Was lernen wir aus der Arche Noah geschichte?

21 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Mir zeigt diese Geschichte, dass es sich lohnt, auf Gott zu hören, auch wenn man nicht immer gleich versteht, wozu es gut ist. - Schließlich befahl Gott Noah eine Arche zu bauen, obwohl weit und breit kein Wasser war; die Leute lachten ihn aus und hielten ihn für völlig durchgeknallt, als sie sahen, was er machte. Aber Noah ließ sich davon nicht beirren. Diese Erklärung lässt sich auf viele Bereiche übertragen. Also nicht: Gott hat alle Bösen bestraft, sondern Noah konnte sich retten, weil er auf Gott hörte.

Zweiter Teil der Geschichte: der Regenbogen, der Kinder fasziniert. Es wird nicht nur die Existenz eines Naturphänomens erklärt. Der Regenbogen ist das Zeichen für den Bund, den Gott mit Noah und seinen Nachkommen geschlossen hat.

Sehr gute Antwort. DH

2
@Allexandra0809

Meinem "Vorredner"  schließe ich mich an  omikron  -  das ist wirklich eine sehr gute Antwort  -  dennoch würde ich sie gern durch zwei sehr wichtige biblische Hinweise   ein wenig ergänzen.

Der erste findet sich in 1. Korinther 10:11 und lautet:  

"Diese Dinge nun widerfuhren ihnen [damals] fortgesetzt als Vorbilder, und sie sind zur Warnung für uns geschrieben worden, auf welche die Enden der Systeme der Dinge gekommen sind." 

Und weil das so ist,  enthält Gottes Wort  besonders zur Sintflut weitere bemerkenswerte  Hinweise  -  so u.a. in  Matthäus 24:37-39  und  in 2. Petrus 3:5-7 . 

Im ersteren wird Jesus mit den Worten zitiert: 

 "Denn geradeso wie die Tage Noahs waren, so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein.  Denn so, wie sie in jenen Tagen vor der Sintflut waren: sie aßen und tranken, Männer heirateten und Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche hineinging,   und sie nahmen keine Kenntnis davon, bis die Sintflut kam und sie alle wegraffte: so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein."  

Und im 2ten Petrusbrief:   

 ". . . Denn ihrem Wunsch [dem der  zuvor erwähnten Spötter] gemäß entgeht diese Tatsache ihrer Kenntnis, dass es von alters her Himmel gab und eine Erde, die kompakt herausstaud aus [dem] Wasser und inmitten des Wassers  [siehe 1.Mose 1:6]  bewirkt durch das Wort Gottes;   und durch diese  Dinge  wurde die damalige Welt vernichtet, als sie mit Wasser überflutet wurde. Aber durch dasselbe Wort [Gottes] sind die Himmel und die Erde, die jetzt sind, aufgespart für das Feuer und sind aufbehalten für den Tag des Gerichts und der Vernichtung der gottlosen Menschen."

Wie also schon zitiert:  "Diese Dinge nun widerfuhren ihnen fortgesetzt als Vorbilder, und sie sind zur Warnung für uns geschrieben worden, auf welche die Enden der Systeme der Dinge gekommen sind." 

Wenn wir also ernsthaft ergründen möchten,   "Was wir aus der  Arche Noah-Geschichte lernen" dann  ist das,  was auf uns zukommt  noch wichtiger als das,  was schon vergangen ist  -  oder  sollte man das verschweigen,  weil es "nur" Kinder sind,  die da zuhören . . . . ?  

Ich denke nein  -  wenn man die richtigen Worte findet . . .




0
@Abundumzu

das ist wirklich eine sehr gute Antwort  -  dennoch würde ich sie gern durch zwei sehr wichtige nichtbiblische Hinweise  ein wenig ergänzen.

erstens:

Gesetz über den Zivilschutz und die Katastrophenhilfe des Bundes (Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetz - ZSKG) 

§ 6 Warnung der Bevölkerung

(1) Der Bund erfaßt die besonderen Gefahren, die der Bevölkerung in einem Verteidigungsfall drohen.

(2) Die für die Warnung bei Katastrophen zuständigen Behörden der Länder warnen im Auftrage des Bundes auch vor den besonderen Gefahren, die der Bevölkerung in einem Verteidigungsfall drohen. Soweit die für den Katastrophenschutz erforderlichen Warnmittel für Zwecke des Zivilschutzes nicht ausreichen, ergänzt der Bund das Instrumentarium.(3) Die Bundesregierung wird ermächtigt, zur Ausführung dieses Gesetzes das Verfahren für die Warnung der Bevölkerung in einem Verteidigungsfall, insbesondere den Informationsaustausch zwischen Bund und Ländern sowie die Gefahrendurchsage einschließlich der Anordnung von Verhaltensmaßregeln durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates näher zu regeln.

zweitens:

Strafgesetzbuch (StGB) 

§212 Mord

(1) Der Mörder wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.

(2) Mörder ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet.

drittens:

Strafgesetzbuch (StGB)

§ 212 Totschlag

(1) Wer einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein, wird als Totschläger mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft.

(2) In besonders schweren Fällen ist auf lebenslange Freiheitsstrafe zu erkennen
0
@Abahatchi

Das ist leider keine sehr gute Antwort:

  1. gab es zu der damaligen Zeit weder das bundesdeutsche StGB noch das ZSKG.
  2. muss sich Gott nicht an bundesdeutsches Gesetz halten,
  3. verpflichtet §6 ZSKG nicht Privatpersonen, die im Fall Noahs sowieso dem Spott der Bevölkerung ausgesetzt waren,
  4. fallen Naturkatastrophen weder unter Mord noch unter Todschlag und
  5. ist es noch niemandem gelungen, einen Prozess gegen Gott zu führen (es hat mal jemand versucht; doch das Gericht hat mangels ladefähiger Adresse abgelehnt).
0
@omikron

Du hast recht, nur Du hast nicht verstanden, wie mein Kommentar gemeint ist.

0

eine Arche zu bauen, obwohl weit und breit kein Wasser war; die Leute lachten ihn aus und hielten ihn für völlig durchgeknallt,

Omikron würde natürlich nicht lachen, wenn jemand vor seiner Haustür anfängt ein Boot zusammen zu bauen, dasz so grosz werden soll, dasz von jeder Art ein Paar hinein paszt und der es dann auch noch alleine bauen will. 

Würde Noah heute leben, man würde ihn in die Klapsmühle stecken und es würde keine Arche geben.

