Wieso opfern Juden und Christen keine Tiere (mehr)?

16 Antworten

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  1. WARUM DIE JUDEN KEINE OPFER MEHR BRINGEN KÖNNEN.

Die Juden können keine Opfer mehr darbringen, weil 70 n.Chr. der Tempel durch die Römer zerstört worden ist.

Eigentlich müssten sie weiterhin Opfer darbringen, weil ohne diesem Opfer keine Sündenvergebung möglich ist.

Nach der Thora gründet sich die Versöhnung auf dass stellvertretende Opfer, dass der vor Gott schuldig gewordene Mensch bringen müsste.

Symbolisch übertrug der Mensch seine Sünden auf das unschuldige Tier, dass er an seiner Stelle töten musste.

Auf diese Weise wurde der Mensch von seiner Schuld und dessen Folgen, dem Tod befreit.

Auf dieses stellvertretende Opfer gründete sich der Versöhnungsdienst im Alten Testament.

Zu diesem Opfer- und Versöhnungsdienst waren auch die PRIESTER, LEVITE und der HOHENPRIESTER notwendig. Weil die Erklärungen zu diesem Dienst zu umfangreich wären möchte ich auch nicht im Detail darauf eingehen.

Die Tieropfer in alttestamentlicher Zeit waren bereits ein Hinweis auf das wahre Opfer, welches Gott für die Menschen zu ihrer Versöhnung bringen würde.

  1. CHRISTUS IST DIE ERFÜLLUNG DES ALTTESTAMENTLICHEN OPFERDIENSTES

In Jesus Christus hat der Opferdienst sein ZIEL und seine ERFÜLLUNG erlangt.

Er wird als das LAMM GOTTES bezeichnet, welches der WELT SÜNDE trägt. Johannes 1, 29.

Für die Schuld der Menschen ist Christus stellvertretenden gestorben. Er hat die FOLGEN der SÜNDEN der MENSCHEN auf sich genommen.

Nicht der Mensch wird für seine Verfehlungen zur Rechenschaft gezogen, sondernd Gott das GERICHT über die Sünden der Menschen an Christus vollzogen.

Wer im VERTRAUEN zu Ihm kommt, un Ihm seine Schuld übergibt, wird von Gott begnadigt und kommt nicht mehr in das Gericht.(Johannes 5, 24).

A. CHRISTUS HAT EIN EINMALIGES OPFER GEBRACHT.

Weil CHRISTUS dieses EINMALIGE OPFER gebracht hat, welches ausreicht, um die Menschen zu retten, sind keine weiteren OPFER mehr notwendig.

Hebräer 9, 25-28: "AUCH NICHT, UM SICH SELBST VIELE MALE ZU OPFERN(DENN ER IST NICHT) WIE DER HOHEPRIESTER, DER JEDES JAHR (JOM KIPPUR) MIT FREMDEN BLUT IN DAS HEILIGTUM HINEINGEHT,SONST HÄTTE ER VIELE MALE SEIT ERSCHAFFUNG DER WELT LEIDEN MÜSSEN.

JETZT IST ER AM ENDE DER ZEIT(IM LETZTEN AEON) "E I N E I N Z I G E S M A L" ERSCHIENEN, UM DURCH SEIN OPFER DIE SÜNDE ZU TILGEN.

...SO WURDE CHRISTUS "E I N E I N Z I G E S M A L G E O P F E R T, UM DIE SÜNDEN VIELER HIN WEGZUNEHMEN."

Diese Tatsache ist aus diesem Grund so wichtig, weil in der katholischen Kirche eine völlig falsche Vorstellung im Bezug des OPFERS JESU besteht.

B. DIE FALSCHE VORSTELLUNG VON DER UNBLUTIGE OPFERUNG CHRISTI DURCH DEN PRIESTER. Sie ist der Auffassung, dass Christus im Gottesdienst, während der Messfeier auf UNBLUTIGE WEISE jedesmal erneut geopfert wird.

