Nach dem Tod das nichts, ist es nicht etwas Paradox?

15 Antworten

Hallo Jonas,

auch wenn nach dem Tod Nichtexistenz eintritt, bedeutet das ja nicht, dass es für immer so bleiben wird. Was meine ich damit? Nun, zunächst einmal möchte ich sagen, dass die Bibel kein Weiterleben nach dem Tod lehrt, denn hier zum Beispiel heißt es über die Toten:

"Die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, aber die Toten wissen gar nichts... Alles, was du tun kannst, das tu mit deiner ganzen Kraft, denn es gibt weder Tun noch Planen noch Wissen noch Weisheit im Grab, dort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10).

Das bedeutet, dass wir nach dem Tod aufhören zu existieren. Heißt das aber, dass mit dem Tod für immer alles vorbei ist? Nein, denn die Bibel kündigt an, dass Gott die Gräber der Toten leeren wird. Sie spricht hier von der Auferstehung. Dies ist keine vage Hoffnung, denn Jesus Christus sagte gemäß Johannes 5:28,29:

"Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen... zu einer Auferstehung des Lebens."

Ein treuer Diener Gottes namens Hiob, der lange Zeit vor Jesus lebte, kannte bereits die Hoffnung der Auferstehung. Es sagte: "Alle Tage meiner ... [Zeit im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen und ich, ich werde antworten." (Hiob 14:14, 15).

Die Hoffnung der Auferstehung, wie sie die Bibel lehrt, hat dem Tod den Schrecken genommen. Damit in Verbindung werden sich eines Tages auch die folgenden prophetischen Worte erfüllt haben: "Tod, wo ist dein Stachel?" (1. Korinther 15:55). Dann wird er Tod die Menschen nicht mehr gleichsam wie ein Stachel durchbohren, da es ihn einfach nicht mehr geben wird!

Wo aber wird die Auferstehung stattfinden? Viele glauben, dass die Auferweckten einmal bei Gott im Himmel leben werden. Es stimmt, die Bibel verheißt himmlisches Leben. Das gilt jedoch nur für eine bestimmte Gruppe treuer Diener Gottes.

Die meisten - und dazu zählen auch Menschen, die niemals an Gott geglaubt haben - werden zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt. Über sie heißt es in einer alten Prophezeiung: "Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:11).

Für diejenigen, die auferweckt werden wird es so sein, als seien sie aus einem langen Schlaf erwacht. Das Leben, das sie dann erwartet, wird alles bisher Bekannte übertreffen: Niemand wird mehr alt oder krank werden, alle werden satt und es wird auch nirgendwo auf der Erde mehr Kriege geben.

In dieser Zeit werden die Auferstandenen die Chance erhalten, Gott kennenzulernen und ihm zu dienen. Jeder, der Gott von Herzen liebt und ihm treu bleibt, wird dann für immer auf der neu gestalteten Erde am Leben bleiben!

Wenn wir also an den Tod denken, dann brauchen wir eigentlich nicht mit Schrecken erfüllt sein, im Gegenteil! Ist die Hoffnung, durch eine Auferstehung eines Tages hier auf der Erde weiterzuleben, ohne Leid und Elend, nicht etwas Großartiges? Die Bibel beschreibt diese Zeit mit den sehr ergreifenden Worten:

"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Wenn dieses schöne Versprechen in Erfüllung gegangen ist, dann braucht sich niemand mehr Gedanken ums Sterben oder den Tod zu machen. Dann liegt eine Zeit endlosen Lebens in Glück und Frieden vor uns! Zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn man der Bibel vertraut, die schon tausendfach bewiesen hat, dass ihre Vorhersagen immer in Erfüllung gehen!

LG Philipp


Hoppel1944  06.12.2024, 09:12

JHWH, der Gott der nicht lügen kann, hat es versprochen. Was ist wohl die grö0ere Leistung; die DNA, den Bauplan des Lebens, zu erstellen, als nach dem vorhandenen Bauplan etwas wieder neu zu errichten?

Hoppel1944  07.12.2024, 09:55
@Philipp59

Zweifellos. Alles was mit der Erhaltung und Weitergabe des Lebens zu tun hat,. erfordert eine unvorstellbar geniale Kreativität. Und eine bemerkenswerte Dummheit und geradezu Böswilligkeit, das nicht sehen zu wollen. JHWH hat diesen Undank nicht verdient.

Ich sehe da kein Paradox. Der einzelne Mensch stirbt, aber die Menschheit geht weiter, ueber unsere Kinder, und in unserem Leben koennnen wir unseren Teil dazu beitragen dass es unseren Kindern und deren Kindern usw. moeglichst gut geht.


Nach dem Tod das nichts.....

Das gibt jedem Egoisten und grausamen Menschen den Freibrief alles was er will zu tun (Selbst schuld wenn man es nicht macht).

»Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot!« Bibel Jesaja 22;13

Was aber wenn das der Fall ist:

Hebräer 9;27 Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht:

Sieht unser Leben plötzlich ganz anders aus.

Nun, es muss jeder für sich selbst entscheiden.

