PETA geht gar nicht !!!

Hallo,

ich hatte beruflich vor vielen Jahren einmal mit Vertretern von PETA zu tun, die eigentlich sehr sympathisch und auch fachlich kompetent waren.

Zu dieser Zeit war das aber eine andere Organisation, als sie sich für mich heute darstellt.

Man spricht von Tierschutz und Tierrechten, spricht aber z.B. Hunden und Katzen natürliches Vit. B ab und meint, dass man Tiere vegan ernähren kann.

So enthält das Tierfutter aus dem Peta-Shop viele synthetische Zusätze. Wie sehr muss man denn sein Tier lieben, um ihm so was anzutun? Für mich auch eine Art von Missachtung von Tierrechten (= Recht auf eine artgerechte Haltung und Ernährung).

Peta und Angler/Fischerei ist ein altes und langes Thema.

Hierbei geht es grundsätzlich um die Frage, ob und inwieweit Fische bei einer ordnungsgemäßen Fischereiausübung Schmerzen empfinden und wie man diese vermeiden kann. Und das vor dem Hintergrund einer evtl. Tierquälerei.

Nachdem das auch vor vielen Jahren Thema in diversen Prozessen war, wurden wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt, deren Ergebnisse in unsere Tierschutzgesetzgebung eingeflossen sind.

Da Fische ein völlig anderes Nervensystem haben, als z.B.Säugetiere, ging es in erster Linie um Stress, den Fische nachweisbar empfinden. Außerdem um eine legitime Notwendigkeit, Fische zu fangen.

Da beim Fischfang immer für die Fische Stress entsteht, muss dafür ein sog. vernünftiger Grund vorliegen. Das bedeutet, dass gewisse "Exzesse", wie z.B. die früher praktizierten "Preisfischen" in der Folge abgeschafft wurden und seitdem geahndet werden.

Aus meiner Sicht auch völlig zurecht. Andere Beispiele wie Setzkescherhaltung usw. wurden ebenfalls tierschutzgerecht geregelt.

Bei der Forderung nach einer Abschaffung der Fischerei insgesamt schießt PETA jedoch weit über das Ziel hinaus.

Ich habe den Eindruck, dass man in dieser Organisation von einer veganen Weltvherrschaft träumt, die sich niemals realisieren lässt und stelle mir die Frage, ob dieser Kurs nicht eher kontraproduktiv für eine Tierrechtsorganisation ist, die selber Tiere töten lässt, um diese von ihrem Leid zu erlösen.

Gäbe ja auch die Möglichkeit, mit der vielen Kohle dieser Organisation hier und da Gnadenhöfe zu errichten. ;-)

Wenn man etwas tiefer "gräbt", wird man noch mehr Widersprüche finden.

LG Jürgen

...zur Antwort

Hallo,

entgegen aller veganen Anti-Fisch-Propaganda: warum sollte Lachs ungesund oder gar giftig sein?

Wenn dem so wäre, müsste er längst aus dem Verkehr gezogen worden sein :-)

Alleine daran erkennt man doch, dass hier ganz offensichtlich Parolen verbreitet werden, die Lebensmittel wie Fisch oder Fleisch schlecht machen sollen.

Ist ja nicht das este Mal. Jemand stellt eine Frage und man "wirft sich gegenseitig mit entsprechenden Antworten den Ball zu" ;-)

Wir haben eines der besten Lebensmittelkontrollsysteme der Welt und hätten längst schon mehrfache Beanstandungen beim Lachs oder anderen Produkten.

"..mit Chemie vollgepumpt, mit Eisen vergiftet, mit Antibiotika belastet .."

Sorry, aber einfach irgendwas anonym im Internet in die Welt zu setzen ist unterstes Niveau.

LG Jürgen

...zur Antwort

Hallo,

warum wird überfischt?

Weil die Nachfrage nach Fisch weltweit wächst und sich niemand an die Abmachungen hält.