Darin besteht weder der SINN des ABENDMAHLES, welches CHRISTUS zum GEDÄCHTNIS an seinen OPFERTOD gestiftet hat, noch kann es wiederholt werden.

aa) DAS ABENDMAHL IST GEDÄCHTNIS AN DAS OPFER, WELCHES BEREITS GEBRACHT WURDE, ABER NICHT EIN UNBLUTIGES UND REALES OPFER, WELCHES DER PRIESTER GOTT DARBRINGT.

Es wurde zur Erinnerung an seinen Opfertod gegeben, aber nicht damit seine OPFER am KREUZ auf unblutige und unsichtbares WEISE zu wiederholen.

Dieses OPFER kann weder WIEDERHOLT werden, noch ist diese WIEDERHOLUNG notwendig.

bb) DER MENSCH KANN DIESES OPFER NICHT DARBRINGEN.

Der MENSCH hat keinen ANTEIL daran dieses OPFER darzubringen, sondern CHRISTUS selbst hat sich GOTT als OPFER dargebracht.

Wir können dieses Opfer nur im VERTRAUEN in Anspruch nehmen, aber nicht CHRISTUS in der GESTALT des BROTES Gott darbringen.

Diese VORSTELLUNG steht im völlig Widerspruch zu den Aussagen des Neuen Testamentes.

Deshalb möchte ich diesen Gedanken nochmals wiederholen:

CHRISTUS hat am KREUZ SICH SELBST GOTT ALS EINMALIGES OPFER DARGEBRACHT.

Dieses EINMALIGE OPFER kann nicht wiederholt werden, egal in welcher Form immer, weil es ausreicht, um die Mensch von ihrer Schuld zu befreien.

Wer es dennoch tut handelt hier in EIGENMÄCHTIGER WEISE und HANDELT damit GEGEN GOTT.

Er greift hier in etwas ein zu dem er weder beauftragt noch befugt worden ist.

Jedes ZUWIDERHANDELN ist SÜNDE und AUFLEHNUNG gegen Gott.

Zugleich drückt der Mensch damit seinen UNGLAUBEN aus, weil er nicht glaubt, dass das EINMALIGE OPFER ausreicht, um die Menschen zu retten.

cc) KEINE SPEZIELLE PRIESTERSCHAFT NOTWENDIG.

Als weitere Konsequenz ergibt sich, dass es aufgrund des EINMALIGEN OPFERS JESU im Neuen Testament auch keine SPEZIELLE PRIESTERSCHAFT mehr gibt, die OPFER darzubringen hat.

Dies war zur ZEIT des ALTEN BUNDES notwendig, hat aber durch die ERFÜLLUNG in CHRISTUS seine EXISTENZBERECHTIGUNG verloren.

dd) DAS ALLGEMEINE PRIESTERTUM, WELCHES GEISTLICHE OPFER GOTT DARBRINGT.

Darum spricht auch das NT nur mehr vom ALLGEMEINEN PRIESTERTUM, welches GEISTLICHE OPFER darzubringen hat. (1. Petrus 2, 5)

Das wichtigste und größte OPFER, welches der Mensch Gott darbringen kann, ist ER SELBST. (Römer 12, 1).

Petrus hat klar beschrieben was die Glaubigen sind:

  1. Eine königliche Priesterschaft,

  2. ein heiliger Stamm.

Worin besteht ihre Aufgabe: "DAMIT IHR DIE GROSSEN TATEN DESSEN VERKÜNDET, DER EUCH AUS DER FINSTERNIS IN SEIN WUNDERBARES LICHT GERUFEN HAT." (1. Petrus 2,9)

Jeder, der die Erlösung durch Christus erfahren hat wird zu einem königlichen Priester, der seine ERFAHRUNG mit CHRISTUS den anderen Menschen mitteilen soll.

Auf diese Weise ist er ein Zeuge der befreienden GNADE GOTTES geworden.

Aber die Aufgabe dieser heiligen PRIESTERSCHAFT besteht nicht darin CHRISTUS erneut täglich zu opfern, weil ER dieses einmalige OPFER bereits gebracht hat.

