Ab Amsterdam gibt es Direktflüge - bis dahin kannst du ja mit dem Zug fahren wenn die Flugangst beim Starten und Landen dein Problem ist.

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Mein Onkel hatte mal eine Kuh auf der ich als Kind reiten durfte - kurioserweise hatte sie den gleichen Vornamen wie ich :)

Aber:

1. war ich noch ein Fliegengewicht, 2. war sie durch meine Cousine daran gewöhnt, 3. musste ich sie so lange mit Kraulen und Rübenschnitzeln verwöhnen bis sie mich kennengelernt hatte und gut leiden konnte.

Die Nase streicheln ist ok wenn Rinder an den Zaun kommen und das zulassen - die Weide betreten solltest du besser nicht - Kühe würden dich wahrscheinlich ignorieren, Jungrinder können dagegen sehr neugierig sein, die haben schon mal meinen Hund umzingelt und in arge Bedrängnis gebracht, - und Bullen können dich umrennen und plattstampfen oder auf die Hörner nehmen wenn du es wagst dich aufzudrängen - zum Reiten wirst du da gar keine Gelegenheit haben :D !

Wie würdest du denn reagieren wenn ein Fremder dich angrabscht oder nötigt, ihn Huckepack durch die Gegend zu schleppen ?

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Bin ich ein Unmensch, wenn ich den Welpen meiner Mama vorziehe?

Hallo liebe Leute,

hier wird dringend ein Ratschlag benötigt!

Ich befinde mich momentan in einer Art Zwickmühle. Meine Mutter ist unheilbar krank. Sie hat Krebs. Letztes Jahr bin ich im Dezember extra aus Australien nach Deutschland zurück geflogen nachdem nur drei Monate meines Auslandsjahres rum waren um für meine Mama da zu sein. Anschließend habe ich mich bis März intensiv um sie gekümmert. Ich war ständig da, damit sie kein schlechtes Kopfkino bekommt, habe gekocht, sie gewaschen, geputzt, sie Unterhalten&&&.

Ich habe diese Zeit auch sehr genossen, keine Frage. Aber dabei bin ich auch in ein depressives Loch gefallen. Vielleicht war es auch eine Winterdepression. Als es ihr besser ging und sie Schritt für Schritt selbständiger wurde, haben wir beschlossen uns Anfang Juli nun einen Welpen zuzulegen.

Ich bin mit einem Hund aufgewachsen, diese Tiere bedeuten mir unendlich viel. Es hat mich sehr viel Redearbeit gekostet meine Mutter und ihren Mann davon zu überzeugen. Bei ihrem Mann jedoch noch mehr. Es schien alles gut zu sein und ihr schien es besser zu gehen. Sie war wieder vollständig selbstständig bis sie letzte Woche 3 epileptische Anfälle erlitt.

Es stellte sich heraus, dass sich die Metastasen in ihrem Kopf vermehrt haben und sie erneut bestrahlt werden muss. Die Bestrahlung fängt Ende Juni an und geht bis mitte Juli. Ihr Mann erwartet nun von mir, dass ich mich ausschließlich um sie kümmere und der Welpe nicht zu uns kommen darf. Jedoch bricht das mein Herz. Das ist genau das, was ich brauche, was mir fehlt.

Finanziell würde ich es auch gestämmt kriegen. Das Problem ist, dass die Bestrahlung genau auf die Zeit fällt, in der der Welpe zu uns kommen sollte. Ich könnte sie also nicht im Krankenhaus besuchen, da ich mich in der Zeit auf den Welpen fixieren müsste.

Was soll ich tun?

Bin ich ein Unmensch, wenn ich mich für den Welpen entscheide?

Wieso ist es selbstverständlich, dass ich mich 24/7 um meine Mama kümmere? Kann mich jemand verstehen?

Wie würdet ihr euch entscheiden? Versucht empatisch an die Sache ranzugehen bitte.