Auch die weltweit zunehmende Aquakultur kann die Nachfrage nicht befriedigen.

Die Fischbestände können eigentlich nur durch große Fischschutzzonen, Laich- und Meeresschutzgebiete sowie durch gutes Bestands-Management gerettet werden.

Seltsame Ernährungs- und Verbrauchergewohnheiten, wie z.B. der Verzehr von geschlechtsreifen Tieren, wie jetzt gerade der Verzehr von Skrei, dem vor Norwegen (Lofoten) laichenden Hochseedorsch, oder auch von geschlechtsreifen Heringen und Schollen usw. sollten verboten werden.

Gleichzeitig ist es aber kindlich-naiv und weltfremd vorzuschlagen, keinen Fisch mehr zu essen oder auf eine vegane Weltherrschaft hinzuarbeiten, denn unsere Nachfrage ist im Vergleich zu der Nachfrage aus Asien eher gering.

Mit dem steigenden verfügbaren Einkommen in China wird alleine schon dort die Nachfrage so stark zunehmen, dass selbst ein eingeschränkter Verzicht in Europa kaum eine Rolle spielen wird.

Wir können auch nur unsere Küsten schützen, die Hochsee ist weitgehend frei und dort wird mit immer besseren technischen Methoden gefischt, regulär und auch unerlaubter Weise.

Aber auch die Aquakultur hat ihre Schattenseiten. Waren es früher noch die Medikamente (ist heute kaum noch ein Thema, da Fische, z.B. Lachse, geimpft werden), so ist heute eher das Problem die Vermischung von entkommenen Zuchtfischen und den Wildbeständen.

Auch die fehlende internationale Zusammenarbeit - siehe Thema Walfang - muss verbessert werden.

Ist wie beim Waldsterben in den 80er Jahren. Erst im Angesicht der Katastrophe ist man bereit, was zu tun.

Wobei die Fische einen gravierenden Nachteil haben: man sieht sie nicht, anders als bei den Bäumen, und deshalb ist das Schutzinteresse erst mal geringer, als z.B. bei Säugetieren.

LG Jürgen

...zur Antwort

Hallo,

das ist vorverarbeiteter und verpackter Fisch in Schutzatmosphäre und somit ein Kühlprodukt. Die optimale Kühltemperatur liegt bei + 0°C bis + 2°C. Bis + 4°C wäre auch gerade noch ok.

Wenn der Fisch durchgängig kühl gelagert ist, kannst Du ihn sicher auch noch am nächsten Tag essen.

Ein MHD wird es bei diesem Produkt nicht geben, das ist ein sog. Verbrauchsdatum. Das besagt aber nicht, dass das Produkt danach automatisch schlecht ist.

Musst Du selbst entscheiden. No risk, no fun ;-)

LG Jürgen

...zur Antwort

.... war ja wieder mal klar. Du willst uns damit mitteilen (siehe Dein Kommentar), dass menschlicher Kot nicht riecht, wenn man sich vegan ernährt?

Aber ich kann Dir aufgrund eigener Erfahrung sagen, dass der Kot von Veganern auch fürchterlich stinkt, wenn sie vor mir auf einer gemeinsamen Toilette waren.

Wird langsam peinlich .... und ist eines der dümmsten Argumente für vegane Ernährung, die ich bisher gehört habe ;-)

...zur Antwort

netter Gag :-)

jeder starrt hier auf so eine graue Fläche, auf der man rein gar nix sieht

...zur Antwort

Wieso kann man Tiere und Pflanzen nicht gleichsetzen?

Bist Du und Deine Kumpels hier eine Art "Gott", um so etwas zu entscheiden, nur weil es eurer veganen Religion nicht passt? (da würden Euch ja schnell die Argumente ausgehen, also wird das schnell abgetan...)

