Was macht einen Schüler sympathisch?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das sind aber drei Fragen! ;)

  1. Ein Lehrer findet einen Schüler sympathisch, der dem Lehrer offen gegenübertritt, während des Unterrichts auch mal den Blickkontakt sucht, mal lächelt, außerhalb des Unterrichts freundlich ist und auch mal für einen small talk auf dem Gang oder Pausenhof zu haben ist. der auf berechtigte Kritik oder einen Scherz nicht beleidigt sondern verständnisvoll reagiert und auch mal von sich aus das feed back des Lehrers sucht, ach da gäbe es soviel Punkte, die ein Gesamtpaket ergeben.
  2. Ein Lehrer findet einen Schüler gut nicht nur deshalb, weil er gute Noten schreibt, sondern auch weil er merkt, dass er sich bemüht, nachfragt, wenn es mal schwierig ist und nicht gleich aufgibt und sagt, das kapier ich sowieso nicht.
  3. Dass der Lehrer den Schüler gut leiden kann, das merkt der Schüler irgendwie sowieso. Natürlich sollte der Lehrer alle Schüler gleich gut und gerecht behandeln, der Lehrer ist aber auch nur ein Mensch, und manche Schüler bereiten halt mehr Kopfzerbrechen als andere. Solange sich das nicht durch ungleiche Behandlung bemerkbar macht, ist es ja auch nachvollziehbar. Es gibt halt auch mal Schüler, die keinen Hehl daraus machen, dass sie Lehrer nicht leiden können, die muss der Lehrer auch nicht "mögen", auch wenn er die gleichen Anstrengungen wie bei allen Anderen macht, ihnen etwas beizubringen.

das stimmt, ja :D

dankeschön für die Antwort. woran merkt man denn, ob der Lehrer einen mag oder eher nicht? ich bin ja eher schüchtern und mache mir deshalb oft Gedanken, weil ich die Lehrer nicht nerven will und Angst habe was falsches zu sagen..

2
@emilieemarie

Ich glaube, da machst du dir etwas zuviele Gedanken. :) Du brauchst keine Angst zu haben, dass du was falsches sagst, auf jeden Fall ist das viel besser als gar nichts zu sagen. Und genervt sein sollte ein Lehrer sowieso nicht so leicht.

Ich denke mal, vor allem mit weiblicher Intuition , und du bist ja auch einfühlsam, merkst du das bestimmt wie du bei deinen Lehrern ankommst (bei Blickkontakt z.B.).

2
@valentin301

ja, das stimmt , da mache ich mir wirklich zu viele Gedanken :D

ich finde es immer schwierig einzuschätzen ob mich jemand mag, vor allem bei Lehrern und gerade jetzt mit Maske bzw. im Online-Unterricht 😃

2
@emilieemarie

Stimmt natürlich, mit Maske oder online ist es etwas schwieriger einzuschätzen.

Also ich behaupte jetzt einfach mal: Ich bin mir sehr sicher, dass dich deine Lehrer sehr nett finden, sie denken garantiert von dir: "Emelie ist zwar etwas zurückhaltend aber sehr sympathisch, solche Schüler müsste es mehr geben". Wetten dass? :)

2
@emilieemarie

Vielleicht hilft es Dir, wenn ich Dir jetzt schreibe, dass man als einfühlsamer Mensch sehr viel früher als andere merkt, wenn man von jemandem NICHT gemocht wird. Verhält sich Dein Gegenüber eher neutral, dann kannst Du davon ausgehen, dass Dein Gegenüber keinen Groll gegen Dich hegt und das ist doch schon mehr als man von einigen erwarten kann.

Es muss einen auch nicht jeder mögen, wir mögen ja auch nicht jeden - neutral freundlich und mit Achtung und Respekt begegnen, reicht im normalen Umgang miteinander vollkommen aus.