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Wie Beutelkind bin ich der Meinung, dass du einem Welpen in dieser Situation nicht gerecht werden kannst und dich dadurch noch mehr Stress aussetzen würdest. Wahrscheinlich wird es dann Zeiten geben in denen du ihn oder sie vernachlässigen musst und ein schlechtes Gewissen wird dich noch mehr belasten und depressiv machen.

Dass du nicht rund um die Uhr für deine Mutter da sein kannst, ist völlig verständlich - damit wäre Jeder überfordert. Aber sicher wirst du sie mit ihrer Krankheit auch nicht ganz ausblenden wollen/können, oder ? Bedenke, dass jeder Augenblick mit ihr umso kostbarer ist je weniger gemeinsame Zeit euch noch bleibt - diese Zeit lässt sich niemals nachholen !

Wenn du geschrieben hättest, dass deine Mutter Hunde genauso liebt wie du, dann würde ich euch beiden dazu raten, denn dann könnte der Hund auch ihr neue Freude und Kraft geben, also auch ihre verbleibende Lebenszeit noch sehr bereichern. Aber damit wäre ein Welpe, der selber noch die volle Aufmerksamkeit braucht mit Sicherheit überfordert, denn es wird Zeiten geben in denen er zwangsläufig zurückstecken muss und das kann er noch gar nicht begreifen, im Gegensatz zu einem sensiblen reifen Hund, der die Krankheit deiner Mutter schon als außergewöhnlichen Zustand verstehen kann und sich nicht weniger geliebt fühlt wenn sie öfter mal absolut im Mittelpunkt steht/stehen muss !

Muss es denn unbedingt ein Welpe sein ? Es gibt doch soviele schon etwas ältere Hunde in Tierheimen, darunter auch viele, die mit den Grundregeln des Zusammenlebens schon vertraut und dankbar für jede Zuwendung sind.

Und Beutelkind hat auch recht, dass du dir dringend eine Selbsthilfegruppe suchen solltest, denn da kannst du mit Menschen reden die deine Traurigkeit und auch deine Überlastung verstehen können !

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Stammt dieser Spruch von Zuckerberg :D ?

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Wenn du "das Meiste" groß schreibst, siehst du, dass "das" richtig ist ;).

Und das Komma hinter´m "PC" muss weg.

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Ist es Doppelmoral, dass Gauland die Flüchtlinge 2015 als "Geschenk des Himmels" bezeichnet hat ?

Ich stimme den Antworten zu, dass dieser Parteil jegliche Moral völlig fremd ist - das einzige Begehren der AfD ist, an die Macht zu kommen und das mit allen Mitteln, vor allem mit Diffamierungen, übelster Hetze und dem Verbreiten irrationaler Ängste sowie Neid und Mißgunst.

Deshalb waren ihnen die Flüchtlinge höchst willkommen - geben die doch (wie damals die Juden) ideale Sündenböcke ab mit denen sich Diejenigen aufhetzen lassen die sich, egal aus welchen Gründen, benachteiligt fühlen. Es ist immer einfacher, auf denen rumzuhacken, die noch ärmer dran sind als sich gegen die zu wehren, die für die eigene Misere tatsächlich verantwortlich sind.

Die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber - so war es leider schon mal in unserer Geschichte und wenn wir nicht aufpassen wird sich die wiederholen.

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Diese Frage habe ich mir als Schülerin oft gestellt: Wozu soll ich dieses ganze Zeug nur lernen wenn ich es sowieso niemals brauchen werde....

Latein ist zumindest insofern hilfreich, dass sich viele Fremdwörter leichter verstehen lassen die daraus abgeleitet sind. Und wer (Tier.-)Medizin studieren will, kommt gar nicht darum herum, auch für Biologen, Theologen und manche andere Berufe ist es unumgänglich um die Fachbegriffe zu kennen.