4

Die Gestalt Noach`s mit seiner Arche hat oft die Frage nach der Sintflut aufgeworfen. Man  fragt sich, was die Geschehen damals war, das da erzählt wird. Je weiter das 20. Jahrhundert fortschreitet, umso mehr haben sich die Naturwissenschaften damit befasst. Man hat  nicht nur gleich lautende Texte in Assyrien gefunden, sondern einForscher, George Smith, hatte schon 1872 im Britischen Museum nachgeforscht und eine Tontafel gefunden, auf der eine ähnliche Geschichte berichtet wurde. Es haben dann Grabungen in Ninive stattgefunden und man hat die Arche gesucht, die am Berg Ararat gelandet sein soll. Wir kommen heute wohl nicht ganz ohne die Naturwissenschaften aus. Denn der Standpunkt der Wissenschaft lautet heute, dass die Sintflut damals wirklich stattgefunden hat. 1993 hat ein Geologenehepaar, Alexander und Edith Tollmann, haben nachgewiesen , dass diese Sintflut genau im Jahr 9545 vor Christus stattgefunden hat. Ein paar Jahre plus oder minus hat man aber zugestanden. Das war keine Sintflut, die einfach so von einem ärgerlichen Gott ausgelöst worden ist, sondern das war ein kosmisches Ereignis.Die Zeitrechnungen der Bibel sollte man nicht wörtlich nehmen. Denn die Sumerer haben z. B. gerechnet, dass jeder ihrer Könige im Minimum 18000 Jahre lang regiert hat: bis hin zu 65000 Jahre. Ich will damit sagen,dass die Zeit eigentlich keine Rolle spielt. ob etwas vor 9000 oder vor 90000 passiert ist, ist völlig irrelevant – alle Fundamentalisten im Land mögen mir verzeihen. Manche zählen eben so wörtlich wie es in der Bibel steht, manche unter den Christen addieren die Lebensalter der verschiedenen Leute vor Jesus und nach Jesus auf und kommen so auf ihre Altersangaben. Aber auf diese Weise kann man das eigentlich alles garnicht berechnen und angeben. Denn der Noach ist ja laut Bibel 900 Jahr altgeworden. Diese Zeitangabe ist natürlich nicht nachvollziehbar. Dass aber etwas geschehen sein musste, beweist sich durch die Tatsache, dass in allen Mythologien und Traditionen der Völker des Mittleren Ostens davon die Rede ist. Das reicht von den Sumerern über das Gilgamesch-Epos bishin zu den Ägyptern. Es ist also klar, irgendetwas muss geschehen sein. In die deutsche Sprache ist im Zusammenhang mit diesem Ereignis ein falsches Verständnis hineingekrochen: Man spricht nämlich im Deutschen immer von der “Sündflut", um die "Sintflut" zu benennen. Dies ist aber germanistisch total falsch: Es geht hier nämlich keineswegs um die Sünde, sondern um den Sund, wie man ihn z. B. in Norddeutschland antreffen kann. In Norddeutschland gibt es ja wirklich den "Großen Sund" und den"Kleinen Sund" als Meerenge. Der Sund ist der Bruch: Die Sintflut, die"Sundflut", symbolisiert in Wirklichkeit einen Bruch zwischen Menschen und Gott: durch die Schuld der Menschen. Die Zahl, die ich vorhin genannt hatte, ist ja keine Zahl, die der Bibel entnommen worden wäre. Das ist vielmehr eine Zahl, die mit wissenschaftlich genauen Methoden errechnet worden ist, wie man das heute ja so gut machen kann. Insofern müssen wirdiese Zahl also als korrekt zur Kenntnis nehmen. Das heißt also, dass dieses Ereignis der Sintflut in einer bestimmten Phase der Erdgeschichte geschehen ist. Und die Menschheit hat sich dann in ihren Geschichten daran erinnert: Interessant ist dabei allerdings, dass sich nicht nur die Völker des vorderen Orients daran erinnert haben. Nein, auch in den Veden, den heiligen Schriften der altindischen Religion, oder in südamerikanischen Indianergeschichten taucht diese Sintflut immer wieder auf, tauchen zumindest ähnliche Ereignisse auf.

Die Naturwissenschaftler kommen aber nun zu der Auffassung, dass dies ein Impact-Geschehen gewesen sein muss: Sprich, es muss zu diesemZeitpunkt ein gewaltiger Himmelskörper auf der Erde eingeschlagen sein. In seinem Fall hat er sich in sieben Teile zersprengt und es ist genau nachzuweisen, wo diese sieben Teile hingefallen sind. Diese Teile haben dann diese riesige Flut, diese riesige Flutwelle erzeugt. Allerdings, und das sagt uns auch die Naturwissenschaft, finden solche Ereignisse immer wieder stat . Noach steht stellvertretend für die ganze Menschheit vor uns. Wir dürfen nicht vergessen, dass hier eben keine einengende Geschichte dargestellt wird, die nur für Juden oder Hebräer Gültigkeit hätte. Nein, diese Geschichtespielt ja lange vor den Geschehnissen am Berg Sinai. Alle Menschen auf der ganzen Erde sind also betroffen in dieser Geschichte. Und Gott sagt jaauch später, nach dieser so genannten Sintflut: "Es wird nie mehr eine Gefahr für die Erde in solchen Ausmaßen kommen." Aber dass die Menschen sich selbst so etwas antun könnten, dass sie sich ausrotten könnten, ist bereits an diesen Stellen in der Bibel zu lesen. Dort steht, dass das so gegeben ist, denn die Menschen werden weiterhin so bleiben, wiesie sind. Diese Sintflut war eben keine Sündenbereinigung. Es ist eben soetwas wie eine Naturkatastrophe geschehen. Danach hatte unsere Erde allerdings so oder so weiterhin Bestand. So können wir es in der Bibellesen. Der Globus wird also auch in Zukunft nicht in die Luft fliegen,und die Menschen werden sich trotz dieser Katastrophe früher oder später erneut bis aufs Blut bekämpfen. . Dieses Ereignis ist aber dennoch über diese 10000 Jahre im Bewusstsein der Menschheit unauslöschlich erhalten geblieben. Weiter zurück scheint es jedenfalls keine Erinnerungen zu geben. Die Bibel zieht jedoch die Schöpfungsgeschichte sozusagen mit dieser Sintflut zusammen: Denn die Sintflut und die Noach-Geschichte schließen sich unmittelbar an die Schöpfungsgeschichte an. auch wenn wir die Jahresangaben in der Bibel unterschiedlich interpretieren können. Denn auch von Adam bis zu Noach ist ja einige Zeit vergangen. die Jahre, die dort angegeben sind,sind mit den unsrigen nicht vergleichbar. Unser lieber Noach steht jedenfalls genau in der Mitte zwischen Adam und Abraham.Dies hat natürlich eine Bedeutung. Mich fasziniert jedenfalls dieseGeschichte auch deshalb, weil dort die Lebenszeiten von Noach und seiner Generation bis hin zu Abraham in Hunderten von Jahren vorgestellt werden. Erst bei Abraham werden dann die Leute ganz normal alt: 100Jahre . Ich rechne also an dieser Stelle keinesfalls mit unserem Zeitmaßstab. Das ist eigentlich auch völlig unwichtig. Klar ist jedenfalls, dass etwas geschehen ist zwischen Adam, also der Schöpfung, und Abraham, etwas, das mit dem beginnenden Gedächtnis der Menschheit zusammenhängt. Noach liegt jedenfalls noch vor unserem persönlichen Gedächtnis, er stellt ungefähr die Mitte dar zwischen Schöpfung und Abraham, unserem wirklich fest haltbaren Gedächtnis. Ich habe in dem Zusammenhang etwas Interessantes festgestellt. Während die Sumerer zu der Zeit noch 65000 Regime-Jahre für ihre Könige angeben, wird hier bei Noach scheinbar die Zahl 10 entdeckt. Denn die Bibel spielt mit einer ganz großen Wiederholungsfreude immer wieder auf diese Zahl an: Noach ist die zehnte Generation nach Adam und die zehnte Generation vor Abraham; alle Lebensdaten von Noach teilen sich durch 10 usw Das sind alles symbolische Zahlen.