Woher ich das weiß:Hobby – Ich interessiere mich für alles rund um die Bibel.

Hoppel1944  07.12.2024, 09:58

Danke Jehukal. Du hast das gute Teil erwählt, dich für alles rund um Gottes Wort, die Heilige Schrift, zu interessieren.

Jehukal  07.12.2024, 11:21
@Hoppel1944

Ich kenne auch die andere Seite und möchte nie wieder dort hin zurück.

Hoppel1944  08.12.2024, 12:43
@Jehukal

einen Vergleich zu haben, ist sehr hilfreich. Du weißt, daß inSatans Welt nichts wesentliches zu gewinnen ist. NUr der ewige Tod, die absolute Nicht-Existenz, die Satan ebenfalls bevorsteht.

Jehukal  08.12.2024, 21:20
@Hoppel1944

Ich habe mich etwas unglücklich ausgedrückt. Ich war "in der Welt" und auch in der Esoterik aktiv und möchte keines von beiden wieder.

Heute bin ich Christ, etwas besonderes gibt es nicht.

Ja, die schönen Sachen, die man sich kaufen kann und das dicke Bankkonto kann man nicht mitnehmen.
Alles andere bleibt erhalten.
Du wirst die Familie nicht mehr sehen, sie werden sich aber an dich erinnern.

Gott hatte uns ja nicht erschaffen, damit wir sterben. Das kam erst nach dem Sündenfall. Aber es gab auch die Zusicherung, daß der Tod nicht für immer existieren würde. Denn Gottes ,,Same", der spätere Jesus, würde dem Urheber des Todes zur festgesetzten Zeit den Kopf zertreten und damit wäre die Ära Tod ein für allemal vorbei.

Selbstverständlich sehen wir unsere Lieben wieder - lies mal Johannes 5:28, 29. Gott hat unsere DNA im Gedächtnis, er ist ja der Schöpfer dieses Meisterwerkes. Vorstellen kann ich es mir nicht recht, aber ich glaube daran felsenfest. Ein ewiger Tod ist einfach unlogisch und unserem liebevollen Schöpfer nicht würdig, dazu sind wir zu aufwendig konstruiert, nämlich für eine Ewigkeit. Außerdem heißt es in Jesaja 45:18, ,, Jehova ist „der Bildner der Erde . . . , der ihr festen Bestand gab, der sie nicht einfach umsonst erschuf, der sie bildete, damit sie auch bewohnt werde“ Dazu paßt auch Psalm 37:11.

Das bedeutet , daß wir wieder unter den anfänglichen Gegebenheiten leben werden, in einer friedlichen Welt ohne Hunger, Krankheit, Leid und Tod . Offenbarung 21:3-5. Danach sehnt sich die Menschheit seit ewigen Zeiten, weil unser Gott uns die Ewigkeit ins Herz gelegt hat.


Hoppel1944  06.12.2024, 09:07

Danke, liebe Stine, weil du eine warmherzige Antwort einer gläubigen Christin gegeben hast. Genauso wird es kommen, wie die Bibel, das Wort Gottes, es verheißt.

Nach dem Tod ist nicht nichts, nach dem Tod kommt das Paradies.

Woher ich das weiß:Hobby – Schon vieles gelesen 😺🌈🐑🕊️
Viele Atheisten gehen davon aus, dass nach dem Tod das nichts ist. Ich persönlich kann es mir halt überhaupt nicht vorstellen, weil alleine der Gedanke, beispielsweise seine Familie niemals wieder zu sehen schon grausam ist.

Wenn ich nicht mehr existiere, dann kann ich logischerweise auch nichts mehr als grausam empfinden.

Dagegen finde ich ein Nachleben, wie es bestimmte monotheistische Religionen vertreten, als grausam.

Wenn da jemand ohne Religion, oder Gott bewahre der falschen Religion zugehörig stirbt, sieht man diese Familie auch nicht wieder.

Aber im Gegensatz zur Nichtexistenz, sieht man dieses Familienmitglied nicht nur niemals wieder, sondern man weiss, dass es bis in alle Ewigkeit leiden wird. Und selbst wenn du auch ja irgendwann stirbst, ist dein Nachleben ja ebenfalls unendlich, du wirst also bis in alle Ewigkeit mit dem Wissen existieren müssen, dass deine Familie zu jedem Zeitpunkt deiner weiteren Existenz grade leidet.

Also ehrlich, da findest du allen Ernstes die Nichtexistenz grausam?

Ich verstehe nicht ganz, was daran paradox sein soll.

Wie du schon gesagt hast, sind wir nach dem Tod, in dem selben Zustand, wie vor der Geburt. Demzufolge ist das "nichts" nicht paradox, sondern logisch.

Ich meine damit, es wäre doch der Sieg des Täters über sein Opfer

Diese Aussage verstehe ich nicht. Kannst du das näher erläutern? Wer ist in diesem Zusammenhang der Täter und wer das Opfer?

überhaupt wäre kein Sinn da, etwas zu tun, wenn du weißt, dass du ab dem Tod alles verlieren wirst, da das nichts kommt.

