Religionen sind alte Gedankengebäude. Informiere dich lieber aus der Realität, als aus überholten Ideologien. Im Christentum und auch schon im alten Judentum wurde schon immer mit Zins gearbeitet, und auch der Islam kann den Zins nicht vermeiden. Dort heißt er lediglich "Gewinnbeteiligung" - was der Zins von sein Natur auch ist.

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Nimm dir ein Beispiel an den katholischen Geistlichen: sie machen es alle mit sich selbst, sofern sie nicht das Greisenalter erreicht haben!

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IIch finde, du musst zwei Phänomene auseinanderhalten:

  1. Das Denken, Nachdenken. Das ist natürlich, selbsttätig und wertfrei. Es ist eine lebensnotwendige Fähigkeit, die wie der Gang auf zwei Beinen oder die Fähigkeit der Werkzeugherstellung die Überlebensfähigkeit steigert.

Mit "wertfrei" meine ich, die Tätigkeit des Denkens ist nicht mit einer Stimmung behaftet. Es ist nicht erschöpfend oder bedrohlich oder aufregend.

  1. Hinter dem Denken aber befindet sich die Ebene der psychischen Wahrnehmung, also der Stimmungen und unbewussten Interpretation und Neigungen. Dort wird darüber entscheiden, wie die Ergebnisse der Denktätigkeit gewertet, also empfunden werden.

Dort kann sich eine psychische Konstellation verbergen, die Lust an den Denkergebnissen gewinnt, zu witzigen Deutungen neigt, um sich selbst und andere zu erfreuen. Oder etwas anderes Leichtes, Oberflächliches, Feinfühlig-poetisches.

Allerdings kann sich auch eine "Instanz" verbergen, die alles kritisch kommentieren will, oder ängstlich ist und sich durch Komplexität überfordert fühlt usw. Nach meinen Erfahrungen ist es oft so, dass sich manchmal in der Tiefe der Psyche ein Partisan, ein Terrorist verbirgt, der unentwegt gegen die eigen Person arbeitet, sie abwertet, ihr immer vorhält, was sie hätte anders machen können (natürlich immer im Nachhinein), oder einfach auch nur brutal in den Stimmungen niederdrückt!

Stell dir das vor, wie eine Theaterbühne, wo vorne Personen ein Stück spielen, die Kulisse dahinter aber düster und bedrohlich sind, aus denen immer fremde Personen bösartige, unverständliche oder hetzerische Kommentare rufen und die Vorstellung stören.

Nicht das Denken ist, finde ich, dein Problem sondern die psychische Hintergrundmusik!

Wenn du das Denken und Überlegen abstellst, so wirst du keine Erleichterung erfahren, die Grundstimmung ändert sich nicht, die Katzenmusik aus der Tief bleibt unverändert. Auch hilft es keineswegs, das Denken gegen ein kleines enges, vorgefertigtes System von Ideologie oder Religion einzutauschen!

Helfen tut aber die Lebensfreude...!

Aber du erwartest jetzt hoffentlich nicht, dass ich dir darüber einen Vortrag halte...? (Obwohl ich es gelegentlich schon mal tue, schließlich komme ich auch aus den Niederungen der Ängstlichkeit!)

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Wie Jesus war, darüber wissen wir gar nichts, weil seine wirkliche Person von einem Mythos und einer Ideologie überdeckt und bis zur Unkenntlichkeit verzerrt worden ist.

Ich denke angesichts seiner Freigeistigkeit, dass er ein interessanter Mensch gewesen sein könnte. Das ist gerade heute eine vorbildliche Eigenschaft, weil die Menschen alle so langweilig, über eine Konsumkultur gleichgeschaltet und über Medien vereinheitlich sind (Unterschichtsglotze, Facebook). Was für ein Erlebnis ist dann ein Mensch, der über sein abenteuerliches Leben als sagen wir Wanderprediger berichtet. Und nicht über Promis oder IPad 4 schwadroniert!

Außerdem hoffe ich auch, dass er die Frauen liebte und ein genussvoller Liebhaber seiner Frauen war! Wenn ja, dann würde ich ihn als auch in dieser Hinsicht vorbildlich bezeichnen!

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Wie willst du dein Verhalten tagtäglich Menschen gegenüber bestimmen, die anders als du denken?

Für den sinnvollsten Weg halte ich das eigene Nachdenken. Das eigene Urteil.

Sobald du auf ein Buch bei deiner Urteilsbildung angewiesen bist, oder auf die Meinung eines Geistlichen - also nicht mehr in der Lage bist, selbständig zu denken - bist du verloren!

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Jede Religion ist zu jeder Zeit gefährdet, widerlegt zu werden. Schließlich trifft sie märchenhafte Behauptungen, konstruiert angebliche Wunder und ingnoriert die Realität. (Dafür schafft sie eine einfache kleine Welt in Kopf der Anhänger.)