0
@tinimini

Man hat die Zahl 10 entdeckt. Im Hinblick auf die Zahlen können wir davon ausgehen, dass das in der Bibel nichts mit dem sumerischen System zu tun hat. Letztlich ist es nicht wichtig zu wissen, wann das passiert ist. Diese Sintflutgeschichte ist Teil der Genesis, ein Teil jener Teile derBibel, die Moses zugeschrieben werden. Moses scheint sich dabei auf die assyrischen Berichte gestützt zu haben, denn Moses kommt nach den Assyrern. Wobei es in dem biblischen Bericht zwei Versionen gibt. Da gibt es den Priesterbericht und den Jahwitischen Bericht.Dazwischen liegen 400 Jahre. Das heißt, in den Mythendarstellungen gibt es Bewegungen von Land zu Land, von Volk zu Volk, vor allem im Vorderen Orient. Diese Aufteilung gibt es in der hebräischen Tradition nicht. Die hebräische Bibel wird in einem Strang, so wie sie uns geliefert wird, gelehrt, gelesen und gelebt. Und sie ist auch, bevor sie aufgeschrieben wurde,lange mündlich erzählt worden. Wann, zu welchem Zeitpunkt Moses gemäß der hebräischen Tradition auftritt, dann würde ich sagen, dass er in die ägyptische Zeit hineinfällt. So, wie Moses auftritt und so, wie die Kinder Israels in ihrer Einflusssphäre vor uns treten, ist das eher ägyptisch als assyrisch, denn das kommt erst viel später bei den Propheten herein. Da kommen dann erst wieder solche Dinge wie das Gilgamesch-Epos und die anderen "fernöstlichen" Einflüsse hinzu. Denn die Gegenden östlich des gelobten Landes waren damals die fernöstlichen Länder, weil man solche Länder wie China zu diesem Zeitpunkt natürlich noch gar nicht kannte. Diese "fernöstlichen", assyrischen Stränge kommen also im Fall der hebräisch-jüdischen Tradition erst später. Anfangen tut dieGeschichte mit ägyptischen Einflüssen. Auch wenn die assyrischen Tontafeln vor Moses liegen. Übrigens gibt es auch noch diealten Mernepta-Tafeln: Das ist 1600 Jahre vor Jesus. Diese Tafeln sind da, und das sind immerhin ägyptische Stränge. Die Ägypter waren ohnehin sehr sensibel gegenüber den Veränderungen beim Fluss und beim Niederschlag, denn sie lebten und starben ja mit den Bewegungen des Nils. Genau,das Bewusstsein der Leute damals. DerBeginn dieser unserer Geschichte im Heiligen Land stellt eher eine kleinbäuerliche Geschichte dar: mit einem kleinen zentralen Fluss namens Jordan. Das wollte ich einbringen, denn dort gab es keine Erfahrungen mitÜberschwemmungen. Man war sich dort der Gefahr, was Wasser undRegen alles bedeuten können, nicht bewusst. Demgegenüber haben dieägyptischen Völker und dann später auch das Volk Israels aufgrund seiner Zeit im ägyptischen Exil wegen des Zusammenlebens mit dem Nil dieseBegriffe von Überschwemmung und Wasserfülle eingeführt. Dazu kommt ,dass die Abrahams-Geschichte – die erst nach Noach kommt, aus dem Zweistromland kommt, wo wir dann auf Euphrat und Tigris stoßen. Dort gibt es auch ein Bewusstsein von der Kraft des Wassers. 

. Umso stärker eben die Tatsache, dass diese Geschichte mit Noach in der Bibel so groß erzählt wird: in einem Volk, das an sich in einem sehr kleinen trockenen Land sitzt. Hier kommt das Phänomen der Erinnerung aller Völker an dieses Urereignis eines Einbruchs aus dem All zum Tragen: mitsamt derÜberschwemmung der ganzen Erde und mit der Zerstörung allen Lebens. Wir können hier natürlich nicht alles nachweisen und genau belegen. Wasjedoch wirklich ist, ist die Frage, welche Moral man aus dieser Geschichte folgern kann. Nachweisen können wir diese Ereignisse mit Hilfe derNaturwissenschaften heute schon. Das scheint schon alles zu stimmen. Dennoch ist die Moral der Geschichte dabei das Wichtige. : Wir sollten noch in die Vorgeschichte des Noach zurückgehen.Bei uns im Deutschen ist die Sintflut irrtümlich zur Sündflut geworden . Aber in der Vorgeschichte von Noach und der Sintflut steht doch der Zorn und der Ärger Gottes. Die Menschen haben nicht gegen Gott gesündigt, nicht deswegen ist diese Katastrophe geschehen, wie man häufig meint. Nein, und diese Erkenntnis ist für uns heute noch wichtig, die Katastrophe kam aufgrund des schlechten Umgangs der Menschen miteinander. Dies ist im 20.Jahrhundert genau so aktuell wie anno dazumal.

