Kann eine Transsexualität beziehungsweise Transidentität jahrzehntelang verborgen bleiben und welche Anzeichen gibt es im Erwachsenenalter?

Hallo allerseits!

Sowohl im Fernsehprogramm als auch im Internet werden Fälle von Menschen, welche für sich klar benennen, im biologisch-geschlechtlich falschen Körper geboren worden zu sein. Und fast immer handeln die entsprechenden Berichte von sehr jungen Menschen bis hin zu kleinen Kindern.

Seit mein Kindheitsidol, der Sänger und Schauspieler Daniel Küblböck (33), vor etwas mehr als einem Monat sich im Internet als transsexuelle Frau mit entsprechenden Hashtags präsentiert hat und in den letzten Wochen vor seinem plötzlichen Verschwinden (man geht von Todessturz ins Meer aus) fast ausschliesslich in Damenkleidung gesichtet und auch fotografiert worden ist,  zudem mit weiblichem Vornamen angesprochen werden wollte, beschäftigt mich die Frage, ob es denn tatsächlich möglich ist, dass (ausser den wissenden Vertrauenspersonen, welche Daniel selbst informiert hat) vorher bis zum Schluss niemand Notiz nehmen oder Verdacht hätte schöpfen können, zumal Daniel sich als Jugendlicher auffallend feminin gezeigt und verhalten hatte, ehe er dann auf einmal einen kompletten Image-Wechsel hinlegte und gerade ab dem Jahr 2015 extrem männlich aufgetreten ist, ständig Muskel-Beweisfotos und Schnappschüsse von heissem Schlafzimmerblick mit Stirnrunzeln gepostet hat.

Für die meisten Leute gelten diese Fotos und Videos bereits als Beweis für seine unterstrichene Männlichkeit und gegen sein Bild, welches er zuletzt von sich gezeichnet hatte.  Viele nennen ihn „krank“, "psychotisch", oder man führt Daniels Auftreten und Verschwinden als Frau einzig auf seine letzte Theaterrolle zurück, welche zweifellos hellhörig werden lassende Parallelen zu dessen Entwicklung und Ende aufweist. So macht man es sich natürlich leicht.

Doch sowohl mein Herz als auch mein Verstand sagen mir: Aufgrund einer Theaterrolle will man(n) sich öffentlich doch nicht gleich als Frau zeigen und mit weiblichem Vornamen ansprechen lassen! Da MUSS etwas Tiefgehendes dahintergestanden sein. Mich interessiert deshalb - hauptsächlich von anderen Betroffenen und Angehörigen selbst - ob eine späte Erkenntnis und ein spätes bis gar nie erfolgtes Outing eher ein Einzelfall, gar nicht so selten oder sogar bittere Häufigkeit sind.

Kann es tatsächlich sein, dass Daniel als Jugendlicher für ein paar Jahre seine weibliche Seite hat durchblicken lassen – und danach eine Fassade aufgebaut hat, welche undurchschaubar gewesen ist und irgendwann alles über ihn hereingerochen ist? Was passiert mit einem Menschen, der sich jahrelang nicht geoutet hat und dann überraschend als das andere Geschlecht geht?

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Trans*Mädchen Mutter macht es schwer?

(Bitte nur ernste antworten sie zu dem Thema passen und helfen und nicht Sachen wie mimimi wirst immer Mann bleiben... Chromosome sind mir egal im Kopf fühl ich mich wie ein Mädchen)

😂So jetzt zu meinem Problem

Also ich fühle mich sehr lange schon falsch (seid 2014 weiß ich das ich trans* bin) würde auch immer gemobbt etc ohne Grund ka war eigentlich immer ziemlich schwer

