittelmeer in Urlaub und freust Dich, es endlich einmal auch auf dem Meer ausprobieren zu können. Am Urlaubsort angekommen, kannst Du es kaum erwarten, Dein Boot zu Wasser zu lassen und die erste Fahrt auf dem Meer damit zu machen.

Du bist richtig happy, bei strahlendem Sonnenschein ins schöne blaue Meer zu stechen. Unterwegs siehst Du an der Küste einen großen Yachthafen, und es interessiert Dich natürlich, die vielen dort liegenden Boote einmal aus der Nähe zu betrachten. Im Hafen angekommen, kannst Du nur über die zahlreichen, auf Hochglanz polierten eindrucksvollen Yachten staunen und bist begeistert.

Dann schaust Du auf Dein vergleichsweise kleines Boot und denkst bei Dir: „Wie unscheinbar meine kleine Yacht im Vergleich zu allen anderen doch ist!“ Du merkst, dass sich allmählich Unzufriedenheit bei Dir breitmacht. Als Du am nächsten Tag wieder mit Deinem Boot aufs Meer fahren willst, fehlt Dir irgendwie die Lust dazu. Du denkst immer wieder über die tollen Boote nach, die Du in dem schönen Yachthafen gesehen hast.

Soweit die kleine Veranschaulichung. Merkst Du etwas? Sobald Du anfängst, Dein Aussehen, Deine Leistungen oder Deine Fähigkeiten mit anderen zu vergleichen, schwindet zusehends Dein Selbstvertrauen. Wie viel besser ist es doch, Sicherheit und Zufriedenheit sich selbst zu suchen! Wenn Du nämlich anfängst, Dich so zu mögen, wie Du bist, weichen mehr und mehr Deine Selbstzweifel.

Nun kann es aber sein, dass Dich hin und wieder jemand, sagen wir mal wegen Deines Aussehens kritisiert. Verunsichert Dich das? Das wäre zwar eine verständliche Reaktion, doch ist sie auch richtig? Wie wäre es, wenn Du der Person stattdessen sagst: „Na und? Hast Du ein Problem damit?“

Hat denn überhaupt irgendjemand das Recht, Dich wegen Deines Aussehens oder bestimmter Eigenheiten zu kritisieren? Falls das jemand dennoch tut, greift er im Grunde Deine Menschenwürde an! Lässt Du aber solche Personen einfach gewähren, verlierst Du mehr und mehr Deine innere Sicherheit, und im Extremfall kann aus Selbstzweifel schließlich Selbsthass werden!

So weit musst Du es aber nicht kommen lassen. Halte innerlich dagegen, wenn andere Dich verbal angreifen und zeige den Angreifern deutlich ihre Grenzen auf! Das kannst Du aber tun, ohne aggressiv zu werden oder Dich im Ton zu vergreifen. Bringe deutlich und bestimmt zu Ausdruck, dass Du das Gesagte für völlig unangebracht oder unangemessen hältst und Du es Dir verbittest, so mit Dir zu sprechen!

Der Effekt wird sein, dass man Dir künftig mit mehr Achtung begegnet. Und Du selbst merkst, dass Deine innere Stärke mehr und mehr wächst. Dazu noch ein Gedanke: Jemand, der mit sich selbst im Reinen ist, strahlt das, ohne es selbst zu merken, nach außen hin aus. Das nennt man Körpersprache! Andere merken Dir also, ohne dass Du ein Wort gesagt hast, an, ob Du ein sicherer oder eher ein unsicherer Mensch bist. Hast Du also ein würdevolles und sicheres Auftreten, ist die Wahrscheinlichkeit, Opfer zu werden, weitaus geringer!

Zum Schluss möchte ich Dir noch etwas sagen, das dann auf Dich zutrifft, wenn Du noch an Gott glaubst. Die Bibel lässt an vielen Stellen erkennen, dass wir für Gott, wenn wir an ihn glauben und ihn lieben, wertvoll und wichtig sind. Das zeigt er uns zum Beispiel dadurch, dass er für uns da ist, wenn wir in Schwierigkeiten sind.

Der folgende Bibeltext bringt das sehr schön zum Ausdruck: „Denn er hat gesagt: „Ich werde dich nie verlassen und dich nie im Stich lassen.“ Deshalb können wir voller Zuversicht sagen: „Jehova [oder Gott] ist mein Helfer, ich werde mich nicht fürchten. Was kann ein Mensch mir antun?“ (Hebräer 13:5,6). Somit kann Gott Dir den Rücken stärken, wenn Du Dir gering oder minderwertig vorkommst.

Ich hoffe, dass diese Tipps und Anregungen Dir ein wenig weiterhelfen! Natürlich brauchst Du Zeit, um Dich weiterzuentwickeln. Doch je öfter Du in neuen Mustern denkst und Dein Handeln danach ausrichtest, umso mehr ändert sich Deine Persönlichkeit in eine positive Richtung!

LG Philipp

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Hallo Akilezda,

ich denke, dass es wichtig ist, dass Du ganz gezielt Dein Selbstwertgefühl Stück für Stück aufbaust! Natürlich braucht alles seine Zeit, und Du kannst nicht von heute auf morgen ein ganz anderer Mensch werden. Doch Du kannst schon gleich heute damit anfangen und magst im Laufe der Zeit Besserungen feststellen können.

Fast jeder hat hier und da mit Selbstzweifeln zu kämpfen. Das ist auch völlig normal, denn niemand ist perfekt! Manchen fehlt es jedoch fast völlig an Selbstvertrauen. Da es Dir offenbar ähnlich ergeht, möchte ich Dir gern Mut machen und einige praktische Tipps geben, wie Du Deine Situation verbessern kannst.

Ein Schlüssel zu mehr Selbstwertgefühl ist eine realistische Selbsteinschätzung und Selbstwahrnehmung. Das bedeutet zum Beispiel, dass Du Dir darüber klar wirst, über welche Fähigkeiten und Stärken Du eigentlich verfügst, die Du vielleicht bisher völlig aus dem Blick verloren hast.

Wenn man wenig Selbstvertrauen besitzt, neigt man dazu, seine guten Seiten entweder herunterzuspielen oder sie überhaupt nicht wahrzunehmen. Dadurch entsteht ein Denkmuster, das irgendwie alles in eine negative Richtung verschiebt. Wie kannst Du hier gegensteuern?

Denke immer wieder bewusst darüber nach, wo Deine besonderen Fähigkeiten und Stärken liegen und baue diese weiter aus! Ein Beispiel: Angenommen, Du kennst Dich auf einem Gebiet besonders gut aus. Vertiefe hier Deine Kenntnisse und werde ein Spezialist auf Deinem persönlichen Fachgebiet! Das hebt Dich in gewisser Weise von der übrigen Masse der Menschen ab und macht Dich zu jemand Besonderen. Das Gleiche gilt natürlich auch für bestimmte Hobbys oder irgendwelche besonderen Fertigkeiten oder Fähigkeiten.

Was Selbstzweifeln ebenfalls entgegenwirkt ist, wenn Du auf Deine bisherigen Erfolge zurückschaust. Vielleicht denkst Du, dass Du bisher nichts besonderes in Deinem Leben geleistet hast. Bestimmt fallen Dir aber bei längerem Nachdenken immer mehr Dinge ein, bei denen du besonders gut warst oder wo Du schon einmal gelobt worden bist.

Natürlich ist es nicht damit getan, sich auf den Lorbeeren von früher auszuruhen. Wenn Du Dir realistische, erreichbare Ziele setzt und diese auch verfolgst, kannst Du bald weitere Erfolge erzielen. Und denke daran: Erfolge machen Dich stärker und sicherer!

Hier noch ein letzter Gedanke: Wenn Du an Gott glaubst – immerhin tun das noch einige – dann denke bitte daran, dass Du für ihn sehr wertvoll bist! Du magst Dich nun fragen: „Warum sollte ich für Gott wichtig und wertvoll sein?“

Nun, ein Schreiber der Bibel drückte das einmal so aus: „ Herr, du hast mich erforscht und kennst mich ganz genau“ (Psalm 139:1, Neue Genfer Übersetzung). Das sagt folgendes aus: Wenn Gott uns durchforscht und uns genau kennt, dann muss er sich doch für uns interessieren! Daher weiß er ganz genau, wie Du Dich fühlst und was in Dir vorgeht, und er möchte Dir helfen. Wie er das tut, steht auch in der Bibel, was ein Grund mehr ist, sich mit ihr zu beschäftigen!

Ich hoffe, dass Dir diese Tipps ein wenig weiterhelfen und Du einen Weg findest, mehr Selbstvertrauen zu entwickeln. Allerdings braucht eben alles seine Zeit! Du wirst also nicht von heute auf morgen ein ganz anderer Mensch sein. Bleibe am Ball und gib nicht auf, und Du wirst sehen, dass sich mit der Zeit Veränderungen einstellen werden!

LG Philipp

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Hallo yaboi999,

als erstes ist es für Dich wichtig zu wissen, dass eine Depression zwar eine schwere Erkrankung ist, die jedoch in vielen Fällen gut behandelbar und sogar heilbar ist. Du brauchst also nicht zu verzweifeln! Außerdem kannst Du selbst eine Menge tun, damit Deine Depression irgendwann besiegt ist. Nachfolgend möchte ich Dir verschiedene Behandlungsmöglichkeiten und mögliche Wege aus einer Depression aufzeigen.

Bei der medikamentösen Therapie werden meist Antidepressiva verschrieben, die stimmungsaufhellend und antriebssteigernd wirken, allerdings nicht abhängig machen. Besonders in der ersten Einnahmephase muss man mit Nebenwirkungen rechnen, die in der Regel jedoch nach einigen Wochen abnehmen.

Viele empfinden die Einnahme eines Antidepressivums als sehr wirkungsvoll, da es außerdem dabei hilft, Konzentrationsprobleme zu überwinden.

Eine medikamentöse Behandlung sollte vorzugsweise von einem Facharzt (Nervenarzt oder Psychiater) durchgeführt werden, da dieser sich am besten mit der Wirkung und Anwendung von Psychopharmaka auskennt.

Es kann in manchen Fällen sein, dass nicht gleich das erste Medikament anschlägt oder nicht gut vertragen wird und auf ein anderes gewechselt werden muss. Daher ist es es wichtig, dem Arzt immer wieder Rückmeldungen zu Wirkung und Nebenwirkungen des Medikaments zu geben.

Medikamente sind zwar oft in der Lage, den Verlauf einer Depression abzumildern, können diese jedoch nicht heilen. Daher gehört zum Standard einer Behandlung auch immer eine Psychotherapie. Du brauchst davor keine Angst zu haben, da sich im Laufe der Zeit ein Vertrauensverhältnis zwischen Therapeut und Patienten entwickeln kann und es dann leichter fällt, über seine Probleme zu sprechen.

