Hallo,

der Ketchup gärt, weil er hochgegangen ist.

Das kommt hin und wieder mal vor, wenn der Deckel offen war und die Flasche Luft gezogen hat. Normalerweise ist da ein Vakuum drauf.

Kann in der Firma bei der Verdeckelung passieren, ist aber meist dann der Fall, wenn die Flasche/der Deckel beim Transport durch einen Stoß leicht beschädigt worden ist.

Da Ketchup, selbst bei geöffneter Flasche, bei einem sehr niedrigen PH-Wert nicht so schnell gären kann, vermute ich, dass der Deckel schon viel länger vor Deinem Kauf offen war.

Du kannst die Flasche umtauschen und dann auch mal schauen, wie die anderen Flaschen im Regal aussehen. Die Deckel sollten normalerweise etwas nach innen gewölbt sein. Ist der Deckel deutlich nach außen gewölbt oder kann man ihn auf Fingerdruck leicht eindrücken, stimmt etwas nicht.

Ist aber sehr unwahrscheinlich, dass eine ganze Produktion hochgeht, das wäre längst zurückgerufen worden.

LG Jürgen

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Hat die moderne Gesellschaft das Innehalten verlernt?

Nicht nur wenn ich mich hier bei den Fragen umschaue, auch bei den "realen Menschen" im Umfeld, ist mir aufgefallen, dass die Menschen von Eindruck zu Eindruck, von "Event" zu Event", von einer Beziehung zur nächsten hetzen, ohne ernsthaft innezuhalten und eine Innenschau zu halten.

Angefangen hat die Verbreitung wohl mit der Erfindung des Radios, schon damals gab es Menschen, die die Stille nicht ertrage konnten, und egal was kam eine Geräuschkulisse brauchten, um ihre eigenen Gedanken nicht hören zu müssen.

Sie tun viel, manche sogar alles, nur um sich nicht mit sich selbst oder mit dem Nächsten tiefer beschäftigen zu müssen.

Sie hetzen an all den kleinen Schönheiten und positiven Augenblicken des Lebens vorbei, das Augenmerk aufs Handy gerichtet, die Ohren zugestopft mit Musik, den Körper gepeitscht mit sportlicher Aktivität um sich einen "Traumkörper" zu erarbeiten.

Und wenn sie einmal zur Ruhe kommen haben sie erst Langeweile und dann, wenn sie anfangen sich selbst zu spüren bekommen sie es teilweise sogar mit der Angst zu tun.

"Freundschaft" findet bei Manchen nur noch virtuell statt und eine Zurückweisung jeglicher Art artet zu einer persönlichen Katastrophe aus. Gerade bei ganz jungen Leuten findet man, dass sie ihren Selbstwert über "Likes" definieren, aber mit echten persönlichen Kontakten garnicht mehr klar kommen- zu nah, zu intensiv, zu echt, zu beängstigend.

Das Leben wird aus der Konserve konsumiert, Vorbilder sind virtuelle Persönlichkeiten, die sich irgend ein Drehbuchautorenhirn erdacht hat- und Einschaltquote/Likes gibt es nur, wenn man hervorsticht- bedeutet dann aber, besonders schräge/kranke/entgleiste/gequälte/missbrauchte/irreale Charaktere.

Bedeutet kein Input Stillstand- bedeutet den Tod?

Ist es tatsächlich eine Katastrophe Orangenhaut zu habe oder kein Sixpack, kein I-Phone, einen schiefen Penis, Pickel, eine winzige Bagatellverletzung. Ist eine Blase am Fuß so schlimm, dass man sich tatsächlich garnicht davon ablenken kann?

Was ist mit der Schönheit eines Herbstwaldes, dem Schmetterling auf der Blume am Wegesrand, dem Duft der frühmorgendlichen Luft oder nach einem Regenguss an heißem Tag? Dem Lächeln der alten Frau in der U-Bahn, dem fröhlichen Kreischen eines kleinen Kindes?

Ist das alles garnichts mehr wert?

Lebt der moderne Mensch nur noch für eine von Medien suggerierte künstliche schöne Oberfläche und ist bereit die Gaben, die die Natur ihm mitgegeben hat zu vernachlässigen, zu ignorieren oder sogar als widernatürlich zu empfinden?

