Welchen der folgenden Personen würdet ihr wählen?

Hallo

Sagen wir mal da sind 3 Männer die zur Wahl antreten, und für die nächsten 20 Jahre regieren werden und auch die Verfassung ändern. Wen würdet ihr wählen?

1) Politiker 1 möchte Soziale Gerechtigkeit. Er will dass die Firmen nicht mehr einem Unternehmer sondern der Allgemeinheit gehören. Darüber hinaus sollte es eine Vermögenshöchstgrenze von 1 Mio Euro geben. Die Löhne für die Jobs sollten per Gesetz festgelegt werden, sowohl Mindestlöhne als auch Höchstlöhne sollte es geben. Es soll in allen spannenden Jobs Frauenquoten geben. Im Studium sollte Frauen zusätzliche finanzielle Unterstützung bekommen.

Die Meinungsfreiheit sollte eingeschränkt werden dass man keine pro-kapitalistischen, keine sexistischen und keine konservativen Meinungen öffentlich aussprechen darf.

Drogen sollten alle legalisiert werden, Gras sollte kostenlos für alle Verfügbar sein.

Demokratie sieht er kritisch da die meisten Leute zu konservativ ticken.

2) Politiker 2 sehnt sich zurück zur Monarchie. Er möchte dass es wieder einen Kaiser gibt. Auch Adelstitel sollten wieder her.

Duelle sollten legalisiert werden und jeder Mann der was auf sich hält sollte stets im Umgang mit Pistolen geschult sein.

Familien sollten aus Vater, Mutter und Kindern bestehen, wenn möglich viele Kinder. Die Väter sollten arbeiten gehen und die Mütter sollten sich um Kinder und Haushalt kümmern.

Wichtig ist auch dass es an wichtigen Feiertagen Militärparaden gibt. Männer die dem Militär angehören sollten hoch angesehen sein. Die Demokratie sieht er generell kritisch da zu viele Köche den Brei verderben. Außerdem sollte es endlich wieder harte Strafen für Verbrechen geben, kleinigkeiten wie schlägereien findet er nicht schlimm aber für Mord und Vergewaltigung soll es die Todesstrafe geben.

3) Politiker 3 möchte niedrige Steuern und viel unternehmerische Privatautonomie. Den Sozialstaat lehnt er genauso ab wie Arbeiterschutzmaßnahmen und Mindestlöhne. Wichtig ist ihm das Österreich ein starker Wirtschaftsstandort wird der von allen Unternehmern international geschätzt wird weil es liberale Wirtschaftsgesetze und sehr niedrige Steuern gibt.

Schulen und Unis sollten privatisiert werden, nur die besten Schulen und Unis sollten sich am freien Markt durchsetzen.

Er selbst sieht sich als jemand der nicht alle möglichen Versprechen für die Leute umsetzen will sondern als Manager der Österreich effektiv und gewinnorientiert verwaltet. Wichtig ist ihm auch dass die Leute selbst für ihre Zukunft sparen statt dass es pensionen gibt.

Neben einer staatlichen Polizei soll es auch private Polizeieinheiten geben die man mit Verbrechensaufklärung beauftragen kann.

Wer arbeitslos wird oder mti seinem Geld nicht auskommt ist in seinen Augen selbst schuld. Er ist kein Freund von Demokratischen Systemen, eher sollte man alles mit Verträgen regeln.

Politik, Regierung, Herrschaft, macht, Wahl, Philosophie und Gesellschaft, Wirtschaft und Finanzen
Wieso finden viele den Zivildienst sinnvoll um mehr Personal zu haben wo dieser doch gar nicht dazu da ist?

Hallo

Die Wehrpflicht wird ja unter anderem mit dem Argument dass es sonst keinen Zivildienst mehr gäbe verteidigt.

Dabei ist es so (in Deutschland wie in Österreich) dass es sogar im Gesetz so festgelegt ist dass dieser Arbeitsmarktneutral zu sein hat. Sprich dass keine regulären Posten mit Zivildienern besetzt werden dürfen um keine Arbeitsplätze zu gefährden.

Anders formuliert: Zivildiener dürfen nur für nicht-wichtige Tätigkeiten eingesetzt werden wo man sowieso niemanden anstellen würde und sind damit ziemlich sinnlos.

Ich denke meine Haltung zum Zivildienst (wie auch zum Grundwehrdienst und Wehrpflicht allgemein) liest man deutlich heraus.