Ein sehr gutes und bewährtes Verfahren ist die sog. "kognitive Verhaltenstherapie", bei der man lernt, negative Gedanken und Gefühle zu überwinden. Sie wird in der Regel von einem psychologischen Psychotherapeuten durchgeführt. Allerdings muss man oft mit einer etwas längeren Wartezeit rechnen.

Auch wenn man sich bei einer schweren Depression wie gelähmt fühlt und sich zum kaum etwas aufraffen kann, gibt es dennoch einiges, was (ergänzend zur fachlichen Behandlung) im Kampf gegen eine Depression erfolgreich sein kann.

Es gehört leider zum Wesen einer schweren Depression, das Gefühl zu haben, zu nichts mehr richtig in der Lage zu sein. Am liebsten möchte man nur noch im Bett bleiben. Es wäre jedoch ein Fehler, diesen Gefühlen nachzugeben, da einen das überhaupt nicht weiterbringt!

Um aktiv zu werden, könntest Du mit ganz kleinen Schritten anfangen, z.B. mit einem kurzen Spaziergang. Diesen könntest Du nach und nach ausdehnen. Ebenso kannst Du bei der Hausarbeit oder anderen Aktivitäten vorgehen.

Es ist klar, dass Du so schnell wie möglich wieder aus Deiner Depression herauskommen willst und Du machst Dir womöglich Vorwürfe, dass Du nicht mehr so leistungsfähig bist wie früher. Vielleicht sagst Du Dir immer öfter: "Ich bin doch zu nichts mehr zu gebrauchen". Doch mit solchen Vorwürfen raubst Du Dir nur Dein Selbstwertgefühl und treibst Dich noch tiefer in die Depression!

Sehr wichtig ist es gerade jetzt, dass Du nachsichtig und geduldig mit Dir selbst bist. Mach Dir immer wieder klar, dass es eben Zeit braucht, aus Deinem Tief wieder herauszukommen und dass eine Depression in der Regel nicht ewig dauert, wenn sie richtig behandelt wird!

Da die Depression vorübergehend Deine Leistungsfähigkeit hemmt, solltest Du Dir nie zu viel an einem Tag vornehmen. Lerne es, immer nur kleine Aktivitäten durchzuführen und belohne Dich , wenn Du sie geschafft hast! Unterschätze nie, wie sehr Dich auch kleine Erfolge weiterbringen können!

Wenn man eine Depression hat, dann saugt man negative Gedanken quasi wie ein Staubsauger in sich auf. Außerdem drehen sich die Gedanken wahrscheinlich ständig um die eigene schlimme Situation und immer wieder kommt Negatives in den Sinn. Was könntest Du gegen diese Negativspirale tun?

Versuche doch einmal ganz bewusst über Folgendes nachzudenken: Gibt es etwas in Deinem Leben, wofür Du dankbar sein kannst? Vielleicht gibt es Menschen in Deinem Leben, die für Dich da sind. Oder Du hast ein schönes Zuhause und brauchst Dir um materielle Dinge keine Gedanken zu machen. Manchmal vergisst man auch die vielen kleinen schönen Dinge im Leben, die einem selbstverständlich geworden sind.

Manchen hilft es, wenn sie im Laufe des Tages mehrmals etwas Schönes und Angenehmes tun und es ganz bewusst wahrnehmen. Ein Beispiel: die geliebte Tasse Tee oder Kaffee in Ruhe trinken und versuchen, die damit verbundene Freude bewusst wahrzunehmen. Oder: In einer sonstigen angenehmen Situation verweilen und das Schöne daran eine ganze Zeit lang bewusst auf sich wirken lassen. Das wirkt wie Streicheleinheiten für Deine Seele! Achtsamkeitstraining nennt man das.

Bei der Behandlung einer Depression hat es sich sehr bewährt, sich möglichst mehrmals am Tag körperlich zu bewegen (sofern aus Sicht des Arztes nichts dagegen spricht). Anfangs kann das ein kurzer Spaziergang sein, den Du im Laufe der Zeit etwas ausdehnen könntest. Das Laufen schafft das Gefühl, etwas geleistet zu haben und baut Dein Selbstwertgefühl auf.

Ganz abgesehen davon, was die frische Luft und das Licht in Deinem Körper bewirken, wirst Du feststellen, dass beim Laufen Deine Grübeleien über Negatives nachlassen oder sogar ganz verschwinden.

Andere Möglichkeiten der Bewegung wären z.B. Radfahren, Schwimmen oder Gartenarbeiten. Auch wenn es einen anfangs große Überwindung kostet sich in Bewegung zu setzen, wird man feststellen, dass sich die Stimmung mehr und mehr aufhellt.

Wenn man depressiv ist, dann sucht man verständlicherweise Hilfe und Trost bei anderen. Leider sind in unserer hektischen Zeit viele mit ihren eigenen Problemen und Sorgen beschäftigt und haben nicht immer die Gedanken frei, einem anderen mitfühlend und geduldig zuzuhören. Wenn Du das schon erlebt hast, dann kann das für Dich sehr verletzend sein.

Wenn Du an Gott glaubst, bedenke, dass er Deinen Schmerz kennt und mit Dir mitfühlt! Es gibt viele Stellen in der Bibel, die zeigen, dass Gott ein Herz für die Benachteiligten und Niedergedrückten hat. Ein Text, der sehr viel Mut machen kann, ist folgender:

"Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. Sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott. Ich werde dich stärken, ja, ich werde dir helfen. Ich werde dich wirklich festhalten mit meiner rechten Hand der Gerechtigkeit" (Jesaja 41:10, NW 2013). Ist es nicht schön, dass Gott an unserem Leben Anteil nimmt und uns Hilfe zusichert?

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du es nach und nach schaffst, Dein seelisches Gleichgewicht wiederzuerlangen und allmählich wieder Freude in Dein Leben zurückkehrt! Gib bitte nicht auf, auch wenn im Moment noch alles trübe und grau aussieht! Das Leben verändert sich und es bleibt nicht alles so, wie es gerade ist. Alles Gute und viel Kraft!

Hier noch eine kurze Anmerkung: Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich im Hinblick auf gesundheitliche Probleme und deren Behandlung keine bestimmten Empfehlungen geben möchte - das ist immer Sache des Arztes. Verstehe daher bitte meine Antwort rein informativ.

LG Philipp

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Hallo leuchtenderbaum,

es tut mir sehr leid, dass Du, durch welche Umstände auch immer, in eine solche Ausweglosigkeit geraten bist! Wenn das im Moment für Dich auch schwer vorstellbar ist: Es kann auch in Deinem Leben wieder bergauf gehen! Meistens ist keine Situation so ausweglos, dass es keinen Grund gibt, auf eine Besserung zu hoffen. Denke einmal über die folgenden drei Gründe nach, weswegen es sich doch noch lohnen könnte, weiterzuleben.

Lebensumstände ändern sich - Denke immer daran, dass sich belastende Situationen, egal wie ausweglos sie im Moment erscheinen, ändern und sich nach und nach zum Besseren wenden können. Selbst wenn das nicht so schnell geschieht, wie man sich das wünscht, sollte man nicht versuchen, alle Probleme auf einmal zu lösen, sondern jeden Tag für sich zu sehen.

Natürlich gibt es auch immer Umstände, die sich nicht mehr ändern lassen, z.B. wenn man an einer chronischen Krankheit leidet, einen geliebten Menschen durch den Tod verliert oder eine Beziehung in die Brüche geht. Auch in diesen Fällen kann man etwas tun: Die eigene Einstellung ändern.

Man kann entweder dem unabänderlich Geschehenen endlos nachtrauern oder aber sich innerlich damit abfinden. Dann gelingt es besser, die eigene Situation, trotz dem Schmerz, der damit verbunden ist, etwas positiver zu sehen.

Man wird eher danach Ausschau halten, wie man mit der Situation klarkommen kann, statt mit drastischen Mitteln allem ein Ende zu machen. Vielleicht entdeckt man Hilfen und Möglichkeiten, an die man zuvor nicht gedacht hat und die einem wieder Auftrieb geben.

Du solltest auch folgendes niemals vergessen: Kann man einen Berg nicht auf einmal ersteigen, dann schafft man es vielleicht in mehreren Etappen. Dasselbe gilt für die meisten Hindernisse im Leben, ganz gleich wie riesig sie einem vorkommen. Wichtig ist, dass man sich nicht von ihnen erdrücken lässt, sondern überlegt, was man (evtl. mit Hilfe anderer) tun kann, um sie zu überwinden.

Hilfen stehen zur Verfügung - Eine Hilfe können z.B. Menschen sein, denen man am Herzen liegt. Das können Angehörige, Freunde und auch andere sein, die persönlich an Dir interessiert sind. Wenn sie auch nicht immer von selbst auf Dich zukommen mögen, so kannst Du sie vielleicht ansprechen und in einem vertraulichen Gespräch Dein Herz ausschütten.

Hast Du schon einmal daran gedacht, bei Deine Eltern Hilfe zu suchen? Sollten sie in schweren Krisen, wie Du sie gerade erlebst, nicht die ersten Ansprechpartner sein? Vielleicht können sie Dir ja besser helfen, als Du denkst!

Sollte aus irgendeinem Grund ein Gespräch mit Deinen Eltern nicht möglich sein, kannst Du Dich auch an eine Krisenhotline wenden. Sie ist in jedem Fall mit geschultem Personal besetzt und kann Dir angemessene Hilfestellungen geben.

- Notfall-Seelsorge: Telefon-Hotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

  • 0800 - 111 0 111
  • 0800 - 111 0 222
  • 0800 - 111 0 333 (für Kinder / Jugendliche)
  • Email: unter www.telefonseelsorge.de

Die Mitarbeiter der Telefonseelsorge hören Dir gut zu, nehmen an Deinen Problemen Anteil und können Dich bei Bedarf auch an entsprechende Einrichtungen verweisen. Du kannst Dich hier zu jeder Tages- und Nachtzeit anonym beraten lassen.

- Informationen stehen für Dich auch auf der Website deutschen Gesellschaft für Suizidprävention zur Verfügung: https://www.suizidprophylaxe.de/hilfsangebote/fuer-betroffene-und-angehoerige

Dann ist da ja auch noch professionelle Hilfe, die man bei Selbstmordgedanken in Anspruch nehmen könnte. Oft steckt hinter diesen Gedanken eine schwere Depression, für die sich niemand schämen muss, genauso wenig wie man sich für eine körperliche Krankheit schämen muss.

