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Soll ich doch nicht die AfD wählen?

Morgen sind Wahlen.

Eigentlich wollte ich die AfD wählen.

Jetzt ist mir in letzter Zeit hier aufgefallen, das oft darüber gesprochen wird, das die AfD Politik für Reiche macht? Ich bin aber Geringverdiener. Offenbar müsste ich mehr Steuern zahlen und Reiche weniger. Das ganze soll den Staat auch noch 149 miliarden Euro im Jahr kosten. Das finde ich nicht okay.

Dann habe ich heute Morgen gelesen das die AfD die gesetzliche Krankenversicherung und Unfallversicherung abschaffen will und das sie das Rentenalter raufsetzen möchten. Hab dann beides bei der AfD nachgeprüft. Stimmt so. Also das hat mir einen riesen Schreck eingejagt.

Ich habe heute morgen den Real O Mat auf Anraten eines Users gemacht und kam bei der AfD nur auf 25%.

SPD war das höchste mit 60%

Dann FDP 50%

Und das hat mich besonders irritiert. Die Grünen auch 50% und Linke 35%.

Das muss doch ein Fehler sein?

Ich bin im real Wahl o Mat für

  • Strengere Asylpolitik
  • einen höheren Mindestlohn
  • Frühe Rente
  • Abschaffung der Schuldenbremse
  • Mehr Geld für das Militär
  • Datenspeicherung um Verbrechen aufzuklären
  • Weniger Steuern für Geringverdiener dafür mehr Steuern für Reiche.

Warum kam dann bei mir nicht die AfD heraus? Und warum sind SPD, FDP und Grüne so weit oben? Ich bin doch Geringverdiner?

Soll ich meine Meinung nochmal überdenken und vielleicht jemand anderen wählen?

Hatte mich hauptsächlich durch Freunde und Social Media über die Parteien informiert und nur heute mal bei der AfD rein geschaut um die Angaben zu prüfen. Sonst hab ich nie irgendwelche Wahlprogramme gelesen.

Ich verstehe nicht warum im Wahlprogramm ganz andere Sachen drin stehen, als das was die AfD auf Social Media und in Interviews fordern? Totaler Widerspruch. Als wären sie gar nicht für die Unterschicht und auch nicht Mittelschicht....? Das Wahlprogramm richtet sich eher an Leute die sich das leisten können. Also Besserverdiener :/

Irgendwie ist mein Vertrauen in die AfD weg.

Sind SPD, FDP und die Grünen wirklich besser?

Wer würde denn besser zu mir passen?

Hoffe ihr könnt meine Fragen beantworten. Wünsche euch allen ein schönes Wochenende

Liebe Grüße

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Wie kann man die Linke eigentlich ernsthaft wählen wollen?

Die Forderungen dieser Partei einziehen sich jeglicher Vernunft basierten Politik. Wer wohnt ohne zu zahlen soll dies weiter tun dürfen. Wer Wasser, Strom, Gas.... bezieht ohne zu zahlen darf nicht trockengelegt werden. Die Abschaffung der Schuldenbremse oder der Blinde hass und neid auf all jene die sich Wohlstand erarbeitet, folglich auch Wohlstand für andere schuffen, mit Slogans wie Milliardäre Abschaffen und gelegentlichen Kommentaren wie "Reiche erschießen".Die grundlegenden fragen wie "Wer zahlt das alles?" oder "Wer soll das Produzieren?" bleiden steht's unbeantwortet.

Besonders in der Wohnungspolitik zeigt sich die mangelnde Wirtschaftliche Befähigung der Sozialisten. Sie wollen Konzerne die ihrer Meinung nach zu "groß" seien einfach Enteignen, also berauben, und den Wohnungsmarkt Planenwirtschaftlich lenken. Doch dies kann einfach nicht funktioniert. Man schaue sich um zu verstehen warum das so ist nur einmal die Unterschiede in der Entscheidungsfindung von Staat und privat geführten Unternehmen an.