Jedenfalls hab ich mich 2 Mal bei meiner mum geoutet da sich MtF transgender bin aber das erste Mal 2016 kam nur ich rede mit dir in 2 Wochen nochmal es wird eine angesprochen und jetzt 2018 sagte sie nur Sachen wie:Das bist du nicht , du wärst voll das mannsweib, das Internet ist schuld (ohne das ich im.interneg schaute nachdem ich merkte mh als junge fühle ich mich nicht Wohl... Habe ich noch nicht gewusst das es trans gibt (2014 da war ich ca 11) und habe dann eine Doku über Corey maison gesehen und wüsste wie man das nennt das ich ein Mädchen sein will und dann recherchierte ich etwas weil ich es nicht sein wollte ob es nur eine.phase ist etc. Mir wurde aber immer klarer das es nicht so ist sondern das ich es bin) und mit Sachen wie meine bff sei schuld sie mache das nur schlimmer. 😶

Ich Kleide mich außerdem wenn meine mum und niemand da ist immer heimlich weiblich ob ein Badeanzug oder ganzes Outfit ka ich fühle mich dann einfach richtiger... Jetzt bin ich schon durch die Pupertät und weiß nicht weiter zu Beratungsstellen ja ich weiß braucht ihr nicht schreiben aber was soll ich wegen meiner mum machen

Danke für alle Antworten 😊😁eure Emily bzw Elias 😭

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Hilfe Transsexualität?

Hey ich gehe damit jetzt Mal ganz offen und ehrlich um, erstmal ich bin Emily (nicht offiziell) und im Moment leider noch ein Junge und Elias das Problem

1. Meine mum sagt nachdem ich das zweite Mal zu ihr bin nur Sachen wie: Du warst doch voll das mannsweib, das bist du nicht , du bist ein Junge letzteres verletzt mich iwie schon immer

2. Allein das ich es meiner besten Freundin erzählt habe hat sie ausrasten lassen und sie dafür beschuldigt und gefragt WEM HABE ICH ES NOCH ERZÄHLT etwa Tim (Name aus privaten Gründen geändert) und natürlich hab ich mein gesagt das war es auch nicht so aber mittlerweile habe ich ihn eingeweiht und kurz darauf einmal im Garten HAST DU ES IHM ERZÄHLT so Dinge dürfte ich nur ihr erzählen die es aber sozusagen ablehnt. Außerdem Weihe ich halt meine engstem Freunde Fast alle nun ein und allein dafür bin ich Tod

3. Jetzt habe ich vor zu einem Vertrauens lehrer zu gehen da ich all diese Gedanken schon seid 2014 habe und leider zu spät amgekommen bin mit diesem Thema es war mir schlicht weg egal was andere oder ich für ein Geschlevht haben jetzt halt nett mehr 😶 (sind solche lehrer auf so Sachen gefasst?)

SSo das war so ziemlich alles wovor ich leider nur Angst habe ich bin im Stimmbruch und habe breite Schultern mit 14 ja normal heutzutage und das macht mich fertig außerdem bin ich halt nett typisch Mädchen trzdm sagen mir Kopf und herz ich bin es

Wäre toll wenn ihr nicht nur auf einen Punkt davon eingeht

Eure Emily 😊

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Bulimie, Transidentität und Sozialphobie, was kann ich tun?

Hallo.

Mein Name ist wohl egal, ich habe eine ernste Frage.

Ich bin 18 Jahre alt und Transident, FTM (female-to-male).

Seit etwa einem halben Jahr habe ich Bulimie und weiß nicht mehr wie ich mir helfen soll. Da ich sowohl eine Sozialphobie habe als auch keinen Job komme ich nicht an die Öffentlichkeit. Es fällt mir schwer mit anderen Menschen (besonders Gleichaltrige) im selben Raum zu sein und Augenkontakt zu haben oder zu sprechen.

Das ist eines der Probleme, jedoch habe ich generell Probleme aus dem Haus zu gehen, weil andere Menschen mich dann sehen könnten. Ich ertrage es nicht angesehen zu werden.

Das geht auf meinen Körper zurück, mit dem ich sehr unglücklich bin. Ich kann keinen Sport treiben, da mich dabei jemand sehen würde.

