Du hast meines  Erachtens mit Deiner Beurteilung recht.

Warum?

Weil es ja nicht bei einer Verehrung bleibt. Man kann jemand verehren, der eine besondere Leistung vollbracht oder ein besondere Aufgabe erfüllt hat.

Wir ehren ja auch Menschen im Alltag aufgrund ihrer außergewöhnlichen oder überragenden Leistung, die sie volbracht haben.

Sie werden z. B. mit besondern Preisen ausgezeichnet, um  ihre  Leistung öffentlich anzuerkennen.

So wurden in der ersten Phase Frauen und Männer, die durch ihr Leben ihren Glauben in besonderer Weise gelebt oder gewirkt haben (z.B. die christlichen Märtyrer oder Glaubenszeugen) als Vorbilder geschätzt und verehrt.

Jedoch in der zweiten Phase begann man zu glauben, dass diese besonderen Glaubenszeugen von Gott eine Bevorzugung erfahren haben und schon vorzeitig in den Himmel aufgenommen wurden, obwohl es dafür keine biblische Begründung gab.

Aber schließlich sind der menschlichen Phatasie und dem Wunschdenken keine Grenzen gesetzt.

Aufgrund dieser Bevorzugung glaubte man nun, dass diese Leute einem helfen könnten, die sich ja nach ihrer Vorstellung  bereits in  Gegenwart  Gottes befänden, obwohl es dafür (wie bereits gesagt) keinen einzigen biblischen Hinweis gibt.

Denn nach der Aussage Jesu werden alle Toten erst am Jüngsten Tag auferstehen und zu Gott entrückt werden. (Johannes 5, 28.29).

Fortsetzung

 

 

 

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Entstehen des Alten Israels

Aus der Nachkommenschaft Abrahams, der aus Ur in Chaldäa ausgewandert ist, weil er von Gott berufen wurde der Stammvater eines großen Volkes zu werden 1. Mose 12, 1-4, entstand das Volk Isarel, dass sich später im Land Kanaan angesiedlet hat.

Über Isaak, Jakob und den 12 Stämmen Ientstand das Volk Israel, dass ca. um  1400 v. Chr.  in das Land Kanaan gelangte.

Mose führte die 12 Stämme bis an die Grenze des Jordans.

Erst mit Josua und Kaleb erfüllte sich das Versprechen, welches Gott  dem Abraham gegeben hatte.

Die Entsheung des moderen Staates Israels 1948

Durch die "zionistische Bewegung" im 19. Jhd. begann die Vorgeschichte, die dann 1948 zum modernen Staat Israel führte.

Seit dem 19. Jhd. begannen durch die zionistische Bewegung eine vermehrte Einwanderung der Judenm aus verschiedenen Teilen der Welt nach Palästina.

Dieser Prozess verstärkte sich während der Zeit des Naziregimes in Europa, wo viele Juden verfolgt und in den Konzentrationslagern umgebracht n(ca. 6 Millionen).

Nach dem  2. Weltkrieg (1945)  intensivierte sich die Einwanderung vieler Juden nach Palästina mit dem Ziel einen eigenen  israelischen Staat zu gründen, um nicht mehr  länger der Willkür, der Unterdrückung  und der Vernichtung ausgesetzt zu sein.

Gegen diese vermehrte Einwanderung wehrten sich aber die Palästinenser(die schon seit vielen Jahrhundereten dort lebten) und gleichzeitig baten sie die Engländer, die zu dieser Zeit noch die Herrschaft über Palästina ausübte, gegen diese verstärkte Einwanderung etwas zu unternehmen.

Der Film "EXODUS", aus den fünfziger Jahren,  gibt Einblick in die damaligen Ereignisse und Auseinandersetzungen.

Schlussendlich wurde in der UNO, aufgrund der Ereignisse durch das Naziregime, das  Ansuchen  der Juden  einem eigenen Staat in Palästina gründen zu dürfen   sttattgegeben.

So entstand 1948 der moderne Staat Israel.

Leider wurde damals nicht gleichzeitig eine  gemeinsame Lösung für Juden und Palästinensern getroffen, deren negativen  Folgen sich bis heute  negativ auswirken.

 

 

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Aufgrund der Kirchenstruktur.

In der Regel wird jemand erst zum Kardinal berufen, wenn er bereits in einem fortgeschrittenen Alter ist.

Denn aus diesem Kardinalskollegium wird  der Papst gewählt

Solange erst im fortgeschrittenen Alter Männer zum Kardinal berufen werden, solange wird es auch immer wieder ältere Päpste  geben.

Erst wenn man dieses System ändern würde, indem man schon jüngere Männer zum Kardinalsamt beruft, wird es auch jüngere Päpste geben.

Die Chance dafür ist aber sehr gering, dass sich an diesem System etwas ändern wird.

 

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Eine absolutistische Monarchie, in der  die Herrschaft nicht vererbt, sondern durch eine Wahl weitergegeben wird.

Dieses System wurde vom römischen Imperium übernommen und hat mit dem Kirchenmodell des Neuen Testamnets überhaupt nichts zu tun.

Den heidnischen Titel PONTIFEX MAXIMUS (oberster Brückenbauer) hat der Bischof von Rom später für sich in ungerechtfertigter Weise in Anspruch genommen.

Das Kirchenmodell des NT basiert auf der Basis der KOLLEGILITÄT. In den ersten Jahrhunderten gab es noch keinen ÜBERBISCHOF, der über die anderen geherrscht hätte.

Petrus selber, auf den sich die Päpste so gerne berufen hat sich nur als ein MITÄLTESTER bezeichnet 1. Petrus 5, 1-4.

Die Bischöfe(Gemeindeleiter) waren gleichwärtig. Für lange Zeit gab es also 5 große BISCHOFSSITZE in der Kiche.

Genauso wurde lange Zeit der Bischof(Bischöfe, weil es auch gleichzeitig in einem großen Gebiet mehrere Bischöfe gleichzeitig gegeben hat) von der bodenständigen Gemeinde gewählt.

Das wurde auch lange Zeit  in Rom praktiziert.

Doch die Veränderung im Kirchenverständnis führte dazu, dass das Kirchenvolk immer mehr ihrer Mitsprache und Mitentscheidung beraubt wurde.

Nicht an der Bibel hat man sich orientiert, sondern an der heidnisch-weltlichn Machtstruktur.

Aufgrund dieser Veränderung ist bis heute das Mitspracherecht der Gläubigen in der katholischen Kirche sehr eingeschränkt.

Hans Küng hat in seinen Büchern auf diese "UNCHRISTLICHE HERRSCHAFTSFORM" der Kirche hingewiesen.

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Da gebe ich Dir recht, dass die Zeit der großen Volkskirchen, bzw. ihr Einfluss gegenüber früher vorbei ist.

Warum?

Erstens:

Seit der Trennung von Staat und Kirche hat sie  nicht mehr diesen Einfluss, den  sie früher hatte, als sie noch  eine Monopolstellung im Staat hatte.

Seitdem der römische Kaiser Konstanin im 4. Jhd. n. Chr. die katholische Kirche zur Staatskirche erklärt hatte, war sie die einzige anerkannte Religion im Staat, die mit Sonderrechte und Privilegien ausgestattet wurde und  finanzielle Unterstüzung bekam.

Gleichzeitig wurde die Kirche von der Staatsmacht (Kasier) geschützt und auch verteidigt.

Dies hat der römische Kaiser  und auch die späteren Kaiser (ab Karl d. Gr. die Habsburger usw.) nicht nur aus reiner Nächstenliebe getan, sonder aus Machtpolitischen Gründen, um sich  anderseits die Unterstützung der Kirche zu sichern.

Diese Verbindung von Staat und Kirche wird  in der Kirchengeschichte als der große Sündenfall der Kirche bezeichnet.

Von dieser Zeit an war die Zugehörigkeit zum Christentum(katholischer Kirche) keine freiwillige Angelegenheit mehr, sondern per Staatgesetz wurden den Bürgern die Religion vorgeschrieben.

So verloren z. B. Staatsbeamte ihren Posten, wen sie sich nicht Katholisch gewesen sind.

Vorher war es genau umgekehrt, dass Christen keinen Staatposten bekamen, wenn sie nicht den  heidnischen Staatskult anerkannt haben. Für viele bedeutete oft die Ablehnung  des Kaisers als Gott den Tod.

So paradox es auch sein magi wurde aus der einst verfolgte Kirche, die zur Staatskirche erhoben wurde, eine verfolgenden Kirche, die durch die Unterstützung des Staates alle jene bekämpfte oder verfolgte, die den katholischen Glauben ablehnten oder ihn aus bestimmten Gründen nicht anerkannt haben.

Fortsetzung

 

 

 

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Weil man wahrscheinlich damit eine große Lebenserfahrung in Verbindung bringt.

Je älter um so weiser wäre ein Mensch an Erkenntnis, Erfahrung, Weisheit usw.

Das mag zutreffend sein ist aber bestimmt keine Automatik.

Bestimmt spielt  dabei die Ämtervergabe  eine weitaus wichtigere Rolle.

Da generell erst ist in einem bestimmten Alter die Leute höhere Ämter bekommen, wie Bischof, Erzbischof oder Kardinal, hat das auch zur Folge, dass  das Kardinalkollegium aus Männer besteht, die bereits in einem fortgeschrittenen Alter befinden,  aus der dann der Papst gewählt wird.

Solange man bei diesem System bleibt wird es  auch in der Zukunft immer Päpste gegeben, die ein höheres Alter besitzen.

Dies könnte sich nur ändern, wenn die Leute schon in jüngeren Jahren  in das Kardinalskollegium kommen, dann wird es auch jüngere Päpste geben.

(Aber das Papstamt wäre für sich selbst ein umfangreiches Thema.)

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Warum singen Menschen überhaupt?

Was für eine Frage?

Es ist wirklich traurig, wenn Du das nicht weisst warum man im Gottesdienst singt

Schon zur Zeit des AT haben die Menschen im Gottesdienst gesungen(Pslamen), zum Lobpreis, zur Anbetung, zur Freude und Dankbarkeit, zur Stärkung, zur Ermutigung, zur Hoffnung, zur Glaubensvermittlung usw.

Musik hat schließlich einen großen Einfluss auf das Gemüt des Menschen.

So gibt es auch in den meisten Kirchen Chöre, die im Gottesdienst oder zu besonderen christlichen Festen sing.

Das christliche Liedgut ist sehr facettenreich, weil es die verschiedensten Bereiche des Glaubens darstellt und zum Ausdruck bringt.

Im Islam dagegen gibt es diese Ausdrucksform des Glaubens überhaupt nicht, weil während ihres Gottesdienstes nicht gesungen wird.

Hier wird einfach ein wichtiger Bestandteil des Lebens völlig ausgeklammert.

 

 

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Das liegt daran, dass sie sich Freiheiten heraus nehmen, die ihnen nicht zustehen.

Und es hängt auch mit dem kulturellen Hintergrund zusammen, der sehr prägend das Verhalten der Menschen bestimmt.

Wenn in der Religion nicht die gegenseitige Würde, der Respekt und die Achtung zum Tragen kommen ist sie in Wirklichkeit wertlos.

Denn sie soll den Menschen in seinem moralischen Verhalten erhöhen und nicht erniedrigen.

Darum genügt es nicht nur bestimmte religiöse Rituale zu erfüllen, wenn dabei gleichzeitig die gegenseitige Würde und Achtung mißachtet werden.

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Das habe ich mich auch schon gefragt, dass andere Fragen über den Glauben oder dem Christentum sofort gelöscht werden, aber viele Fragen, die den Islam betreffen stehen bleiben.

Etliche meiner gestellten Fragen über das Christentum wurden leider auch sofort wieder gelöscht.

Ich habe persönlich damit kein Problem, aber anderseits wäre es gerechtfertigt genauso die andere Religionsfragen stehen zu lassen.

Ich werde sofort eine Frage stellen. Bin gespannt ob sie auch stehen bleibt!

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Warum gibt es nur ein Weises Haus oder nur einen Eiffelturm usw.?

Weil es eben davon nur eines/einen gibt!

Viel wichtiger wären die Fragen:

Weshalb Mekka im Islam eine so wichtige Rolle spielt?

Ob es überhaupt einen bestimmten heiligen Ort noch gibt wohin man hin pilgern müsste?

Das hat mehrere Gründe, wobei der Großteil davon auf reine Fiktionen und Wunschvorstellung zurückzuführen sind.

a)

So soll zum ersten Mal die Kaaba von Adam errichtet worden sein.

b)

Später soll sie vom Stammvater Abraham und mit seinem Sohn Ismael wieder errichtet worden sein.

Den schwarzen Stein, der sich an südöstlichen Seite der Kaaba befindet, soll nach der Überlieferung der Abraham vom Engel Gabriel bekommen haben.

Alle diese Vorstellungen sind geschichtlich weder haltbar, noch sind sie in der Thora zu finden.

Eigentlich geht es darum eine Verbindung zur Thora herzustellen und zugleich eine Legitimation zu bekommen, dass diese ehemalige vor islamische Kultstätte etwas mit Gott zu tun hätte.

Hier wird im Nachhinein versucht dieser Stätte eine göttlichen Nimbus zu verleihen, den er in Wirklichkeit nie bekommen hat.

Nirgends finden wir in der Thora eine Verbindung zwischen Adam oder zwischen Abraham mit der Kultstätte in Mekka.

Abraham hat weder einen schwarzen Stein vom Engel Gabriel erhalten noch später in die Kaaba eingebaut.

Es gibt in der Thora keinen Auftrag an Abraham in Mekka ein Kult- oder Opferstätte zu errichten.

Der einzige Ort, der in der jüdischen Geschichte eine große Bedeutung erhalten hat war der Ort Morija der Berg Har, auf dem Abraham seinen Sohn Isaak und nicht Ismael opfern sollte.

Dies war der spätere Standort auf dem der Salomonischen Tempels errichtet wurde und der für die Versöhnung des Menschen mit Gott eine ganz wichtige Rolle gespielt hat.

Doch dieser Ort hat durch den Opfertod Christi seine Bedeutung verloren, weil der Tempel-, Opfer- und Priesterdienst mit dem Opfertod Christi für die Menschen ihr Ende gefunden hat.

ER wurde von dem römischen Feldherrn TITUS 70. n. Chr. völlig zerstört.

Seit dem gibt es auch nach der Aussage Jesu keinen bestimmten Offenbarungsort Gottes mehr, zu dem die Menschen hin pilgern müssen oder sollen.

Denn die Gegenwart Gottes ist überall gegeben und ist nicht mehr von einem bestimmten Ort abhängig.

   Johannes 4, 20-24

Jesus hat den Gläubigen das Versprechen gegeben:

"Wo sich zwei oder drei in meinem Namen versammeln, da bin ich mitten unter ihnen."

Wir brauchen nicht mehr hunderte oder tausende Kilometer zu reisen, um die Gegenwart Gottes in besonderer Weise erfahren zu können.

Leider ist man auch in der späteren Zeit in der katholischen Kirche wieder in diese falsche Vorstellung verfallen, dass man zu bestimmten Stätten hin pilgern müsste, um ihn besonderer Weise den Segen und die Hilfe Gottes erfahren zu können.

Dasselbe ist auch später wieder im Islam geschehen.

Wegen solchen angeblicher heiliger Stätten wurden Kriege geführt und viele Menschen in unnötiger Weise getötet.

Was für Unheil wurde dadurch in sinnloser Weise angerichtet.

Zusammenfassung:

Mit meinen Ausführungen möchte ich niemand nahe treten, sondern nur bewusst machen und aufzeigen, dass mit Christus eine neue Zeit der Gottesbegegnung begonnen hat, die an keinen bestimmten Ort mehr gebunden ist.

Den einzigen Pilgerweg, den wir zu gehen haben, ist der Weg, der in das Reich Gottes führt.

Es wird am Ende durch Christus in unserer Welt aufgerichtet werden.

Aus diesem Grund beten auch die Christen im Vaterunser:

"DEIN REICH KOMME!"

Darum brauchen weder Christen noch Moslems zu einem bestimmten Ort hin pilgern!!!!

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A.

INDIANER

Ihr Glaube gründet sich auf "ANIMISTISCHEN VORSTELLUNGEN."

In der animistischen Weltsicht lauern überall Geister - in Stock und Stein, Baum und Tier.

Und jedes Objekt kann eine beliebige andere Form annehmen:

Das Mädchen, das sich vor dem Mond verbirgt, verwandelt sich in einen Erdhügel und eine Lampe, oder in einen Felsen, einen Hammer, eine Zeltbahn, ein Haar oder Sandkorn.

Jedes Objekt kann nach eigenem Willen handeln und hat seine eigene Existenz.

Dieses Verständnis erwuchs unmittelbar aus einem Gefühl der Ohnmacht gegenüber den mysteriösen, mächtigen und schrecklichen Naturgewalten.

Kleine Gegenstände dienten als Amulette.

Der Zauber oder Geist dieser Objekte, einer Bären- oder Walrosszahn, schützte am Körper getragen vor feindlichen Geistern.

Diese Vorstellungswelt ist uns heute zum großen Teil fremd und zeigt auch von welchen magischen Dingen die Menschen beherrscht wurden.

Die Natur ist weder beseelt, noch ist sie voller Geister, die die Menschen ständig bedrohen.

Deshalb bedürfen sie auch nicht irgendwelcher Amulette, die sie beschützen müssten, bzw. sind sie dazu auch nicht in der Lage.

Genauso wenig können Menschen verschiedene Lebensformen oder Gestalten annehmen.

B.

ADVENTISTEN ODER CHRISTEN

gründen ihren Glauben auf keine animistischen Vorstellungen, sondern auf die Offenbarungen des AT und NT.

Die Natur ist eine Schöpfung Gottes und deshalb auch nicht Göttlich.

Sie wird auch nicht von bösen Geistern beherrscht.

Aus diesem Grund wird der Mensch auch vor der Vergöttlichung der Natur und des Menschen gewarnt, weil das Göttliche mit der Schöpfung nicht ident ist.

Z. B. ist ein Tisch nicht ident mit dem Tischler, sondern ein Produkt, welches der menschliche Geist hervorgebracht hat.

Darum besitzt der Mensch auch nichts Göttliches in sich, damit meine ich die unsterbliche Seele oder ein unzerstörbares Etwas, sondern er ist in seiner Gesamtheit ein Geschöpf und deshalb in seiner Lebensdauer begrenzt.

Der Ausweg aus seiner Vergänglichkeit steht schließlich im Zentrum des adventistischen(christlichen)Glaubens:

 ***Die Erlösung durch Christus.***

Ursprünglich war der Mensch von Gott für die Unsterblichkeit bestimmt gewesen. Sie war jedoch von einer Kondition abhängig:

Das Bleiben in der Beziehung zu Gott und die Einhaltung seiner Ordnung.

Doch beides wurde vom Menschen nicht erfüllt, aus diesem Grund ist er der Vergänglichkeit(Tod) unterworfen worden.

Aus diesem Zustand konnte sich der Mensch selber nicht befreien, deshalb ist er zu einem erlösungsbedürftiges Geschöpf geworden.

Diese Erlösung des Menschen stellt das Grundthema des AT und NT dar.

Angekündigt und verwirklicht wurde sie durch CHRISTUS, dem Sohn Gottes, der aus diesem Grund von Gott (Vater) in die Welt gesandt wurde. Johannes 3, 16.

Was die Menschen verloren haben, sollte ihnen durch Christus wieder gebracht werden:

Die GERECHTIGKEIT(Befreiung von ihrer Schuld)

und das EWIGE LEBEN.

Das sind in kurzen Zügen die wesentlichen Unterschiede, die zwischen Adventisten(Christen) und den Indianern(aber letztlich zu allen anderen Religionen) bestehen.

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Ist das, was über unsere Sinne Hinausgehende, das Göttliche,die letzte Ursache das/die hinter allen sichtbaren Dingen steht, ohne das/die es nichts geben würde.

Es steht über allen sichtbaren Dingen ist aber selber kein Teil davon(im Gegensatz zur pantheistischen Vorstellung).

Darum besitzt auch das Sichtbare und Geschaffene keine Göttlichkeit, z.B. keine natürliche Unsterblichkeit, wie das in falscher Weise geglaubt wird.

Wir sind umgeben von dieser Transzendenz(Göttlichen), aber sind es selber in keinerlei weise.

Aufgrund der Vermischung kommt es unweigerlich zu falschen Vorstellungen und religiösen Systemen.

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Mit der Schöpfung und mit der Offenbarung.

Und mit der Liebe, weil sie eine Gottesmacht ist.(In einem wunderschönen Lied wird die Liebe als Gottesmacht besungen!)

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Dazu einige Fakten:

Der Hintergrund bildet die moslemische Expansionspolitik seit dem 7. Jhd. n. Chr.

Durch die militärische Unterwerfung (durch arabischer-muslimischer Eroberer)und die

Besiedelung christlicher Gebiete im Nahen Osten,

Nordafrika,

Spanien und

Portugal wurde die Grundlage für die späteren Kreuzzüge geschaffen.

Seit 638 n. Chr. stand Jerusalem unter moslemischer Herrschaft.

Von christlicher Seite wurde die Eroberung des Heiligen Landes und die Zurückdrängung der SARAZENEN als Rückeroberung und als Akt der Verteidigung des Christentums betrachtet.

Schließlich waren die Moslems die ersten** Aggressoren(!),

die in christliche Gebiete eingedrungen sind und sie militärisch Mitteln unterworfen haben.

Dem 1. Kreuzzug war ein Hilferuf des byzantinischen Kaisers ALEXIOS I. KOMNENOS um militärische Unterstützung gegen die SELDSCHUKEN vorausgegangen.

Diese löste den Aufruf Papst URBAN II 1095 aus, der zur Befreiung Jerusalems und des Heiligen Landes aus der Hand der Muslime aufforderte, mehr als acht Jahrzehnte(!), nach dem es in der Regierungszeit des fatimidischen Kalifen AL-HAKIM 1009 n. Chr. zur Zerstörung der GRABESKIRCHE in Jerusalem gekommen war, eines der größten Heiligtümer des Christentums.

Die Kreuzzüge wurden nicht nur aus religiösen, sondern auch aus rein weltlichen Machtinteressen durchgeführt, die sich leider auch gegen das BYZANTINISCHE REICH und auch gegen andere unliebsame Gegner(politisch oder religiös) gerichtet hat.

Bemerkung:

Eigentlich ist es verwunderlich, dass erst über vierhundert Jahre später die abendländische Gegenreaktion stattgefunden hat!

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Die Verbindung, die Du in Deiner Frage herstellst ist falsch, weil der Atheismus(Naturalismus) eine Weltanschauung ist und mit der Wissenschaft nichts zu tun hat.

Es ist unwissenschaftlich, wenn immer wieder diese Verbindung hergestellt wird und damit der Atheismus begründet werden soll.

Die Wissenschaft ist kein Vehikel für irgendeine Weltanschauung, weil sie keine philosophen Aussagen macht.

Wenn ein Wissenschaftler privat atheistischer Überzeugung ist, dann kann er sie nicht mit der Wissenschaft begründen.

Die heftige Reaktion auf die Religion und den Gottesglauben zeigt doch nur, dass wir es mit einer "ideologischen" Auseinandersetzungen zu tun haben, weil die Atheisten den Menschen unbedingt den Gottesglauben ausreden, oder jeden, der an seine Existenz glaubt die Vernunft oder die Bildung absprechen wollen.

Viele atheistische Fundamentalisten sind nicht fähig die Position der Gläubigen zu akzeptieren(keine Toleranz), ohne sie dabei zu diffamieren oder sogar lächerlich zu machen.

Anders wäre es, wenn sie sagen würden:

"Ihr seid von eurem Gott überzeugt und wir aber nicht. Jeder soll seine Überzeugung haben"

Nur läuft es auf diese Art und Weise nicht ab, wie es ja Dawkins in seinem Buch beispielhaft vorgeführt und seitdem viele Nachahmer gefunden hat.

