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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Moin Eye,Moin @ll,ich Sauerländer Kind bin in den 70ern und 80ern Jahren aufgewachsen in einem mikrokleinen Dorf(wir hatten noch nicht einmal Straßenlaternen..lol..).In den Ferien waren wir Kinder immer damit beschäftigt uns zu beschäftigen und es war nicht einmal schwer. :) Im Sommer waren wir Kinder immer damit beschäftigt im Bach zu spielen und einen Staudamm zu bauen,damit das Wasser sich staute und wir darin baden konnten.Wir bauten uns Fletschen aus Astgabeln oder Flitzebögen aus Weiden - Ästen,ich weiß nicht wie viele Stunden wir damit verbrachten unsere Baum - Hütte zu verbessern..jeder hatte immer eine neuere Idee was man machen könnte.Wenn dann die Heu und Stroh - Ernte anstand halfen wir den Bauern und bekamen zur Belohnung frische Milch in unsere Plastik - Kannen und selbst gebackenes Rosinenbrot bestrichen mit frischer Butter..so geil und lecker.Wir Kinder waren eigentlich immer draußen egal welches Wetter auch im Winter(dick eingepackt weil a....kalt.Ich kann mich noch gut an den Winter 78/79 erinnern ich war damals 10 Jahre alt..meine Güte was hatten wir Schnee ..wir Kinder hatten damals °Schneefrei°.Also raus in den Schnee bewaffnet mit unseren Holzschlitten und Kerzen um die Kufen mit dem Wachs zu bearbeiten,damit der Schlitten noch besser und schneller über den Schnee gleiten konnte.Und wenn es aufgrund des Wetter nicht möglich war draußen zu spielen durften wir auch mal TV schauen..und das war recht selten.Euch allen einen angenehmen und stressfreien Dienstag wünscht das knusprige knofinchen,ich war dabei.^^

Bild - Quelle: https://www.pinterest.de/pin/386957792969993205/

 - (Freizeit, Menschen, Leben)

Hallo liebes Knofinchen, ja an den Winter 78/79 kann ich mich noch erinnern. Es gab Stromsperrungen und Züge und Busse fuhren nicht. Wo man hinwollte, galt es zu laufen.

Ich wünsche Dir einen schönen Tag und sende liebe Grüße, Heinhilde

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@IQHeinhilde

Huhu und Aloha liebe Heinhilde Dir auch einen schönen Tag und liebe Grüße. :)

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@IQHeinhilde

oh man - wir hatten Panzer befreit, die sich festgefahren hatten, dafür gesorgt, dass der eine oder andere Soldat mit Erfrierungen ins Krankenhaus kam....

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Jaaa, ich war auch dabei 🤗. Und das mit den Wachskerzen, die an den Schlittenkufen gerieben wurden, kenne ich auch noch. Hach, das waren noch großartige Zeiten - unbezahlbar 😀.

Ich sende Dir https://img1.gbpicsonline.com/gb/03/155.jpg

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Danke, dass Du uns auch hast teil nehmen lassen. Liebe Grüße

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Hallo, liebes Knofinchen, einen schönen Resttag wünsche ich dir. Bei der Schilderung deines mikrokleinen Dörfchens ohne Laternen fehlt nur noch der Hinweis, dass abends die Bürgersteine reingenommen worden sind :-)

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@Arnstaedter

Huhu lieber Arnstaedter..Bürgersteige konnten nicht rein genommen werden da keine vorhanden..lol. :-D 

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Mein liebes Knuspelchen,

es hat mir viel Freude bereitet Deine so liebevoll formulierten Kindheitserinnerungen zu lesen.

Man könnte meinen, dies alles hast Du erst vor knapp einem Jahr erlebt.*schmunzel* so plastisch und ausführlich sind Deine Rückerinnerungen daran noch.

Ich wünsch Dir noch einen recht schönen Abend und schick liebe Grüße (auch von Plawöpfchen 2 ) Dein Plawöpfchen 1.

PS Gleich fahren wir wieder los, denn wir haben heute wieder Chorübungsstunde

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@iQPlawopf

Liebes Plawöpfchen einen lieben Dank für Deine Worte und viel Spaß beim singen.

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Danke für Sternchen und einen schönen Tag.

