Mutter „eifersüchtig“, da ich viel Zeit mit meinem Freund und seiner Familie verbringe?

Angefangen hat es diese Woche. Ich wollte nachträglich noch einen Adventskranz basteln und habe die Mama meiner Freundes gefragt, ob sie auch einen will, da sie noch keinen hatten. Daheim habe ich dann im Esszimmer gebastelt und den Dreck weggemacht, aber den Rest liegen gelassen, weil ich am folgenden Tag weitermachen wollte. War kein Problem für meine Mutter. Am nächsten Tag das gleiche aber dann war irgendwas mit meiner Schwester und meine Mutter ist verdammt temperamentvoll und aufbrausend und hat die gesamte Situation auf mich übertragen und es an mir ausgelassen. Hat gesagt ich will seinen Eltern nur in den Ar*** kriechen, Blabla. Jedenfalls hatten wir den Rest der Woche nicht mehr geredet. Am Wochenende war mein Freund bei mir und ich dann von SA auf SO bei ihm geschlafen, nachmittags zu uns gekommen da ich dachte wir können mit meinen Eltern auf den Weihnachtsmarkt. Die waren schon, meine Mutter hat mich immer noch ignoriert. Später als ich alleine war, bin ich zu ihr ins Wohnzimmer und da ging’s Drama dann wieder los: ich würde ihm und seinen Eltern abartig in den Arsch kriechen (was null so ist, alles auf einer coolen Basis), ich hätte keine eigene Meinung und für mich gibt’s nur meinen Freund und seine Eltern. Ich habe gesagt sie ist eifersüchtig weil ich nicht mehr so oft daheim bin und sie ist einfach nur verdammt unzufrieden und unglücklich mit ihren Leben und lässt es an mir aus. Das Ende vom Lied war pure Schreierei und ich habe mich ins mein Zimmer verzogen. Ich fühle mich mit 21 Jahren zu alt für diesen bullshit und meine Mutter geht mir übertrieben mit ihrem Verhalten auf die Nerven.
ich hab letztendlich keine Ahnung was ich noch tun soll. Bitte kommt nicht mit „rede doch mit ihr“ denn sie ist kein Mensch der einen reden lässt. Sie hat recht und das ist Tatsache, sonst akzeptiert sie keine Meinung. Ich finde dieses Verhalten einfach nur wirklich gestört und nervig. Was soll ich machen?

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Hallo ad1011, deine Frage ist zwar schon fast einen Tag her, aber vielleicht interessiert dich meine Meinung dazu auch noch...

Beim Durchlesen deiner ausführlichen Schilderung der Vorfälle ist mir nichts aufgefallen, was du selber falsch gemacht haben könntest. Du hast dich wie eine "gute" Tochter verhalten. Sicherlich ist es oft etwas schwierig, wenn du noch bei deinen Eltern wohnst aber gleichzeitig auch zu deinem Freund und seiner Familie guten Kontakt halten willst. Ich finde, du hast es perfekt gemacht, dann auch einen gemeinsamen Besuch des Weihnachtsmarktes mit deinen Eltern einzuplanen, nachdem du vorher bei deinem Freund übernachtet hast. Viele kämen da gar nicht auf die Idee.

Naja, du vermutest es schon richtig, deine Mutter ist einfach schwer eifersüchtig. Etwas musst du dafür auch Verständnis aufbringen, denn sich von den eigenen Kindern "abzunabeln" und sie loszulassen nachdem man das lange gemeinsame Familienleben gewöhnt ist, fällt oft schwer. Da kommt oft das Gefühl von Leere und Sinnlosigkeit des eigenen Lebens auf. Aber das ist normal und passiert oft, da muss auch deine Mutter durch.

Deine Mutter übertreibt allerdings gewaltig, die Vorwürfe, zu denen sie sich hinreißen lässt sind absolut nicht in Ordnung. Ich würde dir dringend raten, auf diese Art der Auseinandersetzung dich gar nicht einzulassen. Sei wie du bist, bleibe freundlich, mache keine Gegenvorwürfe aber mache auch was DU für richtig hältst. Denn ich glaube, du bist schon richtig erwachsen, nicht nur nach Jahren und du kannst alles sehr gut einschätzen. Immerhin haben es deine Eltern geschafft dich zu dem zu bringen, wie du jetzt bist, das ist ja auch einen Gedanken wert. Aber jetzt bist du auf dem Weg, über deinen Freund auch in dessen Familie hineinzuwachsen und das muss man deiner Mutter klar machen. Vielleicht findest du einen guten ruhigen Zeitpunkt dafür.

Lass dir nichts gefallen, was du nicht auch selber vertreten kannst, aber rede und diskutiere so, dass du deiner Mutter auch immer einen Weg offen lässt, damit sie sich nicht total verrennt, bis alle Türen zugeschlagen sind. Weißt du was ich meine? Wenn nicht, können wir noch weiter darüber reden.

Machs gut, aber davon bin ich überzeugt. Valentin

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Mein Dad ist erst vor kurzem gestorben und meine Mum hat schon einen neuen, wie soll ich damit umgehen?

Hallo, ich bin mir nicht so sicher wie ich anfangen sollte, aber gut. Das könnte ein längerer Text werden also bitte nicht abschrecken lassen.

Es dürfte jetzt 6 Wochen her sein seitdem sich mein Dad erhängt hat und ich weiß nicht mehr wie ich mich meiner Mum gegenüber verhalten soll. Den mein Dad hat sich umgebracht weil er dachte/wusste das meine Mutter Fremdgeht. ( Vielleicht denkt ihr jetzt was das für ein Grund ist, sich umzubringen aber wen ihr in den Wochen davor hier bei mir wärt... ) Mein Vater war die ganze zeit über tieft traurig, enttäuscht und er hat geweint... Ich und meine Schwester wären für ihn da und haben versucht ihn zu unterstützen, er hat mich benutzt um meine Mutter auszuspionieren, was mir nicht gefallen hat aber ich tat es. Irgendwann wurde mir das zu viel und ich erzählte es meiner Mum die mir versicherte sie würde nicht Fremdgehen und uns Kinder in diese Situation mit reinziehen wäre unterwürdig... Ich wollte ihr Glauben, sie war und ist meine Mama und ich vertraute darauf daß sie mir immer die Wahrheit sagt. Nachdem ich alles meiner Mum erzählt hatte wurde die Stimmung immer eisiger.

Ich werde das alles mal abkürzen und dort weitermachen als sich mein Vater erhängt hatte.

Es begann damit das meine Mam uns sagte sie würden sich noch mit einer Freundin am Abend treffen, aber sie kam bis zum nächsten Tag nicht wieder. Da mein Vater uns vorher schon beweisen konnte das sie Fremdging wussten wir das sie nicht bei einer Freundin sondern bei ihrem Freund war. Öfters ist sie auch nachts einfach weggefahren ohne was zu sagen, einmal verschwand sie am Abend und war erst am nächsten Abend wieder da. Falls ihr jetzt denkt die ist nicht bei einem anderen Mann, sie kann auch überall anders sein, Nein. Ich weiß das ist gegen sie Privatsphäre aber ich hab in WhatsApp bei ihr den Chat mit ihrem "Liebhaber" gelesen. Auch heute ist sie nicht da. Einmal hab ich auch schon mit ihr gestritten da sie nur gewartet hat bis wir von der Schule Zuhause sind und danach wieder verschwunden ist, ich hab nicht erwähnt das ich weiß das sie einen Freund hat aber das es mich stört das sie nie für meine Schwester und mich da ist. Ich glaube sie ist froh das mein Vater tot ist, denn sie hat zugegeben das sie ihn nicht liebt und niemals mit einem Mann ein lebenslang Zusammensein kann und will. Sie geht jetzt regelmäßig zum Psychologen weil sie überall meinen Toten Vater sieht auch die Bank vor unserem Haus hat sie weggestellt weil sie denkt er sitzt dort immernoch...

Nun hab ich keine Ahnung wie ich mich meiner Mama gegenüber verhalten soll, auch möchte ich nicht mit ihr darüber reden. Ich hasse sie dafür daß sie mit Papa einfach so abgeschlossen hat und Fremdgegangen ist und geht.

Ich bin übrigens 14 und meine Schwester 15, wir haben keine Verwandten in der Nähe, da wir umgezogen sind.

Ich würde mich über Hinweise Freuen. Danke fürs lesen

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Hallo YuuKanda, du hast es da zur Zeit wirklich nicht einfach. Mein Beileid zum Tod deines Vaters. Ich finde, du solltest dir und deiner Schwester Hilfe und Rat von außen suchen. Ob du hier bei GF sinnvolle Unterstützung findest, weiß ich nicht.

Ich gebe dir folgenden Rat: gehe allein oder mit deiner Schwester zusammen zu einer Familienberatungsstelle, die gibt es in jeder Stadt, meistens sind sie von Diakonie oder Caritas organisiert, google einfach mal wo bei dir die nächste Stelle ist.

Auf jeden Fall sitzen dort kompetente und nette Menschen, denen du dich anvertrauen kannst und die dir auch Rat und Hilfe geben können. Du wirst sehen, du gehst nach den Gesprächen mit einem besseren Gefühl heraus, wenn du mit einem verständnisvollen Menschen gesprochen hast.

Nimm dir ein Herz, überwinde eine eventuelle Scheu davor und mach es einfach, kannst ja dann mal erzählen, ob es dir auch wirklich geholfen hat. Ich drück dir die Daumen.

LG Valentin

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Geht das anderen Leuten von hier auch so? Oder fühle nur ich mich so?

Ist es normal, sich „zwischen den Welten“ zu fühlen bei unterschiedlichen Leuten?

Mein Freundeskreis besteht aus sehr unterschiedlichen Leuten. Die eine hat nur ihre Karriere im Kopf und stellt die über alles Andere. Die andere hat Kinder und Arbeit ist für sie eher nebensächlich, weil sie schon immer lieber eine Familie haben wollte, anstatt Karriere zu machen. Eine andere Freundin ist gläubig und eine andere atheistisch. Wieder eine andere Freundin ist immer super glücklich und eine andere depri. Die eine treibst ständig Sport und die andere hängt lieber gechillt daheim herum. Ich könnte noch viele Beispiele nennen.

Ich habe ständig das Gefühl, dass ich zwischen lauten verschiedenen Welten leben, wenn ich beispielsweise samstags mit der einen ins Kino und sonntags mit der anderen essen gehe.

Eigentlich wäre es ja egal, aber ich frage mich dann immer, in welche Welt ich gehöre und welche „falsch“ ist für mich. Ich kenne mich eigentlich recht gut und weiß genau, was meine Stärken und was meine Schwächen sind, was ich mag und was ich nicht leiden kann usw. Aber in diesen „verschiedenen Welten“ finde ich es echt schwierig. Mit der einen unterhält man sich dann über Karriere und ich rede auch viel über die Arbeit, die andere spricht ständig von ihren Kindern und ich teile viel mit, dass ich ehrenamtlich auch mit Kindern arbeite etc. Wenn die eine von der Arbeit spricht, will ich auch Karriere machen und wenn die andere von ihren Kindern spricht, möchte ich auch gerne Kinder haben usw.

Könnt ihr mir Tipps geben? DANKE

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Hallo Vanessa, ich verstehe sehr gut, was du meinst. Und um es gleich vorweg zu sagen (ich kenne dich ja schon seit langem aus etlichen Fragen): ich glaube, du machst dir (wieder mal) zu viele Gedanken.

Allerdings sind diese Fragen aus deiner Sicht durchaus berechtigt. Du hast ja eine sehr soziale Einstellung und empfindest den Menschen in deinem Umfeld gegenüber viel Empathie und möchtest auf ihre Fragen und Probleme immer wieder gerne eingehen, auch um ihnen zu helfen.

Leider, und da kenne ich auch sehr viele Gesprächspartner, sind viele, wenn nicht sogar die meisten Leute etwas anders gestrickt. Sie möchten in einem Gespräch vor allem von sich selbst und den Sachen die sie selbst beschäftigen, sprechen, sie suchen Rat und Zustimmung, Mitleid oder Bewunderung, je nachdem. Sie zeigen nicht so viel Interesse am Gegenüber und hören dir oft gar nicht so richtig zu, weil sie schon an den nächsten eigenen Punkt denken, den sie vorbringen möchten.

Verstehst du was ich sagen will? Du selber versuchst auf die Gesprächspartner einzugehen, Interesse zu zeigen und zu helfen, deine eigenen Sachen kommen aber nie in den Vordergrund des Gesprächs. So hast du das Gefühl, zwischen ganz unterschiedlichen Welten hin und her zu zappen, wenn du mit verschiedenen Leuten Kontakt hast, jeder denkt vor allem an sich.

Lass dich davon nicht beeinflussen oder irritieren. So wie du es machst ist es eigentlich richtig, das passt schon. Die Anderen sollen ruhig von ihren Problemen und von ihren tollen Erlebnissen berichten, bleibe trotzdem du selbst, indem du in dich hinein hörst und nicht die Anderen als Vorbild oder Maßstab nimmst. Du bist in deiner eigenen Welt und das ist gut so! Okay?

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Hi, die Frage ist berechtigt, tatsächlich findet man da beide Ansichten. Es kommt darauf an, wie man es sieht:

Tatsächlich ist der heterozygote Träger des krankmachenden Allels nahezu gesund und zeigt normalerweise keine Krankheitssymptome. Das schaut also wie ein rezessiver Erbgang aus.

Allerdings verformen sich bei extremen Bedingungen, bei großem Sauerstoffmangel, wie es z.B. beim Klettern im Hochgebirge auftreten kann, seine Erythrozyten dennoch und er zeigt die Symptome, allerdings nicht so stark wie bei homozygot Kranken. Das würde also für einen kodominanten Erbgang sprechen.

Insgesamt würde ich deshalb dafür plädieren, diese Erbkrankheit dem autosomal-kodominanten Erbgang zuzuordnen. Alles klar? :)

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Hi Vanessa, da bin ich voll deiner Meinung, das ist eine künstliche Verkomplikation. Aber was soll's, anscheinend ist er schon ein etwas spezieller, gehemmter Typ... uncool halt im Vergleich zu dir. :)

Aber eigentlich sollte das ja für dich kein Problem sein. Du kannst doch einfach abwarten ob da noch was kommt oder nicht und dann entsprechend höflich reagieren oder?

Ich meine, im Prinzip ist es ja okay, mal über eine Sache erst zu schlafen und sich dann eine Meinung zu bilden, aber eine Woche...

Noch eine persönliche Bitte, aber das hast du bestimmt schon oft genug gehört und verziehst genervt das Gesicht: Bitte höchste Vorsicht bei Treffen mit Internet-Bekanntschaften!

Liebe Grüße, in alter Freundschaft... ;)

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Also so viel ich weiß und aus der Sicht in Bayern muss er das nicht, denn er hat ja die Klasse schon bestanden. Allerdings hängt das eventuell vom Bundesland ab, da jedes Bundesland sein eigenes Süppchen kocht.

Nach dem Jahr des freiwilligen Wiederholens ist auch ein Aufstieg allein aufgrund der Vorjahresergebnisse möglich.

https://www.schulberatung.bayern.de/schulberatung/bayern/schullaufbahnberatung/schullaufbahnen/gymnasium/index_05736.asp

Bitte vergiss die bisherigen anderen Antworten hier. Aber am schnellsten weißt du Bescheid, wenn du in der Schule deines Sohnes fragst. :D

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Ja, dein Gedicht gefällt mir gut,
ich find es sogar toll,
drum zieh ich vor dir meinen Hut,
auch wenn ich keinen hab....

Natürlich gibt es auch Kritik,
wie sollt es anders sein,
doch hast du andrerseits viel Glück,
denn meistens passt der Reim!!

Auch ich hab dieses Steckenpferd,
ich reime oft sehr gern,
und mir gefällt dein kleines Werk,
zu meckern liegt mir fern.

Ja, mich begeistert dein Gedicht,
ich freu mich immer noch...
es zaubert Lächeln aufs Gesicht,
ich denk, das wollt'st du doch?

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Was mache ich gegen das sich als Versager fühlen?

Ich bin ein Mädchen mit 16 Jahre und fühle mich heute Abend richtig bescheuert.

Ich war bei einer Grillfeier von einer Freundin eingeladen. Sie ist 17 und arbeitet schon während ich noch zur Schule gehe.

Ich war also heute Abend bei der Freundin eingeden. Es sollten noch viele andere Freundinnen von ihr kommen die mit ihr in der Berufsschulklasse sind und außerdem auch 17 oder 18 sind. Die Feier ging an (nur ein gemütliches Zusammensitzen und grillen). Ihre Mutter hat eben gegrillt aber sie meinte dass sie das eigentlich nicht kann. Das hat immer ihr Ex-Mann (Papa von Gastgeberin) gemacht. Ich dagegen grille öfter daheim und bin deshalb zu ihrer Mama zum Grill um ihr zu helfen (Sie musste für ca 20 Leute grillen). Nachdem wir Einiges hatten bin ich zu den anderen Berufsschülern an den Tisch gegangen. Mittlerweile war aber kein Platz mehr frei und ich musste mit an den Mini-Tisch an das Eck quetschen. Einen Teller gab's auch nicht mehr. Hab dann den Teller bekommen auf dem für Alle das Fleisch bereitlag. Fand ich als Vegetarierin jetzt nicht soo lecker (jetzt werden mich hier wahrscheinlich gleich alle beschimpfen, aber ich mag das nun mal nicht).

Dann ging es weiter. Es ist sich den ganzen Abend nur über die Berufsschule unterhalten worden. Ich weiß jetzt dass Herr Lauber immer sehr schwere Schulaufgaben schreibt und Lisa eine Streberin ist. Und Oliver war mal in die Sportlehrerin verliebt ist jetzt aber mit Evelina aus der B-Klasse zusammen obwohl sie 10 cm größer ist und durch die N***Stiefel noch größer aussieht und blabla.

Mich hat das ziemlich enttäuscht weil ich mich auf einen netten Abend gefreut hatte. Nur konnte ich überhaupt nicht mitreden. Kam mir ziemlich blöd vor.

Dann haben sie über ihr Alter geredet. "17! Ich fühle mich so alt." "Ich auch. Vanessa muss sich denken was haben die für Probleme?" "Klar mit 12 oder 13 sieht man das anders". Hallo?! Ich werde selber 17. Mir hat es langsam gereicht weil die mich gar nicht für vollgenommen haben. Bin nach paar Stunden gegangen. Hab mich verschieden und dann mit meinem Fahrrad heimgefahren.

Ich komm mir wie ein Idiot vor und hab mich soo unwohl gefühlt. Ich nin nicht schüchtern aber ich konnte mich bei den Insidern nicht beteiligen und hatte nach einiger Zeit auch keine Lust mehr es versuchen zu wollen.

Hab mit meiner großen Erwachsenen Schwester gesprochen vorhin. Sie hat fast nur Freundschaften mit zehn Jahre älteren Männern und Frauen und die spielen wohl auch ständig darauf auf dass sie erst Mitte 20 ist.

Was mache ich dass ich mich nicht mehr so blöd fühlen. Meine Laune ist im Keller und ich hab vorhin fast geweint. Danke

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Hallo Vanessa, die Antwort kommt vielleicht etwas spät, aber du kannst sie ja als Tipp für nächste ähnliche Fälle nehmen. Ich glaube nämlich, dass du dir manchmal etwas zu viele Gedanken machst. Das ist zwar im Prinzip klasse, weil es nämlich zu viele Leute gibt, die sich zu wenig Gedanken machen! Aber ungünstig ist es eben, wenn sich deine Gedanken gegen dich selber richten, so wie in diesem Fall. Und das völlig unnötigerweise.

Liebe Vanessa, denke doch mal anders: wieso solltest DU dich als Versager oder bescheuert fühlen, wenn du mit Leuten zusammen warst, die ganz offensichtlich einen Abend auf einem wesentlich niedrigerem zwischenmenschlichen Niveau verbracht haben als du selber?

Du hast die Einladung angenommen, hast dich sehr sozial verhalten und der Mutter beim Grillen geholfen, darauf kannst du doch stolz sein, viele können das nicht mal.

Deine "Freundin" dagegen hat sich weder darum gekümmert, dass Platz für dich am Tisch ist, noch hat sie ein Gedeck für dich bereit gelegt. Sie muss doch gemerkt haben, dass du mit am Grill für alle gearbeitet hast? Und wenn man Gäste hat, die Vegetarier sind, dann sorgt man auch dafür, dass die sich beim Essen wohl fühlen und das Richtige bekommen.

So, also, wer sollte sich als Versager fühlen? Wer hat sich bescheuert benommen? Wer sollte sich wie ein Idiot vorkommen? Na ganz bestimmt nicht du.

Und wenn es nur um geistlose Themen ging, bei denen du nicht mitreden konntest, dann solltest du innerlich darüber lächeln und darüber stehen und dir halt das nächste Mal überlegen, wer wirklich eine Freundin ist und welche Einladungen du annimmst.

Wenn etwas nicht so läuft, wie du es dir erhoffst, muss es doch nicht an DIR liegen und du musst nicht an dir zweifeln. Du hast alles richtig gemacht und dich mit Recht unwohl gefühlt, aber das lag nicht an dir.

Viel Spaß beim nächsten Grillfest mit den richtigen Leuten!

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Hallo Leah, ich denke, da kann ich dir helfen.

Du brauchst aber ein paar Dinge aus der Schule dazu.

  1. Ein paar Blätter (Gras reicht) mit einem Mörser und etwas Quarzsand fein zerreiben und mit etwas Aceton in einem verschlossenen Glasgefäß durchschütteln. Ein paar Minuten später etwa die gleiche Menge Petrolether dazu geben und nochmal schütteln.

  2. Die Flüssigkeit in ein offenes flaches Gefäß schütten und offen stehen lassen. Die Farbstoffe reichern sich oben an.

  3. Jetzt brauchst du DC-Folien (das ist Kieselgel auf einer Folie). Mit einer Glas-Kapillare trägst du jetzt vorsichtig Punkt für Punkt die Flüssigkeit mit den Farbstoffen am unteren Rand einer DC-Folie solange auf, bis du einen grünen Strich etwa fünf Zentimeter vom unteren Rand aufwärts hast. Immer wieder trocknen lassen zwischen dem Auftupfen, damit die Linie nicht zu breit wird.

  4. Als letztes brauchst du eine Trennkammer (verschließbares Glasgefäß) und ein Laufmittel (Aceton: Petrolether 25:75). Das Laufmittel füllst du in die Trennkammer, aber nur etwa drei Zentimeter hoch. Nun stellst du die DC-Folie hinein, verschließt das Ganze und lässt es stehen ohne es zu bewegen. Du kannst beobachten, wie sich die Farbstoffe als Farblinien auftrennen.

Von oben nach unten wirst du finden: Carotine (gelb), Chlorophyll a (blaugrün), Chlorophyll b (gelbgrün), Xanthophylle (gelb).

Das ist einfach und eindrucksvoll. Feuergefährlichkeit der Flüssigkeiten beachten! Ich habe mich jetzt sehr kurz gefasst. Wenn du Fragen hast zu den Geräten und den Chemikalien, musst du sie noch stellen!

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Einst in dem Lande Dazien,

das ist schon lange her,

dort, westlich von Ostasien,

ein Römer hielt 'nen Speer.

Er stand unter Akazien,

bereit zum Früchte-Raub:

er suchte nach Pistazien,

dort im Akazienlaub.

So trafen ihn drei Grazien,

die lachten immerzu:

"Wir lernten in Gymnasien,

hier suchst vergeblich du!

Drum scheue nicht Strapazien,

nicht Schmerzen und Beschwerden,

und reise nach Dalmatien,

dort wirst du fündig werden!"

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Hallo So, eigentlich sollte es ja so sein, dass ein Lehrer in seinen Korrekturanmerkungen nicht nur deutlich macht, was der Schüler falsch gemacht hat, sondern auch, was die richtige Lösung sein solle. Ihr sollt ja aus Fehlern lernen und nicht herumrätseln müssen , was er wohl meint. Warum schreibt er denn nicht drüber, was richtig gewesen wäre? Andernfalls hätte er ja beim Herausgeben der Arbeit die Aufgabenlösung darstellen müssen. Dieser Kritikpunkt geht also mal an deinen Chemielehrer.

Meine Meinung zu deiner Lösung ist nun folgendes: wenn du die Rolle der Essigsäure als Brönsted-Säure darlegen sollst, musst du bedenken, dass bereits in wässriger Essigsäurelösung eine Säure-Base-Reaktion stattgefunden hat. Ein Teil der Essigsäuremoleküle hat an Wassermoleküle Protonen abgegeben, deshalb liegen in der Essigsäure also Oxonium-Ionen H3O+ und Acetationen vor. Hierist also die Essigsäure die Brönsted-Säure und das Wasser die Brönsted-Base gewesen. Damit wäre die Aufgabe bereits gelöst gewesen!

Nun hast du aber sogar noch was "draufgesetzt", indem du die Essigsäure in einer Neutralisation mit Natronlauge reagieren lässt. Auch eine Neutralisation kann als Brönsted-Reaktion erklärt werden. Hier wäre aber dann die Brönstedsäure das Oxonium-Ion und die Brönstedbase das Hydroxid-Ion der Natronlauge. Es entsteht Wasser. Es entstehen aber keine Acetationen und keine Natriumionen, denn die waren als Begleitionen bereits vorher in Lösung. So wäre also meiner Meinung nach die Unterringelung durch deinen Lehrer zu verstehen.

Ich hoffe, es ist klar geworden, was ich dir sagen wollte, ansonsten können wir gerne weiter diskutieren... ich bin ja nicht erst am Montag wieder da.... :D

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Hallo Braunbaerkuchen,

du hast es ja schon geahnt, es ist kein Gold, was du da gefunden hast. Es ist auch nicht einmal Katzengolf oder Pyrit, wie manche User es hier vermuten. Es handelt sich ziemlich eindeutig um einen Glimmerschiefer. Das ist ein metamorphes Gestein, das durch Temperatur und Druck in der Tiefe in so eine blättrige Struktur gepresst worden ist, wie du sie ja beschrieben hast. Die hauchdünnen und glänzenden Blättchen, die du beobachtet hast, sind sogenannte Schichtsilikate, die diesem Gestein auch seinen Namen gegeben haben (Glimmer!). Meist ist dies Muskovit oder Biotit, der in unterschiedlichen Farben glänzen kann, je nach Verunreinigungen beim Auskristallisieren.

Glimmerschiefer sind auch in Skandinavien sehr verbreitet, weshalb es nicht verwunderlich ist, wenn du dein Fundstück am Ufer eines Sees in Nordeuropa aufgelesen hast.

Google mal unter Glimmerschiefer, verwandte Gesteine sind auch die Gneise, da findest du verschiedene Fotos, die deinem Stein sehr ähnlich sehen, es gibt aber sehr unterschiedliche Ausprägungsformen. Zwar ist dein Fundstück also nicht wertvoll, aber trotzdem ein schönes Stück!

http://de.wikipedia.org/wiki/Glimmerschiefer

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Was soll ich tun? Komplette Ignoranz meiner Vertrauenslehrerin...

