Wie lange hat die Sintflut gedauert und war ein Leben danach überhaupt möglich, waren die Fische die entscheidende Nahrungsgrundlage für das neue Leben?

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21 Antworten

Diese Frage muss auch zwei Kontexten heraus beantwortet werden: Einmal aus theologischer und aus historischer Perspektive.

Zur Theologie:

Die Flutgeschichte wird in Genesis 7-8 beschrieben. Dort wird ausgesagt, dass:

  • Die Flut In Noahs 600. Lebensjahr begann, und zwar am 17. Tage des zweiten Monats.Die Flut 40 Tage lang dauerte
  • Das Wasser nach insgesamt 150 Tagen des Anschwellens wieder abnahm.
  • Die Arche am 17. Tag des siebenten Monats im Gebirge Ararat aufsetzte.
  • Die Berggipfel am 1. Tag des zehnten Monats sichtbar wurdenNoah am 11. Tag des elften Monats das Fenster öffnete und einen Raben fliegen ließ.
  • Das Wasser am 1. Tag des ersten Monats in Noahs 601. Lebensjahr verlaufen hatte.
  • Noah am 27. Tag des zweiten Monats die Arche verließ.

Was die Menschen nach der Sintflut gegessen haben, ist nicht überliefert. Aber bestimmt hatte Noah Saatgut und Vorräte auf der Arche dabei, um nach der Flut wieder von vorn anzufangen. ;-)

Historische Forschung:

Flutgeschichten kommen bemerkenswerterweise bei vielen Kulturen der gesamten Menscheitsgeschichte vor. Von einer Flut wird sowohl in der Bibel, im Gilgamesh-Epos als auch in einigen Mythen der Griechen und Römer und sogar in Indianischen Legenden berichtet. Es darf also angenommen werden, dass diese Geschichten einen wahren Kern haben.

Ob es aber nun bedeutet, dass es einst weltweit eine Flut gegeben hat, darf allerdings bezweifelt werden. Zwar hat es in der Erdgeschichte Epochen gegeben, in denen der Meeresspiegel extrem hoch lag und weite Teile unserer Kontinente von Meer bedeckt waren (auch der größte Teil Deutschlands war zum Beispiel lange Zeit der Grund des mesozoischen Weltmeeres). Das lag aber nicht an etwaigen Regenfällen, sondern an der Auffaltung des Meeresbodens durch unterseeische Vulkane und dem fehlen der Polarkappen. In der Unterkreide lag der Meeresspiegel sage und schreibe 130m über dem heutigen Niveau! Damals hat es aber natürlich noch keine Menschen gegeben.

In der vorschriftlichen Zeit ist es ebenfalls zu starken Überflutungsereignissen gekommen, als vor etwa 10.000 Jahren die letzte Eiszeit zuende ging und die vergletschrung des Inlandeises allmählich abschmolz. Der Meeresspiegel stieg dadurch stark an. Der Boden der Nordsee war zu dieser Zeit noch trockenes Land, das nun überflutet wurde, genauso wie das Schwarzmeerbecken, das nun vollief. Ähnliche Ereignisse fanden auch auf dem damals schon bewohnten Boden Nordamerikas statt, als durch das Aufbrechen von Eisstauseen gewaltige Überflutungen (Megafluten) stattfanden. Hier könnte der Ursprung der Flutgeschichten liegen, denn einige dieser Überflutungsereingnisse geschahen tatsächlich relativ plötzlich und müssen für die Menschen, die in der Gegend gelebt haben, katastrophale Folgen gehabt haben. Erzählungen darüber wurden von Generation zu Generation mündlich weitergegeben und wurden viele Jahrhunderte später irgendwann niedergeschrieben.