Ich wollte nichts dergleichen werden (d.h., mit 10 war Tierärztin noch mein Traumberuf - mit 13 nicht mehr...) und so hat es mir im Nachhinein oft leid getan, dass ich mich damals nicht für Französisch entschieden habe weil mir dann die meisten afrikanischen Länder besser zugänglich wären - ohne eine im Land gebräuchliche Sprache zu beherrschen, bleibt man immer ein Fremder.

Aber wer weiß als Teenie schon wo man später mal landen will :/?

Wie ArnoldBentheim schon ausführlich erklärt hat, weiß man sowas immer erst später und muss sich entscheiden bevor einem die eigenen Interessen so richtig bewusst sind.

Allerdings kann Lernen an sich nicht wirklich schaden weil es immerhin das Gehirn trainiert ;). Das mag dir ein kleiner Trost sein :D.

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Eine andere Meinung!

Von der gesetzlich erlaubten aktiven Sterbehilfe zum Mißbrauch aus eigennützigen Motiven oder zur politischen Euthanasie ist es nur ein kleiner Schritt und das Thema ist viel zu komplex um es so allgemein beantworten zu können weil es immer um den jeweiligen Einzelfall geht.

Zumindest hat heute jeder Mensch in Deutschland das gesetzlich verankerte Recht, eine Patientenverfügung zu verfassen die von Ärzten respektiert werden muss und die den Angehörigen eine Entscheidung erspart oder verbietet von der sie überfordert sind oder die sie zum Mißbrauch verleiten könnte.

So ist zumindest jeder Erwachsene selber dafür verantwortlich wann und wie er sterben darf wenn er das Leben wg. einer Krankheit nicht mehr ertragen kann.

Was Kinder betrifft, mag ich nicht beurteilen wieweit die Eltern darüber entscheiden sollten - pauschal lässt sich das auch gar nicht beurteilen und jeder kann froh sein wenn ihm sowas erspart bleibt - bei einem Tier den richtigen Zeitpunkt zu entscheiden wann das Leiden unerträglich wird ist schwer genug.

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Wie kann ich meine Cousine helfen, dass Leben wieder als schön zu sehen und nicht weiter zu Trauern?

Oh boy! ich weiß echt nicht weiter. Meine Cousine verhält sich in letzter Zeit seltsam.

Vor 6 Jahren hat sie sich zum ersten mal in einen Jungen verliebt. 1 Jahr später haben die beiden ihren Schulabschluss gemacht. Leider ist er nicht zu der Abschlussfeier gekommen und später haben sich die beiden nie getroffen.

Sie war sehr enttäuscht. Sie hat mir erzählt das sie sogar egal, wo sie ist ihn immer sucht. - Vor ihr steht ein großer Kerl, breite Schulter und einem Hoodie.. Sie freut sich, aber dann als sie ihn von vorne betrachtet ist er es doch nicht. Auch schon den Namen zu hören oder auszusprechen brachten große Gefühle bei ihr heraus.

Soweit so gut. Doch jetzt 6 Jahre später verhält sie sich sehr eigenartig. Ich versuche ihr einzureden, dass sie mal rausgehen soll und als junge Frau mal das Leben genießen soll. Sie macht es eine Weile, aber dann ist sie danach sehr verschlossen.

Geht ausserdem jedem aus dem Weg, distanziert sich, redet kaum mit jemanden und hat oft Tage indem sie oft kalt rüberkommt. Sie ist manchmal so leblos und genau davor habe ich Angst. Ich hoffe sie hat ihre Lust zu Leben nicht verloren.

Ich habe die Vermutung das sie noch nicht über den Jungen hinweg ist. Sie sagt es zwar. Aber doch hat sie in der Gegenwart eines Jungen/Mann Schwierigkeiten sich zu öffnen und ist sehr verkrampft.

Ich wüsste gerne wie ich ihr helfen kann. Ich mache mir echt Sorgen. Von einen glücklichen Mädchen ist eine verschlossene und leblose junge Frau geworden.