Hey,

Ich habe folgendes Problem. Und zwar habe ich eine Vertrauenslehrerin. Sie ist momentan meine engste Bezugsperson. Normalerweise hört sie mir bei allem zu und gibt mir Tipps. Ich gebe ihrem Sohn Nachhilfe in Mathe.

Nun schrieb ich sie Donnerstag Abend per WhatsApp an, weil sie Mittags im Gespräch meinte, dass sie das mit mir über WhatsApp klären wolle. Ich habe darauf keine Antwort erhalten. Da ich das bis Samstag Abend wissen musste, rief ich sie Samstag Abend an. Weg gedrückt. Kurz darauf: auf WhatsApp online. Nachricht gelesen, keine Antwort. Ich hänge mich da wirklich sehr rein, was die Nachhilfe angeht - so wollte sie es! Ich musste aufgrund von Informationsmangel die Nachhilfe absagen. Sie hatte ja nicht geantwortet...

Nun habe ich das doofe Gefühl, irgendetwas falsch gemacht zu haben. Sie antwortet sonst ein paar Stunden, spätestens einen Tag darauf. Und sie weiß, wie wichtig das mit der Nachhilfe ist. Und da krieg ich nicht mal ein "Pass' auf, ich muss die Nachhilfe leider absagen". Einfach nichts!

Ich schrieb sie heute an, da ich ein Problem hatte. Sie meinte, dass ich sie anschreiben solle, wenn was sei. Ihre Reaktion könnt ihr euch sicher denken - gelesen, keine Antwort. Jedenfalls finde ich das sehr skurril, da totale Ignoranz gar nicht ihre Art ist. Sie meint, ich solle es nicht persönlich nehmen, wenn sie nicht sofort antwortet. Aber nach fünf Tagen keine Antwort ist seeeeehr komisch. Ich habe wie gesagt ein sehr schlechtes Gefühl. Ich glaube, ich habe irgendwas falsch gemacht, wüsste aber nicht, was...

Was meint ihr? Ich habe vor, einfach zu schauen, wie sie auf mich reagiert, wenn ich ihr morgen auf dem Gang begegnen sollte...und sie dann zur Seite hole und sie frage, warum nichts zurück kam. Oder soll ich am Lehrerzimmer nach ihr fragen? Oder bis Mittwoch warten, da ich da regulär ein Gespräch mit ihr habe? Ich glaube, dass sie zu diesem Termin gar nicht erst aufkreuzen wird, wie ich die Lage momentan einschätze.

Was soll ich tun? Das Ganze macht mich verrückt...

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Hi,

nein, mach dich mal bitte nicht verrückt. Nach dem, was du schreibst hast du nichts verkehrt gemacht. Dein Fehler ist, dass du jetzt in Gedanken darüber grübelst, was du falsch gemacht haben könntest. Das ist natürlich verständlich, aber du hast ja definitiv nichts getan. Du hast meiner Meinung nach auch nicht zu oft nachgefragt, wenn es so abgesprochen war.

Wenn ich das richtig verstanden habe, hilft dir die Lehrerin als Ansprechpartnerin bei Problemen und du gibst ihrem Kind Nachhilfe. Das ist doch alles in Ordnung, in der Biologie würde man so etwas als Symbiose bezeichnen. Das ist ein Geben und Nehmen, finde ich toll! Und da muss ja eine regelmäßige Kommunikation stattfinden, damit die Nachhilfe sinnvoll ist. Also vermutlich hat die Lehrerin gerade irgendein Problem und kann aus irgendeinem Grund nicht mit dir kommunizieren. Und das liegt erst mal nicht an dir! Du gibst hier so vielen Leuten mit deinen Antworten sehr kompetenten Rat, hier ist meiner an dich:

Erst mal nicht mehr schreiben oder telefonieren, da ist sie jetzt dran. Und wenn du sie zufällig triffst auf dem Gang oder dann eben morgen bei dem Termin, sagst du einfach: "Hallo, irgendwas hat mit unseren Nachrichten nicht geklappt.... , aber jetzt sehen wir uns ja persönlich". Und dann wirst du ja merken was mit ihr los ist.

Und hör auf, über solche Sachen nachzugrübeln und Dir ein schlechtes Gewissen zu machen, die du sowieso nicht ändern kannst!

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Mit "ehemaliger Freundin" die Mittagspause verbringen und die Sache klären? Oder nicht?

Ich bin ein Mädchen und gehe in einen Sportverein. Dort habe ich viele nette Jugendliche kennengelernt und u.a. auch ein Mädchen wiedergetroffen dass ich von früher flüchtig gekannt habe. Wir haben uns dann im Verein wieder gesehen und sie wollte meine Nummer. Wir haben öfter miteinander geschrieben oder uns getroffen und standen auch im Sportverein bei den Übungen nebeneinander.

Plötzlich war aber alles anders und sie hat sich mit mir nicht mehr unterhalten und auch auf SMS nicht mehr geantwortet usw. Hab das hier schon öfter erzählt weil mich das belastet. Jedenfalls weiß ich bis heute nicht was los ist. Mich macht das soo traurig!

Hab überlegt ob ich was Falsches gesagt habe oder was auch immer. Hab dann auch nach Ewigkeiten mit zwei Freundinnen aus dem Verein geredet die sie lange kennen. Die meinten aber dass sie ihr Verhalten auch nicht verstehen aber sie eh "komisch und zurückhaltend" ist. Aber ich kenne sie ganz anders.

Hab dann voll lange überlegt ob ich ein klärendes Gespräch suchen soll oder nicht. Die beiden Freundinnen aus dem Verein meinten dass ich Gras über die Sache wachsen lassen soll. Meiner Mama hab ich das auch gesagt und sie hat gesagt "ignorier sie wenn sie dich auch ignoriert". Aber mir fällt das schwer. Ich ignorier sie jetzt auch seit paar Monaten aber mich micht das traurig. Muss immer an die Anfangszeit denken als wir uns soo gut verstanden haben. Hätte sie gerne wieder zurück (bin nicht lesbisch). Am liebsten würde ich sie direkt ansprechen aber das geht nicht weil sie nach dem Sport immer sofort geht und man nicht an sie rankommt.

Heute hatten wir vormittags Weihnachtsfeier vom Verein und sie war auch da. Kam erst als es schon losging und hat sich nur an den Rand gesetzt und nach vorne gestarrt. Als es aus war hat sie sich mit einer Freundin (die einzige mit der sie im Verein redet) paar Minuen unterhalten und ist dann sofort gegangen.

Ich weiß nicht ob sie mich nicht mehr mag oder ich was Falsches gesagt / gemacht habe oder es ihr nicht gut geht?! Sie guggt auch immer traurig - vielleicht seh ich das aber auch falsch.

Sie arbeitet in einem Laden und ich könnte sie dort samstags besuchen und fragen ob wir die Pause zusammen verbringen wollen?! Da hätten wir wohl eher ruhe als im Verein mit vielen Jugendlichen. WIr haben am Anfang auch öfter Pause zusammengeamcht aber da waren wir noch befreundet.

Blöde oder gute Idee? Soll ich sie dort besuchen oder nicht? Oder soll ich sie nach dem Verein ansprechen? Und wenn sie nicht reden will? Oder sie mich stehen lässt? Oder behauptet alles wäre okay? Falls sie so "komisch" ist weil es ihr nicht gut geht würde ich sie auch gerne fragen ob ich ihr irgendwie helfen kann. Also nicht aufdringlich aber ich will dass es ihr wieder gut geht weil es das nicht tut. Aber vielleicht mag sie mich einfach nicht mehr und wäre von "Hilfe" noch mehr genervt.

Soll ich sie weiter ignorieren und nie mehr mit ihr reden? Das war der Rat meiner Mama aber das macht mich traurig. DANKE

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Hallo Vanessa, eigentlich hast du dir ja die Antwort schon selbst gegeben:

Hab das hier schon öfter erzählt weil mich das belastet. Jedenfalls weiß ich bis heute nicht was los ist. Mich macht das soo traurig!

Die ganze Geschichte belastet dich seit einiger Zeit und macht dich traurig. Hallo? Du kannst das doch sofort ändern: sprich einfach mit ihr und das Problem ist beendet, was soll dich hindern?

Es gibt ja eigentlich nur zwei Möglichkeiten:

a) Es handelt sich um ein großes Missverständnis und sie möchte eigentlich genau so gerne wieder Kontakt mit dir haben wie du und traut sich nur nicht. Dann wäre ja sofort alles klar!

b) Sie will aus irgendeinem merkwürdigen Grund tatsächlich nichts mehr mit dir zu tun haben. Das stellt sich ja dann heraus, das ist dann ihr Problem und du kannst es abhaken und brauchst dir nichts mehr vorzuwerfen. Dann ist also auch alles klar!

Also, worauf wartest du. Niemand muss sich davor scheuen, als Erster ein Gespräch zu suchen, nur wenn man miteinander redet, kann es voran gehen. Die Tatsache, dass dich die Situation belastet, spricht ganz sehr für dich und deinen Charakter. Und du vergibst dir überhaupt nichts, wenn du den ersten Schritt machst!

An deiner Stelle würde ich zu ihr in den Laden gehen und sagen:

"Du, das war doch früher so super als wir manchmal zusammen die Pause verbracht haben, ich vermisse das. Und wie geht es dir? "

Bitte erzähl doch mal hinterher, wie es weiter ging..... :D

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Naja, ich verstehe schon deine Bedenken, natürlich möchte man nicht den Freitagnachmittag unnötig lange in der Schule verbringen.

Aber sieh das doch mal so: wäre eine richtige Klausur, müsstest du für die Vorbereitung dafür auch Zeit aufwenden, wahrscheinlich noch mehr als die zwei Stunden, die hier angehängt werden.

Weiterhin ist das doch mal was ganz Besonderes oder? Du bekommst Eindrücke und Erfahrungen, die dir vielleicht später durchaus weiterhelfen werden. Ich denke auch, dass dein Kunstlehrer sehr engagiert ist, er opfert ja auch viel Zeit, um das zu organisieren und durchzuführen. Das musst du auf jeden Fall positiv sehen.

Solltest du nun etwas ganz Wichtiges vorhaben, das du nicht verschieben kannst, dann lässt sich bestimmt auch ein Kompromiss finden. Sprich mit deinem Kunstlehrer und bitte ihn, etwas früher gehen zu können und zum Ausgleich arbeitest du in der anderen Zeit besonders engagiert mit.

Bedenke, dass du dich ja auch nicht "beschwert" hast, als der Unterricht des Lehrers an einem anderen Freitag ausgefallen ist. Nicht jeden Lehrer kümmert das, wenn etwas wegen Krankheit wegfällt, deiner versucht das wenigstens nachzuholen.

Also ärgere dich nicht, es ist deine Ausbildung, auch wenn es ein "Nebenfach" ist. Wer weiß wozu du es nochmal brauchen kannst....

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Sollten Lehrer sowas machen, hatte das irgendeinen pädagogischen Sinn?

Ein Lehrer hat meinem Kurs vor ungefähr drei Wochen die aktuellen mündlichen Noten gegeben. Als er mit mir gesprochen hat, hat er zuerst gefragt, wie ich mich selber einschätzen würde. Da ich sowas immer recht schwer finde,weil ich auch nicht eingebildet oder arrogant wirken möchte, habe ich einfach gesagt "Weiß ich nicht so genau". Daraufhin meinte er, er wolle mir zwei Punkte (eine glatte 5) geben.

Ich war dann erst mal ziemlich geschockt, weil ich mich eigentlich eher auf zwei oder drei gesehen habe. Allerdings habe ich dann nichts dagegen gesagt, weil ich das erst mal verarbeiten und darüber nachdenken wollte. Dann habe ich mit verschiedenen Leuten aus meinem Kurs gesprochen und die konnten das alle überhaupt nicht nachvollziehen, weil sie mich auch eher im Zweierbereich gesehen hätten. Naja dann habe ich mich dazu überreden lassen, ihn darauf anzusprechen. Das habe ich dann auch gemacht. Beim ersten Gespräch, als ich ihm gesagt habe, dass ich mit der Benotung unzufrieden bin, hat er mich nur total fragend angeguckt (so als hätte ich nicht mehr alle Tassen im Schrank) und mich auf die nächste Stunde vertröstet. (daraus wurde dann aber nichts, weil er doch keine Zeit hatte) Am Montag habe ich es noch einmal versucht.. und was kam dabei heraus? Er meinte er hätte mich nur verarscht und wollte gucken, wie ich reagiere und ob ich mich beschweren würde.

Ich muss ganz ehrlich sagen, es ist nicht so, dass ich keinen Spaß verstehe, aber wo soll der Sinn hinter der ganzen Sache sein? Ich habe mir mehrere Wochen lang extreme Gedanken gemacht, habe schon an mir selbst gezweifelt und gedacht, dass er etwas gegen mich persönlich haben könnte.. und dann lacht er mich auch noch dafür aus, dass ich das, was er gesagt hat, so lange geglaubt habe.

Was sollte das? Sollte ich noch mal mit ihm darüber reden, dass ich dieses Verhalten nicht in Ordnung finde, oder sehe ich das ganze zu ernst?

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Hallo Lacrima, das ist schon mal eine interessante Frage, zu der ich dir gerne meine Einschätzung gebe.

Du fragst ja, ob diese Aktion des Lehrers einen pädagogischen Sinn hat? Nun das kannst du doch leicht überprüfen, indem du mal in dich gehst und dir überlegst, ob das etwas bei dir bewirkt hat. Ich könnte mir vorstellen, dass du in Zukunft von vorne herein kritischer gegenüber Äußerungen bist, die ganz offensichtlich eine krasse Fehleinschätzung beinhalten, oder? Das heißt vielleicht nimmst du so etwas nicht zuerst äußerlich klaglos hin, auch wenn das ein Lehrer zu dir sagt, sondern hinterfragst das sofort und gibst Gegenargumente, ohne dass du dich erst mit anderen Leuten "beraten" musst und dich zu etwas überreden lassen musst. Damit wäre das, was der Lehrer gemacht hat, durchaus pädagogisch und hätte dir weiter geholfen, künftig selbstbewusster aufzutreten .

Es ist aber trotzdem schwierig das Ganze richtig einzuschätzen, da ich weder dein Auftreten noch das deines Lehrers durch deine Schilderung so richtig beurteilen kann. Zum Teil hat er das natürlich schon etwas krass durchgezogen, zum Beispiel hätte ich jetzt nicht so lange Zeit verstreichen lassen bis zur "Aufklärung", die hätte in dem zweiten Gespräch spätestens passieren können finde ich. Aber im Prinzip ist es doch nicht schlecht, wenn ein Lehrer mal etwas andere Wege geht, um seine Schüler etwas aufzurütteln, vielleicht bist du ja jemand, der häufig an sich selbst zweifelt, ohne dafür wirklich Grund zu haben.

Also nimm das Ganze nicht zu ernst, den gleichen Trick kann er jetzt sowieso nicht mehr anwenden. Und lerne daraus, dass man die Worte eines Lehrers durchaus anzweifeln darf und so etwas wie Zivilcourage zeigen muss. Vielleicht könnt ihr es dem Lehrer ja auch auf etwas lustige Weise "zurückzahlen", indem ihr gelegentlich seine Worte anzweifelt mit Hinweis auf diese Aktion, verstehst du was ich meine?

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Leben leben. Wie macht man das am besten? -> Cousine *psychologie* Hilfe!

Also es geht um meine Cousine. Sie geht in paar Jahren schon auf die 30 zu und ist halt irgendwie nicht so glücklich. WIr verstehen uns gut und haben uns da neulich mal unterhalten.

Sie meinte halt dass sie schon in der Grundschule immer Gitarre lernen wollte aber sich nie getraut hat das ihren Eltern zu sagen. Oder ansonsten würde sie auch Keyboard cool finden aber das hat sie sich auch nie getraut den Eltenr zu sagen. Ja und jetzt kann sie kein Musikinstrument spielen und auch nicht mal Noten lesen. Ihre Eltern meinten in der Grundschule ob sie Flöte lernen möchte aber das fand sie doof und deshalb kann sie heute nichts.

Es ist aber eigentlich immer noch ihr Traum aber sie meinte halt dass sie mit fast 30 zu alt ist. Und es wäre ihr peinlich irgendwie in einer Musikschule nachzufragen und außerdem wären die Anderen dort alle so 10 oder 15. Und sie halt viel älter.

Außérdem wollte sie immer mal ein Buch schreiben. Also für sich einfach so eins. Aber das hat sie sich mal überlegt (ich hab für mich auch eins geschrieben und deswegen sind wir auf das Thema gekommen). SIe (Cousine) hat sich auch mal was überlegt und sie kann das auch voll gut und Deutsch war ihr Lieblingsfach und sie hatte immer 1en und volle Punkte und schreibt auch ehrenamtlich manchmal Sachen und sie kann das halt richtig gut. Aber sie hat sich das mal überlegt heimlihc für sich ein BUch zu schreiben aber dann hat sie es doch wieder aufgegeben weil sie gemeint hat dass das blöd ist wenn sie heimlich etwas schreibt und des immer vor allen verstecken muss.

Oder sie ist mal mit Freunden weggefahren und hat Bilder gemacht. SIe wollte ein Fotobuch erstellen und lustigen Sprüchen und so (sie kann das echt gut) und sie hat sich das auch überlegt und kurz vor dme Anfangen meinte sie dass es doch blöd ist und hat es wieder gelassen.

Oder sie wollte mal professionell fotografierne lernen. Und dann hat sie geguggt und sich informiert. Bei ILS kann man so einen Fernkurs belegen. SIe will jetzt nicht Fotografin werden oder so aber sie wollte das für sich lernene weil ihr das Spaß macht. Und dann üwrde sie sich gerne eine Spiegelreflexkamera kaufen. Aber sie meinte dass das eigntlich bloß ein Traum bleiben soll weil das irgendwie komisch wäre das umzusetzen. Aber sie würde das voll gerne.

Also es ist nicht so dass sie alle paar Tage was Neues machen will. Sie wollte nur immer Gitarre und vielleicht auch Keyboard lernen. Und halt mal für sich ein Buch schreiben und professionell Fotografieren mit einer Spiegelreflexkamera.

Kann ich ihr irgendwas raten? Weil sie weiß genau was sie will aber sie setzt es nicht um. Sie ist übrigens Single (Freund hat sich getrennt) und kinderlos. Also sie hätte schon Zeit und sie weiß was sie will aber traut sich (oder was auch immer) nicht das umzusetzen. Ist ja blöd weil sie weiß ja was sie will.

Könnt ihr irgendwas raten? Kann man in dem Alter noch Musik lernen? Soll sie mit dem allen anfangen? Und wie hält man das durch ohne Abbruch? DAnke

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Hallo Vanessa, also auch hier eine Antwort:

Du kannst deiner Cousine sehr wohl helfen.

Zum Ersten: Male ihr doch ein schönes großes Plakat, das sie sich irgend wo hinhängen kann, und darauf schreibst du folgenden Spruch:

Später wirst du nicht die Dinge bereuen die du falsch gemacht hast, sondern die Dinge, die du nicht getan hast..

Zum Zweiten: Dann schlägst du ihr vor, sofort mit dem ersten Projekt zu beginnen, auch mit 30 kann man z.B. noch ein Musikinstrument erlernen, man muss es ja nicht professionell tun.

Und damit sie sich traut, könntest du doch mitmachen und zusammen mit ihr zur Musikschule gehen... :D Dann hat sie nicht soviel Scheu davor, wenn die anderen jünger sind. Und du hast auch was davon, das ist eine typische win-win-Situation.

Auf jeden Fall: "Leben leben" geht nur durch "Dinge tun" und nicht durch "von Dingen träumen". Sie soll anfangen, es ist Zeit!

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"Vom Typ bist du jemand der ein Musikinstrument spielt" - Wie interpretiere ich das? DANKE

Also ich bin ein Mädchen. Und ich habe eine große Cousine die eigentlich gerne ein Musikinstrument spielen würde.

Ich hab mich neulich in der Schule mit meiner Freundin Elisa unterhalten weil sie vor zwei Jahren mit Querflöte angenfangen hat aber abbrechen will weil sie keine Lust hat und sie das nervt. Wir saßen halt so auf unseren Stühlen und der Lehrer kam auch schon rein wiel die Pause in einer Minute zu Ende sein sollte.

Dann hat der Lehrer (wir haben ihn in Religion) mich angesprochen ob ich ein Musikinstrument spiele (er hat das Gespräch mitbekomme und dass Elisa eben Blockflöte macht). Dann hab ich gesagt: "Nee ich spiele nichts". Dann meinte der Lehrer: "Hätte ich jetzt nicht gedacht. Vom Typ bist du jemand der ein Musikinstrument spielt"

Dann fing der Unterricht an.

Ich hab mir jetzt schon paar Tage überlegt was der Satz heißen soll? Also ich bin in der Schule gut und auch in REligion (da haben wir den Lehrer). Es kann jetzt also nicht heißen sowas wie: "Du bist so schlecht in der Schule. Ich dachte dass du vielleicht zumindest in Musik was auf die Reihe bekommst". So klang jetzt siene Aussage nicht.

Aber ich frag mich halt seitdem was der Satz heißt.

Wie ist jemand der ein Musikinstrument spielt vom Typ oder vom Charakter her. Und was heißt das für mich?

Also ich beschreibe mich mal.

Ich bin ein Mädchen und in der Schule recht gut. Ich treffe mich gerne mit Freundinnen oder auch Kumpels aber ich mag das auch mal daheim zu sein und zu lesen oder Malen-nach-Zahlen zu machen. Dann geh ich auch gerne joggen und gehe in den Sportverein. Also ich muss jetzt nicht immer Action haben. Und sonst gehe ich auch gerne spazieren oder shoppen. Ich achte da immer voll drauf dass das farblich zusammen passt und dekoriere auch gerne und in meinem Zimmer ist farblich auch alles aufeinander abgestimmt. Ansonsten bin ich stellvertretende Schülersprecherin (schon seit paar Jahren) und Klassensprecherin. Das heißt jetzt aber nicht dass ich sooo beliebt bin. Ich bin ganz normal beliebt. Sonste mag ich Kleinkiner und Babys voll gerne und finde die süß und passe auch manchmal auf kleine Kinder auf oder spiele mit denen.

Ich mag zum Beispiel gerne Referate und finde das voll schön vor der Klasse was zu präsentieren oder bei sowas im Mittelpunkt zu stehen. ABer ich mag keine Gruppenarbeiten. Lieber mach ich alles alleine und sitze ewig dort. Bin da auch eher zurückhaltend einfach weil ich mich in einer großen Gruppe unwohl fühle und nicht weiß was ich sagen soll. Aber so vor Leuten zu reden (wenn ich "dran" bin wie bei REferaten oder als stellv. Schülersprecherin vor der ganzen Schule mag ich voll gerne. Bin auch nicht aufgeregt und komme da echt gut an. Ansonsten mag ich Tiere und bin Vegetarierin und mache mir oft GEdanken ob es anderen Leuten gutgeht und wie ich ihnen helfen kann.

Ich bin nicht schüchtern aber nicht soo selbstbewusst finde ich. ich verstell mich oft und hab Angst dass ich nicht gut ankomme.

Typisch für Musiker? Satz des Lehrers.

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Hallo Vanessa, diese Frage finde ich jetzt schon sehr nachdenkenswert und auch herausfordernd.

Ich bin gerade mal so in Gedanken die Leute durchgegangen, von denen ich weiß, dass sie ein Instrument spielen bzw. keines und habe mir überlegt, ob die "Instrumentspieler" Merkmale haben, an denen ich dies vermuten könnte. Da bin ich zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen, weder vom Typ noch vom Charakter her.

Ich glaube also nicht, dass man das an einer bestimmten äußeren oder inneren Eigenschaft festmachen kann. Sicher brauchen (gute) Musiker eine Menge an Kreativität und Sensibilität, um die Musik mit dem Instrument ausdrücken zu können. Aber das kann man den Menschen nicht unbedingt ansehen, vielleicht eher intuitiv.

Ich denke, du solltest dieser Bemerkung deines Lehrers keine so sehr große Bedeutung beimessen. Aber auf jeden Fall ist sie eher positiv als negativ gemeint, das ist klar. Vielleicht wollte er aber auch nur eine erklärende Bemerkung machen, nachdem ja seine Einschätzung falsch war. :D

Aber vielleicht solltest du ja tatsächlich ein Instrument anfangen, und deine Freundin damit unterstützen (zu zweit macht es mehr Spaß).

Auf jeden Fall hast du die nötige Kreativität und Sensibilität, das kann man aus deinen Fragen entnehmen, auch wenn du dich nicht selbst beschreibst, geht das daraus hervor. Jetzt brauchst du nur noch ein geeignetes Instrument??! :D

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Also seflofa, das ist so:

Homolog sind Organe dann, wenn sie den gleichen Grundbauplan haben, der aber so abgewandelt sein kann, dass eine Ähnlichkeit nicht mehr leicht zu erkennen ist (wegen einer anderen Funktion!).

Analog sind Organe dann, wenn sie aufgrund der gleichen Funktion ähnlich sind, aber einen völlig anderen Grundbauplan aufweisen, weil keine Verwandtschaft vorliegt.

Deshalb sind die Flügel einer Amsel (Wirbeltier) und einer Stubenfliege (Insekt) analog, sie haben beide ähnlichen Bau als Tragfläche, aber der Grundbauplan ist unterschiedlich. Bei der Amsel findet man Oberarm- und Unterarmknochen, Fingerknochen usw., bei der Stubenfliege sind das im Prinzip durch Chitin versteifte Hautausstülpungen, vereinfacht ausgedrückt.

Homolog wäre der Amselflügel z.B. mit einem Vorderbein eines Pferdes, denn der (zwar abgewandelte) Grundbauplan ist trotz anderer Funktion der gleiche, man findet Ober- und Unterarmknochen und (zumindest einen) Fingerknochen.

Alles klar?

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Also diese Frage ist ja schon wirklich irgendwie interessant und keineswegs dumm oder dämlich, wie hier tatsächlich manche glauben. Zeigt sie doch auf, dass im Alltag so manche Tücke stecken kann, die man nicht so ohne weiteres in den Griff kriegen kann, und wobei dringend Rat vonnöten ist.

Ich hätte da mal fürs Erste zwei Lösungsvorschläge parat.

  1. Es geht dir ja vor allem darum, die nervigen Blicke im Rückspiegel zu unterbinden, das kann ich verstehen, da es ja auch gefährlich ist, schließlich soll sich der Busfahrer ja vor allem auf den Verkehr konzentrieren und nicht auf nette Fahrgäste. Wie wäre es, wenn du dich ganz nach vorne, quasi neben den Busfahrer setzt, in eisebussen gibt es ja da vorne einen Klappsitz, das wird im Linienverkehr nicht gehen, aber wenn du ganz vorne rechts außen sitzt, müsstest du doch außerhalb der Reichweite des Spiegels sein. Um zu verhindern, dass er dich dafür anquatscht, setzt du dir einfach Riesenkopfhörer auf, Musik musst du dabei ja nicht unbedingt hören. Wie wäre das?

