Wie sage ich dass ich nicht mehr Vegetarier sein will?

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23 Antworten

Meine Tochter ist überzeugter Vegetarier - sollte sie wieder Fleisch essen wollen, werde ich das voll akzeptieren, bei ihr erwarte ich es aber nicht.

Die Freundinnen meiner Tochter haben vor 4 Jahren auch so gedacht wie du - 2 Mädels waren Vegetarier, 2 nicht. Eine der 2 die nicht Vegetarisch waren hat es probiert, aber da sie es nicht aus Überzeugung heraus gemacht hat, wurde das auch nichts.

Wenn man etwas tun will, dann muß das aus einem selbst kommen, und nicht weil andere das erwarten (ist eigendlich mit allem so).

"Meine Einstellung zu Fleisch hat sich geändert und ich werde wieder Fleisch essen, allerdings wenig davon."

Was sollst du sonst sagen?

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Das ist eine reife und erwachsene Entscheidung und Dir sollten die guten Gründe von selbst einfallen. Dein Umfeld hat das zu akzeptieren. Deine Eltern werden es verstehen und Deine echten Freundinnen auch.

Also keine Angst, wenn Du davon überzeugt bist das Richtige zu tun.

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Hallo, 

Gruppenzwang unter Freunden nennst du das? So wie ich deine Frage lese, zwingst du dich selbst Vegetarier zu sein. Man kann keinen Menschen zu einer Überzeugung zwingen. Jeder kann essen was er möchte. Wenn man sich erpressen lässt, dann ist man selber Schuld. Aber das war bei dir ja nicht der Fall. 

Ist deine Mutter denn Veggie? Ich denke grade bei ihr brauchst du keinen Scham. Eine Mutter akzeptiert ihr Kind so wie es ist! 

Ich würde das an deiner Stelle nicht an die Glocke hängen. Sag´s vielleicht deiner Mutter, damit sie für dich mit kochen kann und iss einfach Fleisch. Die anderen werden es ja dann sehen. Wenn sie es nicht verstehen, dann würde ich mich darauf nicht einlassen. 

Wenn dir die Tiere leid tun, dann kannst du ja immerhin weniger Fleisch essen wie es ja auch empfohlen wird - 300-600g in der Woche. Kannst ja zu einem Bauern hinfahren und die Haltung usw. begutachten. Gibt ja viele Bauernhöfe die einen eigenen Laden auf´m Hof haben. 

Mit freundlichen Grüßen

Sesshomarux33

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Sag doch, dass du jetzt Flexitarier bist. Das sind Leute, die schon Fleisch essen, aber nur sehr wenig, und wenn, dann achten sie darauf, dass das Fleisch aus artgerechter Haltung stammt.

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Kommentar von veritas55
11.02.2016, 03:05

Jetzt weiß ich endlich was ich bin ;) : Flexitarier ;)))

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Du kannst ja einfach sagen, dass du wieder damit anfangen willst, weil du es quasi im "Gruppenzwang" angefangen hast. Ist doch nicht peinlich, dass ist bei vielen Leuten so. Außerdem musst du ja nicht sofort Fleischorgien feiern; du kannst deine Mutter ja mal fragen, ob du vielleicht so ein oder zweimal die Woche gutes Fleisch (also Bio, etc.) essen kannst.

Und sonst: wenn du Fleisch essen willst, machs einfach! Wenn du es dich nicht traust, dass zu sagen, willst dus anscheinend nicht wirklich ;)

PS: Bin übrigens Vegetarierin :)

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Kannst sagen das es nur ein Abschnitt deines Lebens war und du möchten willst ob du Fleisch magst oder nicht. Vielleicht wird es dir ja nicht gefallen und du bleibst Vegetarier.