Sie sollen die Menschen auf dieses VERSÖHNUNGSOPFER hinweisen und die Menschen einladen sich mit GOTT versöhnen zu lassen. (2. Korinther 5, 20.21).

B. DAS GRUNDPROBLEM DER JUDEN.

Für die JUDEN besteht das Problem, dass sie seit fast 2000 Jahren keinen Möglichkeit mehr haben mit Gott versöhnt zu werden.

Warum? Weil sie keinen Opferdienst mehr praktizieren können.

Es fehlt ihnen am Tempel- und Priesterdienst.

Weil sie CHRISTUS nicht als das LAMM GOTTES annehmen, stehen sie seit dem ohne einer wirklichen Versöhnung da.

Dies ist die harte Konsequenz, die sich für die Juden ergibt.

Es ist auch nicht erklärbar, dass Gott sie seit der Zerstörung des Tempels ohne einer KONKRETEN ALTERNATIVE ZURÜCK GELASSEN HAT, wenn in ihren AUGEN CHRISTUS nicht an die STELLE der ALTTESTAMENTLICHEN OPFER GETRETEN ist.

aa) SIEBZIG JAHRE OHNE TEMPEL- OPFER- UND PRIESTER DIENST. Wie wäre es denkbar, dass Gott sie ohne VERSÖHNUNGSMÖGLICHKEIT zurückgelassen hätte?

In der Geschichte Israels gab es eine Phase, in der sie keinen Tempel besessen haben. Es war in der Zeit der BABYLONISCHEN GEFANGENSCHAFT.

Sie begann 587 v. Chr. und endete 538 v. Chr. Die Zerstörung des Tempel und seine Wiederherstellung dauert genau 70 Jahre. Der Tempel wurde zw. 520 - 516 v. Chr. wieder aufgebaut.

bb) ZERSTÖRUNG DES TEMPEL 70. N. CHR.

Dieser zweite Tempel existierte bis 70. n. Chr. und wurde durch den röm Feldherrn TITUS zerstört.

Der Triumphbogen in Rom bezeugt noch heute die Zerstörung des Tempels und Jerusalems.

Man sieht auf dem Triumphbogen Soldaten - reliefartig dargestellt- wie sie den 7armigen Leuchter tragen.

cc) KEIN BIBLISCHER HINWEIS FÜR DIE WIEDERHERSTELLUNG DES TEMPELS.

Seit dieser Zeit haben sie keinen Tempel mehr besessen. Es gibt auch keinen Hinweis dafür, dass er wieder aufgebaut werden soll.

Es besteht auch nach biblischer Aussage keinen Grund diesen Tempel wieder zu errichten, weil Gott seinen SOHN in diese Welt gesandt hat um den Opferdienst zu erfüllen.

Deshalb brauchen auch keine Tieropfer mehr gebracht werden, weil diese ZEIT endgültig vorbei ist.

dd) CHRISTUS IST DIE ERFÜLLUNG DES ALTTESTAMENTLICHEN OPFER- UND PRIESTERDIENSTES.

Gott hat mit CHRISTUS dafür gesorgt, dass es eine LÜCKENLOSE MÖGLICHKEIT gibt, damit die Menschen von ihrer Schuld befreit werden können.

DIES IST DURCH CHRISTUS GESCHEHEN.

Nur durch Ihn können die Menschen zu Gott kommen. Johannes 14, 6.

Ok, also die einen brauchen nicht und bei den anderen ist der Altar kaputt. Vielen Dank, an die Zerstörung des Tempels habe ich nämlich gar nicht gedacht.

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@SickChickJay

Genau, unter anderem liegt es bei den Juden daran, dass der Tempel zerstört wurde und es heute auch keine Priester gibt, die die nötige rituelle Reinheit besitzen.

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Evangelista, du hast dir wieder einen Spruch geleistet, der mich an die hasserfüllte „Judenmissionierung“ des Christentums erinnert : "Weil sie (die Juden) Christus nicht als das Lamm Gottes annehmen, stehen sie seitdem ohne eine wirkliche Versöhnung da. Dies ist die harte Konsequenz, die sich für die Juden ergibt."

