Es ist einfacher, sich ins gemachte Nest zu setzen.

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Wer wem Geld schenkt und zu welchem Anlass ist jedem selber überlassen. Das hat weder mit Religionsfreiheit noch mit Diskriminierung, bestenfalls jedoch mit Neid zu tun.

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Deine Informationen sind falsch.

Die Taufe ist nicht von der Kirchensteuer abhängig, obwohl natürlich der Pfarrer davon bezahlt wird, und der Strom und das Wasser auch.

Wer keine Kirchensteuer zahlt, ist entweder 1. nicht getauft oder 2. ausgetreten.

Zur Taufe gehört unbedingt der christliche Glaube dazu. Wer nicht getauft ist, hat diesen Glauben nicht angenommen, und wer ausgetreten ist, hat dokumentiert, dass er mit dem Glauben nichts mehr zu tun haben möchte, und dann ist es ja auch irgendwie schwierig, wenn er sagen muss: Jawohl, ich glaube bzw. ich geben den Glauben an das Kind weiter. Oder wie siehst du das?

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Für gewöhnlich werden Nachtgottesdienste im Kloster nur intern gefeiert. Vielleicht ist es möglich, sich anzumelden und dann mitzufeiern. Frag doch einfach mal im Kloster nach.

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Die Kirche hat sich in der Vergangenheit sehr dafür eingesetzt, dass Sternenkinder nicht im Klinikmüll landen, sondern beerdigt werden können. Das ist inzwischen vom Gesetzgeber verbessert worden.

Diese ganz weltliche Sicht mag vielleicht schon die Stellung der Kirche zu dem Thema zeigen. Jeder Mensch hat eine unsterbliche Seele, die ihm bei der Zeugung geschenkt wird (deshalb ist die [katholische] Kirche auch gegen jede Abtreibung).

In früheren Zeiten gab es [katholisch] die Vorstellung des "Limbus", mit der man genau auf deine Problematik eine Antwort versucht hat. Vereinfacht gesagt: Nur wer getauft ist, kommt in den Himmel. Wer Sünden hat, kommt in die Hölle. Was ist mit Sternenkindern/Babys, die in keine von beiden Kategorien fallen? Die Vorstellung des Limbus hat man mit Verweis auf die Macht Gottes aufgegeben, der die Möglichkeit hat, auch ohne Sakramente Heil zu bewirken. Darum wird bei der Bestattung auch gebeten.

Die [evangelische] Kirche tut sich in vielem leichter und passt ihre Lehre bald hier, bald dort an. In vielen Dingen - so empfinde ich das - ist alles weniger ausführlich durchdacht. Man folgt dem Mainstream und beruft sich auf das Gewissen, und schon wird (fast) alles möglich. Dort ist man der Ansicht, Sternenkinder kommen in den Himmel.

Die [orthodoxe] Kirche unterscheidet nicht zwischen Sternenkindern und Kindern, die etwa kurz nach der Geburt versterben und bittet ebenfalls um Gnade und Erlösung für das Kind.

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Jedes Leben ist lebenswert und viel zu schade, es wegzuwerfen.

Bleib dran, beantrage Arbeitslosengeld, bewirb dich weiter (vielleicht auch in anderen Branchen als bisher) und du wirst sehen: Du wirst es noch bereuen, dein Leben als nicht lebenswert bezeichnet zu haben.

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Ja, das ist schwierig zu verstehen.

Wahrscheinlich Ist es dem deutschen Wesen zuzuschreiben:

Der Deutsche ist nicht zufrieden mit dem, was er hat. Er möchte einfach "anders" sein, egal ob das die Religion ist oder die Sprache. So spricht man eben von "Boostern" und nicht von "Auffrischung" oder von "We love to entertain you" statt "Wir mögen es, dich zu unterhalten" oder auch von "Sale" und "Xmas shopping".

Und man findet es eben toll und modern und befreiend, wenn man alles "Deutsche", das Christentum, das einen ganzen Kontinent geprägt hat, eingeschlossen, abstreifen kann. Vielleicht liegt darin auch eine Spur Geschichtsbewältigung.

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Weil die muslimischen Lehrerinnen keine Nonnen sind. Ganz einfach.

Die Tracht ist die Berufskleidung der Nonnen, deshalb dürfen sie sie auch tragen. Das Kopftuch ist hingegen keine Berufsbekleidung.

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Du machst das, was dir aufgetragen wird.

Ob du da mit der Kirche zusammenarbeitest oder nicht, ist keine Frage des Gewissens. Der Kunde zahlt und du leistest deine Arbeit. Ob es sich um religiöse oder säkulare Objekte handelt, darf dabei keine Rolle spielen. Du musst bei der Arbeit ja nicht beten.

Natürlich war die Kirche über Jahrhunderte ein Kunstmäzen. Da liegt es in der Natur des Berufes, dass du auch mit Kirche und Religion allgemein in Berührung kommst. Wenn du das gar nicht willst, dann such dir besser einen anderen Beruf.

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Hauptthema der Beichte sind die eigenen Sünden. Ob man davor und danach noch Gebete oder Floskeln sagt, ist weniger wichtig. Aber ja, es gibt sie.

Auf diesem Zettel hast du einen Überblick: Links bist du, rechts ist der Pfarrer.

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Jeder darf in eine Kirche und sogar zum Gottesdienst gehen.
Wichtig ist, dass man sich respektvoll verhält. Deshalb ist es gut, dass du fragst:

Wenn du die Kirche betrittst, ist es im Christentum üblich, Hut oder Mütze abzunehmen. Die Schuhe werden nicht ausgezogen. Wenn kein Gottesdienst stattfindest, kannst du dich in der Kirche frei bewegen und dir alles anschauen. Man geht langsam, ohne zu laufen, und Stufen zu einem Altar werden in der Regel nicht betreten.

Wenn ein Gottesdienst stattfindet - der Hauptgottesdienst findet am Sonntag Vormittag statt -, dann kannst du nicht herumgehen. Schalte das Handy aus und bleib im hinteren Bereich. Von dort kannst du alles "unauffällig" beobachten. Aktuell muss man auch die Corona-Regeln beachten und voneinander Abstand halten. Dazu sind die Plätze oft numeriert, manchmal helfen Ordner beim Platz finden.
Du wirst sehen, dass die Leute sitzen und aufstehen, je nach Kirche auch knien. Die Körperhaltungen kannst du gerne mitvollziehen oder du bleibst einfach sitzen.

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Ja, Männer und Frauen haben die gleichen Rechte.

Das eine ist, was der Staat vorgibt.

Etwas anderes ist es, wie sich die Eheleute organisieren. Das liegt in deren Kompetenz.

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Das hat doch nichts mit Gott zu tun, wenn Menschen sich gegenseitig mobben und foltern...?

Gott ist gut. Und er sagt den Menschen: Seid auch ihr gut zueinander.
Nur manche halten sich eben nicht daran.

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Jede Übersetzung, so gut sie auch sein mag, verfälscht ein wenig den originalen Text. Deshalb ist es sicher gut, wenn man wichtige Texte in der Originalfassung lesen kann. Im Fall der Bibel müsstest du das alte Hebräisch und koine-Griechisch verstehen.

Gefälscht ist die Heilige Schrift nicht. Es wurden im vergangenen Jahrhundert uralte Schriftstücke gefunden, die aufs Haar den Text wiedergeben, den die Bibelwissenschaftler heute haben. D.h. wenn es um die heiligen Texte ging, hat man beim Kopieren sehr genau gearbeitet.

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