Vergiss bitte nicht, dass Du z.B. aus einer schweren seelischen Krise allein nicht wieder herauskommst, aber wenn Dir jemand hilft, kannst Du es durchaus schaffen! Vielen hilft auch eine ambulante Therapie, um wieder mehr Selbstvertrauen zu entwickeln und Strategien zur Bewältigung ihrer Probleme zu finden. Wichtig ist es auch, jemanden zu haben, zu dem man Vertrauen hat und bei dem man immer sein Herz ausschütten kann.

Es besteht Aussicht auf Besserung - Auch wenn Du schon lange an Deine Grenzen gestoßen bist, heißt das nicht, dass nicht irgendwann ein Hoffnungsstrahl aufleuchtet. Wie bereits gesagt, ändern sich Situationen, es bleibt nicht für immer alles gleich trost- und hoffnungslos. Deine jetzige Lage kann wie ein langer dunkler Tunnel sein, dessen Ende Du im Moment noch nicht sehen kannst. Denke jedoch daran, dass irgendwann auch der längste Tunnel zu Ende ist und man wieder das Tageslicht erblickt.

Vielen vor Dir ist es schon so ergangen, und so kann es auf in Deinem Fall sein! Auch wenn es schwer ist, mache Dir jedoch eines zum Motto: "Aufgeben ist keine Option". Diese Einstellung kann Dir dabei helfen, niemals die Hoffnung zu verlieren, egal wie dunkel es um Dich herum gerade aussieht.

Außer diesen praktische Hinweisen, möchte ich Dir zum Schluss auch noch einen kleinen Tipp aus der Bibel geben. Falls Du an Gott glaubst, magst Du Dich davon angesprochen fühlen. Ich fand einen sehr ermutigenden Text in den Psalmen, der zeigt, dass wir uns mit unseren Sorgen und Problemen jederzeit an Gott wenden können.

Der Text lautet: " O Hörer des Gebets, ja zu dir werden Menschen von allem Fleisch kommen." (Psalm Kapitel 65, Vers 2). Ich selbst habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Gebete nicht einfach ins Leere gehen. Gott kann einem helfen, auch wenn er nicht durch ein Wunder alle schlimmen Umstände beseitigt.

Ich wünsche Dir sehr, dass Du es mit der Hilfe und Unterstützung anderer schaffst, Dein schlimmes seelisches Tief zu überwinden und nach und nach merkst, dass es sich auf jeden Fall lohnt, weiterzuleben. Alles Gute und viel Kraft!

LG Philipp

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Hallo BEnUtzERrrr,

vielleicht wäre zuerst einmal zu klären, wie das Böse überhaupt in die Welt kam. Die Bibel zeigt, dass einer der Engel Gottes ein Verlangen in sich aufkommen ließ, das eine lange Kette von Ereignissen in Gang setzte, die letztendlich dazu führten, dass wir in dieser schlimmen Welt leben müssen.

Angetrieben von dem Wunsch, etwas zu erlangen, was eigentlich nur Gott zusteht, nämlich angebetet zu werden, belog er Eva, die erste Frau und verleitete sie zum Ungehorsam gegen Gott. Ihr Mann, Adam, schloss sich der Rebellion an und auf diese Weise kam das Leid und der Tod in die Welt. (siehe 1. Mose 3:1-6)

Viele Menschen fragen sich, ob nicht letztendlich Gott selbst für das Böse verantwortlich ist, da er bei seiner Schöpfung einen Fehler gemacht habe. Dem ist jedoch nicht so, da alle Dinge, die Gott hervorgebracht hat, vollkommen sind. Die Bibel sagt:

"Der FELS, vollkommen ist sein Tun, Denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; Gerecht und gerade ist er." (5. Mose 32:4) Die Menschen, und auch die Engel, waren somit nicht fehlerhaft erschaffen worden und daher durchaus in der Lage gewesen, Gott treu zu bleiben.

Dass sich sowohl Menschen als auch Engel dennoch für die Sünde entschieden, hat mit ihrer Willensfreiheit zu tun. Jeder von uns kann entscheiden, ob er das Gute oder das Böse wählt. Gott hat uns nicht als Roboter erschaffen, die automatisch und zwanghaft seinen Willen tun. Er wünscht sich jedoch, dass ihm seine vernunftbegabten Geschöpfe aus Liebe gehorchen, ähnlich wie sich das Eltern von ihren Kindern wünschen.

Was ist aber der eigentlich Grund, warum Gott das Leid bis heute zugelassen hat. Nun, das hat etwas mit zwei sehr weittragenden Streitfragen zu tun, von denen die eine bereits im Garten Eden durch die Rebellion Adams und Evas gegen Gott aufgeworfen wurde.

Kommen wir einmal zu der ersten Streitfrage. Hier entstand der Streitpunkt, ob die Menschen nicht besser dran wären, wenn sie sich von Gott unabhängig machen würden. Adam und Eva entschieden sich für den Weg der Unabhängigkeit, der dann von den nachfolgenden Generationen fortgesetzt wurde. Und damit betraf die Streitfrage nicht nur die beiden ersten Menschen, sondern die gesamte Menschenwelt!

Die allermeisten Menschen seitdem nicht bereit gewesen, sich Gott zu unterstellen. Sie bevorzugen es bis heute, selbst über ihr Leben zu bestimmen, ohne sich dafür zu interessieren, wie Gott die Dinge beurteilt. Dadurch, dass Gott längere Zeit verstreichen ließ, sollte immer deutlicher hervortreten, welcher Weg tatsächlich der bessere ist.

In all den Jahrhunderten, die seit den Tagen Edens vergangen sind, schält sich eines klar heraus: Menschenherrschaft und das in Unabhängigkeit von Gott geführte Leben trägt nicht zum Wohl und zum Glück der Menschen bei! Die Bibel bringt das Dilemma wie folgt zum Ausdruck: "In dieser ganzen Zeit hat der Mensch über den Menschen zu dessen Schaden geherrscht" (Prediger 8:9).

Keine Regierung auf der Erde konnte bisher Kriegen, Verbrechen, Ungerechtigkeiten und Krankheiten ein Ende machen. Gerade in unserer Zeit wird mehr als deutlich erkennbar, wie sehr doch die menschlichen Regierungen versagt haben. Die Zustände auf der Erde werden von Tag zu Tag schlimmer und sogar der Fortbestand der gesamten Menschheit ist in Gefahr!

Soweit also zu der ersten Streitfrage. Die zweite entstand in den Tagen Hiobs aufgeworfen. Hiob war ein sehr gottesfürchtiger Mann, der für seine Treue sogar von Gott selbst gelobt wurde. Aus diesem Grund richtete Satan seinen Fokus besonders auf diesen Mann. Satan behauptete, er könne Hiob, sowie jeden anderen Menschen unter entsprechenden Bedingungen dazu bringen, Gott den Rücken zu kehren (siehe Hiob 1:8-12).

Diese beiden gerade beschriebenen Streitfragen sind von universeller Bedeutung! Warum? Weil sie sowohl Gott, als auch die gesamte Menschheit betreffen! Bis zu ihrer vollständigen Klärung wird noch ein wenig Zeit verstreichen. Dann wird Gott jedoch umfassend in das Weltgeschehen eingreifen und alles Schlechte beseitigen. Sämtliche in der Gegenwart ablaufende Entwicklungen deuten darauf hin, dass wir kurz davor stehen!

Wenn diejenigen, die sich nicht auf Gottes Seite gestellt haben (die Bibel bezeichnet sie als die "Bösen"), von ihm beseitigt worden sind, wird ein neues Zeitalter beginnen, in dem die dann lebenden Menschen unter Gottes Anleitung auf das in der Bibel versprochene weltweite Paradies hinarbeiten.

Wenn Gott die Erde richtet, wird er dafür sorgen, dass alle menschlichen Regierungen beseitigt werden und an deren Stelle das Königreich Gottes zu herrschen beginnt (siehe Daniel 2:44). Dies ist das Reich Gottes, um das viele im sogenannten "Vaterunser" beten, wenn sie sagen: "Dein Reich komme". Das wird einen neuen Zeitabschnitt in der Menschheitsgeschichte einläuten. Dann wird es hier auf Erden endlich Ruhe und Frieden geben und einem Leben in Glück und Zufriedenheit wird nichts mehr im Weg stehen!

LG Philipp

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Hallo inal45,

am Anfang sollte man sich eingehend mit Gottes Wort, der Bibel, beschäftigen (am besten mit Hilfe eines Bibelkurses). Das kann Dir helfen, Gott und Jesus kennenzuzlernen und sie zu lieben. Und um Christ sein zu können, muss man auch den christlichen Lebensweg gehen. Was aber gehört denn alles dazu?

Man könnte natürlich vieles aufzählen, was das Christentum ausmacht, z.B. die verschiedenen Lehren und Handlungsweisen, doch darauf möchte ich jetzt nicht näher eingehen. In der Hauptsache geht es ja darum, an Jesus Christus als dem Sohn Gottes zu glauben, seinem Beispiel genau nachzufolgen und ein Leben zu führen, das durch Liebe und Hingabe an Gott geprägt ist!

Das schließt natürlich vieles ein, was ich an dieser Stelle nicht aufzählen möchte. Dennoch enthält die Bibel kein umfangreiches und kompliziertes Regelwerk. Allerdings möchte ich ein paar wichtige Dinge erwähnen, die für einen Christen kennzeichnend sind.

Dazu zählt zum Beispiel, dass er seinen Glauben nicht für sich behält und gern mit anderen darüber spricht. Wenn wir an Jesu Leben denken, dann fällt auf, dass er hauptsächlich mit der Verkündigung der guten Botschaft (oder dem Evangelium) beschäftigt war. Will jemand sein Nachfolger sein, dann sollte die Verkündigung ebenfalls einen wichtigen Platz in seinem Leben einnehmen.

Das betonte Jesus, als er seinen Jüngern den so wichtigen Auftrag gab: "Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe" (Matthäus 28:19,20).

Es gibt natürlich vieles Weiteres, das zum Leben eines Christen gehört, wie z.B. Gott und seinen Nächsten zu lieben, anderen Gutes zu tun, friedliebend zu sein, nicht zu lügen oder zu stehlen etc. Wer Jesus nachfolgt, ist genauso wie er darum bemüht, Gottes Willen zu tun und ihn an die erste Stelle in seinem Leben zu setzen. Er sieht das nicht als eine Last an, sondern tut das voller Freude!

Das Leben eines Christen kann auch gewisse Härten mit sich bringen. Jesus machte mit folgenden Worten darauf aufmerksam: "Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme seinen Marterpfahl auf und folge mir beständig" (Matthäus 16:24). Sich selbst zu "verleugnen" kann z.B. heißen, eigene Wünsche und Interessen hintenan zu stellen. Und der sinnbildliche "Marterpfahl" kann Verfolgung, Leiden und sogar den Tod mit einschließen!

