Chihuahua Welpe mit offener Fontanelle?

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7 Antworten

Hallo,

du solltest du ohnehin tatsächlich überlegen, ob du einen solchen Vermehrerhund wirklich haben möchtest. Denn eine seriöse Zucht ist das nicht!

Es ist eine Erberkrankung beim Chihuahua, dass sich die Fontanelle oft erst sehr spät schließt. Bei einer Studie hat sich herausgestellt, dass erst bei 16 % von 8monatigen Hunden diese Fontanelle vollständig verschlossen war.

Natürlich liegt es immer auch daran, wie groß die Öffnung tatsächlich noch ist. Eine Gefahr droht nur, wenn der Hund fällt, er auf den Kopf "geschlagen" wird (also höchste Vorsicht, wenn er Umgang mit Kindern haben sollte, wo ein solche Versehen passieren kann) oder wenn er sich natürlich den Kopf massiv stößt.

Einen Welpen mit 9 Wochen von Mutter und Geschwistern zu trennen ist sehr negativ, denn in den nächsten Wochen würde er von diesen das korrekte Hundeverhalten lernen. Ansonsten wird er dies nicht mehr lernen können, denn der Mensch hat das gar nicht drauf und einen so kleinen, jungen und nun auch noch "kranken" Hund lässt man nicht mit fremden Hunden "spielen".

Zumal er in dem Alter ja auch noch gar nicht ausreichend geimpft und immunisiert ist, so dass die Gefahr, dass er sich mit einer tödlichen Krankheit ansteckt, sehr groß ist.

Natürlich kannst du über den Preis verhandeln - aber die "Züchterin" wird wissen, wie sehr du dein Herz schon verloren hast .... und daher wahrscheinlich knallhart bleiben.

Weise sie aber darauf hin, dass du weißt, dass sie verpflichtet ist, bei Erbfehlern in den nächsten zwei Jahren für alle entstehenden Tierarztkosten aufzukommen. Das verschweigen "Züchter" natürlich gerne, ist aber im Gesetz so verankert. Und danach solltest du bei so einem Kauf auch handeln, denn es ist zu vermuten, dass insgesamt bei so einem Vermehrerwelpen hohe Tierarztkosten auf dich zukommen werden.

Mit einem Welpen aus einer seriösen, überwachten und kontrollierten Zucht aus dem VDH wärest du sicher besser beraten.

Trotzdem alles Gute

Daniela

Hi,

In erster Linie entscheidest du ja was dir das Tier wert ist. Ansonsten muss man schon sagen das 700,- Eur für ein Hund der keinen Stammbaum hat, also nicht als Rassehund gilt ohnehin schon sehr drüber ist. Dazu kommt daß der ja auch nicht fertig geimpft ist, die Grundimmunisierung musst du dann zu Ende führen, sprich auch da entstehen dir nochmal kosten, deswegen wird der auch so früh abgegeben, normal wäre bei seriösen Züchtern ab 12 Wochen, bei kranken Hunden kann das auch noch länger sein, weil keiner gerne kranke Welpe abgibt. Bei der Beschreibung etwas merkwürdige Kopfform wäre ich halt um so vorsichtiger, da es bei Qualzuchten häufig auch zu einen Wasserkopf kommen kann, würde also nochmal genau nachfragen wie das gemeint ist.

Was dir hoffentlich klar ist das du eine Qualzucht kaufst, diese Tiere benötigen besondere Pflege, sind eingeschränkt in ihren Leben so das einiges ein Umdenken erfordert und es kommen auf kurz oder lang eben hohe Pflege und Tierarztkosten auf ein zu. Es können kosten für Operationen anstehen, zb Nasenlöcher weiten, Endoskopische Untersuchungen und Eingriffe (zb Fixierung/ Kürzung der Gaumensegel) , Zahn und Kieferkorrekturen. Dazu kann kommen das man häufiger beim Tierarzt sitzt aufgrund der Verengungen der Atemwege undTränenkanäle, Gehörgangsentzündungen, verstopfte Analdrüsen usw. Da kommen also im Laufe des Hundelebens noch ein paar tausend Euro drauf.