Ich kenne übrigens ein Mädchen, welches sich ähnlich wie Du beschreiben würde. Sie hatte im Klassenverbund auch eher das Gefühl, als würden die Lehrer sie nicht wahr nehmen. Als dann die Wahl der Leistungskurse anstand, kam es zu persönlichen 4-Augen-Gesprächen mit den jeweiligen Fach-Lehrern und da hat sie erstmals selber erkannt, wie sehr sie von den Lehrkräften geschätzt und welche Leistungen von ihr positiv wahr genommen wurden.

Mach Dir einfach nicht zu viele Gedanken um die Gefühlswelten anderer und geh Deinen Weg. Alles Gute dafür und viel Erfolg 👌

2
@valentin301

oh dankeschön ! ich melde mich auch immer mal wieder, also immer öfter und ich hab das gefühl sie freuen sich wenn ich mich melde und sind auch immer nett zu mir. :) mein mathe lehrer hat mal gesagt er schließt mich in seine abendgebete mit ein, weil er meine antwort so gut fand. :D ich muss glaub ich einfach mehr auf mich selbst vertrauen.

2
@auchmama

danke, das hat mir echt geholfen! oft schätzt man sich ja selbst anders ein als die lehrer es tun. und es stimmt, dass es eigentlich nicht wichtig ist, ob die lehrer mich mögen oder nicht, aber ich will halt trotzdem immer, dass sie mich sympathisch finden :D danke !

2
@emilieemarie

Ich kenne Dich zwar nur hier aus Deiner Frage - aber auf mich machst Du einen sehr sympathischen Eindruck!

🤗

3
@emilieemarie
mein mathe lehrer hat mal gesagt er schließt mich in seine abendgebete mit ein, weil er meine antwort so gut fand.

Und da hast du noch Zweifel, wie dich deine Lehrer finden??? Vielleicht könntest du ja auch Mathelehrerin werden, die werden immer gebraucht und da haben die Schüler den größten Respekt!

2
@valentin301

ja haha ich mache mir trotzdem gedanken 😅 das wär echt cool, aber das studium soll sehr schwierig sein

2

Auch ein unsympathischer Schüler kann als guter Schüler eingestuft werden, genauso wie ein sympathischer Schüler als schlechter Schüler eingestuft werden kann.

Sympathie und Benotung sind zwei unterschiedliche Dinge.

Ein guter Schüler ist einer, der gute Noten schreibt. Ein sympathischer Schüler ist einer, der dem Lehrer sympatisch ist. Während man auf ersteres einigermaßen viel Einfluss hat, kann man das zweite eigentlich nur dadurch fördern, dass man sich eben respektvoll verhält. Dazu muss man nicht schleimen, aber sich auch nicht wie ein Ar*** verhalten.

Den ersten Eindruck erhällt man innerhalb der ersten 2 Sekunden. Weiter kommt es oft nicht. Kaum ein Lehrer lernt seinen Schüler wirklich kennen.

Eigentlich finde ich das Sympathie bei der Benotung oder allgemein in der Beziehung zwischen Lehrer und Schüler nichts zu suchen hat. Der Lehrer hat sich auf die Leistung des Schülers zu konzentrieren und nicht was er von ihm hält. Als Beispiel kann ich nennen, dass wir eine Lehrerin vom Fach Physik hatten die in der Klasse sehr unbeliebt war und die meisten Schüler haben sie gemobbt, was ich schon ziemlich strange fand. Ich habe da nicht mitgemacht und wurde dadurch zur Außenseiterin. auch lächerlich. aber am Ende hatte ich eine 2+ obwohl ich von Physik nur Bahnhof verstanden habe. Währenddessen ist die Hälfte der Klasse sitzen geblieben mit Noten von 6 weil sie eben nicht mitgemacht haben und einfach nur asozial waren. Im Fach Sozialwissenschaften allerdings habe ich mich sehr angestrengt, weil das mein Lieblingsfach war . habe mich jede Stunde mehrfach gemeldet, immer Hausaufgaben gemacht, richtige Antworten gegeben, Arbeiten gut geschrieben und hatte am Ende eine 4. Das konnte ich mir nicht erklären. vor allem weil ich bezüglich Sympathie eigentlich immer gut gepunktet habe. ich muss sagen ich bin ein sehr freundlicher Mensch und hatte noch nie Probleme diesbezüglich. Aber scheinbar mochte der Lehrer mich nicht und das war mega unfair.

