Man kann diesen Vorgang nicht als eine Anspaltung bezeichnen, sondern  als eine Trennung.

Warum kam es innerhalb der jüdischen Religion zu einer Trennung?

Weil die einen den angekündigten Messias/Retter/Erlöser, Fiedefürst(Jesaja 53, 1-10; Micha 5, 1; Jesaja 9, 5.6) Jesus Christus angenommen haben und die anderen nicht

Darum heißt es in Johannes 1,  11:

"Jesus kam in sein Eigtentum; und die Seinen (sein Volk) nahmen Ihn nicht auf."

Trotz aller Beweise, die Er ihnen gezeigt hat:

a) Die vielen Vorhersagen im AT über seine Person.

b) Die Zeichen und Wunder, die Er gewirkt hatte.

c) Und schließlich sein angekündigter Opfertod für die Sünden der Menschen und seine leibliche Aufesrtehung von den Toten.

 

In der Ablehnung Jesu als  den Retter und Erlöser liegt die Ursache begründet warum es zur Trennung gekommen ist.

Wegen  diese Ablehnung sagte Jesus zum  seinem Volk - Matthäus 23, 37:

"Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen wollen, wie eine Henne ihre Kücken versammelt unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewolt."

Das ist eine der traurigsten Momente gewesen, in  der Jesus sein tiefstes Bedauern über sein Volk ausgedrückt hat:

"IHR HABT NICHT GEWOLLT!"

Darum konnte Er nur jene um sich versammeln, die Ihn als ihren Erlöser angenommen haben.

So gingen die einen  ihren  religiösen Weg ohne Jesus Christus weiter und die anderen gingen mit Jesus Christus, der zum Vater und zum ewigen Leben führt.

Sie selbst haben sich von Jesus getrennt und damit vom Volk Gottes.

Und daran hats sich bis heute nichts geändert.

 

...zur Antwort

Diese Diskussion ist eigentlich irrelevant, weil das Evangelium von Christus nichts mit bestimmten Personen oder Familien zu tun hat.

Wir berufen uns doch nicht im christlichen Glauiben auf irgend weloche Personen, sondern auf Jesus Christus und sein Evangelium von der Erlösung durch seinen Kreuzestod.

Genauso wenig ist der Segen Gottes  eine Automatik.

Du kannst Deinem Bekannte sagen, dass der Segen Gottes sich auf Konditionen gründet und nicht auf eine fleischliche Abstammung.

Der Segen Gottes war gebunden an die Treue zum Bund Gottes und zu seinen Geboten.

Wenn dieser Bund und wenn seine Gebote nicht eingehalten werden, dann wird es auch keinen Segen geben, sondern den Fluch.

5. Mose 26, 16-18:

a) Wenn Du alle seine Gebote  und Rechte hälst und danach tust.

b) Wenn Du in allen seinen Wegen wandelst.

c) Wenn Du seiner Stimme gehorchst.

 

d) 5.Mose 30, 1ff: Die Wahl zwischen Leben und Tod

Gott legte seinem Volk Segen und Fluch vor. Und aus der Geschichte Israels wisseen wir, dass es leider den Bund mit Gott immer wieder gebrochen und auch seine Ordnung nicht eingehalten hat.

f) Der letzte Prüfstein für das Volk Isarel war der Gottgesandte Messias  - Retter - Jesus Christus, denn es mehrheitlich als Erlöser abgelehnt hat.

Aus diesem Grund war Jesus gezwungen seine Neuen Bund mit jenen zu schließen, die Ihn als Erlöser angenommen haben.

Wieder waren viele nicht bereit den Bund mit Gottes einzugehen, sondern haben diesen Bund mit dem Erlöser Jesus abgelehnt.

So heißt es über die Haltung der Menschen:

 
"Er kam in sein Eigentum; und die Seinen(die Er zum Volk berufen hatte) nahmen in nicht auf."

Johannes 1, 11

 

Den Segen  der Erlöung, den Jesus den Menschen gebracht hatte, haben sie nicht angenommen.

Gott kann niemnand seinen Segen, bzw. Jesus den Menschen als Erlöser aufzwingen, weil diese Entscheidung auf die Freiwilligkeit beruht.

