Findet ihr Feminismus/Linke etc. Männerfeindlich?

Das Ergebnis basiert auf 37 Abstimmungen

Ja ist männerfeindlich 68%
nein die Feministinnen haben Recht 24%
anderes 8%
nein das ist einfach komplett weird 0%

20 Antworten

Feminismus ist - zumindest wenn ich alles richtig verstanden habe - trotz des Namens nicht die Höherstellung der Frau über den Mann sondern vielmehr eine Bewegung zur Gleichberehtigung bzw. der Auslöschung sämtlicher Ungleichheiten die auf dem Geschlecht basieren. Ob es dabei sinnvoll ist, eine Frauenquote einzuführen, oder ob es nicht andere Möglichkeiten gibt in Unternehmen eine vollständige Gleichberechtigung zu ermögliches kann ich nicht sagen, dafür kenne ich mich (leider) nicht gut genug damit aus.

Wie du aber mehr Rechte für Frauen mit einer höheren Haftstrafe für Vergewaltiger u.ä. in Verbindung bringst will mir nicht ganz klar werden, es gibt schließlich immernoch einen Unterschied zwischen Rehabilitierung und "Rache", das muss nicht mit Rechten zu tun haben, sondern kann auch auf verschiedenen Ansichten basieren, was die ideale Vergewaltigungsverhinderung anbelangt. Zumal es heutzutage (wenn auch deutlich weniger) ja auch weibliche Vergewaltiger gibt.

Die , von denen du redest, die die Bewegung für ihre Zwecke nutzen würde ich nicht unbedingt als Feministen bezeichnen, aber sie sind - eben durch ihre extremen Ansichten - nunmal leider die lautesten, die auch teilweise von den Medien mehr aufgegriffen werden.

Zusammengefasst kann man sagen (zumindest wenn meine Erinnerung an die Definition von Feminismus richtig ist), dass das, was du da als Hass gegen Männer beschreibst kein Feminismus selbst, sondern höchstens ein durch Extreme Teilnehmer, die die Bewegung für sich nutzen wollen verursachtes Symptom ist.

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Grüße

Serobrine

"Feminismus ist - zumindest wenn ich alles richtig verstanden habe - trotz des Namens nicht die Höherstellung der Frau über den Mann sondern vielmehr eine Bewegung zur Gleichberehtigung bzw. der Auslöschung sämtlicher Ungleichheiten die auf dem Geschlecht basieren. Ob es dabei sinnvoll ist, eine Frauenquote einzuführen, oder ob es nicht andere Möglichkeiten gibt in Unternehmen eine vollständige Gleichberechtigung zu ermögliches kann ich nicht sagen, dafür kenne ich mich (leider) nicht gut genug damit aus."

Hier bringst du Gleichberechtigung und Gleichmacherei durcheinander. Ich bin für Gleichberechtigung aber gegen Gleichmacherei.

Bei den anderen Absätzen hast du zum Teil Recht.

Bzgl Vergewaltigung sehe ich es anders, würde mich jemand vergewaltigen und ich schwer traumatisiert sein würde ich mich verhöhnt fühlen wenn er dafür 8 Monate bedingt kriegt.

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@Lisa20002

ich denke, du hast mich zum Thema Gleichberechtigung und Gleichmacherei wohl etwas missverstaden, aber das ist wohl meine Schuld.

zu deinem letzten Absatz: Das ist genau was ich meine. Wir brauchen ein Rechtssystem, was nicht auf "Rache" bzw. Vergeltung wie in deinem Fall beruht sondern auf die Verhinderung weiteren Übels. natürlich ist es frustrierend, wenn ein Vergewaltiger mit "wenig" davonkommt, aber wenn z.B. seine Rehabilitationschancen sich z.B. dadurch erniedrigen ist damit keinem geholfen.

wie gesagt, es geht nicht nur darum, wie viel jemand verdient hat, es geht primär darum dass es nicht noch einmal passiert

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anderes

Feminismus ist eine maximal Forderung um die berechtigte Gleichberechtigung zu erlangen. Extreme auswüchse, welches die Maximalforderung als allgültig und ewig etablieren wollen, gibt es in jeder Strömung ist aber bei den Frauenrechtlern äußerst dünn gespäht.

Der politische Gegner kehrt Zitate hervor und setzt diese in einen allgültigen und ewigen Kontext, was aber nicht der hauptsächliche Tenor dieser Strömung ist.

ich: m,50, heterosexuell, konservativ, Freigeist und Parteimitglied der PARTEI

Ja ist männerfeindlich

Ja. Teilweise schon. Rein das Idealbild vom Feminismus - wäre nicht männerfeindlich. Aber das findet man eher selten vor. (Die feministische Partei "die Frauen" hatte glaube ich im Wahlprogramm vor Jahrem als ich mal reinguckte das drinstehen, dass man auch Männerrechte achten muss, für echte Gleichberechtigung.)