Eine andere mögliche Erklärung für die Sintflut ist eine plötzlich Auftretende Flut bei einer Naturkatastrophe wie einem Tsunami. Gerade der Mittelmeerraum und auch Mesopotamien und Kleinasien sind geologisch sehr aktive Gebiete, in denen es immer wieder zu massiven Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt. Infolge eines Erdbebens oder einer Vulkaneruption könnte es zu einem gewaltigen Tsunami gekommen sein, der weit ins Landesinnere reichte und verheerende Zerstörungen anrichtete. Für so ein Ereignis käme zum Beispiel die Santorin-Eruption, welche sich im 17. Jahrhundert vor Christus ereignete. Da es aber Flutgeschichten nachweislich schon aus früheren Zeiten gab, wie den babylonischen Flutmythos, der auf das 18. Jahrhundert v. Chr. datiert wird, muss es auch schon zuvor derartige Flutereignisse gegeben haben. Ein Tsunami entsteht übrigens auch beim Einschlag eines Asteroiden, auch so ein Impakt könnte eine Sintflut ausgelöst haben.

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Die Sintflut gab es nicht. 

Woher soll das ganze Wasser gekommen sein? Wo ist es hin?

Wenn es wie anzunehmen nach der Bibel Süßwasser war war hätte das das Aussterben aller reinen Seewasserfische wegen zu geringem Salzgehalt und aller salzempfindlichen Fische des Süßwassers zur Folge gehabt. Also hätte der Großteil der Fische nicht überlebt.

Ebenso wären 99,9% aller Pflanzenarten und viele höhere Landtiere ausgestorben.  Die Pflanzen durch die Überflutung und die Tiere, weil ein einzelnes Pärchen nur mit einer eher geringen Wahrscheinlichkeit das Überleben seiner Art sichern kann (wikipedia: Genetischer Flaschenhals)

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Hallo,

um wenigstens einen Teil Deiner Frage zu beantworten (für die beiden anderen Teile fühle ich mich ehrlich gesagt etwas überfordert ;-)...)

Dieser biblischen "Theorie" folgend: Während Noah mit seiner Arche über das Wasser schipperte, so war aber sicher noch anderes "Treibholz", aufgeblähte Tierkadaver etc. auf dem Wasser unterwegs (kennt man ja von vielen Katastrophen), auf dem sich auch andere Tiere, vor allem Vögel, gerettet haben. Es gab also Vögel, sicher auch andere Tiere und Insekten.

Fische zu fangen, wäre anfangs sicher schwierig gewesen, schon allein von der Fangtechnik her und es ist ja keinesfalls sicher, ob alle Fische diese Sintflut überlebt hätten. Was passiert denn, wenn sich unsere Ozeane, also Salzwasser, mit gigantischen Mengen von Süßwasser vermischen? Nur ein Teil der Meeresbewohner kann im Brackwasser leben. Die Meeresfische hätten sich erst mal in die für sie ungefährdeten Bereiche zurückgezogen, wären also für Noah unfangbar gewesen. Und die Süßwasserfische? Können im Salzwasser nicht leben (bis auf wenige Ausnahmen).

Der Speiseplan der ersten Wochen und Monate könnte wie folgt ausgesehen haben:  Treibgut mit Tieren aufgefischt, diese dann gegessen... Eier von Vögeln gegessen... Maden aus den toten Kadavern gegessen ... Hin und wieder Fische gefangen, die von den im Wasser treibenden Kadavern angelockt wurden.

Später auf dem Festland Pflanzen gegessen, die ja bekanntlich sehr schnell keimem und wachsen. Weiterhin Vogeleier und Insekten, hin und wieder ein Tierle. Sicher auch Fische und Meeresgetier wie Muscheln, Krebse, Meeresalgen und Wasserpflanzen.

Fische wären also eine, aber keinesfalls die entscheidende Nahrungsgrundlage für die Menschen gewesen.

Aber ehrlich gesagt, das ist alles so hypothetisch und jede Frage wirft hunderte neue Fragen auf. Was ich glaube, ist, dass man sich die Sintflut als eine Naturkatastrophe vorstellen muss, bei der niemals die gesamte Erde überschwemmt war, wie es uns die Kirche gerne glauben lässt. Deshalb haben mit großer Wahrscheinlichkeit viele Tiere überlebt und man weiß ja, wie schnell die Natur das wieder ausgleichen kann.