0
@tinimini

Das ist ein liebevoller Gott, denn dieser Gott sagt: "Du kannst deinen Gott nicht am Menschen vorbei lieben!" Das heißt, es geht nicht so, wie es z. B. im Mittelalter häufig geschehen ist, als sichMenschen dachten: "Ich bin ein anständiger Priester, ich lebe auf dem Berg Athos, male ein Bild und mir ist es egal, was die Menschen dort unten machen." Nein, die entscheidende Frage ist die Frage, wie der Mensch mit seinen Mitmenschen umgeht: Das zählt! Liebe deinen Nächsten! Die Bibel lässt Gott ziemlich hart sagen: "Mich reut,dass ich den Menschen geschaffen habe, diese Brut dort unten! Was habe ich nur getan! Am liebsten wäre es mir, ich hätte sie nicht geschaffen!" Er ist empört. Aber er ist empört darüber, wie sie miteinander umgehen. Das ist das Entscheidende, das ist das, was zählt. Man kann als gläubiger Mensch einfach nicht sagen: "Mir ist egal, wie es meinen Nachbarn geht. Ich gehe in die Kirche und spende und feiere Fronleichnam usw.!" Das Entscheidende ist immer, wie die Menschen mit ihren Mitmenschen umgehen.Das ist das, was seit Kain und Abel zählt und das ist die Lektion, die wir lernen müssen. Deswegen gibt es für die Menschen die zweiteGelegenheit bei Noach. wenn man das auf diese Weise begreift das Das Tröstliche nämlich, dass wir alle nicht die Kinder von Kain und nicht von Abel sind. Denn sonst würden wir uns doch, so wie wir als Menschen sind, bis zum heutigen Tag gegenseitig vorwerfen:"Du bist ein Kind des Täters!" bzw. "Du bist ein Kind des Opfers!" Das würde bis ans Ende der Zeiten so weitergehen. Nein, wir sind weder Kinder des Ur-Täters noch des Ur-Opfers, sondern es ist uns eine neue Chance gegeben:Wir sind Kinder des Set, des dritten Sohnes. Der Noach geht also direkt zurück auf Set, auf den dritten Sohn von Adam und Eva, sodass uns Gott in jeder Beziehung eine neue Chance gibt. Dies ist der Neubeginn, der uns möglich ist. Diese strafenden Götter sind auch in der Sintflut-Geschichte anderer Völker aufgetaucht. Die Götter wollen mit diesem gewaltigenEreignis die Menschen zur Räson bringen. Der Gott der Bibel sagt immerhin: "Jetzt vertilge ich sie von der Erde. Es soll nichts mehr übrigbleiben von dem, was ich geschaffen habe!" Das heißt doch letztlich, dass er auch seiner eigenen Schöpfung gegenüber böse ist. Er gibt ihnen aber die Chance eines Neubeginns. Das ist für mich wichtig.Nehmen Sie nämlich als Gegenbeispiel nur mal den Zeus. Dort in seinem Himmel zählen die Menschen überhaupt nicht. Das sind irgendwelche kleinen Arbeitstiere, die noch nicht einmal einen Sabbat, also einen bestimmten Wochentag haben, an dem sie ruhen dürfen. In diesen Geschichten sind die Menschen nur Tiere oder Nummern. Demgegenüber,und so sehe ich diese Geschichte , nimmt hier in der Bibel Gott die Menschen sehr ernst. Er gibt ihnen die Chance auf einen Neubeginn. Das läuft alles über den gerechten Noach,wobei es allerdings die Frage ist, ob Noach gerecht war oder nicht. Das ist gemäß dem Text eine diskutable Frage. Die Frage ist , ob er vielleicht nur im Verhältnis zu anderen gerecht war. Er hat keinen Sonderstatus und ist auch kein Sonntagskind. Nein, er ist nur im Vergleich zu den anderen gerecht. Und er hat eine schreckliche Verantwortung zu tragen. : Mich wundert der Umstand, dass bei seiner Geburt sein Vater Lamech gesagt hat: "Dieser Sohn wird uns trösten!" Leider Gottes wird der Vater nicht in die Arche mitgenommen, sondern muss untergehen in der gewaltigen Flut. Denn Noach bekommt von Gott den Auftrag, diese Arche zu bauen und seine Söhne und Töchter und auch alle Tiere mitzunehmen. Leider lässt er aber oder muss sogar seine eigene Familie zurücklassen.

0
@tinimini

Er nimmt mit, wie das heute noch im Orient der Fall ist: seine eigeneFamilie mit. Wenn man all diese Menschen zusammenzählt, dann kommen wir auf 70 Personen. Mehr geht einfach nicht, aber die Hoffnung von Lamech ist nicht in Erfüllung gegangen,dass ihm der Sohn die Rettung bringen wird. Das Zitat des Lamech bedeutet , dass das nicht auf ihn selbst bezogen ist:damit ist diese Chance für die Menschheit gemeint: Sie geht nicht insgesamt unter. Der Sinn ist also: Ein Neubeginn ist möglich, wenn du ein anständiger Mensch bist, wenn du umkehrst. Wenn du Metanoia machst, dann wirst du nicht untergehen! Das ist der Aufruf an uns, umzukehren. Dies hat auch Jesus genau so übernommen. Jesus wird nicht ohne Grund mit Noach verglichen. Es ist davon die Rede, dass Noach umgekehrt sei: Er wird als Gerechter bezeichnet, als derjenige, den Jahwe anspricht.denn sonst hätte er diesen Auftrag nicht bekommen.Er war kein Sünder oder er ist umgekehrt. Er ist derjenige, dem der Auftrag anvertraut wird. Er hat etwas Bestimmtes aus der Zeit davor übernommen. Nach der Sintflut bringt er ein Opferlamm dar. Hier haben wir so eine interessante Stelle wie seinerzeit bei Kain und Abel. Noach fängt an zu opfern aus Dankbarkeit Gott gegenüber. Er anerkennt Gott. Aber es steht nirgends geschrieben, und das ist immer wieder wichtig, dass Gott gesagt hätte: "So, nun fange an, die Tiere, die überlebt haben, mir zu opfern!" Das steht keineswegs in der Bibel. Nein, das ist wieder einmal das Bedürfnis der Menschen, auch der neuen Menschheit! Er fängt an, aus Dankbarkeit zuopfern: diejenigen Tiere, die er gerade gerettet hat! Das ist ja absurd. . Ja, er muss die Arche bauen: und zwar aus reiner Fürsorge allem Leben gegenüber. Heute ist das anders. Der Maler Hundertwasser z. B. hatte sich doch vor vielen Jahren ins allerfernste Australien zurückgezogen, weil er sich vorNuklearexplosionen fürchtete. Die Bibel sagt hier aber, dass das gar nicht geht. Und das ist ja doch eine großartige Metapher. Selbst ich als gläubiger Mensch glaube doch nicht daran, dass in so einem Schifflein alle Tiere der Welt Platz gehabt hätten. Die Botschaft jedoch ist mir völlig klar: Wenn du dich retten willst, dann kannst du nicht ganz elitär zusammen mit deinerFrau und deinen Kindern in ein Boot steigen und auf Rettung hoffen. Nein,du musst auch die Umwelt retten! Das ist die großartige Botschaft an dieser Stelle, wenn gesagt wird, dass er alle Tiere der Erde mitnimmt. Was wird unser einem damit gesagt? Man kann dann ja auch nicht in Saus und Brausund vollkommen gemütlich auf so einem Schiff sitzen und drauflosschlachten und essen. Nein, man muss diese Tiere ja auch füttern und reinigen usw. Das ist der Grund, warum meiner Meinung nach Noach der erste Umweltschützer ist. Er nimmt die Tiere mit und sie werden gerettet: genau wie er und seine Familie.Die biblische Arche soll 135 * 23 * 13 Meter (Länge * Breite * Höhe) gehabt haben. Das zeigt totale Unkenntnis in der Statik und von Holz als Werkstoff ohne Stahl. Ein Holzschiff dieser Länge, welches nur durch Holzdübel zusammengehalten wird, hält die Biegemomente bei Fahrt durch ein größeres Wellental oder über einen Wellenberg nicht stand, selbst Stahlschiffe dieser Größe erfahren dabei Durchbiegungen bis zu 25 cm. Um die Arche in Pontonform mit Tieren bis 6 Meter Höhe und 5 Tonnen Gewicht zu beladen, gäbe es höchsten 2 Decks. Damit schwere Tiere ins unterste Deck laufen können, ist eine begehbare Rampe von ca. 15% Steigung mit etwa 100 m Länge notwendig. Bleiben die schweren Tiere dagegen auf dem oberen Deck und bewegten sich in schwerer See panisch zu einer Seite, dann kentert die Arche.