Darum hat der Segen Gottes und die Erlösung nichts mit einer Automatik zu tun, noch mit der Zugehörigkeit zu einer Familie oder eines Volkes zu tuin,

sondern hängt einzig und allein davon ab, ob ein Mensch den Segen Gottes und die Erlösung durch Christus im Vertrauen annehmen möchte oder nicht.

Schließlich kann niemand für den anderen Vertrauen, sondern das Vertrauen ist immer eine persönliche Angelegenheit.

Aus diesem Grund konnen zu Jesus nur solche Menschen gehören, die ihn als Erlöser angenommen.

Denn es wird weiter aufgezeigt, was jene Menschen werden, die Christus angenommen haben.

J

ohannes 1, 12.13:

 

"Wie viele Ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut (familiäre Zugehörigkeit) noch aus dem Willen eines Mannes (der Mensch kann das nicht bestimmen), sonden von Gott geboren sind."

 

Hier wird es also  klar zum Ausdruck gebracht, dass nicht die Familienbande oder die Zugerhörigkeit zu einem bestimmet Volk oder Rasse ausschlaggebend sind, sonder die Annahme Jesus Christus als seinen Erlöser, den Gott in die Welt gesandt hat.

Wer Christus nicht als den von Gott gesandten Erlöser  annimmt, gehört nicht zum Volk Gottes, noch  ist er ein Kind Gottes.

Und hat deshalb auch keinen Anteil am Segen Gottes, weil Jesus als Erlöser selber der Segen für die ganzen Welt geworden ist, den Gott bereits dem Abraham angekündigt hat.

 

Bite nach zul esen  in Apostelgeschichte 3, 22-26 (5. Mose 18, 15.19; 1. Mose 22, 18.)

...zur Antwort

 

Wennn das stimmt was Du hier schreibst, dann zeigt das nur, dass es Leute gibt, die auf diesem unverfänglichen Weg die Glaubwürdigkeit des Christentum untergraben  wollen und auch anderer.

Denn etwas Lächerlich zu machen ist eines der infantilsten Methoden, um eine Sache anzugreifen.

Wenn z. B. eine Person in der Öffentlichkeit lächerlich gemacht wird verliert sie auf diese Weise jede Glaubwürdigkeit und Integrität.

Denn eine lächerliche Person nimmt man nicht mehr ernst, bzw. über die man Witze reißt.

Niemand hört einer solchen Person mehr zu!!!

Und genau das ist das Ziel , welches damit verfolgt wird das Christentum lächerlich zu machen, damit es nicht mehr ernst genommen wird, und dass niemand mehr darauf hört.

Das ist aber nur eine Methode, die dabei verwendet wird, um die Glaubwürdigkeit des Christentums zu untergraben.

Es gibt aber noch eine Reihe anderer Methoden,  die letztlich dasselbe Ziel verfolgen. Das wäre  aber bereits ein anderes Thema.

 
Was kann man dagegen im eigenen Lebensbereich unternehmen?

Beharrlich und  konkreten darauf hinzuweisen, dass nicht das Christentum lächerlich ist, sondern dass die Argumente, die gegen das Christentum vorgebracht werden, lächerlich  und falsch sind.

...zur Antwort

König Salomo, sein Vater war König David.

Der Tempel wurde in Jerusalem gebaut. David durfte den Tempel nicht bauen lassen, weil er sehr viele Kriege geführt hat.

Zerstört wurde der Tempel 586 v. Christus.

An derselben Stelle wurde später die moslemische Moschee erbaut.

...zur Antwort

Du hast meines  Erachtens mit Deiner Beurteilung recht.

Warum?

Weil es ja nicht bei einer Verehrung bleibt. Man kann jemand verehren, der eine besondere Leistung vollbracht oder ein besondere Aufgabe erfüllt hat.

Wir ehren ja auch Menschen im Alltag aufgrund ihrer außergewöhnlichen oder überragenden Leistung, die sie volbracht haben.

Sie werden z. B. mit besondern Preisen ausgezeichnet, um  ihre  Leistung öffentlich anzuerkennen.