Bevor sich daher jemand entschließt, Christ zu werden, sollte er das machen, was Jesus einmal gleichnishaft beschrieb, als er sagte:"Wer von euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht zuerst nieder und berechnet die Kosten, um zu sehen, ob er genug habe, ihn zu vollenden? Sonst könnte er den Grund dazu legen, aber nicht imstande sein, ihn zu Ende zu bringen, und alle Zuschauenden könnten anfangen, ihn zu verspotten und zu sagen: ‚Dieser Mensch fing an zu bauen, konnte [es] aber nicht zu Ende bringen" (Lukas 14:28-30).

Dazu, "die Kosten zu berechnen" gehört es eben auch, sich zu fragen: "Bin ich bereit, alles zu halten, was Jesus Christus geboten hat oder ist mir einiges davon zu schwer?" Wer verstanden hat, was wahres Christentum alles einschließt, ist auch dazu bereit die Worte zu bedenken, die Jesus in dem vorangehenden Vers sagte: "Wer nicht seinen Marterpfahl trägt und mir nachkommt, der kann nicht mein Jünger sein" (Lukas 14:27).

Wenngleich der Weg eines Christen also nicht unbedingt der einfachste ist, so ist er dennoch nach der Überzeugung vieler der beste Lebensweg und der einzige, der zu wahrem und dauerhaftem Glück führt!

LG Philipp

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Hallo Janaisabel25,

man bekennt sich nur dann zu Jesus und lässt ihn in sein Leben, wenn man sich täglich darum bemüht, das Christentum so auszuleben, wie es uns Jesus gezeigt und vorgelebt hat.

Wenn man verstehen will, was einen Christen wirklich ausmacht, kommt man nicht umhin, sich etwas genauer mit dem zu beschäftigen, was Jesus hierüber sagte. Um die Antwort nicht zu lange werden zu lassen, möchte ich hier jedoch nur einige wesentliche Punkte herausgreifen.

Das wohl herausragendste Erkennungsmerkmal für einen Christen ist zweifellos die Liebe. Jesus brachte das mit den deutlichen Worten zum Ausdruck: "Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt" (Johannes 13:35). Diese Art von Liebe auszuleben schließt natürlich vieles ein.

Wie weit diese Liebe geht und wie umfassend sie sein sollte, bracht Jesus einmal wie folgt zum Ausdruck: "Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Niemand hat größere Liebe als die, dass einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe" (Johannes 15:12,13). Jesus hatte seinen Jüngern vorgelebt, was wahre Liebe bedeutet, ja dass sie sogar die Bereitschaft einschließen muss, für seine Brüder zu sterben.

Liebe darf sich also nicht allein in Worten oder in Mitleid erschöpfen. Sie zeigt sich vor allem durch selbstlose Taten. Die Bibel sagt: "Wenn jemand aber materiellen Besitz hat und seinen Bruder Not leiden sieht und sich dennoch weigert, ihm Mitgefühl zu zeigen, wie bleibt da die Liebe Gottes in ihm? 18 Liebe Kinder, wir sollten nicht nur mit Worten lieben, sondern auch in Tat und Wahrheit." (1. Johannes 3:17,18).

Wie dieser Text zeigt, ist die Liebe zu Gott unabdingbar mit der Liebe zu den Menschen verknüpft. Wenn also jemand behauptet, er liebe Gott und Jesus Christus, und es fehlt ihm an echter Nächstenliebe, dann sind seine Reden in Wirklichkeit hohl und leer. Demnach steht und fällt alles mit tätiger Nächstenliebe!

Außer der Liebe gibt es noch etwas, was jemanden als echten Christen kennzeichnet. Jesus sagte: "Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete" (Johannes 15:14). Ein wesentliches Gebot ist, wie gerade gezeigt, die Liebe zum Nächsten und seinen Brüdern. Doch Jesus misst jemanden, der sein Nachfolger zu sein behauptet auch daran, ob er sich auch an alle anderen Gebote hält.

Eines dieser wichtigen Gebote ist das, was Jesus kurz vor seiner Himmelfahrt seinen Jüngern als eine Art Vermächtnis hinterließ, als er ihnen gebot: "Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe" (Matthäus 28:19,20).

Mit das Wesentlichste am Christentum ist nach wie vor das Verkünden des Evangeliums (oder der "guten Botschaft"). Das Predigen und Lehren war auch im Leben Jesu sehr wichtig, denn er predigte unermüdlich landauf und landab Gottes Königreich. Ja selbst in den schwersten Stunden seines irdischen Lebens, z.B. kurz vor seinem Tod, lehrte er anderen Gottes Wort und machte ihnen Mut!

Wenn jemand ein echter Nachfolger Jesu sein möchte, dann gehört demnach auch die Verkündigung des Wortes Gottes dazu. Eifriges Predigen und Lehren ist mit dem Ziel, Jünger zu machen, ist untrennbar mit dem wahrem Christentum verbunden!

Als letzten Punkt möchte ich das erwähnen, was eigentlich alles andere, auch die bereits erwähnten Dinge mit einschließt. Als man Jesus einmal fragte, welches das wichtigste Gebot im Gesetz sei, nannte er das erstes Gebot, nämlich Gott mit ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Sinn und ganzer Kraft zu lieben (siehe Matthäus 22:37,38).

Somit ist die bedingungslose Liebe zu Gott das, was alles andere mit einschließt. Fehlt es an dieser Liebe, steht ein Christ in der Gefahr, lau zu werden und mag dann nur noch der Form halber an seinem Glauben festhalten.

Doch Jesus akzeptiert keine lauen Christen, wie das seine Worte zeigen, die er an die frühchristliche Versammlung Laodicea richtete: "Ich kenne deine Taten und weiß, dass du weder kalt noch heiß bist. Ich wünschte, du wärst kalt oder heiß.Weil du also lau bist und weder heiß noch kalt, werde ich dich aus meinem Mund ausspucken" (Offenbarung 3:15,16).

Wie die Bibel zeigt, schließt Christ zu sein, vieles mit ein. Um sich zum Glauben motivieren zu lassen, sollte man sich eingehend mit den vier Evangelienberichten beschäftigen, die das Leben und Wirken Jesu genau nachzeichnen. Das darauf folgende Bibelbuch "Apostelgeschichte" erzählt außerordentlich spannend, was die ersten Christen alles taten, um das Wort Gottes überall zu verbreiten.

LG Philipp

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Hallo Liniiissaaa,

ob man Freunde findet oder nicht hat man zumindest teilweise selbst in der Hand! Denke einmal darüber nach, wie andere Dich wahrnehmen. Bist Du freundlich, aufgeschlossen, hilfsbereit und lächelst Menschen an, wenn sich Eure Blicke begegnen? Oder ist eher das Gegenteil der Fall?

Wie Menschen auf einen reagieren ist oft ein Spiegelbild dessen, was man an eigenen Signalen ausgesandt hat. Es gilt immer noch das bekannte Sprichwort: "So wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus".

Möchtest Du also, dass andere nett und freundlich zu Dir sind, müssen sie sich in Deiner Gegenwart wohlfühlen. Es gilt nicht, darauf zu warten, dass andere freundlich zu Dir sind, sondern dass Du selbst damit anfängst! Je positiver Du auf andere wirkst, desto eher gelingt es Dir, Kontakte und letztendlich auch neue Freundschaften zu schließen.

Was aber, wenn andere Dich nicht zu mögen scheinen und Dich vielleicht sogar ausgrenzen? Und wie solltest Du reagieren, wenn manche Dich ihre Ablehnung ganz offen spüren lassen, indem sie Dich z.B. verächtlich und von oben herab behandeln?

Nun, man kann nicht erwarten, immer mit allen gut auszukommen. Manche reagieren einfach nicht auf Nettigkeit und Freundlichkeit; damit muss man einfach leben. Oder einige mögen Dich einfach nicht in Ruhe lassen, egal wie freundlich Du zu ihnen bist. Da ist es dann wohl das Beste, von solchen Abstand zu halten und seiner Wege zu gehen. In dem bekannten Spruch aus Wilhelm Tell heißt es ja: "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt".

Freundschaften entstehen auch nicht von heute auf morgen, sondern müssen langsam wachsen. Vieles hängt davon ab, was Du bereit bist, anderen von Dir zu geben. Ja, Freundschaften haben immer auch mit der Bereitschaft zum Geben zu tun!

Wer immer nur etwas von anderen erwartet, statt selbst zu investieren, wird wohl kaum Freunde finden. Dabei kann Geben etwas sehr Schönes sein. Schon in der Bibel finden sich die bekannten Worte: "Beglückender ist Geben als Empfangen" (Apostelgeschichte 20:35). Probiere es doch einfach mal aus und Du wirst sehen, dass das funktioniert!

Zum Schluss möchte ich Dich noch auf etwas aufmerksam machen, dass für Dich Bedeutung haben kann, falls Du an Gott glaubst. Eine Freundschaft zu ihm kann nämlich das Wichtigste und Wertvollste in Deinem Leben werden!

Wusstest Du, dass Gott Dein Freund sein möchte? Dann lies doch einmal die Empfehlung, die die Bibel gibt: "Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen" (Jakobus 4:8). Wie kann man das tun? Indem man sich mit seinem Wort beschäftigt und Gott immer besser kennenlernt.

Nun wünsche ich Dir, dass Du im Laufe der Zeit den einen oder anderen Freund hinzugewinnst! Und sei nicht zu sehr entmutigt, wenn Du hier und da Enttäuschungen erlebst. Bedenke, dass es nicht darum geht, unbedingt viele, sondern gute Freunde zu finden. Und von denen reichen oft wenige!

LG Philipp

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Möglichst wenig Kontakt zur Person

Hallo DummAberClever,

wenn man in jemanden so richtig verknallt ist, ist es völlig normal, dass die Gefühle ein wenig verrückt spielen! Umso schlimmer ist es, wenn derjenige, in den man verliebt ist, nicht das Gleiche empfindet. Man denkt, die Welt ginge unter und wünscht sich, dass das alles aufhört, nicht wahr? Was kann Dir in dieser Situation helfen?

Da aber offenbar eindeutig feststeht, dass das Mädchen kein Interesse an Dir hat, wäre es gut, die Sache innerlich abzuschließen. Das ist jedoch gar nicht so leicht und braucht vor allem Zeit. Es bringt aber nichts, dem Mädchen hinterherzurennen, um sie vielleicht doch dazu zu bringen, Dich zu mögen. Du verlierst dadurch nur Deine Selbstachtung und Dein Schmerz zieht sich unnötig in die Länge! Das willst Du doch bestimmt nicht!