Mir blieb schlussendlich nichts anderes als das was ich gerade gegessen hatte, wieder hochzuwürgen und meinen Magen zu leeren damit ich zumindest kein zusätzliches Körperfett anlege.

Ich selbst würde mich nicht als dick sehen, ich bin 1,67m groß und wiege 55kg.

Doch leider geht das Körperfett ja auch an die Hüften und in die Brust.

Zum Thema geschlechtsangleichende OPs und Hormone, ich war ein Jahr lang in psychologischer Begleitung, was reichen sollte für Hormone. OPs sind glaube ich über 18 auch kein Problem. Aber mein Vater nimmt mich nicht ernst und verbietet mir irgendwelche Hormone zu nehmen oder OPs machen zu lassen. Kann sein dass es daher kommt, dass er im Krieg im nahen Osten aufwuchs und deshalb die Welt anders sieht.

Falls es noch hilft, seit ich 14 Jahre alt bin steht fest, dass ich transident bin. Ich besitze auch einen Ersatzpass mit anderem Namen. Als ich mich mit 13 geoutet habe wurde alles besser, ich konnte offener reden, mich anders präsentieren und einfach ich sein. Doch seit die Pubertät angeschlagen hat, traue ich mich kaum noch aus dem Haus.

Tut mir leid dass alles etwas wirr formuliert ist.

Ich weiß nicht mehr weiter…

Kann mir irgendjemand helfen?

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Ich bin innerlich ein Neutrum und wünsche mir auch dass mein Körper sächlich ist, wie soll ich am besten meinen Weg angehen?

Hi meine lieben,

mein Name ist Jani, bin 26 Jahre Jung und bin biologisch in einem männlichen Körper geboren (Leider). Mein Wunsch ist es auch körperlich ein Neutrum zu sein, weil ich mich in meinem inneren als Neutrum fühle bzgl dieser Sache eine Disphorie zu meinem Körper habe, sprich ich bin ein Neutrum in einem Männlichen Körper. Dass ich mich nicht als Männlich, Weiblich oder als Zwitter usw fühle weiß ich inzwischen 100% wenn nicht sogar 1000%, denn ich weiß dass ich innerlich ein Neutrum bin, denn in der Vergangenheit habe ich sehr viel herumexperimentiert und bin zu dem Entschluss gekommen und mir wurde auch klar, dass ich wirklich ein Neutrum bin und mich so auch am wohlsten fühle!

geoutet bin ich schon so gut bei allen in meiner Familie und ich dachte damals auch, dass ich der einzigste Mensch auf Erden sei, der so empfindet und dass es eine verrückte Idee wäre, bis ich im Internet mal ein bißchen recherchiert habe und dabei auf Norrie May welby dem ersten anerkannten Neutrum der Welt gestoßen bin, von da an wusste ich, dass ich mit meinem Wunsch nicht alleine bin!

Ich habe vor meinen Weg zum Neutrum zu gehen und mich auch Operativ komplett zum Neutrum angleichen zu lassen, denn ich weiß, dass es heutzutage auch möglich ist einen Sächlichen Körper zu machen und dabei alle Geschlechtsmerkmale zu entfernen! Ich denke, ich werde erstmal auf eine komplette Laser-Bartepilation sparen (denn das wird sicher nicht günstig, aber es ist zumindest im Moment der einfachste Schritt von allem), gefolgt von Orchietektomie, Penektomie usw, damit ich dann auch Körperlich ein richtiges Neutrum bin!

Was meint ihr, soll ich auf meinem Weg auch einen Psychologen der auf die Transgender Thematik spezialisiert ist zu rate ziehen, oder was würdet ihr mir empfehlen? Ich bitte sehr inständig um Hilfe, denn ich stehe sozusagen noch am Anfang meines Weges!