Wie kann ich meiner Cousine helfen? Habt ihr dabei Erfahrungen ?

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Wenn deine Cousine von ihrer ersten großen Liebe, in die sie wahrscheinlich viele Träume und Hoffnungen gesetzt hatte, kommentarlos sitzengelassen wurde, dann hat sie das extrem verletzt - das ist verständlich.

Wenn sie diesem Typen nach sechs Jahren aber immer noch nachtrauert, dann ist das ungewöhnlich und so wie du es beschreibst, scheint sie schlimme depressive Phasen zu durchleben. Das kann aber nur ein Psychologe beurteilen.

Zumindest ist ihr Selbstbewusstsein stark angeschlagen, - möglicherweise ist sie durch die Enttäuschung damals aber auch so traumatisiert, dass sie Niemandem mehr vertrauen kann und sie sich lieber in sich zurückzieht anstatt nochmal so einen schmerzvollen Fehlschlag zu riskieren.

Es kann aber auch sein, dass sie diesen Typ in ihrer Vorstellung idealisiert, ihn in ihrer Vorstellung viel besser sieht als er war und alle anderen mit ihm vergleicht, dann nach jedem Versuch enttäuscht ist weil keiner ist wie er. Das kann in einen Wahn ausarten, denn so toll kann er ja gar nicht gewesen sein wenn er sich so mies verhalten hat....

Dass sie dir nicht gleichgültig ist, ist schonmal sehr gut ! Zeig ihr immer wieder, dass du jederzeit für sie da bist und sie immer über alles mit dir reden kann. Du kannst versuchen, ihr Vertrauen zu gewinnen und solltest ihr sagen, dass du dir ernsthaft Sorgen um sie machst.

Du kannst auch versuchen, sie abzulenken, mit ihr zusammen regelmäßig was zu unternehmen, sie in deinen Freundeskreis einzubeziehen, ihre früheren Interessen herauszufinden und sie zu motivieren, die wiederzubeleben. Wie wär´s mit einer gemeinsamen Reise ? Radikaler Tapetenwechsel kann Wunder wirken und schon die Planung lässt Freude aufkommen !

Trauer braucht immer Zeit, ganz gleich ob ein geliebter Mensch gestorben oder sonstwie verschwunden ist - da macht sich immer erstmal eine große innere Leere breit, das ist ganz normal.

Aber nach so langer Zeit noch einem Mann nachzutrauern der sich wie ein A... benommen hat, das ist nicht mehr gesund und wenn alle deine Bemühungen ins Leere laufen, dann kannst du nur versuchen, sie zu überzeugen, dass sie sich einer/m PsychologIn anvertraut oder du musst vielleicht Jemand aus eurer Familie ins Vertrauen ziehen.

Es ist sehr schwer dir einen Rat zu geben ohne sie zu kennen, aber selbst wenn man so jemanden sehr gut kennt, ist es schwierig das Richtige zu tun - das weiß ich aus eigener Erfahrung: ein sehr guter Freund von mir konnte seine Ex-Frau nicht vergessen und obwohl ich Alles versucht habe um ihm aus seinem tiefen Loch rauszuhelfen, musste ich hilflos zusehen wie er sich selber zerstört hat.

Aber laß dich trotzdem nicht entmutigen - vielleicht gelingt es dir ja doch noch, sie wieder ins Leben zurückzuholen. Ich wünsche dir viel Kraft und Glück !

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Verstehe deine Frage nicht: warum musst du dich entscheiden ? Wieviel Urlaub steht dir denn zu ? Kannst du nicht alle drei wahrnehmen ?

In deinem Fall würde ich 3 Wochen in Polen vorziehen weil 1 Woche für Frankreich oder Griechenland eigentlich viel zu kurz ist. Drei Wochen in einem fremden Land sind das Minimum an Zeit, das man braucht um anzukommen, einen Eindruck zu kriegen und Alles stressfrei genießen zu können.