0
@tinimini

Die Schiffdecks benötigen für Tiere bis 5 Tonnen Planken von 16 x 5 cm auf Trägern von 25 x 30 cm in 60 cm Abstand, insgesamt etwa 300 m³ Holz je Deck bei Stückgewichten bis 200 kg. Um ein Schiff dieser Größe nur mit Steinäxten und Holzkeilen ohne Säge zu bauen, benötigt man etwa 6.000 m³ bis 8.000 m³ an Holz bzw. mindestens 10.000 große Bäumen für behauene Balken und 32.000 Planken. Die Befestigung der Planken am tragenden Gerippe erfordert etwa 250.000 Holznägel und Löcher. Wie diese Mengen und Berechnungen`ohne Schrift und Dezimalsystem sowie ohne Rad zum Transport abgewickelt werden konnten ist mysteriös. In einem Schiffskörper treten in schwerer See nicht nur vertikale Kräfte durch die Nutzlast und Eigengewicht auf, in den filigranen Verstrebungen entstehen auch hohe Zugkräfte, für die es damals noch keine Technik einer Verbindung gab. Die Untersuchung in [url]http://www.answersingenesis.org/tj/v8/i1/noah.asp[/url] enthält weder Aussage über die Festigkeit der tragenden Struktur noch deren Gewichtsverteilung, sie ist vollkommen unwesentlich für ein Holzschiff.Für Tiere mit 20 Tonnen Gewicht je Bein und 40 Tonnen beim Laufen wäre es heute noch schwierig statisch ausreichende Leimholzbinder für Decks von 23 m Breite zu fertigen. Noah verfügte über keine Hobelmaschinen, Leimpressen und Kräne. Leimholzbinder haben bei 23 m Spannweiten eine Bauhöhe um 1,80 m, 3 Decks sind damit unmöglich. Noahs Phantasiearche hätte mit einem Deckengewicht von über 2000 Tonnen Holz einen viel zu hohen Schwerpunkt und wäre instabil wie das schwedische Flagschiff „VASA“ 1628 n.C. noch im Hafen gekentert. Diese Arche hätte ohne Nutzlast mehr als 5 m Tiefgang gehabt und dabei geleckt wie ein Sieb. Im Christentum hat man die Bibel ja 2000 Jahre sehr wörtlich genommen. Jeder, der auch nur ein bisschen davon abgewichen ist, der auch nur einbisschen daran gezweifelt hat, ist mehr oder weniger verdammt worden. Das heißt, die Arche musste es gemäß dieser Auffassung wirklich gegebenhaben, obwohl doch eigentlich jeder Mensch sagen könnte, dass nicht alle Tiere der Welt in diese Arche hineingepasst haben können. Wie hätte er außerdem die wilden Tiere füttern können, wenn er nur Getreide mitgenommen hat? Wie hätte er da die Löwen usw. füttern können? Dazu muss gesagt werden, dass die Menschen selbst vor der Sintflut noch vegetarisch gelebt haben aber doch nicht die wilden Tiere??? Wer weiß! Ich weiß das jedenfalls nicht. Ich sagte ja vorhin schon, dass ich diese Geschichte als eine Metapher erachte. Denn selbst heute könnten wir kein solches Schiff herstellen, um dort den kompletten Zoo aller Tiere der Welt hineinzupacken. Man muss das eben nicht wörtlich nehmen. Aber das ist auch gar nicht so wichtig.DieTiere sind dem Noach anvertraut zur Bewahrung! Klar ist die Botschaft von Jahwe an Noach: "Du, lieber Noach, kannst alleine nicht überleben, wenn du nicht für deine Umwelt sorgst!" Das ist für mich die Botschaft. Und dass es eine Menge Arbeit braucht, um das bewerkstelligen zu können. Denn es wird uns erzählt, wie viel Arbeit er auf sich nehmen muss, um die Tiere mit in das neue Leben nehmen zu können. In diesem neuen Leben gibt es dann auch eine neue Festlegung: Die Menschen verlangen – vermutlichhauptsächlich die Männer – auf einmal eine bestimmte Quantität an Tierfleisch verzehren zu dürfen. Dies ist dieses hebräische Gesetz, das so genannte Koscher-Gesetz. Diese Menge ist aber sehr eingegrenzt. Bis zurSintflut ernährten sich die Menschen nämlich vegetarisch. Der Text ist andieser Stelle sehr alt und auch ein bisschen archaisch formuliert: Es wird hier nämlich ein großer Bogen gespannt und gesagt, dass dereinst, wennder Messias kommen wird, die Menschen erneut zu Vegetariern werden. Seit Noach gibt es jedenfalls die sieben Noachidischen Prinzipien bzw. Gebote, die wir dann auch bei Paulus und anderen wiederfinden. Das sind die Vorläufer der zehn Gebote. Die beiden Festlegungen, die mich sozusagen am allermeisten vom Hocker reißen, sind erstens das Verbot der Tierquälerei. Das muss man sich mal vorstellen! Schon damals wurde die Tierquälerei verboten. Das Zweite ist das Gebot der Einführung einer Gerichtsbarkeit: damit wir nicht wie eine Horde Wilder – wie ja leider selbst im 20. Jahrhundert immer noch geschehen – einander ausgeliefert sind.Seit Noach gibt es also das Gesetz und die Gerichtsbarkeit. Das sind die Folgen von Noach und das beruhigt mich.