Logo, Du kannst Deine Gefühle gegenüber dem Mädchen nicht einfach abstellen! Es hilft Dir aber auch nicht weiter, wenn Du irgendwie Kontakt zu ihr suchst oder in ihrer Nähe sein willst, um sie zu sehen. Dadurch werden Deine Gefühle zu ihr nur noch stärker und der Schmerz immer größer!

Auch wenn es schwer ist: Vermeide es, so weit irgend möglich, das Mädchen zu sehen oder Kontakt zu ihr aufzunehmen! Tust Du es dennoch, dann wäre es ungefähr so, als wenn sich ein schwer Zuckerkranker immer wieder in einer Abteilung für Süßwaren aufhalten würde. Er sieht all die leckeren Sachen, darf sie jedoch nicht kaufen. Ziemlich frustierend, oder?

Sollten Deine Gefühle übermächtig sein und Du nicht mehr ein noch aus weißt, wäre es gut, bei jemandem, zu dem Du Vertrauen hast, Dein Herz auszuschütten. Viele junge Leute würden sagen, dass ihre Eltern die letzten wären, die sie wegen so etwas ansprechen würden.

Bedenke jedoch, dass auch Deine Eltern einmal jung waren und sie vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie Du. Möglicherweise haben sie den einen oder anderen Tipp für Dich, der Dir helfen kann, besser mit der Situation fertig zu werden.

Im Moment hast Du wahrscheinlich das Gefühl, nie wieder glücklich werden zu können. Das ist schon vielen anderen vor Dir so ergangen. Sie haben aber gemerkt, dass der Liebeskummer irgenwann nachlässt und sie wieder klarer sehen konnten. Lasse Dich daher von der momentanen Situation nicht entmutigen! Irgendwann bist Du über den Berg!

Sollte Dir danach sein, Dich zu verkriechen, so gib diesem Gefühl bitte nicht nach! Es ist zwar gut, sich eine kleine Auszeit zu nehmen, doch wäre es nicht hilfreich, sich von seinen Freunden und Bekannten auf Dauer zurückzuziehen. Wenn Du etwas mit ihnen unternimmst, könnte Dich das ablenken und (wenn auch nicht von jetzt auf gleich) auf andere Gedanken bringen. Außerdem kann Dir der Kontakt zu Deinen Freunden helfen, nicht einzig und allein auf eine Person fixiert zu sein.

Und hier noch ein letzter Gedanke: Falls Du an Gott glaubst, wird es Dich vielleicht interessieren, dass er Interesse an Dir hat und Deinen Schmerz sieht! Es mag Dir schwerfallen, das zu glauben. Doch beachte doch bitte einmal das, was in diesem Text aus der Bibel zugesichert wird:

"Wenn aber rechtschaffene Menschen zu ihm rufen, hört er sie und rettet sie aus jeder Not. Der HERR ist denen nahe, die verzweifelt sind, und rettet diejenigen, die alle Hoffnung verloren haben. Zwar bleiben auch dem, der sich zu Gott hält, Schmerz und Leid nicht erspart; doch aus allem befreit ihn der HERR! (Psalm 34:18-20, Hoffnung für alle). Ist das nicht ein Mut machender Gedanke?

Ich wünsche Dir, dass die Tipps Dir helfen werden, mit Deinen Gefühlen klarzukommen. Bedenke, dass der Schmerz nachlassen wird und Du innerlich wieder zur Ruhe kommen wirst! Alles Gute für Dich!

LG Philipp

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Halllo Just4234FunOn,

vielen beschleicht beim Gedanken an den Tod ein ungutes Gefühl oder eben auch Angst. Daran schließt sich die bange Frage an, ob und wie es wohl nach dem Tod weitergehen wird. Hier gehen die Ansichten sehr weit auseinander.

Einige glauben, der Mensch habe eine unsterbliche Seele, die den Körper nach dem Tod verlässt und an einem jenseitigen Ort (z.B. Himmel oder Hölle) gelangt. Andere sagen, von dem Menschen bleibt gar nichts übrig und er höre einfach auf zu existieren.

Doch egal, welche Auffassung jemand vertritt, haben sehr viele auf die eine oder andere Weise Angst vor dem Tod. Warum? Kurz gesagt sind wir mit dem Wunsch erschaffen worden, für immer am Leben zu bleiben. Darum wird das Sterben als etwas völlig Widernatürliches empfunden. Manche haben jedoch zusätzlich Angst, weil sie befürchten, sie könnten in die Hölle kommen.

Um sich Klarheit zu verschaffen, ist es hilfreich, einmal in der Bibel nachzuschauen, was sie über den Tod sagt. In dem Bibelbuch Prediger steht unmissverständlich: "Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, aber die Toten wissen gar nichts... Alles, was du tun kannst, das tu mit deiner ganzen Kraft, denn es gibt weder Tun noch Planen noch Wissen noch Weisheit im Grab, dort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10).

Warum wissen die Toten nichts? Weil sie aufgehört haben zu existieren! Sie befinden sich in einem Zustand völliger Bewusstlosigkeit. Sämtliche Lebensfunktionen sind erloschen, da sie an den Körper gebunden sind. Nach der Bibel gibt es nichts, auch keine Seele, die nach dem Tod weiterlebt.

Das bedeutet jedoch nicht, dass mit dem Tod für immer alles aus ist! Die Bibel spricht von einer Auferstehung, bei der Gott die Toten zum Leben zurückbringen wird. Wie ist das möglich? Weil Gott ein vollkommenes Gedächtnis besitzt, das in der Lage ist, sich an das Lebensmuster jedes einzelnen zu erinnern. Für Gott ist die Auferstehung ungefähr so, als würden wir einen Schlafenden wecken. Aus diesem Grund verglich Jesus den Tod mit dem Schlaf (siehe Joh. 11:11-14).

Nach der Auferstehung werden die meisten auf der Erde weiterleben, allerdings unter besseren Voraussetzungen, als dies heute der Fall ist. Gott wird, wie die Bibel zeigt, zuvor in das Weltgeschehen eingegriffen und für bessere Verhältnisse gesorgt haben. Dies wird mit sehr schönen Worten in der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel beschrieben.

Dort heißt es: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Die Auferstehung ist ein in der Zukunft liegendes Ereignis, das Jesus einmal wie folgt beschrieb: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, ... zu einer Auferstehung" (Joh. 5:28, 29).

Das bedeutet, dass die Verstorbenen bis zum Tag der Auferstehung im Todesschlaf ruhen. Es gibt auch niemanden, der mit einem Höllenfeuer gestraft wird. Wenn man über das Gesagte nachdenkt, dann mag man zwar immer noch ein gewisses Unbehagen bei dem Gedanken an den Tod empfinden, doch ist einem der ganz große Schrecken davor sicher genommen. Ist das nicht sehr erleichternd?

LG Philipp

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Bin ich kaputt/krank im Kopf (das kann nicht normal sein)?

Hi

Ich beschreibe mal meine traurige Situation: In der Schule melde ich mich nicht, aus Angst andere könnten mich für diesen Beitrag auslachen. Ich bin im Unterricht meist nichtmal bei der Sache, weil ich immer darüber nachdenke. (Hab aber trotzdem gute Leistungen)

Ich rede fast nie mit Leuten (nur mit meinen Freunden) und das macht mich fertig. Ich will nunmal auch neue Freunde finden! Mir ist die Meinung anderer SO wichtig, dass ich mich komplett verbiege. Nur um nicht aufzufallen und im Raster zu bleiben..

Was mich am meisten aufregt ist, dass es bestimmte Personen gibt, deren auftreten mich einschüchtert. Wenn diese Personen anwesend sind, bekomme ich keinen Ton mehr heraus (in der Schule). Ich wirke wie ein betrunkener beim reden, weil ich mir immer so große Gedanken mache.

Aber anderes Beispiel: Beim Sport ist es bei mir auch ganz schlimm. Ich habe ernsthaft so Angst beleidigt oder ausgelacht zu werden, dass ich bei z.b. Ballspielen nie ernsthaft bei der Sache bin.

Mein Ziel ist es nicht, wie der größte Klassenclown aufzutreten, aber ich wäre gern Selbstbewusst:( Ich wäre gerne eine Persönlichkeit. Doch ich bin keine und das belastet mich sehr.

Ich frage euch: Könntet ihr mir helfen? Kennt ihr vielleicht Tipps, wie man sein Selbstbewusstsein steigern kann? Ich habe auch schon oft genug versucht, in solchen Situationen anders zu sein. Aber es gelingt mir einfach nicht. Ich komme mir beim reden auch immer so monoton vor.. Ich bin derzeit mit nichts, außer meinem Aussehen, zufrieden. Diese oben genannte Angst belastet mich ebenfalls sehr.

Ich danke euch:)

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Hallo Julien,

natürlich kann man mit einem ständigen Mangel an Selbstwertgefühl nur schwer leben! Um ausgeglichen und zufrieden mit sich zu sein, braucht man eine gewisse innere Sicherheit und Stabilität. Fehlen diese auf Dauer, dann hat man Schwierigkeiten mit sich selbst und damit, mit den Herausforderungen des Lebens zurechtzukommen.

An diesem Zustand kann man jedoch etwas ändern! Zunächst wäre es aber wichtig, die Sache einmal ein wenig zu durchdenken und von verschiedenen Seiten zu beleuchten.

Manche scheinen vor Selbstvertrauen geradezu zu strotzen und werden von anderen darum beneidet. Ist das aber wirklich wünschenswert? Nicht unbedingt!

Wer ein übersteigertes Selbstvertrauen hat, macht zum einen schneller Fehler, da er es nicht gewohnt ist, sich zu hinterfragen, und zum anderen nimmt er die Belange der ihn umgebenden Menschen nicht so leicht wahr. Das kann ihn immer wieder in Schwierigkeiten bringen und trägt nicht unbedingt zu einem harmonischen Miteinander bei.

Du siehst also, dass ein sehr starkes Selbstbewusstsein nicht unbedingt erstrebenswert ist. Hin und wieder Selbstzweifel zu haben, kann nämlich auch seine Vorteile haben. Man fährt dann nicht so leicht wie ein D-Zug nur in eine bestimmte Richtung, sondern man ist eher bereit, sich zu korrigieren und Änderungen vorzunehmen. Das bringt einen im Leben letztendlich weiter!

Wichtig ist also, in jedem Fall auf Ausgeglichenheit bedacht zu sein! Und sei Deinen Erwartungen an Dich selbst realistisch. Jeder hat eine andere Vergangenheit und unterschiedliche Lebenserfahrungen, die ihn geprägt haben.

Außerdem hat man bestimmte Charaktermerkmale und Eigenschaften vererbt bekommen. Man kann also nicht erwarten, sich völlig umkrempeln und ein ganz anderer Mensch werden zu können. Dennoch lassen sich auf jeden Fall Verbesserungen erzielen! Aber wie?

