Baufinanzierung Umschuldung Nachfinanzierung?

Ich habe eine Frage zum Thema Baufinanzierung/Umschuldung pp. Ich habe vor 3 Jahren ein Haus gekauft und einen Kredit aufgenommen, in den bereits eine Summe X für die Renovierung einbezogen war. Leider haben sich trotz Begehung und Beartung durch Experten Probleme ergeben, die die Renovierung deutlich teurer gemacht haben. Dank schlechter (teuer bezahlter) Beratung durch ein rennomiertes Unternehmen habe ich meinen Kredit bei einer Onlinebnak (Tochter einer großen deutschen Bank) abgeschlossen, was von Anfang an eine Katastrophe war. Kein Ansprechpartner, persönlicher Kontakt nicht möglich, Rechnungen einreichen ein Drama, alles nur per Email und und und. Eine Nachfinanzierung wurde denn auch von der Bank umgehend abgelehnt, ohne dass mir jemals ein persönlicher Kontakt, und sei es nur per Telefon, möglich gewesen wäre. Ich musste demnach, um mein Haus auch bewohnen zu können, die Nachfinanzierung (knapp 30.000€) über einen normalen Konsumentenkredit regeln. Diese Kredite zeichnen sich aber ja nun einmal durch relativ geringe Laufzeiten und entsprechend hohe Raten aus. Zusammen mit den Raten für das Haus ist meine monatliche Belastung dadurch trotz guten und festen Einkommens so hoch, dass sämtliche Hobbys dem zum Opfer gefallen sind und die Lebensqualität doch sehr stark leidet. Ich bin nun nach wochenlangem Grübeln, googlen und Gesprächen mit verschiedenen Banken etwas ratlos. Eine gesamte Umschuldung kommt aufgrund langer Zinsbindung nicht in Frage, da die Kosten für die vorzeitige Ablöse enorm wären. Einen normalen Konsumentenkredit mit längerer Laufzeit gibt es aber offenbar auch nicht, und eine Umschuldung für einen Renovierungskredit scheint "nachträglich" ebenfalls nicht möglich. Ich habe mich bereits an mehrere Vermögensberater gewandt, die mir nur Versicherungen oder Aktienfonds verkaufen wollten, und bei jeder Bank wollte man mich zwar gerne überreden, mein Girokonto bei ihnen zu eröffnen, aber meine Fragen wurden mir nicht beantwortet. Kann mir jemand hier einen seriösen, kompetenten und neutralen Ansprechpartner für eine Beratung empfehlen, oder hat evtl sogar eigene Erfahrunggen bzw. einen Lösungsvorschlag, wie ich die monatliche Belastung hier etwas reduzieren könnte?

Kredit, Recht, Baufinanzierung, Wirtschaft und Finanzen
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Ist ein Kredit bei Immobilienerwerb mit Rückauflassungsvormerkung möglich?

Ich habe vor einiger Zeit ein Haus mit einer Sanierungsverpflichtung / Mehrerlösabführung erworben.

Neben dem Kaufvertrag hat der Notar ein Dokument aufgesetzt, aus dem hervorgeht, dass der Verkäufer bei Nichterfüllung der vereinbarten Sanierungsmaßnahmen innerhalb einer bestimmten Zeitspanne ein Rückkaufsrecht zum Verkehrswert bis maximal der Summe, die der Käufer damalig zm Kauf aufgebracht hat, besitzt. Um die Immobilie in ihrem Wert zu bestimmen, würde ein Gutachter eingesetzt.

Weiter im Text heißt es, dass der Verkäufer sich verpflichtet, hinter Grundpfandrechten zurückzutreten, die zur Finanzierung des beabsichtigten Bauvorhabens bestimmt sind, sofern sich die Grundpfandrechtsgläubiger dem Verkäufer gegenüber verpflichten, die Darlehnsvaluta nur zu den vorgenannten Zwecken auszuzahlen.