Noch das zu "ich als einzelner mensch bringt es ja eh nicht, die Menschen werden weiterhin Fleisch essen"
Wenn alle so denken und meinen ja ich esse jetzt Fleisch das tun ja alle, wird nichts passieren.
Gebe dir ein Bsp: wenn du auf keine Demo gehst und meinst warum sollte ich es wird eh nicht auffallen, denken vllt viele andere auch so und keiner geht hin.

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Kommentar von DunkelElfe3344
09.02.2016, 18:24

Ich als einzelern Mensch bringe es ja eh nicht, die menschen werden weiterhin fleisch essen

Ja gut, es gibt in Deutschland zwar weiht mehr als 1 Veggie aber ok...

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Kommentar von xsmipers
09.02.2016, 18:28

Mädchen lies Ma gescheit was er geschrieben hat !!! Hier ihr Abschnitt

...dass ich als einzelne Person eh nichts dagegen ausrichten kann. Viele werden weiter ihr Fleisch essen, also bringt es nichts wenn nur ich es nicht mehr tue.

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Iss doch einfach Fleisch? Du bist jung, wem interessierts?

Im Übrigen hast du schlechte Haltung auch mit dem Kauf von Milch, Milchprodukten und Eiern unterstützt. Bio und co würde ich da auch nicht vertrauen.

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Kommentar von frank394
09.02.2016, 21:25

Am sichersten ist es immer noch gar nichts zu essen.

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Kommentar von skogen
10.02.2016, 00:06

(-; oder sich einfach schlau zu machen, anstatt jeden vorgesetzten Müll herunterzuschlucken.

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Dann fiele mir noch ein, dass ich als einzelne Person eh nichts dagegen ausrichten kann

Das stimmt so nicht... Indem du Fleisch isst, beteiligst du dich direkt daran, dass Tiere zum Schlachten "produziert" werden - dabei ist es ziemlich egal ob du ein Schnitzel oder einen Hühnerschenkel isst.

Trotzdem finde ich nicht, dass es Sinn macht wenn Jeder Vegetarier wird, denn dann würde es überhaupt keine Tierhaltung mehr geben: kein Bauer würde sie halten und füttern können wenn er sie nicht verkaufen und damit seinen Lebensunterhalt verdienen könnte.

Meiner Meinung nach wäre den Tieren deshalb nicht geholfen wenn gar kein Mensch mehr Fleisch essen würde, aber es würde ihnen wesentlich besser gehen wenn auf eine artgerechtere Tierhaltung geachtet würde !

Das ist aber nur möglich wenn man bereit ist, einen höheren Preis zu zahlen damit sie nicht in Massen zusammengepfercht werden sondern

1. genug Platz haben,

2. sich auch an der frischen Luft bewegen können,

3. Futter ohne Antibiotika u.a. Medikamente kriegen,

4. ihre Schnäbel und Ringelschwänze nicht abgeschnitten werden (schon gar nicht ohne Betäubung...),

5. den Kühen ihre Kälber nicht direkt nach der Geburt weggenommen werden,

6. Schweine im Stroh liegen und sich im Matsch suhlen dürfen,

7. Hühner genug Platz auf Stangen und in Nestern haben anstatt in engen Käfigen auf Maschendraht zu sitzen oder sich zu zigtausenden auf dem Boden drängeln müssen,

8. die Wege zum Schlachter nicht durch halb Europa sondern in den nächsten Ort führen

usw.,usf..

Es kommt also nicht darauf an ob du Fleisch isst, sondern welches Fleisch du isst und wie oft - denn erst der tägliche Konsum von Billigfleisch verursacht, dass die Tiere leiden müssen !

Ich finde es überhaupt nicht peinlich wenn du deiner Mutter sagst, dass du wieder das Bedürfnis nach Fleisch hast (der Körper sagt dir nämlich was er braucht - dazu gibt es den Appetit!), aber dass du Wert darauf legst, dass die Tiere, die dafür ihr Leben lassen müssen, wenigstens ein gutes Leben hatten weil du dann kein schlechtes Gewissen haben musst.