Wieso stellen Naturvölker Tiere und Pflanzen auf eine Ebene? Die sehen alles gesamtheitlich (Mutter Erde). Diese Menschen haben nicht unser heutiges Wissen, aber sie besitzen das Wissen aus einer jahrtausende langen Evolution und sie besitzen Weisheit, im Gegensatz zu uns.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten von Empfindungen. Bei Pflanzen wurde das übrigens schon vor langer Zeit dokumentiert, dass diese auf positive und negative Reize reagieren.

Tiere empfinden anders, als Menschen. Pflanzen empfinden anders, als Menschen und Tiere. Auch bei den Tieren selber gibt es erhebliche Unterschiede der Schmerzempfindung. Diese Erkenntnisse sind übrigens in die Tierschutzgesetzgebung mit eingeflossen.

Bei der typischen Argumentation dürften wir weder Tiere noch Pflanzen töten/ernten. Warum tun wir es trotzdem?

Geht es nicht viel mehr um einen verantwortlichen Umgang mit dem, was wir tun? Um Respekt und Achtung vor anderen Menschen, Tieren und Pflanzen?

Selbst Wasser ist etwas Lebendiges. Was ist damit? Wer schützt das Wasser, das in großen Mengen für den Anbau von Pflanzen genutzt wird, das alleine deswegen mit Stickstoff und Giften belastet wird?

Es kehrt alles zurück, denn es ist ein großer Kreislauf.

Und dann gibt es ein paar welt- und realitätsfremde Sektierer, die mit dem Finger auf andere zeigen, weil sie eigene, neue Regeln aufstellen und als Moralapostel auftreten?

Gottseidank beschränken sich so manche Pamphlete bzw. geistigen Ergüsse auf anonyme Internetdiskussionen. In der realen Welt (im Gegensatz zur digitalen) hätte so manch einer keinen A. in der Hose, das öffentlich zu diskutieren ;-)

Diese Einschätzung über die Einordnung von Pflanzen aus Sicht eines Zell- und Molekular-Botanikers der Uni Bonn, Dr. Frantisek Baluska, sollte uns vielleicht etwas nachdenkliche machen:

"...Die neue Ansicht dagegen ist, dass es sich bei Pflanzen um dynamische und hochsensible Organismen handelt, die aktiv und konkurrierend auf Nahrungssuche nach knappen Ressourcen sind – sowohl über als auch unter der Erde. Dass sie auch Organismen sind, die präzise ihre Umstände berechnen und dabei eine anspruchsvolle Kosten-Nutzen-Analyse anwenden und dies bedarf definierter Massnahmen, um ungenaue Umweltbedingungen zu minimieren und zu kontrollieren. Ausserdem sind Pflanzen auch zu einer ausgeklügelten Wiedererkennung zwischen Freund und Feind in der Lage und dies führt zu Territorialverhalten. Diese neue Auffassung betrachtet Pflanzen als bewusste, Informationen verarbeitende Organismen mit einer komplexen Kommunikation durch die einzelne Pflanze hindurch und unter anderem mit Gefühlen und einer Schmerzwahrnehmung.

Pflanzen sind so intelligent und in ihrem Verhalten ausgereift wie Tiere, aber ihr Potential ist verborgen, weil dieser Vorgang in Zeiträumen stattfindet, die um ein vielfaches länger sind als die der Tiere… Aufgrund dieser Lebensweise ist die einzige Langzeit-Reaktion auf eine sich stark verändernde Umgebung eine im gleichen Masse rapide Anpassung; darum haben Pflanzen eine sehr starke Verarbeitungsvorrichtung für Kommunikations-, Signalisierungs- und Informationsprozesse entwickelt… Zusätzlich zu der ausgiebigen Auseinandersetzung mit der Umgebung kommunizieren und interagieren Pflanzen mit anderen Lebenssystemen wie zum Beispiel anderen Pflanzen, Pilzen, Nematoden, Bakterien, Viren, Insekten und Raubtieren..."