Wenn man mit Gefühlen der Wertlosigkeit zu kämpfen hat, redet man sich oft ein, die eigenen Leistungen seien nicht gut genug und die der anderen seien doch viel besser. Wenn es Dir auch so ergeht, dann frage Dich doch einmal: "Stimmt das wirklich? Bin ich tatsächlich so schlecht, oder sehe ich mich nur so?"

Du machst Dich selbst runter, wenn Du Deine Leistungen immer nur kleinredest! Denke doch einmal an das, was Du besonders gut kannst, vielleicht sogar besser als die meisten anderen. Das könnte im Bereich der Schule, im Beruf oder in einem Hobby sein.

Es muss ja auch nicht immer nur um Können und um Leistung gehen. Vielleicht bist Du ja ein sehr einfühlsamer Mensch, der sich leicht in die Lage anderer hineinversetzen kann oder nimmst Stimmungen schneller und intensiver wahr als andere. Es mag auch sein, dass Du besonders hilfsbereit bist und immer ein offenes Ohr für die Probleme anderer hast. Sind das nicht schon viele Pluspunkte?

Wie dem auch sei, es geht darum, dass Du Deine Augen für all Deine guten Seiten öffnest, die Du zweifellos besitzt! Sieh nicht immer nur auf Deine Fehler und Dein Versagen! Bedenke, dass jeder Fehler macht und hier und da auch mal versagt. Das ändert jedoch nichts an dem eigentlichen Wert einer Person!

Wusstest Du, dass selbst große Persönlichkeiten mit Gefühlen der Wertlosigkeit zu kämpfen hatten? Mir fällt da z.B. der biblische Moses ein. Der Bericht in der Bibel zeigt, dass Gott ihn dazu gebrauchte, sein mehrere Millionen zählendes Volk aus dem Land Ägypten herauszuführen und zahlreiche Wunder zu wirken. Dennoch fühlte er sich zunächst dieser Aufgabe überhaupt nicht gewachsen! Es fehlte ihm also eindeutig an Selbstvertrauen!

Moses sagte daher zu Gott: "Entschuldige, Jehova, aber ich bin kein gewandter Redner, weder seit gestern noch seit vorher, noch seitdem du zu deinem Knecht redest, denn ich bin schwerfällig von Mund und schwerfällig von Zunge" (2. Mose 4:10). Weißt Du, wie alt Moses war, als er das sagte? Etwa 80 Jahre! Obwohl er sich mit seiner Aufgabe restlos überfordert fühlte, ließ er sich darauf ein und wurde schließlich ein sehr erfolgreicher Führer!

Dieses Beispiel zeigt, dass man auch einmal etwas wagen sollte. Neue Herausforderungen anzunehmen und sie zu meistern, kann sehr stärkend sein und sich positiv auf das Selbstwertgefühl auswirken. Aber auch hierbei sollte man realistisch bleiben und nicht etwas auf sich nehmen, das keine wirkliche Aussicht auf Erfolg hat!

Du siehst, dass es Möglichkeiten gibt, sich in eine positive Richtung zu verändern und zu mehr Selbstvertrauen zu gelangen. Das alles braucht aber Zeit. Je mehr und je intensiver Du aber an Dir arbeitest, desto schneller und größer werden Deine Erfolge sein!

LG Philipp

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Hallo daniel0804,

fast jeder hat hier und da mit Selbstzweifeln zu kämpfen. Das ist auch völlig normal, denn niemand ist perfekt! Manchen fehlt es jedoch fast völlig an Selbstvertrauen. Da es Dir offenbar ähnlich ergeht, möchte ich Dir gern Mut machen und einige praktische Tipps geben, wie Du Deine Situation verbessern kannst.

Ein Schlüssel zu mehr Selbstwertgefühl ist eine realistische Selbsteinschätzung und Selbstwahrnehmung. Das bedeutet zum Beispiel, dass Du Dir darüber klar wirst, über welche Fähigkeiten und Stärken Du eigentlich verfügst, die Du vielleicht bisher völlig aus dem Blick verloren hast.

Wenn man wenig Selbstvertrauen besitzt, neigt man dazu, seine guten Seiten entweder herunterzuspielen oder sie überhaupt nicht wahrzunehmen. Dadurch entsteht ein Denkmuster, das irgendwie alles in eine negative Richtung verschiebt. Wie kannst Du hier gegensteuern?

Denke immer wieder bewusst darüber nach, wo Deine besonderen Fähigkeiten und Stärken liegen und baue diese weiter aus! Ein Beispiel: Angenommen, Du kennst Dich auf einem Gebiet besonders gut aus. Vertiefe hier Deine Kenntnisse und werde ein Spezialist auf Deinem persönlichen Fachgebiet! Das hebt Dich in gewisser Weise von der übrigen Masse der Menschen ab und macht Dich zu jemand Besonderen. Das Gleiche gilt natürlich auch für bestimmte Hobbys oder irgendwelche besonderen Fertigkeiten oder Fähigkeiten.

Was Selbstzweifeln ebenfalls entgegenwirkt ist, wenn Du auf Deine bisherigen Erfolge zurückschaust. Vielleicht denkst Du, dass Du bisher nichts besonderes in Deinem Leben geleistet hast. Bestimmt fallen Dir aber bei längerem Nachdenken immer mehr Dinge ein, bei denen du besonders gut warst oder wo Du schon einmal gelobt worden bist.

Natürlich ist es nicht damit getan, sich auf den Lorbeeren von früher auszuruhen. Wenn Du Dir realistische, erreichbare Ziele setzt und diese auch verfolgst, kannst Du bald weitere Erfolge erzielen. Und denke daran: Erfolge machen Dich stärker und sicherer!

Hier noch ein letzter Gedanke: Wenn Du an Gott glaubst – immerhin tun das noch einige – dann denke bitte daran, dass Du für ihn sehr wertvoll bist! Du magst Dich nun fragen: „Warum sollte ich für Gott wichtig und wertvoll sein?“

Nun, ein Schreiber der Bibel drückte das einmal so aus: „ Herr, du hast mich erforscht und kennst mich ganz genau“ (Psalm 139:1, Neue Genfer Übersetzung). Das sagt folgendes aus: Wenn Gott uns durchforscht und uns genau kennt, dann muss er sich doch für uns interessieren! Daher weiß er ganz genau, wie Du Dich fühlst und was in Dir vorgeht, und er möchte Dir helfen. Wie er das tut, steht auch in der Bibel, was ein Grund mehr ist, sich mit ihr zu beschäftigen!

Ich hoffe, dass Dir diese Tipps ein wenig weiterhelfen und Du einen Weg findest, mehr Selbstvertrauen zu entwickeln. Allerdings braucht eben alles seine Zeit! Du wirst also nicht von heute auf morgen ein ganz anderer Mensch sein. Bleibe am Ball und gib nicht auf, und Du wirst sehen, dass sich mit der Zeit Veränderungen einstellen werden!

LG Philipp

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Hallo itachix05,

auf jeden Fall gibt es einiges, was Du tun kannst, um mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln! Du könntest zuerst einmal überlegen, wie Deine Selbstzweifel überhaupt entstehen und dann die richtigen Schritte in Richtung mehr Selbstwertgefühl tun. Was könnte Dir dabei helfen?

Eines solltest Du eines auf keinen Fall tun: Dich mit anderen vergleichen! Das kann nämlich sehr leicht zu Unzufriedenheit und Frustration führen. Bedenke bitte: Bestimme Persönlichkeitsmerkmale und auch das Aussehen hängen zum großen Teil von Vererbung ab. Dennoch bleibt noch immer genug Spielraum für Verbesserungen!

Dass Du Dich von anderen unterscheidest, zeigt erst einmal, dass Du einzigartig bist! Um Dich wohl zu fühlen, brauchst Du keine Kopie von jemand anderem sein! Stehe daher zu Dir, zu Deinem Wesen, Deiner Persönlichkeit und Deinem Aussehen! Das fällt Dir wahrscheinlich am Anfang schwer, doch je öfter Du das tust, umso selbstverständlicher wird es Dir werden!

Einem Idealbild von Dir hinterherzulaufen, trägt ebenfalls nicht zu einer gesunden Selbstachtung bei. Solch ein Idealbild hast Du Dir höchst wahrscheinlich nicht selbst erdacht, sondern stammt in der Regel von den Eltern oder auch von anderen, die Einfluss auf Dich ausgeübt haben.

Besser wäre es, wenn Du selbst entscheidest, wer oder was Du sein möchtest - sei also ganz Du selbst! Das gibt Dir eher ein Gefühl von Stärke und Sicherheit. Nachfolgend möchte ich Dir noch ein paar Tipps geben, die Du einmal ausprobieren könntest:

Nimm Dir z. B. eine kleine Sache vor (Zimmer aufräumen, Arbeiten im Haushalt etc.) und zieh sie durch. Je öfter Du das tust, desto mehr kleine Erfolgserlebnisse wirst zu haben. Der Erfolg wiederum stärkt Dein Selbstvertrauen.

Suche auch regelmäßig nach einer Möglichkeit, Dich körperlich zu betätigen und auszupowern. Vielleicht versuchst Du es ja mal mit schwimmen, Fahrrad fahren, joggen etc. Das führt zur vermehrten Ausschüttung von Endorphinen, was wiederum Glücksgefühle auslöst.

Eine andere Möglichkeit wäre, wenn Du Dich kreativ betätigst. Baue oder bastele etwas Sinnvolles. Etwas zustande gebracht zu haben, hebt das Selbstbewusstsein. Wie wäre es damit, einmal etwas Neues auszuprobieren?

Du könntest z. B. an einem Kurs teilnehmen, ein Musikinstrument erlernen o. ä. Dabei kommst Du mit anderen Menschen zusammen und erwirbst neue Fähigkeiten und Fertigkeiten. Auch das könnte Deinem Selbstvertrauen einen neuen Schub geben.

Vielen, denen es an Selbstwertgefühl mangelt, haben kein gesundes Verhältnis zum eigenen Ich. Sie haben ständig an sich etwas auszusetzen und sind nie mit Ihren Leistungen zufrieden. Sie denken permanent schlecht von sich und lassen kein gutes Haar an sich selbst.

Wenn es Dir auch so ergeht, dann wird es höchste Zeit, das Steuer herumzureißen. Statt Dich selbst zu verurteilen und schlecht zu Dir zu sein, versuche es doch einmal mit dem Gegenteil: Sei gut zu Dir, gönne Dir bewusst etwas Schönes und habe Verständnis für Deine Fehler und Schwächen.

Probiere doch einmal die einfache Übung aus, indem Du immer wieder zu Dir selbst sagst: "Ich mag mich!" Vielleicht kommt Dir das ein wenig albern vor, doch mit der Zeit wird es Wirkung zeigen.