Und ich finde sowas darf nicht sein, egal ob man aus fehlender Sympathie schlechter benotet wird oder andersrum besser. das ist einfach unfair gegenüber den anderen und gegenüber der tatsächlichen Leistung.

Wichtig ist, dass man natürlich gute Arbeit leistet, freundlich und höflich bleibt. auch wenn selbst das manchmal nicht hilft. Mehr kann man da aber auch nicht tun.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Lange Krankengeschichte/ viel erlebt
Den ersten Eindruck erhällt man innerhalb der ersten 2 Sekunden. Weiter kommt es oft nicht.

falsch

Weiter kommt es oft nicht.

falsch

Kaum ein Lehrer lernt seinen Schüler wirklich kennen.

falsch

Eigentlich finde ich das Sympathie bei der Benotung oder allgemein in der Beziehung zwischen Lehrer und Schüler nichts zu suchen hat.

Richtig, was die Benotung angeht, hat aber auch niemand was anderes behauptet.

Falsch, was die "Beziehung" zwischen Lehrer und Schüler angeht, hier ist der Aufbau von gegenseitiger Sympathie sehr hilfreich für das erfolgreiche zusammenarbeiten.

Im Fach Sozialwissenschaften allerdings habe ich mich sehr angestrengt, weil das mein Lieblingsfach war . habe mich jede Stunde mehrfach gemeldet, immer Hausaufgaben gemacht, richtige Antworten gegeben, Arbeiten gut geschrieben und hatte am Ende eine 4. Das konnte ich mir nicht erklären.

Das kann so nicht stimmen, die mündlichen und schriftlichen Noten, die zur Gesamtnote 4 geführt haben, hätte dir die Lehrkraft sicherlich objektiv erklären können.

2
@valentin301

Interessant, dass du meine Ansicht basierend auf meinen eigenen Erfahrungen als falsch bezeichnest, während dies wohl auf deinen Erfahrungen beruht, die wiederum kein Maßstab sind. Macht irgendwie keinen Sinn. Und nurmal so, das mit dem ersten Eindruck in 2 Sek ist wissenschaftlich erwiesen. Und es ist auch so, dass die meisten Lehrer nicht jeden einzelnen Schüler gut genug kennen, um zB allein Probleme zu erkennen. Gibt natürlich Ausnahmen, aber bei 30 Schüler pro Klasse und (in der Oberstufe) um die 8 verschiedenen Klassen pro Tag und jede Klasse 2-3 mal pro Woche für 2-3 Unterrichtsstunden, ne da ist es auch so gut wie unmöglich all seine Schüler wirklich zu kennen. Viele haben sogar bis zum ende des Schuljahrs Probleme sich die Namen fehelerfrei zu merken. Also bitte, tu nicht so, als ob es anders ist. Wenn du es tatsächlich so erlebt hast, dann hattest du echt Glück. In der Grundschule mag es wohl häufiger der Fall sein, aber bei Weiterführenden Schulen, keine Chance. Sonderschulen vllt noch, da ist sowas Bestandteil, aber sonst eher nicht.

Und nein dieser Lehrer war, jetzt hab ich das Wort vergessen... Eben noch in der Ausbildung. Er hat keinem von uns die mündliche Note mitgeteilt. Von den Arbeiten her (kann man sich ja selbst ausrechnen) hatte ich eine 2-.mündlich wie gesagt hab ich mich jede stunde mehrmals gemeldet, wurde auch jede stunde mindestens 2x drangenommen und bis auf vllt 3x war meine Antwort immer korrekt. Also hätte ich schon allein um die endnote 4 zu bekommen eine 5 oder 6 mündlich haben müssen. Das kann schlichtweg nicht sein. Es gab auch keine mit dem gleichen Namen in der Klasse, also was wäre deiner Meinung nach ein möglicher Grund dafür, außer Verwechslung oder fehlenede Sympathie?