Was konkret ist damit gemeint? Angenommen eine Bank gäbe mir einen Kredit, der über die Summe des damalig vereinbarten Kaufpreises hinausgehen würde und hält hierüber ein Grundpfandrecht im Grundbuch fest, wie verhält es sich, wenn ich die Sanierungsvereinbarung nicht erfülle? Hat der Verkäufer dann noch immer das Vorkaufsrecht zum damalig vereinbarten Kaufpreis / Verkehrswert oder hat zunächt die Bank das Recht eine Zwangsversteigerung anstreben, um ihre Forderungen einzutreiben und der Verkäufer mit seinem Rückkaufsrecht geht unter Umständen sogar leer aus? Letztendlich verstehe ich nicht, wie das Rückkaufsrecht mit den Rechten der Grundpfandsgläubiger einhergehen kann. Vielleicht habe ich aber auch nur einen Knoten im Kopf und jemand von euch kann mir das Ganze in Kürze erklären.

Eigentlich dachte ich ohne einen Kredit auszukommen. Gerade wird es aber nun doch eng, Von daher habe ich mich zum Zeitpunkt des Kaufes nicht wirklich mit der Vereinbarung befasst und sehe mich nun gezwungen mich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen.

Viele Grüße

Recht, Baufinanzierung, Immobilienkauf, immobilienkredit, Wirtschaft und Finanzen
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Baufinanzierung mit Vorbehalt des Zustandekommens eines rechtsverbindlichen Kaufvertrages?

Hallo,

wir möchten gerne ein Haus kaufen. Leider reicht unser Eigenkapital dafür nicht ganz aus. Das Haus wird über das Betreuungsgericht (erforderliche Zustimmung) verkauft. Ein Wertgutachten wurde erstellt.

Bei einer Bank hatten wir bereits eine verbindliche Baufinanzierung stehen. Erst beim Notar wurden wir über das Risiko der Finanzierung informiert, da dieser keinen Vorbehalt (Zustimmung des Betreuungsgerichtes und Versterben des Verkäufers) beinhaltet und sind vom Darlehensvertrag via Widerspruch zurückgetreten. Im Falle des Nichtzustandekommen der Finanzierung (Darlehen kann nicht im Grundbuch vermerkt werden) wäre eine Entschädigung von über 25% der Darlehenssumme an die Bank zu zahlen gewesen. Dieses Risiko erschien uns zu hoch. Auch auf Anraten der Banksachbearbeiter haben wir die Baufinanzierung widerrufen.

Nun die eigentliche Frage: Kennt jemand von Euch eine Bank, bei der man das Darlehen unter Vorbehalt des Zustandekommen eines rechtsverbindlichen Kaufvertrages erhalten kann oder eine andere Finanzierungsform.

Eckdaten: Kaufpreis mit Nebenkosten 30.000,--€, Renovierungsbedarf für den Bezug vorerst 20.000,--€, vorhandenes Eigenkapital 20.000,--€, d.h. es besteht ein Finanzierungsbedarf von 30.000,--€. Das Bankdarlehen war auf eine Laufzeit von 15 Jahren berechnet.

Recht, Baufinanzierung, Hauskauf, Wirtschaft und Finanzen
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Finanzierungsvertrag nach Notartermin: ist das üblich, oder lässt uns die Bank sitzen?

Hallo
Ich und meine Frau kaufen uns gerade ein gebrauchtes Reihenhäuschen.

Vor Wochen haben wir uns mehrere Darlehensangebote bei größeren namhaften Banken eingeholt und uns für eine Bank entschieden.

Im ersten Beratungstermin am 25.04.18 haben wir das Finanzierungsangebot erhalten.

Zum zweiten Beratungstermin am 15.05.18 hatten wir alle Unterlagen für die Selbstauskunft vorgelegt, wir haben einen Darlehensantrag unterschrieben, Mitgliederkonten eröffnet, einen Sachverständigen der Bank beauftragt, und wir haben das Formular für die Grundschuldbestellung erhalten.

