Referat über die Sintflut, Arche Noah usw.

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Hallo filmbefreierin, vielleicht hilft Dir der folgende link etwas, die Sache von mehreren Seiten zu beleuchten. Auf dieser Seite ist die Sintflut dargestellt von Menschen, die die Beschreibung in der Bibel wörtlich nehmen (also in Richtung Kreationismus). Ich kann das zwar nicht nachvollziehen und bin ganz anderer Meinung, aber man soll ja immer mehrere Seiten betrachten.... In diesem Sinne, lies es kritisch, Deine eigene Meinung würde mich übrigens sehr interessieren…. Valentin

http://www.gutenachrichten.org/ARTIKEL/gn06so_art5.htm

Vorschlag: Fang doch an mit den neuesten Erkenntnissen, dass es wohl tatsächlich eine Überschwemmungskatastrophe im Bereich des Schwarzen Meeres gegeben hat und dass die Berichte darüber wohl Eingang in die biblischen Texte gefunden haben.

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Allerdings war das mit Sicherheit „nur“ eine lokale und keine erdumspannende Katastrophe, die sich mit dem Bruch einer Barriere und einem Wassereinbruch aus den Weltmeeren erklären lässt. Genaueres findest Du unter dem link, wenn Du oben den orangefarbenen Pfeil „Beweise und Hinweise zur Sintflut“ anklickst.

http://www.j-lorber.de/facts/sintflut/10_arche.htm

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Die Geschichte mit der Arche wird von der Mehrheit der Theologen heute als Mythos angesehen, der verdeutlichen soll, dass Gott die Menschen nicht vernichten will sondern seine Schöpfung unter dem Friedenszeichen des Regenbogens bewahren will. Weitere Friedenszeichen: die Taube und der Ölzweig. Deshalb der neue Bund nach der Sintflut. Der historische Gehalt der Geschichte der Arche Noah ist zweitrangig und nicht als real gegeben. Besonders evangelikale Theologen, vor allem aus den USA, sind von der historischen Wirklichkeit der Sintflut überzeugt. Viele bibeltreuer christliche Gemeinschaften, etwa die Siebenten-Tags-Adventisten oder Freikirchen oder die Zeugen Jehovas und Kreationisten gehen ebenfalls von der wörtlichen Realität der Geschichte und des ganzen 1. Buch Mose aus.

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Es kommt entscheidend darauf an, wie man an das Thema heran geht. Werden die Informationen der Bibel akzeptiert oder will man sich naturwissenschaftlich einen Beweis dafür oder dagegen abholen. Da niemand dabei war, wird der letzte Beweis im absoluten Sinne ausbleiben müssen. Glaubt man an Jesus, dann hat es sie mit Sicherheit gegeben. Die menschliche Gemeinschaft hat vor der Sintflut nach seinen Worten hauptsächlich nach dem Grundsatz: Essen, trinken, heiraten und sich heiraten lassen und sich in jeder Hinsicht vergnügen gelebt. Sie waren so böse, dass es Gott gereute, dass er Menschen gemacht hat.

120 Jahre lehrte Noah, dass die Sintflut kommen wird. Geglaubt hat das "natürlich" niemand, denn es war wissenschaftlich und vom Verstand her nicht vorstellbar.

Gibt es nun wissenschaftliche Indizien für eine Sintflut. Wenn man sie in dieser Richtung interpretieren will, dann schon. Wissenschaftler, die strikt gegen die Sintflut argumentieren, kommen mit den Zeitabläufen bei der "Evolution" ganz schön ins Schwitzen. So kann man zum Beispiel an den Ablagerungen im Grand Cannon eigentlich deutlich erkennen, dass der Ablagerungsprozeß von Sedimenten sehr viel schneller und ungleichmäßiger vonstatten gegangen sein muss, als es in einem gleichmäßigen Prozeß möglich ist.

Auch die Tatsache, dass in Gebirgen und allen anderen Formationen der Erdoberfläche Muscheln und Fossilien von Meerestieren zu finden sind, deutet darauf hin, dass im Rahmen einer globalen Katastrophe Teile der Erdoberfläche angehoben wurden, während andere versanken. Nach den Erkenntnissen christlicher Wissenschaftler ordnet sich dies und vieles andere (was hier den Rahmen sprengen würde) in den in der Bibel geschilderten Ablauf der Sintflut ein. Und zwar sehr viel logischer und verständlicher als in einen evolutionistischen Ablauf.

