Deutschlands "Satelliten Staaten" Bewaffnung (ww2)?

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Während des Zweiten Weltkriegs erhielten Deutschlands "Satellitenstaaten" eine Vielzahl von Waffen und Ausrüstung von Deutschland. Dazu gehörten Gewehre, Maschinenpistolen, Artilleriegeschütze, Panzer, Flugzeuge und andere militärische Ausrüstung. Diese Länder wurden oft in die deutsche Kriegsproduktion integriert oder erhielten Waffenlieferungen als Teil ihrer Bündnisverpflichtungen. Die genaue Art und Menge der Bewaffnung variierte je nach Land und Zeitpunkt im Verlauf des Krieges.

Im Zweiten Weltkriegs bewaffnete Deutschland verschiedene Länder, die als "Satellitenstaaten" betrachtet wurden. Diese Länder waren Verbündete oder von Deutschland besetzte Gebiete, die in den Krieg eingebunden waren. Einige der wichtigsten bewaffneten "Satellitenstaaten" Deutschlands im Zweiten Weltkrieg waren Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Finnland, Kroatien und die Slowakei. Diese Länder stellten Truppen und Ressourcen zur Verfügung, um Deutschland im Krieg zu unterstützen.

Die Achsenstreitkräfte im Zweiten Weltkrieg bestanden aus der deutschen Wehrmacht, sowie aus den italienischenjapanischenrumänischenungarischenfinnischenbulgarischenslowakischen und kroatischen Streitkräften.

Während der Olympischen Spiele von 1936 in Berlin bricht in Spanien der Bürgerkrieg aus, als nach der Ermordung eines monarchistischen Parlamentsabgeordneten der auf die Kanaren strafversetzte General Franco mit drei anderen Generälen den Krieg gegen die verhasste Republik beginnt.

Der faschistische italienische Diktator Mussolini, bisher noch in Gegnerschaft zu seinem deutschen Pendant, ist sofort zur Unterstützung Francos entschlossen und schickt ihm eine Armee von 60.000 bis 70.000 Mann.

Adolf Hitler nutzt die Gelegenheit und schickt heimlich die ‚Legion Condor‘ nach Spanien mit der Absicht, dass die dort gemeinsam kämpfenden italienischen und deutschen Soldaten schließlich Mussolini an seine Seite bringen müssen.

Zwischen den beiden faschistischen Diktatoren gibt es zu diesem Zeitpunkt nur noch einen Streitpunkt, die Frage Österreichs. Deshalb schließt Hitler im Juli 1936 einen Vertrag und zusätzlichen Geheimvertrag mit der österreichischen Regierung, welcher Mussolini beruhigen soll. Ein entscheidender Punkt des Vertrages lautete dabei, dass Österreich eine Politik als ‚deutscher Staat‘ machen sollte.

Diese Schritte Hitlers münden in Erfolg, denn am 21. Oktober 1936 begründen der deutsche und italienische Außenminister die ‚Achse Rom-Berlin‚.

Nur vier Wochen darauf kann Hitler endgültig seine internationale Isolation durchbrechen, als sich Deutschland und Japan auf den ‚Antikomintern-Pakt‚ in Berlin einigen, welcher gegen die Sowjetunion gerichtet ist. Ein Jahr später tritt auch Italien diesem Pakt bei.

Das deutsch-italienische Militärbündnis, vom Duce als ‚Stahlpakt‚ bezeichnet, wird aber erst am 22. Mai 1939, kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges, unterzeichnet. Es war ein Aggressionsbündnis, zu dem der italienische Außenminister Ciano sagte, dass er noch niemals so einen Vertrag gesehen habe, der reines Dynamit war.

Die AchsenstreitkräfteDie Achsenstaaten auf dem Balkan und Finnland

Die 1930er Jahre waren eine Zeit der zunehmenden Anspannung für die kleineren Staaten Europas. Erst hatte das Ende des Ersten Weltkriegs den Genuss der Unabhängigkeit gebracht, welche die meistens seit Jahrhunderten nicht mehr gekannt hatten. Dies alles wurde aber nun bedroht durch die zunehmenden Machtansprüche von Nazi-Deutschland und Stalins Sowjetunion.

Das Deutsche Reich hatte territoriale Ansprüche gegenüber seinen östlichen Nachbarn und war an deren ökonomischen Ressourcen interessiert, besonders am Öl Rumäniens. Die Sowjets wollten sich wieder Finnland, die baltischen Staaten, Ostpolen und das rumänische Bessarabien einverleiben, welche bis 1914 Provinzen des russischen Zaren waren.

Achsenstreitkräfte

Deutschland im Europa des Zweiten Weltkrieges (

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Von Experte zetra bestätigt

Das ist ein ziemlich komplexes Thema.

Bleiben wir nur bei Rumänien. So gibt es hier ein Sammelsurium an Waffen was benutzt wurde. Bei der Armata a 3-a Română wurden im WK II in der rumänische 1. Panzerdivision über den Panzerkampfwagen 35 (t) hinaus auch einige Panzer III und Panzer IV genutzt. Und das bereits zur Zeit der Schlacht um Stalingrad als quasi nur noch der Panzer IV den sowjetischen Panzern ebenbürtig war.

Ebenso war es bei der Luftwaffe. Hier wurden die einheimische IAR-80 genauso als Jagdflugzeug eingesetzt wie von den Deutschen übernommene Messerschmitt Bf 109. Daneben noch eine Reihe anderer Flugzeuge anderer Länder bis hin zu britischen Hawker Hurricane.

Das Thema lässt sich hier aber nur anreißen. Das ist wesentlich umfangreicher. Wenn es dich interessiert dann besorge dir entsprechende Literatur und lese dich ein.

Deutschlands "Satelliten Staaten" Bewaffnung (ww2)?

https://www.dhm.de/lemo/kapitel/der-zweite-weltkrieg/kriegsverlauf/rumaenien-als-verbuendeter-des-deutschen-reiches.html

Rumänien wurde von Hitler hofiert, da es dort noch Erdöl gab. Deren Armee wurde dann mitgenommen, um in der Sowjetunion zu kämpfen, aber ihre Bewaffnung entsprach nie den Standard der Wehrmacht und galt ohnehin als schwach. Hier jetzt über eine exzellente Bewaffnung zu schreiben, lohnt nicht, denn die Rumänische Armee wurde überall wo sie auftrat, nur als Spielball gesehen, zumal beim Gegner.

Die Armata a 3-a Română (deutsch 3. Armee) war eine Armee der Streitkräfte des Königreichs Rumänien, die im Zweiten Weltkrieg an der Seite der deutschen Wehrmacht gegen die Sowjetunion kämpfte. Sie wurde in der Schlacht von Stalingrad vernichtet.

Armata a 3-a Română - Wikipedia

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