Braucht ein Makler Zugang zu meiner Wohnung, wenn meine Vermieterin diese verkaufen will?

Hi.

Wir haben aktuell Stress mit unserer Vermieterin, mit der wir vorher persönlich echt dicke waren und beinahe schon freundschaftlich miteinander umgingen. Bis sie eines Tages in der Tür stand und uns um 100€ mehr Miete erpressen wollte. Seit wir dann beim Anwalt waren, spricht sie kein Wort mehr mit uns und versucht uns mit allen Mitteln aus der Wohnung zu kriegen. Jetzt hat sich wohl nach einem halben Jahr vergeblicher Versuche die Nase voll und will die Wohnung verkaufen.

Jetzt die Frage: Warum sollte ein Makler die Wohnung von innen sehen müssen?! Der braucht doch nur den Grundriss und die Zahlen, Daten, Fakten, die vorliegen. Wieso muss ein Makler sehen wie wir wohnen und eingerichtet sind?!

Für morgen 18 Uhr ist ein Termin anwaltlich vereinbart worden, dass sie die Wohnung betreten darf um sich zu vergewissern, dass unser Katzennetz nicht in der Fassade befestigt ist. Doch jetzt will sie auf einmal mit einem Makler aufkreuzen. Unser Anwalt hat auch direkt in Frage gestellt, dass ihm nicht bekannt ist, dass es nötig sei für einen Makler ein Objekt von innen zu besichtigen. Schon garnicht wenn noch Menschen darin wohnen.

Jetzt wissen wir nicht ob wir den überhaupt reinlassen müssen oder nicht. Anwaltlich erlaubt ist nur der Zugang der Vermieterin. Aber auch nur alleine, nur der Balkon, keine Fotos. Einmal gucken, wieder raus.

Hat da jemand Ahnung von? Sind Makler anwesend?

Recht, Mietrecht, Vermietung, Immobilien, Eigentumsrecht, Makler, Mieterrecht, mieterschutz, Rechtslage, Wohnungskauf
11 Antworten
Unbewohnbares Haus -> Ideen für Einnahmen ohne eine Nutzungsänderung?

Vielleicht hat einer eine Idee zu folgendem Fall:

Ein Haus in Bayern ist in der Zwangsversteigerung. Hier ein paar Eckdaten aus Gutachten und eigenen Recherchen.

- Wasserschaden vorhanden

- Gebäude in Massivbauweise

- Es handelt sich um ein Wohnhaus

- Anforderungen entspricht nicht den heutigen Vorgaben der Wohnraumgestaltung

- Die Sanierungsarbeiten überschreiben die Kosten eines Neubaus

- Zustand wird aufgrund des Wasserschadens als miserabel beschrieben

- Ölheizung ist nicht funktionsfähig

- Gebäude ist nicht im Außenbereich

- Es gibt keinen Bebauungsplan, so dass die Bayerische Bauordnung greift

Eine Besichtigung des Gebäudes von innen ist leider nicht möglich. Bei einem Abriss und Neubebauung würde die Bayerische Bauordnung greifen. Dies bedeutet, dass durch die Abstandsflächen kein wirkliches Haus errichtet werden könnte (Bebauungsfläche 1,50 m x 6 m). Daher würde ich das Gebäude erhalten und es Stück für Stück innerhalb der nächsten Jahre sanieren. Da ich nicht weiß in welchem inneren Zustand sich das Gebäude befindet, würde ich vom Schlimmsten ausgehen (Schimmel etc.). Von außen macht das Gebäude einen stabilen Eindruck, also vermutlich keine einsturzgefährdeten Wände.

Meine Frage wäre nun, wie man es bewirtschaften könnte, ohne den Stress bzw. Ablehnung einer Nutzungsänderung zu erliegen. Es wäre schade, wenn es einfach nur brach liegen würde.

Bisherige Überlegungen:

a) Eine Vermietung des Hauses insgesamt als Wohnung ist aufgrund des Zustandes nicht möglich. Auch hätte ich hier keinen Zugriff auf das Haus um Reparaturarbeiten durchführen zu können.

b) In dieser Gegend von Bayern besteht Nachfrage nach Lagerplätzen. Eine Idee wäre deshalb die einzelnen Zimmer nach erfolgreichen Kauf zu begutachten. Die besten Zimmer könnten als Abstellräume vermietet werden. Bei Räumen mit Schimmel stellt sich hier auch die Frage, ob sie trotzdem als Abstellraum interessant wären, wenn man dort in wasserfesten Behältnissen einlagert. Generell stellt sich hier die Frage ob einzelne Zimmer als Abstellkammer an verschiedene Personen vermieten darf, ohne dass eine Nutzungsänderung notwendig ist. Hier sollte natürlich auch nicht das Wohnmietrecht greifen, da die Standards nicht erfüllt sind. Stärkere schimmelbefallene Zimmer kann ich Stück für Stück über die Jahre sanieren und dann auch als Abstellkammer anbieten und irgendwann mal das Haus wieder insgesamt als Wohnhaus.

c) ???

Vielleicht hat jemand mit Erfahrung ein bisschen Input für mich.