LG  Jürgen

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Hallo Mark Schoen,

in den Geschichten vieler Völker ist von einer großen Flut die Rede. Historisch scheint zu sein, dass es große Fluten gab.

Deine Fragen erübrigen sich aber, da die Sintflutgeschichte im Alten Testament keine historische Begebenheit schildert. Es ist eine Aussage über Schöpfung, Neuschöpfung, das Verhältnis von Gott zum Menschen.

Wichtig ist der Schluss der Geschichte, dass Gott einen Bund mit den Menschen schließt, an den er sich hält und der später vielfältig fortgestzt wird: Abraham, Volk Israel, die Könige Israels.

Dazu verwendet der orientalische Erzähler Vorbilder aus Sagen, anscheinend klar aus der 11. Tafel des Gilgamesch-Epos.

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Diese Flut hat es nie gegeben. Die Geschichte ist heute nur noch was für kleine Kinder, denn gebildete Erwachsene wissen, dass es so nicht gewesen sein kann. 

Fangen wir damit an, dass dieses Monster von einem Bösartigen Gott erst mal viele Unschuldige töten will. Dem Glauben an einen guten Gott sollte das schon einen Knacks verpassen, oder?

Lassen wir einfach mal bei Seite, wo das Wasser her kam und wo es hin ging.

Machen wir weiter mit der Arche, die nie genug Platz geboten hätte.

Das Leben im Meer wäre größtenteils auch verendet. Veränderte Meeresströmungen und Temperaturen, kein Licht und viel zu viel Wasserdruck für fest sitzende Wasserpflanzen und Lebewesen wie Schwämme oder Korallen hätten zu einem Massensterben geführt. Süüßwasserlebewesen wären am Salz verreckt, Salzwasserlebewesen wären durch die Verdünnung mit Süßwasser (Regen) verreckt. Es wäre ein riesiger Tümpel aus Brackwasser voll stinkender Kadaver gewesen in dem alles verreckt wäre, was übrig gewesen wär.

Nach der Flut hätte es keine Pflanzen gegeben. Das Märchen von der Flut umfasst nicht die Rettung der Pflanzen.

Zu guter Letzt reichen zwei pro Art einfach nicht, um eine Spezies zu erhalten. 

Kein Eisbohrkern und keine Gesteinsablagerung gibt etwas her, das auf eine große Flut schließen lassen könnte.

es ist ein Märchen, an das nur noch Kinder und einfältige Erwachsene glauben.

Hätte ein Gott alle bösen menschen töten wollen, hätte er einfach allen zur gleichen zeit einen Herzinfarkt verpassen können.

Die Geschichte von der großen Flut zeigt sehr schön, dass die Bibel von (nach heutigen Maßstäben) ungebildeten Menschen geschrieben wurde.

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Natürlich hat Gott  "seine Hände im Spiel". Immer und überall. Er ist der Herr.

Dass es eine Flutkatstrophe gegeben hat, da sind sich die Wissenschaftler sicher. Es liegt aber tausende von Jahren zurück. Ob es sich so zugetragen hat wie es in der Bibel steht, weiss keiner. Die Bibel versucht hier eine Deutung uralter Ereignisse. Wichtig ist, dass die Bibel darauf hinweist, das die Flut eine Strafe Gottes war. Die Letzte, wie er versichert.

Wovon Noah sich nach der Katastrophe ernährt hat, fragst du. Ja ist das wichtig? Willst du wissen, was seine Frau für Kleider getragen hat, welche labels? Gehts noch?

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Da die Sintflut der Bibel auf ältere Quellen zurückgeht, ist es zur Beantwortung der Frage notwendig das Gilgamesch-Epos heranzuziehen. Dass im Gilgamesch-Epos dieselbe Sintflut wie in der Bibel beschrieben ist, ergibt sich aus der Übereinstimmung von Details (z.B. Aussendung einer Taube).