Falls es da draußen eventuell Personen gibt, die genauso oder ähnlich wie ich fühlen, würde ich mich wirklich sehr über Ratschläge freuen, aber egal ob mzf Transgender, fzm Transgender oder was auch immer, jeder gute Vorschlag ist willkommen :)

Liebe

Grüße

Jani

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Warum findet man mehr zu MtF als zu FtM?

Also, wenn ich mich im Internet über "transsexuelle" Dinge erkundigen will, ist es so, dass ich persönlich zumindest das Gefühl habe, dass man im Internet mehr zu MtF's als zu FtM's findet. Beziehungsweise gerade bei präziseren Fragen ist es oft so, dass ich, obwohl ich FtM dazu schreibe, oft z.T. gar keine oder eben nur MtF bezügliche Antworten bekomme. Nun erkundige ich mich zur Zeit nach erfahrenen Therapeuten. In meiner Stadt gibt es schonmal gar keinen, aber wenn ich danach suche, finde ich für meine Umgebung nur MtF Foren, die über sowas berichten. Klar, letztendlich ist es (denke ich) zumindest halbwegs egal, allerdings ist es für mich etwas komisch, auf MtF Seiten nach einem Therapeuten für mich zu suchen. Das fühlt sich an, als würde jemand schwules auf einem Lesbenforum nach Hilfe suchen. Es ist möglich und kann gut klappen, fühlt sich aber komisch an. Nun, auch wenn ich bspw nach Outinggeschichten gesucht habe, habe ich oft hauptsächlich MtF Outings gefunden. Das gleiche eben auch mit vorher erwähnten Foren, vielleicht wirkt es anfangs wie ein FtM beziehungsweise generelles Trans-Forum, ist letztendlich aber irgendwie nur für MtF's. Mir würde es einfach nur reichen, einen Gleichgesinnten in meiner Umgebung zu haben, der mich versteht und mir hilft, beziehungsweise nicht zwingend in der Umgebung aber eben generell eine deutschsprachige Person, die eben da ist und mich versteht. Und da finde ich es recht schwierig, sowas zu finden und frage mich eben, warum ist das eigentlich so?

(Ich möchte damit übrigens keine MtF's angreifen, das war nicht meine Absicht)

Internet transidentitaet Transsexuell FtM mtf trans Transmann Transfrau
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Alltagstest - Mehr rausholen?

Hi gutefrage.net Community, ich (FtM) bin schon knapp ein halbes Jahr im Alltagstest und meine Therapeutin meinte ich könnte da noch "mehr rausholen". Ich weiss nicht was sie meint. Aussehen tue ich schon recht männlich und werde auf der Straße und in Geschäften ect. immer mit Herr angesprochen, oder wenn meine Eltern dabei sind, mit " ihr Sohn", "ihn/ihm/er" bestimmt. Fühlen tu ich mich ja auch als (genital verstümmelter, an Gynäkomastie leidender, depressiv verstimmter, pessimustischer, kleinwüchsiger) Mann. Von meine Verhaltensweise mal abgesehen. Die Toilette ist für mich auch nie ein wirkluches Problem gewesen. Ich würde ja auch gerne wieder schwimmen gehen, wenn ich nicht im verhassten falschen Körper stecken würde. Es sind nun ja sogar schon zwei Schulkameradinnen zum Opfer gefallen. (Während eines Schulausflugs musste ich mich deshalb in der Toilette oder auf dem Gelände verstecken, weil ich nicht mut absurder Geilheit umgehen kann und ich auch nicht verstehe, was genau der auslöser war.) Den Muskelaufbau wollte ich eh schon länger auch vor/ohne Testo verstärken. Wie soll ich also mehr aus meinem Alltagstest rausholen?? Einen Packer wollte ich mir sowieso anlegen, aber da ich zu wenig Geld habe und noch bei meinen getrenbten Eltern lebe, wird das etwas schwierig.

Was kann man(n) denn noch tun?

Mir wurde ja eigentluch auch gesagt, dass es dieses Jahr mit Testosteron anfängt.

LG Und bitte ernste Antworten. - Danje.

Jason

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