Aber ganz objektiv und unabhängig davon wie die betroffenen die Zeit erleben und ob sie diese als sinnvoll empfinden, es wäre auch für den Staat bzw. für die Allgemeinheit sinnvoller wenn diese Arbeiten und Steuern zahlen würden statt dort mit irgendwelchen Tätigkeiten die so irrelevant sind dass man keinen extra anstellen würde beschäftigt zu werden.

Und selbst wenn das Gesetz anders wäre und es die Arbeitsmarktneutralität nicht gäbe, dann wäre der Einsatz von Zivildienern auch nicht sinnvoll da ja damit dann die Arbeitsplätze vernichtet werden - ohne Zivildienst hingegen stünden diese Arbeitssuchenden offen.

Also rein wirtschaftlich gesehen ist die Wehrpflicht und der Zivildienst ja komplett kontraproduktiv - sowohl mikro- als auch makroökonomisch

Die Zivildiener (wie auch die Grundwehrdiener) selbst haben ja in der Regel sowieso einen Arbeitsplatz, die die eine Lehre gemacht haben würden ja dann gleich bei dieser Firma bleiben und die die studieren gehen würden eh im Herbst nach der matura ihr Studium anfangen.

Wie seht ihr das?

Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Grundwehrdienst, Österreich, Wehrpflicht, Zivildienst, Ausbildung und Studium, Philosophie und Gesellschaft
Sind viele Feministinnen scheinheili?

Hallo

Das gängige Argument ist ja immer dass es ja darum geht Gleichberechtigung zu erreichen (was man auch immer drunter versteht) und es obwohl es in erster Linie darum geht die Benachteiligungen denen Frauen ausgesetzt sind zu beseitigen aber man auch Benachteiligungen die es für Männer gibt beseitigen will.

Da wird dann oft genannt dass sich zB etwas daran ändern muss dass ein Mann immer "stark sein muss" etc.

Also Feministinnen tun da oft so als wäre das zB auch mit ein Ziel.

Dennoch wird dann auch oftmals zB sowas wie Frauenquoten oder zusätzliche finanzielle Unterstützungen für Frauen (die es für Männer nicht gibt) gefordert. Spätestens hier kann dann keine Rede mehr davon sein dass es einem auch darum geht dass Männer nicht diskriminiert werden.

Ich weiß dass heißt dann "positive Diskriminierung" und wird damit legitimiert dass man eben vorübergehend Männer diskriminiert um im Ergebnis Frauen und Männer gleich zu machen - dieses "Ziel" lehne ich ab, ich bin für Gleichberechtigung und nicht für Gleichmacherei. Aber auch wenn man dieses Ziel befürwortet so braucht man in meinen Augen nicht ganz scheinheilig behaupten dass es einem auch um das Wohl von Männern geht, da kann man dann gleich offen sagen dass man einfach nur darauf aus ist Frauen so viele Vorteile wie möglich zu verschaffen.

Wie seht ihr das?

Die frage ist vor allem auch an Männer gerichtet, wie geht es euch mit sowas?

Also ich bin jetzt 19 Jahre alt und hatte nie das Gefühl wegen meinem Geschlecht benachteiligt zu sein, zumindest nicht vom Gesetzgeber oder von der Gesellschaft (wenn dann nur von der Natur)

Männer, Politik, Frauen, Psychologie, Diskriminierung, Feminismus, Gesellschaft, Gleichberechtigung, Sexismus, Soziales, Philosophie und Gesellschaft
Wie findet ihr dass das einige Länder was gegen Abtreibungen machen?

Hallo

in Polen haben ja jetzt seit ca. einem Jahr auch behinderte ungeborene Babys ein Recht zu Leben eingeräumt bekommen.

In Ungarn zB wurde ja diese Anti Abtreibungserklärung unterschrieben. Ich kritisieren vieles an Orban, in meinen Augen ist das ein ziemlicher Tyrann, aber offenbar will man in Ungarn gegen den Babyverachtenden Kurs der EU was machen.

Generell was die islamischen Staaten angeht - wo ich ja vieles nicht so super finde wie zB die Körperstrafen die es teilweise noch gibt oder die zahlreichen Hinrichtungen wegen nichtigkeiten im Iran zB - muss ich denen echt zu gute halten dass das Leben von Ungeborene Babys dort im Gegensatz zu den meisten Abendländischen Staaten geschützt wird.