Man kann einfach beide Auffassungen nicht nebeneinander stehen lassen ohne dabei nicht ständig die Gläubigen anzugreifen und zu diffamieren.

Dahinter steckt eine Portion Fanatismus!

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Du meinst wahrscheinlich: DIALOG?

Wie weit Gandhi dabei eine Rolle spielen kann, weiß ich nicht und welche Bedeutung er heute noch für unsere gegenwärtige Gesellschaft hat.

Was sein Leben betrifft, so war er tief beeindruckt von Christus und von seiner Bergpredigt.

Er hat sie mit aller Konsequenz gelebt, die beispielhaft ist.

Seine Überzeugung war die Gewaltlosigkeit, um durch sie ein Ziel zu erreichen.

Leider folgen die Wenigsten diesem Beispiel, sondern sehen in der Gewalt immer wieder die Lösung für die menschlichen Probleme und Konflikte.

Viele Filme z. B. sind auf das Prinzip der Gewaltlösung aufgebaut!!!

So können wir überall immer wieder dieses Prinzip sowohl im politischen als auch im religiösen Bereich sehen.

Glauben doch z.B. moslemische Fundamentalisten daran mit Gewalt, Terror und Selbstmordanschlägen ihre Ziele zu erreichen, statt friedliche Mitteln einzusetzen.

Es wäre absolut notwendig, wenn sich die Menschen (aller Gruppierung)mit dem Prinzip der Gewaltlosigkeit, so wie sie uns Christus vorgelebt und Gandhi danach gehandelt hat auseinander zu setzen.

Damit ihnen bewusst wird, dass mit der Gewalt keine Probleme oder Konflikte wirklich gelöst werden können.

Nur wird das ein Wunschtraum bleiben, wenn man glaubt, dass die Menschen auf Gewalt verzichten werden.

Aber das soll nicht heißen, dass dieser Dialog nicht immer wieder gesucht werden muss, um auf gewaltfreier Ebene Lösungen zu finden.

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LUTHERS RECHTFERTIGUNG GRÜNDET SICH AUF DEN RÖMERBRIEF

Diese gründet sich auf den Römerbrief, die unter anderen einer der wichtigen Gründe für die Reformation gewesen ist.

Der bekannte Text ist in Römer 1, 16.17 zu finden:

"Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht;

denn es ist eine Kraft Gottes, die selig(rette) macht alle, die daran glauben(vertrauen), die Juden zuerst und ebenso die Griechen.

Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben,

wie geschrieben steht(Habakuk 2,4):

Der Gerechte wird aus Glauben leben(gerettet)."

WAS BEDEUTET DIESE AUSSAGE?

WAS OFFENBART UNS DAS EVANGELIUM VON CHRISTUS?

Das Evangelium von Christus offenbart den Menschen wie er vor Gott bestehen(gerecht werden) kann.

WIESO KANN DER MENSCH, SO WIE ER IST, VOR GOTT NICHT BESTEHEN?

Weil alle Menschen ohne Ausnahme vor Gott Sünder (ungerecht)sind. (Römer 3, 23)

Unter Sünde versteht die Bibel das UNRECHT.

Indem kein einzige Mensch in der Lage ist 100%ig die Gebote Gottes einzuhalten und sie damit bricht, handelt der Mensch "ungerecht", weil er das Recht Gottes nicht mehr einhält, und auf diese Weise vor Ihm schuldig wird.

Und das würde ihn unweigerlich in das Gericht und zum "ewigen Tod" führen. (Römer 6, 23a: "Der Sünde Lohn ist der Tod.")

Aus diesem Zustand der Ungerechtigkeit und des Todes kann sich aber der Mensch selber nicht befreien, deshalb ist er auch auf die Hilfe Gottes angewiesen.

DIE HILFE, DIE VON GOTT KOMMT

Diese einzige Hilfe wird ihm durch Christus zuteil, den Gott als Retter der Menschen in die Welt gesandt hat. (Johannes 3, 16)

Was hat Christus für die Menschen getan?

Er war der einzige GERECHTE(sündlose) Mensch, deshalb konnte auch nur Er das Unrecht der Menschen auf sich nehmen.

Die Strafe, die eigentlich den Menschen wegen seines Unrechts treffen müsste, nimmt jetzt Christus auf sich, indem Er den Tod der Menschen auf sich nimmt.

Darum, ist Er auch für die Sünden (das Unrecht)der Menschen am Kreuz gestorben.

Auf diese Weise ist es nun möglich geworden, dass der Mensch von seinem Unrecht und vom Tod befreit werden kann.

DURCH DAS VERTRAUEN ZU CHRISTUS FINDET DER MENSCH SEINE BEFREIUNG VON SCHULD UND TOD

Wenn also der Mensch im Vertrauen zu Christus kommt, und Ihm seine Sünden (Unrecht) übergibt, erhält er dafür von Christus seine Gerechtigkeit und somit vor dem Gericht Gottes und vom ewigen TOD(er wird als der 2. Tod bezeichnet) befreit.

DIE RECHTFERTIGUNG DES MENSCHEN DURCH CHRISTUS

Diesen Vorgang beschreibt Paulus in Römer 3, 23.24:

"Denn es ist hier kein Unterschied, sie sind allesamt Sünder und ermangeln der Gerechtigkeit(frei von jedem Unrecht), die sie bei Gott haben müssen(wenn sie vor Ihm bestehen wollen),

und werden ohne Verdienst(Leistung) gerecht(gesprochen) aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist."

Durch Christus wird jeder Mensch, der sich vertrauensvoll Ihm zuwendet von seiner Schuld(Unrecht) befreit und gerecht gesprochen.

Sie kann durch keine menschliche Leistung verdient oder erwirkt werden.

Das ist die Rechtfertigung, von der Luther gesprochen hat.

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SEIT DEN 80ER JAHREN IN EINE IDEOLOGIELOSE PHASE EINGETRETEN - DER VERLUST DER WERTE

Mit Deiner Frage(Bemerkung) hast Du bestimmt nicht Unrecht.

Man spricht tatsächlich seit den 80er Jahren von einer Ideologielosen Zeit.

ZEIT DES PRAGMATISMUS

Heute kann man allgemeinen von einem Pragmatismus sprechen, d.h. man folgt einem reinen Nützlichkeit.

Man handelt primär nicht mehr nach einer

Lebensvorstellung,

Ideologie oder einem

Wertesystem, sondern einfach dem, was den größtmöglichen Vorteil, Erfolg und Gewinn bringt.

DAS WERTESYSTEM DES NEOLIBERALISMUS

Das maßgebliche System, an dem man sich heute orientiert ist der KAPITALISMUS.

Schließlich ist diese Fehlorientierung Schuld an dem letzten globalen Kapitalcrash gewesen.

Die Verantwortlichen haben vor allem in der westlichen Welt alle moralischen Prinzipien(Wertsystem) über Bord geworfen(und ein solches sogar als großes Hindernis betrachtet) und hat sich ausschließlich sich nur mehr von einer schnellen Kapitaloptimierung leiten lassen.

DER WELTWEITE SCHADEN DURCH DEN NEOLIBERALISMUS

Schon vor Jahren hat ein bekannter österreichischer Gesellschaftskritiker davor gewarnt, indem er sagte: "

Dass der Kapitalismus seine eigenen Füße auffressen würde, auf denen er geht."

Der Kapitalismus wurde ja immer als überlegenes Wirtschaftssystem gegenüber dem Kommunismus betrachtet und nach dem Zerbrechen dieses ideologischen Systems als bewiesen angesehen.

Doch vor einiger Zeit hat jemand einen Vergleich angestellt und untersucht welches dieser beiden Systeme größeren Schaden weltweit angerichtet hat. Es ist eindeutig der kapitalistische Neoliberalismus gewesen.

Damit will ich aber nicht die negativen Auswirkungen des Kommunismus (Diktatur, keine freie Meinungsäußerung, keine freien Wahlen usw.) unerwähnt lassen.

DIE NOTWENDIGKEIT EINES WERTESYSTEMS

Seit der letzten weltweiten Kapitalkrise wird wieder vermehrt von Werten gesprochen, die notwendig sind und an denen sich der Staat, die Politik und die Wirtschaft zu orientieren haben.

Ob diese vermehrte Einsicht tatsächlich zum Tragen kommt wird sich erst erweisen müssen.

DAS CHRISTLICHE WERTESYSTEM

Auch wenn Ideologien zerbrechen so gibt es doch immer noch das seit 2000 Jahren bestehende christliche(humanistische von Erasmus) Werte System, dass all den Höhen und Tiefen der Geschichte stand gehalten hat.

Sein Wertesystem hat an seiner Aktualität und Bedeutung für die Gesellschaft nichts verloren, auch wenn so manche heute glauben, dass die gesellschaftliche Bedeutung des Christentum vorbei wäre.

Tatsache ist, dass diese Leute weder eine Alternative oder etwas Besseres anbieten können, denn die humanistischen Werte und den Lebenshorizont, die durch Christus den Menschen vermittelt wurden, sind heute notwendiger denn je.

Es liegt schließlich an jedem einzelnen welchem Wertesystem er folgen möchte und trägt selber dazu bei wie unsere Gesellschaft heute und in der Zukunft beschaffen sein wird.

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Zuerst wäre es notwendig, dass Du Dich mit dem Evangelium vertraut machst.

Schließlich sollst Du wissen worauf Du Dich einlässt.

Dann hängt es davon ab, ob Du in Deinem Herzen wirklich an Christus glaubst, d.h. Ihm vertraust.

Schließlich ist die Taufe ein Bekenntnis zu Christus und zugleich ein Zeichen für Deine Bereitschaft auch als Christ zu leben.

Was die Taufe bedeutet kannst Du in Römer 6, 1ff lesen.

Also nicht die Aufnahme in eine Schule sollte Dein erster Beweggrund sein, sondern Dein Glaube an Christus.

Wenn Du aber noch nicht dazu bereit bist, kannst Du anfragen, ob Du auch ohne der Taufe in die Schule aufgenommen wirst.

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Und warum glaubst Du wohl warum diese Dinge geschehen sind?

Weil es für jedes dieser Ereignisse einer Vorgeschichte gegeben hat, die man aber heute beiseite läßt

Dass die Menschen zur Rechenschaft für ihr verkehrtes Handeln gezogen werden ist ein Prinzip der Gerechtigkeit.

Das war die Ursache für die Sintflut (1. Moses 6, 1ff)

und auch für die Menschen in Kanaan. Davon waren sieben Völker betroffen.

Auch das Volk Israel war diesem Prinzip unterworfen und wurde für ihre verkehrte Lebensweise genauso von Gott zur Rechenschaft gezogen. Das kannst Du an einer Reihe von Ereignissen sehen!

Was damals zeitlich und örtlich geschehen ist wird am Ende die ganze Menschheit betreffen (Weltgericht Apostelgeschichte 17, 30.31; Matthäus 25 1ff.)), dass sich die Menschen für ihr Handeln zur Verantwortung gezogen werden.

Darum hat das nichts mit einem willkürlichen oder ungerechten Handeln Gottes zu tun, sondern macht den Menschen bewusst, dass es für ihre Handlungsweise Konsequenzen gibt, die sich kein Mensch entziehen kann.

Damals zur Zeit des AT und schließlich am Ende im Weltgericht.

Es heißt: Was der4 Mensch sät, das wird er ernten.

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Du hast damit recht, dass in der Türkei in öffentlichen Schulen das Tragen eines Kopftuches nicht gestattet ist.

Wenn es dort kein Problem darstellt ohne einem Kopftuch die Schule zu besuchen, kann das auch bei uns so gehandhabt werden.

Schließlich hängt die Religion nicht vom Kopftuch ab, was selber auch moslemische Frauen gesagt haben.

Hier erhält ein Stück Stoff eine übersteigerte Bedeutung, das es in keinerlei Weise verdient.

Aber so war es immer schon so, dass man aus einer bestimmte Sache etwas ganz Wichtiges macht, daran sich die Gemüter erhitzen können, und dass man auch fanatisch verteidigen kann.

Je mehr die Menschen etwas dagegen sagen, um so stärker wird es dann verteidigt!

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A.

ABRAHAM SETZT DIE OFFENBARUNGSRELIGION NOAHS FORT

Mit Abraham wird die Offenbarungsreligion des Noahs fortgesetzt.

Und weitergegeben wurde sie durch seine Berufung als Stammvater des Volkes Israels über Isaak, Jakob und den 12 Stämmen Israels.

Er verkündigte denselben Gott, den bereits Noah den Menschen nah gebracht hat.

Gott hat mit Abraham den Bund geschlossen und ihm einen Sohn verheißen. Au seinen Nachkommen soll ein großes Volk entstehen.

B.

DER VERHEISSENE SOHN WAR ISAAK UND NICHT ISMAEL

Der verheißene Sohn war ISAAK und nicht wie die Moslems behaupten Ismael. Denn mit seinen Nachkommen hat Gott niemals einen Bund geschlossen.

Die einzige Verheißung, die über den Knaben ausgesprochen wird lautet:

"Steh auf, nimm den Knaben und führe ihn an deiner Hand; denn ich will ihn zum großen Volk machen."

(1. Moses 21, 18)

Dieser und seine Nachkommen lebten in der Wüste Paran.

Seine Nachkommen werden in 1. Moses 25, 12-18 berichtet.

C.

DIE NACHKOMMEN ISMAELS SETZTEN DIE RELIGION ABRAHAMS NICHT FORT

Er und seine Nachkommen haben den Glauben des Abrahams nicht übernommen oder fortgesetzt, sondern das war ISAAK und seine Nachkommen.

D.

SEGEN UND VERHEISSUNG ERHÄLT ISAAK

Segen und Verheißung erhaltet stattdessen Isaak. Das wird in 1. Moses 26, 1ff berichtet:

"Da erschien ihm der Herr und sprach: Zieh nicht nach Ägypten, sondern bleibe in dem Lande, das ich dir sage. Bleibe als Fremdling in diesem Lande, und ich will mit Dir sein und Dich segnen; denn Dir und Deinen Nachkommen will alle diese Länder geben und will meinen Eid wahr machen, den ich Deinem Vater Abraham geschworen habe,

und will Deine Nachkommen mehren wie die Sterne am Himmel und will Deinen Nachkommen alle diese Länder geben.

Und durch Dein Geschlecht sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden.

Diese bereits gegeben Eid dem Gott Abraham gegeben hat finden wir in 1. Moses 12, 1-4; 15, 1-7; 22, 18

E.

DER VERHEISSENE SEGEN WIRD DURCH CHRISTUS ERFÜLLT

Diese Verheißung erfüllte sich in der Person JESU CHRISTI.

Apostelgeschichte 3, 22-26:

In seiner Predigt hat Petrus auf den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs hingewiesen, der seinen Knecht JESUS verherrlicht hat und den die Juden verleugnet und von Pilatus seinen Tod verlangt haben.

Diesen Jesus hat Gott auferweckt von den Toten, dessen sind sie Zeugen geworden.

Und alle Propheten haben auch diesen Tag bereits angekündigt.

"Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes(und nicht Ismales Nachkommen!), den Gott geschlossen hat mit euren Vätern, als Er zu Abraham sagte (1. Moses 22, 18): Durch dein Geschlecht sollen gesegnet werden alle Völker auf Erden. Für Euch zuerst hat Gott seinen Knecht Jesus erweckt und hat ihn Euch gesandt, euch zu segnen(durch seinen Versöhnungstod am Kreuz), dass sich ein jeder bekehre von seiner Bosheit.

Eine weitere Erklärung über den Segen, den alle Völker durch Christus erhalten werden, finden wir in Galater 3, 1- 14:

"Damit der Segen Abrahams unter die Heiden komme in Christus Jesus und wir den verheißenen Geist empfingen durch den Glauben."

F.

ZUSAMMENFASSUNG:

Abraham gehört der Religion, bzw. dem Gottesglauben an, der bereits auf Noah zurück geht, und der durch ihn und seine Nachkommen dem Volk Israel weiter gegeben wurde.

Und der verheißene Segen, den alle Völker empfangen sollte erfüllte sich in JESUS CHRISTUS, indem Er durch seinen Opfertod die ERLÖSUNG der MENSCHEN ermöglicht hat.

Ismaels Nachkommen jedoch haben damit nichts zu tun, weil Gott mit ihnen weder seinen Bund geschlossen, noch sie zu seinem Heilsvolk gemacht hat, aus dem der Erlöser kommen sollte.

Diesen Bund schloss Er mit Israel aus dem der ERLÖSER der WELT gekommen ist.

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In der Zeit des Kommunismus (bis 1989) hat dieser Zusammenhang bestimmt bestanden.

Denn im Kommunismus wurde die Religion kategorisch abgelehnt.

Die Säkularisierung, die heute stattfindet, hat mit dem Kommunismus überhaupt nichts zu tun, sondern hat andere Ursachen.

So gibt es eine zunehmende anti religiöse Entwicklung(massiveres Auftreten des Atheismus), die sich auf:

a) die Wissenschaft,(sie wird benützt als Argument gegen die Religion)

b) den Humanismus

c) und auf das Verhalten und auf gewisse Positionen (Sexualität, Homosexualität, sexueller Missbrauch, die Ablehnung der Frau zu kirchlichen Ämtern, die Herrschaftsform usw., um einige zu nennen) der katholischen Kirche gründet.

Anderseits nehmen paradoxerweise "pseudoreligiöse Tendenzen" wieder zu.

Aber das wäre bereits ein anderes und interessantes Thema.

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A.

DAS EHEVERBOT IST KEIN DOGMA

Das Eheverbot für Priester ist kein Dogma, sondern nur eine Kirchenverordnung uns könnte jeder Zeit aufgehoben werden.

B.

BEGRÜNDUNG FÜR DIE EHELOSIGKEIT

Einerseits wird sie begründet mit der Ehelosigkeit Christi und durch Paulus, die sie in besonderer Weise lobt und anderseits durch die totale Hingabe an seine Aufgabe, um nicht durch eine Frau und eine Familie abgelenkt zu werden, bzw. beeinträchtigt zu werden.

Auf diese Weise könnte sich der Priester ungehindert seinen Aufgaben in der Kirche widmen. (Totale Verfügbarkeit).

C.

BEGRÜNDUNG FÜR DIE EHE EINES PRIESTER

Es wird in der Bibel nirgends davon gesprochen, dass jeder, der ein geistliches Amt in der Kirche ausübt unverheiratet sein muss.

Dem Einzelnen bleibt es überlassen für welche Lebensform (Ehelos, verheiratet) er sich entscheiden möchte.

Es gibt keine allgemeingültige Forderung für die Ehelosigkeit im NT.

Sie wurde erst viele Jahrhunderte später (11.Jhd. n. Chr.) als allgemeingültiges Kirchengesetz aufgestellt.

Auch in späterer Folge wurde der Zölibat nicht wirklich eingehalten.

Selbst Päpste hatten ihre Konkubinen, bzw. Beziehungen zu Frauen, mit denen sie Kinder gezeugt haben.

Interessant ist der Hinweis, den Paulus über einen Bischof gegeben hat.

Hier wird von ihm ein Anforderungskatalog erstellt, den ein Bischof erfüllen soll, wenn er dieses Amt ausüben möchte.

 1. Timotheus 3, 1-7 (Bitte nachzulesen!)

Unter anderem sagte er über die Ehe:

"Ein Bischof aber soll untadelig sein, Mann einer einzigen Frau....einer, der seinem eigenen Hause (Familie) gut vorstehen kann und gehorsame Kinder hat...

Denn wenn jemand seinen eigenen Hause(Familie) nicht vorzustehen weiß, wie soll er für die Gemeinde Gottes versorgen."

Diese Hinweis wird gerne von der Kirche unterschlagen oder einfach negiert, weil er einfach nicht in das Konzept der allgemeingültigen Ehelosigkeit passt.

FAZIT:

a)

Nach dem neutestamentlichen Verständnis steht es dem Einzelnen frei seine Lebensweise selber auswählen zu dürfen.

b)

Die Ehelosigkeit ist keine Vorbedingung, um ein geistliches Amt ausüben zu dürfen.

c)

Dieses Ausschließlichkeitsprinzip wird durch das NT nicht gedeckt, sondern ist eine eigenmächtige Einführung der Kirche, die den Menschen nicht die selbstständige Wahl zubilligt.

Sie zwingt ihn in eine Lebensweise hinein, die nicht allgemein verpflichtend ist.

d)

Aus diesem Grund ist der ZWANGSZÖLIBAT abzulehnen, weil er keine Forderung des Evangeliums ist.

e)

Es soll jeder, der ein geistliches Amt ausüben möchte und dazu von Gott berufen worden ist, selbstständig wählen dürfen, ob er ehelos oder in einer ehelichen Gemeinschaft leben möchte.

Denn der Mensch hat nichts das Recht Regeln aufzustellen, die Gott dem Menschen nicht vorgelegt, bzw. abverlangt hat.

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Ja, es gab ihn

Heute gibt es bei manchen Historikern die Auffassung, dass die Figur Abraham eine "fiktive Person" wäre vergleichbar mit den Begründer Roms "Remolus" und "Romolus."

Auf diese Weise wird argumentiert, hätte man die Entstehung des Volkes Israels begründen wollen.

Nicht eine konkrete Person würde am Anfang der Geschichte Israels stehen, sondern nur eine fiktive Vorstellung, die man angeblich "Personifiziert" hätte.

WAS SPRICHT GEGEN DIE AUFFASSUNG, DASS ES ABRAHAM IN WIRKLICHKEIT NICHT GEGEBENEN HÄTTE?

Erstens:

Die sehr detaillierten geschichtlichen Angaben.

Zweitens:

Konkrete Hinweise auf Namen von Personen und Örtlichkeiten.

Drittens:

Spezifische Hinweise auf Ereignisse und Verhaltensweisen aus dieser Zeit.

Viertens:

Und alle weiteren Personen und geschichtlichen Ereignissen, die mit Abraham und mit seinen Nachkommen in Verbindung stehen.

Fünftens:

So entspricht z. B. die Josefsgeschichte keiner Fiktion, weil sie uns geschichtliche Details angibt, die nur Zeitgenossen wissen konnten, bzw. steht seine Person in enger Beziehung zu Jakob und Isaak.

Lange Zeit verstand man nicht, weshalb der Pharao, der nach Josef in Ägypten seine Herrschaft antrat, nichts von diesem Mann gewusst hat.

Aus diesem Grund wurde lange Zeit der geschichtliche Bericht über Josef als unwahr bezeichnet.

Das änderte sich schlagartig, als man entdeckte, dass Ägypten über hundert Jahre lang von einem Fremdvolk, den Hyksos, beherrscht worden ist.

Denn unter ihrer Herrschaft konnten sich auch die Nachkommen Abrahams im Land Gosen(Ägypten) ansiedeln und zu einem großen Volk herangewachsen.

Als jedoch wieder ein ägyptischer Pharao die Herrschaft übernahm und das Fremdvolk vertrieben werden konnte, richtete sich ihre tiefe Abneigung gegen Fremde, bzw. auch gegen das Volk Israel.

Wir erfahren aus der Bibel was der Pharao alles unternommen hat, um die hebräische Bevölkerung zu dezimieren, weil er Angst hatte, dass diese ihm diese vielleicht die Herrschaft streitig machen könnte.

(Das kommt uns doch sehr bekannt auch in unserer Zeit vor!)

Aus diesen geschichtlichen Zusammenhängen und Ereignissen können wir entnehmen, dass der Stammvater der 12 Stämme Israels keine Fiktion gewesen ist, sondern tatsächlich gelebt hat.

Sechstens:

Aber es gehört anscheinend seit über 150 Jahre zum guten Ton den Inhalt der Bibel immer wieder in Frage zu stellen, bzw. ihre Glaubwürdigkeit anzuzweifeln.

Tatsache ist viel mehr, dass durch die Archäologie sehr viele geschichtliche Angaben in der Bibel bestätigt werden konnten.

(Der bekannte Bestseller von WERNER KELLER "Und die Bibel hat doch recht" lieferte dazu ausgezeichnete Informationen).

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I.