  2. Eine andere Möglichkeit, die mir einfällt wäre noch eine möglichst große Sonnenbrille zu tragen. Vielleicht sogar noch ein Kopftuch oder gar einen Schleier? Denn erstens sieht er dann nicht dass du ihn siehst, das macht das Schauen bestimmt schnell langweilig. Und wer flirtet denn schon einen Schleier oder sowas an..... :D

Also schau mal, ob du damit was anfangen kannst.... mich würde auch interessieren, ob es klappt. :D

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Komm in der neuen Klasse nicht zurecht...Was kann ich tun?

Hallo! Ich bin 15, ein Mädel, 8. Klasse, weil ich letztes Jahr durchgefallen bin und besuche ein bayerisches Gymnasium. Ich wurde schon seit ich an dieser Schule bin gemobbt, nur letztes Jahr hat es mit etlichen Nervenzusammenbrüchen geendet, ich hab alles versiebt und bin letztendlich durchgefallen. Dadurch, dass mich die anderen nur geärgert haben, hatte ich nur eine einzige, wirkliche Freundin. Wir sind auch nur "zusammen gekommen", weil sie auch keine Freunde hatte, aber wir passen echt gut zusammen und sind (zwar nicht im schulischen Bereich) auf einer Wellenlänge. Ich bin jetzt eine Jgst. unter ihr, wir sehen uns kaum noch und in der neuen Klasse fühle ich mich jetzt, nach immerhin zwei Monaten, einfach nicht wohl. Ich stehe immer nur daneben, kaum einer beachtet mich, ich werde des öfteren ausgestoßen und meine Mitschüler sind einfach nur kindisch. Der Unterricht alleine ist schon schrecklich. Für wenige Zeilen kommt es nicht selten vor, dass wir 4 bis 7 Minuten bekommen, um das von der Tafel abzuschreiben. Bei uns ist es so laut, dass meine Freundin aus einer anderen Klasse meine Klassenkameraden und den Lehrer schreien hört. Die Wände sind dick, unser Klassenzimmer ist am einen, ihres am anderen Ende des Ganges. Kann das sein?! Es ist eine 8. Klasse, keiner kann sich benehmen? Immer fliegen irgendwelche Dinge durch die Gegend, Schüler werden am Fließband vor die Tür gestellt, angeschrien, sonstnochwas. Es regt mich einfach nur noch auf, wie es dort abgeht. Und ich bin eben das schwarze Schaf, weil ich angeblich ein Spießer bin. Nein, ich will nur bessere Noten haben. Viele kratzen jetzt auch ab, aber anstatt aufzupassen, ziehen die so etwas ab, und das blöde daran ist, dass ich mich langweile, weil dadurch ja auch Pausen entstehen, in denen nur jemand angeschrien wird oder die so lange für Aufgaben brauchen. Klar, ich hatte das alles schon einmal und weiß wie's geht, aber manchmal lieg ich nur noch auf dem Tisch und schlafe ein, weil ich seit Minuten schon fertig bin und meine Banknachbarin noch nicht einmal Punkt A auf ihrem Blatt hab. Weiter gehts dann damit, dass immer jemand von mir abschreibt. Meine erste Nachbarin macht(e) das aus Prinzip, meine neue ist zwar besser, aber trotzdem schreibt sie ab -.-' Es regt mich einfach nur noch auf. Dazu kommt, dass meine Freundin alleine in der Klasse ist und auch keine Freundinnen mehr hat. Wir sind froh, wenn wir die Pausen miteinander verbringen können, aber manchmal lässt sich das einfach nicht richten. Sie hat mir (bis auf gestern) zwar noch nie gesagt, dass sie enttäuscht ist, aber sie tut mir so Leid. Was kann ich machen, dass ich mich endlich dort wohlfühle, dass mich die anderen auch mal beachten? Ich möchte mich eben nicht so benehmen wie die, nur "Beziehungen" im Kopf haben, nicht im Ansatz Rechtschreibung beherrschen und "Darling!" schreien und sich in die Arme fallen, weil sie sich eine Stunde nicht gesehen haben. Weiß auch jemand, wie ich meiner Freundin helfen kann? LG

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Hallo Schokolade,

ich kann deine Lage gut verstehen und es ist auch ziemlich schwierig, dir aus der Ferne guten Rat zu geben. Du bist zur Zeit in einer ziemlich schwierigen Situation, noch dazu da du anscheinend von deiner Familie keine richtige Unterstützung erhältst.

Ich sehe das so, dass du dich in der nächsten Zeit wohl oder übel vor allem auf dich selbst verlassen musst. Immerhin bist du 15 und zeigst, wenn man deine Fragetexte liest, wie du dich ausdrücken kannst, welche Einstellungen du hast, eine beachtliche geistige Reife und schätzt viele Dinge richtig ein. Und in weniger als drei Jahren bist du volljährig, so lang ist das auch nicht mehr.

Vielleicht bringen dich folgende Überlegungen etwas weiter: die dumme Situation in der du gerade steckst in einer Klasse mit vielen unreifen Mitschülern ist aber natürlich eine wichtige Chance für dich. Du musst und kannst einen vernünftigen Abschluss zustande bringen, also die 10. Klasse, mittlere Reife auf jeden Fall und wenn du durch diese Krisensituation gekommen bist auch das Abitur. Deine momentanen Mitschüler sind da natürlich keine Hilfe, lass dich von denen nicht mit runterziehen, aber versuche dich an deine Lehrer zu halten und ihnen vermitteln, dass du es ernst meinst. Evt. hilft es dir, wenn du versuchst, dich so ein bisschen wie der "Fels in der Brandung" zu fühlen, mach ganz für dich persönlich dein Ding und versuch so viel wie möglich aus der schwierigen Unterrichtssituation an Vorteilen zu ziehen. Verstehst du wie ich das meine? Wenn sich der Rest deiner Klasse unmöglich benimmst, benimmst du dich eben wie eine Erwachsene und lässt dich nicht ablenken. Und wenn du fertig bist und die anderen noch nicht, nutzt du die Zeit eben anders, um im Buch nachzulesen oder sowas. Vielleicht ist unter deinen Lehrern auch einer/eine, die du dabei etwas um Rat und Unterstützung bitten könntest.

Und beobachte mal deine Klasse, bestimmt sind da auch einige darunter, denen das Verhalten der Anderen auf die Nerven geht, versuch mit denen Kontakt aufzunehmen und Unterstützung, Kameradschaft oder sogar Freundschaft aufzubauen. Vielleicht kannst du ja mit denen so etwas wie eine Lerngruppe machen, damit gewinnst du Selbstsicherheit und Anerkennung und lernst dabei selber auch viel dazu. So gewinnst du die Beachtung und den Respekt zunächst einiger, das strahlt mit der Zeit sicher auch auf weitere aus.

Es ist doch so: es ist dein eigenes Leben, deine Ausbildung , dein Fortkommen, nur du selber bist dafür verantwortlich. Auch wenn es momentan sauschwierig ist, versuch das Beste draus zu machen.... LG ganz viel Erfolg!

Und bespreche das auch mit deiner Freundin, vielleicht hilft auch ihr das etwas weiter.

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Hallo Erdkundebuch, interessante Frage....

aber du kannst dich erst mal ganz entspannt zurücklehnen und musst dir zunächst mal keine Sorgen machen. Das ganze Gerede mit dem multitasking, dass ja angeblich Frauen ganz besonders gut können sollen ist eigentlich Quatsch. Und das ist auch logisch. Unsere Sinnesorgane und unser Gehirn sind ja nicht wie ein Computer gebaut, denn dort kann man z.B. etwas downloaden und überprüfen lassen und gleichzeitig an einem Text arbeiten, das wäre multitasking.

Bei uns ist es so, dass sich unser Gehirn nur auf eine Sache richtig konzentrieren kann, anderes wird ausgeblendet und kann gar nicht richtig bearbeitet werden, dafür sorgt übrigens ein Bereich des Zwischenhirns, das funktioniert wie ein Filter, das eine Überreizung verhindern soll. Typisch ist in diesem Zusammenhang der "Party-Effekt": Man unterhält sich mit einer Person und hört wie hinter einem zwei Personen über etwas besonders Interessantes reden. Dann hört man geistig quasi "nach hinten" zu, um nichts zu verpassen und sagt zum Gesprächspartner nur allgemeine Floskeln und kriegt kaum noch etwas von diesem Gespräch mit.

Nun, auf jeden Fall mach lieber so weiter wie bisher, konzentrier dich auf eine Sache, dann machst du die gut und richtig. Und an schließend machst du die nächste Sache gut und richtig. Also konkret: erst ein tolles Gespräch zu Ende führen und dann richtig schön pinkeln. :D

Und essen und reden geht schon gleich gar nicht, das ist klar... und ist auch sehr gefährlich... sehr oft ersticken Menschen, die sich verschluckt haben. :D

Na gut, dass mit dem redend die Treppe runter laufen und gegen die Wand knallen ist vielleicht doch etwas bedenklich, es ist nämlich so, dass solche Fortbewegungsabläufe als Bewegungsprogramm im Kleinhirn gespeichert sind und automatisiert ablaufen, damit wäre unser Großhirn für Gespräche aufnahmefähig. (Beispiel Autofahren: ein Fahranfänger muss sich auf die Abläufe konzentrieren und kann sich kaum unterhalten, wenn es dann automatisiert ist kann man beim Autofahren auch Gespräche führen)

Also das könntest du ja vielleicht schon etwas trainieren. Nimm dir eine einfache Treppe ohne Kurven, lauf sie ein paar mal schweigend rauf und runter. dann wiederholst du das gleiche und redest mit dir selbst und steigerst die Schwierigkeit, indem du singst und ein Gedicht aufsagst. Und schließlich nimmst du eine Freundin und unterhältst dich dabei mit ihr, dann auch auf unbekannten Treppen mit Kurven usw. . Erhöhe ganz allmählich den Schwierigkeitsgrad.... das wird schon.... viel Erfolg! :D

Hier ist noch ein schöner Test zu der Problematik:

http://www.pamela.abraxxs.com/MultitaskingTest.htm

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im Prinzip verstehe ich Redoxreaktionen ja: Elektronen werden übertragen, kann auch die Oxidationszahlen bestimmen

Nun, dann hast du die Lösung deines Problems eigentlich selbst in der Hand: entscheidend sind die Oxidationszahlen. Das direkte Übertragen von Elektronen siehst du ja nur bei Ionenreaktionen, also wenn z.B. Magnesium zwei Elektronen an ein Sauerstoffatom abgibt und es entstehen Kationen und Anionen, das ist dir wohl klar.

Wenn aber Moleküle beteiligt sind, erkennst du die Elektronenübertragung nur an den Oxidationszahlen. Einfaches Beispiel: wenn Wasserstoff mit Sauerstoff reagiert entsteht Wasser. Hier wird Wasserstoff von 0 zu +1 oxidiert und Sauerstoff von 0 zu -2 reduziert. Wenn du das verstehst, verstehst du auch dein eigenes Problem:

dabei wird NAD+ zu NADH + H+ reduziert. Wo fand hier aber eine Übertragung von Elektronen statt? Es wird ja formal nur ein H2-Atom auf NAD+ übertragen

Genau, es wird H auf NAD übertragen, so wie dort oben H auf O übertragen wird. Und beide werden reduziert!

Demnach wäre ja Hydrierung das gleiche wie Reduktion

Das hast du genau richtig erschlossen. Hydrierung bedeutet Reduktion, genauso wie Zufuhr von Sauerstoff Oxidation bedeutet. Es wird bei der Hydrierung also das Elektron zusammen mit einem Proton (=Wasserstoffatom) übertragen. Du kannst dir merken: Zufuhr von Wasserstoff reduziert, Zuführung von Sauerstoff oxidiert (so wird übrigens aus Glycerinaldehyd die Glycerinsäure)!

Warum kann hier die Elektronenübertragung mittels H2 als "erlaubt" angesehen werden, wenn aber beispielsweise andere Gruppen/Atome übertragen werden, zählt dies nicht als Redox-Reaktion?

Nun, wenn Gruppen übertragen werden bei denen sich die Oxidationszahl nicht ändert, ist das auch keine Redoxreaktion!

Alles klar?

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Ist die Erwartungshaltung unserer Lehrer zu hoch?

Hallo

Also ich bin jetzt in der 12. Klasse eines Beruflichen Gymnasiums mit dem Schwerpunkt Wirtschaft. Im Betriebswirtschaftsunterricht haben die anderen diese Woche das Thema "Vokabelteste in Spanisch und Englisch" angesprochen.

Das Problem ist, dass wir jede Woche am Donnerstag einen Vokabeltest in Spanisch und Englisch schreiben. Einige schreiben auch Französisch (freiwillige Sprache). Angeblich sind die Vokabelteste zu schwer. Die Vokabeln werden meistens in Lückentextform abgefragt. Also wir müssen schon den ganzen Satz verstehen, um zu wiissen, welches Wort in die Lücke gehört. Es gibt auch andere Aufgaben in den Testen, z. B müssen wir manchmal ein Wort aus den zu lernenden Vokabeln in ein oder zwei Sätze beschreiben. Also nur Vokabeln auswendig lernen, reicht nicht.

Mit diesen Kurztesten (Dauer 20 - 30 Minuten) sind einige anscheinend überfordert. Jetzt hat der Lehrer, der Betriebswirtschaft unterrichtet zu mir gesagt, dass ich mit den Spanisch- und Englischlehrern, die die Leistungskurse unterrichten reden soll. Das gehört anscheinend zu meinen Aufgaben als Kurssprecherin (es wollte keiner und dann bestimmen die Lehrer wer Kurssprecher wird, ..... )

Ich weiß nicht, was ich zu den Lehrern sagen soll. Meine Meinung nach sind die Vokabelteste angemessen für einen Leistungskurs 12 und definitiv nicht zu schwer. Aber ich sag meine Meinung zu solchen Themen eh nicht mehr

Ist das jetzt wohl zu kompliziert für Schüler der 12. Klasse, die einen LK Englisch belegen ? Werden an anderen Schulen in der 12. noch Vokabelteste geschrieben, wo man einfach 10 Deutsche Wörter bekommt und dann die Englischen (oder andere Fremdsprache) aufschreiben muss ? So war das bei uns bis zur 10. Klasse, aber ich war auch Realschule.

Wir schreiben auch jede zweite Woche ungefähr einen Kurztest in Mathe. Das finden auch einige zu viel. Aber das macht der Mathelehrer nur, weil das Schuljahr so kurz ist und für das 1. Halbjahr ist nur eine Klausur vorgesehen. Wenn man die Klausur "verhaut" hat man mit den Kurztesten einige Noten zum Ausgleich.

Der Klassendurchschnitt bei den Vokabeltesten ist meistens nicht so gut. Was eventuell auch daran liegt, dass einige nicht lernen... Das Problem ist ja auch, solange mindestens einer 15 Punkte schreibt, sagen die Lehrer, dass die Teste machbar sind (ist ja auch so).

Ich weiß echt nicht, was ich Montag sagen soll. Ich kann ja nicht zu dem Lehrer gehen und sagen, die Vokabelteste sind viel zu schwer,... . Das einzige Argument ist, dass der Klassendurchschnitt meistens bei 5 Punkten liegt. Daraufhin wird der Lehrer dann vermutlich sagen, dass man Vokabeln lernen kann.

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Hallo Micky, irgendwie finde ich das merkwürdig....

Jetzt hat der Lehrer, der Betriebswirtschaft unterrichtet zu mir gesagt, dass ich mit den Spanisch- und Englischlehrern, die die Leistungskurse unterrichten reden soll. Das gehört anscheinend zu meinen Aufgaben als Kurssprecherin.

Also als Kurssprecherin hast du die Aufgabe, die Meinung des Kurses gegenüber den Lehrern auszudrücken, aber nicht die eines anderen Lehrers. Der Wirtschaftslehrer kann doch selber viel einfacher mit den Sprachlehrern sprechen, wenn er dieser Meinung ist. Oder will er sich bei seinen Kollegen nicht unbeliebt machen und schickt dich vor? Es ist ja leider oft so, dass jeder Lehrer sein Fach für das wichtigste Fach hält und es ihn dann stört, wenn Schüler jammern, dass sie für andere Fächer viel zu tun haben. ;)

Es geht also vor allem darum, was deine Mitschüler für eine Meinung haben und ob sie dich damit beauftragt haben, dies vor den betreffenden Lehrern zu vertreten. In diesem Fall solltest du das dann tun, unabhängig von deiner persönlichen Auffassung. Dazu müsste aber auch gehören, dass du die Zustimmung der Mehrheit des Kurses besitzt.

Du solltest aber evt. zusammen mit deinen Kurskameraden Folgendes bedenken: es ist mit Sicherheit sinnvoll, wie die Sprach- und der Mathelehrer vorgehen. Sie zwingen euch praktisch dazu, kontinuierlich zu lernen und geben euch damit auch die Chance, gute Noten zu sammeln, denn ihr wisst ja worauf es ankommt. Dazu muss man eben auch etwas fleißig sein. In den Klausuren, die viel schwerer sind, kommt dann nicht so viel noch wenig gelernter Stoff auf einmal auf euch zu, denn ihr habt euch ja kontinuierlich vorbereitet! Für eine 12. Jahrgangsstufe so kurz vor dem Abschluss ist das sehr sinnvoll und das müsste jeder so verstehen.

Ich denke, auch du bist dieser Meinung, wie ich zwischen deinen Zeilen lesen kann. Und das ist gut so, ich hoffe, ihr findet da einen machbaren Weg.

lg

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Na sowas gibts nicht alle Tage,

das ist ne wirklich gute Frage:

"Ich habe jetzt Intimrasur,

was mach ich in der Sauna nur?"

Denn niemand soll es bitte wissen,

und meine Haare dort vermissen!

Doch ist die Antwort wirklich leicht

mit Google ist das Ziel erreicht:

Für jeden Quatsch auf dieser Welt,

Ist dort ne Lösung eingestellt.

Nein, das ist keine Zauberfee,

das Ding heißt dort: Intim-Toupet.

Hast du mit Müh dich kahlrasiert,

dann klebst du dir ganz ungeniert,

die fremden Haare dort dann hin,

ich finde das macht wirklich Sinn!

http://intimtoupet.de/shop/category_1/Mein-Katalog.html?shop_param=cid%3D%26

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Lieblingsfach oder Lieblingslehrer?

Hallo :)

Meine Freundin ist gerade in einer ziemlich bescheuerten Situation und ich wollte mal Leute von "außerhalb", nach ihrer Meinung fragen :)

Also: Wir mussten vor den Sommerferien unsere Kurse für die Oberstufe wählen. Meine Freundin und ich haben beide Chemie als Leistungsfach gewählt, einfach weil wir das Fach lieben und weil der Lehrer, den wir hatten, uns auch ermutigt hat und er sogar versuchen wollte, dass wir in seinen Kurs kommen.

Nun haben wir dann am letzten Schultag unsere Stundenpläne bekommen und wir waren beide in dem anderen Chemie Kurs. Leider ist die Lehrerin total unsympathisch und sie kann gar nicht den Stoff erklären. Somit waren wir beide sehr enttäuscht und traurig.

Unser Lehrer schrieb uns abends dann noch eine Email, dass es ihm leidtue, er hat alles versucht aber wir mussten in den anderen Kurs. Er wusste genau, wie viel es uns bedeutet hat zu ihm zu kommen und er findet es auch sehr schade.

Ich hab ihm daraufhin geantwortet, ob es wirklich gar keine Möglichkeit mehr gibt zu ihm zu kommen.

Er hat dann daraufhin tatsächlich noch einmal nachgefragt und bei mir konnte man mit einigen Mühen den Plan so ändern, dass ich wirklich bei ihm bin.

Meine Freundin hingegen hat genau in der Zeit ihren Leistungskurs Physik, wenn unser Lieblingslehrer Chemie macht.

Meine Freundin überlegt nun statt Physik Bio zu wählen (So wie ich), damit sie es auch in seinen Kurs schafft.

Nun muss sie sich entscheiden: nimmt sie Physik und ist dafür bei der Frau im Kurs, und verliert möglicherweise die Begeisterung an der Chemie und versteht fast nichts im Unterricht, oder wählt sie Bio und kommt mit mir zu unserem Lieblingslehrer, verliert dann aber Physik als Fach, welches sie eigentlich sehr gerne mag und auch sehr gut ist.

Ich kann ihr leider auch nicht bei der Entscheidung helfen und so wollte ich euch mal fragen, was ihr ihr raten würdet. Lieblingslehrer oder 2. Lieblingsfach (das 1. ist Chemie xD) ? Weil eigentlich macht doch der Unterricht viel mehr Spaß mit einem Lehrer, der einen kennt und mag, aber andererseits muss sie ja dafür ihr 2. Lieblingsfach Physik aufgeben.

Vielen Dank schonmal :)

Lilli

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Auch wenn es schwierig ist, von außen einen Rat zu geben, würde ich deiner Freundin den Rat geben, Bio zu wählen um mit dir in dem Chemiekurs zu sein. Ich möchte euch drei Gründe nennen:

Grund 1:

Gerade in Chemie kommt es schon sehr darauf an, ob man einen Lehrer hat, der den Stoff gut und verständlich rüberbringen kann. Leider gibt es schon relativ viele Lehrer, die das dann nicht so schaffen, nicht umsonst gilt Chemie (leider) oft als "verhasstes" Fach. Es kann tatsächlich sein, dass sie die Freude an Chemie verliert und dass sich das auch in ihren Noten auswirken wird ist klar.

Grund 2:

Sie wäre ja dann mit ihrer Freundin, also dir, in einem Kurs, ihr könntet zusammen lernen und sie müsste nicht ständig "neidisch" auf dich in dem anderen Chemiekurs schauen.

Grund 3:

Zu Chemie passt Biologie viel besser als Physik, viele Lehrinhalte der Biologie, z.B. aus dem Bereich des Stoffwechsels (Fotosynthese, Dissimilation uvm.) überlagern sich und sind im Zusammenhang besser zu verstehen. Das heißt, wenn ihr Chemie gerne habt und darin gut seid, fällt euch Bio mit Sicherheit auch leicht.

Also wenn ich vor dieser Entscheidung stände, würde ich es so machen und auf Physik verzichten, aber entscheiden muss sie das natürlich selbst. Alles Gute euch zweien. :)

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Wie kann ich aufhören dass ich mir immer Gedanken mache wie ich ankomme?

Also ich bin in dem Punkt echt schlimm. Ich überleg mir ständig wie ich bei anderen Leuten ankomme. Wenn ich micht mit Leuten am Wochenende oder abends mal treffe überlege ich natürlich was ich anziehe. Aber ich denken nicht einfach was mir gefallen könnte oder was vielleicht für die jeweilige Sache passt (Schwimmbad was anderes als GEburtstag usw.) sonder wie das die Leute finden könnten. Wenn ich mich mit einer Freundin treffen die kurze Röcke trägt mache ich as auch. Und wenn ich mich mit einer treffe von der ich weiß dass sie Röcke hässlich findet gehe ich eher in einer Hose. Ich weiß das ist krank. Aber ich mache das.

Oder bei Facebook. Ich war mal angemeldet dann hab ich mich gelöscht und jetzt bin ich wieder dort. (lange Geschichte). Jedenfalls würde ich z. B. bei Lieblingsbüchern was angeben aber denke mir dass das manche Leute in meiner Liste nicht gefallen könnte. Dann lass ich es lieber. Oder beim Titelbild.Ich finde manche Sachen schön aber ich weiß dass manche Leute ein bestimmtes Bild nicht schön findetn (also ist jetzt keins wo ich die Person einfach hochlade) sondern ein Urlaubsbild von mir oder so. Oder ein fertiges Cover was man hochladen kann. Es könnte z. B. 1 von 50 Leuten in meiner Liste stören und dann mache ich das nicht.

Ich versuche immer so zu sein wie es alle Leute gut finden. Und das geht natülrich nicht weil jeder Anders ist. Aber ich hab Angst dass die Leute mich dann nicht mehr mögen oder dass sie über mich lästern. Oder manchmal wieß ich auch gar nicht warum ich mir solche GEdanken mache.

Oder ich hatte mal einen Freund.Wir haben uns dann getrennt und ich hab später nochmal überlegt ob ich nochmal mit im eine Beziehung anfange. Eine Bekannte (die ihn gar nicht kennt) meinte gleich: "Bist du blöd. Fang nichts mehr mit dem A.... an." Dabei kennt sie ihn nnicht und weiß nicht ob das ein A ist oder nicht. Jedenfalls hab ich mich dann mal heimlich mit ihm im Kino getroffen. Ohne dass ich der Bekannten das gesagt habe. WEil ich Angst hatte dass sie sich aufregen könnte. Dabei kann mir das ja egal sein. Es ist mein leben.

Ich rechtfertige mich auch immer vor allen Leute und sage nicht einfach "Das ist meine Meinung und Punkt"

Oder ich gehe auch Streit immer aus dem weg und ärger mich leiber aber tu so wie wenn alles okay ist.

Oder wenn ich hier eine Frage stelle hab ich immer Angst die Antworten zu lesen. Ich hab immer Angst dass ich voll beschimpft werden könnte und mich das dann fertig macht.

Oder wenn wir in der Schule mündliche Noten bekomme. Es ist okay die note zu erfahren aber ich will keine Begründung dafür haben. Oder ich möchte nie genau wissen was andere Leute an mir nicht mögen. Ich würde das irgendwie nicht schaffen und wäre voll fertig.

Ich bin jetzt aber eigentlch nicht so schüchtern oder so. Bin aufgeschlossen und gehe auf Leute zu.

Warum bin ich so? Und was kann ich dagegen machen? DANKE

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Hallo Vanessa, eine schnell wirkende Lösung für dein Problem wird es nicht geben. Und es ist auch eigentlich kein sooo großes Problem. Denn ich meine, sehr viele, vor allem junge Menschen handeln oft so und das ist ja zunächst mal nicht so schlimm. Finde ich.

Natürlich denkt man schon oft darüber nach, wie das was man tut auf andere wirkt, ich denke dass das bei Jedem irgendwie so ist. Du bist noch sehr jung und hast einfach noch nicht so viel Selbstbewusstsein entwickelt, deswegen machst du dir eben recht viele Gedanken. Aber das wird im Lauf der Zeit viel besser, glaub mir.

Wenn du jetzt ganz plötzlich damit aufhören willst, darüber nachzudenken, was andere von dir denken, das wäre so ähnlich, als wenn dir jemand sagt: wenn du Erfolg haben willst, darfst du auf keinen Fall an einen blauen Elefanten denken, und das geht dann natürlich nicht. Verstehst du was ich meine?