"Die Fähigkeit des Staates wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen ist behindert durch die simple Tatsache, dass er seine Bezahlung durch aggressive Beschlagnahmung und nicht durch freiwilligen Verkauf erhält. Auf dem Markt würde dies durch den Vergleich der Kosten mit den Einnahmen bestimmt. Gewinne entstehen, wenn die Einnahmen die Kosten übersteigen, und Verluste, wenn die Kosten die Einnahmen übersteigen. Die Produktivität eines Unternehmens auf dem freien Markt wird durch seinen Gewinn- oder Verlustgrad widergespiegelt. Gewinne und Verluste können die Produktivität nur messen, weil sie die Kaufpräferenzen der Verbraucher widerspiegeln. Wenn jemand profitabel ist, bedeutet dies, dass er im Allgemeinen die Verbraucherpräferenzen befriedigt; wenn er andererseits Verluste macht, bedeutet dies, dass er die ihm zur Verfügung stehenden Güter so verändert, dass ihre resultierende Konfiguration für den Verbraucher weniger wert ist als der Gesamtwert der einzelnen Güter, die in diesem Prozess verwendet werden. Gewinne entsprechen also der Produktion von Wohlstand und Verluste der Zerstörung von Wohlstand. Glücklicherweise verlieren diejenigen, die Wohlstand zerstören oder Verluste verursachen, in einem freien Markt die Kontrolle über immer mehr Ressourcen, wodurch diese für eine produktivere Nutzung durch fähigere Marktteilnehmer auf dem Markt frei werden. Für den Staat gibt es jedoch keinen solchen Regulierungsmechanismus. Da die Einnahmen, die der Staat generiert, aus gewaltsamer Beschlagnahmung stammen, entsprechen die daraus resultierenden Gewinne oder Verluste nicht unbedingt der Schaffung oder Zerstörung von Wohlstand. Daher verfügt er über keine rationalen Mittel, um wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen, etwa darüber, wo ein Gut produziert werden soll, mit welchen Materialien es produziert werden soll, wer es produzieren soll, wo es zugeteilt werden soll oder wie es produziert werden soll. Selbst wenn staatliche Vertreter auf wundersame Weise zu einem bestimmten Zeitpunkt die „richtigen“ Antworten auf diese Fragen finden könnten, wären die Antworten im nächsten Moment überholt, da die Verbraucherpräferenzen ständig schwanken, ebenso wie die verfügbaren Technologien und Vorräte, um sie zu befriedigen."

Der Staat wird wie jedes Monopol ineffizienter und teuerer als der freie Markt produzieren was wirklich niemanden hilft. Ebenso verrückt ist die Idee der "Mietpreisbremse". Nicht die Preise, die nur das Verhältnis von Angebot und Nachfrage wiederspiegeln, sondern die unfunktionale Sozialistische Politik dahinter sind das Problem. Wenn man mit 200 km/h auf eine Wand zufährt baut man auch nicht das Tacho aus um sich die Welt schön zureden. Die Lösung währen hierbei der Kapitalismus und der freie Markt.

Die linken brüsten sich äußerst gerne mit der Behauptung das sie die löhne der einfachen Arbeiter am stärksten erhöhen. Ich möchte gar nicht Leugnen das das auf dem Papier vielleicht stimmt nur bringt das niemanden was wenn die Wirtschaft drumherum zusammenbricht und die Kaufkraft ins Bodenlose stürzt.

Das war nur ein großer Punkt von extrem vielen bei den Linken die einfach nicht funktionieren. Andere währen wir schon gesagt die Schulden bremse oder Mindestlohn. Der Punkt ist, wenn man einmal vernünftig über das Wahlprogramm dieser Partei nachdenkt muss einem doch auffallen das das nicht funktionieren kann. Der beste Beweis sind die ca 70 gescheiterten Sozialistischen Staaten der letzten 100 Jahre. Lernt endlich aus der Geschichte und sagt nein zur SED.

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