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Danke für das Sternchen und noch einen schönen Tag. :)

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Hallo!

Ich (Jahrgang 1990) habe die Ferien in der Regel zuhause verbracht. Da ich bei meinem Opa aufwuchs, der auch schon etwas älter war, fanden große Urlaubsreisen bei uns eigentlich nicht statt ------> wir waren zwar 2006 nochmal auf großer Fahrt mit dem alten Mercedes, aber ansonsten beschränkten wir uns auf kleinere Ausflüge in der Region, Besuche bei Verwandten und Freunden oder Ähnliches. Einmal waren wir am Bodensee mit der Insel Mainau & einmal in Altötting, jeweils zwei-drei Tage mit dem Bus, da war dann auch mein Onkel dabei.

Ansonsten spielten sich meine Ferien fast immer zuhause bzw. im Umkreis von vielleicht 30 Kilometern rund um das Haus ab. Ich stand gegen acht Uhr auf, morgens war ich für meinen Opa einkaufen (Bäcker, Metzger usw.), dann haben wir gemeinsam gekocht, Zeitung gelesen, es war immer schön. Es gab immer was zu tun & wir hatten viel Freude.

Ich habe mich auch viel mit meinen Freunden getroffen.. "Hits" waren für uns die Nachmittage im Jugendraum des Pfarrheims, Ausflüge mit dem Fahrrad z.B. zu McDonalds oder ins Schwimmbad, herumlaufen durch die Straßen, manchmal haben wir auch den Bus in die Stadt genommen oder sind einfach zu einem von uns heimgegangen, um dort z.B. Videos zu schauen oder neue CDs durchzuhören :) Es gab immer was!

Heute kann ich sagen: Mir hat es an nichts gefehlt.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Man hat in all den Jahren einiges erlebt.

Die Insel Mainau im Bodensee hat in mir auch sehr schöne Erinnerungen hinterlassen, und ich würde gar zu gern, dort noch einmal hinfahren und die Blumen - und Pflanzenpracht genießen.

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Wir waren 3 Geschwister.

Ferien bestanden für uns daraus, dass wir über alle Ferien im Jahr verteilt 3 Wochen als "Einzelkind" hatten. Eine Woche bei den einen Großeltern, eine bei den anderen und eine mit meinen Eltern. So hatte jeder mal die volle Aufmerksamkeit. Da mein Vater oft nicht 3 Wochen am Stück nehmen konnte, eben über die Ferien verteilt.

Dazu waren wir allgemein oft auch mal zu zweit oder dritt bei unseren Großeltern, mal mit meinem Eltern oder zumindest meiner Mutter, mal ohne.

Ansonsten waren wir zu Hause und haben uns mit den Freunden getroffen die nicht verreist waren.

Ich fand es oft blöd, dass wir keinen "richtigen" Urlaub hatten, also mit verreisen. Das wir auch schöne Ausflüge zum Strand und so hatten, habe ich damals nicht so gesehen. Meine Eltern sind nicht so die verreise-Leute, ihren Urlaub verbringen sie auch jetzt wo wir aus dem Haus sind zu Hause oder in der Umgebung. Daher bin ich auch über die Schule mit 17 das erste mal geflogen, alle anderen waren es schon mehrfach.

Da war nur immer in der Schule das nervige Thema, dass alle gefragt wurden wo sie in dern Ferien waren. Die einen waren auf Mallorca, Dänemark oder sogar mal den USA, ich konnte immer sagen "ich war eine (oder zwei) Wochen bei meinen Großeltern". Dann kam immer die unangenehme Frage: und wohin warst du mit deiner Familie verreist: gar nicht, ich war nur bei meinen Großeltern. Meist noch so eine Gegenfrage wie "nicht mal ein langes Wochenende am Meer", nein nur einen Tagesausflug. Es folge eine kurze peinliche Stille und dann war der nächste dran.  Gerade als dann Englisch mehr dazu kam, sollten wir oft eine Seite über unser Ferienziel schreiben, ein Jahr habe ich aus trotz den Zettel leer abgegeben mit dem einzigen Satz, dass ich nicht im Urlaub war.