Vanessa, mach dir mal einfach nicht so viel Gedanken darüber, du bist ein Mensch, der recht kritisch über alle möglichen Dinge nachdenkt, das merkt man bei vielen deiner Fragen, die sehr gut sind. Und das ist klasse und führt automatisch zu mehr Selbstbewusstsein. Lass dir Zeit und versuche einfach mal ein paar kleine Schritte, zum Beispiel indem du wirklich mal einfach das anziehst was du möchtest, denn das steht dir dann bestimmt gut und du wirst merken, dass niemand drüber lästert.

Und ganz allmählich wirst du merken, dass deine Sorgen unnötig waren. lg

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Hallo bananei,

du hast zwei ähnliche Fragen zu den Stammbäumen gestellt, es geht um die möglichen Erbgänge, ich beantworte mal beides hier im Zusammenhang. Aber schon mal vorweg: natürlich gibt es keine Krankheiten, die autosomal oder gonosomal ausfallen, es gibt nur Stammbäume, bei denen eine Unterscheidung nicht möglich ist.

Zuerst zu der Unterscheidung, ob autosomal-rezessiv oder autosomal-dominant (deine andere Frage):

Es gibt je eine Familiensituation, die beweist, welcher Erbgang vorliegt (rezessiv oder dominant):

a) zwei Gesunde haben ein krankes Kind. Diese Situation beweist nämlich eindeutig die Rezessivität, denn dann müssen beide (phänotypisch gesunde) Eltern heterozygot sein. Findet man eine solche Familiensituation nicht, so kann die Krankheit eventuell auch als dominant interpretiert werden, wenn die Krankheit in jeder Generation auftritt. (Man nennt dies auch Pseudodominanz!)

b) eindeutiger Beweis für Dominanz wäre: zwei Kranke haben ein gesundes Kind! (denn dann müssen sie je noch ein gesundes, rezessives Allel haben) Außerdem wird bei diesem Erbgang keine Generation übersprungen!

Um nun zu entscheiden, ob du deinen Stammbaum richtig analysiert hast, müsste ich ihn natürlich sehen, es gibt auf jeden Fall Situationen, in denen keine Entscheidung möglich ist, es ist aber unwahrscheinlich, dass du einen solchen unlösbaren Stammbaum als Aufgabe bekommst.

Was die Unterscheidung autosomal/gonosomal anbelangt, ist die Sache etwas schwieriger.

Es gibt keine eindeutige Familiensituation wie in den autosomalen Fällen, die den gonosomalen (rezessiven) Erbgang eindeutig belegt. Ein Hinweis wäre natürlich, wenn die Krankheit vor allem Männer betrifft und jeder kranke Mann einen kranken Großvater mütterlicherseits hat. Sobald auch kranke Frauen auftauchen, wäre der Erbgang evt. auch anders interpretierbar. Hier wäre also ein Nachweis von gonosomalem Erbgang nicht eindeutig möglich. Aber das kommt sehr auf den vorgegebenen Stammbaum an, es werden zur Prüfung bestimmt eindeutig erkennbare Stammbäume vorgelegt

Und hier gibt es jede Menge Stammbäume zum Üben:

http://www.mallig.eduvinet.de/bio/Repetito/Banaly1.html

Wenn du noch Fragen hast, melde dich ruhig noch mal, so schwer ist das Ganze nicht... ansonsten viel Erfolg!

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Naja... also ich würde mal sagen, das ist in Wirklichkeit natürlich keiner dieser drei Begriffe.

Es ist weder eine echte Gruppenarbeit noch eine echte Einzelarbeit noch eine Frontalpräsentation, es passt in keine dieser Schubladen.

Es ist ja eigentlich auch nicht notwendig, alles in eine Schublade zu platzieren, vor allem wenn es, wie du schreibst, eine "Erfindung" eines deiner Schüler ist, in diesem Falle so vorzugehen, dass einer laut vorliest, die anderen aber den Text haben und mitlesen. Auf diese Weise kann man sich offensichtlich besser und intensiver auf den zu lesenden Text konzentrieren und bekommt den Inhalt besser mit. Das kann ich nachvollziehen, das dies hilfreich sein kann, zumindest für deine Azubis. Und das ist das Einzige, worauf es ankommt.

Nun dir geht es ja offensichtlich darum, das Ganze didaktisch zu präsentieren, um deine (zweifellos vorhandene) pädagogische Befähigung auch den zuständigen Stellen zu belegen. :D

Dann "erfinde" doch mal ganz einfach eine eigene Bezeichnung für diese Methodik, damit dokumentierst du zugleich auch noch deine (zweifellos ebenso vorhandene) Kreativität.

Ich habe jetzt mal nachgedacht, wie ich das Ding nennen würde. Man könnte zum Beispiel sagen:

"Gruppenkoordiniertes Lesen", denn damit ist sichergestellt, dass alle gleichzeitig mit dem betreffenden Text fertig sind und während des Lesens besser darauf fokussiert sind und nicht so leicht gedanklich abschweifen können.

Das könntest du doch so ähnlich in deiner didaktischen Analyse der Stunde darlegen und begründen.

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Das in deinem Buch ist offensichtlich ein Druckfehler. Es muss heißen:

Bei den Alkenen gibt es erheblich mehr Isomere als bei den gesättigten Kohlenwasserstoffen.

Also mit anderen Worten: Alkene haben mehr Isomere als die Alkane. Das ist auch ganz logisch, denn zu der Gerüstisomerie kommen ja noch andere Isomerie-Arten dazu.

Z.B. Stellung der Doppelbindung und evt. Cis-Trans-Isomerie!

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Hallo, also ich schätze mal, das wird etwas knapp sein, in diesem Jahr noch was zu bekommen, aber ich würde es mal hier versuchen:

http://www.schutzstation-wattenmeer.de/mit-uns-aktiv/mitarbeit/bundesfreiwilligendienst-im-wattenmeer/

In der Regel wechseln die Besetzungen im Juli, d.h. im Juli ist noch die alte Besetzung zeitgleich mit der Ablösung, so dass die neuen eingearbeitet werden können.

Vielleicht ist ja auch kurzfristig noch was möglich, einen Versuch ist es wert, ist nämlich eine tolle Sache!

Liebe Grüße

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Hallo Himmel, also das ist ja gar kein Problem. Wenn der Lehrer noch Referendar ist, dann bleibt er sowieso nur ein halbes Jahr oder höchstens ein Jahr, denn er muss dann wieder zurück zu seiner Seminarschule.

Also mach dir da mal gar keinen Kopf. Auch Lehrer müssen irgendwo wohnen... :P

Sei froh, dass du eine passende Wohnung gefunden hast, die du auch bekommst, das ist ja auch nicht so einfach. Und 10 Wohnungen in einem Haus sind ja doch relativ viel, da lauft ihr euch bestimmt nicht dauernd über den Weg, vielleicht ist er ja auch nett, soll es ja sogar unter Lehrern geben...

Ich würde das aber nicht gleich rumerzählen unter deinen Klassenkameraden.

Viel Spaß auf dem Weg in die Selbstständigkeit!!!

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Mein bester Freund wird geschlagen! :O D: :( HILFE!

Hey :)

Ich habe seit ein paar Monaten einen besten Freund (ich = weiblich)... Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu ihm und er vertraut mir eigentlich so gut wie alles an, ich ihm auch. Aber gestern war ich total geschockt, als er mir gesagt hat, dass ihn seine Mutter seit mehreren Jahren schon schlägt. Sein Vater tut nichts dagegen, aber schlägt ihn glücklicherweise nicht. Ich habe gemeint, dass ich was dagegen tun will, aber er meinte halt, ich solle es wirklich niemanden sagen, er hätte sich auch schon vor Jahren damit abgefunden. Ich habe ihm versprochen, niemanden was zu erzählen, aber habe ihm gesagt, dass er immer zu mir kommen kann, wenn es schlimmer wird.

Im Nachhinein hab ich nochmal drüber nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich es nicht mit ansehen kann, wie mein bester Freund von seiner Mutter geschlagen wird. Er meint auch, er würde sich dann manchmal halb mit ihr prügeln...:( Ich habe überlegt, ob ich vielleicht mal mit seiner Mutter reden sollte. Viele meinen, ich hätte Talent einfühlsam mit Leuten zu reden und könnte gut überzeugen. Ich hätte auch schon Ideen, was ich sagen könnte. Aber die Angst, dass es dann noch schlimmer werden könnte, vllt. weil sie sauer ist, dass mein bester Freund es anderen erzählt hat - die Angst bleibt. Andererseits kann ich es wirklich nicht ertragen, dass ich weiß mein bester Freund wird öfters geschlagen, und ich tue nichts dagegen. Außerdem möchte ich auch nicht, dass durch irgendeine Aktion von mir, möglicherweise das Vertrauen in mich von meinem besten Freund total dran kaputtgehen könnte...:( Kurz gefasst: Ich muss etwas dagegen tun, weil ich NIE im Leben mit dem Gedanken, er könnte geschlagen werden, klarkommen werde. Allerdings will ich auch nicht, dass unsere Freudnschaft daran kaputtgehen könnte, oder die Situation sogar noch schlimmer werden könnte! :(

Was soll ich tun! :(

Danke für alle Antworten! :)

LG Kartoffelchip13

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Hallo chip, was du da schreibst, kann ich sehr gut nachvollziehen und es ist natürlich eine Zwickmühle, in der du da bist. Trotzdem, dein Gefühl ist richtig, man muss was dagegen tun. Deine Einstellung dazu und dass du schreibst, dass du nie damit klarkommen könntest, so etwas zu wissen, ohne dagegen etwas zu tun, finde ich ganz klasse. Allerdings schreibst du leider nichts davon, unter welchen Umständen dieses Schlagen passiert, das wäre noch hilfreich.

Ich persönlich würde dir folgendes raten:

  1. Schläge gehen gar nicht, aus welchen Gründen auch immer, und wenn du jetzt davon weißt, musst du auch etwas dagegen tun.

  2. Unternimm aber auf keinen Fall etwas, ohne es mit deinem Freund zu besprechen. Er muss damit einverstanden sein. Mach ihm das genauso klar, wie du das hier in deiner Frage formuliert hast. Denn einfach so in den Rücken fallen darfst du ihm nicht, sonst verlierst du sein Vertrauen. Mach ihm aber klar, dass er sich auf die Dauer auf keinen Fall gefallen lassen darf.

  3. Ich fürchte allerdings, dass eine Mutter, die ihren Sohn schlägt, sich einer gleichaltrigen Freundin ihres Sohnes nichts sagen lassen wird. Wenn du genug Courage hast und auch einfühlsam und etwas diplomatisch bist, dann würde ich es aber auf jeden Fall versuchen. Vielleicht kannst du dabei ja auch den Vater einbeziehen. Vielleicht nützt es ja was, wenn sie merkt, dass auch andere Leute über ihr Verhalten Bescheid wissen.

  4. Eventuell braucht ihr aber weitere Hilfe, ihr euch könntet bei deinen Eltern, einem Lehrer eures Vertrauens oder einer der Familienberatungsstellen Rat holen. Das müsstet ihr zusammen entscheiden, was ihr euch am ehesten zutraut und wen ihr noch einschalten wollt. Aber unter den Teppich kehren kann man so etwas auf keinen Fall. Schämt euch auf keinen Fall, euch Hilfe zu holen, denn nicht ihr, sondern die schlagende Mutter und der nicht eingreifende Vater müssen sich schämen, vielleicht tun sie das ja auch, wenn sie merken, dass ihr Verhalten bekannt wird.

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Erhöhung der Natriumionen-Konzentration außen bedeutet, dass der Konzentrationsunterschied innen/außen größer wird.

Folge: Die Na+-Leckströme nehmen zu, das Ruhepotential wird stärker gestört, und zwar so:

Für die eingedrungenen Na+-Ionen können entsprechend viel K+-Ionen die Zelle verlassen, da sie durch das etwas schwächer gewordene Ruhepotential nicht mehr so stark daran gehindert werden. Damit verringert sich der Konzentrationsunterschied der K+-Ionen innen und außen und da dieser Unterschied für das Ruhepotential entscheidend ist, wird das Ruhepotential allmählich schwächer!

Denn wenn innen genauso viel K+-Ionen sind wie außen, gibt es ja keinen Grund mehr für die K+-Ionen, auszuströmen.

Beachte: Na+-Ionen allein können ja außen nicht dazu gegeben werden, sondern z.B. in Form von NaCL-Lösung. Das heißt also, direkt verändert sich die Ladung natürlich nicht, sondern nur durch die Ionenströme durch die Membran!

Okay?

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Nein, so würde ich das nicht sagen. Die Adaptive Radiation hängt eher mit der sympatrischen Artbildung zusammen.

Bei der allopatrischen Artbildung muss ja eine Barriere die beiden Populationen trennen, die daraufhin sich zu unterschiedlichen Arten entwickeln können.

Bei der sympatrischen Artbildung findet die Aufspaltung in verschiedene Arten ja im gleich Lebensraum statt, hier werden unterschiedliche ökoöogische Nischen besetzt.

Hierbei kann dann auch eine adaptive Radiation als Sonderfall sich entwickeln, wenn viele ökologische Nischen noch "leer" sind und unterschiedliche Typen bzw. Arten sich dort hinein entwickeln, so dass sie der Konkurrenz entzogen sind.

Also bestände eine Zusammenhang zwischen sympatrischer Artbildung und einer auf dieser Grundlage entstehenden adaptiven Radiation!

Berühmtes Beispiel: Darwinfinken auf den Galapagos-Inseln!

Alles klar?

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Aktions und Ruhepotential

Ich bion gerade dabei für mein Bio vorabi morgen nochmal Neurobiologie zu Widerholen. Dabei bin ich auf einige Sachen gestoßen die mir unklar sin. Ich hoffe hier kann mir jemadn weiterhelfen. Ich fange einfach mal mit dem Ruhepotential an. SOfern ich das verstanden habe sind die K+ Ionenkanäle beim Ruhepotential offen. Wegen dem Konzentrationsgefälle strömen die Positiv geladenen K+ nach außen in den Extrazellularraum. Da die A- Ionen nicht durch die Membran können entsteht das Membranpotential von -70mV. Soweit so gut, das habe ich eig verstanden. Wenn jedoch durch eine depolarisation ein Aktionspotential entseht öffnen sich die Na+ Kanäle. Die Na+ strömen nach innen, kurz darauf schließen sie sich wieder und die K+ Kanäle öffnen sich. (repolarisationsphase) und die K+ strömen nach außen. ICH DENKE DIE SIND ALLE DRAUßEN? Wenn der k+ Gehalt draußen höher ist, wiedo strömen die dann aus dem Axon raus??? Und die Na+ wie kommen die Wieder zurück nach außen, die können doch nach dem Schließen des Na+ Kanals nicht wieder zurück. das die Natrium kalium dabei eine rolle spielt ist mir klar, jedoch unterstützt sie nur bei sehr starken Depolarisationen, damit die teile alle wieder in kurzer Zeit zurück können. Aber was passiert mit den K+ und na+ ionen? Eine andere Sache die mir nicht klar ist ist das die K+ Ionen im ruhepotential durch die offenen K+ kanäle doch eigentlich wieder in das Axoninnere diffundieren müssten, oder werden die beim erreichen des Ruhepotentials geschlossen?

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Also bei dir geht noch einiges durcheinander, zuerst ist alles richtig, dann aber:

und die K+ strömen nach außen. ICH DENKE DIE SIND ALLE DRAUßEN?

Nein, natürlich nicht, es strömen nur vergleichweise wenig K+ Ionen nach außen, das reicht aber um das Ruhepotential aufzubauen, denn dann wird ja ihr weiter Ausstrom gebremst durch das aufgebaute Potential (innen negativ!)

Und die Na+ wie kommen die Wieder zurück nach außen, die können doch nach dem Schließen des Na+ Kanals nicht wieder zurück.

Das macht (langfristig die Na-K-Pumpe, denn es handelt sich um vergleichsweise wenig Ionen, aber das geht niemals in kurzer Zeit.

Eine andere Sache die mir nicht klar ist ist das die K+ Ionen im ruhepotential durch die offenen K+ kanäle doch eigentlich wieder in das Axoninnere diffundieren müssten

Nein, warum sollten sie? Es strömen niemals soviel K-Ionen aus, dass außen und innen gleich viele sind.

Außerdem ist mir bei deiner Vorstellung noch aufgefallen: du musst die Kanäle, durch die im Ruhezustand vor allem nur K-Ionen nach außen diffundieren können von den spannungsabhängigen K-Kanälen und Na-Kanälen unterscheiden, die sich nach der Depolarisationbei Erreichen der Reizschwelle zusätzlich und zeitversetzt öffnen und so zur Depolarisation und dann zur Repolarisation führen.

Aber bedenke: der Ionenumsatz ist dabei relativ gering, so dass immer das Ungleichgewicht: außen viel Na+ und innen viel K+ erhalten bleibt. Klarer geworden?

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Hallo dumbace,

deine Frage ist berechtigt und das wird auch oft durcheinander geworfen. Du musst in Chemie Folgendes ganz klar auseinander halten:

Der klassische Säure-Base-Begriff bezieht sich auf die Teilchen, die in der Lösung sind.

Eine Säure (bei dir: saure Lösung) enthält H3O+ Teilchen, Oxoniumionen, deshalb der saure Geschmack, die Rotfäbung von Lackmus , die sauren Eigenschaften eben. Eine Lauge, Base, alkalische Lösung enthält OH- Ionen, Hydroxidionen, deshalb der seifige Geschmack, die Blaifärbung von Lackmus etc.

Säuren und Basen nach Brönsted können aber ohne Wasser auskommen, hier kommt es nicht darauf an, welche Teilchen enthalten sind, sondern ob sie Protonen abgeben (Säuren) oder aufnehmen (Basen). Mit einem Indikator oder an ihren sonstigen Eigenschaften kann man sie nicht erkennen.

Da der klassische Säure-Base-Begriff und der von Brönsted zwei ganz unterschiedliche Konzepte sind, kann man sie nicht so einfach direkt vergleichen.

Wenn aber z.B. eine Brönsted-Säure wie HCl mit Wassser reagiert, entsteht eine saure Lösung mit Oxoniumionen, wenn die Brönsted-Base NH3 mit Wasser reagiert, eine alkalische Lösung mit Hydroxidionen.

Falls aber HCl mir NH3 reagiert, ist das zwar eine Reaktion einer Brönsted-äure mit einer Brönsted-Base, aber es gibt keine Oxonium-und Hydroxidionen, das ist der Unterschied.

Okay?

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Probleme mit einem Lehrer... Mein Text passt nicht in das ganze Feld, im Kommentar der Rest.

Hallo :) Ich bin auf einem Gymnasium (9. Klasse) und interessiere mich wirklich sehr für die Sprache Französisch (ich finde den Klang so schön und liebe es allgemein neue Sprachen zu lernen). Ich mache momentan einen Austausch, also gerade ist meine Austauschschülerin da (2 Monate) und Anfang nächsten Jahre fahre ich für eineinhalb Monate nach Saint-Malo. Ich habe seit vier Jahren Französisch Unterricht und in den ersten zwei Jahren hatte ich eine total nette und gute Lehrerin, bei der man echt alles verstanden hat und ich war auch eine der besten Schülerinnen. Nach diesen zwei interessanten Jahren, indem ich mich sozusagen in die Sprache "verliebt" habe, bekam mein Kurs den schrecklichsten Lehrer der Schule (nennen wir ihn Mal Herrn Tada (mir fällt grade nichts besseres ein). Also, Herr Tada unterrichtet nicht, sondern erzählt zigmal von seinen Urlauben in Kanada und über sein Wissen. Außerdem habe ich das Gefühl, dass er es liebt uns schlechte Noten zu geben. Er hat nur zwei Lieblingsschülerinnen (sagen wir sie heißen Anna und Hannah), die eigentlich grottig in Französisch sind (tut mir Leid wenn ich das jetzt so sage...). Ich melde mich durchgehend, werde aber nie dran genommen und am Ende der Stunde sagt Herr Tada dann immer so "Ja, du hast dich diese Stunde aber gar nicht beteiligt...". Wie mich das aufregt! Außerdem macht er gerne "Witze" über mich, die aber einfach nicht lustig sind und die keiner aus der ganzen Klasse lustig findet. Ich habe früher immer etwas leise geredet, habe mich aber echt in meiner Lautstärker verdoppelt oder verdreifacht (ich habe das Gefühl, als wenn ich schreien würde wenn ich rede) und echt jeder versteht mich. Naja außer mein Lehrer, aber jedem ist klar, dass er eigentlich ein Hörgerät braucht (da muss man echt kein Geheimnis draus machen). Er sagt dann "Tut mir Leid, aber so ein Genuschel nehme ich nicht an!" und hört mir gar nicht mehr zu. Meine SomiNote: 3-4. Ich finde das einfach so mies! Anna (also eine seiner Lieblingsschülerinnen) sagt nichts, wirklich nichts, aber Herr Tada gibt ihr einfach eine zwei und hackt auch kein bisschen auf ihr rum, sondern lässt sie einfach in Ruhe. Auf mir hackt er durchgehend rum, wenn er mich nicht gerade irgendwie ignoriert oder einfach ausblendet (ich übertreibe wirklich nicht). In den Arbeiten schreibe ich zweien und bin somit eigentlich immer noch eine der Besten, denn Einsen sind total selten, da er nichts erklärt aber dann in den Arbeiten und Tests total höhe Ansprüche hat. Ich habe Glück, dass mein großer Bruder Französisch studiert (er möchte auch Lehrer werden) und er mir somit fast alle meiner Fragen beantworten kann. Auf dem Zeugnis bekomme ich trotzdem nur eine drei. Wir haben letztes Halbjahr drei Arbeiten geschrieben, meine Noten waren 2, 2+ und 1- und mündlich habe ich versucht mit zu machen, aber Herr Tada interessiert sich ja nicht dafür. Oder findet ihr eine drei angemessen?

Ich muss in einem Kommentar weiter schreiben, weil der Platz nicht reicht...

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Hallo liebe Dreeeamer,

ich finde du verdienst eine ausführliche Beantwortung deiner Frage. Leider gibt es auch solche Lehrer, sie nehmen sich wichtiger als ihre Schüler, stellen sich gerne mit ihren Erzählungen in den Mittelpunkt, ihre Selbstdarstellung ist ihnen wichtiger als dass ihre Schüler etwas lernen. Deine Darstellung der Unterrichtssituation erscheint mir deshalb glaubhaft, und ich kann nachvollziehen, dass die Situation in Französisch für dich sehr belastend ist.

Was kannst du tun? Also zunächst mal wird es sehr sehr schwierig werden, etwas zu ändern, denn ich denke mal Herr Tada ist sehr von sich überzeugt und auch sehr nachtragend, irgendeine Möglichkeit wird er immer finden, dich seinen Unmut spüren zu lassen, wenn er merkt, dass du dich beschwerst. Schüler sitzen da einfach am kürzeren Hebel, so ungerecht das auch sein mag.

Möglichkeit 1: Du versuchst es auszusitzen und seinen Unterricht auszublenden indem du seine Sprüche nicht an dich heran lässt. Du liebst Französisch, sorge selbst für dein Weiterkommen in diesem Fach: Lies und sprich so viel Französisch wie du kannst, lass dir von deinem Bruder und deiner Austausch-Partnerin helfen, arbeite selbstständig mit dem Buch, vielleicht sogar voraus. besorg dir weitere französische Bücher. Hör auf, dich im Unterricht zu melden (das fände ich sehr wichtig, vielleicht nimmt er dich ja dann gerade extra dran!). Zieh das alles durch mit der geheimen Motivation: das zeige ich ihm, dass ich das auch ohne ihn lerne. Schreibe weiterhin gute schriftliche Arbeiten, da muss er ja fair benoten. Die Zeugnisnote kann dir dann egal sein, ob da eine drei steht oder nicht, entscheidend ist dein eigener Fortschritt in diesem Fach. Also damit kannst du sofort beginnen!

Möglichkeit 2: Dafür brauchst du einen längeren Atem. Fang an, ein Französisch-Tagebuch zu führen. Schreib dir in jeder Stunde möglichst genau auf, was er gesagt hat zu dir, was für Sprüche und Späße er zu dir sagt und in welcher Situation. Notiere alles was notenrelevant sein könnte. Lass dir das vielleicht auch von Klassenkameraden bestätigen als Zeugen. So kannst du später alles mit Datum belegen, das ist viel glaubwürdiger, als zu sagen: irgendwann war mal das und das. Und lass dir immer mal von ihm deine ganzen Noten sagen, die er von dir hat mit Datum. Er muss dir deine Noten sagen. Ziehe deine Eltern ins Vertrauen, dass dir dieses Fach wegen Herrn Tada keinen Spaß mehr macht. Und wenn dir nun Sachen auffallen, die nicht in Ordnung sind, ungerechte Teil- oder Gesamtnoten, dann sollten deine Eltern bei dem Herrn Tada damit vorstellig werden. Und wenn dies nichts bringt, gibt es an jeder Schule einen Vertrauenslehrer, den man hinzu ziehen kann, die nächste Instanz wäre dann der Direktor. Wenn man konsequent ist, und sich nicht abspeisen lässt, muss das etwas helfen, diesen Weg zu beschreiten. Dabei ist es wichtig, immer höflich und sachlich zu bleiben, sonst wird dir aus deinem Verhalten ein Strick gedreht.

So, das wären meine Vorschläge an dich. Wenn du willst (so würde ich es machen), fahre doch zweigleisig: Ziehe Plan 1 ab sofort durch und beginne gleichzeitig Plan 2, ob du das Aufgeschriebene später wirklich einsetzt, um etwas zu belegen, kannst du dir ja dann immer noch überlegen.

Viel Erfolg!

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Crossing over/Stammbaumanalyse?

Hallo zusammen!

Ich habe eine kleine Frage zur Stammbaumanalsyse, genauer gesagt zum Crossing over in Stammbäumen.

http://www.mallig.eduvinet.de/bio/Re...ly1.html#cross

Auf dieser Seite gibt es eine Aufgabe zum Thema Crossing over in Stammbäumen, die mir ein wenig Schwierigkeiten bereitet. Ich kann die Genotypen des Stammbaums recht problemlos bestimmen, jedoch bereiten mir die Personen 12, 19 und 21 Probleme.

Unten in der Lösung heißt es, dass man die Erkrankungen von Person 19 und 21 damit erklären kann, dass bei Person 12 ein Crossing over stattgefunden hat. Und genau da komme ich nicht mit.

Das kann doch gar nicht stimmen, da Person 12 (Frau/Mutter) gar keine Veranlagung zur Bluterkrankheit hat. Wie soll sie denn die Bluterkrankheit an 19/21 vererben, wenn sie selbst diesen Gendefekt gar nicht in sich trägt? Crossing over löst dieses Problem doch nicht, weil Crossing over voraussetzt, dass Person 12 den Gendefekt in sich trägt und diese Info dann z.B. im Falle von Person 21 per Crossing over auf das selbe Chromosom übertragen wird, auf welchem auch die Rot-Grün-Blindheit sitzt.