MEHR ALS NUR EIN FEIERTAG

Das trifft eigentlich auch bei anderen Feiertagen zu, wo es vielen Leuten nicht mehr so sehr um den Inhalt geht, sondern hauptsächlich darum frei zu haben.

Nur heißt das aber nicht, dass deshalb das Gedenken an die Geburt Christi nicht mehr zeitgemäß wäre.

Denn die Geburt des Sohnes Gottes ist ein einmaliges und einzigartiges Ereignis in der Menschheitsgeschichte gewesen.

Viele sind sich seiner Bedeutung nicht mehr bewusst, weil sich entweder mit seiner Person überhaupt nicht beschäftigen haben oder einfach nur dem Säkularisierzungstrend unserer Zeit folgen.

II.

Denn Christus ist der von den Propheten des Alten Testamente angekündigte Erlöser der Menschheit auf den sie gewartet haben, weil Er dazu bestimmt ist sie aus der ausweglosen Lage ihrer Schuldhaftigkeit und des Todes zu befreien.

Johannes 1, 29; Johannes 3, 16

Ob Menschen nun achtlos oder gleichgültig an IHM vorbei gehen (aus welchen Gründen auch immer)ist dabei belanglos.

III.

ABLEHNUNG UND ZUSTIMMUNG VON ANFANG AN

Es ändert nichts daran, dass die Menschen Christus brauchen, wenn sie von ihrer Schuld vor Gott und vom Tod befreit werden wollen.

Schon zu Lebzeiten hat es Menschen gegeben, die Christus negiert oder sogar abgelehnt haben.

Aber zugleich hat es viele gegeben, die Ihn als den SOHN GOTTES und ERLÖSER erkannt(Johannes 6,69; Matthäus 16,16) und anerkannt haben.

Über diese beide Gruppen wird folgendes gesagt:

"Er war in der Welt, und die Welt ist durch Ihn gemacht; aber die Welt erkannte Ihn nicht. Er kam in sein Eigentum,; und die Seinen nahmen Ihn nicht auf(an.)"

Johannes 1, 10.11.

Daran hat sich bis heute nichts geändert und es betrifft alle jene, die fragen wozu man seiner Geburt heute noch gedenken soll, bzw. welche Relevanz dieser Mann heute noch für uns hat.

Aber da gibt es die andere Gruppe, die es auch bis heute gibt, die nicht achtlos oder gleichgültig an Christus vorbei gehen, weil sie erkannt haben, dass nur Er sie befreien kann.

Über diese wird folgendes gesagt:

"Wie viele Ihn aber aufnahmen(bis heute aufnehmen, annehmen), denen gab Er Macht; GOTTES KINDER zu werden, denen, die an seinen Namen glauben."(An Ihn als den Retter glauben.)

Johannes 1, 12

Und sein Name JESUS bedeutet Retter. Denn diesen Namen sollte Maria ihrem Sohn geben:

"Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen JESUS geben, denn Er wird sein Volk RETTEN von IHREN SÜNDEN."

Matthäus 1, 21

IV.

DAS GEBURTSFEST CHRISTI EIN ANSTOSS ZUM NACHDENKEN

Darum werden auch weiterhin viele seiner Geburt(Menschwerdung) gedenken und andere nicht.

Aber zugleich ist dieses Geburtsfest Christi ein Zeichen und ein erneuter Anstoß, über seine Bedeutung für unser Leben nach zu denken.

Und hinter all dem Weihnachtsrummel, Festessen und den Weihnachtsgeschenken Christus als unseren Retter zu erkennen, der Er durch seine Geburt und Menschwerdung für uns geworden ist.

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Aus der Bibel - 1. Moses 16, 1ff erfahren wir Konkretes von Hagar, ihrem Sohn Ismael und seinen Nachkommen.

A.

ISMAEL IST NICHT DER VERHEISSENE SOHN

Indem Sarai(die Frau des Abrahams) kein Kind bekommen konnte, schickte sie ihren Mann zur Hagar(ihrer Magd), die dann ein Kind bekommen hat.

Es war damals üblich sich auf diese Weise einen Nachkommen und Erben zu sichern, der für den weiteren Fortbestand der Familie sorgte. (Das geht aus babylonischen Quellen) hervor.)

Nur war Ismael nicht der "verheißene Sohn", den ihnen Gott(Jahwe) versprochen hatte.

B.

GOTTES BUND MIT ABRAHAM UND ISAAK ABER NICHT MIT ISMAEL

Diese Verheißung ging erst mit ISAAK in Erfüllung, der zum Stammvater des Volkes Israels wurde, aus dessen Nachkommen die 12 Stämme Israels entstanden sind (1. Moses 15, 1-6; 17, 1ff(Vers 17.18) und aus dem dann der verheißene MESSIAS gekommen ist (Römer 9, 4.5).

Über das Schicksal Ismaels wird folgendes angekündigt:

  1. Moses 17, 20:

"Und für Ismael habe ich dich auch erhört. Siehe, ich habe ihn gesegnet und will ihn fruchtbar machen. Zwölf Fürsten wird er zeugen, und ich will ihn zu einem großen Volk machen."

Doch den Bund hat Gott nicht mit Ismael, sondern mit Isaak geschlossen.

Vers 21:

"Aber meinen Bund will ich aufrichten mit ISAAK, den dir die Sarai gebären soll um diese Zeit im nächsten Jahr."

C.

NACHKOMMEN ISMAELS

Zwölf Fürsten sollte er als Nachkommen haben, durch die ein großes Volk(Araber) entstehen würde.

a)

Doch mit Ihnen hatte Gott weder einen Bund geschlossen,

b)

noch es zum Träger der Offenbarung und der Verheißung gemacht.

D.

MOHAMMEDS VERFÄLSCHUNG

Mohammed hat diese biblische Tatsache einfach negiert(verdreht) und die Bedeutung der Nachkommen Ismaels einfach umgedeutet und sie zur Trägerin der Verheißung und Offenbarung gemacht.

Darum wird von den Moslems bis heute behauptet, dass nicht ISAAK, sondern ISMAEL der verheißene Sohn wäre mit dem Gott eine Bund geschlossen hat.

Doch das widerspricht den klaren Aussagen der Thora und der gesamten Bibel.

Aus diesem Grund stellte Mohammed eine weitere falsche Behauptung auf, dass die Bibel verfälscht worden wäre und er von Allah berufen worden wäre die verfälschte Bibel wieder richtig zu stellen.

Diese Behauptung ist genauso falsch wie die andere!

Auf diese beiden FALSCHEN BEHAUPTUNGEN gründet sich bis heute der Islam, um auf diese Weise seine göttliche Sendung zu legitimieren, bzw. zu rechtfertigen.

Doch diese entsprechen nicht der Wahrheit(den Aussagen der Bibel), weil:

a)

ISMAEL weder der verheißene Sohn,

b)

noch der Stammvater des auserwählten Volkes und der Verheißung war.

Diese Erwählung und Verheißung bezog sich einzig uns allein auf die NACHKOMMEN ISAAKS und nicht auf die Nachkommen Ismaels.

Denn Gott hat das VOLK ISRAEL berufen und nicht die Nachkommen Ismaels.(Araber)

Doch durch CHRISTUS sind alle Menschen zum NEUEN BUND und zum VOLK GOTTES berufen, unabhängig von der Volkszugehörigkeit oder **Rasse.

E.

EIN BESTEHENDE KONFLIKT

Dieser bestehende Konflikt wird solange nicht beendet sein, solange nicht die Nachkommen Ismales(Araber) und der Islam die biblische Tatsachen anerkennen.

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Die Frage ist, von welchem Plan Du sprichst.

Über die Wissenschaft ist es nicht möglich die Absichten oder Pläne Gottes zu erfahren.

Darin liegt ja auch das Problem, bzw. die Begrenztheit der Wissenschaft begründet, indem sie uns sehr viel über das Wie(Wie funktioniert das? Woraus besteht es? usw.) aber uns nichts über das Warum und Wieso sagen kann.

Aus diesem Grund braucht auch der Mensch die Offenbarung Gottes, bzw. Informationen von Gott, durch die Er seine Absichten und Pläne den Menschen mitgeteilt hat.

"Denn Gott hat uns wissen lassen das Geheimnis seines Willens nach seinem Ratschluss, den Er zuvor in Christus gefasst hat."

Epheser 1, 9

Seinen Willen(Absichten) und Ratschluss hat Gott den Menschen mitgeteilt.

Ohne diesen Informationen werden die Menschen immer im Dunkeln(Unwissenheit) umher tasten und nicht erfahren können was der Sinn und Zweck des Ganzen sein soll, weil auch die klügsten Wissenschaftler darüber nichts aussagen können.

Dagegen erfahren wir durch seine Offenbarung woher wir kommen, wozu wir hier sind und was unser Lebensziel ist.

Niemand braucht deshalb über die Absichten und Pläne Gottes im Ungewissen bleiben, wenn er sich an seine Informationen hält.

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DIE VERÄNDERUNG DES BIBLISCHEN RUHETAGES

Aus der Bibel können wir entnehmen (2. Moses 20, 8-11; Markus 2, 27.28), dass der wöchentliche Ruhetag der Samstag ist. Auch in der Frühkirche wurde dieser Tag beibehalten.

Das hat sich aber im Laufe der Zeit verändert, indem der Auferstehungstag an Bedeutung gewonnen hat.

Dazu kam noch eine antijüdische Einstellung, die schon sehr frühzeitig (2.Jhd.) sichtbar wurde und zu dieser Veränderung beigetragen hat, um sich von den Juden zu unterscheiden.

Bis heute kann man das Argument hören: "Wir sind doch keine Juden", als wäre der biblische Ruhetag (Gedenktag an die Schöpfung) nur eine Angelegenheit für die Juden gewesen.

Kaiser Konstantin führte den Sonntag ein.

Erst durch Kaiser Konstantin (4. Jhd.) wurde der erste Tag der Woche, der Sonntag, als allgemeingültiger und verpflichtender Ruhetag im römischen Reich gesetzlich eingeführt. Auf diese Weise wurde der biblische Ruhetag endgültig durch den Sonntag verdrängt und ersetzt.

Doch im Laufe der Geschichte gab es immer wieder Menschen, die sich an diesem biblischen Gebot orientiert und auch eingehalten haben.

Was Mohammed und den Freitag anbelangt, so muss man festhalten, dass es bei den Moslem diesen Ruhetag nicht gibt.

Es wird wohl am Freitag Nachmittag die Moschee aufgesucht, doch kann man dabei nicht von einem Ruhetag nach jüdisch-christlichen Verständnis sprechen.

Auch hier ging es schließlich wieder darum sich sowohl von den Juden als auch von den Christen zu unterscheiden. Was ja im Islam besonders augenfällig ist. Denn schließlich braucht man ja auch Unterschiede, wenn man eine neue Religion gründen möchte. Wäre es nicht so bräuchte man sie auch nicht gründen!

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es von Christus her gesehen kein Grund gegeben hat das 4. Gebot des Ruhetag zu ändern.

Denn Er sagte unmissverständlich, "dass Er nicht gekommen sei, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben, bzw. zu verändern, sondern zu erfüllen."

Matthäus 5, 17.

Niemand kann sich dabei auf Christus berufen, sondern ausschließlich auf falsche Argumente, bzw. auf Bibeltexte(Paulus), die in falscher Weise erklärt werden.

Denn niemand kann aus der Bibel herauslesen, dass die 10 Gebote verändert worden wären. Im Gegenteil, so schreibt es Paulus in Römer 3, 31:

"Wie? Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir richten das Gesetz auf."

Denn die 10 Gebote, die zuerst auf Steintafeln geschrieben wurden sollen in das Herz der Menschen geschrieben werden.

Hebräer 10, 16:

"Das ist der Bund (neue Bund durch Christus) , den ich mit ihnen schließen will nach diesen Tagen, spricht Er: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn will ich es schreiben..."

Und eines dieser 10 Gebote beinhalten den Ruhetag, den Gott den Menschen gegeben hat, und dieser ist nicht der Freitag oder der Sonntag!

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A. DIE ENGSTEN ANGEHÖRIGEN

Zuerst wird es so sein, dass man seinen engsten Angehörigen vertraut, weil man diese in der Regel am besten kennen wird.

Man kann auch einem guten Freund oder eine guten Freundin vertrauen. Das hängt schließlich davon ab wie sich die betreffende Person einem gegenüber verhält.

B. WORAUF SICH VERTRAUEN GRÜNDET

Vertrauen gründet sich schließlich auf die Integrität und Glaubwürdigkeit einer Person, bzw. auf ihre Handlungs- und Verhaltensweise.

Deshalb ist es auch angebracht nicht zu schnell einer Person zu vertrauen, solange man sie nicht wirklich gut kennt.

Allzu oft sind Menschen zu schnell vertrauensselig und werden dann enttäuscht.

C. MENSCHEN IN DER ÖFFENTLICHKEIT - NIEMAND IST VOLLKOMMEN

Wenn es um Menschen in der Öffentlichkeit geht, ist es notwendig aufzupassen was sie sagen, was sie tun und ob sie darin auch glaubwürdig sind.

Wir müssen uns aber auch im klaren sein, dass niemand vollkommen ist und auch das Bild, welches wir uns von einer Person machen subjektiver Natur sein wird.

Tatsache ist, dass Menschen über eine Person völlig konträre Auffassungen und Vorstellungen haben können.

Für die einen ist sie vertrauenswürdig und für andere ist sie das wieder nicht.

D. EINFLUSS DER MEDIEN BEI DER MEINUNGSBILDUNG

Dabei dürfen wir nicht außer acht lassen welchen großen Einfluss heute die Medien bei der Meinugsbildung über eine Person haben. Sie können sehr wohl eine Person als vertrauenswürdig hinstellen und eine andere wieder nicht.

In diesem Zusammenhang ist es zu hinterfragen, ob die Menschen vor dreißig, vierzig oder fünfzig Jahre vertrauenswürdiger waren als heute.

E. VERÄNDERUNG IN DER BERICHTERSTATTUNG - AUFDECKUNGSJOURNALISMUS

Der große Unterschied zu damals besteht darin, das in der Vergangenheit nichts alles so schonungslos kritisiert und aufgedeckt wurde wie heute.

Als Beispiel möchte ich John F. Kennedy anführen. Damals wusste niemand in der Öffentlichkeit, dass er ein extremes Rückgradproblem hatte und auch mit verschiedenen Frauen sexuellen Kontakt hatte. Darüber wurde auch nichts berichtet.

In der Öffentlichkeit stand dieser Präsident als Saubermann dar. Und er besaß deshalb ein sehr großen Vertrauen in der amerikanischen Bevölkerung.

Heute wäre das durch den schonungslosen Aufdeckungsjournalismus nicht mehr möglich.

Dazu könnte man noch viele andere Beispiele anführen, wo die Öffentlichkeit nicht über die Verfehlungen bekannter Persönlichkeiten informiert worden ist.

F. EIN BESSERER RUF ALS ER WIRKLICH WAR

Darum hatten diese Leute in der Öffentlichkeit einen sehr guten Ruf, obwohl sie eigentlich aufgrund ihres Verhaltens gar nicht besessen haben.

Aber indem wir heute sehr schnell und auch sehr ausführlich über eine Person informiert werden, wird es dadurch weitaus schwieriger sein die Vertrauenswürdigkeit einer Person zu vermitteln, bzw. aufrecht zu erhalten.

G. NIEMAND IST 100% IG

Wir müssen uns bewusst sein, dass jeder Mensch Positives und Negatives hat und niemand wird deshalb als 100%iger Saubermann dastehen können.

Mit dieser Situation (Relativität einer Person)gilt es in richtiger Weise umzugehen, sonst werden wir schließlich überhaupt niemanden mehr vertrauen können

Indem wir selber nicht 100%ig sind, können wir diese auch nicht von anderen erwarten. Denn auch andere müssen mit unserer Mangelhaftigkeit leben.

Darum wird es auch heute Menschen in der Öffentlichkeit geben, denn wir Vertrauen können, trotz ihrer Mängel, die sie haben mögen(werden).

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Eigentlich kann man im Hinduismus nicht von einer Erlösung sprechen, weil dieser Begriff nicht angebracht ist.

Aufgrund der Reinkarnationsvorstellung geht es darum vom Rad der Wiedergeburten befreit zu werden.

Dieses wird wiederum bedingt einerseits durch die "Begierde" und andererseits von einem angeblichen "Karamgesetz". (Schlechtes Karma führt zu Krankheiten, Unglücksfällen, Leid und verzögert die eigene "geistige Weiterentwicklung und kann nur auf der physischen Ebene erfahren werden").

Weil diese geistige Entwicklung nicht in einem Leben zum Ziel, d. h. zur Befreiung führt, sind eben viele Leben (Leidenswege)notwendig.

Erst wenn die Begierde (schlechte Karma)völlig überwunden wird (durch eigenes Bemühen, Meditation, bestimmter Praktiken usw.), kann das "göttliche Selbst" oder "Etwas" = transzentale Bewusstsein (nicht vergleichbar mit dem Seelenverständnis in der griechischen Philosophie) das Rad der Wiedergeburten verlassen.

Auch das Jenseits gibt es in dieser Form nicht.

Im Gegensatz zum Buddhismus kann eine Hinduist die Hilfe der Götter in Anspruch nehmen, damit das Rad der Wiedergeburten verkürzt wird, um schließlich in die große Weltseele einzugehen

Im Buddhismus dagegen ist der Mensch völlig allein auf sich gestellt und kann auch keine Hilfe von niemand erwarten. (Befreiung durch sich selbst!)

Es ist in diesem Rahmen nicht möglich auf das

vielfältige,

komplizierte,

religiöse

und philosophische Gedankengebäude einzugehen,

weil es einfach zum umfangreich ist, um es hier in Kürze erklären zu können.

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Worauf Du mit der tiefenpsychologischen Auslegung anspielst ist mir nicht klar, weil nämlich die Bedeutung der Gleichnisse in Markus 4 sowieso erklärt werden.

Es ist deshalb überhaupt nicht notwendig zur Erklärung der Gleichnisse eine weitere Erklärung(sei sie nun psychologisch oder anderer Natur) hinzu zu fügen.

Denn auf diese Weise wird die Aussage der Gleichnisse einfach verändert. Und das kann nicht der Sinn und Zweck sein, dass man aus heutige Sicht aus dem Text etwas herauslesen möchte, was überhaupt nicht drinnen steht.

Überhaupt besteht bei Drewermann das Grundproblem, dass er die Bibel verpsychologisieren möchte. Wir können bei dem Bibeltext nicht von einem Ansatz ausgehen, der in ihr nicht enthalten ist.

So besteht allgemein das Problem, dass jeweils vom ausgehenden Zeitgeist der Bibeltext versucht wird zu erklären. Dabei wird aber übersehen, dass

der biblische Sinngehalt,

der biblische Kontext

und innere Zusammenhang

für die Texterklärung von entscheidender Bedeutung ist. D.h. dass sich der Text selber auslegt.

Wenn diese grundlegenden Prinzipien außer acht gelassen werden wird dem Text Gewalt angetan, bzw. jeder liest dann das aus dem Text heraus, was ihm als angebracht erscheint.

Es ist leicht erkennbar, dass das Alte Testament durch das Neue Testament erklärt wird.

Deshalb finden wir viele alttestamentliche Stellen im NT zitiert und auch erklärt.

Diese Tatsache wird auch von vielen nicht beachtet, indem das NT völlig vom AT abgekoppelt wird das dann zu völlig falschen Erklärungen führt.

Schon der große Kirchenvater Augustinus war sich dieser wichtigen Tatsache bewusst, indem er folgendes über das AT und NT sagte:

"Das Neue liegt im Alten verborgen, und das Alte ist im Neuen offen."

Jesus befand sich deshalb in Übereinstimmung mit dem AT und hat an vielen Stellen die Bedeutung des AT erklärt.

Deshalb kann der Inhalt der Bibel nicht mit irgendeiner heutigen Brille, sei sie nun

psychologisch,

philosophisch,

anthropologisch,

soziologisch,

ideologisch usw.

erklärt, sondern einzig uns allein von ihrem Gesamtinhalt her erklärt werden.

Indem also Christus selber die Erklärung seiner Gleichnisse gegeben hat bedarf es deshalb keiner weiteren Erklärung!

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SCHUTZ UND HILFE FINDEN WIR NUR BEI GOTT

Schutzheilige gibt es nicht, die uns helfen könnten.

Der Einzige, bei dem wir Hilfe und Schutz finden, ist Gott.

Dazu einige biblische Hinweise:

Psalm 18, 3

Psalm 23, 1ff.

Psalm 28, 7

Psalm 52, 10

Psalm 118, 6

Psalm 146, 5

Sprüche 3, 5

Matthäus 7, 7-10

Johannes 14, 1.

Wir sollen uns in allen Dingen auf Christus verlassen, weil Er unser Erlöser und Fürsprecher bei Gott ist.

Matthäus 11, 28

Hebräer 4, 14-16; 2, 17.18

Nirgendwo finden wir in der Bibel einen Hinweis darüber, dass wir uns an Verstorbene um Hilfe und Schutz wenden sollen, weil diese uns nicht helfen können.

WIE KAM ES ZU DEN SCHUTZHEILIGEN IN DER KIRCHE?

Bei den Römer gab es die Schutzgötter, für die es in den Heimen einen besonderen Altar gab, auf dem ihnen z. B. Weihrauchopfer dargebracht wurde.

Auf diese Weise wollte man sich den Schutz dieser Götter versichern.

Nachdem das Heidentum durch das Christentum verdrängt wurde übernahmen später Heilige(Menschen, die besondere Glaubenstaten vollbracht hatten oder zu Märtyrer geworden sind und deshalb besonders verehrt wurden) diese Funktion.

Statt den Schutzgötter wurden jetzt diese Heiligen um Hilfe und Schutz angerufen, weil man glaubte, dass sie durch ihre besonderen Verdienste bereits in der Gegenwart Gottes befinden würden.

So entstand im Laufe der Jahrhunderte eine lange Liste von Heiligen, die dann für die verschiedensten Berufsgruppen zuständig waren.

Diese Vorstellung von den Schutzheiligen ist in der Bibel nicht zu finden, und dass diese sich bereits vor der Wiederkunft Christi im Himmel befinden würden. Das widerspricht der allgemeinen Totenauferstehung, die erst beim zweiten Kommen Christi stattfinden wird.

Darauf wird im NT immer wieder hingewiesen. Bitte nachzulesen z. B. in 1. Thessalonicher 4, 13-18.

DIE GLAUBENSZEUGEN WARTEN AUF IHRE VOLLENDUNG

Das einzige was diese Verstorbenen für uns sein können ist ihr Glaubensvorbild, so wie es auch jene sind, die in Hebräer 11, 1ff beschrieben werden.

Doch niemand kam deshalb auf die Idee diese Glaubensvorbilder um Hilfe und Schutz anzurufen, weil sie alle noch nicht die Vollendung(Auferstehung) erlebt haben.

"Diese alle haben durch den Glauben Gottes Zeugnis empfangen und doch nicht erlangt, was verheißen war; weil Gott etwas Besseres für "UNS" vorgesehen hat; DENN SIE SOLLTEN NICHT OHNE UNS VOLLENDET werden."

Alle diese Glaubenszeugen haben die Vollendung noch nicht erlangt, weil es die Auferstehung noch nicht gegeben hat. Und genau dasselbe trifft auch auf alle Glaubenszeugen der letzten 2000 Jahre zu.

Sie alle warten in ihren Gräbern auf die Auferstehung. Darum ist es auch nicht möglich sie um Hilfe und Schutz anzurufen. Denn diese finden wir einzig und allein bei Gott und bei Jesus Christus, weil Er unser Fürsprecher beim Vater ist.

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Eigentlich ist die Reaktion des Pastors nicht verständlich und auch nicht richtig gewesen. Denn er hätte Dir eine klare Antworte geben müssen warum das NT nicht weiter geschrieben wurde.

A. DER GRUND FÜR DAS ALTE TESTAMENT

Das Alte Testament hatte genauso einen Anfang und eine Ende wie das NT.