Die klassischen/verbreiteten Feministinnen und Feministen wollen nur Aufmerksamkeit für "ihre Sache" - und übertreiben da auch. Und Hauptsache irgendwo was für Frauen rausholen.

Dass Frauenquoten z. B. den Mann als Individuum benachteiligen - ist da egal. Bei gleicher Qualifikation müsste für ne gerechte Entscheidung das Los entscheiden, nicht den gleich qualifizierten Mann benachteiligen. Dass da sonst irgendwo schon viel mehr Männer in ner bestimmten Organisation sind ist für die Einzelfallentscheidung ja gar nicht relevant.

Wenn ich Lotto spiele hab ich ja auch die gleichen Chancen wie ein Reiche - und keine höheren Gewinnchancen, nur weil der Reiche schon genug Geld hat und ich es eher gebrauchen könnte und Reiche - aus linker Sicht gesehen - ja sowieso alle doof sind. :D

Redest du vom Staatsdienst oder der Wirtschaft?

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Ich halte vom Feminismus nicht soo viel. Aber so wenig das ich das: Es wird pauschal den Männern auch unterstellt dass sie gegen Frauenrechte sind. Für Umweltverschmutzung, für Autofahren und dergleichen tragen natürlich auch hauptsächlich die weißen Männer die Schuld.

unterschreiben würde nun auch nicht.

Was mich am Feminismus stört ist:

  • das Frauen dazu ermutigt werden (wurden) Männern erfundene Sexualverbrechen in die Schuhe zu schieben (wie z.B. bei Jörg Kachelmann, oder bei der polnischen Metalband Decapitated geschehen).
  • das Männer teilweise in Sachen Feminismusdiskusion nicht als mitsprachberechtigt angesehen werden.
  • das auch in 2020 immer noch von 21% Bezahllücke zwischen den Gehältern gesprochen wird, obwohl diese Zahl schon überholt ist.
  • das, wie du gesagt hast, der Schleier verbreitet wird, dass es eine männliche Verschwörung gäbe, die die Frauen systematisch unterdrücke,
  • das Übersehen das auch Männer unter gewissen Repressionen zu leiden haben (z.B. das Bild als sexuellen Agressor, oder die Sache mit der häufigeren Arbeitslosigkeit - wie lässt sich dieses eigentlich mit dem Patriarchat erklären?)
  • Das Erfinden von Wörtern wie „Manspreading" oder „Mansplaining". Am besten finde ich noch, würde man diesen Quatsch ohnehin lassen. Aber wenn man ihn schon bringt, stört mich umso mehr das Auslassen das auch Frauen bösartige Verhaltensweisen aufweisen.

Feminismus sehe ich großflächig nicht als männerfeindlich an. Aber es gibt, wie in jeder Bewegung, Individuen die schwarze Schafe sind.

Achja! Was mich auch noch stört, ist die Keule mit der Schwanzverlängerung.

Z.B. Mann im schnellen Auto: Auto = Schwanzverlängerung. Es würde niemand auf die Idee kommen: Frau + teure Handtasche = Brustvergrößerung.

Warum so ein Klischee exklusiv für Männer? Am besten wäre natürlich gar kein Klischee für alle Geschlechter.

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@Vando

Das Klischee kommt von anderen Männern. Meist neidischen Männern die sich den teuren Sportwagen selbst nicht leisten können.

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@mepantos

Zu dieser Hypothese wirds doch bestimmt ne Quelle geben, oder?

Naja, solang die Quelle dieser Info hier noch nicht veröffentlicht wurde, ist es mir gelinde gesagt auch wurscht ob und von welchem Geschlecht das stammt. Wie gesagt bevorzöge ich es, wenn niemand so denken würde.

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Ja ist männerfeindlich

Der heutige Feminismus ist extrem Männer feindlich, besonders gegen weiße hetero Männer.

Galileo zum beispiel hat eine reportage zum Thema Benachteiligung der Frauen bei Autos und Toiletten gemacht, welche totaler rotz ist. Es werden absichtlich tatsachen verdreht und weg gelassen damit es so aussieht als ob Frauen benachteiligt wären was Toiletten und Autos angeht.

Kuchentv hat ein ziemlich gutes video dazu gemacht:

https://m.youtube.com/watch?v=uBDlgwXROlA

Was aber nur ein Beispiel ist, denn ist gibt zahlreiche solche reportagen bzw auch Youtube Videos auch von unabhängigen Feministinnen die nicht beim Fernsehen arbeiten und das selbe wie die Galileo Reporter tun

Galileo ist jetzt nicht unbedingt sie ernstzunehmendste Quelle :D

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