Kannst du dir vorstellen, dass dieser Satz Juden genauso zum Lachen bringt, wie wenn ein Islamist und Europäern versucht zu erklären, wir wären verloren, wenn wir nicht den Propheten aus Arabien anerkennen!

Keinen interessiert es, welche Kniffe sich eine andere Religion einfallen lässt, um die anderen Glaubensrichtungen argumentativ reinzulegen!

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@Harterkampfer

Harterkampfer@ du findest im AT unzählige Stellen, wo steht, dass Gott barmherzig ist und Sünden vergibt, und das ist nicht nur an den Tempelkult gebunden. Die Frage lautet ja auch, warum Juden und Christen keine Tiere mehr opfern, und nicht, ob Gott Sünden vergibt.

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@Harterkampfer

Für Hartekampfer:

1. Zunächst besteht die NOTWENDIGKEIT des OPFERS JESU für alle Menschen.

Deshalb besteht der Auftrage Jesu zu allen Menschen zu gehen, um ihnen die FROHE BOTSCHAFT der ERRETTUNG durch Ihn, zu bringen.

Dies ist für das Volk Israel genauso gültig. Weshalb sollte es für die Angehörigen des Volkes Israel nicht gültig sein????

  1. Meine Aussage, dass es OHNE OPFER keine Versöhnung mit Gott gibt, steht in der Thora.

Du kannst folgende Texte bitte nachlesen:

    1. Mose 30,10;
    1. Mose 16, 21. 23. 30. 34.
    1. Mose 17, 11.
  1. Hebräer 9, 22.

Die Aussage der Thora wird keinen orthodoxen Juden zum Lachen bringen. Im Gegenteil, sie sind sich dessen bewußt, dass sie ohne den Opferdienst ein großes Problem haben. Das wurde mir von jüdischer Seite auch bestätigt.

Du kannst Dich gerne mit orthodoxe Juden in Verbindung setzten, und mit ihnen darüber sprechen. Dann kannst Du selber erfahren, was sie darüber denken.

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@Harterkampfer

Für HARTEKAMPFER

Leider wurden die Zahlen nicht angenommen. es heißt: 2. Mose 30,10 3. Mose 16, 21. 23. 30. 34. 3. Mose 17,11.

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@Gritti

@ Harterkämpfer: Zum Lachen nicht, eher zum Zähneknirschen... So sollte interreligiöser Dialog eben NICHT ablaufen.

@ Gritti: ja, eben. Das ist doch aber kein Widerspruch zu dem, was Harterkämpfer schreibt, sondern eher zu Evangelistas langem Erguss.

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  • Hallo evangelista, im Großen und Ganzen eine gute Zusammenschau.

  • Allerdings ist Dir ein Fehler unterlaufen bei der Beschreibung des katholischen Glaubens. Es ist falsch, dass in der katholischen Messe das Opfer Christi wiederholt würde.

  • Vergegenwärtigung ist das richtige Wort für das katholische Verständnis des Opfers Jesu während der Messe und das ist etwas anderes als Wiederholung.

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@morus

Im AT steht: Die Schwalbe hat ein Nest gefunden für ihre Jungen: Deine Altäre.... (Ps. 84, 4)

Das bedeutet doch, daß irgendwann der Opferdienst aufhören muß, sonst würde doch da keine Vogel nisten.

Daraus müßten auch die Juden erkennen, daß der TEmpel mit Absicht zerstört werden durfte!

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@morus

Ich weiß, dass das Wort "Wiederholung" verneint wird, und doch ist der reale VORGANG(Realpräsenz) der VERGEGENWÄRTIGUNG SEINES OPFERS, die Gleichsetzung des OPFERS am KREUZ.

Es geschieht also dasselbe immer wieder, was bereits am Kreuz real geschehen ist.

Genau das ist aber das Abendmahl nicht. Es wird das KREUZES GESCHEHEN nicht REAL VERGEGENWÄRTIGT, sondern ERINNERT an sein einmaliges OPFER, das Christus für uns am Kreuz gebracht hat. "TUT DAS ZU MEINEM GEDÄCHTNIS!!"