Im AT finden wir die Erlösung der Menschheit angekündigt.

Als Träger dieser Erlösungsgeschichte wurde das Volk Israel dazu berufen die Offenbarungen Gottes aufzuschreiben und sie von einer Generation auf die nächste weiter zu geben.

In Zentrum dieser Heilsgeschichte stand die Ankündigung des Erlösers, der mit seinem Kommen die Vorhersagen des AT erfüllt hatte Lukas 24, 25-27; Apostelgeschichte 2, 22.23.

Seine Aufgabe bestand darin die Menschen von der Sünde(schuldhaften Verhalten) und vom Tode zu befreien.

Dazu einer der prophetischer Hinweise des Jesaja 53, 1-10 über den kommenden Erlöser, der sein Leben für die Erlösung der Menschen geben würde.

Diese Vorhersagen des AT wurden durch Christus erfüllt Johannes 1, 19; 3, 16.

B. DER GRUND FÜR DAS NEUE TESTAMENT

Der Grund dafür, dass das NT geschrieben wurde besteht darin, dass der angekündigte Messias nun gekommen war und das von den Menschen, die damals gelebt haben z. B. die Apostel sowohl mündlich als auch schriftlich bezeugt und bestätigt wurde.

So hatte Johannes den Sinn und Zweck folgendermaßen begründet - Kapitel 20, 30.31:

"Noch viele andere Zeichen tat Christus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der CHRISTUS ist, der SOHN GOTTES, und damit ihr durch den GLAUBEN das LEBEN habt in seinem NAMEN."

Da haben wir die Antwort warum die Evangelien und auch alle anderen Bücher, bzw. Briefe geschrieben worden sind.

Zu bezeugen, dass Christus der Christus, d.h. der Erlöser ist, durch den die Menschen das ewige Leben finden können.

Somit ist das NT die Quelle der Information über den gekommenen Messias, die es jeder nachkommenden Generation ermöglicht Kenntnis über den Erlöser zu erhalten und so zum Vertrauen zu Christus zu finden.

MIT DEN APOSTELN UND ZEITZEUGEN HÖRT DAS NT AUF

Mit ihrer Niederschrift über den gekommenen Erlöser, bzw. des Evangeliums hat damit das NT sein Ende gefunden, weil ja die späteren Menschen, die keine Zeugen dieser Geschehnisse gewesen sind auch darüber nichts schreiben konnten.

Darum wurde auch nichts mehr weiter geschrieben, denn was hätte sie schreiben sollen, wenn sie selber nicht dabei gewesen sind.

Somit stellt das NT die Bestätigung des AT dar und erklärt auch zugleich die Bedeutung des AT.

DAS NT STELLT DAS UNVERÄNDERLICHE URZEUGNIS DAR

Dieses Urzeugnis durch die Apostel und Zeitzeugen stellt das Glaubensfundament des christlichen Glaubens dar, das weder ergänzt oder erweitert werden kann und darf.

Leider sind ja in späterer Zeit immer wieder Menschen aufgetreten, die behauptet haben, dass dem NT etwas fehlen würde, bzw. dass der Text verändert worden wäre.

Auf diese Weise wurde in späterer Zeit immer wieder versucht den biblischen Text zu verändern oder ihn seinen eigenen Vorstellungen anzupassen. (Welche bekannte Personen das versucht haben wäre ein eigenes Thema für sich.) Was aber nie gelungen ist!

ZUSAMMENFASSUNG:

Das NT hat deshalb seinen Abschluss gefunden, weil durch die Augenzeugen und Zeitzeugen alles Wesentliche über Christus gesagt und erklärt wurde.

So finden wir viele Texte aus dem AT, die im NT erklärt werden.

Aus diesem Grund darf dem URZEUGNIS weder etwas hinzugefügt noch weggenommen werden, damit nicht auf diese Weise sein Inhalt verfälscht wird.

Die vielen Handschriftenfunde über das NT(über 5000) bestätigen den neutestamentlichen Text, dass dieser während der vergangenen fast 2000 Jahre nicht verändert worden ist.

Mit dem NT werden wir in die Lage versetzt genauso wie die Menschen damals zu erfahren wer Christus für uns ist und welche existenzielle Bedeutung Er für jeden Menschen hat.

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@ 1. Die wechselvolle Geschichte Israels.

Im Zentrum des AT steht die wechselvolle Geschichte des Volkes Israels und seine Befreiung aus Ägypten.

Es dient zugleich als Beispiel für die Befreiung des Menschen von seiner Schuld und vom Tod, die durch Christus ermöglicht wurde.

@ Im Gegensatz dazu besteht die neutestamentliche Gemeinde nicht mehr nur aus Juden, sondern auch aus den sogenannten "Heiden", bzw. zusammengesetzt aus den verschiedensten Nationalitäten und Volksgruppen. (Das ist ein wesentlicher Unterschied zum AT.)

@ 2. Tieropfer - Opfer Christi.

Ein weiterer wesentlicher Unterschied bestand darin auf welche Weise der Mensch Vergebung für seine Sünden gefunden hat.

Im AT war es von einem Tieropfer abhängig, welches den Tempel, - Opfer und Priesterdienst notwendig machte.

Dieses Opfer war ein Beispiel für das Opfer Christi, durch dessen Tod der Mensch mit Gott versöhnt werden kann. Deshalb wir Er auch als das LAMM GOTTES bezeichnet. Johannes 1, 29. Christus hat die Sünden der Welt auf sich genommen.

Sein Kommen als Erlöser der Menschen wurde bereits durch das AT(Propheten) angekündigt.(Z.B. Jesaja 53, 1-10)

Mit seinem einmaligen OPFERTOD ist auch der Tempel-, Opfer- und Priesterdienst damit hinfällig geworden, weil dieser Dienst nicht mehr notwendig gewesen ist.

Aus diesem Grund gibt es im Unterschied zum AT auch keinen Priesterdienst mehr, der im NT auch nicht mehr zu finden ist.

@ 3. Zusammenfassung:

a) Hauptsächlich bestand das Volk Gottes des AT aus Juden(Israeliten). Die Männer mussten als Zeichen der Zugehörigkeit zum Volk Gottes(Bundeszeichen) beschnitten werden.

Im Gegensatz dazu bestand die neutestamentliche Gemeinde aus Angehörigen verschiedenster Länder, Kulturen und Rassen. Durch den Glauben an Christus und durch die Taufe wurde man in die christliche Gemeinschaft aufgenommen. Die Beschneidung war deshalb nicht mehr notwendig.

b) Der neutestamentliche Opfer- und Priesterdienst fand seine Erfüllung im Opfer Christi. Dadurch wurde der Opfer- u. Priesterdienst beendet, weil er nicht mehr notwendig war.

Das sind die wesentlichen Unterschiede zw. dem AT und NT. Natürlich gibt es noch weitere, aber es reicht hier nicht der Platz aus, um alle Unterschiede hier anzuführen.

@ 3. Die unveränderlichen 10 Gebote.

Was jedoch gleich geblieben ist sind die 10 Gebote. Jedoch wurden ihre Bedeutung durch Christus(sein Leben) auf eine ganz neue Weise den Menschen vermittelt. (Aber auch das wäre bereits wieder ein eigenes Thema.)

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@ 1. Aus der Apostelgeschichte erfahren wir, dass die Juden die Christen als Erste verfolgt und auch getötet haben.

@ Apostelgeschichte 5, 17ff: Die Apostel werden ins Gefängnis geworfen, kommen aber wieder frei.

@ Apostelgeschichte 6, 8-15; 8, 1ff: Stepahnus kommt vor den Hohen Rat und wird dann gesteinigt.

@ Apostelgeschichte 8, 1ff: Saulus(der spätere Paulus) verfolgte die Christen. "Er aber suchte die Gemeinde zu zerstören."

@ Apostelgeschichte 12, 1ff: Herodes Agrippa ließ Jakobus, den Bruder des Johannes, durch das Schwert töten.

Petrus wurde ins Gefängnis gesperrt, aber durch einen Engel wurde er befreit.

@ Apostelgeschichte 16, 22ff: Der Stadtrichter ließ Paulus und Silas mit Stöcke schlagen und ins Gefängnis einsperren.

@ Apostelgeschichte 17, 1ff: Jason und einige andere wurden vom erregten Volk zu den Oberen der Stadt geschleift aber später wieder freigelassen.

@ Apostelgeschichte 21; 22; 23: Paulus wird in Jerusalem verhaftet. Ein Mordanschlag wird gegen Ihn geplant, er konnte aber vereitelt werden.

Letztlich wird Paulus nach Cäsarea und später nach Rom gebracht, wo er dann den Märtyrertod gestorben ist. Dem Petrus ist es nicht anders ergangen, auch er wurde in Rom hingerichtet.

@ 2. Wir können also sehen, dass bereits in den ersten Jahrzehnten die Christen verfolgt, eingesperrt, geschlagen und getötet wurden.

@ 3. Das hat sich dann später in den verschiedenen Teilen des römischen Reiches fortgesetzt. Diese immer wieder aufflammenden Verfolgungen endeten erst 313 n. Chr. unter Kaiser Konstantin, der das Toleranzedikt von Mailand erlassen hat.

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@ 1. Mit dem Anwachsen der buddhistischen Ordensgemeinschaften kam es zu Spannungen und Auseinandersetzungen um LEHRINHALTE.

@ 2. Um das 2. Jhd. v. Chr. bildeten sich zwei Hauptgruppierungen heraus. Auf der einen Seite standen diejenigen Schulen, die mit dem gemeinsamen Oberbegriff "Sthaviravada" (Schule der Alten) bezeichnet werden. Die noch heute existierende Schule der"Theravada" beruft sich auf diese Tradition.

Die "Schule der Alten" nimmt für sich in Anspruch, die ursprüngliche Lehre des Buddhas zu bewahren.

@ 3. Die "Mahasamghika" sahen im Gegensatz zur Mehrheit im Buddha ein übernatürliches Wesen(was Buddha niemals beansprucht hat) "lokottata" und gestanden im eine Präexistenz zu.

Sie übernahmen auch Vorstellungen der Volksreligionen und räumten den Laien eine größere Rolle ein.

Aus ihnen hat sich vermutlich das sogenannte "große Fahrzeug" , "Mahayana" , entwickelt, das aber keine einzelne Schule war, sondern eine Strömung, die ganz neue Akzente setzte.

Insbesondere lag das Schwergewicht sei seinen Anhängern nicht mehr länger darauf, den nach dieser Ansicht "egoistischen Weg der Selbsterlösung" als Mönch zu folgen, sondern für die Befreiung aller Wesen zu arbeiten.

@ 4. Ordensspaltung. Die meisten Schulrichtungen sind im 2. und 3. Jhd. v. Chr. nach dem Tod Buddhas entstanden. Über den Hergang ist sich die Tradition aber nicht einig. Offenbar führten in erster Linie Fragen der mönchischen Lebenspraxis zu Spaltung der Gemeinde, so dass in den einzelnen Landesteilen unterschiedliches Ordensrecht (vinaya) gültig war.

Neben dem Ordensrecht der Theravadins auf Sri Lanka und in Südostasien sind heute noch folgende Regelwerke von Bedeutung:

@ a) das nordindische Mulasarvastivadins, welches vom tibetischen Buddhismus übernommen wurde,

@ b) sowie der Vinaya der Dharmaguptakas, der sich besonders in China verbreitet hatte.

@ 5. Der tantrische Buddhismus mit dem Dharani-Kult und verwandten rituell-meditativen Techniken setzte ab dem 3. Jhd. v. Chr. ein.

Stand zunächst die Abwehr irdischer Probleme und Nöte im Vordergrund, so versteht sich sich diese Richtung ab dem 7. Jhd. n. Chr. auch als Heilsweg und wird nun häufig "Vajrayana" (Diamantenfahrzeug) genannt; ihre an Einweihungen gebundene Praxis der Selbst-Identifikation mit überweltlichen, oft Furcht erregend gedachten Gottheiten soll den Gläubigen schneller zur Buddhaschaft führen als der in den Sutras aufgezeigte langwierige Weg.

@ 6. Der Tibetische Buddhismus vertritt das "Diamantenfahrzeug" Vajaraya, der eine spätere Entwicklungsstufe des Buddhismus ist.

In ihr finden wir eine Synthese unterschiedlicher Elemente der buddhistischen Lehre. Die Besonderheit ist der religiöse Meister "Lama". (15. Jhd. n. Chr.). Auf ihr beruht die im Westen geprägte Bezeichnung "Lamaismus". Sie übertrugen die verschiedenen Lehr- und Ritualtraditionen auf ihre Schüler.

Die letzten der vier Hauptorden gehen auf den Reformator der Kloster- und Mönchsdisziplin Tsongkhapa(13157-1419 n. Chr.) zurück.

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@ 1. Mit Christus ist der Höhepunkt der Offenbarung Gottes erreicht worden. Mit Ihm sind alle Vorhersagen, die sich auf den Erlöser bezogen haben, in Erfüllung gegangen. Durch Ihn ist die angekündigte Erlösung des Menschen (Jesaja 53, 1-10) durch seinen Opfertod ermöglicht worden.

@ 2. Aus diesem Grund hat Christus auch keinen weiteren bedeutsamen Propheten angekündigt, der in irgendeiner Form weitere oder neue Wahrheiten bringen würde.

@ 3. Daraus ergibt sich die Konsequenz, dass alle späteren aufgetretenen angeblichen Propheten nicht von Gott gesandt wurden, sondern dass sie das in eigenmächtiger Weise getan haben, bzw. vom Gegenspieler Gottes ins Spiel gebracht wurden(werden), um die Menschen von der vorhandenen göttlichen Wahrheit abzulenken oder diese mit anderen Vorstellungen zu vermischen.

@ 4. Ein wesentliches Merkmal dieser falschen Propheten besteht darin, dass sie mit der Behauptung auftreten, sie wären von Gott berufen worden, um die bisherige göttliche Offenbarung, die angeblich verfälscht, bzw. verändert worden wäre, wieder herzustellen oder von Irrtümern zu reinigen.Damit stellen sie die Bibel in Frage, um so ihre angebliche göttliche Berufung zu rechtfertigen.

@ 5. Mit dieser falschen Behauptung wird es ihnen möglich Vorstellungen und Ideen einfließen zu lassen, die es aber in der ursprünglichen Offenbarung nicht gegeben hat.

a) Sie verdrehen biblischen Aussagen,

b) verändern fundamentale biblische Lehren

c) oder fügen der Bibel verkehrte Gedanken hinzu, die in ihr nicht zu finden sind.

@ 6. Weil die Gefahr so groß ist hat Christus, aber auch die biblischen Schreiber vor falschen Propheten eindringlich gewarnt, die kommen werden, um die Menschen zu verwirren und sie von der Offenbarung Gottes weg zu bringen. Es gibt eine Anzahl von Texten, die darauf hinweisen.

@ Matthäus 24, 4.5: "Seht zu, dass euch niemand verführe. Denn es werden viele kommen unter meinen Namen und sagen: Ich bin der Christus, und sie werden viele verführen."

@ Matthäus 24, 11: "Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen."

@ 2. Petrus 2, 1: "Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch sein werden falsche Lehrer, die verderbliche Irrlehren einführen und verleugnen den Herrn, der sie erkauft hat..."

@ 7. Und einer der größten falschen Propheten, der in der Geschichte aufgetreten ist ist der, der behauptet hat, dass Christus weder der SOHN GOTTES noch der ERLÖSER der MENSCHHEIT wäre. Er wäre auch am Kreuz nicht gestorben.

Damit hat er viele Menschen von der Wahrheit weggeführt und sie verführt. Sie aber glaube, dass er ihnen die Wahrheit gebracht hätte. Damit haben sich die Worte Jesu und die des Petrus erfüllt!

@ 8. Es ist deshalb egal mit welchen Argumenten, besonderen Fähigkeiten oder mit anderen beeindruckenden Eigenschaften jemand auftreten mag und diese sogar noch auf Gott zurückführt, wenn er zugleich den Inhalt der Bibel in Frage stellt und behauptet, er müsse diese korrigieren oder ergänzen. Damit offenbart er sich eindeutig als falscher Prophet.

@ 9. Weil die Bibel der einzige Schutz ist, um zw. Wahrheit und Lüge unterscheiden zu können, wird sie auch immer wieder auf das heftigste angegriffen, kritisiert und ihr Inhalt in Frage gestellt. (Was an den vielen Beiträgen zu sehen ist!).

Darum lieben falsche Propheten und Irrlehrer die Bibel nicht, weil sie sie als Betrüger entlarvt.

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@ 1. Die Frage ist immer: Was ist real und was nicht!

So kommt die Wissenschaft und erklärt uns mit ihren Methoden(Experimente, Untersuchungen, Tests usw.) was sie Realität ist. Nur ist das wirklich die gesamte Wirklichkeit, die sie mit ihren Möglichkeiten erfassen kann?

@ 2. Wir stoßen deshalb mit unserer Realitätsvorstellung immer wieder an Grenzen, weil es Dinge gibt, die man rational(wissenschaftlich) nicht erklären kann.

So muss auch diese wissenschaftlich Realität nicht die ganze Wirklichkeit sein und damit eine Scheinrealität aufbauen, die es in dieser Form nicht wirklich gibt.

@ 3. Darum kann auch diese Frage nicht einfach beantwortet werden: Was ist Scheinwelt und was ist die Absolutheit Realität(Wirklichkeit), weil wir sie nicht kennen, noch erfassen können.

@ 4. Deshalb ist vieles von dem, was wir als Realität annehmen tatsächlich auf GLAUBEN gegründet. Aus diesem Grund wird auch der Begriff Realität falsch verwendet, weil wir im Grunde genommen unsere Realität auf Annahmen aufbauen, bzw. glauben, dass das die Realität ist.

@ 5. So werfen sich dann die Menschen gegenseitig vor, dass jeweils andere in einer Scheinwelt leben würde, sich selber als Realist betrachtet. Als Beweis wird dann die Vernunft angeführt, weil diese in der Lage wäre zw. Realität und Scheinwelt zu unterscheiden.

So kann es ohne weiters möglich sein, dass derjenige, der sich angeblich in einer Scheinwelt befindet(in den Augen des anderen), der Realität näher sein kann, als der, der glaubt ein Realist zu sein.

@ 6. Es mag das, was ich jetzt geschrieben haben etwas Verwirrend(für manche unlogisch) sein. Aber ich habe nur versucht aufzuzeigen, dass es nicht einfach ist zw. Scheinwelt und angeblicher Realität(subjektiv) wirklich immer unterscheiden zu können, weil das letztlich immer vom jeweiligen Betrachter abhängig ist und was für Realität, bzw. Scheinwelt ist.

Für den einen ist die Scheinwelt seine Realität und für den anderen ist es genau das Gegenteil!

Um wirklich herauszufinden, was Realität und Scheinwelt in letzter Konsequenz sind, bräuchten wir einen absolute Kenntnis über die Wirklichkeit.

Nur wo wäre diese zu finden? Was ist die absolute Wirklichkeit? Ich könnte jetzt darauf eine Antwort geben.

Doch diese würde sofort wieder in Frage gestellt werden, weil diese für den anderen eben nicht die absolute Wirklichkeit darstellt und er würde sie wieder der Scheinwelt/Illusion zuordnen, weil er von einem anderen Realitätsverständnis ausgeht!

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@ Eigentlich feiern Moslems am Freitag nichts, bzw. halten sie auch keinen Ruhetag im Sinne des Juden- und Christentums. (2. Moses 20, 8-11)

@ Dieser Tag ist kein Feiertag(im jüdisch/christlichen Sinne), sondern nur in Saudi-Arabien bleiben die Geschäfte einen halben Tag geschlossen.

@ Der Freitag ist ein Tag der Zusammenkunft, an dem das Freitagsgebet verrichtet wird und das geschieht am frühen Nachmittag.

Das Freitagsgebet zeichnet sich dadurch aus, dass vor dem eigentlichen Gebet(Sala) eine Predigt(Chutba) durch einen Prediger(das ist in der Regel ein Imam) gehalten wird.

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@ 1. KEIN EINMISCHEN IN DIE TAGESPOLITIK

Es ist bestimmt nicht die Aufgabe der Kirchen sich in die Tagespolitik einzumischen, weil sie es in umgekehrter Weise auch nicht wünschen, dass sich der Staat in die Belange der Kirchen einmischt. Wir haben es ja vor einiger Zeit gesehen, wie sich die Bundeskanzlerin gegenüber dem Papst kritisch geäußert hat, welche Reaktion das von Seiten der Kirche ausgelöst hat.

@ 2. DEM BEISPIEL JESU FOLGEN.

Wenn wir vom Verhalten Jesu ausgehen, können wir sehen wie Er in der Öffentlichkeit gewirkt hat. Er hat sich nicht in die Politik der Römer oder des Hohen Rates eingemischt, sondern Er hat die Menschen unabhängig von ihrer politischen Position, auf die Grundwerte menschlichen Verhaltens hingewiesen. Denn diese sind für alle gleich, egal welcher politischen Richtung sie auch auch angehören mögen. Und auch aufgezeigt welche Verantwortung sie gegenüber ihren Mitmenschen haben.

Je größer dieser Verantwortung ist, um so mehr wird Gott diese Menschen auch zu Rechenschaft ziehen.

Ein wesentlicher Punkt in dieser Haltung Jesu war, dass Er auch den Menschen bewusst gemacht hat, dass es bei Gott kein Ansehen der Person, noch irgendeiner Form Privilegien geben würde.

@ Niemand kann glauben, dass er aufgrund seiner gesellschaftlichen Position Privilegien oder Sonderrechte bei Gott haben würde, weil die Grundlage der Gerechtigkeit und ihrer Beurteilung für alle gleich ist.

@ 3. VERURTEILUNG VON MENSCHLICHER SCHEINHEILIGKEIT UND HEUCHELEI.

Er scheute sich auch nicht die menschliche Heuchelei und religiöse Scheinheiligkeit anzuprangern. Das war auch einer der Gründe warum Er von den geistlichen und politischen Führern gehasst wurde.

@ 4. DIE SCHWACHEN SCHÜTZEN.

Zugleich stellte Er sich schützend vor die Schwachen, verteidigte sie und machte bewusst, dass nicht die gesellschaftliche oder die soziale Stellung entscheidend ist, sondern die Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit des Menschen bei Gott zählt, und dass die Selbstgerechte Haltung der Menschen bei Gott auf das schärfste verurteilt wird. Aber der Mensch, der seine Verfehlungen erkennt und von Herzen bemüht ist sein Leben zu ändern, bei Gott Vergebung und ungeteilte Hilfe findet.

@ 5. DER AUFRICHTIGE FINDET HILFE.

Darum sagte Jesus unmissverständlich: DEM AUFRICHTEN MENSCHEN WIRD ES GELINGEN, DEM UNEHRLICHEN DAGEGEN NICHT," weil Gott keinen Kompromiss mit der Ungerechtigkeit eingeht und niemand glauben darf, dass er Gott täuschen, bzw. manipulieren kann.

@ 6. GLAUBWÜRDIGKEIT DURCH VORBILD.

Das ist also vielmehr als sich die Tagespolitik einzumischen, sondern verlangt von den Vertretern des Christentums moralische Kompetenz und Glaubwürdigkeit, indem sie mit gutem Beispiel vorangehen und nicht Wein predigen und Wasser trinken.

Deshalb liegt die Stärke des Christentums nicht in den religiösen Ritualen, Zeremonien und schönen Reden, sondern in ihrem glaubwürdigen Handeln für die Wahrheit und für die Gerechtigkeit. Das geht also weit über das hinaus, was jede Tagespolitik anbelangt!!!!

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@ Es ist alles das, was der Mensch über Gott stellt, bzw. an seine Stelle setzt.

D.h. man "ersetzt" Gott, seine Offenbarung, seinen Heilsweg durch etwas anders.

Das können hoch geistige Dinge sein wie:

eine andere Religion,

die Philosophie,

Ideologien

die Wissenschaft usw.