Die Gefährdung treibt sie alle an, den Anspruch zu erheben, auf Wahrheiten zu beruhen, wahre Behauptungen und Versprechungen zu machen und überhaupt die einzig wahre Religion zu sein.

Wie gefährdet die jeweilige Religion ist, kann man aus der Rigidität ihres Wahrheitsanspruchs erkennen: Der Dalai Lama kann entspannt lachen, die Christen haben sich vielfach der Realität angepasst, sie sind im Gegensatz zu früher toleranter geworden und erkennen immerhin auch die anderen Religionen an, die Wahabisten und strenggläubigen Islamisten hingegen stehen am Abgrund, daher entfalten sie so viel hektische Überlebenskämpfe, schließlich sind sie schon vom Hauch des Untergangs angezählt...

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Mein Assistent und ich arbeiten zurzeit an der Entwicklung von halal Gummibärchen. Wir werden allerdings nur Tierformen verwenden, die im Koran vorkommen, somit gottgefällig sind (Kamele, Hammel, Ziegen, Pferde).

Gelatine ist unislamisch, daher nehmen wir alt Autoreifen als Grundstoff. Darin ist bewiesenermaßen kein Schweineauszug enthalten. Dafür aber Ruß und Weichmacher, doch diese sind im Koran nicht verboten, sind somit halal!

Natürlich schmecken diese Gummihammel anders, als Haribo! Aber es ist nur eine Frage der Gewöhnung. Wenn man beim Verzehren sich auf die freudigen Zeilen der Suhren konzentriert, schmeckt es nach einiger Übung schon recht angenehm.

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Ein religiös denkender Mensch fühlt sich angehalten, Handlungen zu begehen, zu denen ihn sein jeweiliger Gott verpflichtet.

Was richtig ("gut") ist, was nicht, darüber entscheidet sein Gott (bzw., da dieser grundsätzlich unsichtbar ist, die jeweilige Schrift, in der sich dieser Gott angeblich geäußert hat).

Der religiöse Mensch vertraut also nicht seinem eigenen Urteilsvermögen, gibt dieses unentgeltlich an einen Gott ab - und leiht es sich zurück (übrigens gegen Entgelt, da er sich zur Loyalität zu verpflichten hat).

Derjedinge aber, der keinen Gott als Unterstützung im Denken, und Leben benötigt, der Atheist, behält sein Urteilsvermögen, schaut in die Realität, und nicht in alte Literatur - und handelt so, wie es angemessen ist.

Es ist ein überheblicher Wahn von Religiösen Menschen, dass die Handlungen eines nicht gläubigen Menschen nicht "gut" seien!

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Angst ist immer dann da, wenn du dich etwas Stärkerem ausgeliefert fühlst.

Was ist das Stärkere, das dich beim Anblick einer Kirche schreckt?

Ist es das Gebäude? Kann eigentlich nicht sein, Kirchen sind oft sehr ästhetisch gestaltet, ob dunkel oder hell, ist eigentlich unwichtig. Der Besuch in einem Schlachthof..., gut, das dürfte ein erschreckendes Erlebnis wegen des Gebäudes sein. Aber Kirche, meine ich eigentlich nicht.

Sind es die Leute? Das könnte schon eher sein, denn die Menschen in Kirchen wirken immer etwas zusammengestaucht und gedemütigt. Und die Priester bemühen sich, auch wenn sie noch so leutselig sind, das Denken der Einzelnen zu beeinflussen. Die Besucher mit gedemütigter Würde (weil angeblich sündenbehangen), die Priester mit Herrschaftsanspruch - das impliziert keine sinnenfrohe Menschen mit unbändiger Lust am Leben!

Ist es Gott? Das kann nicht sein, denn Gott gibt es nicht! Glaube es einem, der sich mal aus der Gottlosigkeit aufgemacht hat, um bei den Evangelen die Schweine zu hüten, und später reumütig in die Freiheit der Gedanken und der Erkenntnis zurückgekehrt ist! Ich habe viel gesucht - alles mögliche habe ich gefunden, doch keinen Gott!

Die gebrochene Leiche, die in der Kirche im Blickmittelpunkt hängt, ist ein Schnitzwerk, es seht keine Macht dahinter!

Nincsen isten, kedvesem, hidd el, senki sem figyel bennünket, senki nem fog minket megbüntetni - semmiért! Mi megszülettünkt és most szabadan és félelem nélkül élhetünk!

Schau dir an, alle religiösen Ideen behaupten, den Menschen angstfrei machen zu wollen - aber hast du schon eine Religion gesehen, die außerhalb des Sumpfgebietes der Angst existieren kann...?

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