...zur Antwort

Hallo,

würde ich nicht mehr essen, schmeckt fad und strohig/trocken. Man könnte die Oberfläche mit einem scharfen Messer entfernen, dann geht es.

Würde ich aber nicht machen, denn der Händler ist hier in der Pflicht.

Bring den zurück und tausch ihn gegen was anderes um, da Du ja nicht weißt, ob andere Packungen auch so einen Inhalt haben (es sei denn, es sind Plastikbeutel und man sieht es).

Der Händler muss ihn umtauschen, egal ob Du den Fisch schon aus der Verpackung genommen hast oder nicht - auch nach ein paar Tagen.

Gefrierbrand ist ein deutlicher Qualitätsmangel und entsteht meist durch nicht sachgemäße Lagerung.

LG Jürgen

...zur Antwort

Hallo,

eindeutig Fenchel. Dill geht auch, passt aber nicht zu dieser Kombination.

Fenchel ist verdauungsfördernd und hilft bei der Fettverträglichkeit.

In diesem Fall würde ich etwas Knollenfenchel hauchdünn in kleine Stückchen schneiden, kurz anschwenken und dem Spinat unterheben.

LG Jürgen

...zur Antwort

Hallo,

versuchs doch mal mit der "hard-core" Nummer, die wirkt nachhaltig ;-)

Also, Du brauchst ein paar vergammelte Lebensmittel.

Lass z.B. mal einen Fisch/Filet so ca. 1 Woche eingepackt im oberen Bereich des Kühlschrankes liegen und öffne dann die Packung leicht. Der Geruch wird sie fernhalten.

Funktioniert auch mit Fleisch, am besten vom Schwein.

Gibt auch Produkte, die schnell schimmeln, wie z.B. eingepacktes Gemüse, Champignons. Hervorragend ist auch angebrochener Frischkäse, bei dem man mehrmals mit einem feuchten Messer oder Löffel herumgestochert hat.

Müsli mit Mehlmotten (erhältst Du in jedem Bioladen, die sortieren das ständig aus) könnte auch hilfreich sein, wie z.B. auch sauer gewordene Milch dazu.

Vergieß etwas Essig im Kühlschrank, das riecht ebenfalls klasse.

LG Jürgen

...zur Antwort

Hallo,

was ist für Dich natürlich eingekocht?

Fachlich gesehen sprechen wir vom Heiß-Abfüllen, Pasteurisieren (hocherhitzen) und vom Sterilisieren.

Für Pasteurisieren reicht i.d.Regel normales Kochen und Heißabfüllen nicht aus. Man sollte das geschlossene Glas mit dem Inhalt zusätzlich noch eine Viertel- bis halbe Stunde (reine Kochphase) einkochen.

Sterilisieren kann nur unter sehr hohem Druck durchgeführt werden. Mit einem Dampfkochtopf kommt man nahe an diese Temperaturen hin.

Heiß abgefüllte Fonds sind gekühlt (Kühlschrank) einige Monate haltbar, pasteurisierte Fonds gekühlt ein Jahr und sterilisierte Fonds ca. 2 Jahre. Ich friere auch schon mal Fonds im Glas ein oder in einem Beutel.

Für einen guten Geschmack ist Heißabfüllen natürlich das Beste. Größere Hitze zerstört die meisten Aromen. Heiß abgefüllt und eingefroren ist die für mich derzeit beste Option.

LG Jürgen

...zur Antwort

Hallo,

Pilze zu sammeln ist etwas, was uns zusammen mit dem Wald- und Natur-Erleben wieder ein Stück weit und eine Zeit lang zu dem zurückführt, was für uns alle eigentlich wichtig ist. Für mich geht es aber nicht alleine um die Pilze.

Wir lassen uns auf die Natur ein und spüren, wo wir herkommen und stellen im Innern fest, dass wir ein Teil der Natur sind. Was manche als "Urtrieb" bezeichnen, ist eigentlich nur ein Gefühl der Verbundenheit mit der realen Umwelt. Wir spüren unsere Wurzeln wieder und werden neu geerdet, wenn wir uns in der Natur aufhalten und insbesondere im Wald.

