Kann die Geschichte der Arche Noah überhaupt wahr sein?

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29 Antworten

Tatsache ist, dass es immer wieder große Fluten gab und gibt. Das kann dadurch passieren, dass irgendwo ein "Damm" bricht oder dass ein Tsunami angerauscht kommt. Wahrscheinlich ist auch, dass sich eine solche außergewöhnliche Flut in Form eines Mythos in der menschlichen Erinnerung hält.

Der Noah-Mythos der Bibel ist von einem älteren Mythos der Sumerer abgeschrieben und es ist wahrscheinlich, dass es da mal eine große Überschwemmung tatsächlich gab, auf der der Mythos beruht.

Bei dem Ausdruck "die ganze Erde" muss man allerdings vorsichtig sein. Die ganze Erde im heutigen Sinn kann aus naheliegenden physikalischen und praktischen Gründen nicht gemeint sein. Die "ganze Erde" könnte auch meinen: "das was wir von der Erde kennen" und dann könnte die Sintflut auch ein lokales Ereignis im Nahen Osten gewesen sein, das den historischen Kern des Sintflutmythos ergab.

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Was verstehst Du unter "wahr"?

Und was für ein Bild hast Du von Gott?

Wenn Gott eine Art verbeamteter Historiker ist, dann muss irgendwie jede kleine Einzelheit in der Bibel genau so geschehen ist,

Wenn man sich Gott als jemanden vorstellt, der auch ein schönes Leben und gute Geschichten mag, dann kann man auch gut damit leben, dass es in der Bibel auch schöne Gedichte, mitreißende Lieder und auch gute Geschichten gibt.

Bei der Arche Noah sind übrigens zwei Erzählungen ineinander verwoben: Fast alles geschieht doppelt. Der Unterschied besteht darin, dass die einen Erzähler in einer Tradition lebten, in der noch geopfert wurde und die anderen in einer Traditon, in der nicht mehr geofpert wurde.

Man merkt das am Schluss: Da gibt es nämlich in der einen Variante ein Dankopfer. Geopfert werden nur (kultisch) "reine" Tiere. Wenn man davon je nur ein Paar mitnimmt, ist diese Art mit dem Opfer ausgestorben. Darum nimmt Noah in dieser Variante von den reinen Tieren je sieben Paare mit.

In der anderen Tradition wird nicht geopfert. Da reicht jeweils ein Paar.

Und weil beide Traditionen ineinander verwoben sind, nimmt Noah im einen Vers von allen Tieren _ein_ Paar mit und in dem anderen Vers auch ein Paar, aber von den reinen Tieren sieben Paare.

Im Ergebnis heißt das: Die Bibel macht selber deutlich, dass die Wahrheit nicht darin besteht, historische Wirklichkeit exakt wieder zu geben.

Die Wahrheit dieser Geschichte besteht etwa darin, dass Gott immer einen Neuanfang ermöglicht und keine absolute Vernichtung planen will.

Ich finde es reizvoll, mir Gott als jemanden vorzustellen, der gute Geschichten mag, auch wenn sie erfunden sind. Was nicht bedeutet, dass alle Geschichten in der Bibel frei erfunden sind.

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Sandraaaa15 24.02.2016, 19:52

Ich bin nicht gerade der gläubigste Mensch und wollte mal die Meinung anderer Menschen hören wie sie zu dieser Geschichte stehen denn ich kann mir kaum vorstellen dass das wahr ist
Danke für deine Antwort:D

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nachdenklich30 24.02.2016, 20:47
@Sandraaaa15

Wie gesagt: Die Wahrheit ist, dass Menschen sich zu allen Zeiten auch gehörig daneben benommen haben. Jeder ist sich selbst der Nächste, den eigenen Wohlstand mehrt man gerne, und wo der andere bleibt, der das nicht so gut kann: Die Welt ist brutal und die Menschen auch.

Die Wahrheit ist, es gibt immer wieder grausame Naturkatastrophen. Erdbeben, Überflutungen, Stürme, Bergrutsche, Epidemien. Die Wahrheit ist: Jeder Mensch wird einmal sterben.

Die Wahrheit ist: Viele Menschen machen sich Gedanken über Gott. Ob er böse Menschen straft? Ob solche Katastrophen auch Strafen für böse Mesnchen sind? Was geschieht mit bösen Menschen nach dem Tod? Und gibt es Menschen, die nicht böse sind?