So wurden in der ersten Phase Frauen und Männer, die durch ihr Leben ihren Glauben in besonderer Weise gelebt oder gewirkt haben (z.B. die christlichen Märtyrer oder Glaubenszeugen) als Vorbilder geschätzt und verehrt.

Jedoch in der zweiten Phase begann man zu glauben, dass diese besonderen Glaubenszeugen von Gott eine Bevorzugung erfahren haben und schon vorzeitig in den Himmel aufgenommen wurden, obwohl es dafür keine biblische Begründung gab.

Aber schließlich sind der menschlichen Phatasie und dem Wunschdenken keine Grenzen gesetzt.

Aufgrund dieser Bevorzugung glaubte man nun, dass diese Leute einem helfen könnten, die sich ja nach ihrer Vorstellung  bereits in  Gegenwart  Gottes befänden, obwohl es dafür (wie bereits gesagt) keinen einzigen biblischen Hinweis gibt.

Denn nach der Aussage Jesu werden alle Toten erst am Jüngsten Tag auferstehen und zu Gott entrückt werden. (Johannes 5, 28.29).

Fortsetzung

 

 

 

...zur Antwort

Entstehen des Alten Israels

Aus der Nachkommenschaft Abrahams, der aus Ur in Chaldäa ausgewandert ist, weil er von Gott berufen wurde der Stammvater eines großen Volkes zu werden 1. Mose 12, 1-4, entstand das Volk Isarel, dass sich später im Land Kanaan angesiedlet hat.

Über Isaak, Jakob und den 12 Stämmen Ientstand das Volk Israel, dass ca. um  1400 v. Chr.  in das Land Kanaan gelangte.

Mose führte die 12 Stämme bis an die Grenze des Jordans.

Erst mit Josua und Kaleb erfüllte sich das Versprechen, welches Gott  dem Abraham gegeben hatte.

Die Entsheung des moderen Staates Israels 1948

Durch die "zionistische Bewegung" im 19. Jhd. begann die Vorgeschichte, die dann 1948 zum modernen Staat Israel führte.

Seit dem 19. Jhd. begannen durch die zionistische Bewegung eine vermehrte Einwanderung der Judenm aus verschiedenen Teilen der Welt nach Palästina.

Dieser Prozess verstärkte sich während der Zeit des Naziregimes in Europa, wo viele Juden verfolgt und in den Konzentrationslagern umgebracht n(ca. 6 Millionen).

Nach dem  2. Weltkrieg (1945)  intensivierte sich die Einwanderung vieler Juden nach Palästina mit dem Ziel einen eigenen  israelischen Staat zu gründen, um nicht mehr  länger der Willkür, der Unterdrückung  und der Vernichtung ausgesetzt zu sein.

Gegen diese vermehrte Einwanderung wehrten sich aber die Palästinenser(die schon seit vielen Jahrhundereten dort lebten) und gleichzeitig baten sie die Engländer, die zu dieser Zeit noch die Herrschaft über Palästina ausübte, gegen diese verstärkte Einwanderung etwas zu unternehmen.

Der Film "EXODUS", aus den fünfziger Jahren,  gibt Einblick in die damaligen Ereignisse und Auseinandersetzungen.

Schlussendlich wurde in der UNO, aufgrund der Ereignisse durch das Naziregime, das  Ansuchen  der Juden  einem eigenen Staat in Palästina gründen zu dürfen   sttattgegeben.

So entstand 1948 der moderne Staat Israel.

Leider wurde damals nicht gleichzeitig eine  gemeinsame Lösung für Juden und Palästinensern getroffen, deren negativen  Folgen sich bis heute  negativ auswirken.

 

 

...zur Antwort

Aufgrund der Kirchenstruktur.

In der Regel wird jemand erst zum Kardinal berufen, wenn er bereits in einem fortgeschrittenen Alter ist.

Denn aus diesem Kardinalskollegium wird  der Papst gewählt

Solange erst im fortgeschrittenen Alter Männer zum Kardinal berufen werden, solange wird es auch immer wieder ältere Päpste  geben.