Ob es die Pilze sind, oder die Heidelbeeren, Waldhimbeeren, Walderdbeeren, die Nüsse und Kräuter, für mich sind sie nur ein Teil dessen, was ein Besuch im Wald ausmacht. Neben Tier- und Naturerlebnissen tauche ich für eine Zeit lang in eine (reale) Welt ein, die meinen Kopf frei macht und die meine natürlichen Sinne schärft.

Ich atme gesunde Luft, nehme natürliche Gerüche wahr und trainiere meinen Geschmack auf Natur-Aromen durch Beeren und Kräuter. Terpene aus Nadelhölzern, die wir inhalieren, aktivieren außerdem das Immunsystem und halten uns gesund. Alleine schon der Geruch des Waldes ist etwas Besonderes und durch nichts zu ersetzen.

Ist eigentlich das volle Kontrastprogramm, zu dem, was wir heute unsere Welt nennen, aber damit unsere "digitalen Realitäten" meinen.

Wir sind ständig erreichbar, kommunizieren rund um die Uhr, sind von Smartphone und PC abhängig, tauchen als Avatare in Internetwelten, viele geben sich als jemand aus, der sie nicht sind. Wir essen Industrie-Nahrung mit künstlichen Aromen und unsere Kinder erschrecken, wenn sie eine echte Walderdbeere essen, über echten Erdbeergeschmack. :-)

Wir sitzen unter unnatürlichen Lichtquellen, werden von permanenten Lärm "beschallt", atmen Feinstaub und ungesunde Luft ein, trinken aufbereitetes Wasser und suchen Entspannung in Computerspielen und Fernsehen, wo wir auch wieder nur in digitale Welten abtauchen.

Aber als Naturwesen (= Mensch) degenerieren wir immer weiter. Für wen es noch nicht zu spät ist, der spürt dann manchmal diesen Drang zurück zur Natur, was sich ja nicht nur beim Pilzesammeln zeigt, sondern auch bei jeglichen anderen Outdooraktivitäten.

Sind das Urtriebe, die aus frühen Zeiten in uns schlummern, oder ist das nicht eher etwas völlig Normales?

Ich bin (beim Pilzesammeln) vor vielen Jahren einmal im Wald sehr erschrocken. Plötzlich hatte ich festgestellt, dass ich nichts mehr höre. Kein Geräusch, nix. Zuerst dachte ich, dass mein Gehör weg sei. Aber dann hörte ich meine eigenen Schritte. Mir wurde plötzlich bewusst, dass ich die völlige Stille erlebe. Ich setze mich auf einen Baumstumpf und ließ diesen "Zustand" auf mich wirken.

So etwas und viele weitere kleine "Abenteuer" können wir im Wald erleben. Wir riechen, atmen und schmecken Natur. Und wenn wir dann nachhause kommen, sind wir tiefenentspannt und unser Akku ist wieder ein Stück weit mit natürlicher Energie aufgeladen.

LG Jürgen

...zur Antwort

Hallo,

vegetarische Fischstäbchen sind ja an sich schon irgendwie "gaga". :-)

Ich glaube, die dürfen heute auch nicht mehr so genannt werden. Fischstäbchen sind Fischstäbchen, weil eben Fisch enthalten ist.

Vegetarische oder vegane Presslinge sind keine Fischstäbchen, selbst wenn ich die Augen schließe, und versuche, mir das einzubilden.