Aber bei dir kommt es ja u.a. darauf an, mit wem du am liebsten unterwegs bist, mit deiner Mutter oder deinem Kollegen ? Und mit wem würdest du nach Griechenland wollen ? Falls du das auch mit dem Kollegen vorhast, schlag ihm doch vor, lieber 2 oder besser noch 3 Wochen im September nach Griechenland zu fahren, denn das lohnt sich dann wenigstens. Außerdem ist der September dort wunderschön (nicht mehr so heiß und nicht mehr so voll) - das ist optimal um vor dem nächsten Winter nochmal Sonne und gute Laune aufzutanken :).

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Zuständig dafür ist der MDK - der Medizinische Dienst der Krankenkassen und den kann ihr jede gemeinnützige Organisation vermitteln bzw. schicken, z.B. das DRK, die AWO, der Paritätische Wohlfahrtsverband oder was es sonst in eurer Nähe gibt. Sinnvoll wäre auch, ihren Hausarzt zu informieren der sicher ebenfalls Rat weiß - die Frage ist nur, ob sie noch in der Lage ist, dir den Namen ihres Arztes zu nennen. Eigentlich wäre der Pflegedienst der erste Ansprechpartner und dass die nichts davon wissen wollen ist ein Zeichen, dass die Zuständigen völlig verantwortungslos sind - ihre Kundin nicht zu verlieren ist denen wohl wichtiger als nötige Hilfe zu leisten. Schon deshalb ist es wichtig, andere, d.h. neutrale Stellen zu alarmieren bevor der Frau Schlimmeres passiert, denn bessern wird sich ihr Zustand ganz sicher nicht, sondern stetig verschlimmern - leider.

Gut, dass sie so eine aufmerksame Nachbarin wie dich hat !

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Sag deiner Freundin, dass es dumm und auch rücksichtslos wäre wenn sie ihre Gefühle für den Lehrer outet weil es ihn in arge Bedrängnis bringt. Bestenfalls fühlt er sich nur etwas belästigt, wahrscheinlich wird er aber mit seinen Kollegen und ev. mit dem Direktor darüber reden weil er sich gegen mögliches Gerede schützen muss - immerhin hängt seine gesamte Existenz davon ab, dass ihm keine Liebesbeziehung mit einer Schülerin nachgesagt werden kann.

Sag deiner Freundin, dass sie unbedingt nur mit ihrer allerbesten Freundin darüber reden soll - dazu sind allerbeste Freundinnen da ;).

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Da kann ich nur den Rat von meinem Augenarzt zitieren:

"Man soll die Augen nicht zu sehr verwöhnen..."

Damit meinte er, ich solle darauf achten, die Brille nur dann aufzusetzen wenn es unbedingt nötig ist weil die Augen sich sonst auf die Hilfe einstellen und schneller ihre Sehkraft verlieren.

Seitdem mache ich immer wieder die Erfahrung, dass er mit seinem Rat absolut recht hatte, denn immer wenn ich mal vergesse, die Brille wieder abzusetzen, z.B. beim Fernsehgucken (obwohl ich sie nur zum Lesen brauche), merke ich , dass mir das Lesen anschließend viel schwerer fällt und die Augen sich erstmal sehr anstrengen müssen um wieder schärfer zu sehen.

Meine Erfahrung lässt sich natürlich nicht auf dein Problem übertragen - dazu lässt du dich am besten von deinem Augenarzt beraten !

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Vielleicht kann dir dieser Bericht etwas weiterhelfen:

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Fersensporn-vorbeugen-und-behandeln,fersensporn100.html

Finde den Hinweis auf die verkürzte Sehne sehr interessant - auf so einen Zusammenhang kommt man nicht auf Anhieb.

Bis zu dem Bericht wusste ich nicht mal warum mir die Ferse beim Auftreten so weh tat - das regelmäßige Massieren und Dehnen der Sehne hat mir danach tatsächlich geholfen.