Die Wahrheit ist: Die Noahgeschichte macht Mut, trotz aller Lebenskatastrophen nicht den Glauben daran zu verlieren, dass Gott es gut mit den Menschen meint und er keine Lust hat, die Menschheit zu vernichten.

Doch, die Noahgeschichte ist wahr. Aber nicht als historisches Protokoll. Sondern als ein Text, in dem zweimal ineinander verwoben erzählt wird, dass Gott den Menschen realistisch einschätzt und dass die restliche Schöpfung nicht für die Bosheit der Menschen bestraft werden soll.

Auch das ist Wahrheit. Aber halt auf eine ganz andere Weise.

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Wie so viele andere Geschichten könnte die Sintflut einen historischen Kern haben. Man muss bedenken, dass derartige Geschichten oft das einzige Unterhaltungsmittel für die Menschen waren, die sie sich abends zum Zeitvertreib erzählt haben. Fernsehen gab es ja noch nicht. :-)
Fest steht, dass auch außerhalb der Bibel von Flutgeschichten berichtet wird. In der griechischen Mythologie ist von einer Flut die Rede, im Gilgamesh-Epos und auch außerhalb Europas, wie in indianischen Legenden, stößt man auf sie.
Der historische Kern könnte ein gewaltiger Tsunami gewesen sein. Vielleicht geht die Geschichte also auf die Santorin-Eruption zurück (17. oder 16. Jahrhundert vor Christus), einen gewaltigen Vulkanausbruch, der im Mittelmeerraum große Verwüstungen apokalyptischen Ausmaßes hervorgerufen hat. Eine andere Erklärung könnte die Flutung des Schwarzmeerbeckens nach der letzten Eiszeit sein. Dieses Ereignis muss den Menschen vor 10.000. Jahren ebenfalls wie eine Sintflut vorgekommen sein.
Also DASS es eine oder mehrere große Überflutungen gegeben hat, seit es uns Menschen gibt, ist so gut wie sicher. Ob sie sich jedoch wortwörtlich so, wie es in der Bibel steht, zugetragen hat (mit Noah und seiner Arche) steht auf einem anderen Blatt und ist Glaubenssache.

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nein natürlich nicht!

schon alleine, dass die meisten Tiere nur an bestimmten Orten vorkommen, zeigt die absolute Sinnosigkeit der Geschichte.

bestes Bsp ist Australien und die Tiere die da leben.

Würde die Geschichte stimmen würden heute überall auf der Welt gleich verteilt Kängurus, Pandas, Eisbären, Nashörner, usw leben.

All diese Tiere müsste zuerst zur Arche gekommen sein und dann wieder zu ihrem natürlichen Lebensort zurück, was zB für Australien oder dem Südpol unmöglich ist.

Außerdem würden wir um den Ort an der sich die Geschichte zugetragen haben sollte eine enorme Arten- sowie Fosilvielfalt finden - dies ist aber wie jeder weiß nicht der Fall.

Hier noch ein absolut sehenswertes Video der Debatte von Bill Nye gegen Ken Ham dem Leiter des Kreationistenmuseums:

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Nein, zumindest nicht in der beschriebenen Form. Eine weltweite Überschwemmung durch Niederschläge ist theoretisch nicht möglich.

Möglich wäre ein lokales Ereignis wie der tektonische Ausbruch des Bosporus und damit Überschwemmung im tiefer liegenden Schwarzmeerküstenstreifen als pädagogisches Gleichnis.

Man kann das AT nicht per sé als Erfindung abtun, denn ein Körnchen Wahrheit ist oftmals versteckt vorhanden.

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Nein, mit Sicherheit nicht.

Eine Flut wie die in der Geschichte genannte ist historisch nicht nachzuweisen. Auch ist ein Artensterben, wie es sich zwangsläufig aus dem Märchen ergäbe, ist nicht festzustellen.

Außerdem ist es unmöglich, aus einem Paar von zwei Individuuen wieder eine stabile Population heran zu ziehen.

Die Welt um uns trägt unzählige Belegen, dass diese Geschichte so nicht passiert sein kann.