Christus ist nicht im BROT gegenwärtig, sondern durch den GEIST, den Er seiner Gemeinde versprochen hat. Er spricht vom "TRÖSTER", der an seiner Stelle kommen wird.

"Ich bin bei Euch alle Tage bis an der Welt Ende."

Christus kann nicht leiblich, sondern nur geistlich aufgenommen werden.

Das frühere Verbot vor der Eucharistie nichts zu essen(Nüchternheit wurde verlangt), zeigt einmal mehr die falsche Vorstellung, die im Bezug des Brotes bestand.

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@morus

Weil der ganze Christus im Brot enthalten ist wurde auch lange Zeit den Gläubigen das Abendmahl nicht in beiderlei Gestalt gegeben.

Auch heute ist es die Regel, dass nur die Hostie den Gläubigen gegeben wird. Es gibt Ausnahmen, dass in beiderlei Gestalt die Messe gefeiert wird. Aber das ist die Ausnahme und nicht die Regel.

Wenn hygienische Gründe angeführt werde, dann kann ich darauf verweisen, dass das sehr wohl möglich ist auch bei vielen Teilnehmern im Gottesdienst dies zu praktizieren.

Aber durch die Vorstellung, die über das Brot besteht, wird es nicht als unbedingt notwendig empfunden in beiderlei Gestalt die Eucharistie zu feiern.

Aus der Bibel wissen wir aber, dass sie das Abendmahl mit Brot und Wein gefeiert haben.

Es hat nicht der EPISKOPOS oder PRESBYTER (Vorsteher-Bischof) stellvertretend den Wein für die Gemeinde getrunken.

Auch an diese Veränderung der Praxis ist der Unterschied zu früher zu erkennen.

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@morus

Im Johnannes 6, 50. 51 wird vom ESSEN und TRINKEN Jesu Christi gesprochen.

Daraufhin stritten die Juden untereinander und sagten: "WIE KANN ER UNS SEIN FLEISCH ZU ESSEN GEBEN?"

Jesus wiederholt seine Forderung und fügt dem ESSEN das TRINKEN seines BLUTES noch hinzu. Vers 53-56.

Für die Menschen war das eine harte Rede Vers 60.

Dann gibt Jesus die Erklärung darüber, was Er mit dem Essen und Trinken gemeint hat, und das entspricht dem Kontext dessen, worauf Er die Menschen immer wieder hingewiesen hat, wie sie Ihn ihr Leben aufnehmen müssen.

Vers 63: "DER GEIST IST ES DER LEBENDIG MACHT; DAS FLEISCH IST NICHTS NÜTZE. DIE WORTE, DIE ICH ZU EUCH GEREDET HABE, DIE SIND GEIST UND SIND LEBEN."

Das buchstäbliche ESSEN bringt überhaupt nichts.

Er sagte selber: Was in den Mund hineingeht, das geht auch auf natürliche Weise wieder weg.

ES SIND SEINE WORT, DIE ER ZU UNS GESPROCHEN HAT, DIE WIR IN UNSERE HERZEN AUFNEHMEN SOLLEN.

Es ist der GUTE SAMEN, der auf den fruchtbaren Boden fällt und viel Frucht bringt.

Wenn meine Wort in Euch bleiben, bleibe ich auch in euren Herzen.

Nur auf diesem Wege können wir Christus aufnehmen.

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@evangelista

Eine Aussage zu wiederholen, macht sie dadurch nicht richtiger, evangelista. So wie Du den Glauben der Katholiken interpretierst, ist es falsch interpretiert. Vergegenwärtigung ist eben nicht Wiederholung. Oder Du hatten kein Deutsch in Schule??