In den Ferien selbst war ich immer glücklich mit allem, hatte viel Spaß, war im Sommer immer lange draußen egal wie das Wetter war (wenn es kühler wurde haben meine Eltern mehr drauf geachtet). Als ich älter wurde, wurde weniger gespielt, dafür mehr geredet usw. Selbst das die beste Freundin gerade weg war war schnell vergessen, wenn man genug andere zum Treffen hatte.

Doch am ersten Schultag war es immer unangenehm zu sehen, dass ich wieder (bis auf eine) alle anderen "richtig" im Urlaub waren. Zumal viele dann immer dachten es läge am Geld, dass meine Eltern einfach nicht wollten haben viele nie geglaubt. Heute wäre es mir egal, aber als Kind will man ja dazu gehören und mitreden können.

Danke für Deine ausführliche Antwort - das ist ja mal wieder eine ganz andere Art von Ferien. LG ☺

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Mahlzeit :-)

Wir waren meist in Österreich und Südtirol auf Bauernhöfen - einfach toll!

Der schönste Urlaub war der in Pichl (bei Schladming).
Dort gab's ein Pferd - riesig, ein richtiges Arbeitstier halt, und wenn ich darauf geritten bin (ich war 9 oder 10), saß ich fast im Spagat darauf ;-)

Das hab ich natürlich auch gestriegelt, vor allem immer dann, wenn meine Eltern meinten, schon wieder auf so einen blöden Berg klettern zu müssen, nur um dann runterschauen zu können...

Und da es eben nur ein Pferd gab, hab ich danach die Kühe aufgehübscht. Hat ihnen gefallen, hatte ich das Gefühl.

Wahrscheinlich ist mir dieser Urlaub auch deshalb in Erinnerung, weil ich am eigenen Fuß gemerkt habe, wie lange es dauern kann, bis nach den drei anderen sich endlich dieser eine Huf wieder hebt...
Von diesem bunten Andenken hatte ich lange was :-)

Das Pferd hat es wohl gut mit dir gemeint und ganz locker intuitiv gehandelt, damit du nicht mehr auf so einen blöden Berg klettern musst. :-)

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Einen guten späten Morgen liebe IQ,

und das Gleiche an den Rest der Welt,

https://i.pinimg.com/564x/f5/0d/7a/f50d7ae5fad78cfd50d3f21e4df97e32.jpg

typische Ferienerinnerungen sind bei mir zahlreiche Besuche im Freibad und unzählige und herrliche gemeinsame Stunden mit meiner (bis heute) besten Freundin.

Diese Stunden eingeschlossen gemeinsamer Übernachtungen zählen zu meinen liebsten Erinnerungen!

Meine Eltern hatten -als ich Kind war- nicht viel Geld, da sie gerade ein Haus gebaut hatten (damals kostete Geld 8% Zinsen!). Da war mein allererster Urlaub 1977...das Jahr in dem ich 14 wurde. Diese 3 Wochen auf Föhr gehören natürlich auch zu den nachdrücklichsten Erinnerungen...war Urlaub doch etwas völlig Neues für mich.

Habt alle einen wundervollen Tag und denkt nicht, Ihr seid arm, nur weil Ihr Euch vielleicht irgendwelche Markensachen nicht leisten könnt.

Glück liegt an den kleinen Dingen...nicht am Geld!

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Das letzte Bild ist das treffendste. Es ist auch sehr doppelsinnig.

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Hallo liebes Schneckchen, für eine glückliche Kindheit braucht es keine teuren Urlaube, sondern nur viele Freunde, mit denen man täglich zusammen sein kann. Mit ihnen draußen zu spielen, was braucht man sonst noch.

Ich wünsche Dir einen schönen Dienstag und sei lieb von mir gegrüßt, Heinhilde

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Guten Tag, liebe Schnecke - ich wünsche dir heute noch einen entspannten Feierabend, liebe Grüße !

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Guten Abend, mein liebes kleines schneckchen,

wie schön zu lesen, das Du auch heute noch Kontakt zu Deiner besten Freundin haben kannst, das ist nicht immer eine Selbstverständlichkeit.

Meine beste Freundin und ich, wir wurden leider nach der Schulzeit auseinandergerissen, haben nie wieder etwas von einander gehört, was ich sehr bedaure.

Noch einen recht schönen Abend für Dich und ganz liebe Grüße, vom Plawöpfchen

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