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Nein, die Geschichte stuetzt sich auf andere aehnliche Geschichten aus dem mittleren Osten, von den Babyloniersn, Sumerern usw., die tausend+ Jahre aelter sind.

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Nein, diese Geschichte stimmt natürlich von vorne bis hinten nicht. Man würde bereits an dem Versuch scheitern, zwei Exemplare jedes Insekts auf einem Boot unterzubringen. Und das liegt noch nicht einmal daran, daß Insekten meist klein und schnell sind.

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Abahatchi 24.02.2016, 23:18

Selbst wenn man es geschafft hätte, so ein Boot zu bauen. Bei einer weltumspannenden Flut hätte es das jähe Ende der Süszwasserfische bedeutet. Auszerdem, wohin hätte denn Wasser der Sintflut abflieszen sollen? Hätte es eine Sintflut gegeben, hätten wir sie heute noch. Es gibt selbst für heutige zoologische Gärten Tierarten, die sie nicht in der Lage sind, in Gefangenschaft am Überleben zu halten. Schon bei Pandabären sehen wir, wie viel Aufwand betrieben werden musz. Nach einer Sintflut wären durch die Bedingungen auf dem Boot eh fast alle Tiere gestorben. Auch hätte sich Noahs Familie wohl kaum, um alle Tiere ausreichend kümmern können, wenn man sieht, wie viel Personal schon ein kleiner Tierpark hat. 

Jeder, der einen Hauch von Hirn hat erkennt, dasz die Bibel schlechter ist als jedes schlechte Märchen.

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Nein.

Wie viele andere Geschichten in diesem Mäechenbuch ist auch die Geschichte der Sintflut ein Märchen. 

Die Geschichte ist aus gleich mehreren Gründen unmöglich, angefangen damit, dass diese globale Flut niemals stattgefunden hat, über die Unmöglichkeit alle Tiere in einem Schiff zu sammeln, diese zu versorgen bis zur Unmöglichkeit mit dieser minimalen genetischen Diversität den Planeten wiederzubesiedeln.

Es handelt sich wahrscheinlich um eine Art kollektive Erinnerung der Menschen an einige großen Flutkatastrophen am Ende der letzten Eiszeit, welche von den Autoren des Alten Testaments kopiert und angepasst wurden. 

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Sandraaaa15 23.02.2016, 15:11

Danke für deine Antwort,
Ich frage mich wie man sowas erfinden kann, wenn man heute sowas sagen würde, dann wäre man ein Psycho...

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Hamburger02 23.02.2016, 16:43
@Sandraaaa15

Wenn einer behauptet, er redet mit Gott, kommt er in die Klapsmühle. Früher wurde er Prophet.

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Garfield0001 23.02.2016, 16:15

wieso soll es unmöglich sein? schon Allein von der Tatsache gesehen dass wir doch gar nicht wissen wieviel verschiedene Tiere es gab die auf die Arche "sollten". zb kann es "der" urhund gewesen sein und nicht die vielen Rassen die es heute gibt.

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dadita 23.02.2016, 16:54
@Garfield0001

Ein derartiger genetischer Engpass ließe sich problemlos zurückverfolgen. Es gab zu keinen Zeitpunkt seit der Entstehung des Homo Sapiens deutlich weniger Spezies auf dem Planeten als heute. 

Hinzu kommt, dass eine globale Flut massive Spuren hinterlassen hätte, von dem erwähnten genetischen Engpass über die Fossilien von Milliarden Tieren, der parktisch vollkommenen Auslöschung sämtlicher terrestrischer Flora...

Es gibt keinerlei Spuren von diesem Ereignis, keinerlei Hinweis darauf abgesehen von besagtem antiken Märchenbüchern.  

Die Sintflut ist ein Märchen...ein außergewöhnlich absurdes nach dazu. 

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Man kann sich in dieser Sache nicht auf Wissenschaft verlassen. Wenn es die Sintflut gab, dann hätte sie unsere Welt so verändert, dass das Davor für uns nicht mehr greifbar ist. Die gesamte Erdoberfläche würde sich verändert haben. Sowohl Berge als auch Flüsse und Seen und die gesamte Vegetation wäre nur zum Teil erhalten. Es würden sich zum Beispiel in Bergen Abdrücke von Wassertieren im Gestein finden lassen während im Meer und unter der Erde sich Vegetationsreste und Kohle finden lassen würden, die sich sonst nie hätten bilden können. In den Meeren gäbe es unter der Wasseroberfläche Zeichen von Fels- und Erdabstürzen und auf dem Land würden sich Flusstäler gebildet haben, wo die noch vorhandenen Flüsse in tiefen Einschnitten fließen als Rest des sich verändernden Landes.