0
@sarahbilly
Interessant, dass du meine Ansicht basierend auf meinen eigenen Erfahrungen als falsch bezeichnest, während dies wohl auf deinen Erfahrungen beruht, die wiederum kein Maßstab sind.

Na dann steht es schon mal höchstens unentschieden, denn deine Erfahrungen sind wohl ebenfalls kein Maßstab. Und ich wette, meine Erfahrungen betreffen einen wesentlich längeren Zeitraum und wesentlich mehr Personen als deine Erfahrungen.

Und nurmal so, das mit dem ersten Eindruck in 2 Sek ist wissenschaftlich erwiesen.

Ich kenne diese Quellen, aber sie können kaum zutreffen, wenn der Lehrer vor der Klasse steht und seine Schüler einschätzen soll. Dazu braucht es ja wohl mehr, als einen Schüler da vor einem sitzen zu sehen. Da habe ich so viele Überraschungen erlebt und musste meine Einschätzungen in beide Richtungen sehr sehr oft revidieren. Wie gut ein Lehrer seine Schüler kennen lernt, hängt natürlich von der Bereitschaft des Lehrers ab, sich für diese zu interessieren und ob der Schüler den Lehrer so sympathisch findet, dass er ihm vertraut. Da kann man keine pauschalen Aussagen machen, wie du es getan hast.

Also bitte, tu nicht so, als ob es anders ist.

Da muss ich nicht so tun, ich weiß dass es möglich ist, habe ich so immer wieder erlebt.

Und was deinen Referendar oder was auch immer der war, betrifft, da hättest du einfach nachfragen müssen. Alle Noten müssen genau dokumentiert und nachvollziehbar sein. Das jetzt im nachhinein auf fehlende Sympathie zurückzuführen ist nicht okay. Wenn du geglaubt hast, deine Note ist nicht deinen Leistungen entsprechend hättest du einfach die Einzelnoten verlangen dürfen und er hätte dir offenlegen MÜSSEN, wie die 4 zustande kommt. Es ist unfair, jetzt nachträglich dem Lehrer etwas zu unterstellen, was vielleicht gar nicht stimmt. Du hättest die 4 nicht einfach hinnehmen dürfen, wenn du anderer Überzeugung warst. Das war dein Fehler.

1
@valentin301

Dass meine Meinung ein Maßstab ist, habe ich nie gesagt. Ich habe geschrieben, was ich denke und was meine Erfahrungen waren. Dass du dies als pauschales Urteil siehst, liegt an dir. Und dennoch scheinst du deinen Erfahrungen mehr Gewicht zuzuschreiben und machst mir Vorwürfe dafür. Und du wettest du seist im Recht, obwohl du keine Ahnung hast von mir und meiner Schulzeit. Irgendwie ironisch, wo wir gerade darüber diskutieren wie der erste Eindruck entsteht und man nicht zu schnell urteilen kann/soll, nicht wahr? Ich finde es auch unnötig weiter darüber zu diskutieren, denn es gibt beides. Meine Erfahrungen schließen deine nicht aus, aber andersrum ebenso nicht. Dem anderen zu unterbreiten, was angeblich falsch sei, DAS ist falsch, denn an dem Passiertem ändert es rein garnichts und es bring auch in dieser Diskussion nicht. Es ist ehrlich gesagt kindisch. Oder bist du selbst Lehrer, dass du dich so angegriffen fühlst?

Tja ich war nicht die einzige mit einer unfairen Note. Alle 8 Mädels aus der Klasse (ja, alle anderen waren Jungs) hatten eine deutlich schlechtere Note. Und der Referendar (ja das meinte ich) war nach diesem Jahr nicht mehr an der Schule. Manche Eltern hätten gern mal mit ihm deswegen gesprochen. Da war eindeutig was faul und die netteste Erklärung dafür wäre fehlende Symphatie. Mir würde noch anderes dazu einfallen, aber das wären rechtlich gesehen wage Mutmaßungen. Heute hätte ich auch gern meinen Mund dazu aufgemacht. Als Schüler sieht man das aber anders, vorallem weil ein Lehrer eine Autoritätsperson ist, vor der man Respekt hat und der man Kompetenz zutraut. Umso ärgerlicher ist es, wen dem nicht so ist und das Vertrauen mit Nachteilen und ungerechtfertigten schlechten Bewertungen belohnt wird. Akzeptier es einfach: manche Lehrkräfte sind inkompetent, manche wiegen persönliches mehr als Leistung und andere sind schlichtweg Arschgeigen. Oder alles zusammen, auch nicht selten. Traurig aber wahr. Ich wünschte es wäre anders. Und zwar immer und für jeden und nicht je nach Schule und Glück, welche Lehrer man bekommt.