Wenn du das Problem aber schon so lange hast, wirst du ohne ärztliche Maßnahmen wohl nicht rumkommen.

Gute Besserung !

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Seitdem wir eine Verfassung und ein Grundgesetz haben.

Soviel ich weiß, herrscht bei uns Religionsfreiheit und somit gehört JEDER Glaube zu Deutschland, genauso wie die Atheisten !

Glaube ist Privatsache und hat nichts mit der Nationalität zu tun.

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Euern Traum kann ich sehr gut verstehen - es gibt nichts Schöneres als Tierbabys (-solange man noch keine eigenen hat ;)).

Aber abgesehen von den schon erwähnten Tierarztkosten (für Impfungen und zusätzlich Rücklagen für ev. Krankheiten oder Verletzungen, bzw. entsprechende Zusagen der Eltern dass sie im Notfall die Kosten übernehmen) hätte ich Bedenken ob es genug Nachfrage nach Kaninchen gibt ! Deshalb solltet ihr schon vorher klären wieviele Kaninchen ihr später gut unterbringen könnt !

Wenn ihr sie später nämlich nicht loswerdet, müsstet ihr sie zwangsläufig alle kastrieren lassen damit sie sich nicht weiter "vermehren wie die Kanickel" ;).

Oder hättet ihr in dem Fall auch genug Platz für ein paar hundert Kaninchen ?

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Seit ich mehr über gesunde Ernährung gelesen habe hab ich Angst vor Essen und meine Lebensfreude ist weg, was soll ich machen?

Mir gehts nicht ums Gewicht, hatte da nie Probleme mit, war auch nie übergewichtig und hab keine Angst davor. Hab früher öfter mal (jetzt auch manchmal aber in viel selteneren Phasen) an einem Tag 2 Tafeln Schokolade + 2 Stück Kuchen gegessen, nie zugenommen. Wollte mich vllt. etwas gesünder ernähren, aber je mehr ich darüber gelesen habe, desto schockierter wurde ich, ich wusste z.B. nicht, wie schnell die empfohlene Zuckermenge erreicht ist. Dann noch Nudeln, Reis, Kartoffeln als ungesund, die für mich eigentlich zu jeder Mahlzeit dazugehören. Dazu noch meine Hautprobleme, da wurden noch mehr sonst eher als gesunde genannte Lebensmittel als zu vermeiden gelistet (Milchprodukte, Soja etc.). Fruchtzucker soll laut neuesten Erkenntnissen auch nicht so gut sein. Inzwischen esse ich nur noch 1 richtige Mahlzeit am Tag (selbst bei der fühl ich mich etwas schuldig) + etwas Gemüse oder Eier zwischendurch. Weils nicht soviel billiges Gemüse gibt bin ich davon auch total gelangweilt. Bin weit unter meinem Kalorienbedarf und mir gehts immer schlimmer. Was noch Schlimmer ist ist, dass Essen meine größte Lebensfreude war und das jetzt weg ist. Ich wünsche mir so sehr wieder unbeschwert ohne Schuldgefühle Süßes, Chips etc. zu genießen, aber wenn ich jetzt sowas esse fang ich oft sofort an zu Weinen. Ich frag mich auch wofür ich das mache, ob es das wert ist vllt. 5 Jahre länger gesund zu bleiben (und wer weiß wie weit die Medizin bis dahin ist) und dafür meine größte Lebensfreude aufgegeben zu haben (und ob dieser Stress nicht vllt. noch schädlicher als ungesundes Essen ist), aber dieses "ungesund!" ist so sehr im Hinterkopf verankert, dass ich wohl nie mehr solches Essen wirklich genießen kann. Außerdem hab ich das Gefühl, dass gerade jetzt eben durch diese Gesundheitsfixierung mein Essverhalten mehr und mehr in Richtung Essstörung zu driften scheint (Betrachtung von Essen als etwas "Böses", lange Phasen Kalorieneinnahme am Rande der Magersucht mit starker Angst vor Essen + kurze Phasen Binge-Eating - wenn ich was "Ungesundes" hole ist es dadurch, dass ich es nicht mehr genießen kann und diesen "bloß schnell weg damit"-Gedanken habe ist jetzt sogar noch mehr ein Verschlingen - mit starken Schuldgefühlen)

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Es gibt nichts Ungesunderes als ein freudloses Leben voller Angst und Schuldgefühle - wenn du soviel Wert auf Gesundheit legst, musst du also radikal umdenken bevor du krank wirst !

