Warum sollte ein Atheist etwas gutes tun?

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Marc vom gutefrage.net-Support

34 Antworten

Ethische Normen sind nicht von einer Religion abhängig, so wie umgekehrt Religionen nicht nur ethische Normen setzen, sondern auch. Das sind Werte, die sich zum überwiegenden Teil in allen Kulturen und Religionen gleichen. Mit Atheismus oder Gläubigkeit hat das nicht zu tun. Sonst wäre das auch ganz fatal, denn man müsste daraus den Schluss ziehen, dass der Mensch per se egoistisch und rücksichtslos ist und nur aus Angst vor dem Gesetz (also vor Strafe) auf das Durchsetzen egoistischer Interessen verzichtet. Die spontane Solidarität bei Katastrophen beweist das Gegenteil - die überwiegenden Mehrheit der Menschen hat ein natürliches Hilfsempfinden. Ausnahmen - wie beispielsweise Plünderer bei solchen Katastrophen - gibt es leider, sind zum Glück aber Ausnahmen.

Gegenfrage: Warum tun Theisten soviel schlechtes? Nach christlicher Lehre sind wir ja jetzt so rund 2000 Jahre erlöst. War das eine Zeit des Friedens und blühender Nächstenliebe? Religion ist nur für einige wenige ein Grund, sich anständig zu verhalten. Die Ursachen und Motive, ein ordentlicher Mensch zu sein, sind komplexer und vielfältiger, als es der Papst uns im Bund mit Herrn Habermas weismachen will. Wenn da behauptet wird, ohne Glaube an Gott ginge die Moral flöten, darf daran erinnert werden, dass christlicher Glaube über 1000 Jahre für Hexenwahn, Verfolgung freier Meinung, Ketzerverbrennung mit vorausgehender Menschenquälerei, Kreuzzüge verantwortlich war. Wer heute noch den augenscheinlichen Beweis sehen will, der fahre nach Würzburg, wo der Fürstbischof die Kanonen der Marienfestung (welch sinnvoller Name!) auf seine gläubigen Schäfchen in der Stadt richten ließ, für den Fall, dass sie seine überzogenen Steuern nicht zahlen wollten, die er für sein armes Leben in der Nachfolge Christi brauchte.

Antwort: Weil eben das Böse sich auf der Welt in der Regel nicht im bösen Gewand zeigt, sondern im guten. Aber an den Früchten und Taten sieht man es!

Und die christliche Entwicklung geht voran, auch wenn man immer noch sehr viel böses sieht. Das geht nicht von heute auf Morgen. Das braucht noch ein paar tausende Jahre.

Man sehe sich nur die Blutrache in baltischen Ländern heute noch an. Für uns HEUTE hier schwer nachzuvollziehen. Bei unseren Vorfahren, den früheren Germanen war das aber auch noch gang und gäbe.

Auch wenn es immer wieder frühe Zeiten gab, in denen das nicht geduldet wurde, ist sie erst in den Regionen verschwunden, wo Menschen moralisch innerlich seelisch gereift sind und den Hass überwanden und Vergebung lernten. Das ist eine seelische innere Entwicklung, keine von Gesetzen außen aufoktroierte!

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Aus dem gleichen Grund warum es auch gläubige, egal welcher Religion tun. WEil es anständig ist. Gutes tun bedeutet doch nicht nur spenden. Gutes tun ist wenn man anderen uneigennützig hilft. Und schon ein lächeln kann "gutes tun" sein. Es git einem einfach ein gutes Gefühl

Warum werden Atheisten diskriminiert?

Ich dachte es gäbe so etwas wie eine freie Meinungsäußerung in diesem Land aber trotzdem werde ich als Atheist beschimpft, wenn ich es zugebe, das ich an keinen Gott glaube.

Warum können Menschen das nicht akzeptieren? BITTE KEINE BESCHIMPFUNGEN!

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Macht Geld atheistisch?