Die Berge müssten höher geworden sein, weil sonst das Wasser heute noch alles Land überspülen würde. Ebenso müssen die Meere und Kontinente sich verschoben haben. Diese müssten auseinander gerissen worden sein und zum Teil sehr weit von einander entfernt haben. Es müsste auch die Erdumlaufbahn sich verändert haben, weil die klimatischen Verhältnisse sich dramatisch verändert haben müssen. Zum Beispiel müsste der Nord- und Südpol entstanden sein, um große Mengen Wasser als Eis aufzunehmen. Und es müssten Wüsten entstanden sein, die wegen mangelnder Vegetation und Wasserversorgung unbewohnbar geworden sind.

Es müssten Menschen gelebt haben, die absolut gottlos waren. Von denen aber nichts übrig geblieben ist, weil sie nicht überleben konnten.

Es dürfte keinen Regenbogen geben usw.

Es gibt viele Gedanken zu diesem Thema. Für mich erscheint der biblische Bericht durchaus glaubhaft, weil wir so wenig Ahnung von der damaligen Realität haben. Wir können nur noch einzelne Spuren entdecken, die ausreichend beschrieben sind.

Diejenigen, die es grundsätzlich ablehnen, haben keine Ahnung von den Möglichkeiten, die in unserer Welt möglich sind. Sie gehen naiv davon aus, dass schon vom Grundsatz her alles immer so gewesen ist, wie heute. Aber das muss nicht der Fall sein. Nicht einmal die Naturgesetze sind sicher unveränderlich. Wenn man das meint: Es gibt keine Beweise dafür. Wie sollen wir also etwas wissenschaftlich beweisen? Wir können nur der Bibel glauben oder eben nicht. Die Beschreibungen hier sind äußerst mager und undifferenziert, was die Sintflut anbelangt.

Sie sind noch nicht einmal annähernd so bewiesen wie ein Märchenbuch der Gebrüder Grimm.

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Hallo Sandraaaa15,

viele Fragen wurden aufgeworfen  und Probleme geschildert, die es angeblich unmöglich machen würden, dass die Flut so stattfand, wie es in der Bibel geschildert wird.

Die wichtigste Aussage wurde jedoch nicht gebracht:

37 Wenn der Menschensohn kommt, wird es auf der Erde zugehen wie zur Zeit Noahs, 38 als die große Flut hereinbrach. Damals dachten die Menschen auch nur an Essen, Trinken und Heiraten. Selbst als Noah in die Arche stieg, 39 glaubten die Leute nicht an das Unheil, bis die Flut sie alle mit sich riss.

So wird es auch beim Kommen des Menschensohnes sein. 40 Zwei Männer werden auf dem Feld arbeiten. Der eine wird angenommen, und der andere bleibt zurück. 41 Zwei Frauen werden Getreide mahlen; die eine wird angenommen, die andere bleibt zurück. 42 Deshalb seid jederzeit bereit! Denn ihr wisst nicht, wann euer Herr kommen wird. (Jesus nach Mt 24, 37-42)

Grüße, kdd

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Ja und nein.

Dass Noah ein Riesenschiff gebaut hatte und die Tiere aufgeladen hatte, ist wissenschaftlich nicht belegt. 

Aber dass es immer mal Sintfluten gab, können durch Gesteinsformationen bewiesen werden. Die Sintfluten haben aber nie die ganze Welt bedeckt sondern waren lokal.

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Hallo Sandraaaa15

Die „Reportage“ über eine Sintflut einschließlich der dazugehörenden Arche kann nicht nur wahr sein - sie  ist sogar wahr.

Zwar wird dieser biblische Bericht oft leichtfertig als Mythos abgetan, nur weil manch einer sich nicht vorzustellen vermag, dass ein allmächtiger Gott auch Außergewöhnliches bewirken kann - wenn man jedoch davon ausgeht, dass Gottes Allmacht ein Universum schaffen konnte, dann ist eine Sintflut eine vergleichsweise einfache Herausforderung.  - oder?