Damit gibst Du Dir das, was Du bisher von anderen zu wenig oder gar nicht gehört hast. Ein gesundes Selbstwertgefühl kann auch nur dann entstehen, wenn Du Dich selbst bedingungslos annimmst. Knüpfe diese Selbstannahme nicht an Bedingungen, wie z. B. Leistung oder Perfektion. Nimm Dich also auch dann an, wenn Du eben nicht perfekt bist!

Was das Selbstvertrauen enorm stärkt, sind, wie bereits erwähnt, Erfolge. Da jeder Mensch irgendwo Erfolge erzielt, sie aber nicht immer wahrnimmt, sollte er es lernen, sie sich bewusst zu machen. Wenn Du glaubst, nicht erfolgreich zu sein, dann könnte es daran liegen, dass Du einfach nicht von Deinen Fähigkeiten und Leistungen überzeugt bist. Lerne es daher, an Dich zu glauben. Versuche auch an frühere Erfolge anzuknüpfen.

Jeder hat andere Talente und Fähigkeiten mitbekommen und ist in einer anderen sozialen Umgebung aufgewachsen. Allein schon aus diesen Gründen bringt es nichts, sich mit anderen zu vergleichen. Besser ist es, auf das zu blicken, was Du im Laufe Deines Lebens alles zustande gebracht und erreicht hast. Bestimmt gibt es auch Dinge, die Du besonders gut kannst, besser als die meisten anderen.

Neben all den genannten Tipps solltest Du sofern Du an Gott glaubst - auch eines nicht aus dem Blickfeld verlieren: Du bist wertvoll in seinen Augen! Das geht z. B. aus den Worten Jesu hervor, durch die er seinen Jüngern klar machen wollte, wie wertvoll sie für Gott waren.

Jesus sagte: "Verkauft man nicht fünf Sperlinge für zwei Münzen von geringem Wert? Doch nicht einer von ihnen wird vor Gott vergessen. Aber sogar die Haare eures Hauptes sind alle gezählt. Fürchtet euch nicht; ihr seid mehr wert als viele Sperlinge" (Lukas, Kapitel 12, Verse 6 u. 7).

Die Wendung "die Haare eures Hauptes sind gezählt", bedeutet, dass Gott sich so sehr für jedes Detail unseres Lebens interessiert, als ob er sozusagen die komplette Anzahl unserer Haare wüsste. Ist das nicht ein sehr schöner Gedanke, der Dir helfen kann, Dich in einem besseren Licht zu sehen?

Wie Du also siehst, gibt es Möglichkeiten, etwas gegen Dein mangelndes Selbstwertgefühl zu tun. Du kannst jederzeit damit anfangen! Mit der Zeit wirst Du Veränderungen in Deinem Denken und Fühlen feststellen und Dich in eine positive Richtung entwickeln!

Ich wünsche Dir viel Erfolg mit diesen Tipps und hoffe, dass sie Dich etwas weiterbringen!

LG Philipp

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Hallo,

viele sind heutzutage ähnlich bedrückt wie Du, wenn sie über den Sinn ihres Daseins nachdenken! Wem es jedoch gelingt, den wirklichen Sinn zu finden, der sieht sein Leben möglicherweise aus einer ganz anderen Perspektive!

Ein Überlebender des Holocaust, der Neurologe Viktor E. Frankl, schrieb einmal im Hinblick auf die Frage nach dem Lebenssinn: "Ich wage zu sagen, dass es nichts in der Welt gibt, was jemandem sogar unter den schlimmsten Verhältnissen so viel Überlebenshilfe geben kann, wie der Gedanke, dass es einen Sinn im Leben gibt."

Über dieses Thema ist zwar schon viel philosophiert worden, doch sind aus meiner Sicht vor allem in der Bibel zufriedenstellende Antworten zu finden. Warum aber ausgerechnet in der Bibel? Nun, wer könnte uns denn besser sagen, wie das Leben "funktioniert" als der, von dem das Leben kommt und der unser geniales Gehirn erdacht und erschaffen hat?

Einen ersten Hinweis zum Sinn des Lebens liefert der berühmte König Salomo. Er verfügte über sämtliche materielle Güter der damaligen Zeit und konnte somit sämtliche Freuden des Lebens in vollen Zügen genießen. Dennoch stellte fest, dass ihn das nicht wirklich zufrieden und glücklich machte. Was dem Leben einen echten Sinn gibt, brachte er einmal mit folgenden Worten auf den Punkt:

"Das Fazit, nachdem man alles gehört hat, ist: Hab Ehrfurcht vor dem wahren Gott und halte seine Gebote — das ist die ganze Pflicht des Menschen" (Prediger12:13). Vor Gott „Ehrfurcht“ zu haben, hat aber nichts mit Angst vor Strafe zu tun. Es geht vielmehr um den Wunsch, nichts zu tun, was Gott enttäuschen oder verletzen würde. Daher entspringt die Ehrfurcht vor Gott einem guten und freundschaftlichen Verhältnis zu ihm. Ja, eine Freundschaft mit Gott macht unser Leben wirklich wertvoll und gibt ihm einen Sinn!

Die Bibel lädt uns daher ein:" Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen“ (Jakobus 4:8). Für den, der diese Einladung annimmt, bekommt das Leben eine völlig neue Bedeutung und man erkennt, warum und wofür man eigentlich lebt.

Außerdem hat uns Gott etwas sehr Wertvolles gegeben: sein geschriebenes Wort, die Bibel. Sie ist natürlich nicht wie ein Roman geschrieben, den man mal eben von vorn bis hinten durchlesen könnte. Neben vielen Erzählungen und Geschichten enthält sie sehr wertvollen Rat für uns, der auch in unserer modernen Zeit noch sehr praktikabel und hilfreich ist. Hält man sich daran, bleibt einem viel Leid und Kummer erspart.

Jesus Christus, der den Sinn des Lebens wie kein anderer kannte, sagt einmal: " Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der auf der Seite der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme“ (Johannes 18:36). Als er hier auf der Erde war, setzte er viel Zeit dafür ein, mit anderen über Gott und seine Botschaft zu sprechen. Das erfüllte ihn mit tiefer Zufriedenheit. Als Christ kann man Ähnliches erleben, wenn man seinem Beispiel folgt und das, was man über Gott weiß, mit anderen teilt.

Jesus lehrte außerdem noch etwas sehr Wichtiges, das mit dem Sinn des Lebens zu tun hat. Er sagte: „Glücklich sind die, denen bewusst ist, dass sie Gott brauchen“ (Matthäus 5:3). Brauchen wir aber Gott wirklich, um glücklich zu sein?

Der Psychologe, Dr. Kevin S. Seybold, sprach einmal in diesem Zusammenhang von einem "ureigenen Drang des Menschen, etwas anzubeten". Besonders in den letzten Jahren haben verschiedene Wissenschaftler festgestellt, dass der Mensch von Natur aus nach einem tieferen Sinn im Leben verlangt. Diesen „tieferen Sinn“ kann man ohne Gott eben nicht finden!

Wenn man Gott nicht kennt, können ähnliche Gefühle entstehen wie bei einem Kind, das nicht weiß, wer sein leiblicher Vater oder seine leibliche Mutter ist. Es kommt sich irgendwie verloren vor! Gott braucht für uns aber nicht der große Unbekannte bleiben, denn er zeigt uns durch sein Wort, die Bibel, was für eine Person er ist. Er stellt sich uns dort als ein liebevoller Vater vor, der sehr an uns Menschen interessiert ist und immer unser Wohl im Sinn hat.

Jesus lehrte außerdem, dass unser Leben dadurch sinnvoller wird, dass wir nicht nur für die eigenen Interessen und Wünsche leben, sondern auch für andere da sind und ihnen Gutes tun. Vielleicht ist in diesem Zusammenhang folgendes Bibelwort bekannt, das da lautet: "Beglückender ist Geben als Empfangen" (Apostelgeschichte 20:35).

Kennst Du nicht auch das Gefühl, das über einen kommt, wenn man sieht, wie der andere sich über ein Geschenk oder eine gute Tat freut? Oder wie ist es, wenn man jemandem, der in Not geraten ist, geholfen hat? Erzeugt das nicht ein großes Glücksgefühl?

Die Sache mit dem Sinn des Lebens lässt sich auch folgendermaßen veranschaulichen: Ein kompliziertes Gerät, beispielsweise ein Computer, funktioniert nur dann einwandfrei, wenn man ihn gemäß den Herstellerangaben bedient. Wenn schon ein technisches Gerät eine Anleitung benötigt, wie viel mehr dann unser komplexes und kompliziertes Leben!

Wir können nur dann geistigen, körperlichen oder emotionellen Schaden vermeiden, wenn wir so leben, wie es Gott für uns vorgesehen hat. Da es jedoch die Menschen im allgemeinen versäumen, in die "Gebrauchsanleitung", sprich die Bibel, hineinzuschauen und danach zu leben, scheitern sie sehr oft im Leben.

Aus der Bibel kann man so viel Interessantes und Nützliches erfahren, dass es sich lohnt, sich näher mit ihr zu befassen. Zum Beispiel ist es begeistert es viele, wenn sie erfahren, dass Gott bald dafür sorgen wird, dass die Erde wieder ein wunderschöner Planet wird, auf dem glückliche Menschen für immer leben können.

Das klingt vielleicht wie ein schönes Märchen, doch ist es genau das, was Jesus, als er hier auf der Erde lebte, als „gute Botschaft“ verkündete! Denkst Du nicht, dass es einen beflügeln kann, wenn man erkennt, dass uns ein solches Leben in Aussicht steht?

LG Philipp

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Hallo,

ich verstehe genau, was Du meinst! Doch ich denke, dass es eine Menge gibt, was Du gegen Deine Minderwertigkeitsgefühle tun kannst!

Selbstvertrauen heißt, sich seiner selbst, einschließlich seiner Fähigkeiten und Grenzen, bewusst zu sein. Selbstvertrauen heißt aber auch, sich so zu akzeptieren, wie man ist. Das sollte aber nicht ausschließen, dass man sich immer mal wieder überprüft und auslotet, ob und inwieweit man die Spielräume nutzt, die einem aufgrund seiner Veranlagungen und Fähigkeiten gegeben sind.

Ein Fehler, der von vielen gemacht wird ist, sich mit anderen zu vergleichen. Das führt meistens zu Unzufriedenheit und Frustration und steht einem gesunden Selbstbewusstsein eher im Weg. Dazu ein Beispiel: Stell Dir vor, Du segelst leidenschaftlich gern und bist eines Tages endlich der stolze Besitzer einer kleinen Segelyacht. In Deiner Freizeit verbringst Du mit dieser Yacht viele schöne Stunden auf Deinem Lieblingssee und bist in dieser Zeit rundum glücklich.