Geld bringt einem ja nur etwas weil man sich davon materielle Güter kaufen kann. Wenn man aber sehr viel Geld hat und sein Glück nur in materiellen Besitztümern sucht, dann wendet man sich dadurch von der geistigen Welt, also von Gott ab?

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Ist GLAUBEN wirklich NICHT WISSEN?

Nietzsche scheint verantwortlich für diese FORMULIERUNG:

"Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist"

"Glaube heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist", konstatiert Nietzsche. Schon deshalb seien antiker Geist und christliche Botschaft miteinander unvereinbar. Aber in der langen Geschichte der Unterwerfung heidnischer Kulturen durch die Kirche wurde schließlich auch der Wissenschaft das freie Bewusstsein der Erkenntnis genommen;so habe sie den Mut der Wahrhaftigkeit und den Stolz der Redlichkeit verloren.

"Auch wir leugnen nicht, dass der Glaube selig macht: eben deshalb leugnen wir, dass der Glaube etwas beweist - ein starker Glaube, der selig macht, ist ein Verdacht gegen das, woran er glaubt, er begründet nicht 'Wahrheit', er begründet eine gewisse Wahrscheinlichkeit - der Täuschung."(MAN)

"Erst das Christentum hat den Teufel an die Wand der Welt gemalt; erst das Christentum hat die Sünde in die Welt gebracht. Der Glaube an die Heilmittel, welche er dagegen anbot, ist nun allmählich bis in die tiefste Wurzel erschüttert: aber immer noch besteht der Glaube an die Krankheit, welchen er gelehrt und verbreitet hat."(MAN)

Ist das wirklich so?

Oder bedeutet GLAUBE(N) nicht eher das, was Hebräer Kapitel 11:1,2 dazu sagt:

11 Der Glaube+ ist die gesicherte Erwartung* erhoffter+ Dinge, der offenkundige Erweis* von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht.+ 2 Denn durch diesen erlangten die Männer der alten Zeiten Zeugnis

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Warum lässt Gott Naturkatastrophen zu und jetzt Achtung, wofür der Mensch NICHTS kann?

Warum lässt Gott z.B zu, dass es Erdbeben gibt, oder im dem Weltall kosmische Strahlung einen Menschen sofort auslöschen könnte? Ich meine ein 10 KM Asteroid könnte die ganze Menschheit auslöschen, eine super Nova könnte die Erde komplett verbrennen etc.

Und an alle Gläubigen die sagen: die Szenarien kommen sowieso nicht, dann setzt euch mal ordentlich mit Astrophysik auseinander, die Wahrscheinlichkeit ist garnicht gering!

Unsere Dinosaurier hat's zum Beispiel getroffen, ist euer Gott vielleicht doch kein "Eingreifer" der alles bewusst steuert, sondern nur (angenommen einen Gott gibt es), Zuschauer ist? Aber das wäre doch auch vollkommen sinnlos und zu alledem wäre dann dieser Gott extrem gewalttätig, in der Bibel wird dieser Gott als die Liebe beschrieben, warum sollte dieser Gott liebe sein, wenn er mit seiner angeblichen Schöpfung spielt?

Jetzt mal ehrlich das Universum ist riesig, warum sollte einen Gott interessieren, was mit der Erde ist , bzw mit den Lebewesen darauf ?? Das ist ungefähr so wie ein Stein im Sand aller Strände auf der Welt. Ein Stein ist die Erde.

Angenommen so eine Naturgewalt würde uns treffen und kein Gott würde eingreifen!!! Was wäre dann der letzte Gedanke eines Gläubigen, der darauf gehofft hat, dass der Herr eingreifen würde, aber es nicht getan hat, sodass die Erde und das Leben darauf komplett vernichtet wird?

Da hilft auch kein beten mehr, sondern einfach Akzeptanz.

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Ist der Atheismus eine Weltanschauung / Philosophie?

In einer vorangehenden Diskussion wurde ich von zwei Atheisten scharf angegriffen, als ich die Meinung geäußert habe, der Atheismus sei eine Weltanschauung. Wohlgemerkt, ich bin absolut NICHT der Meinung, dass der Atheismus eine Religion ist.