Am 30.05.18 hatten wir dann den Notartermin und haben den Kaufvertrag sowie die Grundschuldbestellung abgeschlossen.

Ich hatte eigentlich erwartet, dass zum Notartermin der Finanzierungsvertrag vorliegt. Allerdings hat uns der Bankberater versichert, dass das nicht so schnell geht und dass es üblich ist, dass der Finanzierungsvertrag hinterher abgeschlossen wird.

Fälligkeitstermin ist am 30.06.18. Ich dachte bis dahin müsste es ja dann mit dem Finanzierungsvertrag geklappt haben.

Da war ich wohl etwas naiv.
Die Bank schickt uns bis heute nicht die Vertragsunterlagen für die Finanzierungsvertrag.
Ist das normal das sich die Bank da soviel Zeit lässt?
Wir fragen regelmäßig beim Bankberater nach wann der Vertrag vorliegt. Aber wir werden immer vertröstet. Die Kreditabteilung hätte aktuell ungewöhnlich viele Anträge zu bearbeiten, und es werde schon zum Fälligkeitstermin klappen. Wir sollen uns keine Sorgen machen.
Welches Motiv kann die Bank haben solange zu zögern?
Hat jemand Erfahrung wie die Finanzierung üblicherweise abläuft.?
Wie soll ich mich verhalten?
Soll ich Druck machen und wie kann man da überhaupt Druck machen?
Soll ich eine neue Bank einbeziehen und mich um einen alternativen Finanzierungsantrag kümmern? Allerdings läuft ja schon die Grundschuldbestellung auf die erste Bank.

Wie ist die Einschätzung von Euch Finanzexperten? So ich auf die Aussagen der Bank vertrauen und warten, oder ist es höchste Zeit etwas zu unternehmen.

Vielen Dank für eine Einschätzung und viele Grüße,

Reinhard Richter

Bank, Recht, Immobilien, Baufinanzierung, Darlehen, Finanzierung, Hauskauf, kreditvertrag, Notar, Wirtschaft und Finanzen
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Baufinazierung: Bank ohne Unterschrift tätig geworden?

Wir sind dabei ein Haus zu kaufen und haben zwecks Kredit bei mehreren Banken/Versicherungen angefragt.

Bank 1: Wir waren dort und haben ein Angebot erhalten. Wir haben das Gespräch mit "Das hört sich alles gut an" beendet und die Bank sollte prüfen, ob wir Kreditwürdig sind - bzw. den Kreditantrag stellen.

Gleichzeitig haben wir uns natürlich auch weitere Angebote eingeholt.

Bei Bank 2 gefiel uns das Angebot am besten und wir haben dort ebenfalls um Prüfung gebeten.

So, beide Banken hatten jetzt den Ball und mussten eben Formalitäten klären. Wir haben uns für Bank 2 entschieden und dort kürzlich auch den Vertrag unterschrieben.

Jetzt meldet sich Bank 1 zurück und bittet um Unterschrift der Verträge. Wir haben mitgeteilt, dass wir uns für eine andere Bank entschieden haben. Die Bank ist verwundert / sauer weil wir dort angeblich zugesagt haben. Es sei nicht üblich, dass man erst etwas unterschreibt. Die Bank hat angeblich schon super viel Arbeit gehabt und dachte es steht alles fest. Bank 1 hat sich sogar schon beim Notar gemeldet - wohlgemerkt, ohne dass dort je etwas unterschrieben wurde!

Haben wir jetzt ein Brett vorm Kopf oder die Bank? Die können doch ohne Unterschrift von uns nicht behaupten, dass wir etwas zugesagt oder abgeschlossen haben. Auch das sich Bank 1 schon beim Notar gemeldet hat finden wir (ohne Unterschrift) ziemlich daneben.