Was Polen angeht, von der religiös konservativen Partei PiS halte ich ja in einigen Punkten nicht so viel, zB was die Coronamaßnahmen angeht sind die ja komplette Maßnahmenbefürworter, ich hingegen bin ausnahmslos gegen alle Coronamaßnahmen. Aber wäre ich Polin würde ich sie dennoch wählen da sie für ein absolutes Lebensrecht von Babys sind. Was eine Impfpflicht angeht denke ich auch dass es da in Polen nicht zu viel zu befürchten gibt das sowas kommt.

Ich würde mich aber so oder so nicht impfen lassen - muss natürlich jeder selbst wissen ich würde es auch keinem verbieten.

Ich würde bei uns zB auch die ÖVP wählen wenn diese ein Abtreibungsverbot wiedereinführen wollen würden, und das obwohl dank Kurz & Co anderthalb Jahre meines Lebens zerstört wurden indem ich eine Maske aufsetzen musste. Leider unterscheidet sich die ÖVP nicht wirklich von den Linken Parteien bzw. nur marginal.

Wie seht ihr das?

Stimmt ihr mir zu oder eher nicht so?

bitte sachlich und höflich bleiben, ich weiß dass das ein sehr konträres Thema ist

lg Lisa

Polen, Abtreibung, Politik, Ungarn
Wie steht ihr zur positiven Diskriminierung?

Hallo

es gibt ja die sogenannte Positive Diskriminierung, also es werden vorübergehend Männer diskriminiert damit dann im Ergebnis mehr Gleichheit da ist.

Beispielsweise gibt es eine Frauenquote in einem Aufsichtsrat. Oder es gibt bestimmte Stipendien im Studium nur für Frauen die dazu führen sollten dass es Frauen dort einfacher haben damit mehr Frauen das Studium erfolgreich abschließen, diese Stipendien sind nicht gering sondern gleich mal 800€ pro Monat oder so. Dass Männer dadurch diskriminiert werden wird in Kauf genommen.

Was mir auch noch einfällt ist zB bei der Polizei oder beim Militär wo man an Frauen geringere Standards bei der Aufnahmeprüfung stellt. Also zB Frauen müssen weniger Liegestütze hinbekommen als Männer.

Ich lehne all das kategorisch ab, aus mehreren Gründen:

  • Das Verhältnis zwischen Männern und Frauen wird damit unnötig vergiftet
  • Jenen Männern die diskriminiert werden bringt es auch nichts dass die reichsten Menschen der Welt alles Männer sind. Es gibt nicht ein "Kollektiv der Männer" und ein "Kollektiv der Frauen" sondern es gibt Individuen.
  • Es gibt natürlich Studenten mit viel Geld und andere mit wenig Geld. Aber mitnichten kann man behaupten dass männliche Studenten automatisch wegen ihrem Geschlecht weniger Geldsorgen haben. Ob Studenten mit öffentlihen Mitteln unterstützt werden sollen oder nicht kann man sehen wie man will. Aber wenn dann soll diese Unterstützung unabhängig vom Geschlecht sein
  • Gleichberechtigung ist genau dann erreicht wenn es gleiche Rechte gibt, nicht dann wenn es gleiche Ergebnise gibt, den letzteres zu erzwingen wiederspricht der Gleichberechtigung grundlegend.
  • Diskriminierung ist nie in Ordnung. Egal ob ein Mann oder eine Frau benachteiligt wird

Was denkt ihr?

Politik, Diskriminierung, Feminismus, Gleichberechtigung, Sexismus, Philosophie und Gesellschaft
Welche Person findet ihr sympathischer?

Hallo

Also ich meine das jetzt ganz allgemein, also ich gebe hier auch nicht vor ob männlich oder weiblich sondern geht rein darum welche Person ihr sympathischer findet.

Person A:

Sie wünscht sich die guten alten Zeiten zurück wo es noch einen Kaiser gab der das Sagen hatte statt ein paar so Hampelmänner die man alle Jahre wählt. Ihr ist es extrem zuwider dass es heute üblich ist jemanden wegen irgendwelchen Kleinigkeiten anzuzeigen, lieber soll man wenn es Streit gibt jemanden zum Duell fordern.

Ihr sind auch Versprechen und Abmachungen sehr wichtig, wer etwa seine Schulden nicht zahlt soll in den Schuldturm statt eine Restschultbefreiung zu kriegen. Das Giralgeld und auch das Papiergeld (das man heute statt Gold- und Silbermünzen verwendet) lehnt sie ebenso ab wie Impfungen. Ein besonderes Problem in ihren Augen sind auch die Mobiltelefone und vor allem das Internet. Kinder sollten draußen spielen statt mit dem Computer oder Konsole etc.