Das ist Ansichtssache.

Die Abwesenheit eines "Sinns" ist nichts schlechtes. Man muss sich nur damit auseinander setzen, was das bedeutet. Dem steht natürlich die Egomanie der meisten Menschen im Weg, dass sie den tiefen Wunsch haben, das ihre Existenz einen Grund haben muss.

Dabei bedeutet die Abwesenheit eines Sinns, nicht nur, dass alles erreichte bedeutungslos ist, sondern auch, dass jeder Schmerz, alles schlechte und jeder Kummer bedeutungslos ist. Das kann durchaus tröstend sein.

auch ist jeder Mensch unterschiedlich, also kein Fließbandprodukt.

Das ist richtig. Jeder Mensch ist ein Individuum.

Ich persönlich kann es mir halt überhaupt nicht vorstellen

Ich Stelle es mir vor, wie ein Traumloser Schlaf, nur eben ohne erwachen.

weil alleine der Gedanke, beispielsweise seine Familie niemals wieder zu sehen schon grausam ist.

Das, was wir Grausamkeit nennen, liegt in der Natur des Seins. Klar, wir versuchen es so gut es geht auszublenden, aber deswegen verschwindet es nicht.

LG.


verreisterNutzer  04.12.2024, 20:20
Ich meine damit, es wäre doch der Sieg des Täters über sein Opfer
Diese Aussage verstehe ich nicht. Kannst du das näher erläutern? Wer ist in diesem Zusammenhang der Täter und wer das Opfer?

Also, beispielsweise, wenn ein Mörder jemanden umbringt, der Mörder dann nicht entdeckt oder gefunden wird, dann wird er auch keine Strafe bekommen, auch wird er nicht gerichtet. Währenddessen ist das Opfer im nichts, es bekommt weder Gerechtigkeit, noch eine Art "Trost".

Wenn wir beispielsweise den christlichen Gedanken des Nachlebens nehmen, dann würde der Mörder nach seinem eigenen Tod vor Gott stehen, also hätte er, auch wenn er auf Erden nicht bestraft wird, eine Strafe und müsste Reue zeigen. Das Opfer dagegen ist quasi im Paradies, und bekommt eine Art Gerechtigkeit.

Hier wird es nochmal ähnlich beschrieben: https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/texte/1187.html

Und ich meine damit auch, dass ohne eine Art Gericht nach dem Tod Menschen wie Adolf Hitler oder Mao Zedong, die kaltblütige Massenmörder waren quasi einfach nichts bereuen müssten.

Ja,

Das wäre seltsam (Offb.20,5).

Woher ich das weiß:Recherche

Die Erfahrung sagt uns dass nach dem Tod alles weg ist. Den Umstand kann man nur umgehen indem man nicht stirbt.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Raphaela86xd  04.12.2024, 19:56

Wieso, es ist nur ein Mensch von den Toten auferstanden und das war Christus Jesus, wir wissen es nicht, es gibt keine Erfahrungen diesbezüglich, Nachtoderfahrungen zählen nicht.

LucutusvonB  06.12.2024, 20:52
@Raphaela86xd

Das ist ein Mythos, der durch nichts belegt ist. Selbst die Chronisten der Bibel widersprechen sich in den Details.

Was soll daran paradox sein? Wenn eine Maschine abgschaltet wird, dann arbeitet sie ja auch nicht mehr.

Vielleicht mal mit der Sterbeforschung beschäftigen anstatt alten religösen Vorstellungen. Nach dem Tod ist nicht das nichts, sondern ein anderes Bewusstsein

Zustand des Nichts. Wie kommen sie darauf. Der Zustand des Nichts kann nicht beschrieben werden, da keine Informationen vorlägen. Also jetzt selbst wo wir über nichts reden ist das nicht mehr Nicht. Also Vakuum und das Universum sind informationsreiche Gegenden gegenüber dem Nicht wo nix ist.

Zudem ist der Körper, um zurück zur Religion zu kommen, ein Tempel, also Wohnung für Geister. Was die/sie so Treiben sagt ihnen ihr Gehirn als Ausgabe. Der Körper ist nur grad hier gebunden, daher ist es schwer darüber hinaus was zu sagen. Auch sind andere Geister (außer der Geist Christi)


dererzmagister  04.12.2024, 20:08

+unsichtbar. Korinther sagt da was.

Nun, das Leben IST grausam! Und der Tod ist nicht sinnlos. Ohne ihn gäbe es keine Evolution und ohne Evolution keine Menschen, keine Tiere, keine Pflanzen, kurz: kein Leben. Du musst dabei in anderen Kazegorien denken. Weißt du wie lange es gebraucht hat, den Kölner Dom zu bauen? Mehr als 600 Jahre! Generationen von Baumeistern, die daran mitgewirkt haben, hatten nie den Hauch einer Chance, seine Vollendung zu erleben. War ihre Arbeit deshalb sinnlos?

Einen Zustand des nichts gibt es nicht. Wir können es uns nur nicht vorstellen wie es ist nur im Bewusstsein zu existieren nach unsrem physischen Tod.