0
@sarahbilly
Dass meine Meinung ein Maßstab ist, habe ich nie gesagt

Ich auch nicht, von Maßstab zu reden hast nur du angefangen. Auch ich schreibe meine Meinung, und die resultiert aus meinen Erfahrungen. Die ersten Sätze deiner Antwort waren allgemein formuliert, dem wollte und musste ich widersprechen, weil du damit ein falsches Bild der Schule suggerierst. Es ist schade, dass du versuchst, die negativen Erfahrungen, die du zweifellos in deiner Schulzeit gemacht hast, zu verallgemeinern und sie als etwas Allgemeingültiges darzustellst.

Und du wettest du seist im Recht, obwohl du keine Ahnung hast von mir und meiner Schulzeit.

Sarahbilly, die Unverschämtheit dieses Satzes von dir wird sofort klar wenn du schaust was ich wirklich geschrieben habe:

Und ich wette, meine Erfahrungen betreffen einen wesentlich längeren Zeitraum und wesentlich mehr Personen als deine Erfahrungen.

Natürlich gebe ich dir recht, es gibt solche und solche Lehrer. Schau doch selbst in deinem zweiten Absatz deines letzen Kommentars. Da spricht so viel Bitterkeit, Enttäuschung und Frust aus deiner früheren Schulzeit mit. Aber es geht hier um einen Referendar, der in der Ausbildung war und wahrscheinlich Fehler gemacht hat. Du trägst das jetzt offensichtlich seit Jahren mit dir rum und erzählst es, wenn es um deine Einschätzung dessen geht, was in Schulen passiert. Es gibt aber auch völlig andere Erfahrungen.

Denk bitte mal drüber nach, bevor du wieder so aggressiv argumentierst. Und nein, ich fühle mich nicht angegriffen, alles gut...

0
@valentin301

Bitte les dir nochmal alles durch. Du verdrehst ständig irgendwas. Oder verstehst selbst nicht, was du da von dir gibst. Du warst der erste, der das Wort Maßstab benutzt hast. Du warst der erste, der anfing meine Meinung wortwörtlich als falsch zu bezeichnen. Mehrfach. Und du schreibst immer wieder dass es nicht so ist, weil du andere Erfahrungen gemacht hast und stellst deine Erfahrungen als entscheidender dar. Dazu hast du schlichtweg kein Recht. Auch belastet mich dieses Erlebnis nicht. Erst durch diese Unterhaltung ist mir es überhaupt wieder in den Sinn gekommen. Auch war es nur ein Beispiel von vielen. Auch kenne ich NIEMANDEN, der nennenswert positive Erfahrungen gemacht hat in seiner Schulzeit. Zudem sollte ein Referendar, der Fehler macht nicht auf die Schüler losgelassen werden ohne Aufsicht und dann eine falsche Note festsetzen, die in der Oberstufe als Ausgleich sogar die Versetzung gefährden kann. Das war nämlich bei einer Mitschülerin der Fall. Aber dann war er weg und es gab keine Möglichkeit mehr das zu klären. Unverantwortlich ist das. Es gibt da noch dutzende Geschichten, die ich aufzählen könnte, wie zB eine Lateinlehrerin, die sich in jeder Klasse einen Schüler aussuchte und ihn jede Stunde wahrlich gequält hat, bis er die Schule gewechselt hat. In meiner Klasse war es ein Türkischstämmiger Junge, in der Klasse einer Bekannten, die paar Jahre vor mir an der Schule war, war es ihre Sitznachbarin und später hatte die Tochter des Sohnes von Bekannten meiner Eltern auch bei ihr Unterricht und hat wegen ihr nach der 6. Klasse ebenfalls die Schule gewechselt. Nicht wegen der Noten, die waren (bis auf Latein natürlich) super. Sie ging an ein anderes Gymnasium. Dann noch der stellvertretene Direktor (Mathe und Deutsch) tja, sein Ruf war nicht umsonst Nazi. Und es geht noch weiter. Es gibt in meiner Stadt noch 2 weitere Gymnasien, wo ehemalige Grundschul-Freundinnen von mir hingingen. Alle haben ähnlich schlechtes Erzählt. Nur die 2 von der Hauptschule schienen einigermaßen zufrieden. Also entschuldige, dass ich kein gutes Bild habe von Lehrern, denn ich habe rein garkeinen Anlass zum Gegenteil. Und ein fremder im Netz, der alle Aussagen als falsch betitelt und einfach das Gegenteil behaupte mit dem einzigen Argument dass die Schüler selbst schuld sind, das ändert nichts daran, im Gegenteil. Der Unmut wächst. Und abschließend kann ich dir garantieren, dass ich in Zukunft sowas nicht zulassen werden bei meinen Kindern. Sollte ich je ähnliches mitbekommen bei ihnen, werde ich den Schuldigen Feuer unterm Hintern machen und nachholen, was ich in meiner eigenen Schulzeit hätte tun sollen! So, damit ist das Thema für mich beendet und das kannst du deinen Lehrerkollegen gerne weitergeben und ihnen mal aufzeigen, was sie alles anrichten können. Bye.