Aber auch, dass sich der Mensch selber an die Stelle Gottes setzt(Gottkaiser, Gottkönige, Diktatoren, Religionsführer usw) indem sie ihre Ansprüche, Forderungen oder Vorstellungen über Gott stellen. Indem sie Glauben, Gehorsam und Unterwerfung fordern.

@ Ein weiterer Bereich sind dann:

das GELD,

der ERFOLG,

der GEWINN,

die MACHT,

der GENUSS,

die LUSTBEFRIEDIGUNG(Hedonismus) usw.

die zum obersten Lebensprinzip erhoben werden, an denen sich der Mensch orientiert, bzw. die sein Denken und Handeln bestimmen.

Im PRINZIP kann also alles im Leben eines Menschen zu einer ERSATZRELIGION werde, indem das WAHRE von etwas FALSCHEN verdrängt, bzw. ersetzt wird.

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A. Dieser Text scheint tatsächlich widersprüchlich zu sein, denn es sieht nämlich so aus, als würde von vornherein feststehen, wer auserwählt ist, um an der königlichen Hochzeit teilnehmen zu dürfen.

Wenn das so wäre, dann könnte der Mensch keine persönliche Entscheidung treffen, ob er daran teilnehmen möchte oder nicht.

Auch die Geschichte, die Jesus vorher erzählt hat würde keinen Sinn ergeben. Sie würde sogar im Widerspruch zu dem stehen, was Er dann am Schluss gesagt hat.

B. Wozu sendet aber der König seine Diener aus, um die Leute auf die Straße einzuladen, damit sie zur Hochzeit kommen?

Eigentlich hätten die Diener Namen und Adressen mit haben müssen, um nur jene einzuladen, die der König zuvor sorgfältig ausgewählt hat, die an seiner Hochzeit teilnehmen dürfen. Doch das hat aber der König nicht getan.

C. Normaler Weine geschieht es doch so, dass zur Hochzeit nur jene Leute zur Hochzeitsmahl kommen dürfen, die zuvor ausgewählt und eingeladen wurden.

Als Erkennungszeichen bekommt dann jeder, der kommt, etwas zum Anstecken, damit jeder weiß wer zur Hochzeitsgesellschaft gehört und wer nicht.

D. Wir stellen im ersten Teil der Geschichte fest, dass die Diener ausgesandt wurden, um die bereits eingeladen Gäste von zu Hause abzuholen. Doch diese wollen aber nicht kommen. Jeder hat irgend eine andere Ausrede, die er als Entschuldigung vorbringt, warum er nicht kommen kann.

E. Aufgrund dieser Situation werden die Diener noch einmal ausgesandt nun "wahllos" die Leute auf der Straße einzuladen, die aber dann auch gerne kommen.

F. Wir haben es hier also mit zwei unterschiedlichen Gästen zu tun:

a) Die erste Gruppe zählten zu bestimmte Gäste, die eingeladen wurden, die aber nicht bereit waren zu kommen. Sie haben die Diener angegriffen und einige von ihnen sogar getötet.

b) Die zweite Gruppe wurde dann wahllos eingeladen("ladet ein, wen ihr findet Böse und Gute"), und die Leute(dieser bunt zusammen gewürfelter Haufen) sind dann im Gegensatz zu den anderen Gästen gekommen.

Diese Leute müssen dann alle, damit sie auch in den Festrahmen gepasst haben, eine besondere Kleidung erhalten haben. Doch einer, der dabei war, hatte diese Kleidung nicht angehabt und wurde deshalb hinausgeworfen.

WAS WOLLTE CHRISTUS MIT DIESER GESCHICHTE DEN LEUTEN FÜR EINE BOTSCHAFT VERMITTELN?

Fortsetzung folgt!

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@ Es wird dafür kein bestimmter geographischer Ort angegeben.

In Matthäus 24 wird darauf hingewiesen, dass Er weder unsichtbar(Vorstellung der ZJ) noch an einen bestimmten Ort kommen wird, sondern dass Er in Macht und Herrlichkeit mit allen seinen Engeln kommen wird.

Alle Menschen werden sein Kommen sehen. Jesus selber hat davor gewarnt, wenn Menschen die falsche Behauptungen aufstellen werden:

"Siehe, ich habe es euch vorhergesagt: Wenn sie also zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der WÜSTE!, so geht nicht hinaus; siehe er ist drinnen im Haus! so GLAUBT ES NICHT! Denn wie der BLITZ ausgeht vom OSTEN und leuchtet bis zum WESTEN, so wird auch das Kommen des Menschensohn sein. Dann werden wehklagen alle Völker auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit."

Und weiters heißt es, "dass Er seine Engel senden wird, die werden dann auf der ganzen Erde die Gläubigen sammeln und sie Ihm entgegen führen". Vers 31.

Das ist der Jüngste Tag, an dem die Toten aller Zeitalter von den Toten auferstehen werden und die noch lebenden Gläubigen werden verwandeltet werden. 1. Thessalonicher 4, 15-18.

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@ Was hat sich durch Christus geändert?

@ 1. KEINE TIEROPFER SIND MEHR NÖTIG.

Der alttestamentliche Tempel- Opfer- und Priesterdienst haben durch Ihn ihr ENDE gefunden.

@ Im AT hat der Mensch die Versöhnung durch das Tieropfer erlangt. Es war ein Hinweis auf das wahre Opfer Christi.

@ 2. DAS PRINZIP DER ERLÖSUNG IST GLEICH.

Die Grundlage der Erlösung war dieselbe, das STELLVERTRETENDE OPFER für die SÜNDEN des Menschen, das an Stelle des Menschen sterben musste.

@ Doch diese Opfer, so lesen wir im Hebräerbrief, konnten die Sünden nicht wegnehmen, sondern sie waren nur ein Beispiel (Schatten) für die Wirklichkeit, die ihre Erfüllung in Christus fand. Johannes 1, 29 "Christus das Lamm Gottes, welches die Sünden der Welt trägt."

@ Deshalb hat das nichts mit Bequemlichkeit zu tun, dass es diese Opfer nicht mehr gibt, sondern weil diese den Menschen nicht wirklich von seiner Schuld befreien konnten.

@ 3. DAS VERTRAUEN DER WEG ZUR ERLÖSUNG.

Erlangt hat der Mensch seine Befreiung von seiner Schuld darin, dass er im VERTRAUEN diesen OPFER gebracht hat, bzw. im Neuen Bund das OPFER JESU im VERTRAUEN für sich in Anspruch nicht.

Durch das Vertrauen(Glauben) bringen wir zum Ausdruck, dass wir Glauben durch Christus von unserer Schuld befreit zu werden.

@ 4. EIN NEUES LEBEN MIT CHRISTUS - EIN WACHSTUMSPROZESS.

Doch es geht dabei nicht nur um die Sündenvergebung, sondern auch um ein neues Leben mit Christus/Gott.

2. Korinther 5, 12: "Ist jemand in Christus, so ist er eine neuer Mensch geworden; das Alte ist vergangen, sie Neues ist geworden."

@ Das bedeutet jetzt nicht, dass der Mensch von einem Tag zum anderen ein vollkommener Mensch geworden wäre, sondern sich in einem Lernprozess befindet, durch das sein Leben verändert wird.

Darum sagte Jesus: "Lernt von mir." Von Ihm sollen wir lernen in Liebe zu handeln und das geht natürlich nicht von heute auf morgen.

@ Genauso wenig eine Frucht am Baum von einem Tag zum anderen reif sein wird, genauso wenig wird der Mensch in ganz kurzer Zeit genauso handeln wie Christus. Das ist ein stetiger Wachstumsprozess, so wie ein Frucht Zeit zum Wachsen und Reifen braucht.

Welche Eigenschaften heranreifen sollen wird in Galater 5, 22 gezeigt.

@ 5. DAS GEHEIMNIS DER ERLÖSUNG OFFENBART

Das große Geheimnis der Erlösung, welches im Opfer- und Tempeldienst noch verborgen war wurde offenbar durch das KOMMEN des SOHNES GOTTES. Darauf weist Petrus in seinem ersten Brief hin. 1. Petrus 1, 1o-12.

In allen Religionen wird doch letztlich ein Weg der Erlösung gesucht und so mancher Weg wurde auch den Menschen vorgelegt, was glauben und tun müssten.

Doch bis Christus hin war dieser Erlösungsweg noch nicht wirklich offenbar und den Menschen auch nicht verständlich. Aber mit Christus ist dieses Geheimnis gelüftet worden.

Das ist auch der Grund weshalb auch allen Menschen, unabhängig von Kultur, Religion oder Rasse das Evangelium mitgeteilt werden soll und dass ihnen bewusst gemacht wird, dass es nur eine einzige Möglichkeit gibt von Sünde und Tod befreit zu werden. Apostelgeschichte 4, 12.

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@ Das Wort "Amen" bedeutet: "So sei es," "so geschehe es".

@ Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass durch Ihn alles das geschieht, was Gott dem Menschen verheißen(versprochen) hat, bzw. weil Er dazu in der Lage ist.

@ Das kommt auch in der Bezeichnung "treuer Zeuge" zum Ausdruck. Denn was Er vor alle Welt von Gott und von der Erlösung bezeugt hat ist wahr und zuverlässig.

@ Darum ist Christus weder ein Scharlatan(Betrüger) noch ein Wunschgebilde, wie viele immer wieder behaupten, sondern der wahrhaftige treue Zeuge, auf dessen Wort wir uns 100%zig verlassen dürfen. Und alles, was Er uns versprochen hat über unsere Erlösung wird Er erfüllen.

@ Das wird noch mit der letzten Formulierung in diesem Vers bestärkt: Er ist die "Ursache", der "Ursprung" der "Anfang der Schöpfung." So wie schon einmal alles durch Ihn geschaffen wurde Johannes 1, 1-3.14; Kolosser 1, 16 wird Er auch in der Zukunft diese Schöpfung neu machen. Offenbarung 21, 1- 5: "Siehe, ich mache alles neu!"

@ "Amen, so wird es geschehene"!

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@ Wenn Menschen sich so negativ verhalten, dann verdienen sie auch nicht Christen genannt zu werden. Denn wenn sich die Leute in ihrem Verhalten nicht an Christus orientieren, dann sind sie auch keine Christen.

@ Es zeigt leider nur, dass zwischen der Selbstbezeichnung Christ und dem Verhalten eine große Diskrepanz besteht. Deshalb reicht auch ein Traditionschristentum nicht aus, um ein wirklicher Christ zu sein.

@ Darum ist es traurig und beschämend, wenn sich Christen so unchristlich verhalten.

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@ 1. Grundlegendes:

@ 1. BEGRIFFSVERWENDUNG.

@ Es wird die Formulierung "Schöpfungstheorie" nicht verwendet, sondern "Schöpfungsgeschichte" oder "Schöpfungszeugnis".

In der Bibel wird die Schöpfung nicht als eine Theorie angesehen(eine Möglichkeit), so wie das bei der Evolution der Fall ist, die als Evolutionstheorie bezeichnet wird, sondern als ein Ereignis, durch das alles entstanden ist. Dieses Geschehen wird bezeugt und wird in keinerlei weise in Frage gestellt.

So wie Gott bezeugt wird, wird auch die Schöpfung bezeugt! Sie ist eine Realität, ohne die es nichts geben würde.

@ 2. ZWEI SCHÖPFUNGSGESCHICHTEN

@ Es wird seit der kritischen Textforschung von zwei Schöpfungszeugnissen gesprochen, die von unterschiedlichen Quellen (Quellentheorie) ausgehen und sogar eine Zeitangabe fixieren.

@ Grundlegend wird Moses als Autor abgelehnt und stattdessen wird:

@ a) die erste Schöpfungsgeschichte 1. Moses 1, 1- 2,4 als Priesterschrift bezeichnet, die angeblich zur Zeit des babylonischen Exils entstanden wäre.

@ b) Die zweite, die ältere 1. Moses 2, 4-25; 3, dem sogenannten Jahweisten in die frühe Königszeit datiert.

@ Einer der Begründungen für die Zeit des Exils beruht in der These, weil der Verlust des Tempels einen neuen religiöses Schwerpunkt gebraucht hätte, nämlich den Sabbat als Ersatz, der ja in 1. Moses 2, 1-4 erwähnt wird. Deshalb wird das als wichtiges Argument für diese Zeit der Abfassung angesehen.

@ Diese These vom Sabbat ist eine künstliche Konstruktion, die nämlich dazu führen würde, dass zw. dem 14. Jhd. und dem 6. Jhd. v. Chr. der Sabbat in der jüdischen Geschichte überhaupt keine Rolle gespielt hätte. Nicht durch die Gesetzgebung am Sinai wäre bereits der Sabbat vorhanden gewesen, sondern erst, weil der Tempel zerstört wurde. Diese Begründung ist weder in der THORA noch in den weiteren Schriften des AT zu finden.

Denn nämlich der Tempel, die gesamten Opfer- und Priestervorschriften hängen ganz eng mit dem Dekalog zusammen, als die Grundlage der Gerechtigkeit. Wegen der Übertretung dieser 10 Gebote ist ja auch der Opferdienst notwendig gewesen. Denn ohne dem DEKALOG, konnte der Mensch auch nicht vor Gott schuldig werden, bzw. wäre damit jeder Tempel-, Priester- und Opferdienst nicht notwendig gewesen.

@ Denn die dafür bestimmten Festtage wurde genauso als Sabbat bezeichnet, wie der wöchentliche Ruhetag. Deshalb widerspricht diese These des schon seit Jahrhunderte praktizierten Tempel-, Priester- und Opferdienstes.

@ Darum ist die Verlagerung von 1. Moses 1, 1- 2,4 in die späte Zeit des Exils absurd und widerspricht der jüdischen Geschichte.

Fortsetzung!

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@ 1. Warum wird Christus mit dem Löwe aus Juda verglichen?

Das hängt mit der Frage zusammen: Wer ist würdig das Buch aufzutun, das mit sieben Siegel versiegelt ist?

Und dann gibt einer der Ältesten zur Antwort: "Siehe, es hat überwunden der LÖWE aus dem STAMME JUDA, die WURZEL DAVIDS, aufzutun das BUCH und seine SIEBEN SIEGEL."

Dieses Bild vom Löwen wird zum ersten Mal in 1. Moses 49, 9. 10. erwähnt, wo Juda(eine der zwölf Stämme Israels) mit einem "jungen Löwen" verglichen wird. Aus diesem Stamm würde in ferner Zukunft ein HELD kommen, der die Herrschaft (Zepter, Stab) innehaben wird, dem die Völker anhangen werden.

@ Christus kam aus diesem Stamm Juda Hebräer 7, 14: "Denn es ist ja offenbar, dass unser HERR aus JUDA hervorgegangen ist..." Und Er ist der Held, seinen ersten großen Sieg bereits über die Sünde am Kreuz errungen hat. Er ist zugleich auch "das Lamm Gottes, welches der Welt Sünde trägt". Johannes 1, 29.

@ In der Regel siegt ein Herrscher über seine Feinde mit Waffengewalt. Ihm steht eine Armee zur Verfügung, um seine Macht und Absichten durchzusetzen.

@ Im Gegensatz dazu kam Christus in unsere Welt, um seinen größten Feind, seiner Widersacher, Satan, der die Sünde und den Tod des Menschen verursacht hat zu besiegen.

@ In Johannes 8, 44 hat den Menschen zu Fall gebracht und dadurch die Beziehung des Menschen zu Gott zerstört hat.

@ Seitdem stand die Sünde zw. Gott und dem Menschen, die er aber selber nicht beseitigen(aus der Welt schaffen) konnte. Ein Schuldiger kann nicht selber seine Schuld tilgen, sondern wird zur Rechenschaft gezogen und bestraft. Diese Strafe bedeutete für den Menschen den Tod!!

@ Und diese offene Schuld, die nun vorhanden war, konnte nur ein SCHULDLOSER, der ohne Sünde ist, auf sich nehmen. Die Übernahme der Schuld bedeutete aber zugleich für den Betreffenden, dass er auch die Konsequenzen, d.h. die Strafe auf sich nehmen musste, den Tod. Diese Übernahme der Schuld, wurde bereits vom Propheten Jesaja angekündigt. Jesaja 53, 4.5: " Aber er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünden willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf Ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt."

@ Jesus hat diesen Kampf um des Menschen willen auf sich genommen, um ihn aus seiner Schuld und von seinem Tod zu befreien.

@ 2. Er kämpfte dabei symbolisch wie ein Löwe um den Menschen. In diesem Kampf wendete Er selber keine Gewalt an, sondern wurde selber gewalttätig behandelt, die letztlich seinen Tod zur Folge hatte.

@ Seine Gewaltlosigkeit wird mit dem , welches zur Schlachtbank geführt wird und dabei keinen Widerstand geleistet hat. Auf diese Situation hat Jesaja 53, 7.8 schon viele Jahrhunderte zuvor hingewiesen: "Als Er gemartert ward, litt Er doch willig und tat nicht seinen Mund auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat Er seinen Mund nicht auf. Denn Er ist aus dem Land der Lebendigen weggerissen(seinen Tod), da Er für die Missetat meines Volkes litt."@ Diesen ersten großen Sieg, den Er bereist gewonnen hat, ist die Voraussetzung dafür, dass d der endgültige Sieg möglich geworden ist und die ursprüngliche Herrschaft Gottes über unsere Welt wieder hergestellt werden wird. Dann werden alle Völker wieder in Gerechtigkeit und Frieden unter seiner Herrschaft stehen.

@ Dann wird der LÖWE aus JUDA - Jesus Christus als Herr aller Herren - die irdischen Mächte beenden, die soviel Ungerechtigkeit und Leid in allen den vielen Jahrtausenden über die Menschen gebracht haben.

@ 3. Was hat der Löwe aus Juda-Jesus Christus- bereits überwunden?

Die SÜNDE und den Tod!

@ Deshalb ist der Löwe aus Jude, das Lamm Gottes als einziger würdig das Buch mit den sieben Siegeln zu öffnen und die Welt in ihren ursprünglich Zustand zurückzuführen, wo es keine Sünde und keinen Tod mehr gegeben wird.

@ Denn das ist das große Ziel des Heilsplanes Gottes für uns Menschen und für unsere Welt erreicht.

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@ Diese Spannung besteht deshalb weil auf beiden Seiten die Dinge vermischt werden. Einerseits lassen sich so manche Wissenschaftler zu Äußerungen hinreißen, indem sie mit scheinbaren wissenschaftlichen Argumenten den Glauben an Gott als absurd und als überholt betrachten(hinstellen). Damit machen sie in Wirklichkeit keine wissenschaftliche, sondern eine Weltanschauungsaussage. Wie das z. B. von Dawkins gemacht wird.(Eindimensionale Weltbetrachtung!)

@ Denn es ist die Aufgabe der Wissenschaft die Natur, ihren Aufbau, ihre Strukturen, ihre Zusammenhänge und ihre Entwicklung zu erforschen und in keinerlei weise Aussage über Gott zu machen.

Wenn sie es dennoch macht hat sie den Boden der Wissenschaft verlassen!

@ Anderseits wird von religiöser Seite der Fehler gemacht, dass sie wiederum religiöse Überzeugung mit wissenschaftlichen Argumenten vermischt.

@ Es muss uns klar sein, dass weder die Wissenschaft noch die Religion in der Lage sind die allumfassende Wahrheit vermitteln zu können.("Unser Wissen ist Stückwerk." 1. Korinther 13,9). Deshalb kann die Wissenschaft keine Erklärung für oder gegen Gott abgehen, genauso wenig kann die Religion eine absolute Aussage über die Natur machen.

@ Deshalb ist jeder Erklärungsmonpolismus auf beiden Seiten Fehl am Platz, sondern es bedarf eines Erklärungspluralismus, weil keine Disziplinen in der Lage sind eine allumfassende Welterklärung abzugeben.

@ Allein mit chemischen Formeln und physikalischen Gesetzen kann die Welt nicht erklärt werden. Genauso wenig kann das die Religion. Sondern sie ergänzen einander, weil jede einen anderen Zugang hat zur Welt hat.

@ Deshalb ist es grundlegend falsch, wenn die Wissenschaft die Religion verketzert, und umgekehrt die Religion die Wissenschaft. Denn jede eindimensionale Weltbetrachtung(Erklärung) ist zum Scheitern verurteilt und engt den Erkenntnishorizont ein und macht letztlich blind für eine größere und umfassender Wahrheits- und Erklärungsfindung.

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@ Die "Wiedergeburt" gibt es auch im Christentum. Nur wird darunter etwas anders verstanden. Unter der Wiedergeburt wird die innere Erneuerung des Menschen durch den Heiligen Geist verstanden.

So spricht das Neue Testament von der Wiedergeburt durch Wasser(Taufe) und Heiligen Geist.

@ Jedoch die fernöstliche Vorstellung im Hinduismus und im Buddhismus von der buchstäblichen und oftmaligen Wiedergeburt des Menschen, kennt die Bibel jedoch nicht.

@ Sie spricht von einem Leben und anschließend vom des Tod des Menschen. Die Auferstehung von den Toten geschieht dann bei der Wiederkunft Christi.

@ Zugleich ist es ein Wunschgedanke jener Leute, die gerne beweisen wollen, dass auch im Christentum der Reinkarnationsgedanke, sowie im Buddhismus, vorhanden gewesen wäre. Nur widerspricht es dem biblischen Menschenbild und dem Erlösungsverständnis durch Christus. Denn der Mensch besitzt keinen unsterblichen Kern, sondern er wurde durch die Sünde in seiner Gesamtheit dem Tod unterworfen und kann nur durch die Erlösungstat Christus von seinem sündhaften und sterblichen Zustand befreit werden.

Denn ohne Christus gibt es für den Menschen keine Unsterblichkeit.

Deshalb hat es zu keinem Zeitpunkt im Christentums die Vorstellung der Reinkarnation gegeben.

@ Dass es natürlich schon in den ersten Jahrhunderten Leute gegeben hat, die versucht haben das Christentum mit der Reinkarnation zu verbinden ist bekannt, doch im Christentum selber ist dieser Gedanke niemals vorhanden gewesen, aus den bereits genannten Gründen.

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@ 1. Die Vergebung ist keine Automatik, sondern sie hängt davon ab, dass der Mensch seinen begangenen Fehler erkennt und dann auch sein Verhalten ändert.

Es heißt ja: "Wer seine Sünde bekennt und läßt, dem wird es gelingen."

@ 2. Darum wird der Mensch auch aufgefordert seine Einstellung und sein Verhalten(Handeln) zu ändern.

Das bezeichnet die Bibel mit Metanoia = Sinnesänderung.

@ Wenn ein Mensch weiterhin bedenkenlos den selben Fehler begeht, ohne sich dabei zu ändern, ist auch jede Vergebung sinnlos.

@ 3. Der Sinn der Vergebung besteht nicht darin, dass der Mensch bedenkenlos weiterhin seine Fehler begeht, sondern dass er sich ändert.**

@ Vergebung ist eine neue Chance, bzw. einen Schlussstrich hinter seinem verkehrten Verhalten ziehen zu können. Wenn das aber nicht der Fall ist, ist der Mensch weder aufrichtig zu sich selber, weil er sein Verhalten nicht als falsch erkennt, noch zu Gott, weil er Ihm nur ein Lippenbekenntnis geht, ohne es wirklich ernst zu meinen.

@ 4. Ein Schuldbekenntnis ohne wirklich innerer Einsicht zur Änderung bringt dem Menschen nichts. Deshalb ist die Vergebung an das Bekenntnis/Einsicht und Veränderung gebunden und wie bereits erwähnt wurde keine Automatik!

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@ Wie alt die Erde wirklich ist weiß niemand. Das hohe angenommene Alter gründet sich auf verschieden Thesen.

@ Doch wie z. B. die Meeresablagerungen zeigen kann das Alter nicht so hoch sein wie behauptet wird.

@ Z.B. In welchem Zeitraum sind mächtige fossile Riffe tatsächlich entstanden? Sind diese geologischen Formationen tatsächlich durch biologisches Wachstum langsam entstanden oder schnell als anorganische Formation?