Nach dem Gilgamesch-Epos dauerte die eigentliche Sintflut nur 6 Tage und 7 Nächte (und nicht 40 Tage). Danach war der Orkan vorbei und es verging noch einige Zeit bis die Arche an Land anlegen konnte. Es war auch keineswegs alles Land überschwemmt, allerdings war das Land durch das Wüten des Orkans "eingeebnet", wie es heißt.

Nahrung dürfte es genügend gegeben haben, weil die Vernichtung war ja nicht total. Es scheint, als habe der Autor der Bibel in seinem Eifer bei der Beschreibung der vernichtenden Wirkung übertrieben.

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Also, die sintflut hat es nie gegeben, kann es auch nicht, auf der gesamten welt gibt es nicht einen archäologischen beweis für eine solche globale Katastrophe, zudem ist es unmöglich ein schiff zu bauen mit einer solchen Größe nur aus holz, mal abgesehen davon, dass so viel wasser auf der erde nicht vorhanden ist und vor allem das der atmosphärische druck der sehr hoch wäre die letzten menschen und tiere getötet hätte. Aber um deine frage zu beantworten:
In Noahs 600. Lebensjahr begann die Flut am 17. Tage des zweiten Monats.
40 Tage dauerte die Flut auf der Erde. Nach insgesamt 150 Tagen des Anschwellens nahm das Wasser ab.
Am 17. Tag des siebenten Monats setzte die Arche im Gebirge Ararat auf.
Am 1. Tag des zehnten Monats wurden die ersten Berggipfel sichtbar.
Am 11. Tag des elften Monats öffnete Noah das Fenster und ließ einen Raben fliegen: Der flog aus und ein, bis das Wasser auf der Erde vertrocknet war.
In Noahs 601. Lebensjahr hatte sich das Wasser am 1. Tag des ersten Monats verlaufen.
Noah verließ am 27. Tag des zweiten Monats die Arche.
Manche christliche interpretationen ergeben, dass die menschen sich vor der sintflut rein vegetarisch ernährten und erst nach der sintflut die erlaubnis von gott bekamen fleisch zu essen, kann also gut hinkommen, dass erst am ende fisch zur ernährung hinhalten musste. Lg

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In 1.Mose 6-8  wird ausgesagt, dass die Menschheit besonders böse war und deshalb Gott eine Flut kommen ließ. Damit aber nicht alles menschliche Leben vernichtet wird traf Gott Vorbereitung. Er beauftragte Noah, einen Mann der wohl besonders gottesfürchtig war, also nicht wie die Mehrheit um ihn herum, ein Schiff zu bauen. Noah baute dieses nach Gottes Plan, und predigte auch noch nebenher, doch die Leute hielten ihn für einen Spinner, denn es hatte noch nie zuvor (so) geregnet. Als es dann endlich zu regnen anfing, wollten doch noch Leute in das Schiff Arche, doch da war es bereits zu spät. Deshalb soll es auch uns zur Warnung sein, Gottes Gnade hat auch einmal ein Ende.

In Noahs 600. Lebensjahr begann die Flut, und zwar am 17. Tage des zweiten Monats. Die Flut selber dauerte nur 40 Tage lang. Doch das Wasser brauchte noch insgesamt 150 weitere Tage wieder zum Abnehmen. Die Arche setzte am 17. Tag des siebenten Monats im Gebirge auf. Die Berggipfel wurden am 1. Tag des zehnten Monats sichtbar. Noah öffnete am 11. Tag des elften Monats das Fenster und ließ einen Raben fliegenNoah verließ am 27. Tag des zweiten Monats seines 601.Lebensjahres die Arche.