Da er aber ja nunmal lebt und da ist und du dein Herz ja schon verloren hast, schau wie es rechtlich aussieht Versuche direkt im Vertrag festzuhalten das die "Züchterin" bei groben Fehlern freiwillig zahlt, da du sonst unter Umständen das problem hast es einklagen zu müssen. Normal sagt man ja das man Tierquäler in ihren Handeln nicht unterstützen darf, aber das ist halt auch ein Satz der brutal ist für die produzierten Tiere die ja auch nix dafür können das sie nun leben. Wenn du genug finanzielle Rücklagen hast und jeden Monat eisern was zur Seite legst und evtl dich selber mit Fachlektüre etwas quälst um die korrekte Pflege von den kleinen zu gewährleisten so hol ihn dir 😉

Tu den Hunden ein gefallen und melde diese Qualzüchter im Veterinäramt.

Das sind keine seriösen Züchter. Dieser Zustand ist Erblich. Bei einem Seriöser Züchter, der die Hunde mit Papieren Züchtet, sollte so was nicht passieren. Darüber hinaus, geben seriöse Züchter ihre Welpen nicht so jung ab.

Melde sie, und wenn die Welpen dem Tierschutz übergeben werden, mach ihnen das Angebot den einen der die ans Herz gewachsen ist, zu übernehmen. Sie Verlangen dann eine kleine schutzgebühr von etwa 150 Euro von dir mit schutz Vertrag und stehen dir in der ersten Zeit zur Seite.

Das Vet.-Amt wird die Melderin auslachen .... hier passiert nichts, was dem TierschutzG widersprechen würde - ein Tierleid ist hier überhaupt nicht gegeben. Hundevermehrung ist überall ganz und gäbe - Welpen dürfen lt. Gesetz nach der 8. Woche abgegeben werden und dieser Erbfehler der offenen Fontanelle ist allseits bekannt und akzeptiert und gehört bei dieser Rasse einfach dazu.

Es ist also völlig irrelevant, was du schreibst ...

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Für due verkauferin spricht zumindest das sie das ehrlich erzählt (ob nu Züchter oder nicbt sei mal dahin gestellt)

Da der Hund aber definitiv nicbt zuchttauglich wäre ist es „nur“ ein Liebhabertier was in meinen Augen nicbt mehr kosten darf als ein Welpe aus m Tierheim

Mein Angebot an die Verkäuferin wären maximal! 150€

Dann setzen wir das „Züchterin“ in Anführungszeichen.

Das bedeutet, ich sollte sie noch einmal ansprechen bezüglich des Preises? Also für mich wäre klar, dass ich keine 700€ bezahle, weil ich eben auch nicht weiß, ob sie etwas hat bzw. was sie denn hat.

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Das ist keine Seriöse Züchterin. An eurer Stelle würde ich die Finger davon lassen. Der Preis ist viel zu niedrig für einen Reinrassigen Chi. Auch ist der Hund viel zu klein (wahrscheinlich Teacup?) und wird zu früh abgegeben. Wie ist denn der Name vom Zwinger?

Oh ok,das wusst ich nicht,dann nehme ich meine Antwort zurück...
Bin eher son Tierheim-Hund-Fan^^

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Wie alt sollten hundewelpen eigentlich sein?

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@Repwf

Zwischen 10-12 Wochen geben die meisten Seriösen Züchter ihre Welpen ab.

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@Repwf

Welpen sollten mind. 12 Wochen mit Mutter und Geschwistern und bestenfalls auch mit dem gesamten Züchterrudel zusammenbleiben. Nur von diesem Familienverband kann ein Welpe das richtige Hundeverhalten lernen. Der Mensch kann es ihm nicht beibringen, weil er das gar nicht drauf hat. Und wenn Welpen früher abgegeben werden, können sie dieses Verhalten auch kaum bis gar nicht von fremden Hunden lernen, weil das Verhalten eines Hundes einem fremden Welpen gegenüber vollständig anders ist, als das Verhalten eines "Rudelmitglieds".

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@dsupper

Ok, kannte das bisher nur von Katzen - das es bei Hunden auch so lange ist hatte ich noch nicht gehört

Danke

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