Also bei mir funktioniert es gottseidank noch. Ich habe eben versucht, als ich einen Apfel gegessen habe, mir ein Fischstäbchen vorzustellen. Hat leider nicht funktioniert, da mein Gehirn (aufgrund meiner ausgewogenen Mischernährung) anscheinend noch richtig funktioniert :-)

Ob da jetzt Pressspäne drinnen sind oder Käfer, spielt letztendlich keine Rolle mehr, zeigt es uns doch, wie sehr man mit solchen Ernährungsweisen (wer kauft überhaupt so was?) an der Realität vorbei lebt ;-)

LG Jürgen

...zur Antwort

Hallo,

ich glaube, du wirfst da was durcheinander. Der Hersteller muss immer angegeben werden, gemäß der Lebensmittelinformationsverordnung.

Die Herkunft der Produkte/Zutaten ist besonders geregelt:

"...Eine neue Herkunftskennzeichnung wurde für Frischfleisch eingeführt. Neben der Angabe zur Herkunft von Rindfleisch, die schon galt, wird in Zukunft auch bei Schwein, Lamm, Geflügel und Ziege angegeben, wo sie herkommen. Ob weitere Verpflichtungen zur Herkunftskennzeichnung machbar und sinnvoll sind, wird eine so genannte „Folgeabschätzung“ durch die Europäische Kommission erst zeigen..."

Quelle: Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL)

LG Jürgen

...zur Antwort

Hallo,

natürlich sind frische Fisch-Steaks immer besser als Dosenfisch, da frischer Fisch seine gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe noch zu 100 % enthält. Im Zuge der Erhitzung - und hier kommt es auf die Zubereitungsmethode an - verliert auch dieser einen Teil davon.

Dosenfisch ist eine sog. Dauerkonserve und wird bei sehr hohen Temperaturen autoklaviert, also hocherhitzt. Bei diesen Temperaturen hat man sehr hohe Vitamin-Verluste und negative Veränderungn bei den gesunden Transfettsäuren (Oxydation).

Allerdings bleiben viele Vitamine und Nährstoffe in der Dosenflüssigkeit erhalten, weshalb man diese nicht wegschütten sollte. Und Dosen-Fisch im eigenen Saft ist idem Fisch in (zugefügtem) Öl vorzuziehen (zu hohe Fettanteile in der Dose).

Trotzdem ist Dosenfisch immer noch besser, als gar kein Fisch und gesünder, als z.B. Schweinefleisch oder Antibiotika-Mast-Hühner. ;-)

LG Jürgen

...zur Antwort

Hallo,

da es sich bei diesem Räucherlachs um bereits vorgeschnittenen Lachs handelt, ist das Produkt ohnehin etwas problematisch.

Durch die große Oberfläche, die durch das Vorschneiden entsteht, ist der Räucherlachs oft keimbelastet, wie die Untersuchungen von Stiftung Warentest immer wieder zeigen.

Deshalb ist es ganz wichtig, die Kühlkette gut einzuhalten, um das Bakterienwachstum zu verlangsamen. Diese wenigen Stunden führen nicht zum Verderb, doch wird das Wachstum der Keime ab + 7°C stark beschleunigt.

Die Folgen sind ein deutlicher Qualtätsverlust sowie eine verringerte Haltbarkeit.

So ein Räucherlachs hat kein MHD, sondern ein Verbrauchsdatum, ab dem er nicht mehr gegessen werden sollte. Und dies aus gutem Grund. Ist ähnlich, wie beim Hackfleisch.

Räucherlachsprodukte sind besonders wegen möglicher Lysterien nicht ganz ungefährlich.

Der Lachs wird meist in Nord-/Osteuropa produziert, da dort günstigere Produktionsbedingungen bestehen . Aktuell betrifft ein nicht unerheblicher Teil aller Rückrufaktionen mit Lysterien befallenen Räucherlachs, speziell aus osteuropäischen Produktionen (Quelle: Fischmagazin).

Am besten gleich essen, nicht mehr aufheben. Immer eine sensorische Prüfung vornehmen, also Optik, Geruch, Konsistenz und Geschmack.

Solche Produkte auch immer in einem Kühlbeutel/Kühltasche transportieren, denn selbst der Weg vom Einkauf bis nach hause kann schon für einen deutlichen Temperaturanstieg sorgen.