Person 12 bekommt doch aber von ihrem Vater ein X-Chromosom mit der Rot-grün-Blindheit und von ihrer Mutter ein "gesundes" X-Chromosom. Wo kommt also das Allel der Bluterkrankheit her?

Wenn, dann müsste es bei Person 4 zum Crossing over gekommen sein, denn Person 4 vererbt ihrer Tochter ein "gesundes" X-chromosom, trägt aber das Gen für die Bluterkrankheit in sich. Durch Crossing over wäre es dann ja möglich, dass sie ihrer Tochter das ehemals "gesunde" X-chromosom überträgt, auf dem sich aber durch Crossing over bei Person 4 zuvor der Gendefekt eingeschlichen hat. Wobei dann Person 12 krank sein müsste. Konduktorin kann man mit einem Gendefekt auf jedem X-Chromosom ja wohl schlecht sein...?!

Meine Erklärung wären Mutationen, wodurch Person 12 die Bluterkrankheit zumindest in vereinzelten Eizellen in sich tragen- und daher auch vereinzelt weitergeben würde. Das würde die Krankheiten von Person 19 und 21 aus meiner Sicht jedenfalls erklären.

Naja, ihr seht, dass ich mich da total festgerannt habe. Ich bin mir sicher, dass ich auf dem Schlacuh stehe und vor lauter Bäumen den Wald nicht sehe, aber mir fällt mein Fehler einfach nicht auf.

Ich wäre wirklich dankbar, falls mir jemand erklären könnte, wo ich falsch liege. Sonst schlaf' ich heute Abend unruhig

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Hallo Erwin, du übersiehst, dass in deinem Stammbaum nur die Phänotypen angegeben sind. Die Frau Nr. 12 kann aber durchaus Überträgerin sein und muss das in diesem Falle sogar. Sie hat auf ihrem einen X-Chromosom die Anlage für Bluterkrankheit und auf ihrem anderen X-Chromosom die Anlage für Rotgrünblindheit, ist aber phänotypisch gesund.

Sie hat von ihrem Vater (Rotgrünblind) und von ihrem Großvater mütterlicherseits über ihre Mutter, die ebenfalls Überträgerin ist (Bluterkrankeit), die X-Chromosomen bekommen... der Rest dürfte klar sein oder?

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Hallo Liesl, du hast vollkommen recht, dass du das nicht verstehst, denn deine Informationen stimmen nicht. Natürlich sind auch Männer betroffen, wenn das X-Chromosom ein krankmachendes Allel besitzt. Wer hat denn behauptet, dass nur Frauen betroffen sind? Deine eigenen Überlegungen, die du in deinem Fragetext anstellst, stimmen!

Hier kannst du das nochmal nachlesen: http://flexikon.doccheck.com/de/X-chromosomal-dominanter_Erbgang

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Nein, das sind keine Assoziationen und das ist auch eher eine Frage für den Chemiker als für den Biologen :)

Der typische Fischgeruch ist der Geruch von sogenannten Aminen, diese Amine entstehen z.B. durch bakterielle Zersetzung von stickstoffhaltigen Verbindungen, z.B. Proteine, Eiweiße. Wenn man sich nicht wäscht, setzt diese chemische Veränderung ein, z.B. von eiweißhaltigen Sekretresten, es riecht nach Fisch.

Der Käsegeruch wird auch von bestimmten Bakterien erzeugt, die man auch an den Füßen hat, das sind ähnliche wie die die für die Reifung bestimmter Käsesorten zuständig sind, die Fettsäuren und Kohlenhydrate abbauen (z.B. Milchsäurebakterien). Sowohl bei Reifung der Molkereiprodukte wie auch bei der "Reifung" des Fußgeruches passiert als chemisch gesehen etwas Ähnliches.

Alles also keine Hexerei, sondern ganz normale biochemische Vorgänge!

Und übrigens: es gibt sogar eine Fischgeruch-Krankheit, bei der durch eine Genmutation besonders viele dieser Amine enstehen und der entsprechende Geruch immer auftritt.... danach kannst du googeln.

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Hallo Stefan, das ist ja mal eine interessante Frage, tatsächlich ist das aber gar nicht so einfach zu verstehen bzw. zu erklären.

Welcher der beiden Stoffe sich bei Entstehen einer Reibungselektrizität positiv und welcher sich negativ auflädt hat mit einer bestimmten Eigenschaft der Stoffe zu tun, der sogenannten Permittivität (danach kannst du mal googeln). Beide Stoffe, die aneinander gerieben werden, sind ja eigentlich Nichtleiter, die aber eben z.B. beim Reiben dennoch Elektronen abgeben bzw. übergeben können.

Wenn nun ein Stoff eine größere Permittivität hat als der andere, dann gibt er die Elektronen an diesen weiter, lädt sich also positiv auf. Der andere Stoff wird dann negativ geladen. So kann man vorhersagen, welcher der beiden Stoffe positiv bzw. negativ wird beim Reiben.

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Hallo mapmap96, über den Sinn des Lebens kann man sich gar nicht früh genug Gedanken machen, bloß viele tun es nicht. Es spricht für Dich, dass Du es tust, und es ist auch völlig normal, dass du diese Überlegungen anstellst, keine Angst also, dass bei dir etwas nicht passt. Auf diese Fragen muss jeder für sich selbst eine Antwort finden.

Hier sind ein paar Anregungen zu dieser Antwort:

Deine Gedanken: warum bin ich und gerade ich überhaupt hier, haben natürlich ihre Berechtigung. Denke dabei einmal an die vielen möglichen Menschen, die nie auf die Welt kommen, nur ganz wenige Keimzellen bekommen die Chance, einen neuen Menschen zu bilden. Da haben wir einfach Glück gehabt. Man darf nicht denken: schade, wir müssen alle sterben, sondern: super, dass wir leben dürfen!

Jeder der lebt, hat nämlich das unheimliche Glück leben zu dürfen, die allermeisten Menschen, die es geben könnte, werden nie geboren, und jeder ist durch einen großen „Zufall“ aus genau den zwei Zellen entstanden, die zu einem selbst geworden sind. Insofern ist wirklich jedes „Leben“ eine Art Geschenk, wenn es vorbei ist, ist es natürlich vorbei, aber man war in der Welt mit dabei und hat sie erlebt... niemals sollte man also vorschnell die Flinte ins Korn werfen. Tot ist man dann sowieso noch lange genug, also erst mal abwarten, was das Leben noch bringt.... es lohnt sich auf jeden Fall, glaube mir!

Daraus ergibt sich auch der wichtigste Sinn im Leben.... einfach zu leben, alles andere ergibt sich daraus quasi von alleine... es ist Unsinn, krampfhaft seinem Leben einen Sinn geben zu wollen, der Sinn ist, sein Leben zu leben, denn es ist das einzige Leben, was man hat, und das Dasein bewusst zu empfinden und stolz darauf zu sein, dabei sein zu dürfen, das ist das allerwichtigste.

Dein Leben ist also das Einzige, was dir wirklich gehört .... dein eigenes Leben, das heißt, solange du lebst, hast du das wichtigste was es für dich gibt, nicht verloren!!! Alles andere kommt erst in zweiter Reihe, es wird sich im Laufe deines Lebens ergeben, lass es einfach auf dich zukommen.

lg

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Was heißt der Spruch auf dem Grabstein? Das Leben beginnt in einem Schneckenhaus.

Also ich habe mal eine Frage.

Ich bin ein Mädchen und 14. Ich habe einen Jungen in der Klasse der halt so auch ganz nett ist und alles. Der war auch mal verliebt aber ich hab ihn dann abblitzen lassen. War da nämlich in einen anderen Jungen verliebt aber der wollte dann nichts von mir. Ja egal. Jedenfalls verstehe ich mich so mit ihm ganz gut und wir hängen halt manchmal zusammen herum und so.

Seine Schwester hat sich vor kurzer Zeit umgebracht. Sie hatte Depressionen hat er (der Junge aus meiner Klasse) gesagt. Sie war aber auch schon 23 also jetzt keine Jugendliche oder so. Ach ja das ist wenn man halt immer traurig ist = Depressionen.

Jetzt bin ich gestern Abend mit ihm über den Friedhof gelaufen und da ist rechts daneben noch ein Grab von einer anderen die auch erst 24 war. Also das ist jetzt bestimmt bloß zufall und ich weiß auch nicht was die hatte und so. Ja geht mich auch nichts an.

jedenfalls. Das ist jetzt die Frage.(Sorry dass der Text so lange geworden ist).

Auf dem Grabstein steht ein Spruch den weiß ich jetzt leider nicht mehr ganz genau. Aber da steht am Anfang DAS LEBEN BEGINNT IN EINEM SCHNECKENHAUS. Und dann ist das so ein ganz langer Spruch gewesen der um den dünnen Grabstein herumgeschrieben war. Irgendwie zum Schluss stand dort dass das Leben auch wieder ein ein Schneckenhaus geht oder so.

Kann mir mal bitte wer sagen was das heißt DAS LEBEN BEGINNT IN EINEM SCHNECKENHAUS. Danke. Ich geb auch einen Stern. Der Junge aus meiner Klasse wusste das auch nicht weil der die Frau ja auch nicht gekannt hat und wir können da ja auch die Leute von ihr nicht fragen.

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Schau mal, Vanessa, so könnte man sich das mit dem Spruch erklären, folgendes habe ich mir dazu überlegt:

Das Leben beginnt in einem Schneckenhaus......

Nun, in einem Schneckenhaus ist man abgeschottet von seiner Umwelt, man bekommt zunächst noch nichts mit von seiner Umgebung... aber allmählich streckt man seinen Kopf heraus und seine Fühler aus, man erfährt immer mehr was um einen herum passiert.

Ist es nicht so ähnlich wenn ein Leben beginnt? Das Baby ist zuerst sehr unselbständig, kann sehr wenig alleine machen und wächst heran und lernt und erfährt immer mehr. Seine Sinnesorgane reifen heran und so öffnet es sich immer mehr der Welt um sich herum.

Das Leben endet wie in einem Schneckenhaus...

Was passiert, wenn man älter wird? Man hört schlechter, sieht schlechter, bekommt immer weniger mit von dem was um einen herum passiert... zieht sich immer mehr in sich zurück, lebt vor allem in seiner Erinnerung... das ist also als wenn man sich in ein Schneckenhaus zurückzieht.

Das Ganze ist also ein gutes Bild für das Leben eines Menschen, so etwas nennt man auch eine Metapher...

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Schaut mal ihr drei Mädels, vielleicht hilft euch das hier:

Alleinreisende Jugendliche

Ihr Kind möchte in eine Jugendherberge fahren, aber allein oder mit Freunden. Sprechen Sie alles genau mit Ihrem Kind ab und setzen Sie sich vor Beginn der Reise mit der jeweiligen Leitung der ausgewählten Jugendherberge in Verbindung, um alle Fragen Ihrerseits ausführlich zu besprechen.

Denn: Ab 14 Jahren können Jugendliche allein in Jugendherbergen reisen. Sie benötigen hierzu aber bis zum 18. Geburtstag noch die Zustimmung der Erziehungsberechtigten, denn diese haben die Aufsichtspflicht und werden zur Verantwortung gezogen, wenn ihre Kinder unterwegs oder auch in der Jugendherberge etwas anstellen oder ihnen etwas passiert.

Neben dem eigenen Personalausweis (dieser kann normalerweise ab 16 Jahren ausgestellt, aber auch früher beantragt werden), sollten die Jugendlichen auf alle Fälle auch eine Reisevollmacht dabei haben, die von ihren Erziehungsberechtigten unterzeichnet ist.

Folgende Unterlagen sollten unbedingt mitgeführt und in der Jugendherberge vorgelegt werden:

  • Eine Fotokopie des Personalausweises des Vaters oder der Mutter oder des jeweiligen Erziehungsberechtigten
  • Zusätzlich ein Schreiben der Eltern, in dem sie die Reise ausdrücklich erlauben.
  • Telefonnummern der Eltern oder des Erziehungsberechtigten

Impfausweis und Krankenkarte sollten immer im Besitz des Jugendlichen sein. Ebenfalls - falls vorhanden - ein Allergiepass oder eine Mitteilung, welcher Arzt im Notfall angesprochen werden soll.

Geben Sie am besten das konkrete Ziel der Reise Ihres minderjährigen Kindes auf einem Schreiben an, dass sie auch unterzeichnen. Auch die Telefonnummer (Handy, Festnetz - geschäftlich und privat) sollte nicht vergessen werden! In Verbindung mit der Kopie eines elterlichen Ausweises, können dann zum Beispiel Zoll oder Polizei - wenn notwendig - feststellen, dass die Unterschrift auf der Vollmacht echt ist. Deshalb sollte auch immer der Erziehungsberechtigte die Vollmacht unterschreiben, dessen Ausweiskopie der Jugendliche mitführt.

Außerdem: Minderjährige benötigen die vorhergehende Einwilligung ihrer gesetzlichen Vertreter zum Abschluss von Rechtsgeschäften, die nicht lediglich für sie einen rechtlichen Vorteil bieten oder mit Mitteln bewirkt - das heisst es muss tatsächlich gezahlt - werden, die ihnen ausdrücklich zu diesem Zweck überlassen wurden. Geben Sie daher Ihrem Kind eine entsprechende Vollmacht und ausreichend Barmittel auf die Reise mit.

Weist der minderjährige Gast also eine entsprechend ausgestaltete Reisevollmacht in der Jugendherberge vor, die ihn nach Sinn und Zweck zu den damit in Zusammenhang stehenden Rechtsgeschäften, wie den Abschluss von Belegungsverträgen, ermächtigt, sind diese wirksam zustande gekommen. Kartenzahlung wird von minderjährigen Jugendlichen in Jugendherbergen nicht akzeptiert.

Neben der allgemeinen Verkehrssicherheitspflicht, die dem DJH-Landesverband Hessen e.V. und den Herbergsleitern für jeden Gast in einer Jugendherberge obliegt, besteht gegenüber Minderjährigen eine gewisse Aufsichtspflicht. Herbergsleiter haben aber auch das Recht, den minderjährigen Gast nach Hause zu schicken, wenn sein Verhalten sich als risikoträchtig für die eigene oder die Sicherheit anderer minderjähriger Gäste erweist. Quelle(n): http://www.djh-hessen.de/elternportal/al…

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Hallo Keinath,

im Prinzip hast du natürlich recht mit deinen Überlegungen, aaaaaber:

die Siedetemperatur eines Stoffes ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Beim Sieden müssen ja die zwischenmolekularen Kräfte zwischen den Teilchen überwunden werden.

  • zum einen sind das natürlich die von dir beschriebenen Dipol-Wechselwirkungen und Wasserstoffbrücken. Diese hängen tatsächlich mit der Differenz der Elektronegativitäten zusammen.

  • zum anderen spielt aber natürlich auch die Masse der Teilchen eine Rolle, je größer diese ist, desto schwerer ist der Siedepunkt zu erreichen. Hier in deinem Beispiel hat ja Selen die größere Atommasse.

  • zum dritten spielt oft (in deinem Beispiel eher nicht) die Oberfläche der Moleküle eine Rolle, je größer die Oberfläche, desto mehr Wechselwirkungen z.B. sog. van der Waals Kräfte sind möglich und damit steigt der Siedepunkt.

Du siehst also, der tatsächliche Siedepunkt wird von einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren bestimmt. Merke dir diese Zusammenhänge, die wirst du in deinem Chemieunterricht immer wieder brauchen können.

Alles klar? Viel Erfolg bei der Arbeit!

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Das ist die Raupe eines Buchenspinners:

http://www.google.de/imgres?imgurl=http://img.fotocommunity.com/Schmetterlinge/Nachtfalter/Buchenspinner-Raupe-Stauropus-fagi-a18656779.jpg&imgrefurl=http://home.fotocommunity.de/pieps/index.php?id%3D1308123%26d%3D18656779&h=750&w=1000&sz=350&tbnid=DrQyGMrA6iMdTM:&tbnh=92&tbnw=123&zoom=1&usg=__S78BcbXSizYsq3U4U6H542XUBZA=&docid=CbjFXEvy6iVsMM&sa=X&ei=GJbEUYnkJK6v4QSKiYA4&ved=0CDEQ9QEwAA

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Also Jennyella, bei deiner Frage musst du natürlich auch berücksichtigen, dass das in jedem Bundesland etwas anders ist... deshalb kann man so aus der Ferne nicht unbedingt eine sinnvolle Antwort geben.

Es kommt aber auf jeden Fall darauf an, was du in der Oberstufe willst. Klar hat dein Freund recht, man hat ein Jahr weniger Zeit, Chemie verstehen zu lernen, wenn man es erst in der 9. statt schon in der 8. bekommt. Das macht sich aber vor allem dann bemerkbar, wenn du es in der Oberstufe weiter nehmen möchtest. Denn dann haben schon die Schüler einen Vorteil, die ein Jahr länger in Chemie arbeiten konnten, da sitzt das evt. dann schon besser, ist ja auch logisch.

Wenn du später mal kein Chemie nehmen möchtest, (was du aber vielleicht jetzt noch gar nicht einschätzen kannst, weil du es ja noch nicht hattest), dann spielt es natürlich keine Rolle, ob du den Chemieunterricht in der verkürzten Form hattest. Und wenn du sprachlich begabter bist, wird das wahrscheinlich schon die bessere Wahl für dich sein.

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schüler mobben lehrerin

hallo liebe community,

es geht um eine lehrerin, die uns in chemie und ab und zu in anderen fächern unterrichtet. Sie ist schon lange an dieser schule, ist wirklich sehr nett und sympathisch. Im unterricht ist sie auch immer freundlich zu den schülern. Sie tut nix, aber trotzdem "verar*chen" die Schüler sie. Meine Schwester wurde auch von ihr früher unterrichtet, daher kennt sie mich eigentlich gut und lächelt mir oft zu.

Im unterricht verhalten sich die Schüler richtig respektlos ihr gegenüber. Sie schreien rum, werfen oft mit papierschnipseln rum und es fallen ab und zu beleidigungen, die Schüler gehen einfach so aus dem unterricht und hören nicht auf sie, selbst wenn sie ihnen hinterher rennt. Dann wird nur gelacht. Wenn sie wieder in den klassenraum zurückkehrt, macht sie sofort mit dem unterricht weiter, als ob nix gewesen ist. Manche nehmen einfach ihren rucksack und rennen damit durch die klasse. Die schüler hören nicht auf sie, selbst wenn sie diese dazu auffordert vor die Tür zu gehen. Sie fährt nur selten aus der haut, wenn es wirklich extrem ist aber bei situationen, wo andere lehrer bereits keinen nerv mehr haben, bleibt sie ruhig. Aber man merkt und spürt deutlich, dass sie fast anfängt zu weinen und traurig ist. Ich frage mich immer nur wie man so respektlos gegenüber älteren sein kann, selbst wenn diese supernett sind.

Von meiner schwester habe ich erfahren, dass dies früher auch immer so war und sie die Lehrerin aber immer verteidigt hat.

Sie ist eine gute lehrerin, ich mag sie sehr, aber mir schmerzt es im herzen wenn ich sie so verzweifelt sehe. Eine tischnachbarin sagt ebenfalls, dass sie ihr leid tut. Die lehrerin ist schon etwas älter, vielleicht schon mehr als 50 jahre alt. Ich schäme mich oft für meine respektlose und kindische klasse. Ich will irgendwas tun, aber ich weiß nicht was. Vor paar tagen gab es bei ihr im unterricht so eine situation, wo keiner auf sie gehört hatte und als ich heute nachmittag in meinem bett lag, musste ich wieder an diesen unterricht denken und mir kamen die Tränen. Ich schiebe langsam richtig Hass auf meine Klasse, denn das ist das letzte was sie machen. Ich rufe oft durch die klasse, dass sie mal alle die fres*e halten und mal aufhören sollen. 2 freundinnen versuchen auch immer dass alle endlich still sind, aber keiner hört drauf. Mit reden geht bei ihnen garnichts. Ich kann einfach nicht tatenlos zuschauen, was sie mit dieser lehrerin machen, sie tut mir so unendlich leid :(

Was soll ich machen?

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Hallo, das was du da schilderst, ist leider kein Einzelfall, das gibt es bestimmt oft an den Schulen.

Ich finde deine Einstellung richtig Klasse, denn du zeigst, dass du Herz und Charakter hast, dass du kein Mitläufer bist. Du hast ein gutes Gerechtigkeitsgefühl und möchtest Unrecht verhindern. Es zeugt von einer sehr großen geistigen Reife, dass du dir diese Gedanken machst und der Lehrerin helfen willst, deshalb bekommst du auch eine etwas ausführlichere Antwort, ich hab mir mal ein paar Gedanken gemacht.

Zunächst zu deiner Lehrerin. Du sagst zwar, dass es eine gute Lehrerin ist, aber objektiv betrachtet ist sie wahrscheinlich in ihrem Beruf nicht am richtigen Platz. Denn es hilft leider nichts, wenn man Sachen gut erklären kann, man muss sich in den Klassen auch Respekt verschaffen können, da muss ein Lehrer so etwas wie ein Dompteur sein, der den Schülerhaufen zähmt und somit erst die Voraussetzungen schafft, sein den Stoff vermitteln zu können. Nachdem das wohl auch in anderen Klassen so ist, schafft das deine Lehrerin anscheinend nicht. Schüler sind in dieser Hinsicht sehr oft einfach brutal und rücksichtslos, wenn sie eine Schwäche spüren, dann nützen sie es aus, ohne Mitgefühl. Typisch für viele Schüler ist es eben, dass sie austesten, wie weit sie gehen können, wenn sie dann keine Grenzen spüren, dann gehen sie immer weiter. Deine Lehrerin ist ein gutmütiger Mensch und sie bringt nicht die nötige Härte mit, um sich durchsetzen zu können, deshalb ist sie mit Sicherheit auch unglücklich in ihrem Beruf, das ist jammerschade, dass so etwas immer wieder vorkommt. Denn was immer du unternimmst: in ihren anderen Klassen wird es wahrscheinlich so weiter gehen.

Nun zu dir und deinen Mitschülern. Es ist großartig, dass du den Plan gefasst hast, hier nicht mitzumachen sondern etwas zu tun. Leider übersehen Schüler oft, so wie auch deine Mitschüler, dass es vor allem einen gibt, den sie mit so einem Verhalten schaden: sich selbst. Ihre Ausbildung in diesem Fach ist stark gefährdet, sie lassen sich den Stoff nicht erklären, bauen Wissenslücken auf und bekommen spätestens im nächsten Jahr selbst große Probleme, denn gerade Chemie baut auf den Grundlagen auf, wenn diese fehlen, versteht man gar nichts mehr. Schließlich seid ihr ja in der Schule, um einen guten Abschluss zu machen, um einen Beruf ergreifen zu können, der euch Spaß macht. Und dabei hilft es keinem, wenn er hinterher sagen kann: wir haben unsere Lehrerin so richtig fertig gemacht, Ahnung von Chemie haben wir aber leider nicht.

Nun zu deinem Plan, zu helfen. Alleine wirst du da wohl nichts ausrichten können. Aber du bist ja nicht allein, setz dich doch erst mal mit deinen Freundinnen zusammen und bespreche das mit ihnen, vielleicht kennt ihr noch mehr Mitschüler, die auch eurer Meinung sind und nur gedankenlos mitgemacht haben. So könnt ihr vielleicht einen "Gegenkreis" aufbauen. Und dann solltet ihr als allererstes mit der Lehrerin sprechen und ihr sagen, dass ihr sie gerne unterstützen möchtet, damit es nicht so weiter geht, und sie vielleicht die Kraft findet, gegen Störer vorzugehen und sich nicht mehr alles gefallen zu lassen.

Als weitere Möglichkeiten sind mir folgende eingefallen: Vielleicht habt ihr ja einen Klassenlehrer, den ihr um Hilfe bitten könnt. Dann könntet ihr in dessen Unterricht mal ein Gespräch mit der ganzen Klasse führen, in dem ihr aufsteht und eure Argumente vortragt und deutlich sagt, dass ihr euch für sie schämt und so ein Verhalten nicht länger mittragen wollt. Fragt doch dann mal ganz direkt, was sie sich von ihrem Verhalten eigentlich erwarten und ob sie nicht merken, wie unwürdig das Ganze für die Lehrerin ist, die doch nur etwas beibringen möchte. Vielleicht ergibt sich ja dadurch eine sinnvolle Diskussion, die manchen die Augen öffnet, so dass die Hauptruhestörer dann alleine dastehen. Es gäbe auch die Möglichkeit, dass ein Lehrer eures Vertrauens sich mal mit in den Unterricht hineinsetzt für ein paar Stunden, um die Klasse zu beobachten, dann entspannt sich die Lage vielleicht auch etwas. Den Direktor einzuschalten würde ich mal für die letzte Möglichkeit halten, denn es kommt für den Lehrer nicht so gut und es ist ihr vielleicht auch peinlich, wenn der Direktor von ihren Problemen erfährt.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben, wäre schön, wenn man mal hört, was du erreicht hast. lg V

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Hi Jenny, das ist wirklich eine sehr interessantes Phänomen, für das es aber eine logische Erklärung gibt. In unserer Haut gibt es Kälterezeptoren und Wärmerezeptoren, die die jeweiligen Reaktionen des Körpers auf Wärme oder Kältereize auslösen, die wir ja kennen, z.B. eine Gänsehaut.

Nun ist es zum einen so, dass die Kälterezeptoren weiter außen in der Haut liegen, also früher auf Kälte von außen ansprechen als die Wärmerezeptoren auf Wärme von außen.

Zum anderen reagiert zwar jeder Rezeptor auf den Reiz, für den er verantwortlich ist, also nur auf Wärme bzw. nur auf Kälte (das nennt man einen adäquaten Reiz). Aber: jeder Rezeptor kann auch auf starke Reize reagieren, für die er eigentlich gar nicht vorgesehen ist, auf einen inadäquaten Reiz also.

Genau dies ruft das von dir beschriebene Phänomen hervor. Steigt man z.B. in eine Badewanne mit heißem Wasser, werden zuerst die Kälterezeptoren, die ja weiter außen liegen, von der Hitze erreicht. Sie sprechen auch auf diesen besonders starken Reiz an und reflexartig erfolgt.... eine Gänsehaut, zumindest für einen kurzen Moment, obwohl dies eigentlich unsinnig ist!

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Ist das ein Zeichen? Vom Schicksal. Und kann ich da wieder hin und klingeln in Zukunft?