0
@sarahbilly
Du warst der erste, der das Wort Maßstab benutzt hast.

Eindeutig falsch, das kann du leicht nachlesen, das ist schon mal eine nachweisbare Unwahrheit von dir, sowas macht natürlich eine faire Diskussion unmöglich. Weiterhin habe ich nie deine Meinung als falsch bezeichnet, sondern die Verallgemeinerungen die du aus deinen negativen Erfahrungen gezogen hast, und ich habe meine positiven Erfahrungen dem gegenüber gestellt als meine Meinung. Niemals werde ich mir anmaßen, Maßstäbe zu setzen.

Zum Rest deines doch sehr polemischen Rundumschlages nehme ich keine Stellung mehr, das ist schon aus dem Grund sinnlos, da du alles rumdrehst, siehe hier und siehe oben.

Ich hoffe nur, wenn du jemandem "Feuer unter dem Hintern machst", dass du dann fairer und wahrheitsgemäßer argumentierst als in dieser kleinen Diskussion hier mit mir.

0

Ich würde sagen, es sollte EGAL sein. Ein Lehrer hat nur seine Berufung zu sehen, keine Sympathie für den einen oder anderen Schüler. Alle sollten gleich behandelt werden.

Ist aber nicht EGAL. Solange als Lehrer Menschen und keine Roboter eingesetzt werden, wird auch Sympathie eine Rolle spielen. Dass alle gleich behandelt werden MÜSSEN schließt das ja nicht aus. :)

3
@valentin301

Doch tut es. Solange die Lehrer eben keine Roboter sind und sowas wie Symphatie zulassen, können sie ebend nicht eiskalt sein und rein die Leistung bewerten ohne dem einem Toastbrot ein paar Pluspunkte fürs angebliche Bemühen gutschrieben und dem Klassenstreben streng unter die Lupe nehmen und aus Prinzip ein minus an die 1 hängen. Man kann sich vorlügen, was man will. Die Benotung hängt IMMER vom Lehrer ab und wie der einen sieht. Gerechtfertigt wird sowas dann mit dem Aspekt des sozialverhaltens im Unterricht, was scheinbar eine 6 sein muss wenn man trotz guter schriftlicher Noten und mündlicher Mitarbeit eine miese Gesamtnote bekommt.