LG Jürgen

...zur Antwort

Hallo,

den Brokkoli kannst Du in einer Gemüsebrühe garen. Sollte nicht zu weich werden.

Zwischenzeitlich das Lachsfilet in einer Pfanne mit Butter bei nicht so hoher Temperatur auf der Filetseite anbraten, danach umdrehen und auf der Hautseite zuende braten. Erst danach würzen mit Salz und Pfeffer.

Wenn Du Kartoffeln dazu machst, so kannst Du diese (nachdem der Lachs fertig ist), noch heiß, in der braunen Butter in der Pfanne schwenken, dann nehmen sie das Brataroma des Lachses an.

Geht eigentlich alles ratz-fatz ;-)

LG Jürgen

...zur Antwort

Hallo,

definiere mal gutes Fleisch? Bio und Demeter haben mit der Haltung/Aufzucht und Fütterung, längst aber noch nicht mit einem guten Geschmack zu tun.

Auch beim Metzger wage ich stark zu bezweifeln, ob man da geschmacklich hochwertiges Fleisch erhält. Bis auf wenige Ausnahmen sicher nicht.

Hat das Fleisch einen starken und typischen Eigengeschmack, so wäre eine Würzung "Perlen vor die Säue tragen", wie man so schön sagt, denn man will ja das Fleisch schmecken, und nicht die Gewürze.

In diesem Fall empfiehlt sich eine leichte Salzung nach dem Finish. Evtl. noch etwas frisch gemahlenen guten Pfeffer, mehr nicht.

Als Salz am besten Flocken, Atlantik-Meersalz bzw. Murray-River-Salz, wegen des milden Geschmacks.

Fleisch, das oft nach gar nichts schmeckt oder mit nur leichtem Eigengeschmack, wie das Industriefleisch, das man überall (auch beim Metzger) zu kaufen bekommt, kann man ungewürzt gar nicht genießen. Mit der typischen Marinade werden oft die älteren Chargen eingelegt, um ein "Geschmäckle" zu überdecken. Alter Metzgertrick. Ist nicht immer so, aber sehr oft.

Was macht den Geschmack beim Fleisch aus? Da gibt es verschiedene Faktoren. Die Rasse spielt eine Rolle, die Haltung und die Ernährung.

Solange Tiere irgendwo im Stall stehen, kann man es schon vergessen. Das ist bei über 95 % des Fleisches so. Und ihr meint, die restlichen 5 % kann man beim Metzger kaufen?

Ideal ist die Weidehaltung, also offene Freilandhaltung bei Rindern und Schweinen. Und das ganze über eine längere Aufwuchszeit, damit die Muskulatur langsam wachsen kann.

Die Tiere bekommen die für sie typische Grasnahrung, die viel vom Geschmack ausmacht. Wilde Schweine haben z.B. einen Futteranteil von über 50% nur aus Grasnahrung. Freilaufschweine fressen außerdem natürliches Eiweiß-Bodenfutter wie Würmer und Schnecken, außerdem Äpfel, Nüsse, Eicheln usw. Natürlich werden sie auch etwas zugefüttert.

Solche hochwertigen Rinder, Schweine, Gänse, Enten usw. werden von Landwirten aufgezogen, die sich Gedanken gemacht haben und eine bestimmte Philosophie leben.

Dieses Fleisch wird meist direkt vermarktet und ist natürlich etwas teurer. Aber man wird es nicht im Lebensmittelhandel oder beim Metzger erhalten, da es den Erzeugern praktisch aus den Händen gerissen wird ;-)

Ich kenne etliche Fälle, da sind die Wartelisten bei Schlachtungen weitaus größer, als das Angebot.

Das Fleisch hat einen teils sensationellen Geschmack, bedingt durch spezielle Fette und intramuskuläre Fetteinlagerungen. Diese Fette sind außerdem sehr gesund, enthalten sie doch die wichtigen Omega-3-Fettsäuren und hochwertige Transfette.