Ist das unüblich was wir gemacht haben? Hätten wir wirklich deutlich beton

en müssen das alle gut klingt ABER wir uns noch weitere Angebot einholen?

Kredit, Bank, Recht, Baufinanzierung, Wirtschaft und Finanzen
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Kreditverkauf bzw Forderungsverkauf bei Baufinanzierung - NoGo?

Hallo. Ich bin gerade dabei eine ETW zu kaufen und habe auch schon die erste Finanzierungsbestätigung meiner Hausbank. Bin aber auch noch mit weiteren Banken in Verhandlung. (Die Banken wissen das und sehen es auch als völlig normal an.)

Jetzt war ich gestern bei einem Berater welcher für einen ganzen Bankenverband tätig ist. Ich habe diesen Berater auf eine bestimmte Bank angesprochen, welche auch in seinem Verbund tätig ist. Er meinte ja, macht er auch, findet er aber nicht so gut, weil diese Bank Kreditverkäufe vornimmt, und das nicht nur, wenn man mit der Kreditrate im Verzug ist.

Bis gestern wusste ich gar nicht, dass das möglich ist. Mittlerweile weiß ich, dass genau diese Geschäfte für die Finanzkrise 2008/2009 verantwortlich waren und dass es damals sogar noch möglich war, dass man ohne Haus da stand, wenn die Sollzinsbindung zuende war und man aber die Restschuld nicht sofort tilgen konnte. Mittlerweile gibt es ja Gesetze, welche den Kreditnehmer besser schützen.

Trotzdem frage ich mich nun, ob ich bei meiner Bankauswahl darauf achten sollte, dass ein Forderungsverkauf ausgeschlossen wird bzw. ob ich das im Darlehensvertrag streichen lassen sollte, falls dort die Möglichkeit erwähnt wird, und dafür lieber einen höheren Zinssatz akzeptieren sollte.

Hat hier jemand Erfahrung damit? Hat das jemand durchlebt? Vor 2008? Nach 2008?

Vielen Dank für Antworten

Kredit, Baufinanzierung
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Wo stehen aktuell die Zinsen bei 60% Beleihungswert?

Hallo, wir planen aktuell zu Bauen. Wir sind verheiratet, beide voll berufstätig, keine Kinder. Uns steht ein Nettoeinkommen von insgesamt 4.500,- Euro zur Verfügung welches in den nächsten 2 Jahren nochmal merklich ansteigt.

Einen Bauplatz (für 60.000,- Euro) haben wir bereits mit einem Teil von unserem Eigenkapital gekauft. Das restliche Ersparte wollen wir gerne in der Hinterhand behalten und nicht in die Finanzierung einbringen.

Für unser Traumhaus bräuchten wir dann insgesamt noch knapp 340.000,- Euro von der Bank. Spricht man hier dann von einer Vollfinanzierung? Welche Möglichkeiten bieten sich uns hier dann? Ist eine solche Summe mit unserem Einkommen auf die Jahre gesehen überhaupt unbedenklich machbar? Wir wollen eigentlich nur max. 1.000 Euro monatliche Rate bezahlen da wir ohne Angst noch schlafen und vor allem LEBEN wollen. Wie lange sollte man sich den Zins festschreiben lassen? Ist es sinnvoll gleich auf 25 Jahre und dafür einen höheren Zinssatz zu nehmen?

Warum ist es nötig vom Haus unserer Eltern eine Grundschuld abzutreten? Die Bank hätte doch auch unser neues Haus dann als Sicherheit.

Fakt ist auch, dass wir jeweils das Haus unserer Eltern erben werden. Sprich irgendwann in 15 (oder hoffentlich mehr Jahren) hätten wir dann auch wieder mehr Geld / zwei Immobilien aber so lange wollen wir natürlich nicht warten.

Geld, Gehalt, bauen, Bank, Hausbau, Erbe, Baufinanzierung, Finanzierung, Zinsen
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