0
@sarahbilly

Einspruch, Lehrer sollen nicht eiskalt ihre Noten vergeben. Lehrer sollen Sympathie für ihre Schüler empfinden und oft bekommen sie auch Sympathie zurück und beide arbeiten zusammen mit viel Erfolg. Manchmal klappt es aber natürlich nicht so gut, aner man kann immer dran arbeiten es besser zu machen... beide Seiten.

Natürlich sollen Lehrer nicht aus Prinzip ein minus an die 1 hängen, sie sollten aber die glatte Eins auch nur wirklich hervorragenden Leistungen vorbehalten. Das Sozialverhalten im Unterricht darf niemals in die Note einfließen, das ist in keinem Bundesland und in keiner Schulform möglich. Manchmal misinterpretieren Schüler da Merkwürdiges hinein.

Natürlich hängt die Benotung IMMER vom Lehrer ab, denn er erstellt und korrigiert die Arbeiten und macht mündliche Noten. Das muss objektiv geschehen und JEDER Schüler hat JEDERZEIT das Recht, seine gesamten (auch mündlichen) Noten und deren Gewichtung zu erfahren, so dass die Gesamtnote oder die Zeugnisnote niemals eine Überraschung sein kann. Das letztere sind Tatsachen, auch wenn es oft von enttäuschten Schülern anders dargestellt wird.

1
@valentin301

Wunschdenken. Dich die Realität sieht leider oft anders aus. Oft lassen die Lehrkräfte ihre schlechte Laune aufgrund privater Probleme an den Schülern aus. Klar, sind auch nur Menschen, aber fair ist das nicht. Dennoch gibt es immer wieder Fälle von Schikane und das ist kein Missverständnis eines enttäuschten Schülers. Fälle, die sogar bundesweit durch dir Medien gehen. Ich versteh ehrlich gesagt nicht, warum du wehemend versuchst das Bild des Lehrers als heilig darzustellen. Jegliche Aussage einer schlechten Erfahrung, die nunmal tatsächlich so passiert ist, betitelst du als falsch und suchst Ausreden dafür. Was ist der tatsächliche Grund?

0
@sarahbilly
Ich versteh ehrlich gesagt nicht, warum du wehemend versuchst das Bild des Lehrers als heilig darzustellen.

Wo tue ich das? Das mache ich weder wehemend noch vehement! :)))

Warum gehst du eigentlich nicht sachlich auf die Argumente und Tatsachen ein, die ich dir gerade geschrieben habe und setzt stattdessen polemisch immer noch einen drauf? Warum tust du das? Warum spricht soviel Abneigung, ja sogar Hass aus deinen Worten?

0
@valentin301

Doch tust du und das auch offensichtlich. Ist dir das tatsächlich nicht bewusst? Welche Argumente? Ich erkenne kein einziges. Warum ich so eine Ablehnung habe, habe ich dir bei dem Anderen Kommentare bereits deutlich erläutert. Und auch hier wiederhole ich: das Thema ist für mich beendet.

0
@sarahbilly

Okay, ich habe jetzt den Eindruck gewonnen, dass es dir nicht möglich ist, selbstkritisch zu sein und dass du dazu neigst, eigene Fehler Anderen anzulasten. Auch Widerspruch zu deinen seit Jahren festgelegten Meinungen kannst du nicht sachlich und argumentativ behandeln. Das tut mir leid. Vielleicht hat dir das auch in deiner Schulzeit Probleme bereitet.

Gerne hätte ich dich übrigens als Schüler unterrichtet, denn ich stelle oft fest, dass ich mit den Schülern mit denen ich zuerst die größten Differenzen habe, später nach Klärung einiger Dinge am besten ausgekomme. Echt wahr! (soviel zum ersten Eindruck nach 2 Sekunden) Schade also, ich liebe Herausforderungen ;).

In einem einzigen Punkt stimme ich dir im Moment voll zu: wir sollten die Unterhaltung jetzt beenden.

Das Thema als soches bleibt natürlich bestehen, solange es Lehrer und Schüler gibt.

0

Wenn du im Unterricht nicht störst, gut mitmachst, fragen stellst und dem Lehrer gegenüber freundlich bist.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – viel erlebt, gemacht, gesehen, gelernt :)

Was möchtest Du wissen?