0
@tinimini

Gott gibt also im Grunde genommen die ganze Schöpfung in die HandNoachs, in die Hand seines Gerechten. Dies heißt ja wohl auch, dass er seine Schöpfung bewahrt wissen will. Der ursprüngliche Plan, alles vernichten zu wollen, weil er sich über die Menschen so geärgert hatte, wird damit wieder aufgehoben. Das heißt, die schützende Hand Gottes über allen Pflanzen, Tieren und Menschen bleibt erhalten. Wir bekommen eine neue Chance. Die Menschheit bekommt eine neue Chance, so verstehe ich diese Geschichte. Das heißt, dies ist also ein erneuter Anfang. Insofern kann man davon ausgehen, dass dieser Einschlag aus dem All, der ja alles vernichtet hat, im Gedächtnis der Menschheit hängen geblieben ist. Die Bibel gibt auch genau das wieder, was die Naturwissenschaften festgestellt haben:Es wird dunkel, es regnet und erst nach langer Zeit kommt der Regenbogen wieder. Dies alles passiert ja tatsächlich nach einer solchen kosmischen Katastrophe. Das erneute Aufwachen des Lebens aus einer solchen Katastrophe heraus ist ein Neubeginn: Das ist dann im Grunde genommen erstaunlicherweise der biblische Schöpfungsbericht. Das heißt, dieser setzt – wenn man sich die Geschichte der Menschheit ansieht – so etwa 10000 vor Christus ein. Denn das, was vorher war, ist ja nicht im Gedächtnis der Menschen geblieben. Nimmt man die Bibel ernst oder nimmt man die Bibel wörtlich? Das ist die entscheidende Frage. Ich jedenfalls nehme sie ernst, aber nicht wörtlich. Deshalb kann man da eben keine Jahresangaben machen: Man kann in der Bibel nicht, wie wir das heute machen, die Jahre zählen. Ich sagte es schon: Wie alt war derNoach? War er wirklich 900 Jahre alt? Hat der König von Assyrien 65000Jahre regiert? Man hatte damals eben unterschiedliche Zugänge zur Zeitmessung. Das ist so, wie man noch heute Beduinen treffen kann, die zu einem sagen: "Ach, bleib doch noch eine Zigarettenlänge bei mir!" Es ist ja völlig unerheblich, ob der Noach 600 oder 800 Jahre alt ist. Die Zeitrechnung in Jahren wird erst erheblich, als diese Nomaden sesshaft werden: Von da an kann man nach Ernten zählen. Und das ist ja bei Abraham auch tatsächlich der Fall. Oderman zählt nach den Mondphasen. Das waren damals die einzigen zuverlässigen Möglichkeiten. Mir ist es also nicht wichtig, ob das 10000Jahre davor oder danach ist. Eine andere Botschaft ist mir jedoch sehrwichtig, die sich, wenn ich das mal so ausdrücken darf, in dieser "zweiten"Menschheit wiederholt: Es wiederholt sich das Gebot: "Seid fruchtbar, mehret euch und füllet die Erde!" Das heißt, das ist ein Segen. Auffallend genug ist, dass dies im ersten Buch Moses angeführt ist und das ist für diese Geschichte auch eigentlich unsere Quelle. Es gibt also keinenAuftrag, diese Erde kaputt gehen zu lassen, indem sich die Menschheit biszum Exzess vermehrt. Nein, es heißt: "Seid fruchtbar und mehret euch!" Das ist unglaublicher Segen zu einer Zeit, in der es viele Krankheiten undEpidemien, hohe Kindersterblichkeit und Kindbettfieber, Kriege und Überschwemmungen usw. gibt. Dieses Gebot ist wirklich ein großer Segen. Aber es steht dort nicht das, was wir heute als Problem haben: Mehret euch, bis dass die Erde platzt! Der Noach baut also die Arche: Was tut er gemäß dem Auftrag Gottes alles hinein? Und wie kommt er schließlich wieder aus der Arche heraus? 

Was nimmt er also alles mit in die Arche? Er nimmt sieben von den koscheren Tieren mit in die Arche. Das ist sehr vernünftig gedacht,denn er muss ja auf diesem Schiff auch von irgendetwas leben können. DieMöglichkeiten der Ernährung sind also sehr eingegrenzt und von daher stammen auch die jüdischen Speisegesetze: Es dürfen nämlich nur Rind, Huhn und Schaf gegessen werden. Man muss ja auch keine Austern oderLangusten oder Schildkröten aus Südamerika usw. essen. Nein, es ging darum, das mitzunehmen, was die Menschen für ihren Proteinhaushalt brauchen. Aus dem Grund gibt es diese Differenz, denn von diesen Tieren nimmt er sieben Paar, von den anderen weniger. Denn er und seine Familie müssen ja auch essen auf der Arche, das ist klar. Er soll von allen Tieren ein Pärchen mitnehmen. Ja, das macht er ja. . Denn es geht ja auch darum, dass er die Tiere füttern muss usw. Nun, eigentlich istdas ja auch eine Geschichte für Kinder, für kindliche Gemüter, für deneinfachen Menschen. Denn das Kind im Kindergarten fragt natürlich sofort: "Und was haben die Tiere die ganze Zeit gegessen auf der Arche?" die Arche ist so konstruiert und gebaut, dass da genug Reserven vorhanden sind, um den Noach, seine Familie und die anderen Tiere zu ernähren bzw. zu füttern. Es wird sogar auf das koschere Essen geachtet, also auf das taugliche Essen:hier sind bereits diese Blutgesetze zum Tragen gekommen. 

sie sind schon da. Und als er dann herauskommt aus der Arche wird klar, was das bedeutet: "Du sollst nicht essen auf Bauer komm raus! Du sollst nicht im Luxus essen!

0
@tinimini

Vorher hatte es doch noch überhaupt keine Regel auf diesem Gebiet gegeben. Selbst heute noch gibt es Völker, dieTiere lebendig verspeisen: Da isst man meinetwegen lebendige Fische oderAustern usw. Oder man übergießt die noch lebenden Schnecken mit heißem Wasser usw. All das ist im jüdischen Glauben seit Noach verboten.Die Botschaft ist also klar: "Du sollst die Tiere nicht quälen, dich nicht am lebendigen Fleisch der Tiere vergreifen!" Er hat also alle seine Aufgaben erledigt und sich um die Tiere gekümmert. Die Bibel erzählt uns, dass er eigentlich überhaupt keine Ruhe mehr hat, denn Tag und Nacht... hat es geregnet und geregnet und geregnet. Die bildende Kunst auf derganzen Welt hat ja immer wieder diese Arche dargestellt und sie mit hineinin diese Ikonographie genommen. Die christliche Kirche hat das später übernommen. Das Judentum hatte ja keine religiöse Malerei aufgrund des Satzes, "Du sollst dir kein Bildnis machen". Die jüdische Malerei überhaupt gibt es ja erst relativ neuseit dem 18., 19. Jahrhundert.Die Synagogen sind dann ausgemalt worden mit herrlichen Arabesken und mit bildlichen Darstellungen. aber es gibt keine Menschendarstellungen. In den Synagogen gibt eskeine Bilder von Menschen: Die einzigen Ausnahmen sind die Synagogenin Dura-Europos oder Bet Alpha. Dort gibt es diese wunderbare Synagoge mitMenschendarstellungen. das sind die Ausnahmen, die die Regel bestätigen.Es galt jedenfalls im Judentum immer diese Regel, "Du sollst dir kein Bildnis machen!". Am Rande will ich noch hinzufügen, dass es dann im 18. Jahrhundert zu einem Bruch kommt, als die Ghettomauern gesprengt werden: Da kommt es dann zu Malern wie Pissarro, Modigliani bis hin zu Liebermann oder Chagall. Ab da gibt es dann also einen großen Bruch: Von da an gibt es auch jüdische Maler. Vorher hat es quasi als Kompensation nur die großen Männer des Wortes und der Musik gegeben. In der christlichen Ikonographie war das hingegen immer ein Thema gewesen. im Christentum ist das anders, denn die Kirche hat keinen Wert darauf gelegt, dass das Kirchenvolk die Bibel selbst liest. Das ist ein markanter Unterschied zum Judentum. Denn im Judentum gibt es von Anfang an kein Geheimnis auf diesem Gebiet: Es gibt keine Priester, die hier mehr wissen als der einfache Mann. Es gibt nur das Lernen, Lernen, Lernen. Das hätte jetzt auch mit der PISA-Studie in Deutschland zu tun: Es geht um die Freude am Lernen. Jeder hat also im Judentum selbst Zugang zu den Quellen. Jeder kann lesen und lernen und predigen. Und kennt dann eigentlich die Bibel sogar auswendig. Jeder kann sie erklären und auslegen und diskutieren. Daher kommt auch das Lebhafte auf diesem Gebiet im Judentum. Wie ja auch Ismaels Nachkommen den Koran auswendig lernen müssen. Weil jedenfalls die Kirche keinen Verkünder aus dem Volk selbst wollte, hat sie Bilder geschaffen. Das ist sozusagen die Bibel aus Stein und Glas: die Rosetten, die großen Säulen in den Kathedralen usw. All das gibt dann dem Volk genug Geschichten. Diese Sintflut eignet sich ja auch märchenhaft für eine solche Darstellung für das kindliche Gemüt, für die Menschen in der mittelalterlichen Kirche. Daher kommt es, dass die Arche in der Kirchengeschichte zu einem Vorläufer der Kirche wurde.