Auf die Art kannst du deine Mutter vielleicht überzeugen, dass sie bewusster einkauft um die ganze Familie mit gutem Fleisch aus korrekter Tierhaltung zu versorgen anstatt Billigangebote im Supermarkt zu kaufen ;).

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Kommentar von frank394
10.02.2016, 06:46

Ich möchte noch dazu sagen, dass Landwirte immer versuchen die Tierhaltung  zu verbessern. Das Problem ist aber das die Landwirte momentan so wenig verdienen, dass sie nicht nicht einmal die laufenden Kosten bezahlen können. Da bleibt dann leider auch kein Geld für Investitionen zur Verbesserung der Ställen über. 

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Kommentar von Omnivore08
10.02.2016, 16:33

Das ist aber nur möglich wenn man bereit ist, einen höheren Preis zu zahlen damit sie nicht in Massen zusammengepfercht werden sondern

Soll ich euch mal verraten, was jeden Landwirten dermaßen auf die palme bringt? Solche unsinnigen und falschen Implikationen:

1. genug Platz haben,

Wieviel Platz sie haben müssen steht in den Tierschutzgesetzen!

2. sich auch an der frischen Luft bewegen können,

Das ist nun wirklich kein Garant für gute Haltung! Frische Luft gibt es auch in Hallen. Die sind nämlich klimatisiert. Und genau wie der Mensch will er weder beo 0°C, noch bei 30°C an der "frischen Luft" hocken.

3. Futter ohne Antibiotika u.a. Medikamente kriegen,

Das was du hier beschreibst ist STRAFBAR! JEDES Futter ist Antibiotikafrei, da sowas in der gesamten EU verboten ist!

4. ihre Schnäbel und Ringelschwänze nicht abgeschnitten werden (schon gar nicht ohne Betäubung...),

Schon mal ein Ohrloch stechen lassen? Fingernägel geschnitten? Es gibt Bereiche, am Körper, die gar keine Nerven haben!

5. den Kühen ihre Kälber nicht direkt nach der Geburt weggenommen werden,

Das macht man nur in der Milchkuhwirtschaft. Und das ist unumgänglich. Das macht man aber so früh, dass überhauopt keine Bindung entstehen kann!

7. Hühner genug Platz auf Stangen und in Nestern haben anstatt in engen Käfigen auf Maschendraht zu sitzen oder sich zu zigtausenden auf dem Boden drängeln müssen,

Dir ist schon klar, dass Käfighaltung schon seit Jahren EU-weit verboten ist? Dir sagt schon Kennzeichnungspflicht was?

denn erst der tägliche Konsum von Billigfleisch verursacht, dass die Tiere leiden müssen !

Nach deinen falschen Annahmen hier ist das grober Unfug!

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Du musst dich doch überhaupt nicht rechtfertigen.. ist doch deine sache was du isst. Ich renn ja auch nicht rum und erzähl jedem dass ich nix tierisches esse. Und meine Mutter rennt auch nicht rum und erzählt jedem dass sie gerne tierisches isst

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Niemand hat dich zu verurteilen, wofür auch ?

Ich finde gut, dass du so ehrlich bist und nichts vorschiebst - dass du es quasi aus einem "Gruppenzwang" heraus wolltest, ist nicht verwerflich...

So, wie du es hier geschrieben hast, solltest du es auch deiner Familie und deinem Umfeld gegenüber sagen und vertreten: Du fandest es eine Zeitlang cool und hast es versucht bzw., reingeschnuppert und dich damit befasst. Das ist doch positiv zu werten.

Es heißt ja nicht, dass du für alle Zeiten Lust auf Fleisch haben wirst und auch nicht, dass du nun zum absoluten Fleischjunkie wirst - vielleicht kommst du irgendwann in deinem Leben zu der tiefen Überzeugung, vegetarisch oder vegan leben zu wollen und dann wirst du es auch durchziehen - ohne Wenn und Aber.