Die beiden versuchten mir zu erklären, dass das Wort "Atheismus" nur "ohne Gott" bedeuten würde. Dies wäre die einzige Bedeutung des Wortes "Atheismus" und da gäbe es auch nichts zu ergänzen. Atheismus sei Gottlosigkeit, nicht mehr und nicht weniger.

Dieser These widersprach ich, denn es gehört zum Atheismus doch viel mehr, als nur die Existenz eines Gottes abzulehnen. Jeder Atheist lehnt doch auch alles andere Übernatürliche wie Magie, Geisterglauben, Zukunftsvorhersagen etc. ab. Außerdem empfiindet er Kulthandlungen und Gebete als unnütz, ja manche werden sogar ganz dastisch und bezeichnen sie als reine Zeitverschwendung. Und er ist überzeugt davon, dass alles wissenschaftlich erklärbar ist - auch wenn wir es nicht erklären können, bedeutet das nicht, dass es nicht irgendwann erklärbar sein wird. Das Fundament ihres Überzeugseins ist also die Wissenschaft. Diese Überzeugungen vertritt jeder Atheist, es ist also nicht zu leugnen, dass diese Überzeugungen einen verbindenden Charakter haben. Atheismus ist damit nichts Individuelles mehr.

Außerdem lässt sich Atheismus in meinen Augen sogar übersteigern und kann auch extremistische Züge annehmen: es gibt Atheisten, die alles Religiöse regelrecht hassen, Gläubige als Spinner und ihre heiligen Schriften provokant als Märchenbücher bezeichnen. Sie sind überzeugt, dass die Welt ohne irgendwelche Religionen besser dran wäre und man Religionen am besten alle sofort verbieten sollte.

Meine Frage richtet sich in erster Linie an Atheisten. Bevor ihr antwortet, ruft euch bitte noch einmal ins Gedächtnis, dass ich nicht behaupte, dass Atheismus eine Religion sei. Aber warum seid ihr davon überzeugt, dass Atheismus auch keine Weltanschauung oder keine Philosophie ist? Was sind denn in euren Augen die entscheidenden Unterschiede?

Noch etwas: Bei der Diskussion würde ich mich sehr freuen, wenn die Netiquette beachtet wird. Unsachliche und gar beleidigende Kommentare und Antworten werden gemeldet, und zwar egal, aus welcher Richtung sie kommen.

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Die Bibel wird von Atheisten immer gern als "Märchenbuch" verspottet. Was ist an Märchen denn überhaupt so schlecht?

Ich unterstelle einfach mal, dass jeder Mensch, der seine Kindheit als glücklich bezeichnen würde, abends vorm Zubettgehen eine Geschichte vorgelesen bekommen hat. Auch sonst sollte das Lesen eines Buches, von dem ja wohl die mit Abstand meisten fiktive Erzählungen sind und keine wissenschaftlichen Tatsachenberichte, wohl bei allen Menschen den Horizont erweitern.

Sicher, die Bibel wurde und wird vielfach benutzt, um schlimme Dinge zu legitimieren, die auf unserer Welt geschehen - dem Vorwurf können Grimms Märchen meist aus dem Weg gehen. Religiöser Fanatismus ist immer abzulehnen und zu verurteilen, das sehe ich genauso. Wer die Bibel wörtlich nimmt, läuft durchaus berechtigt Gefahr, von seiner Umwelt genauso belächelt zu werden, wie jemand, der an Elfen und Kobolde glaubt.

Doch finden sich in der Bibel nicht auch genauso viele elementare Wahrheiten? Eine jahrtausendealte Weisheit, die auch von ihren vehementesten Kritikern nicht geleugnet werden kann? Kann man nicht auch als Atheist der Meinung sein, dass es sich bei der Bibel um ein hervorragendes Buch handelt, von hohem literarischem und kulturstiftendem Wert?

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