Eines Tages fährst Du mit Deinem schönen Boot ans Mittelmeer in Urlaub und freust Dich, es endlich einmal auch auf dem Meer ausprobieren zu können. Am Urlaubsort angekommen, kannst Du es kaum erwarten, Dein Boot zu Wasser zu lassen und die erste Fahrt auf dem Meer damit zu machen.

Du bist richtig happy, bei strahlendem Sonnenschein ins schöne blaue Meer zu stechen. Unterwegs siehst Du an der Küste einen großen Yachthafen, und es interessiert Dich natürlich, die vielen dort liegenden Boote einmal aus der Nähe zu betrachten. Im Hafen angekommen, kannst Du nur über die zahlreichen, auf Hochglanz polierten eindrucksvollen Yachten staunen und bist begeistert.

Dann schaust Du auf Dein vergleichsweise kleines Boot und denkst bei Dir: „Wie unscheinbar meine kleine Yacht im Vergleich zu allen anderen doch ist!“ Du merkst, dass sich allmählich Unzufriedenheit bei Dir breitmacht. Als Du am nächsten Tag wieder mit Deinem Boot aufs Meer fahren willst, fehlt Dir irgendwie die Lust dazu. Du denkst immer wieder über die tollen Boote nach, die Du in dem schönen Yachthafen gesehen hast.

Soweit die kleine Veranschaulichung. Merkst Du etwas? Sobald Du anfängst, Dein Aussehen, Deine Leistungen oder Deine Fähigkeiten mit anderen zu vergleichen, schwindet zusehends Dein Selbstvertrauen. Wie viel besser ist es doch, Sicherheit und Zufriedenheit sich selbst zu suchen! Wenn Du nämlich anfängst, Dich so zu mögen, wie Du bist, weichen mehr und mehr Deine Selbstzweifel.

Nun kann es aber sein, dass Dich hin und wieder jemand, sagen wir mal wegen Deines Aussehens kritisiert. Verunsichert Dich das? Das wäre zwar eine verständliche Reaktion, doch ist sie auch richtig? Wie wäre es, wenn Du der Person stattdessen sagst: „Na und? Hast Du ein Problem damit?“

Hat denn überhaupt irgendjemand das Recht, Dich wegen Deines Aussehens oder bestimmter Eigenheiten zu kritisieren? Falls das jemand dennoch tut, greift er im Grunde Deine Menschenwürde an! Lässt Du aber solche Personen einfach gewähren, verlierst Du mehr und mehr Deine innere Sicherheit, und im Extremfall kann aus Selbstzweifel schließlich Selbsthass werden!

So weit musst Du es aber nicht kommen lassen. Halte innerlich dagegen, wenn andere Dich verbal angreifen und zeige den Angreifern deutlich ihre Grenzen auf! Das kannst Du aber tun, ohne aggressiv zu werden oder Dich im Ton zu vergreifen. Bringe deutlich und bestimmt zu Ausdruck, dass Du das Gesagte für völlig unangebracht oder unangemessen hältst und Du es Dir verbittest, so mit Dir zu sprechen!

Der Effekt wird sein, dass man Dir künftig mit mehr Achtung begegnet. Und Du selbst merkst, dass Deine innere Stärke mehr und mehr wächst. Dazu noch ein Gedanke: Jemand, der mit sich selbst im Reinen ist, strahlt das, ohne es selbst zu merken, nach außen hin aus. Das nennt man Körpersprache! Andere merken Dir also, ohne dass Du ein Wort gesagt hast, an, ob Du ein sicherer oder eher ein unsicherer Mensch bist. Hast Du also ein würdevolles und sicheres Auftreten, ist die Wahrscheinlichkeit, Opfer zu werden, weitaus geringer!

Zum Schluss möchte ich Dir noch etwas sagen, das dann auf Dich zutrifft, wenn Du noch an Gott glaubst. Die Bibel lässt an vielen Stellen erkennen, dass wir für Gott, wenn wir an ihn glauben und ihn lieben, wertvoll und wichtig sind. Das zeigt er uns zum Beispiel dadurch, dass er für uns da ist, wenn wir in Schwierigkeiten sind.

Der folgende Bibeltext bringt das sehr schön zum Ausdruck: „Denn er hat gesagt: „Ich werde dich nie verlassen und dich nie im Stich lassen.“ Deshalb können wir voller Zuversicht sagen: „Jehova [oder Gott] ist mein Helfer, ich werde mich nicht fürchten. Was kann ein Mensch mir antun?“ (Hebräer 13:5,6). Somit kann Gott Dir den Rücken stärken, wenn Du Dir gering oder minderwertig vorkommst.

Ich hoffe, dass diese Tipps und Anregungen Dir ein wenig weiterhelfen! Natürlich brauchst Du Zeit, um Dich weiterzuentwickeln. Doch je öfter Du in neuen Mustern denkst und Dein Handeln danach ausrichtest, umso mehr ändert sich Deine Persönlichkeit in eine positive Richtung!

LG Philipp

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Hallo Anonym02412,

wenn man Selbstzweifel wegen seines Aussehens hat, sollte man in seinen Vorstellungen und Anforderungen an sich selbst realistisch bleiben! Damit meine ich, dass man kein völlig anderer Mensch - äußerlich wie innerlich - werden kann!

Hierzu ein Beispiel: Jemand ist verzweifelt, weil er sich eine bessere Figur wünscht oder mit seinem sonstigen Aussehen nicht zufrieden ist. Er kann zwar in einem gewissen Rahmen Verbesserungen erreichen, doch jeder Versuch, sozusagen "nach den Sternen" zu greifen, ist zum Scheitern verurteilt. Warum?

Nun, ein schmal gebauter junger Mann mag vom Körper eines Bodybuilders träumen, doch wird er trotz vielen Trainierens immer relativ schmal bleiben. Oder eine relativ kleine, etwas kurvige junge Frau wünscht sich das Aussehen eines Top-Models. Wird er oder sie das je erreichen? Wohl kaum! Hier setzen die Erbanlagen einfach gewissen Grenzen! Das muss aber nicht bedeuten, dass man den Rest seines Lebens mit seinem Körper unzufrieden sein muss!

Was ich sagen möchte: Will man Selbstvertrauen aufbauen, ist es nicht hilfreich, sich mit Vorbildern zu vergleichen, deren Aussehen und Körpermaße man nie erreichen wird. Das führt nur zu mehr Frustrationen und damit auch zu einem noch geringeren Selbstwertgefühl. Dennoch kann man es lernen, auch seinen nicht ganz so perfekten Körper zu lieben!

Ein Schlüssel, trotz gewisser Mängel, mit seinem Aussehen zufrieden zu sein, ist Bescheidenheit. Bescheidenheit steht zwar in der heutigen Zeit nicht mehr so hoch im Kurs, doch sie kann mit dazu beitragen, innerlich ausgeglichener und selbstsicherer zu sein. Und außerdem: Bescheidenheit ist durchaus ein charakterlicher Vorzug und sollte nicht mit Schwäche verwechselt werden. Im Gegenteil: Ein bescheidener Mensch ist frei von Stolz und hat es gelernt, trotz gewisser Grenzen mit sich uns seinem Leben zufrieden zu sein.

Viele sind von sich total überzeugt und kommen ziemlich selbstsicher daher und nehmen wenig Rücksicht auf andere. Sie werden vielleicht von vielen beneidet und bewundert. Doch möchtest Du wirklich so sein wie sie? Besteht das Wertvolle bei einem Menschen nicht darin, dass er einfühlsam, mitfühlend und rücksichtsvoll ist? Die allzu selbstsicheren Typen von heute sind jedoch alles andere als das! Ihr Auftreten und Benehmen ist ist eher abstoßend als anziehend!

Du siehst also, dass es weitaus besser ist, eher ein gesundes Maß an Selbstvertrauen zu entwickeln. Vielleicht bist Du da ja gar nicht so weit davon entfernt, wie Du denkst! Was könnte Dir außer einer anderen Denkweise noch helfen, mit Dir zufrieden zu sein?

Ein Schlüssel zu mehr Selbstvertrauen liegt darin, mehr an sich zu glauben, an seine Stärken, Talente und Fähigkeiten. Stelle Herausforderungen an Dich und versuche,so gut Du kannst, sie zu meistern! Bedenke: Jeder Erfolg, und sei er noch so klein, fördert Deine Selbstachtung!

Natürlich kann es auch sein, dass Du hin und wieder scheiterst. Nimm diese Erfahrung jedoch nicht zum Anlass, Dich zu verurteilen und runter zu machen. Analysiere die Situation genau und frage Dich, was Du beim nächsten Mal besser machen kannst. So lernst Du aus Deinen Fehlern und nutzt Erfahrungen, um weiterzukommen.

Um Dein Selbstwertgefühl aufzubauen könnte die Unterstützung anderer durchaus sehr hilfreich sein. Es könnte sein, dass Du manchmal so am Boden bist, dass Du einfach jemanden brauchst, der Dich stärkt und wieder aufbaut. Das könnte ein guter Freund oder jemand aus Deiner Familie sein. Ein liebes und gutes Wort zur richtigen Zeit kann oft mehr bewirken, als man denkt!

Und vergiss bitte eines nicht: Es bringt Dich nicht weiter, nach außen immer den Starken spielen zu wollen. Jeder hat im Leben hier und da auch schwache Momente und ist froh, wenn jemand da ist, der ihn aufrichtet. Es ist also keine Schande, die Hilfe anderer anzunehmen!

Und hier noch ein letzter Aspekt: Solltest Du an Gott glauben, dann denke einmal darüber nach, wie er Dich sieht! Glaubst Du, dass Du ihm persönlich wichtig bist? Ein Schreiber der Bibel, war davon überzeugt, dass sich Gott für ihn interessierte, denn er schrieb:

„Du [Gott) hast mich durchforscht und du kennst mich.Du weißt, wann ich mich setze und wann ich aufstehe. Aus der Ferne erkennst du meine Gedanken. Ob ich unterwegs bin oder mich hinlege, du beobachtest mich. Mit allen meinen Wegen bist du vertraut“ (Psalm 139:1-3).

Überlege einmal: Wenn Du Gott, obwohl er der Höchste ist, wichtig bist, solltest Du Dir es nicht auch sein? Es gibt also keinen Grund, dass Du irgendwie negativ über Dich denkst. Wenn Dir das sehr schwerfällt, dann denke doch einmal über Deine Perspektive, aus der Du Dich selbst betrachtest, nach. Das mag ein erster und wichtiger Schritt zu einem gesunden Selbstwertgefühl sein!

LG Philipp

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