@ Die Hunderte von Metern mächtigen und sich über viele Kilometer erstreckenden, in der Literatur als fossile Riffe interpretierten Massenkalkzüge des Rheinischen Schiffergebirges beurteilt der kritische Fachmann Julis Spriestersbach anders: "In diesen unverwitterten Kalken sind die "Schichtfugen" meistens wie mit einem Messer geschnitten und die Schichtflächen erscheinen wie glatt gehobelt. Eine TATSACHE, die einer RIFFBILDUNG widerspricht."

@ Der einzige echte Riffkörper lag am Ende der Aggertalsperre bei Bredenbruch. Das vermeintliche Riff zeigt keine miteinander verwachsenen Kolonien, sondern im GEGENTEIL gewaltsam AUFEINANDER GEPRESSTE SCHICHTUNGEN.

@ Entsprechend auch in MITTELSCHWEDEN, ENGLAND oder in den ALPEN vorkommende FORMATIONEN aus dem ERDALTERTUM werden als an ORT und STELLE(autochton) gewachsen angesehen - eine FEHLINTERPRETATION.

@ Für die Bildung dieser RIFFE sollen Millionen Jahre benötigt worden sein.

@ In diesen und anderen Fällen handelt es sich jedoch um ANORGANISCH entstandenen"FASERKALIT", der durchaus OPTISCH einem "BIOLOGISCH"(organisch) gewachsenen RIFFGERÜST ähnelt, weil die KALZITSCHICHTEN des GESTEINS durchdringen und im ANBRUCH vernetzt sind.

@ Die ANORGANISCHE BILDUNG dieser ANGEBLICHEN KORALLEN und SCHICHTKORALLEN läuft im Gegensatz zur BIOLOGISCHEN sehr schnell ab.

@ FAZIT: Diese uralten, angeblich langsam autochthon(am Fundort) gewachsenen Riffe, wurden innerhalb sehr KURZER ZEIT durch GROSSE WASSERMASSEN unter KATASTROPHISCHEN UMSTÄNDEN anorganisch geschüttet.

@ Anderseits enthalten die 400 Millionen Jahre(!) alten KALKGESTEINE aus dem ERDALTERTUM (Silur u. Davon) durchaus ECHTE KORALLEN, die jedoch NIRGENDS an ORT und STELLE GEWACHSEN sind.

@ Diese ABLAGERUNGEN stellen KURZFRISTIG GESCHÜTTETE FOSSILGESTEIN einer "SINTFLUT" dar, die naturgemäß jene VORSINTFLUTLICHEN MARINEN LEBEWESEN enthalten.

@ Das sind nur einige Beispiele, die zeigen auf welche Weise ein hohes angenommene Alter entsteht, indem Schichten, Ablagerungen usw. auf eine bestimmte Weise interpretiert werden, damit eine lange ERDGESCHICHTE bewiesen werden soll, damit es auch in die gesamte EVOLUTIUONSVORSTELLUNG hineinpasst.

Doch wie die Erklärungen gezeigt haben, sind diese Schichten und Ablagerungen nicht in einem langen Zeitraum, sondern tatsächlich in einem kurzen Zeitraum entstanden.

@ Es reicht leider hier nicht der Platz aus, um auf die vielen anderen Gegenbeweise hinzuweisen, die uns ein viel kürzeres Erdalter zeigen, als immer wieder behauptet wird.

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@ Der höchste Gott der Ägypter war der SONNENGOTT RA.

Die Sonne, als das mächtigste Gestirn am Himmel, verkörperte die höchste Gottheit, die verehrt wurde.

@ Eine umfangreiche Priesterschaft sorgte für den religiösen Kult, der im Leben der Ägypter eine ganz wichtige Rolle spielte.

@ Das ganze Leben wurde von der Religion bestimmt, im Gegensatz zu heute.

@ Der Pharao war die Verkörperung des Sonnengottes auf Erden. Von ihm leitete er seine Autorität und Macht ab.

@ Ihm schuldeten die Menschen göttliche Verehrung und absoluten Gehorsam.

@ Er galt als Unsterblich, deshalb wurde auch sein Körper durch eine besondere Konservierung erhalten, um so dem Pharao ein Weiterleben zu ermöglichen.

@ Deshalb wurden ihm auch viele Dinge aus dem täglichen Leben in das Grab ( die Grabkammern) mitgegeben.

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@ Was Du hier über den Abendmahlsgottesdienst schriebst ist sowieso absurd, denn seine Bedeutung liegt doch darin an den Opfertod Christi zu gedenken.

Jesus sagte doch: Tut das doch zu meinem Gedächtnis!"

@ Jeder, der Christus als seinen Retter angenommen hat darf zum Gedenken, was Er für mich getan hat, das Abendmahl einnehmen.

@ Wenn die Leute das nicht machen, dann muss man sich fragen, ob sie Christus als ihren persönlichen Erlöser angenommen haben.

@ Die ZJ werden dafür wieder einer ihrer falschen Behauptungen vorbringen und sich dabei auf die Aussage des Paulus berufen, der geschrieben hat, dass man sich vorher prüfen soll. 1. Korinther 11, 27-29.

Dabei muss hier beachtet werden in welchem Zusammenhang Paulus das geschrieben hat. Dazu ist es notwendig den Abschnitt vorher zu lesen von Verse 17-22.

@ Hier geht es um Spaltungen und um das lieblose Verhalten in der Gemeinde.

@ Bevor also die Gläubigen das Abendmahl feiern, sollen sie diese verkehrten Dinge bereinigen.

@ Denselben Gedanken finden wir auch bei Christus.

@ Er sagte: Bevor du in den Tempel gehst ist es notwendig, dass du dich mit deinem Bruder versöhnst und dann komme und opfere deine Gabe.Matthäus 5, 22-25.

@ Es ist als unsinnig in den Tempel(früher) oder in den Gottesdienst zu gehen, wenn in deinem Leben etwas nicht in Ordnung ist. Zuvor ist es notwendig die Sache zu bereinigen.

@ Wenn das geschehen ist, gibt es keinen Grund nicht daran teilzunehmen, bzw. Brot und Wein zu sich zu nehmen.

@ Hier haben die ZJ wieder einmal etwas falsch verstanden, außer dass alle, die daran teilnehmen, nicht in Ordnung sind. Aber dann bräuchten sie nach der Aussage Jesu, überhaupt nicht kommen, solange es ein Problem in ihrem Leben gibt.

@ Deshalb brauchst Du keine Bedenken zu haben, wenn Du schon am Abendmahl teilnimmst, Brot und Wein einzunehmen. Du kannst ihnen dann auch die nötige Antwort geben.

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@ 1. Ist eine Anzahl von Personen, die als soziale Gruppe miteinander verknüpft ist.

@ 2. Die sich an einer bestimmten Gesellschaftsform(en) orientieren.

Z. B.

@ Demokratisch,

@ Pluralistisch,

@ Kapitalistisch,

@ Feudalistisch,

@ Atheistisch,

@ Islamistisch usw.

@ 3. Was eine Gesellschaft ausmacht hängt davon ab an welchen Werten und Vorstellungen sie sich orientiert.

@ Wenn es in ihr zu großen Gegensätzen kommt führt das unweigerlich zu Konflikten. Dann hängt es davon ab auf welche Art und Weise diese Unterschiede bewältigt werden.

@ Davon hängt letztlich das Schicksal einer Gesellschaft ab, wofür sie sich entscheidet, bzw. welche positiven oder negativen Folgen es für sie gibt.

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@ Man könnte sie als eine "persönliche Weltanschauung" bezeichnen.

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  1. Einer Heiligsprechung geht ein langer Prozess (Untersuchung) voraus, in der das herausragende**Leben und Wirken** eines Menschen geprüft wird.

  2. Die erste Stufe ist dabei die Seligsprechung bis dieser Prozess letztlich zur Heiligsprechung führt.

  3. Vor allem waren es in der vorconstantischen Zeit die Märtyrer, die in besonderer Weise als Glaubensvorbilder verehrt worden sind.

  4. In diesem Zusammenhang ist es notwendig auf das Heiligenverständnis hinzuweisen, dass im Laufe der Jahrhunderte einen Wandel durchgemacht hat.

  5. DIE URSPRÜNGLICHE BEDEUTUNG.

Ursprünglich wurden alle Gläubigen, die durch Christus Erlösung gefunden haben als Heilige und Geliebte Gottes bezeichnet.

Als Beweis dafür einige Bibeltexte.

@ Römer 1, 7; 12,13; Epheser 4, 12; Kolosser 3,12; Offenbarung 13,10.

Nach diesem Verständnis wurden alle Gläubigen als "Heilige" bezeichnet und wurde noch nicht auf eine exklusive Gruppe (Verstorbene) innerhalb der christlichen Kirche bezogen.

@ Erst durch die Veränderung des Heilgenverständnisses wurde der Begriff Heiliger immer mehr auf besondere Menschen, wie bereist erwähnt, für Märtyrer angewendet.

@ Dazu kommt noch ein weiterer Aspekt, dass diese spätere exklusiv Gruppe von Menschen nicht nur als Heilige bezeichnet wurden, sondern von Gott das Privileg erhalten haben sollen, schon Vorzeitig in die Gegenwart Gottes gekommen zu sein. Deshalb wäre es auch möglich sie um Hilfe anzurufen.

So ist im Laufe der Jahrhunderte ein riesiger HEILIGEN KATALOG entstanden, im dem genau aufgelistet wird welcher Heiliger wofür zuständig ist.

@ Alle diese Vorstellungen haben mit dem Verständnis über die Heiligen überhaupt nichts zu tun.

Fassen wir deshalb zusammen:

@ Der Begriff "Heiliger" wird im NT für alle Gläubige ohne Ausnahme verwendet.

@ Er wird auch nicht für eine exklusive Gruppe innerhalb der christlichen Kirche verwendet.

@ Der Begriff Heiliger wird immer für Lebende verwendet.

@ Es gibt auch aufgrund der christlichen Hoffnung keine exklusive Gruppe, die schon Vorzeitig sich in der Gegenwart Gottes befinden würde. Hebräer 11, 39.40

@ Deshalb können auch keine verstorbenen Heiligen als Helfer angerufen werden. Der Einzige, der uns in der Gegenwart Gottes helfen kann ist Jesus Christus, als Fürsprecher und Vermittler.

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  1. Der wohl wichtigste Punkt im Leben Luther war, dass er erkannt hat, dass der Mensch nicht durch irgendwelche persönlichen Leistung sich das ewige Leben verdienen kann, sondern dass das nur durch Jesus Christus möglich ist.

  2. Denn lange Zeit war er der Auffassung, aufgrund seiner religiösen Erziehung und seines Theologiestudium, dass der Mensch durch die verschiedensten Werke, Bußübungen usw., die die Kirche den Menschen vorgelegt hatte, sich die Liebe Gottes und das ewige Leben verdienen zu müssen.

  3. Diese befreiende Erkenntnis führte ihn eigentlich zur Reformierung des christlichen Glaubens, der durch sehr viele falsche religiöse Vorstellung und Praktiken verfälscht worden ist.

  4. Das veranlasste ihn dazu unbiblische Lehren, Vorstellung und Praktiken abzuschaffen, die der Bibel widersprochen haben.

Zwei bekannte Aussagen sind für Luther und die Reformation von größter Wichtigkeit geworden:

  1. SOLA SCRIPTURA = Allein die Schrift(Bibel).

  2. SOLA FIDE = Allein durch den Glauben.

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  1. Luthers Gottesbild war geprägt von der kath. Kirche, die Gott als strafenden und zürnenden Gott immer hingestellt hat.

Mit dieser Angst vor Gott hat die Kirche ein gutes Geschäft gemacht, um so leichter an das Geld der Leute zu kommen.

  1. Die Ablassbriefe des Papstes, die von Tetzel überall um Geld angeboten wurden, um sich die Fegefeuequallen zu ersparen, sind ein Beispiel dafür.

  2. Luther wäre tatsächlich fast an diesem falschen Gottesverständnis der Kirche zerbrochen, wenn er nicht im Römerbrief den gnädigen, vergebenden und barmherzigen Gott gefunden hätte.

  3. Er hat durch den Römerbrief erkannt, dass sich der Mensch nicht mit noch so vielen guten Werken mit Gott ins Reine kommen kann, sondern dass das einzig und allein durch den Opfertod Christi möglich ist.

  4. Niemand kann sich selber vor Gott gerecht machen, sondern es geschieht in der vertrauensvollen Hinwendung zu Jesus Christus, der bereits für die Schuld der Menschen sein Leben gegeben hat.(Römer 3, 23-28; 4, 22-25; 5, 1).

  5. Was Luther im Römerbrief gefunden hat, hat seine Vorstellung und Einstellung zu Gott völlig verändert.

Über diese freimachende Erkenntnis der Liebe Gottes hat er geschrieben:

"Es war für mich als würde ich durch die Pforten des Paradieses treten."

  1. Diese tief greifende Erfahrung führte letztlich zur Reformation, um die Menschen von den falschen Vorstellungen über Gott zu befreien, dass nicht Ablassbriefe, Spenden, Bußübungen, Wallfahrten, Verehrung von Reliquien und Heiligen usw. gerettet werden kann, sondern einzig und allein durch Jesus Christus.
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1. Aus den Evangelien erfahren wir, dass sich Jesus bereits mit 12 Jahren seiner Person und seines Auftrages bewusst war.

2. Die Geschichte vom zwölfjährigen Jesus im Tempel zu Jerusalem ist bekannt.

Als die Eltern Jesus nach drei Tage des Suchens endlich fanden und ihre Besorgnis zum Ausdruck brachten, gab er ihnen zur Antwort:

" Warum habt ihr mich gesucht? Wisst ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist." (Lukas 2, 49).

Hier spricht der zwölfjährige nicht mehr als der Sohn der Maria, sondern bereits als der Sohn Gottes.

3. Es gibt noch andere Situationen, wo das gegenüber seiner Mutter zum Ausdruck gekommen ist.

4. Jesus ist nicht erst langsam zu seiner Einsicht gelangt, wer Er ist und welche Aufgabe Er in dieser Welt zu erfüllen hat, sondern war sich dessen immer bewußt, im Gegensatz zu anderen religiösen Führern, die erst durch ein besonderes Erlebnis, durch ein Ereignis oder durch einen inneren Prozess zu ihrer Aufgabe gefunden haben.

5. Darin liegt eigentlich einer der großen Unterschiede zu den anderen Menschen.

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1. Eigentlich hat der Osterhase mit dem Christentum (Tod und Auferstehung Christi) überhaupt nichts zu tun, sondern geht auf einen Fruchtbarkeitskult zurück. Der Hase stand dafür als Symbol.

2. Die Christen haben lange Zeit mit dem Osterhasen nichts am Hut gehabt, weil es sich ja um eine heidnischen Fest gehandelt hat.

3. Erst viel später ist das christliche Fest mit dem heidnische Fruchtbarkeitsfest im Frühling verbunden worden.

4. Leider steht heute bei vielen Menschen der Osterhase weitaus mehr im Vordergrund als das christliche Fest vom Tod und der Auferstehung Christi. Das ist sehr schade, weil damit die christliche Hoffnung in den Hintergrund gedrängt wird.

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  1. Die Vergebung seiner Schuld(Sünde).(1. Johannes 2,12)

  2. Gotteskindschaft. (Johannes 1, 12)

  3. Ein neues Leben in der Gemeinschaft mit Gott(1. Korinther 1,9; 2. Korinther 5, 17).

  4. Der zu Christus kommt und im Vertrauen schenkt. Johannes 6, 37.47. 68.69.

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  1. Ich habe schon vor einer Woche deswegen beim Team angefragt. Sie haben mir geantwortet, dass Sie sich das ansehen werden.

  2. Aber das hat anscheinend nichts gebracht, weil weiterhin Themen unter der Rubrik RELIGION kommen, die damit nichts zu tun haben.

  3. SCHREIBT BITTE AN DAS GF TEAM UND BEANSTANDET DIESEN ZUSTAND!

° Dasselbe werde ich auch nochmals tun!

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  1. Du schilderst hier einen Konflikt, der sich trotz aller Kompromissbereitschaft nicht immer lösen lassen wird.

  2. Wenn der Partner Deine religiöse Auffassung völlig ablehnt, dann wird das auf Dauer gesehen ohne Konflikte und Spannung nicht abgehen.

  3. Letztlich geht man in einer so wichtigen Angelegenheit getrennt Wege. Dass würde von beiden Seiten Toleranz aber auch Akzeptanz verlangen. Wenn das möglich ist, dann wird ein gemeinsamer Lebensweg möglich sein.

  4. Nur in der Regel wird das auf Dauer nicht funktionieren. Das hat sich in der Praxis leider immer wieder gezeigt, weil sich Überzeugungen nicht ständig unter den Teppich kehren lassen. Das trifft auf beide Seiten zu!

Entweder wird es früher oder später zu ein Bruch kommen oder dass sich mit der Zeit einer dem anderen anpassen wird.

Natürlich kann es auch die dritte Variante geben der gegenseitigen Toleranz und Akzeptanz.

Nur weiß man im Voraus nicht, ob das gelingen wird.

  1. Deshalb sollten man offen über diese Sachen sprechen, seine Vorstellungen dem anderen mitteilen und gemeinsam herausfinden, ob ein gemeinsames Leben unter diesen Voraussetzung möglich ist.
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° Es gibt zwei Extreme:

  1. Egoismus

  2. Selbstlosigkeit.

° Beides ist nicht sinnvoll. Der Egoist denk nur an sich und an seine Vorteile. Er sieht im Grunde genommen seinen Mitmenschen nicht mehr. Er zerstört damit jede positive Beziehung. Sie äußert sich in Lieblosigkeit. in Härte oder in der Manipulation des anderen usw..

° Der selbstlose Mensch handelt genauso in extremer Weise, weil er sich selbst negiert und seine normalen Bedürfnisse vernachlässigt.

  1. Das hat sich z. B. in extremen Mönchsorden gezeigt. Indem auf alles verzichtet wird, was für das Leben notwendig wäre. Selbstkasteiung, extremes Fasten, Verzicht auf Sexualität und jeglichen Besitz, Verweigerung des Sprechens(Schweigegelübde) usw.

Mit dieser Lebensweise wird versucht das Böse in sich (Selbstsucht) zu überwinden.

  1. Bekannt ist z. B. dass der Kirchenvater AUGUSTINS vor seiner Bekehrung zum Christentum kein Frauenverächter war. Nach seiner Hinwendung zum Christentum fiel er nun in das andere Extrem, indem er die Sexualität negativ sah.

° Überhaupt sind viele Kirchenlehrer in diese extreme Position verfallen, die den späteren ZÖLIBAT hervorgebracht hat.

  1. Es sind nicht die Dinge schlecht wie Sexualität, Besitz, Geld, Nahrung usw. sondern wie der Mensch damit umgeht. Auf den richtigen Gebrauch kommt es an!

  2. Leider zeigt die Erfahrung, dass gerade solche Menschen, die zuerst einer negativen Weise gelebt haben, dann genau in das Gegenteil verfallen und in manchen Bereichen dann den totalen Verzicht und die totale Selbstaufgabe praktizieren. D.h. von einem, Extrem in das andere verfallen.

  3. Auf die Ausgewogenheit kommt es an.

SELBSTLIEBE und NÄCHSTENLIEBE müssen im GLEICHGEWICHT sein. Wird die Selbstliebe zu groß führt es zum Egoismus, wird die Selbstlosigkeit zu groß dann führt es zu Negierung notwendiger und sinnvoller Bedürfnisse, die Gott dem Menschen gegeben hat.

Selbstverleugnung ist dort notwendig wo wir in Gefahr stehen vom Egoismus beherrscht zu werden.

Ein gesundes ICH bedeutet im Gleichgewicht zu leben.

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  1. Sie haben wohl den Sabbat eingehalten, aber wie sie ihn gefeiert haben war nicht richtig.

  2. Jesus hatte sie darauf aufmerksam gemacht, dass es dabei nicht um die legalistische Erfüllung eines Gebots geht, sondern um den tieferen Sinn dieses Ruhetages.

  3. Meines Wissens haben die Juden zum Sabbat an die 130 Gesetze hinzugefügt, damit der Mensch das Sabbatgebot nicht übertreten kann.

Jede Kleinigkeit wurde vorgeschrieben, was man tun und nicht tun durfte.

  1. Die Menschen haben es bestimmt gut gemeint, aber sie haben dabei die wahre Bedeutung des Sabbats aus dem Auge verloren.

  2. Aus diesem Grund kam es ja auch zw. Christus und den Pharisäern zu Auseinandersetzungen, aber sie waren nicht bereit seine Erklärungen über den Sabbat anzunehmen. (Die Auseinandersetzungen können in den Evangelien nachgelesen werden.)

  3. Deshalb muss festgehalten werden:

° Jesus hat den Sabbat niemals in Frage gestellt oder abgeschafft, was leider erst viel später von christlichen Kirche behauptet wird.

° Der Sabbat wurde um des Menschen willen gegeben, zur körperlichen, geistigen und geistlichen Erholung.

Dem Menschen wurde das Recht eingeräumt zu RUHEN und seine ARBEIT auf die Seite zu geben.

Heute sind wir weit davon entfernt, weil aus den verschiedensten Gründen sieben Tage in der Woche gearbeitet wird.

Und selbst jene, die frei haben gebrauchen den Ruhetag auch nicht in der rechten Weise, so wie es eigentlich für die Menschen gut wäre.

° Im Zentrum dieses Tages steht die Pflege der Gemeinschaft, die sich einerseits auf Gott und anderseits auf den Mitmenschen(Angehörige usw.) bezieht.

Wer nur mehr arbeitet wird jeden Kontakt verlieren und letztlich vereinsamen und allein dastehen.

° Der Mensch braucht für sein Leben sowohl Gott, als auch den Mitmenschen. Dazu sind wir als soziale Wesen angelegt worden.

Wenn das vernachlässigt wird, wird der Mensch die negativen Folgen im sozialen und im geistlichen Bereich erfahren.

  1. Der Sabbat vermittelt dem Menschen wichtige Einsichten und Impulse für sein Leben:

° WOHER ER KOMMT. (Geschaffen von Gott.)

° WOZU ER HIER LEBT - SEINE BEDEUTUNG.

° GEMEINSCHAFT - BEZIEHUNGSPFLEGE

° SEIN LEBENSZIEL - ERLÖSUNG u. VOLLENDUNG(Neuschöpfung).

Darum ist der Sabbat ein wichtiger Bestandteil für unser Leben, deshalb wurde er dem Menschen von Gott gegeben. (2. Moses 20, 8-11).

Er ist zugleich ein Zeichen der Befreiung: ° Von der Arbeit. ° Vom Alltag und Routine. Frei zu werden für etwas anderes!

Ein wöchentliche Aussteigen und Durchatmen des Geistes und der Seele.

Richtig verstanden ist dieser Tag für die Menschen ein großer Segen. Ob er einer für einen wird hängt von der persönlichen Einstellung und Gestaltung des Tages ab.

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  1. Niemand hat Gott erfunden, sondern dass Er existiert kommt aus der Einsicht, dass weder das Universum, noch das Leben ohne äußerer Ursache entstehen konnte.

  2. Selbst Evolutionisten stellen die Existenz Gottes nicht in Frage. Sie sehen ein Zusammenwirken von Schöpfung und Entwicklung. Stephen Jay Gould, Atheist, hat das darwinistische Evolutionsmodell so verstanden, dass es sowohl mit Atheismus als auch mit religiöser Überzeugung vereinbar ist.

  3. Und Ernst Mayr, Begründer der Synthese von Evolutionstheorie und Genetik und Theodosius Dobzhansky hat geschrieben: "Es ist falsch, wenn man Schöpfung und Evolution als sich gegenseitig ausschließende Alternativen versteht." Weiteres sagte er: "ICH BIN KREATIONIST und EVOLUTIONIST. Die Evolution ist die Methode Gottes, oder der Natur, zur Schöpfung."