Also ich bin ein Mädchen und 14. Ich hab mich mit der Schwester von meinem Stiefpapa immer voll gut verstanden aber die haben sich dann gestritten und reden nicht mehr miteinander. Ist eine lange Geschichte. Ich bin dann mal bei dem Haus von ihr (Schwester meines Stiefpapas) unauffällig vorbeigelaufen. Wollte wissen wo die jetzt wohnt und hab sie halt vermisst. Das war im Winter glaube ich. Jedenfalls hat damals das Licht innen gebrannt weil es schon Abend war und ich konnt vom Gehstein hineinguggen. Hab mich gefreut dass ich meine Tante mal wieder gesehen habe. Bin dann aber heimgegangen.

heute bin ich nach der Schule wieder an dem Haus vorbei weil ich klingeln wollte. Bin also so unauffällig vorbei und der Nachbar hat Rasen gemäht. Hat mich voll blöd angeguggt weil ich da vorbeigelaufen bin. Dann hab ich mich nicht getraut zu klingeln. Dachte mir halt dass sie mich vielleicht nicht mehr kennt oder genervt ist wenn ich da stehe. Jedenfalls bin ich dann wieder weiter und wollte heim.

Dann kam ein Kumpel der seit Kurzem den Führerschein hat ums Eck. Er hat angehalten weil er mich gerade zufällig gesehen hat und meinte dass er schnell in die Stadt muss. Ob ich mit mag und dann fährt er mich heim. Hab ja gesagt. Dann sind wir die Straße wieder herunter und fast am Haus meiner Tante vorbei. dann hat das Auto vor uns geblinkt und ich habe gesehen dass das meine TANTE IST!!!! Sie ist vor uns gefahren aber ich hab das Auto halt nicht erkannt. Mein Kumpel und ich musste dann stehen bleiben weil die Ampel rot ist. Meine Tante ist bei sich in die STraße und hat bei der Garage geparkt. Dann ist sie ausgestiegen und ich konnte zu ihr hinguggen. Hab mich voll gefreut weil ich sie gesehen habe. Das hab ich dann auch meinem Kumpel gesagt und der hat dann so blöd gelacht und gemeint dass ist bestimmt ein Zeichen haaaahaaaa.

Wir sind dann weitergefahren. Ich bin jetzt voll glücklich weil ich nach sooo vielen Jahren meine Tante mal wieder gesehen habe und die hatl voll gerne hatte immer. Ich weiß aber nicht. Es kann sein dass sie schwanger war. Sie hatte so ein weites Oberteil aber war sonst schon dünn. Jedenfalls trau ich mich jetzt erst recht nicht mehr da klingeln. wenn die echt schwanger ist dann ist sie ja genervt wenn ich jetzt nerve. Weil sie ja eine eigene Familie hat. Sie hat schon zwei Kinder und vielleicht bekommt sie das dritte. Hab nur das weite Oberteil gesehen.

Und ich kann da auch nicht mehr hin weil der Nachbar mich so angeguggt hat. Der würde mich bestimmt erkennen. Vielleiocht war auch ihr Mann daheim als ich so am Haus vorbei bin. Sie war alleine im Auto. Und jetzt denkt der bestimmt ich bin ein Stalker oder so und erzählt das meiner Tante. Jetzt hab ich voll Angst. Oder dass sie bei uns anruft und schimpft. Oder die Polizei ruft. Bin ja am Haus vorbei und hab halt so geguggt ob wer im Garten ist.

Was mach ich denn jetzt? Ich bin 14. Angezeigt werden kann ich nicht oder? Bitte helft mir. Und war das echt ein Zeichen (Tante im Auto) Dank

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Oke, also ich würde das schon als ein Zeichen ansehen. Gleich heute oder spätestens morgen solltest du da einfach mal hingehen und klingeln und sagen: Hallo, da bin ich, ich wollte dich so gerne mal wiedersehen, dass ich einfach mal gekommen bin.

Wetten, dass die sich freuen wird? Jede Wette. Und wenn du ihr gerade ungelegen kommst, ist das auch nicht so schlimm, dann sagst du einfach, ich komm ein anderes Mal wieder. Und ob sie schwanger ist, merkst du dann ja auch, bestimmt erzählt sie dir das dann auch. Und überlege mal, vielleicht braucht sie dann demnächst ja mal eine nette Babysitterin, das wäre doch toll, dann kannst du dich sogar nützlich machen und bist ein gern gesehener Gast.

Auf jeden Fall weißt du erst dann bescheid, wenn du dich überwindest und einfach hingehst und musst nicht mehr dauernd drüber nachdenken, ob du jetzt hinsollst oder nicht. Schau das Schlimmste was dir passieren kann ist, dass sie sagt: sorry, ich hab keine Zeit für dich. Na und? Na und? Das wäre auch nicht schlimmer als wenn du dich erst gar nicht traust.

Also mach ruhig, liebe Vanessa! Alles Gute!

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Das ist ne interessante Frage. Also bei einer kompetitiven Hemmung hast du ja eine bestimmte Enzymmenge. Bei Zugabe des Hemmstoffs werden Enzymmoleküle blockiert, aber wenn die Substratkonzentration ansteigt, werden nach und nach alle Enzymmoleküle wieder aktiv, Vmax wird erreicht, aber wesentlich später, deshalb größerer Km-Wert, das ist dir ja klar.

Bei einer nicht-kompetitiven, z.B. allosterischen Hemmung werden aber Enzymmoleküle "aus dem Verkehr gezogen", ohne dass die Subtratkonzentration eine Rolle spielt. Es werden also im Kurvenverlauf bei zunehmender Substratkonzentration einfach weniger Enzymmoleküle betrachtet, nämlich die nicht gehemmten. Und für diese verläuft die Kurve "normal", der Anstieg sorgt also für den gleichen Km-Wert wie bei einer größeren Enzymmenge, Vmax ist ja von der Enzymmenge abhängig, Km ist ja ein Wert für den "Anstieg".

Ich hoffe, deine Denkblockade ist weg :).

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Naja, die Zunahme der Siedepunkte ist deswegen nicht linear, da, je länger das Alkan-Molekül bereits ist, die Zugabe einer weiteren CH2-Gruppe einen geringeren prozentualen Zuwachs ausmacht, deswegen nimmt auch deren Einfluss ab.

Beispiel:
Gehst du von C4 auf C5, hast du 25% Zunahme der C-Kette, gehst du von C10 auf C11, nur mehr 10% Zunahme. Entsprechend wachsen auch die Van-der-Waals-Kräfte und damit der Siedepunkt nicht mehr so stark wie am Anfang. Alles klar?

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Ich weiß gerade nicht mehr weiter.

Liebe Community,

ich bin gerade etwas ratlos. Ich seit etwa 4 Monaten in eine gute Freundin(nennen wir sie Lena) von mir verliebt. Und ich weiß erstens nicht, ob sie etwas von mir wollen könnte und ob ich ihr sagen sollte, dass ich mich in sie verliebt habe. Ich versuche mal ein bisschen zu beschreiben, wie die Situation so ist.

Sie hat als wir uns kennenlernten gesagt, dass sie - wenn wir nicht so weit auseinander wohnen würden - glatt etwas mit mir anfangen würde & wir reden immer ziemlich viel Müll, diskutieren spaßhaft darüber, ob wir uns einen Kuss geben würden oder ob wir aus einem Küsschen(wir geben uns Küsschen zur Begrüßung ect wenn wir uns sehen) einen Kuss werden lassen würden oder andere Sachen. Wir schreiben uns auch immer "Ich liebe dich", aber das ist ja wohl heutzutage schon normal(sie ist die einzige Freundin mit der ich das mache, aber ich bin nicht die einzige, mit der sie das macht). Wir haben ziemlich viel Kontakt, schreiben jeden Tag per sms oder im Internet und telefonieren öfters(2-5 Mal die Woche ungefähr) miteinander. Eine gute Freundin von mir, der ich schon mal Smsverläufe gezeigt hab, meinte, dass sie ganz eindeutig mit mir flirten würde und Lena meint immer zu mir, dass sie mit keinem anderen so viel Schrott im Sinne von Diskussionen übers Küssen und so reden würde. Das alles wäre für mich noch kein Grund, ihr zu sagen was ich fühle, aber wir hatten schon öfters das Gespräch, dass sie Angst hat, sich in mich zu verlieben weil ich sie dann nicht mehr wahrnehmen würde, weil sie mir ja auch so immer "Ich liebe dich" schreibt. Und da haben wir dann gesagt, dass wir uns das gegenseitig sagen, wenn wir uns ineinander verlieben & sie hat gesagt, ich solle ihr das auf jeden Fall sagen, weil sie nicht will, dass ich das mit mir herumschleppen muss. Sie ist, was Partner angeht, sehr wählerisch und als ich einmal meinte, dass ich mich besser nicht in sie verlieben sollte, um nicht unglücklich zu werden, schrieb sie "Wer sagt, dass du dann unglücklich werden würdest? :x" und als ich es ihr dann erklärte meinte sie, an mir gäbe es nichts auszusetzen, ich wäre wunderschön & intelligent und so.

Ich zögere trotzdem, es ihr zu sagen, auch wenn ich es ihr versprochen habe, weil ich Angst habe, dass unsere Freundschaft kaputt geht, Andererseits hoffe ich natürlich unvernünftigerweise auch, das sie auch etwas für mich empfindet und die gleichen Komplexe hat wie ich. Was man vielleicht noch wissen sollte - sie ist 20 und hetero, aber sie kann es nicht ausschließen, mal etwas mit einer Frau zu haben. Das hat sie als ich mich ihr gegenüber geoutet habe ungefähr 1000 Mal erwähnt.

Außerdem hat sie mir erlaubt, gegenüber einer Bekannten von mir zu sagen (die Spaß von mir will und sich nicht abwimmeln lässt), das ich mit ihr, also Lena zusammen bin. Also eine Art Fake Beziehung. Ich könnte hier noch ganz viele andere Beispiele bringen, aber es wird zu viel...

Danke wenn's jemand gelesen hat. Was würdet ihr machen?

Liebe Grüße & Danke!

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Hallo Charlie...

meine Meinung ist eindeutig: ja, du solltest es ihr sagen, um Klarheit zu haben. Alles, was du schreibst über die Freundschaft von euch beiden, spricht dafür, dass sie auch etwas für dich empfindet.

Und selbst, wenn es nicht so wäre (und du vielleicht manches durch die rosarote Brille etwas einseitig interpretiert hast), bin ich nicht der Meinung, dass die Gefahr sehr groß ist, dass eure Freundschaft in die Brüche geht... denn eure scherzhaften Bemerkungen über eine mögliche Beziehung und eure Versprechen in dieser Hinsicht verhindern ja, dass "Lena" schockiert wäre und aus allen Wolken fällt, das wäre ja nur der Fall, wenn sie mit so einer Erklärung niemals rechnen würde... Nur dann wäre eure Freundschaft eventuell in Gefahr.

Ich glaube, eure Freundschaft bleibt auf jeden Fall bestehen und ich denke, du kannst ihr ohne Bedenken sagen, was du für sie empfindest. Es kann leicht sein, dass sie sogar darauf wartet. Und auf jeden Fall ist Klarheit besser, als wenn du dauernd rumgrübelst und dir Gedanken machst. Ich wünsche dir alles Gute... (und hoffe, dass ich mich nicht irre!)

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Hi Frolen, das ist wirklich eine sehr interessantes Phänomen, für das es aber eine logische Erklärung gibt. In unserer Haut gibt es Kälterezeptoren und Wärmerezeptoren, die die jeweiligen Reaktionen des Körpers auf Wärme oder Kältereize auslösen, die wir ja kennen, z.B. eine Gänsehaut.

Nun ist es zum einen so, dass die Kälterezeptoren weiter außen in der Haut liegen, also früher auf Kälte von außen ansprechen als die Wärmerezeptoren auf Wärme von außen.

Zum anderen reagiert zwar jeder Rezeptor auf den Reiz, für den er verantwortlich ist, also nur auf Wärme bzw. nur auf Kälte (das nennt man einen adäquaten Reiz).

Aber: jeder Rezeptor kann auch auf starke Reize reagieren, für die er eigentlich gar nicht vorgesehen ist, auf einen inadäquaten Reiz also.

Genau dies ruft das von dir beschriebene Phänomen hervor. Steigt man z.B. in eine Badewanne mit heißem Wasser, werden zuerst die Kälterezeptoren, die ja weiter außen liegen, von der Hitze erreicht. Sie sprechen auch auf diesen besonders starken Reiz an und reflexartig erfolgt.... eine Gänsehaut, zumindest für einen kurzen Moment, obwohl dies eigentlich unsinnig ist!

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Hallo LG,

in der Chemie gibt es zwei große Gruppen von chemischen Reaktionen:

a) Säure-Base-Reaktionen (Protolysen) - hier werden keine Elektronen "übergehen", sondern Protonen gehen von einer (Brönsted-) Säure zu einer (Brönsted-) Base. Hier kann man also deine Frage mit "nein" beantworten.

b) Redoxreaktionen - hier gibt es Elektronenübergänge, man muss aber unterscheiden: reagiert zum Beispiel ein Metall mit einem Nichtmetall, so gehen Elektronen von Metallatomen zu den Nichtmetallatomen, es entstehen Kationen und Anionen (Ionenbindung).

Nicht immer entstehen bei Redoxreaktionen jedoch Ionen mit einem direkten Elektronenübergang, wenn nämlich Nichtmetalle untereinander regieren (Elektronenpaarbindung) oder bei komplizierteren Redoxreaktionen, kann man den Elektronenübergang nur mithilfe der Oxidationszahlen feststellen, hier handelt es nur um teilweise Verschiebungen von Elektronen (siehe auch polare Atombindung).

Alles klar?

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Hallo, das ist eine interessante Frage, die sich nicht so ganz einfach beantworten lässt, du hast ja auch schon zwei unterschiedliche Erklärungen bekommen. Es ist auch tatsächlich so, dass gerade bei der Unterscheidung der beiden Konditionierungsarten nicht immer exakt genug unterschieden wird und auch nicht werden kann, denn sie sind sehr oft kombiniert und lassen sich nur unter Laborbedingungen deutlich voneinander unterscheiden.

Zur klassischen Konditionierung: Hier geht es um die Reizsituation, die jeweils mit einer positiven oder negativen Erfahrung in Zusammenhang gebracht wird, das wäre in deinem Beispiel also die weiße Schnur, die ein Elektrokabel enthält. Die negative Erfahrung, die die Jungrinder machen, wenn sie ihr zu nahe kommen, führt also dazu, dass sie zukünftig weiße Schnüre meiden, das wäre also ganz klar eine klassische Konditionierung.

Zur operanten Konditionierung: Hier geht es um ein Verhaltenselement der Jungrinder, dass gefördert oder gehemmt werden soll. Hier soll also verhindert werden, dass die Jungrinder mit dem Zaun spielen oder sich sich an den Zaun drängen. Sobald sie dies tun, bekommen sie einen Strafreiz und unterlassen dieses Verhalten zukünftig. Es ließe sich dies also auch als operante Konditionierung beurteilen.

Die Aufgabe mit den Jungrindern lässt sich also als kombinierte Lernform deuten, die Elemente der klassischen und der operanten Konditionierung enthält. So ähnlich ist es ja auch in der Skinnerbox, wenn die Ratte lernt, einen Hebel zu erkennen (Reizsituation / klassisch) , aber auch, ihn zu drücken (Verhaltenselement / operant bzw. instrumentell).

Ich persönlich wurde nun sagen, dass man für beides Argumente finden kann, die klassische Konditionierung steht wohl leider (für Dich!) etwas im Vordergrund. Es kommt aber auch noch drauf an, wie du in der Arbeit argumentiert hast, vielleicht kannst du das deinem Lehrer klar machen, dass man das auch anders sehen kann. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Ganze oft durcheinander geworfen wird (auch von Lehrern!).

Frage gerne nochmal nach, wenn du Fragen hast.

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Die Lichtreaktion ganz einfach:

In den Chloroplasten der grünen Pflanzen befinden sich Lichtaufnehmende Pigmente (Chlorophyll). Sie bilden die Fotosysteme 1 und 2. Durch die Energie des Sonnenlichts werden dort Elektronen energiereich gemacht und weitergegeben (dies erfolgt durch so genannte Redoxsysteme).

Und das passiert der Reihe nach:

Start der Elektronentransportreihe sind Wassermoleküle, die werden zerlegt in Elektronen, Protonen und Sauerstoff (Fotolyse des Wassers). Der Sauerstoff entweicht an die Luft. Die Elektronen werden über die Chlorophyllsysteme (man nennt sie Fotosystem 2 und Fotosystem 1) energiereich gemacht und landen am Schluss bei einem Coenzym, dem NADP. Dort landen auch die Protonen von der Fotolyse, also insgesamt Wasserstoff (Proton + Elektron = Wasserstoffatom). Aus NADP wird NADPH2, das ist das erste Endprodukt der Lichtreaktionen.

Bei ihrem Weg über die oben genannten Redoxsysteme werden die Elektronen wieder energieärmer, dadurch kann das energiereiche ATP aus ADP und Phosphat gebildet werden. ATP ist das zweite Endprodukt der Lichtreaktionen.

Als Endprodukte sind also nun NADPH2 (sog. Reduktionsäquivalent) und ATP (sog. Energieäquivalent) entstanden. Durch sie wird nun die Dunkelreaktion angetrieben.

http://www.chemgapedia.de/vsengine/vlu/vsc/de/ch/8/bc/vlu/photosynthese/ps_light.vlu/Page/vsc/de/ch/8/bc/stoffwechsel/photosynthese/photosynthese5.vscml.html

Bei dem link findest Du ein sog. Z-Schema der Lichtreaktionen, die beiden Fotosysteme sind als P680 (Fotosystem 2) und P700 (Fotosystem 1) bezeichnet, hier siehst Du den Weg der Elektronen vom Wasser, das zerlegt wird, bis zum NADP sehr anschaulich.

Die ATP-Herstellung musst Du Dir auf dem Abwärtsweg zwischen P680* und P700 vorstellen (es ist aber in Wirklichkeit etwas komplizierter).

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Wenn du Eisen mit dem unedleren Zink überziehst, ist das ja auch kein passiver Korrosionsschutz, sondern ein aktiver. Hier wirkt das Zink als Opferanode, das Zink wird als erstes oxidiert, solange ist das Eisen geschützt.

Wenn du dagegen ein edleres Metall als Überzug verwendest, ist das Eisen nur geschützt, solange dieser Überzug nicht rissig wird. Das wäre der passive Schutz.

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Hi Chika, nachdem hier so viele einfach deine Frage abqualifiziert haben, hast du denke ich noch eine richtige Antwort verdient. Also so ganz kann man das, was du da schreibst, nicht von der Hand weisen. Alllerdings wurde hier auch wieder mal etwas übertrieben. Grundsätzlich geht es um Phthalate, sog. "Weichmacher", die in Verpackungsmaterial enthalten sein können und die daraus auch in die Lebensmittel einwandern können. Auch jeden Fall wirken diese Stoffe gesundheitsschädlich, obwohl anscheinend die Dosis, um die es hier geht, als unbedenklich eingestuft wird. Das Ganze wurde anscheinend vor einiger Zeit durch einen Arte-Beitrag bekannt gemacht.

Hier ein link zum nachlesen der Problematik: http://allerlei.kilu.de/2010/07/unfruchtbar-durch-nutella/

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Hallo IceDragon,

also außer den oben angegebenen fachlichen Voraussetzungen, also ein erfolgreich abgelegtes Staatsexamen, gibt es natürlich keine weiteren äußeren Voraussetzungen, um Chemielehrer zu werden.

Sollte Dein Notendurchschnitt ausreichen, um direkt übernommen zu werden, steht einer Laufbahn als Chemielehrer am Gymnasium nichts im Wege. Ein guter bis sehr guter Notenschnitt ist in den meisten Bundesländern inzwischen Voraussetzung, das musst Du auch noch beachten.

Aber: um diesen Weg als Chemielehrer dann auch auf Dauer beschreiten zu können, brauchst Du vor allem eines: ganz viel Geduld. Du musst damit rechnen, dass ganz viele Schüler dem Fach Chemie negativ gegenüberstehen, und nichts kapieren und nichts kapieren wollen. Du musst also in der Lage sein, Dinge, die Dir selbstverständlich erscheinen, immer und immer wieder zu wiederholen und mit den unterschiedlichsten methodischen Tricks in den Köpfen der Schüler zu verankern.

Und Du musst damit rechnen, dass Deine Arbeiten immer wieder schlecht ausfallen und du immer wieder von vorne anfangen musst. Das musst Du immer wieder wegstecken und positiv weitermachen.

Und dann brauchst Du noch ganz viel Kreativität, um die Schüler, zumindest einige, für Dein Fach trotzdem zu begeistern. Dann macht Dir das Unterrichten bestimmt auch Spaß.

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Also Raganos, so wie das bei Wiki steht, ist es tatsächlich etwas verwirrend, zumindest so wie das als "Gesamtbilanz" der Lichtreaktion dargestellt wird.

Natürlich produziert die Pflanze in der Lichtreaktion kein Wasser, die drei Wassermoleküle auf der rechten Seite kommen daher, dass ja im ATP die Phosphatteilchen über Säureanhydridbindungen an das AMP bzw. das ADP angekoppelt sind. Wird also ATP (hydrolytisch) gespalten, werden Wassermoleküle gebraucht, wird ATP aufgebaut aus Phosphat (formal eigentlih Phosphorsäure) und ADP, so werden diese Wassermoleküle wieder frei. Dieses Wasser durchläuft also gewissermaßen einen Kreislauf und hat in einer Gesamtbilanz nichts verloren. Hier ist Wiki eigentlich falsch bzw. irreführend.

3 AtP + 3 Pi ----------- 3ATP + 3 H2O

Wenn du nämlich diese Teilgleichung in Wiki anschaust, steckt in dem Pi das Wasser quasi schon mit drin, das dann frei wird. Du kannst dir das Pi auch als Phosphorsäure vorstellen, dann wird dir das Wesen der Säureanhydridbindung schon mal klarer.

So, und was die Anzahl der gebildeten ATP anbelangt, ist die Frage eigentlich auf der Wiki-Seite schon beantwortet:

"Die oben angegebene Zahl der entstehenden ATP-Moleküle von 3 ATP pro 2 H2O ergibt sich indirekt aus dem Energiebedarf des Calvin-Zyklus (Dunkelreaktion). Ob tatsächlich genau drei Moleküle ATP aus der Spaltung von zwei Molekülen Wasser gebildet werden, ist unbekannt."

Und tatsächlich wird ja in der Graphik von 2,6 ATP gesprochen, da liegst du ja mit deinen 2,5 voll im Trend :-)

Alles klar?

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Also die Größe der Atome, Kationen und Anionen ist abhängig

a) von der Zahl der Schalen (je mehr, desto größer), deshalb nimmt die Größe grundsätzlich von oben nach unten zu, innerhalb einer Gruppe also

b) von der Zahl der Valenzelektronen in einer Schale, d.h. also es kommt zu einer Veränderung innerhalb einer Periode.

Bei b) muss man jetzt zwischen Atom, Kation und Anion unterscheiden.

Liegen Atome vor, nehmen die Atomradien innerhalb einer Periode ab, da mehr Elektronen von mehr Protonen im Kern stärker angezogen werden.

Kationen sind kleiner als die zugehörigen Atome, da sie ihre Valenzelektronen abgegeben haben und deshalb eine Schale weniger besitzen.

Anionen sind größer als die zugehörigen Atome, da mehr Elektronen in der äußersten Schale sind, die nun mehr Platz brauchen. (Die Zahl der Schalen ist aber ja gleich geblieben.)

Capito? Das war jetzt sehr knapp das Wichtigste.

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Das ist folgendermaßen zu erklären:

Wenn ein Pestizid eingesetzt wird, werden sowohl Räuber wie auch Beute geschädigt. Beutetiere sterben und Räubertiere auch.

Dadurch werden aber die Räuber doppelt geschädigt, denn die übrigbleibenden Räuber haben nun zusätzlich auch nicht mehr viel zum Fressen und nehmen deshalb weiter ab..

Andererseits haben die übrigbleibenden Beutetiere nun den Vorteil, dass ihre Feinde fast verschwunden sind, deshalb nehmen sie stark wieder zu, ihre Kurve steigt an.

Alles klar?

(Das sind übrigens die sog. Volterraschen Gesetze, in diesem Fall das dritte Volterrasche Gesetz.)

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Es ist so: die Oktettregel gilt streng nur für die Elemente der zweiten Periode, also z.B. unter den Halogenen für das Fluor, bei diesen Elemtatomen ist die äußerste Schale mit acht Elektronen voll besetzt, Fluor mit seinen sieben Valenzelektronen kann also nur eine Bindung eingehen (einwertig!)

Bei den Elementen ab der dritten Periode kann das Oktett auch aufgeweitet werden. Ein Chloratom kann ja auf der dritten und damit äußersten Schale bis zu 18 Elektronen unterbringen. deshalb kann ein Chloratom mit seinen sieben Valenzelektronen bis zu siebenbindig sein und hätte damit auch erst 14 Valenzelektronen auf der äußersten Schale. Das Sauerstoffatom hingegen unterliegt der Oktettregel.

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Blutgruppen, Agglutination

Hallo Liebe Community,

Heute Morgen am Frühstückstisch hatten wir es von Blutgruppen. Ich hatte Bio vierstündig in der Schule und müsste eigentlich bestens informiert sein. Diese Frage richtet sich an alle Biologen unter Euch.

Also: Blutgruppe 0 hat Antikörper gegen A und B und keine Antigene auf den Erythrocyten, Blutgruppe AB hat keine Antikörper und A und B Antigene auf den Erythrocyten.

In der Schule habe ich gelernt, dass man universeller Spender ist, wenn man Blutgruppe AB hat und universeller Empfänger mit Blutgruppe 0.

Meine erste Frage: Was wird denn genau gespendet? Das Blutserum (also nur die Antikörper) oder das gesamte Blut (Erythrocyten, Antikörper und was sonst noch alles da drin rumschwimmt) oder NUR Erythrocyten?

Meine zweite Frage will ich anhand eines Beispiels erklären:

Wir gehen davon aus, dass bei einer Blutspende das gesamte Blut gespendet wird.

Angenommen, ich habe Blutgruppe 0 und mir soll Blut gespendet werden. Da ich als universeller Empfänger gelte, könnte ich eigentlich von jedem Blut empfangen. Ich lasse bei meiner Betrachtung den Rhesusfaktor außen vor, sonst wird es noch komplizierter.

Also: Da ich keine Antigene besitze, kann mir nichts passieren, wenn mir Blut der Blutgruppe AB gespendet wird. Das ist jedenfalls die Regel, wenn man Blutgruppe 0 als universellen Empfänger ansieht. Das würde bedeuten, dass die fremden Antikörper nicht mit meinen Antigenen agglutinieren (verklumpen), weil ich ja gar keine Antigene besitze.

Andersherum ist es, wenn ich mit BG 0 Blut an AB spenden soll. Ich besitze in dem Fall Antikörper gegen A und B und somit würde es zu einer Agglutination kommen, da die Antikörper aus meinem Blut mit denen aus dem Blut von AB reagieren.