Auch die Tatsache, dass bei fast allen Völkern der Welt Berichte über die große Flut auftauchen, spricht eher dafür, dass es sie tatsächlich gegeben hat. Die Bibel kennt die Sintflut nicht als ortsgebundenes Ereignis. Sie geht davon aus, dass die höchsten Berge der Erde vom Wasser bedeckt waren. Dazu sollte man wissen, dass die Erde damals eine ganz andere Oberfläche hatte. Das Wasser kam nicht nur vom Himmel, sondern auch aus der Erde. Nach dem Schöpfungsbericht befand sich eine ungeheure Menge Wasser in der Atmosphäre. Diese wurde im Rahmen der Sintflut freigesetzt.Das Vertrockenen des Wassers hatte nicht nur den Grund, dass alles wieder verdunstete, sondern auch in der Neuordnung der Oberflächenstruktur.

Es ist ja logisch, dass die Mengen von Wasser sich an den tiefsten Punkten sammeln und die höheren Landmassen dann wieder trocken werden, so weit sich das Wasser nicht in der Luft befindet.

Obwohl Gott es gereute, dass er Menschen gemacht hatte, und dies auch im Verhalten der damaligen Menschen, die sich bereits die Evolition zum Gott erkoren hatte,begründet war, hat er noch eine Chance für das Menschengeschlecht gesehen. Obwohl Noah an seiner Rettung aktiv mitarbeitete bedeutet dies nicht, dass er sie wirklich selbst vollbracht hat. Hätte Gott die Arche nicht bewahrt, dann hätte auch er keine Chance gehabt. Im übrigen steht geschrieben, dass es keine zweite Sintflut geben wird. Aber in der Bibel steht, dass aufgrund der Tatsache, dass die Menschen wieder so werden, wie in den Tagen vor der Sintflut, diese Welt mit Feuer vernichtet wird. Dies steht im 2. Petrus Kap. 3. Dort steht auch, dass es viele Menschen geben wird, die darüber lästern und die für Spinner halten, die das für möglich halten.

Es gibt also aus biblischer Sicht keine besonders guten Aussichten für die, die diese Botschaft total ablehnen. Wie zur Zeit Noahs soll es aber eine Anzahl Menschen geben, die aus der Katastrophe gerettet werden in einen neuen Himmel und auf eine neue Erde.

Die Diskussion hier ist etwas ärgerlich. Progo hat mit der Kritik an cornyriegel und valentin natürlich recht. trotzdem wollte filmbefreierin Material für ein referat. und das ist bei der Sintflut (Nicht Sinnflut) nicht ganz einfach:
Ein paar Versuche
Menschenbild: Die Sintflutgeschichte gehört in die Urgeschichte der Bibel, in der ganz Grundsätzliches zum Wesen des Menschen gesagt wird (nicht wie von evangelikaler Seite auch hier immer wieder behauptet wird, dass dort von der naturwissenschaftlichen Urgeschichte des Menschen geredet würde). Der Mensch ist Geschöpf Gottes, er lehnt sich gegen den auf, der ihm die Lebensmöglichkeiten gegeben hat, er scheitert daran. Gott schenkt ihm einen neuen Anfang. - in der Sintflut geschichte musst du einmal nachlesen, mit welcher Begründung Gott die Sintflut beginnen lässt und mit welcher er (am Ende nach dem Opfer des Noah) sagt, dass das nicht mehr komen soll (böse im Herzen von Jugend auf).
Parallel dazu das Gottesverständnis: Schöpfer, der sich um seine Geschöpfe kümmert, dem die Sonderwege auf den Keks gehen, der sie wegwerfen will, aber es schlimmstenfalls zur Katastrophe kommen lässt. Er schenkt dem, der gescheitert ist einen neuen Anfang
Noah lässt einen Raben steigen (der Rabe war begleiter des Gottes Apoll, um dessen Seherischen Fähigkeiten deutlich zu machen ( - ob das für andere Gottheiten im biblischen Umfeld gilt, weiß ich nicht)
Die Taube stellt im Neuen Testament die Präsenz Gottes im Heiligen Geist dar. Ob das in der Sintflut so gemeint ist, weiß ich nicht. Aber sie hat in der Freidensbewegung eine interessante Wirkungsgeschichte bekommen.
Der Regenbogen als Bundeszeichen taucht meines wissens nur in der Sintflutgeschichte auf. Aber er hat eine interessante Wirkungsgeschichte bis zu Grennpeace. Vielleicht wäre das etwas

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