Zwangsversteigerung, Vermietung, Vermieter, Baurecht, Grundstück, Vermieterrecht, Wohnungskauf, Nutzungsänderung, Baurecht Bayern
2 Antworten
KfW70?

Der Bauträger hat im Kaufvertrag bzw. in der Baubeschreibung den KfW70 Standard angegeben. Bei der Wohnungsübergabe unserer Dachgeschoßwohnung wurde der Blower Door Test und die Übergabe der Energieberechnung von uns eingefordert auf welchem man erkennen kann wo die termische Hülle (Decke zum Dachspitz oder Dachplatten) gerechnet ist. Weder der Bauträger noch dessen Architek(in) hatten Kenntnis davon und waren der Meinung dass nicht nach KfW70 Standard gebaut wurde. Nach Vorlage des Vertrags wurde uns nur mitgeteilt, dies prüfen zu wollen. Zudem scheint der Bauträger ohne gültiger Genehmigung gebaut zu haben, da diese Unterlagen aus unserer Sicht bei der Baueingabe vorliegen müssten und nach seinen mündlichen Angaben jetzt vom Energieberater gerechnet werden.

Im Vertrag ist KfW70 Standard festgehalten. Diese Unterlagen sind für uns notwendig da der Dachspitz nicht "aktiv" belüftet und auch nicht geheizt wird und wir die Befürchtung haben, dass sich Schimmel bilden kann. Der Zugang erfolt über eine Zugtreppe welche nicht abgedichtet ist.

Zudem denken wir dass die Wohnung an Wert verlieren kann. Auch kann sich der Gesetzgeber in ferner Zukunft "Steuern" einfallen lassen, welche uns belasten könnten oder mit Werverlust einher gehen.

Aus unserer Sicht handelt es sich um einen Sachmangel der mit einer für beide Parteien akzeptablen Frist abzustellen ist. Die Monatsfrist für Nachbesserungen sind inzwischen abgelaufen. Wie müssen wir weiter vor gehen?

Bau, Recht, Wohnungskauf, Wirtschaft und Finanzen
2 Antworten
Wohnung in 2016 gekauft. Stadt berechnet uns nun Kosten aus 2013. Ist das rechtens?

Folgendes:

Wir haben in 2016 eine Wohnung gekauft. Erschließungskosten inklusive bzw. alles war inklusive. Soweit so gut.

Nun verlangt die Stadt von uns als jetzige Eigentümer die Begleichung von Kosten aus 2013. Zur Erinnerung, wir haben jetzt 2018!

Wir haben die Stadt nett darauf hingewiesen, dass weder wir, noch der Bauträger zu der Zeit (2013) Eigentümer waren. Beide (Bauträger und wir) haben die Objekte inkl. aller Erschließungskosten erworben.

Stadt ist das aber egal. Wir sind jetzt Eigentümer und an die geht die Rechnung. Außerdem wären das keine Erschließungskosten, sondern eben Aufwendungen für die Erneuerung der Kanalanschlussleitungen.

Wir finden das einen Hammer. Ist so etwas rechtens?

Nachtrag:

Im Kaufvertrag steht der Passus drin, dass wir ein fertig erschlossenes Grundstück respektive die Wohnung darin erwerben. Sofern weitere Erschließungskosten anfallen, ist der Käufer (also wir) freizustellen durch den Verkäufer.

Der Knackpunkt ist aber, dass die Stadt sich tatsächlich 5 Jahre für die Bescheiderstellung Zeit gelassen hat. Und laut deren Entwässerungssatzung gilt eben dieses

::::

§ 22 Grundstücksanschlusskosten 

(1) Der Aufwand für die Herstellung, Erneuerung, Veränderung, Unterhaltung oder Beseitigung der Anschlussleitungen ist der Stadt - auch wenn sie ein Drittunternehmen beauftragt hat - in der tatsächlich entstandenen Höhe zu erstatten. Der Erstattungsanspruch entsteht mit der Fertigstellung der erstattungspflichtigen Maßnahme; er wird einen Monat nach Bekanntgabe des Bescheids fällig. 

(2) Erstattungspflichtig ist, wer im Zeitpunkt der Bekanntgabe des Bescheids Eigentümer des Grundstücks ist. Ist das Grundstück mit einem Erbbaurecht belastet, ist anstelle des Eigentümers der Erbbauberechtigte erstattungspflichtig. Mehrere Erstattungspflichtige haften als Gesamtschuldner. 

::::

Und laut der Stadt wäre dies eben keine "Erschließungskosten", sondern "Sanierungskosten". Ergo greift weder der Paragraph in unserem Kaufvertrag und auch nicht der Paragraph im Kaufvertrag des Bauträgers (da steht das nämlich genausodrin, wie bei uns... voll erschlossen, Käufer vom Verkäufer (der Stadt!!) freizustellen)... 

Vielleicht präzisiere ich meine Frage:

Gehört die "Erneuerung von Anschlussleitungen" eines bestehenden Grundstücks zu den Erschließungskosten?

Oder kann die Stadt sich tatsächlich mit dem Wörtchen "Erneuerung" damit rausreden?