Das Saatkorn ist gelegt, weil du hinter die Kulissen geschaut hast - ob es aufgehen wird, wird die Zeit zeigen...

Ein schlechtes Gewissen ist hier unangebracht - rechtfertigen jedoch musst du es in erster Linie für dich selbst und nicht vor anderen...!

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Meine beste Freundin wurde Vegetarierin und da wollte ich es auch (ziemlich dumm ich weiß..)

Stimmt! Gute Einsicht :-)

und bin aus Gründen wie schlechter Tierhaltung und dass wir Menschen unschuldige, liebevolle Tiere essen

????

dass ich wohl doch das "Richtige" tue

mhhh nö!

Ich möchte mir nicht mehr verbieten Fleisch zu essen, nur um mir meine
Meinung selbst wieder zu bestätigen, wenn ihr wisst was ich meine.

verstehe!

Wie soll ich es ihr sagen und was kann ich für plausible Gründe nennen anstatt nur zu sagen

"Liebe Person X, ich habe herausgefunden, dass vegetarisches Essen weder Umwelt, Tier noch mir, noch sonst wem hilft. Das war damals sehr unüberlegt. Man lernt halt mit der Zeit. Ich Habe jetzt dazugelernt und möchte mich lieber regionaler ernähren, anstatt auf importierten Obst und Gemüse zu setzen. Du kannst das hoffentlich nachvollziehen"

Das klingt doch plausibel!

Ich denke weil ich ja im Prinzip immer noch der Überzeugung bin, dass ich dann unschuldige Tiere, Lebewesen wie du und ich

äääää nein! Ich bin weder Schwein, noch Rind, noch Huhn. Und erst recht wurde ich nicht als Zuchttier geboren. Und "unschuldige" Tiere sterben im gesamten landwirtschaftlichen Sektor! Schließlich muss jemand die Legehennen, Jungtiere, Kälber und Milchkühe dann auch aufessen. Von den Ackertoten auf dem Acker (Maulwürfe, Mäuse, Echsen, Würmer, Schnecken) und durch Pestizide (vorallem Insekten) will ich erst gar nicht reden!

Und Pflanzen sind genauso unschuldige Lebewesen. Nur ohne Kulleraugen und ohne, dass sie Beine haben und weglaufen können. Sie schützen sich anders vor dem gefressen werden: Durch Frassgifte. Das zeigt nämlich, dass auch Pflanzen nicht gegessen werden wollen!

Von daher....es ist unmöglich ein Leben zu führen, ohne dass dabei andere Lebewesen weichen müssen!

Danke für alle hilfreichen Antworten

Bitteschön!

und ich hoffe ihr versteht mich und verurteilt mich nicht...

Ich verstehe dich voll und ganz. Fleisch ist gesund und kann im Gegensatz zu Obst und Gemüse ganzjährig produziert werden. Ich verurteile dich nicht. Ich begrüße es sehr, dass du auf der ökologischeren Seite wieder Platz nehmen möchtest.

Lass es dir schmecken :-)

Gruß Omni

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Kommentar von Sesshomarux33
09.02.2016, 19:57

Vegetarismus ist nicht sinnlos. Es ist nur sinnlos, wenn man die Überzeugung nicht hat. Du hast sie z.B nicht. Dein gutes Recht. Aber dann toleriere doch die Veggies. Ich lese hier keine einzige Veggie-Antwort die so provokativ gegen Omnis gerichtet wird. 

Ich stimme dir ansonsten soweit zu...bis auf das Gemüse nicht ganzjährig wächst, kommt halt auf´s Gemüse an. Es gibt auch Wintergemüse - Kreuzblütler und Kohlgewächs. 