Trotzdem gibt es viele Zweifler - jedoch nur selten bin ich auf einen Zweifler gestoßen, der den Bericht in 1. Mose 6-9 auch wirklich gelesen hatte. Die meisten kennen ihn nur auszugsweise oder vom Hörensagen.

Noch seltener habe ich jemanden getroffen, der sich die Mühe gemacht hätte, den biblischen Bericht eines zuverlässigen Augenzeugen als bestätigende Informationsquelle hinzuzuziehen.

Kein geringerer nämlich als der Begründer des Christentums - Jesus Christus -  hat die Sintflut der Tage Noahs als Tatsache bestätigt. Das hätte er nie gemacht, wenn diese Schilderung nur ein Mythos wäre. Unverschlüsselt und deutlich sagt er in Lukas 17:26, 27: 

„Geradeso wie es in den Tagen Noahs geschah, so wird es auch in den Tagen des Menschensohnes sein: sie aßen, sie tranken, Männer heirateten, Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche hineinging und die Sintflut kam und sie alle vernichtete.“

Jeder ernsthafte Erforscher der heiligen Schrift weiß, dass Gottes Sohn schon lange vor seinem Leben auf der Erde im Himmel existiert hat (Johannes 8:58). Wäre die Sintflut lediglich eine Fiktion, dann wäre seine - in dem zitierten Text angekündigte künftige Gegenwart - entweder ein Trugbild, oder er hätte nicht die Wahrheit gesagt. Beides passt absolut nicht zu seiner Persönlichkeit.

Von daher ist es naheliegend, dass Jesus Christus den Bibelbericht über die Sintflut auf Grund persönlicher Beobachtungen als authentisch eingestuft hat.

Außer ihm gibt es da noch seinen temperamentvollsten Wegbegleiter, den Apostel Petrus. Unter göttlicher Inspiration durfte er zwei Bibelbücher schreiben. Und auch er bestätigt die Sintflut in 2. Petrus 3:5-7 und (!) macht gleichzeitig darauf aufmerksam, dass dieses Ereignis gleichsam als Vorwarnung für uns aufgezeichnet wurde. Das endgültige Ende aller gottlosen Menschen wird sich sehr ähnlich abspielen.

Wörtlich: „Denn ihrem Wunsch gemäß [den der zuvor erwähnten Spötter] entgeht diese Tatsache ihrer Kenntnis, dass es von alters her Himmel gab und eine Erde, die kompakt herausstand aus dem Wasser und inmitten des Wassers durch das Wort Gottes; und durch diese Dinge wurde die damalige Welt vernichtet, als sie mit Wasser überflutet wurde. Aber durch dasselbe Wort sind die Himmel und die Erde, die jetzt sind, aufgespart für das Feuer und sind aufbehalten für den Tag des Gerichts und der Vernichtung der gottlosen Menschen.“
Solltest Du, Sandraaaa15, dich nicht dazu durchringen können diesem Drama auf den Grund zu gehen und Dich durch intensives Nachforschen von seinem Wahrheitsgehalt zu überzeugen, dann stelle doch bitte einmal folgende Überlegung an:

Hat sich die ganze Begebenheit tatsächlich so abgespielt wie geschildert und hat sie wirklich den Zweck uns vor einem künftigen Ereignis zu warnen und will uns deshalb veranlassen Gottlosigkeit zu meiden, dann kann es nur von Vorteil sein, sie ernst genommen zu haben.

Sollte sich dagegen das Ganze als erfunden herausstellen, Dich aber dennoch und ebenfalls veranlasst haben Gottlosigkeit zu meiden, dann kann auch das nicht schaden - oder?

„Darum ist es nötig“ - so meine ich - „dass wir den Dingen, die wir gehört haben, mehr als die gewöhnliche Aufmerksamkeit schenken“ (Als passendes Abschlusszitat aus Hebräer 2:1).

Alles Gute

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Wenn man (als Atheist) logisch überlegt, dann definitiv NEIN...