Recht, Wohnungskauf, Immobilenrecht
9 Antworten
hohes Hausgeld beim Wohnungskauf? Was ist zu beachten?

Ich habe die Möglichkeit eine 75 qm Wohnung im DG (Kaupfpreis 40000€) in einer relativ guten Lage für sehr günstiges Geld zu erwerben. Mit einem Haken aus meiner Sicht. Der Haken ist das Hausgeld beträgt alleine schon 370 €.

Das Haus (8 Mietparteien, Wohnungen unterschiedlicher Größe) hat sogar Rücklagen von ca. 8000 € und alles ist super saniert. Es wohnen aus meiner Sich auch vernünftige Mieter im Haus (zumeist Eigentümer)

Ich habe den Eigentümer gefragt warum das Hausgeld so hoch sei. Daraufhin meinte er dass eine 6-köpfige Familie in dem Haus gewohnt hat und die Eigentümer bei der Eigentümerversammlung beschlossen hätten, dass das Hausgeld nicht pro Quadratmeter abgerechnet werden soll, sondern pro Personen je (Miet)wohnung. Sie fanden es wohl unfair, dass Hausgeld pro Quadratmeter zu bezahlen, weil in den übrigen Wohnungen nur wenige Personen gewohnt haben. Aus diesem Grund ist das Hausgeld wohl sehr hoch.

  1. Frage: Meint ihr dass ist realistisch?
  2. Frage: Angenommen ich würde in die Wohnung alleine einziehen, dann wäre ich ja nur eine Person in der Wohnung.

Wenn ja , warum zahlt der jetzige Eigentümer das hohe Hausgeld von 370 €

wenn die Wohnung aktuell unvermietet ist, sprich 0 Personen in der Wohnung wohnen

3.Müsste man das Hausgeld anpassen? oder muss das in der nächsten Eigentümerversammlung durchgesetzt werden? wenn ja Wie realistisch ist es sowas durchzusetzen ?

Was haltet ihr davon. ? Bin über Ratschläge sehr dankbar und schätze eure Erfahrungen und Beiträge

Kredit, Finanzen, Wohnung, Recht, Immobilien, Immobilienmakler, Wohnungskauf, Wohnungssuche, Properties, Real Estate, Wirtschaft und Finanzen
6 Antworten
Wasserschaden nach Wohnungskauf. Vorbesitzer bzw ausführende Firma haben Pfusch bei Umbauarbeiten gemacht. Wer zahlt?

Hallo, ich habe im November letzten Jahres eine Wohnung gekauft die ich momentan vermiete. Der Vorbesitzer war verstorben und da der Sohn nichts mit dieser Wohnung anfangen konnte, habe ich sie von ihm gekauft.

Jetzt wurde aufgrund von Feuchtigkeit ein Wasserschaden im Badezimmer festgestellt. Dieses wurde von den Vorbesitzern 2011 umgebaut. Dabei wurde eine alte Badewanne ausgebaut und dafür eine ebenerdige behindertengerechte Dusche eingebaut. Wie sich jetzt herausgestellt hat, wurde dies nicht ordnungsgemäß gemacht. Denn weder die Kanten der Fliesen und die Amaturen wurden versiegelt. Zudem wurden die alten Fliesen nicht aufgenommen um darunter eine Versiegelung (Elefantenhaut?!) aufgetragen. Genaue diese fehlenden Versiegelungen sind jetzt der Grund für den Wasserschaden.

Wenn ich richtig informiert bin, zahlt die Gebäudeversicherung der Eigentümergemeinschaft jetzt nur einen Teil des Schadens, und zwar die Trocknung der Wände sowie evtl Kosten für einen Maler. Die Behebung des Schadens (rausreißen der Fliesen, auftragen der Elefantenhaut, Wiedereinbau der Dusche, neue Fliesen, etc) bleiben dann wohl an mir hängen?

Wenn dem so sein sollte, kann ich dann den Sohn des Vorbesitzers, in Anspruch nehmen, da seine Eltern damals unzureichende Umbaumaßnahmen durchführen lassen haben? Wenn dem nicht so ist, kann ich mich dann an die damals ausführende Baufirma wenden, die ja eigentlich hätte wissen müssen, das dies so nicht richtig ist?

Gibt es andere Möglichkeiten?

Bisher liegt mir noch keine Entscheidung der Versicherung vor. Ich denke, dass kurzfristig ein Gutachter rauskommen wird. Gerne würde ich mich nur schon vorher etwas schlau machen um nicht ganz unwissend in das Gespräch mit der Versicherung und dem Gutachter zu gehen.

Ergänzung: Es gibt auch noch eine Baufirma die das Gebäude im Jahr 2000 gebaut hat und die Wohnung dann verkauft hat. Diese arbeitet gleichzeitig auch noch als Hausverwalter und wird dafür auch bezahlt.

Über Hilfe würde ich mich sehr freuen. Ich hoffe das ich nicht für die Fehler die die Baufirma und der Vorbesitzer dort gemacht haben aufkommen muss, da dies ja keine Fehler waren die vorher ersichtlich waren. :(

Wohnung, Versicherung, Wohnungskauf
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