Erst wenn man dieses System ändern würde, indem man schon jüngere Männer zum Kardinalsamt beruft, wird es auch jüngere Päpste geben.

Die Chance dafür ist aber sehr gering, dass sich an diesem System etwas ändern wird.

 

...zur Antwort

Es ist nicht notwendig aber empfehlenswert, wenn Du  Dich sehr gut mit  den wichtigen philosphischen Vorstellungen auskennst..

Schließlich wirst Du auch mit philosophischen Gedanken konfrontiert und dann ist es gut, wenn  Du in der Lage bist den Unterschied auzeigen zu können.

In der Kirchengeschichte kannst Du auch sehen wie sich die Kirchenväter schon sehr früh mit der Philoisphie auseinander gesetzt haben und ihre positiven aber auch negativen Seiten aufgezeigt haben.

...zur Antwort

Am 1. Mai wird der verstorbene Papst Johannes Paul II. selig gesprochen.

Das geschienh in der Regel nach einem langen Untersuchungsprozess, der an Hand von bestimmten Kriterien durchgeführt wird.

Diese Praxis hat es aber lange Zeit in der Kirche nicht gegeben, noch war sie bekannt.

Ob die Selig- und Heiligsprechung überhaupt mit dem Evangelium vereinbar ist, kann nur mit dem Kanon des AT und NT beantwortet werden.

Aus der Bibel erfahren wir, dass die christliche Hoffnung in der Auferstehung der Toten am Jüngsten Tag besteht.

Jesus sagte klar und deutlich wann  alle Toten auferstehen, bzw. wieder leben werden.

Johannes 5, 28:

"Wundert euch darüber nicht.
Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden,

und werden hervorgehen,

die Gutes getan haben zur Auferstehung des Lebens,

die aber Böses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts."

Vergl.: 1. Thessalonich, 4, 13-18

Damit zeigt Jesus klar, dass die Menschen zwischen im Tod und der Auferstehung in den Gräbern sind und nicht irgendwo sofort nach ihrem Tod weiterleben.

Jesus hat selber den Tod mit einem Schlaf berglichen, aus dem der Tote nur durch ihn auferweckt werden kann. Johannes  11, 11-14

"Lazersu, unser Freund schläft, aber ich gehe hin, ihn aufzuwecken."

Sie aber dachten, dass Er vom leiblichen Schlaf sprechen würde.

"Jesus aber sprach von seinem Tode; sie meinten aber, er rede vom leiblichen Schlaf.

Da sagte es ihnen Jesus frei heraus:

LAZERUS IST GESTORBEN."

So weisen auch andere Stellen darauf hin, dass die Toten nicht irgendwo weiterleben oder Anteil an unserer Welt hätten.

Psalms 6, 6

"Denn im Tode gedenkt man Deiner nicht(man kann Gott im Tod nicht danken noch loben),

wer wird dir bei den Toten danken?"

Psalm 115, 17:

"Die Toten werden dich, Herr, nicht loben, keinet, der hinunterfährt in die Stille(in das Grab).

Prediger 9, 5.6:

"Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, de Toten aber wissen nichts,

sie haben auch keinen Lohn mehr, denn ihr Andenken ist vergessen.

Ihr Lieben und Hassen und ihr Eifern ist längst dahin;

sie haben keinen ANTEIL an der WELT, an allem, was unter der Sonne geschieht."

Nach diesen Aussagen steht fest was der Tod bedeutet:

a) Er wird mit dem Schlaf verglichen. (Sebst schon ein nur leiblich Schlafender hat keinen Anteil mehr an dem, was um ihn herum geschieht. Er kann wohl noch  Träumen, aber mehr nicht.)

Ein Toter dagegen hat aufgehört zu existieren und ist vom Leben und von seiner Umwelt völlig abgeschnitten.

b) Die Toten wissen nichts, weli sie kein Bewusstsein mehr besitzen.

c) Sie haben keinen Anteil mehr an dem, was in der Welt geschieht.

d) Im Tode kann Gott nicht danken und loben.

Wie können  Verstorbene, die in den Gräber ruhen, die kein Bewusstsein besitzen und deshalb  auch keinen Anteil mehr an der Welt  haben was in der Welt geschieht, plötzlich Wunder wirken?