Sich bewusst zu ernähren hat nichts mit Verzicht zu tun - im Gegenteil, du kannst Alles essen was du magst, solange du es in Maßen hältst und das ist einfacher wenn du auf nichts verzichtest wonach dein Körper verlangt.

Meine Überzeugung ist, dass der Appetit ein genialer Indikator dafür ist, was der Organismus braucht (vorausgesetzt, der Geschmacksinn ist noch nicht allzu sehr durch künstliche Aromen und Geschmacksverstärker desorientiert).

Wichtig ist deshalb, auf die Qualität der Nahrungsmittel zu achten.

Soweit ich mir das leisten kann, kaufe ich deshalb Bioprodukte, denn nicht die Nahrungsmittel an sich sind ungesund sondern die Gifte mit denen Kartoffeln und Gemüse gespritzt wurden. Das Ei und gelegentlich auch Fleisch von einem glücklich draußen rumgeflitzten Huhn schmeckt nicht nur besser sondern muss auch nicht das Gewissen belasten. Ebenso Milch, Butter und Fleisch von einer Kuh die regelmäßig auf einer Weide anstatt nur in einem Fabrik - Stall gestanden hat. Und ein Bio-Joghurt natur mit einem (oder zwei) Löffel(n) selbstgekochter Marmelade schmeckt unvergleichlich besser als ein sogenannter "Frucht"joghurt mit "naturidentischem" Aroma und viel Industriezucker.

Besonders viel Wert lege ich auf die Qualität von Zucker (Rohrzucker) und Salz (Himalaya). Seitdem ich keinen weißen Zucker und kein Billigsalz mehr zu mir nehme, fühle ich mich spürbar besser und da kommt´s mir auch nicht auf die Menge an - wieviel davon gut für mich ist, entscheidet allein mein Appetit. Auch Fett ist nichts Schlimmes wenn man gutes Öl und Butter anstatt billiger Öle, Palmin, Ziehfette und/oder Margarine verwendet.

Wenn man Fertigprodukte mit allen möglichen Zusatzstoffen (div. Billigzucker.- und fettarten, Industriesalz, und künstliche Aroma.- sowie Farbstoffe) meidet, stattdessen aus einfachen Zutaten köstliche Gerichte zaubert, kann man von Allem soviel essen bis man satt ist und wenn man richtig satt ist, fällt der Heißhunger auf "Ungesundes" von ganz alleine weg :) !

Wenn du "süchtig" nach Chips bist, versuche doch mal, dir selber welche zu machen: einfach hauchdünne Kartoffelscheiben auf ein Backblech raspeln, mit "gutem" Salz und viel Rosenpaprika würzen und im Ofen ausbacken bis sie braun und knusprig sind - dann weißt du was du hast ;).

Von meiner Lieblingsschokolade (Fairglobe aus Ghana mit Rohrzucker - nicht so penetrant süß, ganz besonders super cremig) konnte ich früher auch locker eine Tafel verdrücken - jetzt mache ich mir bei Heißhunger auf Süßes erstmal einen Pfannkuchen o.ä., dann reichen mir auch zwei Riegel zum Nachtisch ;).

Das Entscheidende ist, jeden Bissen mit Hochgenuß zu essen - wenn dazu noch Dankbarkeit für so gute Zutaten und soviel Auswahl kommt, dann kann Essen doch nichts Schlechtes sein ;) !

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