  4. Extreme Position szientistisch-naturalistischer Fundamentalisten.

Dazu gehören Richard Dawkins oder Ulrich Kutschera, die soweit gehen, dass sie letztlich einen religionsfeindlichen Fundamentalismus vertreten, der selbst Züge eines DOGMATISCH FIXIERTEN und UNREFLEKTIERTEN GLAUBENS hat.

Sie treten aggressiv auf mit dem Anspruch, man müsse Atheist sein, wenn man die Evolution und die Biologie ernst nehmen.

  1. Dawkins jüngstes Buch "Der Gotteswahn" (2007) dokumentiert nun vollends, dass sein Autor "eine Verwandlung durchgemacht" hat von einem leidenschaftlich um Objektivität bemühten Wissenschaftlers zu einem "antireligiösen Propagandisten, der die Fakten außer Acht läßt."

"Der Gotteswahn" ist eine eifernde Generalattacke gegen alle Religionen, speziell gegen Bibel und christlichen Glauben, die er geschickt mit Tatsachenverdrehungen und z.T. aberwitzigen Falschdarstellungen arbeitet, was bei einem Zielpublikum, das wenig über Religion weiß, durchaus funktioniert.

Für sein Ziel ist er bereit, die Standards wissenschaftlicher Sorgfalt über Bord zu werfen.

  1. Viele Darwinisten haben sich bereits von Dawkins distanziert. McGrath bemerkt dazu: "Einer der größten Schäden, die Dawkins der Naturwissenschaft zugefügt hat, besteht darin, sie als schonungslos und unerbitterlich atheistisch hinzustellen. Das ist völlig falsch."

Weiteres fügt er hinzu: "Vielleicht ist es an der Zeit, dass die gesamte Fachwelt gegen den Missbrauch ihrer Ideen im Dienste eines "atheistischen Fundamentalismus" protestiert." (Evolution und Schöpfung in neuer Sicht, Hans Kessler, p. 30

  1. NEODARWINISTEN wie Dawkins und Kutschera behaupten mit einer ÜBERHEBLICHEN SICHERHEIT einen Atheismus, der sich aus EMPIRISCH-NATURWISSENSCHFTLICHER FORSCHUNG ebenso wenig ergibt wie die spiegelbildlich umgekehrte Sicherheit der ID (Intelligentes Design)-Vertreter.

  2. Resümee: Die Existenz oder nicht Existenz Gottes ist weder wissenschaftlich beweisbar noch nicht beweisbar. Es ist auch nicht ihre Aufgabe Beweise oder Gegenbeweise zu erbringen. Sie kann das auch nicht.

Die Gottesfrage bleibt eine Glaubensfrage und soll deshalb nicht mit pseudowissenschaftlichen Aussagen weder bewiesen noch nicht bewiesen werden.

Der Ursprung allen Lebens bleibt deshalb offen und bleibt eine Glaubensfrage.

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WELCHES GEHEIMNIS IST DEN PROPHETEN VERKÜNDET WORDEN, WELCHES VORHER DEN MENSCHEN VERBORGEN WAR UND WODURCH WIRD ES VOLLENDET WERDEN?

Dazu einige Texte, die Du bitte als Erklärung nachlesen kannst:

  1. Kolosser 1, 25-27: Es ist offenbar geworden, nämlich durch Christus.

  2. Kolosser 2, 2: Zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist.

    1. Timotheus 3,16: Das Geheimnis wurde offenbart im Fleisch(Menschwerdung des Sohnes Gottes), gerechtfertigt(bestätigt) durch den Geist, erschienen den Engeln(Rückkehr in den Himmel nach seiner Auferstehung), gepredigt den Heiden (Evangelium), geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.
  3. Vollendet wird dieses Geheimnis, welches durch Christus offenbart worden ist durch seine Erlösungstat am Kreuz, wenn Christus ein zweites Mal kommen wird.

Bereits in Matthäus 24 hat Christus darauf hingewiesen, dass zuerst weltweit das Evangelium der Rettung des Menschen allen Völkern verkündet werden muss und dann kommt das Ende.

Dieses Ende bedeutet zugleich die Erfüllung dessen was den Menschen durch Christus angeboten wird:

Die Befreiung von der Knechtschaft des Sünde und des Todes.

Bei seinem 2. Kommen werden alle Menschen, die die Erlösung angenommen haben, die Unsterblichkeit erhalten. Dieses Versprechen hat Er den Menschen gegeben.

Dann wird die Erlösung, auf die die Geschichte der Menschheit hin strebt, vollendet sein.

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  1. Diese im 19. Jhd. entstandene Auffassung ist bereits überholt und wird heute allgemein nicht mehr verwendet.

Der Schwachpunkt dieser Auffassung besteht darin, dass es zu unterschiedlichen Ergebnissen über den historischen Jesus kam.

Es spielte dabei die persönliche(subjektive)Auffassung eine Rolle, die man leider nicht vermeiden kann.

  1. In ganz enger Verbindung zu dieser Doppelbedeutung der Person Christi steht der Entmythologisierungsprozess.

Die Grundlage dafür stellt die Vernunft(Ratio) dar.

Vernünftig ist das, was mit dem Verstand erklärt werden kann.

Das hatte zur Folge das alles, was mit der Vernunft im Widerspruch steht von der Person Jesu abgelehnt wurde.

Deshalb wurden z.B. die Wunderberichte von Jesus als Mythos bezeichnet, weil sie der Vernunft widersprechen. Menschen hätten das erst später Christus angedichtet.

Letztlich bleibt dann vom Jesus der Bibel nicht mehr viel übrig, nachdem der Rasenmäher der Vernunft darüber gefahren ist.

  1. Christus ist kein Produkt eines Mythologisierungsprozesses, sondern eine historische Person, die durch ihre Einmaligkeit aus der Geschichte herausragt.

Dem Mythologisierungs- und Harmonisierungsprozess widersprechen zwei wesentliche Gründe:

  1. Die Schreiber hätten dann nicht über das Unverständnis und den Unglauben der Beteiligten berichtet. Wer einerseits eine Person überhöht wird nicht gleichzeitig seine eigenen Fehler und Schwächen berichten. Das widerspricht der Logik.

  2. Christus tritt nicht plötzlich auf ohne in Verbindung zur Geschichte Israels zu stehen. Ein wesentlicher Schwerpunkt war prophetische Ankündigung des Messias/Christus. Er wurde von den Menschen erwartet.

Zwei Argumente werden deshalb immer wieder für die Glaubwürdigkeit (Legitimation) Christi verwendet:

  1. Die Vorhersagen über sein Kommen und sein Leben.
  2. Seine außergewöhnlichen Wunder.

Ohne beiden wäre die Person Christi bedeutungslos und ohne Wert für die Menschen.

Er stellt in der Geschichte eine historische Einmaligkeit dar, die in über alle andere Menschen stellt.

Darum ist die Hoffnung, die Er den Menschen gibt keine Fiktion, sondern Realität, die Er mit seiner eigenen Auferstehung bestätigt hat.

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  1. Das Problem des Menschen beginnt im Paradies, indem sie sich von Gott getrennt haben. weil sie seine Ordnung missachtet haben.

Er hatte ihnen klar gesagt wovon ihr Leben abhängen würde: 1. Vom Vertrauen und 2. von der Einhaltung seiner Ordnung.

Solange sie beides beachten würden, hätten sie ungehinderten Zutritt zum BAUM des LEBENS. Wenn sie jedoch ihre Beziehung zu Ihm durch ihren Ungehorsam zerstörten, würde sie dem Tode unterworfen werden, bzw. keinen Zutritt mehr zum Lebensbaum haben. (1. Moses 2, 17; 3, 22-24).

Es war ein einfaches Gebot, welches Gott ihnen gegeben hatte: "Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, aber vom BAUM der ERKENNTNIS des GUTEN und BÖSEN sollst Du nicht essen." (1. Moses 2, 16.17a.)

  1. Viele fragen sich bis heute weshalb Gott den Menschen überhaupt dieses Gebot gegeben hat.

Worin liegt der tiefere Sinn dieser Ordnung?

In der Anerkennung einer Grenze, die den Menschen vor der Erfahrung des Bösen bewahren sollte.

Jedes der späteren 10 Gebote zeigen dem Menschen immer einer Grenze auf, die sowohl ihn als auch den Nächsten bewahren soll.

Eine grenzenlose Freiheit ohne Regeln gibt es nicht.

Aber genau hier hat die Versuchung bei Eva angesetzt.

Worin bestand sie?

Indem ihr vorgegaukelt wurde, dass sie keiner Grenze bedarf, denn diese würde sie nur einengen und ihre Lebenserfüllung schmälern.

Im Gegenteil, mache dich frei von der Bevormundung, denn dann wirst wie Gott werden und wissen was gut und böse ist.

Diese wirkliche Freiheit, die dich Gott gleich machen würde, möchte Gott verhindern.

Was wurde also dem Menschen vorgetäuscht? 1. Eine größere Freiheit, als die Gott gibt.

  1. Mit Deiner Übertretung verlierst du nichts, sondern gewinnst die Gott Gleichheit.

Diese falsche Idee von der grenzenlosen Freiheit beherrscht bis heute das Denken der Menschen.

Immer wieder fühlen sie sich durch die Ordnung Gottes bevormundet, einengt und ihrer wahren Befriedigung beraubt.

Gott wäre ein Spaßverderber, weil Er uns gewisse Dinge verbieten würde.

Was nach der Trennung des Menschen mit ihm geschehen ist, zeigt einmal mehr, dass Gott den Menschen nicht einengen, noch seiner Freiheit berauben wollte. Im Gegenteil, Er wollte sie vor den FOLGEN der ÜBERTRETUNG bewahren.

Die verlockenden Versprechen, die den Menschen gemacht worden sind, haben sich nicht erfüllt.

  1. Die Menschen gewannen weder eine größere Freiheit,

  2. noch wurde sie Gott gleich.

Das einzige was sich erfüllte hatte war die bittere Erfahrung des Bösen.

Die EBENBILDLICHKEIT GOTTES, nach der der Mensch geschaffen wurde, ging durch die Sünde verloren. An die Stelle der LIEBE trat der EGOISMUS, die HABGIER, das VORTEILSDENKEN und das MACHTSTREBEN.

  1. Als FOLGE der SÜNDE(Übertretung des GEBOTS) ist der Mensch auch zugleich vor GOTT schuldig geworden.

Schuld entsteht immer dann, wenn eine Ordnung übertreten wird. Diese entstandene SCHULD kann aber nicht ungestraft bleiben.

Darauf gründet sich bis heute unser RECHTSSYSTEM, indem der Schuldige zur Rechenschaft gezogen wird. Je nach Schuldlage wird eine dementsprechende Strafe durch den Richter verhängt.

  1. Im Fall der ersten Menschen hat ihr schuldhaftes Verhalten zum TODE geführt. Der Mensch wurde durch sein begangenes UNRECHT mit dem TOD bestraft.(1. Moses 3, 19).

Daran kann der Mensch nichts ändern. Ohne Hoffnung wäre der Mensch für alle Zeiten diesem Urteil unterworfen geblieben, wenn Gott nicht einen Ausweg daraus geschaffen hätte.

Niemals hätte er mehr Zugang zu Gott und zum ewigen Leben gefunden, weil stets das begangene Unrecht(Schuld) zw. Gott und den Menschen stehen würde.

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Leider gibt es über die Begriffe: SEELE" und "GEIST" falsche Erklärungen.

Wir müssen hier sehr genau unterscheiden:

  1. Zw. den biblischen Aussagen des AT und NT,

  2. der griechischen Philosophie

  3. und der hinduistischen und buddhistischen Vorstellung.

  4. Klären wir zunächst einmal ab, was die Bibel unter der "SEELE" versteht. Dazu ist es notwendig zu erfahren wie Gott den Menschen geschaffen hat.

             1. Moses 2,7:
    

    "Da machte Gott der Herr den Menschen aus ERDE(Materie)vom Acker und blies ihm den ODEM des LEBENS" in seine Nase. Und so ward der MENSCH eine "LEBENDIGE SEELE"(lebendiges Wesen).

Der Mensch besteht also aus zwei Komponenten: 1. MATERIE 2. LEBENSODEM. Das Resultat war eine "lebendige Seele"(ein lebendiges Wesen.)

Wichtig ist hier sofort festzuhalten, dass der Mensch keine "Seele" ein gehaucht bekommen hat.

Erst die beiden Komponenten ergaben eine "LEBENDIGE SEELE." Die Seele steht hier also für den Menschen in seiner Einheit und Gesamtheit.

Wenn wir sterben verlässt uns nicht die SEELE, sondern der Lebensodem.

Dieses biblische Verständnis über den Menschen steht natürlich im krassen Gegensatz zur herkömmlichen Vorstellung über die Beschaffenheit des Menschen.

Die Vorstellung von der SEELE, die eigenständig ohne den Körper existieren könnte kommt nichts aus der Bibel, sondern hat ihren URSPRUNG in der GRIECHISCHEN PHILOSOPHIE.

Leider wurde im Laufe der Geschichte beide Vorstellungen, die biblische und die griechische, miteinander verbunden, so dass viele der Meinung sind, dass die UNSTERBLICHEN SEELE christlichen Ursprungs wäre.

  1. Wichtig ist in diesem Zusammenhang der bibl.Hinweis, was die Bibel über den Tod des Menschen sagt.

           1. Moses 3,19:  "DENN DU BIST ERDE(Materie) UND SOLLST WIEDER ZU ERDE WERDEN."
    

Was geschieht als mit dem Menschen, wenn er stirbt?

Der aus Materie (Erde) bestehende Mensch, zerfällt wieder zur Erde, aus der er geschaffen wurde.

Was verlässt den Menschen, wenn er stirbt?

Der LEBENSODEM. Es verlässt ihn nicht die unsterbliche Seele, sondern der Lebensodem.

Wir besitzen keinen unsterblichen Teil in uns, denn die Sünde und deren Folgen (Römer 6, 23) betrifft den Menschen in seiner Gesamtheit und nicht nur einen Teil davon.

Damit der sündhafte Mensch, nach dem Sündenfall nicht unsterblich werden konnte, wurde ihm der WEG zum LEBENSBAUM versperrt.

  1. Moses 3, 22: "NUN ABER, DASS ER NUN NICHT AUSSTRECKE SEINE HAND UND BRECHE AUCH VON DEM BAUM DES LEBENS UND ESSE UND LEBE EWIGLICH."

Die Unsterblichkeit des Menschen wäre an die UNGETRÜBTE GEMEINSCHAFT mit Gott und der Zugang zum Lebensbaum abhängig gewesen.

Indem der Mensch sowohl seine Beziehung zu Gott zerstört hatte und deshalb keinen Zutritt mehr zum Lebensbaum hatte wurde er dem TODE UNTERWORFEN.

  1. Aus dieser ausweglosen Lage, seiner Sterblichkeit, konnte er sich selber nicht befreien.

Deshalb ist alles weitere, was in der Bibel folgt die schrittweise Offenbarung über die Erlösung des Menschen von Sünde und Tod.

Die Rettung wurde erst durch den stellvertretenden Opfertod Christi ermöglicht.

Nur durch Christus allein können wir die verloren gegangene Unsterblichkeit wieder erlangen.

OHNE IHN GIBT ES KEINE UNSTERBLICHKEIT!

Diese erhalten die Menschen am JÜNGSTEN TAG, wenn Jesus ein 2 Mal kommen wird. Dann erhalten sie wieder ihre Unsterblichkeit, die sie durch Adam und Eva verloren haben.

Morgen werde ich die Bedeutung der Seele erklären!

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  1. WARUM SCHÄMEN SICH MENSCHEN?

Weil es ihnen unangenehm ist, weil sie in Wirklichkeit keine Überzeugung haben.

Viele sind heute wegen des christlichen Glaubens verunsichert, weil ja immer wieder heftig der Inhalt der Bibel von verschiedenster Seite kritisiert wird.

Es ist heute modern alles zu kritisieren und in Frage zu stellen.

Selbst liberale Theologen nehmen den Inhalt der Bibel nicht wirklich mehr ernst.

Vor allem stellt der Inhalt der Bibel für viele ein INTELLEKTUELLES PROBLEM dar.

Schlussendlich bleibt ein soziales Buch übrig, in dem Mensch eine Anleitung für ein besseres Zusammenleben bekommen.

Aber Gottesoffenbarung, Rettung der Menschen, Auferstehung usw. würden reiner menschliche Phantasie entspringen, hinter dem keine Wirklichkeit mehr steht.

  1. Viele der Zweifler und Kritiker glauben heute gleichzeitig an die Astrologie oder an den Buddhismus und schämen sich paradoxer Weise dessen nicht.

Nur viele Christen haben ein Problem, weil es ihnen an wirklicher Überzeugung fehlt.

  1. Wenn die Apostel und ersten Christen genauso gedacht hätten, dann gebe es heute kein Christentum.

Sie waren von CHRISTUS, seiner SENDUNG, von seinem KREUZESTOD und von seiner AUFERSTEHUNG überzeugt.

Viele haben wegen ihres Glaubens sogar das Leben verloren.

  1. Weil sie eine FESTE ÜBERZEUGUNG und einen FESTEN GLAUBEN hatten konnten sie auch sagen:

"DENN ICH(Wir) SCHÄME(n) UNS NICHT DES EVANGELIUMS; DENN ES IST EINE GOTTES KRAFT. DIE ALLE RETTET, DIE DARAN GLAUBEN." (Römer 1,16.17.)

Es gibt deshalb keinen Grund sich dieser wunderbaren Hoffnung zu schämen. Im Gegenteil: Jeder kann mit Gewissheit seine Hoffnung dem anderen mitteilen, weil es heute viele Menschen gibt, die keine Hoffnung mehr haben.

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° Das kann man weder mit Ja, noch mit Nein beantworten.

In der Bibel werden wir aufgefordert einen Menschen zu prüfen, ob er tatsächlich ein wahrer Prophet Gottes ist oder nicht.

° 1. Johannes 4, 1: "IHR LIEBEN, GLAUBT NICHT EINEM JEDEM GEIST, SONDERN PRÜFET DIE GEISTER, OB SIE VON GOTT SIND; DENN ES SIND VIELE FALSCHE PROPHETEN AUSGEGANGEN IN DIE WELT."

° Auch Jesus hat auf die Gefahr falscher Propheten hingewiesen.

Matthäus 7, 15. 16: "SEHT EUCH VOR VOR FALSCHEN PROPHETEN, DIE IN SCHAFSKLEIDERN ZU EUCH KOMMEN, INWENDIG ABER SIND SIE REISSENDE WÖLFE. (Vergl. 24, 11.24.)

AN IHREN FRÜCHTEN(Leben) SOLLT IHR SIE ERKENNEN..."

° Es hat zu allen Zeiten Menschen gegeben, die behauptet haben Propheten Gottes zu sein, aber in Wirklichkeit waren sie es nicht.

Dazu einige Aussagen: Jeremia 5, 13; 8, 10, 23, 9-40.

° Die Grundlage für das Prüfen ist die Bibel. Mit ihr müssen die Aussagen eines Menschen geprüft werden, der den Anspruch eines Propheten stellt.

Apostelgeschichte 17, 11: "SIE FORSCHTEN TÄGLICH IN DER SCHRIFT, OB ES SICH SO VERHIELTE."

° Deshalb soll ohne Überprüfung nichts angenommen werden. Egal wie beeindruckend diese Menschen reden und auftreten.

Viel zu leicht lassen sich Menschen von ihren Gefühlen leiten, statt den Rat der Bibel anzunehmen: "PRÜFET DIE GEISTER, OB SIE VON GOTT SIND!"

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Du mußt natürlich den Zusammenhang des ganzen Kapitels in Betracht ziehen, was Paulus hier geschrieben hat.

In Vers 1 spricht Paulus davon, dass nicht einmal unter den Heiden solche sexuellen Vergehen stattgefunden haben.

Natürlich muß der Ausschluss eines Menschen aus der christlichen Gemeinde nach einer bestimmten Ordnung vor sich gehen.

Es kann und darf auch nicht von einem Tag auf den anderen jemand ausgeschlossen werden.

Du findest bei Jesus die Vorgangsweise beschrieben, wie man sich gegenüber Verfehlungen eines Menschen verhalten soll.

Lies bitte Matthäus 18, 15-18. Hier findest Du wie vorgegangen werden soll.

Das Problem bei den Leuten vom Wachturm besteht darin, dass dieser Text bei jeder Sache angewandt wird, egal was der Betreffende auch getan hat.

Mir sind solche Fälle persönlich bekannt, wo Menschen erkannt haben, dass eine Reihe der Lehren der Wachturmgesellschaft nicht biblisch korrekt sind. Derer gibt es einige.

Der wahre Grund warum die Leute ausgeschlossen wurden hat die Versammlung nicht erfahren. Sie lag nicht in einer sittlichen Verfehlung, sondern weil die Leute Kritik an den Lehren der Wachtturmgesellschaft geübt haben.

Statt der Versammlung den wahren Grund bekannt zu geben, warum die betreffende Person ihre Kritik an der Lehre geäußerte hat, wurde einfach der Text aus 1. Korinther 5 verwendet, um den Ausschluss damit zu rechtfertigen.

Sie wurden der UNZUCHT und der HUREREI beschuldigt, was in Wirklichkeit ein Unsinn war.

Sollte tatsächlich eine gravierende sittliche Verfehlung vorliegen, so hat der Betreffende immer die Möglichkeit seine Handlung zu bedauern, bzw. davon Abstand zu nehmen.

Der Ausschluss aus der Gemeinschaft ist die letzte Station, die letztlich den Sinn hat eine Grenze zu ziehen. Denn es darf dabei nicht übersehen werden, dass durch einen sittliche Verfehlungen die gesamte Gemeinde in Mitleidenschaft gezogen wird. Ihre Glaubwürdigkeit wird damit untergraben und die Leute können dann mit Recht sagen, dass die Christen auch nicht anders handeln wie alle anderen Menschen.

Darin besteht letztlich die Verantwortung, die jeder Christ gegenüber der Gemeinde und der Umwelt hat.

Jesus hat die Gläubigen dazu aufgerufen ein LICHT und ein SALZ für die Menschen zu sein.

Wenn aber die Glaubwürdigkeit verloren geht, was sollen dann die Christen den Mitmenschen mitteilen.

Mit einem schlechten Ruf wird die christliche Gemeinde in der Welt nichts ausrichten können.

Es ist ja gerade die Unglaubwürdigkeit, die für viele der Anlass ist sich vom Christentum abzuwenden. Immer wieder wird darauf hingewiesen, was im Laufe der Geschichte durch die Kirche Falsches geschehen ist.

Von diesem Hintergrund her muß sowohl die Aussage Jesus(Matthäus 18), als auch die sehr strenge Aussage des Apostel Paulus (1. Korinther 5) verstanden werden.

Sie hat nichts mit Lieblosigkeit oder Engstirnigkeit zu tun, sondern darum, um die Glaubwürdigkeit der christlichen Gemeinde soweit als möglich aufrecht zu erhalten.

Denn wenn es keinen Unterschied mehr gibt hat die christliche Gemeinde ihre Aufgabe und ihre Bedeutung völlig aus dem Auge verloren.

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  1. WARUM DIE JUDEN KEINE OPFER MEHR BRINGEN KÖNNEN.

Die Juden können keine Opfer mehr darbringen, weil 70 n.Chr. der Tempel durch die Römer zerstört worden ist.

Eigentlich müssten sie weiterhin Opfer darbringen, weil ohne diesem Opfer keine Sündenvergebung möglich ist.

Nach der Thora gründet sich die Versöhnung auf dass stellvertretende Opfer, dass der vor Gott schuldig gewordene Mensch bringen müsste.

Symbolisch übertrug der Mensch seine Sünden auf das unschuldige Tier, dass er an seiner Stelle töten musste.

Auf diese Weise wurde der Mensch von seiner Schuld und dessen Folgen, dem Tod befreit.

Auf dieses stellvertretende Opfer gründete sich der Versöhnungsdienst im Alten Testament.