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Hallo,

ja, insgesamt gesehen, hat sie das sicher.

Es kommt aber immer auf die Persönlichkeit drauf an. Viele Menschen setzen sich selber unter Druck, weil sie irgendwelchen vermeintlichen Idealvorstellungen hinterher hecheln oder die Messlatte hier und da sehr hoch setzen.

Innehalten hat auch nicht immer was mit Stille zu tun, aber Stille ist eine gute Voraussetzung, damit unser Gehirn mal runterfahren kann.

Die absolute Stille erleben nur wenige Menschen, denn das ist kaum möglich. Vielleicht in den nordischen Tundren oder in irgendeiner Wüste. Ich habe das erst zwei mal erlebt und dachte das erste Mal, ich habe mein Gehör verloren, bis ich kapiert habe, was da gerade vor sich geht. Kein Geräusch, kein Wind, kein Rascheln der Bäume, kein Vogelgezwitscher - Nichts. Eine außergewöhnliche Erfahrung.

Tatsächlich gibt es eine virtuelle Ersatzwelt für viele Menschen und besonders schlimm ist es, dass manche nicht begreifen, das dies nicht die Realität ist. Wenn virtuelle Welt und reale Welt miteinander verschmelzen, wird es besonders kritisch.

In der Hoffnung auf Bestätigung, die man evtl. im realen Leben nicht hat, hetzen Menschen von einer Internet-Plattform zur anderen und suchen sich virtuelle "Freunde" um Likes und Follower zu bekommen. Ich habe auch festgestellt, dass nicht Wenige sich im Internet als etwas ausgeben, was sie tatsächlich nicht sind.

Die Plattform hier z.B. macht manche user zu "Experten", scheinbar, wenn sie besonders aktiv sind (sie müssen fachlich gar keine Ahnung haben) und animieren sie somit, besonders viele Antworten zu schreiben oder Fragen zu stellen.

Ist bei genauer Betrachtung eigentlich lächerlich, aber so kann man Leute auch antreiben. Gehören natürlich immer zwei dazu ;-)

Es geht aber auch anders. Je nach dem, aus welchem Umfeld die Kinder kommen und wie es ihnen die Eltern vorleben.

Wenn man gewisse positive Lebenserfahrungen gemacht hat, zu denen auch Innehalten in der Realität gehört, dann wird man kaum in virtuelle Welten abdriften.

Nicht alle driften ab. Es gibt auch gegensätzliche Bewegungen wie Umweltaktivisten, die Friday-for-future-Kids, Waldschützer und andere. Das macht Hoffnung.

Ich biete Natur- und Waldführungen an und dort, wo ich mit Gruppen laufe, gibt es oft kein Mobil-Empfang. Das kommt immer gut an, da die Leute auch gerne mal darauf verzichten wollen, um den Wald auch genießen zu können.

Wenn jetzt aber Kids dabei sind, die dann nicht mehr auf ihr Smartphone starren können, gibt es Anfangs schon mal Ärger und Frust. Interessant ist aber, dass im Laufe der Wanderung plötzlich auch bei denen Interesse an anderen Dingen in der Natur geweckt wird und plötzlich das Smartphone "vergessen" ist.

Ein kleiner erster Schritt zum Innehalten. Es geht doch?

Also, raus in die Realität :-)

LG Jürgen

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Ja

ja, ganz klar.

Die Menschen haben keine Ahnung, dass diese Rasenfläche völlig unnatürlich ist.

Meist geht die Pflege solcher Rasenflächen ja auch mit einschlägigen chemischen Mittelchen einher.

Blumenrabatte oder Sträucher ersetzen die ökologische Funktion dieser völlig denaturierten Fläche überhaupt nicht.

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genau so sieht luftgetrockneter Knoblauch in der ersten Phase des Trocknens aus...

Auch geräucherter Knoblauch hat eine ähnliche Konsistenz..

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Hallo,

Ja, da Du die Kinder vorsätzlich schädigen würdest. Ahnungslosigkeit oder Dummheit, Ideologische Gründe sind da keine Ausreden.