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Kommentar von PlueschTiger
11.03.2016, 21:36

"Liebe Person X, ich habe herausgefunden, dass vegetarisches Essen weder Umwelt, Tier noch mir, noch sonst wem hilft. Das war damals sehr unüberlegt. Man lernt halt mit der Zeit. Ich Habe jetzt dazugelernt und möchte mich lieber regionaler ernähren, anstatt auf importierten Obst und Gemüse zu setzen. Du kannst das hoffentlich nachvollziehen"

Das klingt doch plausibel!

Muss dich leider enttäuschen. Du hast den Teenagerslang vergessen. Wie sieht denn das aus, wenn der Fragesteller auf einmal so vornehm daherkommt?

Man muss sagen, der Fragesteller hat die Größe zuzugeben, wenn er es nicht durchhält.

Und Pflanzen sind genauso unschuldige Lebewesen. Nur ohne Kulleraugen und ohne, dass sie Beine haben und weglaufen können. Sie schützen sich anders vor dem gefressen werden: Durch Frassgifte. Das zeigt nämlich, dass auch Pflanzen nicht gegessen werden wollen!

Von daher....es ist unmöglich ein Leben zu führen, ohne dass dabei andere Lebewesen weichen müssen!

Das wird von den Meisten nur allzu gern übersehen. Dabei lieben gerade Frauen solche Blumenleichen, vor allem zu Feiertagen, wie Valentinstag. Wie romantisch.

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Bei mir war es damals ähnlich. Ich habe etwas über die Tierhaltung gehört und habe dann im Affekt gesagt: "Ich bin jetzt Vegetarier". Irgendwann hab ich dann auch gemerkt, ich will doch wieder Fleisch essen. Dann habe ich es einfach gemacht.

 Ich war (und bin) mir immer noch bewusst, dass die Fleischproduktion nicht gerade tierfreundlich ist, aber ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ich alleine das nicht ändern werde. 

Es ist tatsächlich nicht blöd zu sagen "Ich will halt wieder." Steh zu deiner Meinung. Das haben die anderen zu respektieren. 

Wenn du trotzdem etwas gegen die Umstände in der Fleischindustrie machen willst, dann rege doch mal die Leute in deinem Umfeld dazu an, einfach weniger Fleisch zu Essen, und dieses dann bei Metzgern zu kaufen anstatt im Supermarkt.

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Gute Argumente gibt es da nicht. Außer natürlich der Geschmack. Finde dich damit ab.

Und das du als einzelner nichts ausrichten kannst ist kein Argument. Alles hat mal klein angefangen. Aber klar, wenn jeder so denkt wie du wird das nichts

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Denk nicht darüber nach, wie du es den anderen am Besten erklärst, das ist total unwichtig!
Das ist ganz normal und wenn es sich für dich momentan nicht mehr richtig anfühlt dann isst du eben wieder Fleisch. Ganz einfach. Sag einfach dass du eben wieder das Verlangen danach hast und nur wenig Fleisch ist, aber ab und zu. Und dann vielleicht besonders auf eine gute Haltung der Tiere achtest :)

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Du mußt Dich nicht rechtfertigen für das, was Du ißt. Es ist ganz allein Deine Entscheidung. Und wenn Dich jemand fragt, sagst Du: "Weil ich es so will." Dabei mußt Du aufrecht stehen und lächeln. Dann ist die Sache erledigt.

Und wenn Du wenig Fleisch essen willst, ist das völlig in Ordnung. Das ist ja fast so wie vegan.

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Die wichtigsten Gründe für Fleisch:

Es ist ökologisch, Gesundheitlich und ethisch besser und geschmacklich ein traum.

schau dir meine Antworten durch und du findest HAUFENWEISE Argumente...

z.b. ökologisch:

Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland
um als Vegetarier. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist.

Wiederkäuer, wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf Weiden halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen Mischköstler zwar absolut gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem Ackerland ist geringer als bei Vegetariern.

http://www.umweltjournal.de/AfA\_naturkost/13315.php

musst also nur auf die Qualität deines Fleisches achten... es gibt kein vernünftigen Grund auf Fleisch komplett zu verzichten wenn es schmeckt.