0
@tinimini

Noach wurde zu einem Vorläufer von Jesus, der für die gesamte Menschheit steht.Und es gibt die Taube, die mitteilt, dass alles wieder in Ordnung ist, dass die Menschen die Arche wieder verlassen können: Diese Taube ist in der Kirchengeschichte natürlich der Heilige Geist. Das Wasser wiederum wird zu einem Vorläufer der Taufe. Diese Geschichte ist also wie maßgeschneidert für die Ikonographie: Diese Geschichte von der Sintflut stellt quasi den Vorläufer der späteren Kirche dar. Noach schippert also dahin, 40 Tage lang regnet es ununterbrochenfurchtbare Fluten. Er kommt dann schließlich zu einem hohen Berg: Er macht die Luke auf, blickt hinaus, um zu sehen, wie es denn jetzt mit der Welt aussieht. Als Erstes schickt er einen Raben hinaus. Weil er zäh ist, weil er widerstandsfähig ist. Nehmen Sie als anderesBeispiel die Geschichte um Elija in der Wüste: Der Rabe muss wirklich als sehr zäh gegolten haben. Ob das aber ein Rabe war, wie wir ihn heute kennen, will ich dahingestellt lassen. Denn als viele Jahrhunderte oder auch Jahrtausende später Elija in der Wüste auf dem Horeb am Verhungern ist, wer kommt da, wer tritt da auf? Ein Rabe, der ihm Essen bringt. Danach dann schickt Noach eine Taube aus. Die Taube ist dann wiederum ein viel zarteres Tier. Und eine Taube kommt auch immer wieder zurück, darauf kann man sich verlassen. Sie ist ja sehr zart und quasi schon ein Haustier. Die Taube kommt also zurück,weil sie keinen Platz findet, um sich woanders niederzulassen. Beim nächsten Mal aber kommt sie mit etwas in ihrem Schnabel zurück, sie kommt mit einem Olivenzweigzurück. Das ist auch ein kleines Symbol dafür, wo diese Geschichte eigentlich spielt, nämlich im Orient. Dies bedeutet, dass es auf der Erde in der Zwischenzeit wieder grün geworden sein muss. Wie gesagt, ich rechne diese Zeitangaben nicht einfach auf unsere heutigen Zeitangaben um. Ich weiß nicht, wie lange das gedauert hat. Es kann ja auch sein, dass die Bäume überhaupt überlebt haben, dass es also nicht erneut gegrünt hat, sondern schlicht die Bäume stehen geblieben waren. In den verschiedenen Erzählungen werden jedenfalls ganz unterschiedlicheAngaben gemacht, wie lange Noach auf der Arche war. Wir wissen doch,dass über große Menschen große Legenden entstehen: je länger das her ist, umso größer werden auch die Legenden. So ist es eben auch bei Noach, bei Jesus oder bei den Rabbinern. Wir sind nun in der Geschichte also so weit, dass er aussteigt und opfert. Ja, und zwar ganz von alleine. Das ist unglaublich wichtig. Gott will nämlich dieses ganze Opfern gar nicht. Statt dessen ist es dem Menschen ein Bedürfnis zu danken. Dann kommt es zu diesem großen Versprechen von Gott: Das heißt, Gott gibt Noach noch einmal die ganze Schöpfung in die Hand. Wenn man das sehr sorgfältig liest, und zumindest der Originaltext gibt das auch her, stellt man Folgendes fest: Gott verspricht nicht, dass so etwas den Menschen nicht noch einmal passieren wird. Nein, das war ja auch keine Strafe dafür, dass sie ihm etwas angetan hätten. Es steht also nirgends geschrieben, dass den Menschen so etwas nicht noch einmal passiert. Im vorigen Jahrhundert wäre es ja beinahe schon wieder passiert, dass wir Menschen uns gegenseitig ausrotten. Ja, so etwas kann also erneut passieren. Dies verspricht Gott also nicht, er sagt aber etwas anderes. Er sagt, er wird die Erde, den Erdball, das Weltall bestehen lassen. Ja, er wird nicht noch einmal so in die Natur eingreifen. Aber er gibt keineswegs das Versprechen, wie das viele Menschen Jahrhunderte lang dachten, dass uns Menschen so etwas nie mehr passieren könnte. Es kann uns also auch weiterhin durch unsere eigene Schuld alles Mögliche passieren. Es gibt dann eben einerseits das Versprechen, dass Gott Noach die Schöpfung in die Hand gibt. Anderseits ist dies aber auch mit derVerpflichtung verbunden, dass der Mensch auch Sorge zu tragen hat für diese Schöpfung, dass er sich um sie kümmern muss. Das heißt also, auch die Pflege der Schöpfung ist dem Menschen damit anheim gegeben. Der Mensch muss die Erde verwalten, gestalten, entfalten usw. An dieser Stelle der Genesis hat ja leider Martin Luther sosehr falsch übersetzt: Denn "Macht euch die Erde untertan" ist eine grauenhafte Fehlübersetzung. Hier bei Noach kommt also noch einmal dasGleiche wie bei der Erschaffung der Welt. Es geht um das Entfalten,Gestalten, Verwalten der Erde, denn sie gehört Gott. Das ist also ein positiver Schritt und damit ist eben nicht gemeint, dass derMensch die anderen Geschöpfe unterjochen soll, wie immer wiederbehauptet worden ist. Ja, keine Rede, im Gegenteil. Es geht hier ja auch um etwas, das ganz allgemein bekannt ist aus dem Orient, und nicht nur von dort. Derjenige, derzuerst da ist, wird von demjenigen umsorgt und betreut, der nach ihmkommt. Heute haben wir andere Begriffe dafür, aber früher war es so, dassdie Kinder automatisch für die Eltern sorgen mussten, wenn sie alt wurden. 