Die Vorstellung also, dass man Verstorbene um Hilfe anrufen könnte steht im völlig Wiederspruchzu  den Aussagen des AT und den Aussagen Jesu und der Apostel, die ich hier angeführt habe.

Indem die Auferstehung der Toten  noch in der Zukunft liegt, können nicht heute schon Verstorbene bei Gott sein.

Denn Jesus kommt doch das zweite Mal, um alle gläubigen Menschen und alle, die Anteil am ewigen Leben  haben zu sich zu holen.

Wenn sie alle schon bei Ihm wären, dann bräuchte Er sie nicht zu  holen!

"Denn das sagen wir euch mit einem Wort des Herrn, dass wir, die wir leben und übrigbleiben(es werden beim 2. Kommen Jesu noch viele Menschen auf Erden leben) bis zur ANKUNFT (PARUSIE) des HERRN, denen nicht zuvorkommen werden, die ENTSCHLAFEN sind.

Denn er selbst,  der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels ertönt und die Posaune Gottes erschallen, HERABKOMMEN vom HIMMEL, und zuerst werden die TOTEN, die in CHRISTUS  GESTORBEN sind, AUFERSTEHEN.

Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben(die letzte Generation, der der Tod erspart bleibt), ZUGLEICH mit IHNEN ENTRÜCKT werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen;

...zur Antwort

Nehmen wir statt dem Wort Erleuchtung die Einsicht, dann können wir besser verstehen, was darunter zu verstehen ist.

Gautama Buddha bewegte sich in einem geistigen Umfeld (Hinduismus) welches sein Leben beinflusst und bestimmt hat.

Schließlich lebt kein Mensch in einem "geistigen Vakuum", sondern er wird immer vorweg von Klein auf durch seine Eltern und den Gedanken, die es in seiner Umwelt gibt beeinflusst.

Er kam auf Grund seiner philosophischer Überlegungen zu der Einsicht, dass der hinduistische Weg nicht der Richtige wäre.

Das führte ihn auch dazu die vielen hinduistischen Götter abzulehnen, weil er glaubte, dass auch diese dem Karmagesetz unterworfen wären  und sie deshalb den  Menschen  auf ihrem  Weg ins Nirwana nicht helfen könnten. Das war schließlich seine sujektive Annahme, die er aber mit nichts objektiv beweisen konnte.

Als Folge dieser Einsicht war er davon überzeugt, dass der Mensch völlig allein auf sich gestellt durch viele Leben hindurch(er selber glaubte an 100.000 Leben !!) seine Begierden völlig überwinden muss, um letzten Endes von dem Kreis der Wiedergeburten befreit zu werden.

Durch diese Einsicht der völligen Überwindung der Begierde glaubte er nun für sich selbst das Ziel erreicht zu haben. Darum bezeichnete er sich und die anderen als den Erleuchteten (Die Erkenntnis allein führt aber noch nicht zur Befreiung).

Zu dieser Einsicht gelangte er aber nur in seinem eigenen Gedankensystem, indem er sich zeitlebens befand, weil er ja kein  anderes  kannte.

Auf die Frage, die ich einem buddhistischen Lehrer gestellt habe, wie hoch die Chance wäre ein ganzes Leben lang ohne jemals einer Begierde erlegen zu sein, gab er selber zu, dass das fast unmöglich  wäre. Daran würden auch die vielen Leben nichts ändern.

So muss die Frage gestellt werden:

Ist es dem Menschen überhaupt möglich, völlig allein auf sich gestellt, einBegrierde freies Leben zu führen?

Wenn wir von unserer persönlichen Lebensrealität ausgehen, dann müssen wir ehrlich eingestehen, dass das nicht zu schaffen ist.

Dabei müssen wir bedenken, dass bereits eine einzige Begierde ausreicht, um wieder geboren werden zu müssen.

Ist das wirklich die Befreiung, die der Mensch auf dem buddhistischen Weg finden kann oder ist es nur eine philosphische Spekulation, die an der Wirklichkeit scheitert?

 

 

...zur Antwort