Die heutige Politik findet sie komplett verfehlt, nicht nur Frauenquoten oder politische Korrektheit sondern vorallem auch Kamalitäten wie den Sozialstaat der nur eine abgeschwächte Version vom Sozialismus ist oder etwa das staatliche Altersvorsorgesystem. Sehr stark kritisiert sie auch dass etwa Abtreibungen heutzutage straffrei bleiben und dass es selbst für schlimme Verbrechen wie Mord oder Vergewaltigung meist kürzere Strafen wie für Steuerhinterziehung gibt.

Liberal eingestellt ist sie hingegen was die Wirtschaft angeht.

Person B:

Diese Person bezeichnet sich selbst als progressiv. In ihren Augen muss man dringend Strohhalme und Plastik generell verbieten, Autos sollten ebenfalls verboten werden. Stattdessen müssen Österreichweit kostenlose bzw. steuerfinanzierte Öffis her. Das Wirtschaftsleben muss streng vom Staat gelenkt werden, beispielsweise sollten Unternehmen die mehr Männer als Frauen einstellen deutlich mehr Steuern zahlen müssen. Im Studium sollten Frauen eine zusätzliche finanzielle Unterstützung erhalten damit sie nicht nebenbei arbeiten müssen um das zu finanzieren.

In der Politik würde sie gerne Regelungen einführen dass jedes wichtige Amt abwechselt mit einer Frau und mit einem Mann besetzt werden muss (alle paar Jahre wechseln)

Für politisch unkorrekte Ausdrucksweisen sollte es Geldstrafen geben. Zigaretten sollten verboten sein aber Gras sollte erlaubt sein. Es soll ein BGE geben und es sollte eine Einkommenssteuer von 70% ab 100.000Euro im Jahr geben.

Gefängnisstrafen soll es keine langen geben in erster Linie sollte man Geldstrafen zahlen, egal für was. Auch für schlimme Sexual- oder Gewaltverbrechen soll man nur wenige Jahre oder Bewährungsstrafen kriegen. Waffen sollten ausnahmslos verboten sein, auch die Polizei soll keine haben.

Welche von diesen zwei Personen findet ihr sympatischer? Wie gesagt ich habe bewusst kein Geschlecht dazu genannt.

In meinem (studentischem) Umfeld würde ich die meisten unter Typ B einordnen.

Ich selbst ordne mich bei Typ A ein.

Menschen, Politik, Psychologie, konservativ, Link, Meinung, Sozialforschung, politische-einstellung
Bin ich in euren Augen zu konservativ?

Nabend

also ich bin der Auffassung dass einiges früher deutlich besser war als heute.

Zum Beispiel finde ich es nicht wirklich sinnvoll dass wir eine regelrechte Vollkaskomentalität haben. Der Staat sollte einem weder Pensionen zahlen noch Arbeitslosenunterstützung noch Studienbeihilfe noch sonst was in die Richtung. Die Steuern waren früher auch ok so um 1900 (wo es vl 15% waren) aber heute sind sie zu hoch.

Ich bin beispielsweise auch gegen Abtreibungen, außer in Fällen wo es zB eine Eileiterschwangerschaft ist da finde ich es ok.

Grundsätzlich finde ich auch politische Korrektheit und so weiter extrem nervtötend und eine Verunstaltung der Sprache, wobei das nicht schlimm sondern nur nervig ist in meinen Augen.

Ich bin auch mit unserem politischen System nicht glücklich, mir wäre ein Monarch lieber als so eine egalitäre Demokratie. Wobei ein Zensuswahlrecht auch seine Vorteile hat wo man mehr entscheiden kann wenn man mehr Steuern zahlt. Das führt vermutlich zu mehr wirtschaftlicher Freiheit. (kann man alles sehen wie man will)

Im Bezug auf die heutige Zeit finde ich auch das mit dem Impfen sehr fragwürdig, also ich würde mich unter keinen Umständen gegen Corona impfen lassen. Wobei ich nicht alle medizinischen Behandlungen ablehne, nur einige Medikamente zb

Ich bin auch kein Fan der EU und ich bin auch kein Fan vom Sozialismus. Der Sozialismus hat sowohl die Werte der Gesellschaften vernichtet als auch den Wohlstand - gibt genug Beispiele in der Geschichte.

Aja und was Alkohol und Drogen angeht, Leute die das konsumieren mag ich gar nicht.

Politik, konservativ, Meinung, Wert, Philosophie und Gesellschaft