Was die Menschen nach und während der Sintflut gegessen haben, ist uns ebenfalls überliefert. Wie ich bereits schrieb hat Gott Vorkehrungen getroffen. Noah hat nicht nur sich und seine Familie mit genommen, sondern die Arche war besonders groß nachdem er 120 Jahre daran gearbeitet hatte. Er sollte von jedem reinem Tier sieben Paare mit in die Arche nehmen, von jedem unreinem Tier nur je ein Paar. Die reinen Tiere, zum Beispiel Kuh, dienten dem Menschen zur Nahrung, die unreinen Tiere zum Beispiel Schwein nicht, deshalb sollte Noah von den reinen deutlich mehr mitnehmen. Es waren bestimmt Jungtiere, die nicht so viel Platz beanspruchten. Die Sintflut war eine weltweite Katastrophe, die die Lebensbedingungen auf der Erde bedeutend veränderte, so das die Menschen nach der Sintflut deutlich kurzer lebten als die Menschen vor der Sintflut.  

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es hat in der Frühgeschichte eine Reihe sehr dramatischer Fluten gegeben, aber keine von ihnen war global - sonst gäbe es natürlich kein Leben von Landbewohnern mehr.

das wissen wir allerdings nicht aus aus archaischen Schriften, sondern ausschliesslich aus archäologischen Forschungen.

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Ist das dein Ernst? In welchem Jahrhundert lebst du? Hast du je ein Klassenzimmer von innen gesehen? 

Die Sintflut hat nie stattgefunden. Sie ist ein rein fiktives Ereignis, ebenso wie die involvierten Charaktere rein fiktiv sind. Die Bibel ist ein Märchenbuch, wer sie heute noch wörtlich nimmt, macht sich schlicht lächerlich. 

Die Entwicklung des Lebens und der Arten auf diesem Planeten ist bekannt. Es handelt sich um die Prozesse der Abiogenese und der Evolution, beide kommen gänzlich ohne antike Märchenfiguren wie Götter aus. Der Memsch ist nicht das Produkt eines wie auch immer gearteten Schöpfungsakts sondern das Produkt von mehreren Milliarden Jahren der Evolution gelenkt durch natürliche Selektion. Das sind die Fakten. 

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Kommentar von MarkusKapunkt
09.07.2016, 12:20

Falsch. Es gab sehr wohl Überflutungsereignisse. Natürlich nicht eine weltweite Totalüberflutung, nur weil es 40 Tage lang geregnet hat, was aus wissenschaftlicher Sicht natürlich nicht Möglich ist. Aber es gab - und das sollte dir eigentlich bekannt sein, weil du sonst immer sehr fundierte Antworten über die Erdgeschichte gibst -  durchaus Katastrophen, die einen wahren Kern für die Flutgeschichten darstellen könnten. Schließlich sind solche Geschichten nicht nur in der Bibel überliefert oder in Schriften aus den umliegenden Kulturen, was einen redaktionsgeschichtlichen Ursprung erklären würde, nein, es gibt sie auf der ganzen Welt, im Sagenkreis der Kelten, Germanen, Griechen, Römer, Phillipiner, Aborigines und auch Indianer.

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Da "die Sintflut" als historisches Ereignis nicht stattgefunden hat, wäre es hilfreich, wenn du angibst, auf welche der zahlreichen Sintflutsagen sich deine Frage bezieht. In der Version der Bibel vergeht jedenfalls vom Einsteigen bis zum Aussteigen aus der Arche ziemlich genau ein Jahr. Über die Ernährung in der Zeit danach heißt es im Buch Genesis 9:3,4: "Alles Lebendige, das sich regt, soll euch zur Nahrung dienen. Alles übergebe ich euch wie die grünen Pflanzen. Nur Fleisch, in dem noch Blut ist, dürft ihr nicht essen."

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Die Sintflut hat das menschliche Leben auf der Erde überhaupt erst möglich gemacht.

Bei der Sintflut hat es soviel geregnet, daß selbst der höchste Berg (Mt. Everest (8848 Meter) überflutet war. Logischerweise war das gesamte Wasser vor der Sintflut als Wasserdampf in der Atmosphäre unterwegs.

Wasserdampf und Luft zusammen erzeugten einen Gasdruck von ca. 886 bar (Meeresniveau), das Wasser war in überkritischem Zustand, bei dem die Aggregatzustände "flüssig" und "gasförmig" nicht mehr zu unterscheiden waren. (der kritische Punkt liegt bei 221 bar Gasdruck und 374 grad Celsius, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberkritisches\_Wasser). Selbst eingesperrt im Dampfkessel eines Hochleistungs-Kohlekraftwerks wären die Überlebenschancen für einen Menschen höher.