Weil, dass einem einzigen Menschen dutzende Tierarten folgen auf ein Schiff ist doch eher unwahrscheinlich 

Cheerio ;)

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nun, eskommt darauf an wie sehr du an gott glaubst... wenn du im zutraust das er die ganze erde überflutet musst du an ihn glauben das ist so wie die mythen von den zb ägyptischen göttern... ich glaube nicht das die geschehen sind weil ich nicht an die götter glaube die den grund dieser mythen darstellen

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Sandraaaa15 23.02.2016, 15:40

Ich erkläre mir das auch unvorstellbar

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MarvO00 23.02.2016, 15:43
@Sandraaaa15

das ist so eine unvorstellbare sache das man daran nur glauben kann man kann es sich nicht vorstellen.

glaubst du an gott?

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Ja, an der Geschichte ist was Wahres dran.

Aber ob es sich genau so ereignet hat, ist fraglich, da die Bibel stark verfälscht wurde, vor allem das AT.

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glidrisi 24.02.2016, 10:36

Echt, verfälscht. .hab ich ja noch nie gehört, an welcher Stelle?

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Geistchrist16 24.02.2016, 14:28
@glidrisi

Hier sind fünf Beispiele:

1. Laut den Büchern Chronika wäre die Menschheit 6040 Jahre jung. Das kann aber nicht sein, da Wissenschaftler nachweisen konnten, dass es bereits vor 20.000 Jahren die erste Agrikultur gab. Und sogar Pastor Greber konnte beweisen, dass die Menschheit viel älter ist und dass Adam und Eva schon viel früher gelebt haben.

Warum hat man die Bücher Chronika gefälscht?

Gottesuntreue Juden und Christen glauben absurder Weise an eine leibliche Auferstehung auf der Erde. Und damit das funktioniert, hat man das Alter der Menschheit einfach reduziert. Auferstehung gibt es nur im Jenseits aber nicht auf der Erde.

2. Laut dem ersten Buch Mose wäre Methusalem 969 Jahre alt geworden und viele andere min. 800 Jahre. Das mag vielleicht sein aber niemals auf der Erde!

Warum wurden diese Lebenserwartungen gefälscht?

Gottesuntreue Juden und Christen glauben utopischer Weise an ein ewiges Leben auf der Erde. Und so haben sie die Altersangaben einfach mal verzehnfacht. Ewiges Leben ist möglich aber nur im Jenseits, niemals auf der Erde, weil die Materie absolut sterblich ist.

3. In der ursprünglichen Bibel wurde von Reinkarnation gesprochen. Aber man hat diese Stellen entweder geändert oder ganz herausgenommen.

Warum hat man das getan?

553 wurde der Reinkarnationsglaube im NT durch den total barbarischen Himmel und Hölle Glauben ersetzt, damit die Kirche mehr Macht ausüben kann, weil die Leute zu jener Zeit noch sehr abergläubig waren.

4. An mehreren Bibelstellen wird Spiritismus verboten, dabei ist die Bibel voll mit Geisterverkehr, Hellsehen, Wunderheilung und andere übersinnliche Dinge.

Warum hat man Spiritismus nachträglich verboten?

Auch hier spielt der Faktor Macht eine entscheidende Rolle. Die Menschen wollten ihr eigenes Ego durchsetzen und lehnten die geistliche Hilfe ab. Und wer dennoch Spiritismus betrieb wurde als Hexer auf den Scheiterhaufen verbrannt.

5. Die Geschichte der Arche Noah ist auch nicht ganz richtig. Laut Bibel war die Arche 150m lang, 25m breit und 15m hoch. Da sollen alle Tierarten der Welt hinein gepasst haben? Nie im Leben! Die Flut hat die ganze Welt überschwemmt und wo ist das Wasser geblieben? Und noch viel absurder, die gesamte Menschheit soll von der Familie Noahs abstammen, niemals!

Ist die Geschichte war?

Sicherlich aber man hat vieles hinzu gedichtet, was in der Bibel nichts zu suchen hat!   

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Damals war wohl ein Staudamm oder dgl geplatzt/gerissen, weswegen es zu einer Überschwemmung monströsen Ausmaßes kam. Das wurde als Sintflut verkauft.

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Ja, die Geschichte der Arche Noah kann wahr sein, wenn man davon ausgeht, dass Gott sehr mächtig ist und nach der Sintflut einen Neuanfang mit seiner Schöpfung und den Menschen begonnen hat.

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Nein, das ist eine erfundene Geschichte

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