Meine Frage: Im Grunde haben wir zwei Mal die selbe Situation: Blut der Gruppe 0 wird mit dem Blut von Gruppe AB gemischt. Eigentlich müsste es doch auch im ersten Fall zu einer Agglutination kommen, da ich als Blutgruppe 0 Antikörper gegen A und B bestize. Wenn mir also Blut von AB gespendet wird, müsste das Blut doch verklumpen, da meine Antikörper mit den Antigenen der Erythrocyten des Spenders reagieren, oder nicht?

Oder spielt hierbei die Menge an Antikörpern eine Rolle? Ich bin ein bisschen verwirrt, kann mir vielleicht jemand helfen?

Ich weiß, dass heutzutage nur gleiches Blut gespendet wird. Trotzdem interessiert mich der Sachverhalt. Das beschäftigt mich den ganzen Tag.

Ich hoffe, es finden sich ein paar Experten, die mich aus dieser Wirrnis herausholen.

Vielen lieben Dank für hilfreiche Antworten,

zimtsterntaler

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Meine Antwort kommt erst etwas später, aber nachdem die bisherigen Antworten nicht so nach meinem Geschmack sind, noch folgendes: du hast teilweise recht, hast aber auch etwas verwechselt.

Bei dieser alten Regel mit dem Universalspender und Universalempfänger kommt es vor allem auf die roten Blutkörperchen und die darauf befindlichen Antigene an. Nachdem Blutgruppe 0 keine Antigene besitzt, können diese Erythrozyten auch keiner Verklumpung mit evt. im Empfängerblut vorhandenen Antikörpern zum Opfer fallen. Blut der Blutgruppe 0 ist also Universalspenderblut. Das hast du also tatsächlich verwechselt.

Womit du recht hast: bezüglich der Antikörper kommt es auf die Menge an. Die im Spenderblut vorhandenen Antikörper würden sich verdünnen im Empfänger und deshalb keine so große Rolle spielen, wohingegen ja die Antigene auf den Blutkörperchen sofort von den entsprechenden Antikörpern angegriffen werden würden. Außerdem werden bei der Bluttransfusion heute wohl meistens Konzentrate von Blutkörperchen übertragen, da sind dann also kaum Antikörper drin.

So, und umgekehrt ist also Blutgruppe AB der Universalempfänger, da in diesem Blut keine Antikörper enthalten sind, so dass also alle andern Blutkörperchen in dieser Hinsicht „willkommen“ sind. Die ungünstigen Antikörper würden entweder stark verdünnt und kaum wirksam oder gar nicht mit übertragen.

So, ich hoffe, nachträglich etwas entwirrend beigetragen zu haben. :-)

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Also da würde ich mir an eurer Stelle jetzt nicht ganz so viele Gedanken machen… Es klingt jetzt schon ziemlich mysteriös wie du das so beschreibst, aber wenn man das etwas durchdenkt, so ist dieser Traum ja wohl ziemlich realitätsnah.

Also ich vermute mal, dass ihr ziemlich oft miteinander shoppen geht, und dass ihr das in eurem Einkaufcenter macht und ganz bestimmt wird dabei ganz viel gelacht und gekichert.

So, und wenn ihr dann nachts träumt, tja man träumt eben oft von Sachen, die man erlebt hat und dann im Schlaf weiter verarbeitet.

Folgendes Ergebnis könnt ihr aber mitnehmen: offensichtlich versteht ihr drei euch sehr gut, ihr seit ein perfektes Team, ihr harmoniert sehr gut, ihr habt ähnliche Gedanken und sogar ähnliche Träume. Toll, wenn man solche Freundinnen hat….

Und: wenn ihr mal alle drei unabhängig voneinander von einem feuerspeienden Drachen träumt, der euch entführen möchte und dann kommt ein Ritter in einer glänzenden Rüstung und rettet euch mit seinem Schwert, welches er dem Drachen ins Herz sticht, ja, dann müsst ihr euch Gedanken machen…. .. dann fragt ihr hier bitte nochmal nach!

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Ein Beispiel ist das Bein einer Heuschrecke und das Bein von einem Grashüpfer. Beide Beine sehen gleich aus und haben den Gleichen zweck,

Hallo Len, dieser Satz ist etwas mißverständlich als Beispiel für Homologie, denn das würde auch für Analogie zutreffen, das wäre eben eine "Anpassungsähnlichkeit". Genauer wäre: sie haben den gleichen Grundbauplan, wie z.B. den typischen Aufbau eines Insektenbeines (Schenkel, Schenkelring, Schiene etc.) mit entsprechenden Abwandlungen. das wäre dann eben eine Abstammungsähnlichkeit, eine Homologie.

Außerdem ist das deshalb ein etwas schlechtes Beispiel, weil ja auch die beiden Insekten eine ähnliche Lebensweise haben, besser wäre es dann, du würdest das Bein einen Heuschrecke und das einer Maulwurfsgrille vergleichen oder sowas.

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Hallo Maxi, ich finde das ist eine ganz tolle Idee. Das ist auch nicht schwierig und sehr lohnend, du lernst dabei ne ganze Menge.

Du kannst dazu einfach ein leeres Marmeladenglas oder sowas verwenden, besser wäre ein anderes kleines Glasgefäß mit dünnerer Wand zum besseren Beobachten.

Als Flüssigkeit verwende einfach Teichwasser aus deinem Teich, die ganzen Chemikalien brauchst du nicht.

Zum Füttern kannst du Wasserflöhe aus deinem Teich oder einem anderen Gewässer mit einem kleinen Kescher herausfangen.

Es gehen aber auch die Arthemien (Salzkrebschen) deren Eier man kaufen kann und die du in einem anderen Gefäß in Salzwasser züchten kannst. Dann musst du sie aber vorher in Süßwasser waschen, bevor du sie fütterst, Hydren mögen kein Salzwasser.

Das Tolle ist dann das beobachten: du kannst ihnen beim Fressen zuschauen, das ist schon mal sehr interessant, wenn sie sich wohlfühlen, dann bekommen sie Knospen und sie teilen sich, indem sie die Knospen dann abschnüren.

Am interessantesten ist es, das ganze unter einem Binokular zu beobachten.

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Hi ninifol,

Deine Frage ist berechtigt, aber auch leicht zu beantworten. Von Geburt an haben wir diese Antikörper nicht, sie werden aber gebildet, sobald das Kleinkind mit bestimmten Bakterien in Berührung kommt. Diese haben nämlich ganz ähnliche Antigene auf ihrer Oberfläche wie die menschlichen Antigene A und B. gegen die Antigene, die wir selbst nicht besitzen, bildet unser Körper dann Antikörper aus.

Hier kannst du es genauer nachlesen (aus Wiki):

„Im Gegensatz zu anderen Blutgruppen liegen im AB0-System bei Erwachsenen immer Antikörper vor.[7] Ursächlich sind Sensibilisierungen durch verschiedene Bakterien aus der Umwelt, deren Oberflächenstruktur den Antigenen auf den Erythrozyten sehr ähnlich sind, der Grund dafür ist jedoch (noch) unbekannt. Dadurch entwickelt in der Zeit des 3. bis 6. Lebensmonats[8] das Neugeborene Antikörper gegen diese Oberflächenstrukturen der Bakterien, falls es nicht selbst Träger der ähnlichen Antigene auf den Erythrozyten ist. Da das Immunsystem in diesem Fall die Oberflächenstrukturen der Bakterien als körpereigene Strukturen erkennt, bildet es keine Antikörper dagegen. Im Fall der Blutgruppe A (Anti-B) ist die Sensibilisierung durch gram-negative Bakterien wie das Darmbakterium Escherichia coli belegt.[9] Für die Blutgruppe B (Anti-A) wird auf ähnliche Proteine der Influenza-Viren verwiesen, deren Epitope dem B-Antigen ähneln.“

http://de.wikipedia.org/wiki/AB0-System

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Hallo MilchHonig,

also im Prinzip hast du natürlich Recht, denn in diesem Fall würde ja dieses rhesusnegative Kind sensibilisiert werden d.h. die Antikörper gegen das Rhesus-Antigen ausbilden.

So was ähnliches liegt ja auch vor, wenn eine rhesusnegative Frau durch eine Fehlgeburt oder eine falsche Bluttransfusion evt. unbemerkt sensibilisiert worden ist.

Trotzdem dürfte es in dem von dir angesprochenen Fall keine Probleme geben, denn das vorhandene „Immungedächtnis“ des rhesusnegativen Kindes lässt ja im Laufe der Zeit nach, so wie auch Impfungen ja aufgefrischt werden müssen. Zwischen der Geburt und einer Schwangerschaft des Kindes liegen viele Jahre, so dass hier kaum mehr eine Sensibilisierung gegen Anti D vorliegen wird, d.h. der Antiköperspiegel ist abgesunken.

Es gibt im Zweifelsfall auch noch die Möglichkeit von Antikörper-Suchtests, mit denen auch Rhesus-Antikörper nachgewiesen werden können.

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Hallo Shakoo, nachdem deine Klausur ja erst morgen ist, helfen dir meine Anmerkungen vielleicht/hoffentlich noch etwas weiter:

„Woher weiß ich, welche Stoffe reduziert werden und welche oxidiert?“

Das weißt du, wenn du die Oxidationszahlen bestimmst, dafür gibt es ja eine Reihe von Regeln, die du anwenden musst (die wichtigsten: Atome haben 0, in Molekülen muss die Summe der Oxidationszahlen 0 sein, Atomionen eine der Ladung entsprechende Oxidationszahl, bei Molekülionen muss sie Summe der Oxidationszahlen der Ladung entsprechen, H hat meist +1, O hat meistens -2 usw.)

Steigt die Oxidationszahl um x Stufen, liegt eine Oxidation vor, x Elektronen werden frei. Sinkt die Oxidationszahl um x Stufen, liegt eine Reduktion vor, x Elektronen werden aufgenommen.

„Woher weiß ich was bei der Reaktion entsteht.“

Eigentlich müssten die Produkte (und auch die Ausgangsstoffe) angegeben werden oder zumindest umschrieben, so dass man sie mit seinem (Grund-)Wissen erschließen kann. D.h., wenn ihr bestimmte Stoffe schon im Unterricht kennen gelernt habt, reicht evt. ein Hinweis darauf, also schau dir alle Stoffe an, die ihr in diesem Zusammenhang besprochen habt.

„Und wie kann ich erkennen was für eine Ladung Ionen haben? So entsteht z.B. aus der Reaktion MnO4- +NO2- unter anderem NO3- , aber woher soll ich das wissen?“

Wenn es nicht angegeben ist, was entsteht, wäre das also auch Grundwissen. Die wichtigsten Säureanionen und ihre Ladungen sollte man also wissen, z.B. NO3-, NO2-, SO42-, SO32- (also Nitrat-, Nitrit-, Sulfat-, Sulfit-Ionen).

„Und wieso sind Mangan-Ionen Mn2+ 2fach positiv geladen und nicht negativ oder nur einfach positiv?“

Nun, Mangan ist ja ein Metall, und Metalle bilden immer Kationen, also positiv. Ob jetzt einfach oder mehrfach positiv kann man ja an den Hauptgruppen ablesen. Mangan ist aber ein Nebengruppenelement, die können unterschiedliche Wertigkeiten haben, beim Mangan sollte man sich das einfach merken, weil die Reduktion von Manganationen zu (fast) farblosen Mn2+-Ionen eine Schul-Standard-Reaktion ist.

Wenn du noch Fragen hast...

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Hallo Johanna, ich möchte dir ein paar Möglichkeiten aufzeigen, aber ich sage dir gleich, dass es sehr schwer, wenn nicht unmöglich sein wird, bei deinem Onkel etwas zu bewirken und ein konstruktiveres Gespräch zu führen.

Zunächst mal ist festzustellen, dass in den großen Kirchen, egal ob in der evangelischen oder katholischen, die Erkenntnisse der Evolutionslehre akzeptiert werden. Die Genesis der Bibel ist keinesfalls als Schöpfungsbericht wörtlich zu verstehen, da sind sich die Theologen einig. Die Menschen, die sie geschrieben haben vor einigen tausend Jahren hatten noch überhaupt keine Vorstellung von der Naturwissenschaft. Sie versuchten sich mit Hilfe von diesen Geschichten eine Erklärung zu schaffen. Es handelt sich um als Mythen und Metaphern zu verstehende Sinnbilder, die aber dennoch eine gute Veranschaulichung z.B. der Menschwerdung und der damit einhergehenden Selbsterkenntnis des Menschen geben („Baum der Erkenntnis“). Nach Gott zu suchen bedarf es dann einer anderen Kategorie als der naturwissenschaftlichen, beide haben aber nebeneinander durchaus eine Berechtigung.

Was also Evolution und Schöpfung anbelangt, gibt es gar kein „entweder oder“, sondern ein „sowohl als auch“! Denn Wissenschaft und Religion schließen sich in keiner Weise aus. Sie gehen nur von unterschiedlichen Kategorien aus. Ich stelle dir das mal gegenüber.

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Wissenschaft (Evolutionslehre):

Man kann in der Wissenschaft forschen und Hypothesen aufstellen und so zu neuen Ergebnissen kommen. Die Hypothesen werden immer wieder verändert und den neuen Ergebnissen angepasst, so entstand die heutige moderne Evolutionstheorie. Einen endgültigen Beweis für die Richtigkeit einer wissenschaftlichen Theorie zu finden ist aber sehr schwierig, wenn nicht unmöglich. (Es ist sogar fraglich, ob der Mensch mit dem ihm angeborenen Erkenntnisapparat überhaupt in der Lage ist, die Welt objektiv jemals in ihrer Wirklichkeit erkennen zu können.) Die Verwendung des Begriffs „Theorie“ durch deinen Onkel, mit dem er aussagen möchte, dass gar nichts bewiesen ist, zeigt, dass er gar nicht verstanden hat, wie Wissenschaft funktioniert. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind eben keine Glaubenssätze, keine „Dogmen“, die unveränderlich im Raum stehen, sondern mit dem Fortschreiten der Erkenntnisse verändern sich auch die Theorien und werden immer besser belegbar. So ist auch die Gravitationstheorie eigentlich „nur“ eine Theorie, niemand zweifelt aber ernsthaft, dass sie stimmt. Gerade die Evolutionstheorie ist aus Befunden der unterschiedlichsten Wissenschaftsrichtungen so gut belegt, dass man den Ablauf der Evolution im Prinzip quasi als Fakt bezeichnen kann. Der Begriff Theorie sagt hier was ganz anderes aus, als dass was dein Onkel meint.

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Glaube (Schöpfung):

Nun, leichter als mit der Wissenschaft hat man es mit dem Glauben schon… man glaubt etwas und damit ist man eigentlich schon fertig. Denn der „Glaube des Menschen ist sein Himmelreich“, so lautet ein alter Spruch. Man kann auch niemandem seinen Glauben widerlegen, wenn es derjenige nicht möchte, und es liegt ebenso wie die Neugier in der Natur des Menschen, bestimmte Dinge glauben zu wollen und einer geheimnisvollen göttlichen Kraft zuordnen zu wollen. Dies ist auch die Wurzel aller Religionen, denn früher ließen sich die Naturphänomene eben noch nicht wissenschaftlich erklären. Und bis heute kann natürlich kein Wissenschaftler ausschließen, dass es eine bestimmte Form einer "übernatürlichen Kraft" gibt, die sich nicht erklären und beweisen lässt. Dagegen ist aber auch gar nichts einzuwenden, jeder darf an einen „Gott“ glauben und es gibt auf der Erde die unterschiedlichsten Religionen, und viele Menschen schöpfen Kraft daraus, an einen Gott zu glauben. Das ist aber ein Dogma und unbeweisbar, aber auch wissenschaftlich nicht ausschließbar.

Aber man kann gläubig sein und trotzdem die Wissenschaft akzeptieren, denn beides schließt sich nicht von vorneherein aus, zwei Kategorien, zwei Sichtweisen eben.

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Also durch „kaum was essen“ abnehmen zu wollen, würde ich dir auf jeden Fall dringend abraten. Nach deinen Daten (Größe und Gewicht), die du ja gepostet hast, müsstest du natürlich nichts abnehmen. Es ist ja auch nicht gesagt, dass durch Abnehmen, genau das, was dich am Bauch stört, verschwindet.

Wenn du jetzt aber unbedingt mal kurz und schnell etwas an Gewicht verlieren möchtest, würde ich dir einen Diätplan empfehlen, den ich selbst mal ausprobiert habe. Er ist zwar teilweise umstritten, aber er bringt pro Woche schon so etwa drei Kilogramm Abnahme. Aber auf keinen Fall länger als zwei Wochen durchführen, evt. sogar nur eine und dann schauen dass du das Gewicht behältst durch weniger und ballaststoffreich essen. Auf jeden Fall sieht man da ziemlich schnell einen Erfolg (an der Waage) und muss nicht direkt hungern, er ist eiweißreich, aber auch ballaststoffreich mit viel Gemüse. das mit den 9kg und den drei Jahren stimmt allerdings nicht, besser als kaum was essen ist er auf jeden Fall und nervenschonender. Also bitte nicht übertreiben, hier wäre er:

http://www.diaeten-abnehmen.de/stoffwechseldiaet-max-planck-diaet.html

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Hallo Dino, diese Ähnlichkeiten, die man bei unterschiedlichen Arten auf den verschiedenen Kontinenten findet, zeigen besonders eindrucksvoll das Wirken der Evolution. Diese Tiere müssen nämlich gar nicht sehr miteinander verwandt sein. Es geht um ökologische Nischen und Stellenäquivalenz.

In jedem Ökosystem herrscht ja z.B. nahrungskonkurrenz unter den verschiedenen Lebewesen. Um dieser Konkurrenz auszuweichen, haben sich unterschiedliche Arten entwickelt, die jeweils eine ganz bestimmte ökologische Nische in dem Lebensraum besiedeln, sie haben sich spezialisiert und haben damit viel weniger Konkurrenz zu befürchten.

Da nun aber auf jedem Kontinent ähnliche Lebensräume und ähnliche ökologische Nischen mit ähnlichen Anforderungen zu finden sind, sind die Arten, die sich daran durch Mutation und Selektion angepasst haben, natürlich auch in ihrem Körperbau ähnlich, ohne dass man daraus eine nähere verwandtschaft ableiten kann.

Beispiel: überall gibt es grabende Säuger, die unter der Erde leben und Insekten fressen, in Eurasien sind das die Maulwürfe, in Afrika die Goldmulle, in Australien die Beutelmulle. Sie zeigen ähnlichen Körperbau und Lebensweise, aber keine nähere Verwandtschaft.

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Das ist so:

Wenn du in dem Stammbaum eine Familiensituation findest, bei der zwei gesunde Eltern ein krankes bzw. merkmaltragendes Kind bekommen, dann ist der Erbgang für dieses Merkmal eindeutig rezessiv.

Wenn du in dem Stammbaum eine Familiensituation findest, bei der zwei kranke Eltern ein gesundes Kind bekommen, dann ist der Erbgang für dieses Merkmal eindeutig dominant.

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Hallo, bei deiner Frage habe ich erst etwas gestutzt, diese Reaktion des Lehrers kam mir etwas übertrieben vor.

Natürlich ist es wichtig, nicht zu trinken und zu essen, das sagen die Regeln aus und sie sind zu deinem Schutz, damit nicht aus Versehen chemische Substanzen aufgenommen werden, das könnte gefährlich sein.

Aber der Stift ist ja in einer Hülse, da wird er rausgezogen, benutzt und wieder reingesteckt, wo ist das Problem? Dann müsste es auch verboten sein, sich mal eben mit der Zunge über die Lippen zu fahren.

Ich habe mal ein paar Sicherheitsrichtlinien durchgeschaut, da steht immer nur: „Verbot von Essen und Trinken“!

Dann habe ich noch diesen Text gefunden, auf den kann sich dein Lehrer evt. beziehen:

„In Unterrichtsräumen, in denen mit Gefahrstoffen umgegangen wird, darf nicht gegessen, getrunken, geraucht, geschminkt oder geschnupft werden. Hiermit soll eine unbeabsichtigte Aufnahme von Gefahrstoffen in den Körper sowie das Entstehen von Bränden verhindert werden.“ Quelle:http://www.kmk.org/fileadmin/doc/Bildung/PDF-IID/RISU-KMK_Empf-03.pdf

Dann muss ich aber auch sagen, da gehören noch folgende Ergänzungen dazu:

Nicht Daumen lutschen und Nase bohren, das wäre besonders gefährlich!

Nimm es mit Humor, ab jetzt weißt du bescheid! lg

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Hallo surprise,

ich habe mal der Einfachheit halber deine Schreibweise übernommen, die richtige Gleichung lautet dann so:

S2O8^2- + 2HCl --> 2SO4^2- +Cl2+ 2H^+

Du must also das Wasser weglassen, denn die Sauerstoffatome stimmen ja schon auf beiden Seiten. Selbst auf die richtige Lösung kommst du, indem du erst die Oxidationsgleichung aufstellst (HCl wir zu Cl2 oxidiert, das zeigen dir die Oxidationszahlen) und dann die Reduktionsgleichung mit Hilfe der Oxidationszahlen formulierst (das Peroxodisulfat wird zu Sulfat reduziert). Dann werden die Ladungen durch H+ ausgeglichen. Wenn du dann beide Gleichungen addierst, kommst du zu diesem Ergebnis! (Es geht aber auch direkt in der Gesamtgleichung!)

Alles klar?

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Hier mal ein paar grundsätzliche Bemerkungen zu einer Stammbaumanalyse:

Folgende Situation beweist eindeutig die Rezessivität: zwei Gesunde haben ein krankes Kind. Denn dann müssen beide (phänotypisch gesunde) Eltern heterozygot sein. Findet man eine solche Familiensituation nicht, so kann die Krankheit auch als dominant interpretiert werden, vor allem wenn die Krankheit in jeder Generation auftritt. (Man nennt dies auch Pseudodominanz, dann ist mindestens einer der Kranken homozygot rezessiv krank)

Folgende Situation beweist eindeutig die Dominanz: zwei Kranke haben ein gesundes Kind. Denn dann müssen beide (phänotypisch kranke) Eltern heterozygot sein und die beiden gesunden Gene beim Kind zusammengetreten sein. Außerdem überspringt die Krankheit keine Generation.

Ein intermediärer Erbgang liegt immer dann vor, wenn ein Phänotyp auftritt, der einen „Mittelwert“ darstellt, also drei und nicht nur zwei Phänotypen liegen vor.

Wenn du deinen Stammbaum anschaust, siehst du also, dass die Personen 8,9 und 14 die Dominanz beweisen. Es müsste dir nun leicht fallen, die möglichen Genotypen aufzustellen.

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Hallo coole vanessa also ich finde du hast wirklich recht und man müsste dir wirklich helfen also dein lehrer ist ja echt so was von unmöglich der müsste dich ja eigentlich motivieren und nicht noch so runtermachen und blabla ich meine du bist ja eigentlich echt ne gute schülerin man merkt das weil du fast keine schreibfehler machst und so und wegen der paar komma wollen wir ja mal nicht kleinlich sein und dein lehrer müsste eigentlich wissen was er da für eine perle vor sich hat er sollte froh sein dass du nicht schon in deiner eigenen wohnung bist mit deinem schatz und ganz auf die nervige schule verzichtest da muss man sich ja nicht wundern wenn so eine eigentlich gute schülerin wie du null bock mehr hat also da würde ich mich aber gleich an der obersten stelle beschweren bei der schulpolitik da müsstest du einfach mal googeln ich weiß ich nicht in welchem bundesland du bist wer der kultusminister und dann findest du bestimmt ne adresse ist dem schreibt du einfach alles so auf in einer mail wie du es hier gemacht hast dann werden wir schon sehen was passiert aber das eine sage ich dir und das habe ich dir schon mal gesagt das mit dem rauchen lässt du jetzt gefälligst sein auch nicht auf dem klo denke mal an die gardinen in deiner wohnung in der du vielleicht nach weihnachten mit deinem schatz wohnst die würden ganz gilbig werden oder so… und bla BITTE

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Aufstellen von chemischen Formelgleichungen (Reaktionsgleichungen):

a) Kenntnis der Ausgangs- und Endstoffe diese als chemische Formeln links und rechts des Reaktionspfeiles anschreiben ( die Indexzahlen bestimmen die Formel und damit den Bau der Moleküle)

b) Richtigstellen nur durch Änderung der Koeffizienten und damit der Anzahl der beteiligten Moleküle

Ziel: Gleichung, auf beiden Seiten sind die gleichen Atome in gleicher Anzahl, nur in unterschiedlicher Gruppierung (Analyse und Synthese von Molekülen)

Erklärung:

Indexzahlen sind die kleinen, tiefgestellten Zahlen, sie beziehen sich auf das Elementsymbol davor

Koeffizienten stehen groß vor den Formeln, sie geben an, wieviel Feinteilchen vorhanden sind

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Hmmm das ist ne schwere Frage,

die hört man wohl nicht alle Tage,

wann soll man die Kerz’ entzünden?

Du kannst wohl keinen Frieden finden?

.

Sollst du am Samstag sie entflammen,

und wird man deshalb dich verdammen?

Gibt’s erst am Sonntag Kerzenrauch?

Bei vielen ist es so der Brauch!

.

Doch ich geb’ dir gerne Rat,

dann brauchst du keinen Advokat!

Ich find’ du machst dir viel Gedanken,

erlegst dir selber zu viel Schranken,

.

Es ist DEIN Kranz, der mit den Kerzen,

und was DU machst, tust du von Herzen!

Es ist, so sage ich dir gleich.

des Menschen Wille Himmelreich.

.

Drum zünd' die Kerze heute an,

kein Mensch dir was vorwerfen kann.

Ich wünsch dir eine schöne Zeit,

und weiße Weihnacht, wenn es schneit!

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Hallo qwertz09, ich weiß nicht recht, ob ich dir beim „motivieren“ helfen kann, denn motiviert sein muss man eigentlich selber, indem man vielleicht an seinen eigenen Ehrgeiz appelliert und nicht aufgibt, wenn man mal den Anschluss verloren hat. Aber evt. motiviert es ja auch, wenn man sein „Lernen“ etwas institutionalisiert und sich damit gewissermaßen einen Ruck gibt. Das könnte dadurch passieren, dass man etwas bewusster lernt und bestimmte Regeln versucht einzuhalten. Ich stelle dir mal ein paar bewährte Lerntipps zusammen, die helfen, wenn es viel auf einmal zu lernen gibt, diese Tipps habe ich schon mal gegeben:

Da unser Kurzzeitgedächtnis nur relativ wenige Informationen auf einmal speichern kann, die leicht wieder verloren gehen und der Weg ins Langzeitgedächtnis mit seiner langen Speicherzeit und viel Platz nur begrenzt ist, muss man genau darauf achten.

Viele kurze Lernpausen sind besser als wenige lange (damit nachfolgender Stoff nicht den vorangegangenen verdrängt).

Kleinere Lerneinheiten sind besser, da nicht so viele Informationen auf einmal eingeprägt werden sollen. .