0
@tinimini

Es gab früher ja keine Krankenkasse oder Altersversorgung. Die Kinder mussten stattdessen für die Alten sorgen. Und deswegen brauchte man ja auch dringend Kinder. Damals war das eben noch anders als heute, woman sich sagt, dass das ganz egal sei; man kann einfach zur Krankenkasse und quasi zum Herrn Riester gehen. Die Kinder waren also früher die Krankenkasse und die Altersversorgung. Die Kinder verhielten sich also ihren eigenen Eltern gegenüber so, wie sie hofften, dass sich dereinst ihre Kinder wiederum ihnen gegenüber verhalten werden. Das ist Nachhaltigkeit! Noach wird also danach zum Ackerbauern und sogar zum Weinbauern. Ja, seine Leistungen auf dieser neuen Erde werden in der Tat groß herausgestellt: Er erfindet den Pflug und fängt an, ein Bauer zu werden. Dies, und das ist quasi ein "schöner" Gruß an die Feministinnen, ändert dann natürlich auch den Status der Frau. Denn Sammeln kann eine Frau genauso gut wie ein Mann: auch wenn sie einen dicken Bauch hat oder ein Kind auf dem Arm trägt. Aber ein Cowboy sein,ein Bauer sein und sich austüfteln müssen, wie man pflügt, erntet oder meinetwegen ein Schaf auf dem Rücken trägt, das kann eine Frau nicht,wenn sie schwanger ist und bereits drei Kinder hat. Aus diesem Grundverändern sich hier also die Möglichkeiten der Frau und es verändert sich auch das Verhältnis der Frau dem Mann gegenüber – und umgekehrtnatürlich auch. Die nächste Stufe sind dann die Städtebauer: Das steht ja alles geschrieben in der Bibel. Der übernächste Schritt war dann der Eingriff in die Natur: der Jäger. Das ist der Mann, der ein Instrument entwickelt, was es bis dahin ja noch nicht gegeben hatte. Dies alles wiederholt sich nun in einem guten Sinne dergestalt, dass unser Noach hier jetzt einen Pflug erfindet, womit er die Erde umwälzen kann, nachdem sie nass und feucht ist. Und er pflanzt einen Weinberg. Dieser Weinberg ist mir sehr wichtig,denn es stellt sich doch die Frage, warum hier gerade von einem Weinbergdie Rede ist, denn das hätte ja auch etwas anderes sein können. Der Wein ist nämlich im Orient Symbol für alles Mögliche: Er ist Kelch des Leides ebenso wie der Kelch der Freude. Dies findet sich im Neuen wie im Alten Testament. All das wird immer wieder mit dem Symbol des Weines ausgedrückt. Im Christentum wird sehr viel mit dem Symbol des Weines ausgedrückt. Genau darum habe ich darauf hinweisen wollen, dass Noach eben einen Weinberg gepflanzt hat. Er hätte ja auch der ersteOlivenhainpflanzer sein können: Damit wäre er bestimmt auch wichtig gewesen. Nein, der Wein drückt noch mehr aus, bietet noch mehr Möglichkeiten als Symbol,denn Noach hat doch drei Söhne: Sem, Ham und Jafet. Zum Schluss besäuft sich Noach und steht ziemlich elend da. Das ist an und für sich nichts Schlimmes, das kommt schon mal vor. Nein, das Schlimme ist dieser Sohn, und das ist eben ein großes Rätsel. Alle Menschen sind zu dem Zeitpunkt unserer Geschichte noch nackt: auch dieser eine Sohne ebenso wie die anderen Söhne von Noach. In der Sixtinischen Kapelle sind sie alle vier nackt dargestellt. Was ist also passiert, was ist die Sünde dieseSohnes? Er macht ein Gelächter daraus. Er spottet über seinen Vater: "Du hast besoffen herumgelegen!" Genau. Die Sünde besteht also nicht etwa darin, dass er ihn nackt sehen würde und ihn hätte zudecken müssen.Nein, er hat ihn besoffen gesehen und macht ihn dann lächerlich. Ja, er schreit: "Hey Leute, schaut auch mal hier den Alten an!" Das ist eigentlich schon das Ende von Noach. Ja, das, was ihm hier so wehtut, ist die Beschämung, die Denunziation. Die anderen Söhne bedecken ihn dann !Noah schimpft über den eigenen Sohn den Spötter!

0

Gleich vorweg: Um diese Geschichte zu erklären, braucht es keine austauschbaren religiösen Schnörkel. Ebenso wenig brauchen wir noch eine Generation, die erst mit diesen frommen Auslegungsmärchen abgespeist wird und sich später die richtigen Infos mühsam zusammenklauben muss.

Die Sintflutgeschichte reflektiert eine lokal-mesopotamische Flutkatastrophe im Zuge des damaligen Klimawandels, der wir schlussendlich den Persischen Golf verdanken. Sehr hilfreich ist das Buch "Klima und Kulturen - Die Geschichte von Paradies und Sintflut" des deutschen Geologen Elmer Buchner von der Universität Stuttgart. Wenn es technisch möglich ist, könntest du außerdem mit den Kindern die n-tv-Doku "Der Garten Eden" ansehen. Dort wird die Eden- und Sintfluttheorie des Archäologen Juris Zarins vorgestellt, die mit der von Buchner fast deckungsgleich ist.

Und keine Angst, diese "profane" Version mit der Sintflut als Naturereignis ist nicht weniger kindgerecht bzw. verständlich als die der Auslegungstradition, in der ein rächender Himmelspatriarch in einem Wutanfall mehr oder wenige spontan die Spülung betätigt haben soll.

Beachte hierbei, dass die Geschichte aus einer Zeit kam, als die Menschen Gott noch als den strafenden Gott ansahen und nicht als den liebenden aus den neueren Geschichten.

Was man aus der Geschichte lernen kann: 

1) Sünde (Glücksspiel, Alkoholsucht, etc.) hat ihren Preis, wer sich dem Verfall hingibt muss mit Konsequenzen rechnen.

2) Wer ausdauernd ist , an seine Ziele glaubt und diese Bestrebig verfolgt wird sie auch schließlich erreichen, auch wenn so mancher große Stein im Weg liegt. (Noah hat ne Arche gebaut, obwohl viele meinten er währe Wahnsinnig, hat lange Zeit auf See überdauert und die Familie oft vorm Zerbrechen bewahrt und am Ende war er erfolgreich)

Dein Problem kann ich nicht so ganz verstehen. Aus der Begebenheit ist doch ersichtlich, dass Noah Gott geglaubt hat und deswegen mit seiner Familie errettet wurde. Wenn es den Kindern gut vermittelt wird, ist das ein spannender Bericht und nicht grausam.

Was meinst Du, was passieren würde, wenn heute jemand mitten in der Wüste eine Arche bauen würde? Genau das gleiche wie damals. Er würde ausgelacht, keiner würde es glauben wollen.

Wenn es den Kindern gut vermittelt wird, ist das ein spannender Bericht und nicht grausam.

Nein, die Tötung von Millionen von Menschen, anderen Tieren und Pflanzen ist nicht grausam. Alles eine Frage der Perspektive. Sicher.

Wer solche Freunde hat wie diesen Gott braucht keine Feinde mehr.

4
@realsausi2

Auch das ist immer eine Ansichtssache. Dann darfst Du auch keinem Kind Rotkäppchen oder der Wolf und die sieben Geislein erzählen.

Du solltest Dich mal etwas besser informieren. Bei der Sintflut waren es mit Sicherheit keine Millionen von Menschen.

2
@realsausi2

Oh, wer diesen Gott zum Freund hat, der ist noch immer gut damit gefahren, siehe Noah. Aber diesen Gott zum Feind haben möchte ich tatsächlich nicht!

4

Was möchtest Du wissen?