Zu diesem Opfer- und Versöhnungsdienst waren auch die PRIESTER, LEVITE und der HOHENPRIESTER notwendig. Weil die Erklärungen zu diesem Dienst zu umfangreich wären möchte ich auch nicht im Detail darauf eingehen.

Die Tieropfer in alttestamentlicher Zeit waren bereits ein Hinweis auf das wahre Opfer, welches Gott für die Menschen zu ihrer Versöhnung bringen würde.

  1. CHRISTUS IST DIE ERFÜLLUNG DES ALTTESTAMENTLICHEN OPFERDIENSTES

In Jesus Christus hat der Opferdienst sein ZIEL und seine ERFÜLLUNG erlangt.

Er wird als das LAMM GOTTES bezeichnet, welches der WELT SÜNDE trägt. Johannes 1, 29.

Für die Schuld der Menschen ist Christus stellvertretenden gestorben. Er hat die FOLGEN der SÜNDEN der MENSCHEN auf sich genommen.

Nicht der Mensch wird für seine Verfehlungen zur Rechenschaft gezogen, sondernd Gott das GERICHT über die Sünden der Menschen an Christus vollzogen.

Wer im VERTRAUEN zu Ihm kommt, un Ihm seine Schuld übergibt, wird von Gott begnadigt und kommt nicht mehr in das Gericht.(Johannes 5, 24).

A. CHRISTUS HAT EIN EINMALIGES OPFER GEBRACHT.

Weil CHRISTUS dieses EINMALIGE OPFER gebracht hat, welches ausreicht, um die Menschen zu retten, sind keine weiteren OPFER mehr notwendig.

Hebräer 9, 25-28: "AUCH NICHT, UM SICH SELBST VIELE MALE ZU OPFERN(DENN ER IST NICHT) WIE DER HOHEPRIESTER, DER JEDES JAHR (JOM KIPPUR) MIT FREMDEN BLUT IN DAS HEILIGTUM HINEINGEHT,SONST HÄTTE ER VIELE MALE SEIT ERSCHAFFUNG DER WELT LEIDEN MÜSSEN.

JETZT IST ER AM ENDE DER ZEIT(IM LETZTEN AEON) "E I N E I N Z I G E S M A L" ERSCHIENEN, UM DURCH SEIN OPFER DIE SÜNDE ZU TILGEN.

...SO WURDE CHRISTUS "E I N E I N Z I G E S M A L G E O P F E R T, UM DIE SÜNDEN VIELER HIN WEGZUNEHMEN."

Diese Tatsache ist aus diesem Grund so wichtig, weil in der katholischen Kirche eine völlig falsche Vorstellung im Bezug des OPFERS JESU besteht.

B. DIE FALSCHE VORSTELLUNG VON DER UNBLUTIGE OPFERUNG CHRISTI DURCH DEN PRIESTER. Sie ist der Auffassung, dass Christus im Gottesdienst, während der Messfeier auf UNBLUTIGE WEISE jedesmal erneut geopfert wird.

Darin besteht weder der SINN des ABENDMAHLES, welches CHRISTUS zum GEDÄCHTNIS an seinen OPFERTOD gestiftet hat, noch kann es wiederholt werden.

aa) DAS ABENDMAHL IST GEDÄCHTNIS AN DAS OPFER, WELCHES BEREITS GEBRACHT WURDE, ABER NICHT EIN UNBLUTIGES UND REALES OPFER, WELCHES DER PRIESTER GOTT DARBRINGT.

Es wurde zur Erinnerung an seinen Opfertod gegeben, aber nicht damit seine OPFER am KREUZ auf unblutige und unsichtbares WEISE zu wiederholen.

Dieses OPFER kann weder WIEDERHOLT werden, noch ist diese WIEDERHOLUNG notwendig.

bb) DER MENSCH KANN DIESES OPFER NICHT DARBRINGEN.

Der MENSCH hat keinen ANTEIL daran dieses OPFER darzubringen, sondern CHRISTUS selbst hat sich GOTT als OPFER dargebracht.

Wir können dieses Opfer nur im VERTRAUEN in Anspruch nehmen, aber nicht CHRISTUS in der GESTALT des BROTES Gott darbringen.

Diese VORSTELLUNG steht im völlig Widerspruch zu den Aussagen des Neuen Testamentes.

Deshalb möchte ich diesen Gedanken nochmals wiederholen:

CHRISTUS hat am KREUZ SICH SELBST GOTT ALS EINMALIGES OPFER DARGEBRACHT.

Dieses EINMALIGE OPFER kann nicht wiederholt werden, egal in welcher Form immer, weil es ausreicht, um die Mensch von ihrer Schuld zu befreien.

Wer es dennoch tut handelt hier in EIGENMÄCHTIGER WEISE und HANDELT damit GEGEN GOTT.

Er greift hier in etwas ein zu dem er weder beauftragt noch befugt worden ist.

Jedes ZUWIDERHANDELN ist SÜNDE und AUFLEHNUNG gegen Gott.

Zugleich drückt der Mensch damit seinen UNGLAUBEN aus, weil er nicht glaubt, dass das EINMALIGE OPFER ausreicht, um die Menschen zu retten.

cc) KEINE SPEZIELLE PRIESTERSCHAFT NOTWENDIG.

Als weitere Konsequenz ergibt sich, dass es aufgrund des EINMALIGEN OPFERS JESU im Neuen Testament auch keine SPEZIELLE PRIESTERSCHAFT mehr gibt, die OPFER darzubringen hat.

Dies war zur ZEIT des ALTEN BUNDES notwendig, hat aber durch die ERFÜLLUNG in CHRISTUS seine EXISTENZBERECHTIGUNG verloren.

dd) DAS ALLGEMEINE PRIESTERTUM, WELCHES GEISTLICHE OPFER GOTT DARBRINGT.

Darum spricht auch das NT nur mehr vom ALLGEMEINEN PRIESTERTUM, welches GEISTLICHE OPFER darzubringen hat. (1. Petrus 2, 5)

Das wichtigste und größte OPFER, welches der Mensch Gott darbringen kann, ist ER SELBST. (Römer 12, 1).

Petrus hat klar beschrieben was die Glaubigen sind:

  1. Eine königliche Priesterschaft,

  2. ein heiliger Stamm.

Worin besteht ihre Aufgabe: "DAMIT IHR DIE GROSSEN TATEN DESSEN VERKÜNDET, DER EUCH AUS DER FINSTERNIS IN SEIN WUNDERBARES LICHT GERUFEN HAT." (1. Petrus 2,9)

Jeder, der die Erlösung durch Christus erfahren hat wird zu einem königlichen Priester, der seine ERFAHRUNG mit CHRISTUS den anderen Menschen mitteilen soll.

Auf diese Weise ist er ein Zeuge der befreienden GNADE GOTTES geworden.

Aber die Aufgabe dieser heiligen PRIESTERSCHAFT besteht nicht darin CHRISTUS erneut täglich zu opfern, weil ER dieses einmalige OPFER bereits gebracht hat.

Sie sollen die Menschen auf dieses VERSÖHNUNGSOPFER hinweisen und die Menschen einladen sich mit GOTT versöhnen zu lassen. (2. Korinther 5, 20.21).

B. DAS GRUNDPROBLEM DER JUDEN.

Für die JUDEN besteht das Problem, dass sie seit fast 2000 Jahren keinen Möglichkeit mehr haben mit Gott versöhnt zu werden.

Warum? Weil sie keinen Opferdienst mehr praktizieren können.

Es fehlt ihnen am Tempel- und Priesterdienst.

Weil sie CHRISTUS nicht als das LAMM GOTTES annehmen, stehen sie seit dem ohne einer wirklichen Versöhnung da.

Dies ist die harte Konsequenz, die sich für die Juden ergibt.

Es ist auch nicht erklärbar, dass Gott sie seit der Zerstörung des Tempels ohne einer KONKRETEN ALTERNATIVE ZURÜCK GELASSEN HAT, wenn in ihren AUGEN CHRISTUS nicht an die STELLE der ALTTESTAMENTLICHEN OPFER GETRETEN ist.

aa) SIEBZIG JAHRE OHNE TEMPEL- OPFER- UND PRIESTER DIENST. Wie wäre es denkbar, dass Gott sie ohne VERSÖHNUNGSMÖGLICHKEIT zurückgelassen hätte?

In der Geschichte Israels gab es eine Phase, in der sie keinen Tempel besessen haben. Es war in der Zeit der BABYLONISCHEN GEFANGENSCHAFT.

Sie begann 587 v. Chr. und endete 538 v. Chr. Die Zerstörung des Tempel und seine Wiederherstellung dauert genau 70 Jahre. Der Tempel wurde zw. 520 - 516 v. Chr. wieder aufgebaut.

bb) ZERSTÖRUNG DES TEMPEL 70. N. CHR.

Dieser zweite Tempel existierte bis 70. n. Chr. und wurde durch den röm Feldherrn TITUS zerstört.

Der Triumphbogen in Rom bezeugt noch heute die Zerstörung des Tempels und Jerusalems.

Man sieht auf dem Triumphbogen Soldaten - reliefartig dargestellt- wie sie den 7armigen Leuchter tragen.

cc) KEIN BIBLISCHER HINWEIS FÜR DIE WIEDERHERSTELLUNG DES TEMPELS.

Seit dieser Zeit haben sie keinen Tempel mehr besessen. Es gibt auch keinen Hinweis dafür, dass er wieder aufgebaut werden soll.

Es besteht auch nach biblischer Aussage keinen Grund diesen Tempel wieder zu errichten, weil Gott seinen SOHN in diese Welt gesandt hat um den Opferdienst zu erfüllen.

Deshalb brauchen auch keine Tieropfer mehr gebracht werden, weil diese ZEIT endgültig vorbei ist.

dd) CHRISTUS IST DIE ERFÜLLUNG DES ALTTESTAMENTLICHEN OPFER- UND PRIESTERDIENSTES.

Gott hat mit CHRISTUS dafür gesorgt, dass es eine LÜCKENLOSE MÖGLICHKEIT gibt, damit die Menschen von ihrer Schuld befreit werden können.

DIES IST DURCH CHRISTUS GESCHEHEN.

Nur durch Ihn können die Menschen zu Gott kommen. Johannes 14, 6.

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SAULUS von TARSUS, der spätere PAULS, der Schreiber einer Reihe von Briefen an die christlichen Gemeinde, war ein solcher Mensch, dem Christus im Traum erschienen ist.

Zuvor verfolgte Er mit großer Intensität die Christen in Palästina. Er war ein Christenhasser!

Auch heute gibt es Menschen, die das Christentum bekämpfen. In der westlichen Welt werden die Christen nicht mehr verfolgt, aber es geschieht heute auf intellektueller und geistiger Weise, indem die Bibel und Christus als eine menschliche Erfindung und als Märchen für Erwachsene hingestellt wird. Nicht selten werden die Christen als naiv und als Phantasten bezeichnet.

In diesem Traum erkannte SAULUS, dass Er falsch gehandelt hat. Ihm ist klar geworden, dass Christus der verheißene Messias war, den die alttestamentlichen Propheten angekündigt hatten.

Das hat sein Leben völlig verändert. Obwohl Er ein religiöser Mensch war unterschied sich sein neues Leben gewaltig von seinem bisherigen Leben.

Diese Erfahrung machen auch heute Menschen, die wohl religiös sind, bestimmte religiöse Vorschriften und Rituale einhalten, aber noch nicht die tiefe Erfahrung ihrer Erlösung durch Christus gemacht haben.

Saulus ist sich bewußt geworden, dass Er nicht durch irgendwelche religiöse Handlungen oder Leistungen sich vor Gott besser machen kann.

Das glauben ja auch heute viele religiöse Menschen, dass sie sich bei Gott etwas verdienen könnten. Sie bemühen sich redlich gute Menschen zu sein, aber scheitern immer wieder. So befinden sie sich in einem Teufelskreis den religiösen Forderungen gerecht zu werden und andererseits die Erfahrung des eigenen Versagens. Aber wirklich frei sind sie nie geworden.

Erst wenn ein Mensch erkennt, dass Er sich selber nicht durch gute Werke und redliches Bemühen retten kann, wird er offen für die Hilfe Gottes.

Indem Er sich hilflos und ohne irgendeiner Vorleistung in die Arme Christi fallen läßt und wie der verlorene Sohn ausruft: "VATER ich habe gesündigt".

Einerseits ist es das Leichteste sich der Hilfe Christi anzuvertrauen, aber anderseits des Schwerste für den Menschen einzugestehen, dass er sich selber nicht retten kann.

Es fällt dem Menschen sehr schwer Hilfe anzunehmen, weil er nicht abhängig sein möchte.

Darin liegt auch heute der wahre Grund, warum viele Menschen Gott und Christus ablehnen.

Sie glauben es ihrem STOLZ schuldig zu sein, jede Hilfe ablehnen zu müssen. Sie empfinden es als Schwäche Hilfe anzunehmen.

Darum lehnen sie auch das Urteil der Bibel ab, dass sie SÜNDER und deshalb verloren sind.

Sie sprechen deshalb davon, dass das Christentum dem Menschen einen SCHULDKOMPLEX einredet, um sie dann wie Schafe in die Arme des gnädigen Gottes zu treiben.

Also müssen sie ihren Zustand leugnen und rechtfertigen. Sie gehen sogar soweit, dass sie Gott als UNGERECHT, HARTHERZIG und RACHSÜCHTIG hinstellen, denn damit haben sie für sich das moralische Recht auf ihrer Seite, um die angebliche Hilfe Gottes in Frage zu stellen.

Denn der möchte doch nur die Menschen unterjochen, Macht über sie gewinnen und sie abhängig machen.

Das sind die Parolen, die man immer wieder lesen kann.

Sie kämpfen mit allen Mittel, um nur ja nicht eingestehen zu müssen, dass sie Gott brauchen.

Sie meinen ihre Selbstständigkeit mit allen Mittel verteidigen zu müssen, um nur ja nicht ihre Souveränität zu verlieren.

Es ist kein Zufall, dass sie sich den PROMETHEUS zum Vorbild nehmen, der sich mit stolz erhobene Hauptes gegen ZEUS gestellt und seine Eigenständigkeit behauptet hat.

Das kommt heute in den verschiedensten Lebensbereichen zum Vorschein. Wo die Menschen in ihre eigenen Größe und in ihre Leistungen verliebt sind.

Ja, die Menschen haben großes vollbracht und grandiose Dinge geschaffen. Das ist die eine Seite der Medaille, aber es gibt noch die andere Seite: seine Schwachheiten, sein moralisches Versagen, seine Unzulänglichkeiten, seine Verirrungen und letztlich seine Vergänglichkeit. Im Menschen finden wir beides: LICHT und SCHATTEN.

Was sich z. B. an große Persönlichkeiten der Geschichte nachweisen läßt.

Aber viele lassen sich blenden und wollen nicht ihre Schattenseite akzeptieren. Die wird dann bagatellisiert, schön geredet oder sogar geleugnet.

Tatsache ist, dass wir in Wirklichkeit nicht souverän sind. Unsere Schattenseite besitzen, auf die uns die Bibel mit aller Offenheit hinweist. Diese ist vielen sehr unangenehm und wollen sie auch nicht wahrhaben.

In einer ähnlichen Weise hat auch SAULUS gelebt, dass Er die Erlösung durch Christus nicht brauchen würde. Bis zu diesem Zeitpunkt wo Ihm das klar geworden ist.

Er ging mit Christus eine vertrauensvolle Lebensbeziehung, die von nun an sein ganzes Leben bestimmte.

Darum ist dieses christliches Leben mehr als nur ein religiöses Leben zu führen. Auf diesen Unterschied haben ich klar hingewiesen.

Es ist das Bewusstsein, dass Christus für mich sein Leben gegeben hat, um mich von meinem Versagen und vom Tod zu befreien. Wir brauchen uns nicht länger selber Schönreden, die eigenen Verfehlungen herunterspielen und im Selbst stolz verhaftet bleiben und zu glauben, wenn wir uns helfen lassen unsere Souveränität zu verlieren. Gerade diese Hinwendung macht uns frei von unserer Vergangenheit, frei von unserem falschen Stolz und frei zu einem neuen Leben mit Gott.

Dieses Leben wird wie bei zwei Menschen, die eine Beziehung eingehen, von der Liebe bestimmt. Beide geben ihre Eigenständigkeit auf, um dafür die gegenseitige Liebe zu finden. Sie sind von nun an für einander da. Die Gemeinsamkeit steht im Zentrum ihres Lebens.

Liebende werden diese Beziehung nicht als Einengung oder als Verlust der Eigenständigkeit empfinden, sondern ihre gegenseitige Erfüllung in der Gemeinsamkeit finden.

Dasselbe findet statt, wenn wir mit Christus diese liebevolle Beziehung eingehen. Es ist kein Verlust, sondern ein großer Gewinn für den Menschen. Ein von Liebe erfülltes Leben macht frei, gründet sich nicht auf bestimmte Leistungen, die eingehalten werden müssen, sondern wir sind für den anderen da, weil wir ihn lieben.

Ein solches christliches Leben ist nicht nur ratsam, sondern bedeutet für den Betreffenden tiefe innere Befriedigung und wahre Lebenserfüllung.

Durch diese innere Erfahrung ist SAULUS zu PAULUS geworden, von einem Verfolger zu einem Verteidiger, von einem Hasser zu einem Liebenden, von einem religiösen Mensch zu einem liebenden Kind Gottes, dessen Leben von der Liebe und nicht von Stolz, Selbstbestimmung und und nicht vom Leistungsdenken bestimmt wurde.

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Aramäisch

JÜDISCH-PALÄSTINISCHES ARAMÄISCH.

Das Neue Testament selber wurde in der KOINE(allgemeine griechische Sprache)verfaßt.

Sie ist eine griechische Umgangssprache und unterscheidet sich vom klassischen Griechisch.

Sie wurde fast im gesamten Mittelmeerraum und im Nahen Osten gesprochen.

Noch mehr verbreitet als das heutige Englisch. Man kann sie als Weltsprache bezeichnen.

Es war für die christlichen Missionare ein großer Vorteil, weil sie nicht erst verschiedenen Sprachen lernen mußten , sondern nur mit einer Sprache die Bewohner eines riesigen Gebietes erreichen konnten.

Deshalb wurde das NT in der KOINE geschrieben.

Das trug unter anderem zur schnellen Verbreitung des Christentums bei.

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Die Schöpfung steht in Beziehung zu dem, der sie geschaffen hat: dem Schöpfer.

Er hat diese Welt dem Menschen anvertraut.

Was erwartet der Besitzer von seinem Verwalter, dem er sein Eigentum anvertraut hat?

Das er damit sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht.

Dies wäre die Antwort auf Deine Frage:

SORGFÄLTIG und VERANTWORTUNGSVOLL mit der WELT UMGEHEN.

Sie nicht ausbeuten, vergiften, zerstören und mißbrauchen.

Die Realität sieht leider anders aus.

Schon in der Antike wurden riesige Wälder abgeholzt, um große Kriegs- u. Schiffsflotten zu bauen.

Heute hat dieser Raubbau an der Natur gewaltige Dimensionen angenommen.

Die Umwelt wird mit den verschiedensten chemischen Stoffen belastet. Die Wälder werden in vielen Teilen der Welt hemmungslos abgeholzt.

Verseuchtes Wasser, vergifteter Boden und verpestete Luft beeinträchtigen und zerstören den Lebensraum der Menschen.

Klimaveränderung mit extremen Wetterverhältnissen werden weltweit immer sichtbarer.

Dürre und Überschwemmungen verursachen immer größere Schäden.

Hurrikans nehmen an Stärke und Intensivität zu.

Diese zerstörenden Faktoren, die durch die Menschen zu einem Teil mit beeinflusst werden, könnten beliebig fortgesetzt werden.

Sie zeigen, dass der Mensch seiner Verantwortung nicht gerecht geworden ist.

Statt sie zu bewahren hat er sie hemmungslos ausgebeutet.

Dafür wird er sich eines Tages vor seinem Schöpfer verantworten müssen. Man kann nicht ohne Konsequenzen fremdes Eigentum zerstören.

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Die Behauptung von der schnell wachsenden Gemeinschaft der ZJ bietet keine Vergleichszahlen, bzw. Prozentangaben gegenüber anderen Gemeinschaften oder Kirchen.

Des weiteres stellt sich die Frage was mit diesem Wachstum ausgesagt werden soll?

Welcher Sinn steht hinter diesem Wachstum?

Es wäre notwendig diese zu erklären.

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ja, ich bin 100% davon überzeugt und lebe desshalb so wie es gott gefällt

Leider läßt Deine Umfrage in diesem Punkt nur diese eine Antwort zu.

Ich glaube sehr wohl, dass Christus ein zweites Mal kommen wird. Nur wie langes es noch dauern wird kann ich nicht sagen.

Letzten Endes ist das nicht der entscheidende Punkt, sondern entscheidend ist mein tägliches christliches Leben, welches ich führe.

Mein Leben als Christ führe ich nicht deshalb, weil ich damit Gott gefallen möchte, sondern weil ich Gott liebe.

Liebe hat nichts mit Berechnung zu tun.

Für die Liebe gibt es keine Lebensalternative, sondern ist letztlich der Sinn unseres Daseins

Gott und den Mitmenschen zu lieben, darauf kommt es im Leben an.

Diese Liebe hat Jesus den Menschen vorgelebt und die sie dazu eingeladen seinem Beispiel zu folgen.

Liebe macht das Leben lebenswert, erfüllt und schön.

Wer nicht wirklich liebt hat nicht gelebt.

Interessant ist, dass Jesus auf Menschen hinweist, die anderen geholfen haben. Aber für sie war das nichts Besonderes. Sie haben auch nicht jeden Tag ihre guten Werke gezählt. Nein, sie sind einfach den Menschen in Liebe begegnet. Was sie alles getan haben, dass wissen sie am Ende nicht mehr.

Wenn Jesus kommen wird, dann wird sich dieses Leben der Liebe in seinem zukünftigen ewigen Reich fortsetzen.

Ich handle aus Liebe und nicht aus dem Grund, weil Er kommen wird.

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Mein Rat wäre: Bevor Ihr das Kind taufen lassen möchtet, solltest Ihr Euch zuerst selber klar werden was Ihr Eurem Kind für Glaubensvorstellungen vermitteln wollt.

Was möchtet Ihr dem Kind vermitteln, über das Ihr Euch selber noch nicht im Klaren seid.

Nur das Kind taufen zu lassen, um einem Ritual gerecht zu werden, ist nicht der Sinn der Taufe.

Eigentlich wäre es sinnvoller das Kind in den christlichen Grundsätzen zu erziehen.

Wenn das Kind ein bestimmtes Alter erreicht hat und auch in der Lage ist eine Entscheidung zu treffen, dann wäre der Zeitpunkt für die Glaubenstaufe gekommen. So wurde es im frühen Christentum praktiziert.

Auch heute gibt es Freikirchen, die die Glaubenstaufe praktizieren und keine Babys oder Kleinkinder taufen. Z. B. Baptisten, Adventisten, um nur zwei zu nennen. Diese Kirchen betreiben in keinerlei weise einen Prunk und verwenden auch die Spendengelder nicht dafür um kostspielige Gebäude zu errichten. Ihr könnt Euch vor Ort davon überzeugen, wie es dort aussieht und was die Menschen so machen.

Zurück zur Taufe. Sie war von der persönliche Entscheidung abhängig, um getauft zu werden.

Die Baby oder Kleinkindertaufe finden wir im Neuen Testament nicht.

Deshalb werdet Euch persönlich zuerst einmal klar welcher Kirche Ihr Euch selber anschließen möchtet. Von dem hängt es auch ab, was Ihr dem Kind vermitteln wollt.

Euer Vorbild spielt dabei für das Kind eine wichtig Rolle. Denn die Taufe und das christliche Leben stehen in enger Verbindung zu einer christlichen Gemeinschaft.

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Was ich von der Sache, auf Grund der Bibel, halte habe ich bereits ausführlich in meinem Kommentar "BIANCA3" geschrieben.

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