Durch den vielen zusätzlichen Wasserdampf lag der Sauerstoffanteil der Atmosphäre auch nicht bei den heute üblichen 21%, sondern um das 886-fache darunter, also bei ca. 0,024%. Selbst wenn ein Mensch den mörderischen Druck und die höllischen Temperaturen überlebt hätte, hätte er wohl nicht atmen können.

Sollte es vor der Sintflut menschliches Leben auf der Erde gegeben haben (Noah, usw), so wäre dies tatsächlich nur durch gekühlte, druckfeste Anzüge oder ein göttliches Wunder zu erklären.

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Kommentar von Giustolisi
09.07.2016, 12:04

Logischerweise war das gesamte Wasser vor der Sintflut als Wasserdampf in der Atmosphäre unterwegs.
Das ist dummes Gewäsch. Das Wasser wäre ja jetzt wieder in der Atmosphäre und das Leben wie wir es kennen wäre unmöglich.

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Kommentar von MarkusKapunkt
09.07.2016, 12:16

Was du da schreibst hat keine wissenschaftliche Grundlage. Woher hast du diese lächerlichen Zahlen? Und mit dem verwenden von Worten wie "logischerweise" machst du dich hier nur lächerlich.

Informiere dich bitte einmal über die tatsächlich empirisch nachgewiesenen Erkenntnisse aus der geologischen Forschung, bevor du deine hanebüchenen kreationistischen Dogmen unter das Volk wirfst.

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1Mo 7,17: Da kam die Sintflut vierzig Tage auf Erden, und die Wasser wuchsen und hoben den Kasten auf und trugen ihn empor über die Erde.

1Mo 7,24: Und das Gewässer stand auf Erden hundertundfünfzig Tage.

Bäume gab es dann bald und "reines Fleisch" (1.Mose 7,2) konnen die 8 auch essen (1.Mose 8,11).

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Die Sintflut, hat so nie stattgefunden. Das war der Teil, wo sich die Menschen eine Erklärung suchten für sämtliche Vorgänge auf dieser Welt. Früher, bevor die Menschen begannen Wissenschaftlich und Faktisch zu denken, haben sich die Menschen durch Geschichten alles erklärt.

Oder hatte Gott nochmal seine Hände im Spiel und es ist uns nur noch
nicht bekannt? Ist es überhaupt möglich das uns Entwicklungen des Lebens
noch nicht bekannt sind?

Also Ich glaube ja, dass Gott nicht DIREKT seine Hände im Spiel hatte sondern mehr, quasi einen Stein in's rollen gebracht hat. Und, dass uns Entwicklungen des Leben's nicht bekannt sind, nun Ich denke nicht.

Schließlich gibt's ja die Evolutionstheorie, welche zwar nicht eindeutig (zumindest wird das so gesagt), belegt ist, aber zahlreiche Hinweise und Andeutungen vorzufinden sind.

Deshalb, nein die gab's nicht.

LG Dhalwim ;) :D <3

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Kommentar von HumanistHeart
09.07.2016, 11:27

Schließlich gibt's ja die Evolutionstheorie, welche zwar nicht eindeutig (zumindest wird das so gesagt), belegt ist, aber zahlreiche Hinweise und Andeutungen vorzufinden sind.

Für mitlesende. Sie ist nachgewiesen und sogar besser verstanden als z.B. Gravitation. Sie ist eine der am besten Belegten Dinge die es in der Wissenschaft gibt. Und das aus verschiedensten Fachbereichen die alle miteinander übereinstimmen. Evolution ist Fakt. 