Wer so ein Fleisch stark würzt oder mariniert, dem ist nicht zu helfen ;-)

Und wer sich für gutes Fleisch interessiert, der wird auch fündig. Es gibt heute immer mehr Landwirte, die erkannt haben, dass man mit hochwertigem Fleisch gutes Geld verdienen kann. Und es ist auch für den Landwirt selber eine Aufzucht, die Spaß macht und von der industriellen Mast mit Sojaschrot(t) wegführt.

LG Jürgen

...zur Antwort

Hallo,

die häufigsten Ursachen für Schrumpfungsvorgänge:

  • Veränderung des Haltungsapparates (Wirbelsäule + Stützmuskulatur)
  • häufige Ursache ist die übermäßige Nutzung von Smartphones/Handy durch die nach vorne gebeugte Haltung
  • schnelles Altern (kann pathologisch sein)
  • zu wenig Wasserzufuhr (Austrocknen - wir bestehen ja aus Wasser)
  • regelmäßigs Sonnenbaden (ist wie Dörren)
  • Ernährung mit zuviel Salz oder Zucker (entzieht dem Körper massiv Wasser)
  • Alkohol (wird auch zum Präparieren von Tieren verwendet)
  • Coca-Cola, Fastfood (zuerst schrumpft das Gehirn, dann der restliche Körper)
  • Messen mit und ohne Schuhe (soll es tatsächlich schon gegeben haben)
  • am Maßband fehlt ein Stück (technische Ursachen gibt es immer wieder)
  • der Arzt hat eine Sehschwäche und die 1,70 m wurden falsch eingetragen
  • Zauberspruch, Fluch (soll es geben..)
  • Du bist das Opfer von Außerirdischen (hattest Du mal seltsame Träume?)

Daneben kann es noch viele andere Gründe geben. Ich würde das an Deiner Stelle unbedingt klären, bevor Du evtl.noch zum Hobbit mutierst ;-)

Jetzt aber mal im Ernst. Kleine Menschen gibt es milliardenfach auf der Erde. Ist also was völlig Natürliches. Und etwas kleiner als andere zu sein, hat manchmal ja auch Vorteile.

LG Jürgen

...zur Antwort

Hallo,

ist mal wieder eine tendenziöse Umfrage.

Wenn mal nicht mal als mögliche Anwort Mischkost vorgibt, also so, wie sich die meisten Menschen ernähren, dann sagt das schon viel aus ;-)

Was bedeutet Fleischesser? Sind das die Menschen, die nur von Fleisch leben?

Ich könnte hier noch mehr aufführen, macht aber wohl keinen Sinn.

Aber eine Frage habe ich an Sie, die Sie mir sicher beantworten können:

Ihre Themen sind Gott, Christentum, vegan, vegetarisch.

Warum, denken Sie, hat Jesus nicht vegan gelebt? Warum, denken Sie, schreibt eine christliche Lebensweise und die Lebensweisen nach anderen Weltreligionen nicht eine vergane Ernährung vor bzw. empfiehlt diese?

Was spricht dagegen, Tiere zu lieben und andere Tiere trotzdem zu essen?

Viele Menschen lieben die Pflanzen (Garten, Anbau) und essen diese trotzdem?

Sind Pflanzen keine Lebewesen?

Der Buddhismus sagt z.B. hierzu viel aus. Auch die Ureinwohner und alle Naturvölker haben stets Respekt vor der Nahrung und allen Lebewesen gezeigt, die sie genutzt haben. War das ethisch verwerfllich?

Wieso erheben sich Menschen wieder einmal zu Göttern auf Erden, indem sie neue (Ernährungs-)Religionen andern überstülpen wollen?

Wir werden nicht immer Antworten auf unsere Fragen finden, aber es lohnt sich, zumindest darüber nachzudenken. :-)

Beste Grüße

Jürgen

...zur Antwort