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Da befindest Du Dich im Irrtum, Evangelista, wir können sehr wohl noch mit Gott versöhnt werden. Vorausstzung dafür ist, dass wir unsere Fehler bereuen, wieder gut machen, uns mit den Menschen versöhnen, die wir gekränkt haben (Teschuwa = Umkehr). Dann, aber erst dann, können wir uns an Jom Kippur, dem Versöhnungstag, mit Gott versöhnen - oder vielleicht eher mit den Selbstvorwürfen, die wir in uns tragen. Ich persönlich glaube, dass uns diese Möglichheit in jeder Sekunde unseres Lebens offen steht. An Jom Kippur ist es aber ein ganz besonderes, erhabenes Erlebnis. Siehe auch meine Antwort weiter unten.

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@Schira

Kannst Du mir bitte erklären welchen Sinn das JOM KIPPUR Fest hat und welche Aufgabe der Hohenpriester dabei zu erfüllen hatte? Dieses Fest kann nach der THORA heute nicht mehr erfüllt werden.

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Liebe/r evangelista,

bitte vermeide es künftig, nur Großbuchstaben zu verwenden. Dies wird im Internet als Schreien interpretiert und gilt daher als unhöflich.

Herzliche Grüße

Gerti vom gutefrage.net-Support

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Weil Jesus für die Sünden aller gestorben ist. Die Tieropfer schatteten dies nur vor.

>>Denn da das GESETZ einen Schatten der künftigen guten Dinge, nicht aber das Wesen der Dinge selbst hat, können die Menschen niemals mit den gleichen Schlachtopfern, die sie fortgesetzt Jahr für Jahr darbringen, die Hinzutretenden vollkommen machen. 2 Würde sonst nicht das Darbringen der Schlachtopfer aufgehört haben, weil die, die heiligen Dienst verrichteten und ein für allemal gereinigt worden wären, kein Bewußtsein von Sünden mehr gehabt hätten? 3 Im Gegenteil, durch diese Schlachtopfer wird Jahr für Jahr an Sünden erinnert, 4 denn es ist unmöglich, daß das Blut von Stieren und von Ziegenböcken Sünden wegnimmt. 5 Daher sagt er bei seinem Eintritt in die Welt: „ ,Schlachtopfer und Opfergabe hast du nicht gewollt, aber einen Leib hast du mir bereitet. 6 Du hast kein Wohlgefallen an Ganzbrandopfern und Sündopfern gehabt.‘ 7 Da sprach ich: ‚Siehe! Ich bin gekommen (in der Rolle des Buches steht über mich geschrieben), um deinen Willen, o Gott, zu tun.‘ “ 8 Nachdem er zuerst sagte: „Schlachtopfer und Opfergaben und Ganzbrandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt noch Wohlgefallen daran gehabt“ — Schlachtopfer, die gemäß dem GESETZ dargebracht werden —, 9 sagt er darauf wirklich: „Siehe! Ich bin gekommen, um deinen Willen zu tun.“ Er beseitigt das erste, auf daß er das zweite aufrichte. 10 Durch den besagten „Willen“ sind wir durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal geheiligt worden.<< (Hebräer 10:1-10)

unser Herrgott hat mittlerweile von "Opfern" genug und macht sich nichts mehr daraus. Viel wichtiger ist ihm, dass andere schlechte Dinge aus der Welt geschaffen werden

Hast du dafür auch Belege, oder ist das nur eine Mutmaßung von dir?

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Also hat gewissermaßen eine Umerziehung Gottes durch einen Teil der Menschheit stattgefunden! Das lässt auch für andere lästige Gottesgebote hoffen!

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@Harterkampfer

Gott war und ist immer die bedingungslose Liebe. Da gibt es nichts zu wandeln. Gewandelt hat sich - wenn, dann - das Bewußtsein der Menschen.

.

Aber in den letzten 10.000 Jahren nicht wirklich zum besseren, denn die große Mehrheit der zivilisierten Gesellschaft lebt ganz deutlich in der Abtrennung von Gott, von der bedingungslosen Liebe.

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@heureka47

Heureka, besteht die Schöpfung Gottes aus reiner und bedingungslosen Liebe? Schau ich mich in der Realität der Schöpfung um, sehe ich was anderes.

Wie aber erkennt man Gott? Ich kenne nur die Methode, sich umzuschauen, die Wirklichkeit zu studieren!

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