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Wie viel wiege ich und habe ich eine Esstörung?

Hey Leute,

also ich war eigentlich schon als Kind und Teenager ziemlich schwer, seit ich denken kann war ich übergewichtig. So richtig oft wurde ich damals nicht gewogen, aber mit 16 hatte ich dann mein absolutes Höchstgewicht: 150 Kilo bei 1,65 m. Dass das viel zu viel war, wusste ich natürlich – und die Schulzeit war dadurch auch echt nicht einfach.

Als ich dann mal so richtig gecheckt habe, wie krass diese Zahl eigentlich ist, hab ich angefangen, meine Ernährung umzustellen und ein bisschen Sport zu machen. Und das hat auch ziemlich schnell was gebracht: nach einem halben Jahr war ich schon bei 125 kg. Danach hab ich den Sport immer weiter gesteigert und auch weniger gegessen, bis ich nach ungefähr zwei Jahren seit dem ich 150kg wog tatsächlich bei 70 kg angekommen bin.

Leider hab ich später durch eine echt schwere Zeit wieder angefangen viel zu essen, den Sport beiseite geschoben – und in einem Jahr dann wieder 30 kg zugenommen. Jetzt in letzter Zeit zieh ich’s wieder ganz anders durch: ich esse sehr wenig, mache jeden Tag mindestens zwei Stunden Sport und versuche auch 20.000 Schritte zu schaffen (klappt aber nicht immer). Ab und zu erbreche ich auch oder kaue mein Essen und spucke es aus.

Meine Freunde sagen mir inzwischen öfter, dass ich zu wenig esse. Ich weiß aber nicht, ob das schon Richtung Essstörung geht, weil ich ja nicht untergewichtig bin. Außerdem hab ich mittlerweile null Plan, wie ich eigentlich wirklich aussehe. Deshalb wär ich echt froh, wenn mir jemand mal grob sagen könnte, wie viel ich ungefähr wiege und wie viel ich vielleicht noch abnehmen sollte.

Das aktuellste sind die kurzen Haare, die anderen sind aber auch nicht mal einen Monat alt.

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Sollte man Models unter einem BMI von 20 auf dem Laufsteg und Männer unter 12 % KFA auf der Stage verbieten, weil es dadurch unrealistische Standards gibt?

Der durchschnittliche BMI liegt in Deutschland bei Frauen um die 24, also immer noch Normalgewicht, weit entfernt von Übergewicht und schon gar nicht „fett“. Menschen wurden nicht gebaut, um einen BMI unter 20 zu haben, sondern einen um die 23–28 (sofern man genügend Muskelmasse hat und KFA moderat ist). Durch diese beschissenen Standards wird die Durchschnittsfrau mit BMI 24 als „fett“ gesehen und der Durchschnittsmann mit 20–25 % KFA auch.

Und es macht einen Unterschied, ob man einen Adoniskörper mit 8 % KFA zeigt oder einen leicht trainierten mit 18 % KFA. Ein adipöser Mensch würde sich das Bild des Adonis ansehen und meinen: „Ich schaffe das nicht…“,, aber wenn derjenige sich einen Mann mit einem moderaten KFA ansieht, meint er: „Ich schaffe das.“, weil 18 % KFA kein hartes Training benötigt und einen leichten Kaloriendefizit. Auch bei Frauen ist das so: 50 kg auf 1,70 m ist vollkommen realitätsfern und gefährlich, 70 kg bei der selben Größe sind realistisch und dauerhaft gut zu halten, und nicht allzu ungesund. Würden wir unsere Standards verändern, gäbe es wahrscheinlich auch weniger adipöse Menschen, auch wenn viele das Gegenteil meinen.

Man sollte nicht dürre Bodybuilder oder K-Pop-Stars als Vorsatz nehmen, die jahrelange Diät benötigt und potentiell gute Genetik, sondern einfach einen Normalgewichtigen mit einem moderaten KFA beziehungsweise Gewicht.

Nein, beide behalten, es ist eben je dünner, desto besser. 47%
Ja, es ist unfaßbar mit dem Dünnheitswahn. 40%
Bodybuilder verbieten, aber schlanke Models lassen. 7%
Schlanke Models verbieten, aber Bodybuilder behalten. 7%
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