Wer sich darüber informieren will, geht zu talkorigins.org

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Kommentar von MarkusKapunkt
09.07.2016, 12:12

Die Flutgeschichte in der Bibel hat mit ziemlicher Sicherheit einen wahren Kern. Natürlich ist die Sache mit den 40 Tagen Regen nur eine Geschichte, aber es hat in der Erd- und auch in der Menschheitsgeschichte mehrere verheerende Flutereignisse gegeben. Einfach zu sagen "Die Sintflut hat nie stattgefunden" ist viel zu pauschal und in jeder Hinsicht falsch.

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Wie lange die Sintflut gedauert hat, wurde bereits mehrfach beantwortet.

Nach der Schöpfung hatte Gott dem Menschen geboten, sich pflanzlich zu ernähren (1.Mose1,29). Nach der Sintflut kommt Fleisch dazu. (1.Mose 9)

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Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ist die Sintflut das hereinbrechen des Mittelmeeres in das tiefliegende Gebiet hinter dem Bosporus (heute schwarzes Meer).

Aus der Überlieferung dieses Ereignisses wurde dann die Sintflut.

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Kommentar von Giustolisi
09.07.2016, 12:44

wahrscheinlich war das schwarze Meer schon vorher eine großer Süßwassersee, denn seine Zuflüsse sind sehr ergiebig. 

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in der geschichte des planeten und seiner sämtlichen lebensformen hat es immer und zu allen zeiten große und kleine katastrophen, auch tsunami´s und sintfluten gegeben......... aber 1. ist NICHTS davon mit einer erfundenen märchenfigur in verbindung zu bringen und 2. hat sich JEDES mal das leben danach wieder neu orientiert, gesammelt, entwickelt, ausgebreitet und angepasst..............:)

und JA, es gibt mit sicherheit noch "entwicklungen" die wir nicht kennen, kein wunder bei der vielfalt der lebensformen auf diesem planeten..........

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Die Sintflut war nur ein Sinnbild, außerdem wurde damals nur die Welt der Juden, also das Gebiet um Israel herum überflutet, und nicht die ganze Welt. Vermutlich kam alles Leben hinterher zurück aus allen anderen Gebieten...

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Gemäß dem biblischen Bericht im Alten Testament wurde der gottesfürchtige Noah von Gott vor einer großen Flut gewarnt und beauftragt, ein großes kastenförmiges Schiff, eine Arche, zu bauen, um damit sich und seine Familie sowie die Landtiere zu retten. Die Sintflut dauerte ein Kalenderjahr und 10 Tage. Selbst die Bergspitzen waren mit Wasser bedeckt (Gen 7,10–24 und Gen 8,1–14). Die Flut wird in mehreren Phasen beschrieben:

In Noahs 600. Lebensjahr begann die Flut am 17. Tage des zweiten Monats.

40 Tage dauerte die Flut auf der Erde. 

Nach insgesamt 150 Tagen des Anschwellens nahm das Wasser ab.

Am 17. Tag des siebenten Monats setzte die Arche im Gebirge Ararat auf.

Am 1. Tag des zehnten Monats wurden die ersten Berggipfel sichtbar.

Am 11. Tag des elften Monats öffnete Noah das Fenster und ließ einen Raben fliegen: Der flog aus und ein, bis das Wasser auf der Erde vertrocknet war.

In Noahs 601. Lebensjahr hatte sich das Wasser am 1. Tag des ersten Monats verlaufen.

Noah verließ am 27. Tag des zweiten Monats die Arche.



Vom Gebirge Ararat aus verbreitete sich das Leben wieder über die Erde. Der biblische Bericht erzählt davon, dass Gott im Anschluss einen neuen Bund mit den Menschen und Tieren schloss, in dem er gelobte, nie wieder eine Flut solchen Ausmaßes über die Erde zu bringen. Das Zeichen dieses Bundes ist der Regenbogen.

(Hier hast du gleichzeitig noch die Antwort auf die Bedeutung des Regenbogens)
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Kommentar von HumanistHeart
09.07.2016, 11:30

(Hier hast du gleichzeitig noch die Antwort auf die Bedeutung des Regenbogens)

Soweit ich informiert bin, erscheint ein Regenbogen immer dann wenn im Himmel ein Christopher Street Day abgehalten wird.

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