Warum macht der Tod traurig, obwohl es eigentlich eine Befreiung ist?

19 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist mal eine wirklich tolle Frage. Weil wir nur dieses eine Leben physikalisch erklären können, das uns geschenkt wurde. Der Geist aber noch keine 100%ige Erklärung gefunden hat, wie es nach einem Tod weitergeht und wir statt positiver Erklärungen nur die geschichtlich überlieferten Erklärungen.. Himmel, Hölle, Wiedergeburt usw. kennen, an die Niemand, wenn er einigermaßen gebildet ist, glauben mag. Deshalb sind wir traurig, Jemanden, den wir nur in einem erklärbaren Zustand kennen so wie er war, NIE WIEDER erleben zu dürfen.

Meine Meinung: An sich selbst glauben. Die Anderen sind wichtig, aber auch nur Beiwerk. Nichts überdramatisieren.

Ist das mit "eine tolle Frage" ernst gemeint?? Das was Du geschrieben hast ... klingt für mich einleuchtend ... Danke.

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@NoWordsToSay

'toll' im Sinne von interessant oder lange nicht gehört. Also eigentlich ist es eine normale Frage. Aber ich finde sie eben interessant.

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Resultiert auf Europäischem traditionellem Verhalten... Denke an die Stimmung, die sogar heute noch bei Beerdigungen im Süden der U.S.A. beinahe schon "norm" ist....dort ist eine Bestattung eher die Bekanntgabe der Befreiung einer Seele, eines Menschen.

hm. man verliert einen menschen den man geliebt hat eifnach so ohne "driftigen grund" und man selbst weis nicht ob man ihn wieder sehen wird. das ist das was traurig macht. alles was man noch sagen wollte kann man nicht mehr zur geltung bringen und (ich glaube nicht an gott und ein dasein nach dem tod) dann ist es schwer sich von dem gedanken los zu reissen dass man nie wieder in seinem leben mit der person sprechen wird. das ist denke ich der grund warum viele so traurig sind. man weis es ist zu ende und in gewisserweise ist es wirklich eine erleichterung nach krankheit oder so zb. aber eben nur für den toten

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