Viel und immer wieder Wiederholen des Stoffes in regelmäßigen Abständen sorgen dafür, dass schrittweise immer mehr Infos ins Langzeitgedächtnis gelangen.

Je mehr es einem gelingt, Assoziationen (Eselsbrücken) zu schon Bekanntem zu knüpfen, desto leichter ist der Zugriff und die Abrufbarkeit. (Es gibt hierzu verschiedene Techniken, wenn Du Interesse hast, reiche ich die Infos dazu noch nach…)

Es ist besser, den Stoff über möglichst viele unterschiedliche „Eingangskanäle“ anzubieten (also Bilder, Graphiken, Lesen, Sprechen), vielleicht könntest Du auch überprüfen, ob Du leichter visuell oder akustisch-verbal lernst und danach Dein Lernverhalten richten.

Schließlich muss man auf Lernhemmungen achten, z.B. nicht ähnliche Sachen nacheinander lernen sondern für Abwechslung sorgen. besonders gut lernen viele Menschen gleich nach dem Aufwachen oder kurz vor dem Einschlafen.

Das wären mal die wichtigsten Sachen, auf die man achten sollte, wenn du nachfragst, kann ich evt. noch was ergänzen… viel Motivation und Erfolg!

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http://www.chemieunterricht.de/dc2/

Gehe auf diese Seite und klicke auf die blaue Schrift von Professor Dr. Rüdiger Blume, dann kommst du zu dieser email-Adresse:

r.blume@chemieunterricht.de

Du musst aber einen genauen Betreff angeben, was du für einen Wunsch hast, dann wird es auch beantwortet!

Übrigens steht auch eine Telefonnummer daneben!

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Also das, was du da beschreibst, kommt mir irgendwie bekannt vor, solche Empfindungen habe ich auch manchmal.

Ich nehme jetzt deshalb einfach mal an, dass das zwar irgendetwas merkwürdiges, aber nichts schlimmes ist, wenn man solche Wahrnehmungen hat.

Nachdem ich der Sache nun etwas nachgegangen bin, bin ich auf folgendes gestoßen:

Neben den bekannten Déjà-vu-Erlebnissen gibt es auch ein sogenanntes „Jamais-vu-Erlebnis“. (http://de.wikipedia.org/wiki/Jamais-vu-Erlebnis)

Bei diesem „Phänomen wird eine Person, ein Umstand oder ein Ort – obwohl eigentlich bekannt – als völlig fremd oder neu empfunden. Das Erlebnis findet unter ähnlichen Umständen wie das Déjà-vu-Erlebnis statt und ist von der gleichen emotionalen Irritation begleitet. Beim gesunden Menschen tritt es plötzlich oder während einer Erschöpfung auf.“

Also ich vermute mal, das trifft das von dir Beschriebene ziemlich genau.

An anderer Stelle habe ich noch dazu gefunden:

"Die Umwelt scheint dabei häufig als Ganzes plötzlich unvertraut, auch wenn jedes Detail problemlos wiedererkannt und eingeordnet werden kann. Sie steht in enger Beziehung zu dem Depersonalisationserleben, bei dem die eigene Person als fremd empfunden wird. Beide Störungsbilder werden unter der Gruppe der Ich-Störungen subsumiert, da letztlich die Integrität, das Einheitserleben und die klare Grenze zwischen Ich und Umwelt gestört sind. Derealisationserlebnisse leichterer Art sind nicht ungewöhnlich und können beim psychisch Gesunden zum Beispiel in Situationen mit großer emotionaler Beteiligung oder bei ausgeprägter Müdigkeit und Erschöpfungszuständen entstehen."

Also, wie du siehst, wenn es gelegentlich und in leichterer Form auftritt, ist es völlig normal und alles ist im grünen Bereich.

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Die sogenannte Frankfurter Evolutionstheorie wurde von Wolfgang F. Gutmann am Senckenberg-Institut ind Frankfurt (Senckenbergmuseum!) entwickelt. Mir liegt eine Veröffentlichung als Senckenberg-Buch Nr. 65 vor: „Die Evolution hydraulischer Konstruktionen – Organismische Wandlung statt altdarwinistischer Anpassung“, herausgegeben 1989.

In Kurz- und vereinfachter Form gesagt geht es um folgendes: der Darwinsche Evolutionsmechanismus der Mutation des Ergbutes und der Selektion des Bestangepassten an die Umwelt und die entsprechende Veränderung der Arten wird von einem ganz anderen Mechanismus ersetzt. Lebewesen werden mit ihrer Konstruktion betrachtet, mit ihrem Organisationstyp, und diese „Konstruktion“ bestimmt, in welchen Lebensraum sie am besten und ökonomischsten vordringen und sich dort behaupten können. Denn Lebewesen sind auch sog. „Energiewandler“, die energiereiche Stoffe aufnehmen oder herstellen und für sich selbst nutzen, und das geht nur, wenn sie entsprechend gestaltet sind, dass es in der Umgebung funktioniert. Sind die Lebewesen in einem bestimmten Lebensraum etabliert, so kommt es zu verändernden und verbessernden Weiterentwicklungen, aber natürlich nur unter der Vorgabe der Konstruktion, also des Körperbaus. Es ist also keine beliebige Veränderung möglich, die Vorläuferkonstruktion ist entscheidend.

Dieser Ansatz wurde heftigst kritisiert und führte zu Kontroversen mit der althergebrachten Evolutionsforschung. Wenn du meine persönliche Meinung dazu wissen willst, so finde ich, es handelt sich um einen durchaus nachdenkenswerten Ansatz und ich könnte mir auch einen Einbau vieler Gedanken aus der Frankfurter Lehre in die Evolutionslehre vorstellen, eine völlige Diskrepanz zu der ET nach Darwin kann ich nicht finden.

Wenn du mehr dazu wissen willst, so frage ruhig noch mal nach...

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Hallo, also ich denke das ist so: manche Waschanlagen verwenden tatsächlich Osmosewasser, das ist besonders vollständig entsalztes Wasser, sinnvollerweise aber hoffentlich nicht zum eigentlichen Waschvorgang, sondern zum letzten Absprühen. Das kann dann nützlich sein, wenn das Leitungswasser recht kalkhaltig ist, um entsprechende Trocknungsflecken zu vermeiden. Ich kenne das von Waschanlagen, bei denen man selbst sein Auto absprüht, und als letzten Gang solches Osmosewasser auftragen kann.

Wenn das Auto aber gleich danach durch Druckluft getrocknet oder abgeledert wird, muss man das nicht haben. Auch nicht, wenn das Wasser (regional bedingt) sowieso ziemlich weich, also kalkarm ist. Nachdem Osmosewasser recht teuer ist, muss man einfach abwägen. Also eine längere Anfahrtstrecke würde ich deshalb auf keinen Fall in Kauf nehmen, denn bereits bei der Rückfahrt davon hast du evt. schon wieder mehr Schmutz auf deinem Lack angesammelt als ohne diese Anfahrt. Um sicher zu sein, dass keine Trocknungsflecken auftreten, kannst du ja auch kurz mit dem Autoleder über den nassen Lack gehen.

Und außerdem, im feuchten Winterhalbjahr, in dem dann bald reichlich Salz auf den Straßen liegt, bringt das sowieso noch weniger. Also mach dir keinen Kopf, Osmose hin oder her, soviel macht das nicht aus.

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Es ist ja so, dass sich jede Art an den Lebensraum, in den hinein sie sich entwickelt hat, spezialisiert hat. Gelangt sie aber in einen neuen Lebensraum, so ist sie natürlich für diesen neuen, anderen Lebensraum relativ unspezialisiert. Deshalb kann sie sich auch nur die in dem neuen Lebensraum vorhandenen Nahrungsquellen erschließen, für die sie bisher spezialisiert war, sie nützt also nur wenige Ressourcen in diesem neuen Lebensraum.

Beispiel: auf die neu entstandenen Galapagosinseln verschlagene körnerfressende Finken vom Festland fressen nur die Körner, anderes Material wird nicht gefressen, obwohl also mehr Ressourcen da wären.

Sobald durch Vermehrung der Pionierarten Konkurrenzsituationen z.B. wegen Nahrungsmangel auftreten, sind die Mutanten dieser Art bevorteiligt, die andere Ressourcen erschließen können, z.B. ein dickerer Schnabel zum Knacken von großen Samen oder das Erschließen von Insektennahrung.

So werden sich allmählich neue Arten entwickeln, die die unterschiedlichen ökologischen Nischen des neu entstandenen Lebensraumes besiedeln und optimal nutzen und damit alle Ressourcen effizient erschlossen haben.

Benatwortet das deine Frage? Wenn nicht, nachfragen…

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Hmmm, ja, kleine seltsame Frage, die es aber in sich hat.

Zunächst mal: die Evolution hat sich natürlich nichts gedacht, denn die Evolution kann nicht denken. In der Evolution geht es darum, welche Eigenschaften eines Lebewesens einen Überlebensvorteil für das Individuum und die Art haben….

Also, welchen Vorteil kann es für die Art der Menschen haben, dass Mädchen schneller erwachsen und geschlechtsreif werden? Dabei müssen wir aber von der ursprünglichen Rollenverteilung (Mann= Jäger und Beschützer und Ernährer der Familiengruppe, Frau= Mutter und Hüterin des Heimes) ausgehen. Ich biete dir mal folgende Hypothese an: damit ein Mann seine Rolle als Jäger und Verteidiger seiner Sippe gut ausfüllen kann, muss er erfahrener und damit älter sein, er braucht also eine längere Entwicklungsphase. Damit eine Frau gesunde Kinder auf die Welt bringen kann, muss sie recht jung sein, denn mit dem Alter nehmen die Risiken in Schwangerschaften für Mutter und Kind allmählich zu. Die Rolle im Heim kann auch eine junge Frau bereits ausfüllen. Auch heutzutage tendieren ja Frauen oft zu älteren Männern, die bereits eine Existenzgrundlage haben und ihnen damit Sicherheit bieten können. Allerdings hat sich das im Rahmen der Gleichberechtigung auch sehr verändert.

Noch etwas kommt dazu: da Mädchen zwei X-Chromosomen und Jungs nur eines haben, sind Frauen das eigentliche „starke“ Geschlecht, das sieht man an der Krankheitsanfälligkeit und an der Sterblichkeitsrate, die im männlichen Geschlecht deutlich höher liegt, die Lebenserwartung einer Frau ist etwa 7 Jahre über der eines Mannes. Auch deshalb entwickeln sich Mädchen sowohl geistig als auch körperlich schneller als Jungs, auch wenn die stärker sind….

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Hallo Muchentuchen, wenn du das, was du in deinem Kommentar an mich schreibst, gleich mit in deine Frage eingebaut hättest, dann sähe die Sache natürlich ganz anders aus. Ich setze jetzt mal voraus, dass das stimmt, in diesem Falle helfe ich dir gerne.

Dieses Experiment ist typisch für den Anfangsunterricht in Chemie, man kann in ihm einem eine chemische Reaktion, eine Synthese beobachten. Zuerst hat man einen heterogenen Mischstoff, zwei Elemente sind gemischt worden. Nach dem Erhitzen beginnt die Reaktion, als Aufglühen zu beobachten, und danach liegt ein neuer Stoff, eine Verbindung vor, dieser neue Stoff hat ganz andere Eigenschaften als das Gemisch der Ausgangsstoffe Eisen und Schwefel.

Wichtig ist dabei, dass man zuerst eine Aktivierungsenergie braucht, dass dann die Reaktion aber von alleine weiter abläuft, das nennt man exotherm.

Noch Fragen?

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Farfalla, du bist einem Irrtum aufgesessen, von dem man öfter hört:

Kastration ist nicht Sterilisation!

Kastration ist die Entfernung der Keimdrüsen, also die Hoden bei männlichen Tieren. Dabei wird natürlich der Hormonhaushalt verändert, dadurch wird auch der Körperbau und das Verhalten beeinflusst. Kastrierte „wilde“ Stiere werden zu sanftmütigen, fettleibigeren Ochsen.

Früher wurden die Haremswächter kastriert, das waren die Eunuchen, sie waren dann meist fettleibig!! Um den Chorknaben ihre hohe Stimme zu erhalten, schreckte man auch hier früher nicht vor Kastration zurück!

Wenn heute sich ein Mann sterilisieren lässt, werden aber nur die Samenleiter unterbrochen, das hat „nur“ einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit, die Hoden bleiben als Hormondrüsen erhalten.

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Ja Sophronia, das habe ich früher auch mal gedacht, dass sich das ausgleichen könnte….

Also es ist ja zunächst so, dass die „normale“ Weitsichtigkeit durch einen zu kurzen Augapfel zustande kommt, die Kurzsichtigkeit durch einen zu langen Augapfel. Deshalb kann man natürlich nur normalsichtig, weitsichtig oder kurzsichtig sein.

Die Kurzsichtigkeit wird durch eine Zerstreuungslinse ausgeglichen, damit das Bild eines entfernten Gegenstandes auf der Netzhaut des zu langen Augapfels landet und scharf gesehen werden kann.

Im Alter lässt die Elastizität der Linse nach, deshalb kann sie sich für nahe gelegene Gegenstände nicht mehr genug zusammenziehen, selbst dann nicht wenn die Ziliarmuskeln maximal kontrahiert sind. Man spricht jetzt von Altersweitsichtigkeit.

Und warum kann sich das bei einem Kurzsichtigen mit der Altersweitsichtigkeit nicht ausgleichen?

Nun, der Augapfel ist ja immer noch zu lang, deshalb sieht er weiterhin in die Ferne unscharf. Zusätzlich macht aber jetzt seine Linse Probleme, deshalb sieht er auch in der Nähe unscharf, er braucht also für beide Fehlsichtigkeiten einen Ausgleich, eine Weitsichtbrille und eine Lesebrille, oder eben eine Gleitsichtbrille. Da kann man eben nix machen.

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Hallo Zerrie, so einfach ist diese Frage wohl nicht zu beantworten, oder eigentlich doch:

es gibt hier kein „entweder oder“, sondern ein „sowohl als auch“! Entscheidend ist dabei der Standpunkt:

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Denn Wissenschaft und Religion schließen sich in keiner Weise aus. Sie gehen nur von unterschiedlichen Kategorien aus.

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Man kann in der Wissenschaft forschen und Hypothesen aufstellen und so zu neuen Ergebnissen kommen. Die Hypothesen werden immer wieder verändert und den neuen Ergebnissen angepasst, so entstand die heutige moderne Evolutionstheorie. Einen endgültigen Beweis für die Richtigkeit einer wissenschaftlichen Theorie zu finden ist aber sehr schwierig, wenn nicht unmöglich. (Es ist sogar fraglich, ob der Mensch mit dem ihm angeborenen Erkenntnisapparat überhaupt in der Lage ist, die Welt objektiv jemals in ihrer Wirklichkeit erkennen zu können.)

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In den großen Kirchen, egal ob in der evangelischen oder katholischen, werden die Erkenntnisse der Evolutionslehre akzeptiert. Die Genesis der Bibel ist keinesfalls als Schöpfungsbericht wörtlich zu verstehen, da sind sich die Theologen einig. Die Menschen, die sie geschrieben haben vor einigen tausend Jahren hatten noch überhaupt keine Vorstellung von der Naturwissenschaft. Sie versuchten sich mit Hilfe von diesen Geschichten eine Erklärung zu schaffen. Es handelt sich um als Mythen und Metaphern zu verstehende Sinnbilder, die aber dennoch eine gute Veranschaulichung z.B. der Menschwerdung und der damit einhergehenden Selbsterkenntnis des Menschen geben („Baum der Erkenntnis“). Nach Gott zu suchen bedarf es dann einer anderen Kategorie als der naturwissenschaftlichen, beide haben aber nebeneinander durchaus eine Berechtigung.

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Es gibt jedoch immer noch Menschen, die die Bibel wörtlich nehmen und die tatsächlich dieser Auffassung sind, dass eine Schöpfung in 6 Tagen passiert ist, die müssen dann natürlich auch die Evolution abstreiten, denn sie glauben auch, dass die Welt erst 6000 Jahre alt ist. Man nennt sie Kreationisten, für sie gibt es dann natürlich nur ein „entweder-oder“.

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Nein Skyliberty, das ist keine komische Frage, sondern eine ganz fundamentale Frage, die sich Menschen immer wieder stellen. Eigentlich sind es aber drei Fragen....

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Hat der Mensch eine Seele?

Die Antwort ist davon abhängig, ob du die Frage aus religiösem oder wissenschaftlichem Standpunkt beantwortet haben willst. Beides schließt sich zwar nicht gegenseitig aus, man betrachtet das Problem aber aus unterschiedlichen Kategorien. Wenn du also an eine unsterbliche Seele glauben willst, dann kannst du das tun, aber das ist dann ein reiner Glaube, für den es keine Belege gibt. Wissenschaftlich gesehen müsste man die Seele des Menschen mit dem Geist, dem „Ich“ des Menschen gleichsetzen, und damit kommen wir zu zweiten Frage:

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Ist der Mensch nur eine Marionette des Gehirns?

Die moderne Bewusstseinsforschung betrachtet das „Ich“ eines Menschen als Effekt der Hirntätigkeit, d.h. er ist das Produkt elektrischer Aktivierungsmuster der etwa 20 Milliarden Nervenzellen der Großhirnrinde. Demnach könnte der Geist, das „Ich“ oder die Seele, wie immer Du es nennen magst, auch nicht ohne das Gehirn existieren. Krankheiten und Unfälle und Alterserscheinungen können die Funktionen unseres Gehirns und unseres Bewusstseins massiv beeinflussen. Das Gehirn konstruiert also gewissermaßen unser „Ich“, unsere Persönlichkeit.

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Wieso bin ich „ich“?

Mit der Ausreifung unseres Gehirns nach der Geburt entwickelt sich das „Ichbewusstsein“ in unseren ersten Lebensjahren. Damit formt sich langsam unter den Einflüssen von Erbgut und Umwelt der Geist, das Ich des Individuums. Deswegen kann sich auch niemand an die erste Zeit seines Lebens erinnern.

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Bei dieser wissenschaftlichen Darlegung gibt es nun noch folgendes zu beachten: da das menschliche Gehirn durch seine angeborenen Denkmuster vorgibt, in welchen Dimensionen wir ein Bewusstsein unseres Ichs und der uns umgebenden Welt entwickeln, können wir nicht davon ausgehen, die wahre Realität der Welt erkennen zu können. Ebenso ist es uns auch nicht möglich, vollständig zu erkennen, wie das Gehirn wirklich funktioniert und wie letzten Endes seine Wahrnehmungen und Empfindungen über unser Ich entstehen…hinter aller wissenschaftlichen Erkenntnis stehen also viele Fragezeichen…

Aber vielleicht sind bei dir jetzt einige Fragezeichen weniger geworden, vielleicht aber auch neue aufgetaucht....

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Ayliin, als erstes möchte ich dir etwas widersprechen, wenn du sagst … „glauben wir daran“, dann setzt du voraus, dass das jeder tut. Und das stimmt ja wohl nicht ganz. Was das Wort „glauben“ anbelangt, gibt es die verschiedensten Abstufungen an "Gläubigen".

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Grundsätzlich ist aber zu deiner Frage folgendes zu sagen und das wird auf diesen und ähnlichen Seiten immer wieder außer Acht gelassen: Wissenschaft und Religion schließen sich in keiner Weise aus. Sie gehen von unterschiedlichen Kategorien aus.

Man kann in der Wissenschaft forschen, Hypothesen aufstellen, zu neuen Ergebnissen kommen, die Hypothesen verändern und sie den neuen Ergebnissen anpassen, aus den Hypothesen schließlich gefestigte Theorien entwickeln, die aber immer wieder veränderbar, falsifizierbar sind. Einen endgültigen Beweis für die Richtigkeit einer wissenschaftlichen Theorie zu finden ist aber sehr schwierig, wenn nicht unmöglich. Es ist sogar fraglich, ob der Mensch mit dem ihm angeborenen Erkenntnisapparat überhaupt in der Lage ist, die Welt objektiv jemals in ihrer Wirklichkeit erkennen zu können.

Da hat man es mit dem Glauben schon leichter… man glaubt etwas und damit ist man eigentlich schon fertig. Denn der „Glaube des Menschen ist sein Himmelreich“, so lautet ein alter Spruch. Man kann auch niemandem seinen Glauben widerlegen, wenn es derjenige nicht möchte, und es liegt ebenso wie die Neugier in der Natur des Menschen, bestimmte Dinge glauben zu wollen und einer geheimnisvollen göttlichen Kraft zuordnen zu wollen. Dies ist auch die Wurzel aller Religionen, denn früher ließen sich die Naturphänomene eben noch nicht wissenschaftlich erklären. Und bis heute kann natürlich kein Wissenschaftler ausschließen, dass es eine bestimmte Form einer "übernatürlichen Kraft" gibt, die sich nicht erklären und beweisen lässt.

Es gibt natürlich auch Gruppierungen, für die sind Religion und Wissenschaft nicht vereinbar, Kreationisten nehmen z.B. die Bibel absolut wörtlich und negieren beispielsweise die Evolutionstheorie. Aber das würde für die Beantwortung deiner Frage jetzt zu weit führen, darauf näher einzugehen.

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Ayliin, es ist absolut nichts dagegen einzuwenden, wenn du als junger Mensch bestimmte Dinge einfach glaubst, aus welchen Gründen auch immer du dazu gekommen bist. Allerdings solltest du immer wieder kritisch abwägen, und dich nicht beeinflussen lassen, dann gewinnst du im Laufe deines Lebens bestimmt auch Erkenntnisse, die dich an manchen Glaubenssätzen zweifeln lassen. Aber das musst du selber herausfinden, am besten gelingt das durch Lesen von ganz unterschiedlichen Büchern, die zu dieser Problematik Stellung nehmen. So muss wohl jeder Mensch selber zu der ihm eigenen "Weltsicht" finden.

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Morgenstern bringt den Begriff Humor mit seiner aphoristischen Kurzdefinition einfach nur auf den Punkt:

Der humorvolle Mensch betrachtet die (endlichen) Dinge schlichtweg von einer höheren Warte (dem Unendlichen) aus und erkennt dadurch die Relationen:

Denn wie unwichtig ist es doch eigentlich, sich über gewisse Dinge den Kopf zu zerbrechen, sich in unnützen Diskussionen zu verzetteln und Auseinandersetzungen zu betreiben, die nicht wirklich voranbringen. Der echte Humor rückt das ganz sanft zurecht, er lächelt darüber und nimmt Probleme die eigentlich nicht wichtig sind, auch nicht so ernst., sondern eben mit einem Augenzwinkern.

Wenn das jeder Mensch für sich beherzigen könnte, wäre uns schon viel geholfen.

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Casamaria, das ist ja schon wieder eine richtig schöne Frage. Ich kann Dir folgende Antwort geben.

Mit sich selbst zu sprechen hat nur Vorteile, deshalb wird es wohl so oft praktiziert:

Zum ersten ist man sicher, dass man einen kompetenten Gesprächspartner hat, der mit einem auf der gleichen Wellenlänge kommuniziert, und der einen auch ernst nimmt und es nicht als unwichtig abtut was man sagt.

Zum zweiten hat man diesen Gesprächspartner immer in der Nähe, fühlt sich also nicht einsam, wenn man durch den Garten geht.

Zum dritten entstehen auf diese Weise nur ganz selten Nachbarschaftsstreitigkeiten. Selbst wenn jemand zu sich selber sagt: :“Ach bist Du blöd, jetzt hast Du vergessen die Schnecken gestern vom Salat abzusammeln“, entsteht nur sehr selten eine Beleidigungsklage daraus.

Und zum vierten kann man auf diese Weise leicht andere Nachbarn in das Gespräch mit einbeziehen, selbst wenn sie noch im Bett liegen.

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Elementargeister? Diese Frage lässt sich nicht mit einem einfachen ja oder nein beantworten. Denn es gibt immer mehrere Wahrheiten, und wer will sich anmaßen, die Wirklichkeit beschreiben zu können?

Ich denke, die Antwort liegt in uns selber, in unserem Erkenntnisapparat, in unserem unbewussten und bewussten Denkvermögen, mit dem wir Teil der Natur sind. Als der Mensch entstand, indem er sich seiner selbst bewusst wurde und über seine Umgebung nachzudenken begann, ordnete er allen Natur-Phänomenen Wesenheiten zu. Auch wenn die meisten Menschen diesen direkten Naturbezug verloren haben, so hat sich doch unser Denkapparat noch nicht wesentlich verändert.

Und wenn wir als Mensch völlig ohne technische Hilfsmittel der Natur gegenübertreten, dann erfahren wir wieder den direkten Zugang zur Natur und haben vielleicht ähnliche Empfindungen wie unsere Vorfahren bei Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Stürmen, Fluten, Feuersbrünsten. Hier stecken die „Elementargeister“ Erde, Luft, Wasser, Feuer (die Elemente von Aristoteles), die zwar abiotisch sind, aber von besonders „sensiblen“ Menschen eben nicht immer so empfunden werden, sondern tatsächlich als „Wesenheiten“.

Und damit zeigen diese Menschen, so meine ich, dass sie erkennen, dass die Natur der Erde, dieses winzigen von Leben erfüllten Staubkorns im unermesslichen Universums, eben alles umfasst, die gesamte Biosphäre mit allen Bereichen, es ist fast wie ein gemeinsames komplexes Lebewesen, das man „Natur“ nennen kann. Und jeder Mensch ist Teil dieses Ganzen, sich dessen bewusst zu sein, ist eine ganz wichtige Erfahrung und gibt uns auch einen Zugang zum Sinn des Lebens. Verstehst Du, was ich meine?

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Nun Casamaria, was Du da hörst (ich übrigens auch!), ist tatsächlich so etwas wie ein „Contest“, allerdings manchmal sogar etwas melodischer, als was da gestern so alles über die Bühne ging ;-).

Es handelt sich um Gesänge zur Revierabgrenzung, d.h., der Amselmann möchte damit sagen: „Wo ich singe, ist mein Zuhause, ich verbitte mir ein Näher kommen eines anderen Männchens, meine Zukünftige bzw. Lebenspartnerin sind willkommen.“ Damit man es auch weit hören kann, suchen sie dazu eine höher gelegene „Singwarte“ auf. Die Männchen stecken also auf diese Weise akustisch ihre Reviere ab. Oft beginnen sie schon vor der Morgendämmerung mit ihrem Gesang, ein zweiter Höhepunkt der Darbietung ist dann abends. Am aktivsten sind die Sänger natürlich zur Hauptfortpflanzungszeit im Mai und Juni.

Gerade der Amselgesang erscheint uns Menschen sehr melodisch und musikalisch, schon öfter wurden Amselgesänge in unserem Notensystem aufgeschrieben. Der Gesang der Amselmännchen ist zwar im Wesentlichen angeboren, kann aber durchaus auch kreativ variiert werden.

Und schau mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Le_Merle_noir

Der französische Komponist Messiaen hat der Amsel sogar ein Werk gewidmet.

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