Einige Säugetiere fressen sich kaum Fettreserven für eine aktive Überwinterung an. Einige sammeln im Herbst Nahrungsvorräte, von denen sie im Winter fressen. Ansonsten ruhen sie; ohne den Stoffwechsel deutlich herunterzufahren: Ihre Körpertemperatur sinkt kaum. Diese Form der Überwinterung heißt Winterruhe.
Der Energieverbrauch kann durch Reduktion des Stoffwechsels noch weiter gesenkt werden. Dabei wird die Körpertemperatur deutlich abgesenkt sowie die Atem- und Herzfrequenz reduziert. Erdhörnchen wachen aus diesem Winterschlaf etwa alle zwei Wochen auf und fressen von angelegten Vorräten. Andere Winterschläfler schlafen meist durch. Wird das Temperatur-Minimum unterschritten, wachsen Winterschläfler auf. Ihre Suche nach einen wärmeren Winterquartier ist jedoch mit hohem Energieaufwand verbunden. Und nun die Frage: Warum halten besonders kleine Säugetiere KEINE Winterruhe?