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Wenn du wirklich so dafür bist, dass die Tiere in schlechter Haltung leben usw, dann kauf halt privat Fleisch ein. Du musst ja nicht direkt in ein Großhandel gehen. Ich esse auch nur Fleisch von dem Hof, auf dem ich arbeite. Schwein und Huhn. Da weiß ich, dass die ein schönes Leben hatten und zudem schmeckt es 1000 mal besser als diese Massenproduktion. 

Und dann ist es im Endeffekt deine Entscheidung und du kannst bei Fragen immer sagen, dass du weisst woher es kommt und du weisst, dass die Tiere nicht gequält wurden.

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Wenn du vorher anderen Leuten Standpauken gehalten hast, wird es wirklich peinlich. ^^ Da musst du dann wohl oder übel durch. Trotzdem. Jeder macht sich mal peinlich und ändert seine Meinung. Man entwickelt sich ja schließlich auch. Egal in welchem Alter man ist. ;-) 

Ich war auch zwei Jahre Vegetarierin und war ebenfalls ungefähr in deinem Alter. Allerdings war ich nicht aus Gruppenzwang Vegetarierin. Diesen Hype gab es damals noch nicht. ;-) Mir taten/tun eben die Tiere leid, die eingequetscht im Stall verharren müssen...

Ich beschäftigte mich immer mehr mit dem Thema "Tierleid" und bin zum Entschluss gekommen, dass man gar nicht komplett auf Tierleid verzichten kann. Das geht schon bei unserem Lebensstil los. Am besten wohnt man noch in einem Einfamilienhaus und nimmt somit weiteren Tieren den Platz weg. Man nutzt Elektrogeräte, für die Knochenleim verwendet wird. Man nutzt Strom, bei denen auch wieder viele Tiere um's Leben kommen - auch bei Windenergie kommen hunderte Fledermäuse um's Leben. Bei dem Anbau meines Gemüses kommen ebenso Lebewesen um's Leben. Bei Medikamenten geht es weiter. Da fängt es schon bei der Antibabypille an. 

Und... Und... Und...

Ob sie nun so, wie oben geschrieben um's Leben kommen oder ich mich mit Fleisch gesund ernähre und nicht mehr ständig zusammenklappe, ist auch gepupst, wie gekackt. Mir ging es damals verdammt schlecht! Der Mensch ist und bleibt eben ein Omnivore, ob man will oder nicht. 

Das Schlimmste ist und war für mich diese Massentierhaltung. Und da kann ich schon schauen, dass ich diese umgehen kann, indem ich Bio kaufe. Allerdings nicht irgendein Bio! Bei Demeter-Bio wird zusätzlich auf die Haltung geachtet, was bei normalem Bio weniger, bis gar nicht erfolgt. Hier geht es nur um unbehandeltes Fleisch, Milch, Eier usw. 

Das Tierische kaufe ich in einem Naturkostladen in unserer Nähe. Den Rest aus dem Supermarkt. Habe schließlich nun wirklich keinen Goldesel im Keller stehen, dem ich auf den A*** klatsche und der mir dann das Gold auf die Füße kackt! Weiß Gott nicht! Komplett vegane Ernährung muss man sich auch erst mal leisten können. Ist eben eine "Luxusmoral", wie ich finde. 

Fleisch, gehört für mich zur Gesunderhaltung meines Körpers dazu. Federbetten, Pelze, usw. sind für mich sinnlose Morde...

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Warum sagst du nicht einfach, das du nie richtige Gründe gehabt hast und das nur für andere gemacht hast ? Wäre jedenfalls besser als das was du sagen wolltest.

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Sei fair zu deiner Mutter, damit sie nicht weiter das "Kaninchenfutter" (nicht so ernst nehmen) extra kaufen muss. Mama ich möchte doch lieber wieder Fleisch essen. Ganz schlicht und einfach. Kommt am besten!

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