Es ist heute unumstritten, zumindest auf höchster fachlicher Ebene hier in Deutschland, dass eine solche Ernährung bei Kleinkindern erhebliche negative Folgen nach sich ziehen kann.

Hier ein Auszug aus einem Bericht der Ruhr Univ.Bochum, der Univ. Dortmund und der Univ. Regensburg, jeweils Kinder- und Jungendmedizin:

".....Vegane Kost

Bei veganer Ernährung drohen multiple Nährstoffdefizite und auch ein Energiemangel. So kommt es über die Einschränkungen unter der lacto-ovo-vegetarischen Kost hinaus zur Reduktion von Kalzium, Jod, Vitamin B2und Vitamin D (Milch). Vitamin B12und tierisches Protein mit hoher biologischer Wertigkeit (gemessen am Aminosäuremuster) fehlen [23, 33].Die alimentär induzierten Defizite gegenüber dem altersentsprechenden Nährstoffbedarf können allein durch die in der veganen Kost zulässigen Lebensmittel nicht oder nur teilweise kompensiert werden. Ein vollständiger Ausgleich der Defizite ist sehr aufwendig und erfordert spezielle Kenntnisse über die Zusammensetzung der Lebensmittel und den Einsatz von nährstoffangereicherten Lebensmitteln und Supplementen. Bei dem heterogenen Marktangebot von Lebensmitteln und Präparaten ist dies selbst für versierte Ernährungsfachkräfte und Ärzte extrem schwierig. Entsprechend zeigten Studien in Deutschland Tendenzen zur Unterversorgung mit Protein undvielen Mikronährstoffen bei erwachsenen Veganern [34]. Und bei Kindern in Osteuropa zeigten sich unter veganer Ernährung erniedrigte Spiegel von Vitamin D und eine verminderte Knochenmasse gegenüber omnivor ernährten Kindern [35]. ..."

und weiter:

"...Deutsche Gesellschaft für Ernährung

(DGE) Die DGE hält bei einer lacto-ovo-vegetarischen Ernährung fürSchwangere, Stillende, Säuglinge und Kleinkinder besondere Sorgfalt für geboten. Eine rein pflanzliche, vegane Ernährung wird in Schwangerschaft und Stillzeit sowie im gesamten Kindes- und Jugendalter nicht empfohlen [19].

Wissenschaftlicher Beirat des NetzwerksJunge Familie

der Wissenschaftliche Beirat des Netzwerks Junge Familie rät unter Bezug auf die DGE und pädiatrische Gremien von einer ausschließlich veganen Säuglingsernährung ab. Das Risiko für einen Nährstoffmangel ist zu groß und die Gesundheit desSäuglings wird gefährdet..."

Dies ist übrigens eine (echte) Quelle und nicht nur ein journalistischer online-Bericht, was hier immer wieder gerne verwechselt wird:

https://www.klinikum-bochum.de/files/klinikum-bochum/dokumente/fachbereiche/kinder-und-jugendmedizin/Sonstiges/Vegetarisch%20Akt%20Ernmed%202018_Kersting_Online-PDF.pdf

Prof. Kersting ist eine der anerkanntesten Spezialistinnen, was Kinderernährung anbelangt.

LG Jürgen

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wow ... eine mystische Frage ... Du "fährst" demnächst in Urlaub, kannst nach dort (wo, ist wohl ein Geheimnis?) kaum was mitnehmen? Das ist echt spannend...

Aha .... lass mich raten: Nordkorea? (nö...ist ja mit dem Auto nur schlecht zu erreichen...) hmm... welches Land könnte das sein? Über den Landweg in die Türkei und dann ins wilde Kurdistan?

Ok. mach ich auch nicht, also was mitnehmen, denn ich versuche immer, das landestypische Essen zu konsumieren, wenn möglich. Erweitert nicht nur den kulinarischen Horizont sondern auch den kulturellen ;-)

Selbst wenn Du im wilden Transsylvanien auf den Spuren Draculas wandelst, wirst Du in der nächsten größeren Ortschaft - oh Wunder - auf eine Aldi-Filiale stoßen (ist jetzt kein Witz) :-)

Witzig finde ich durchaus den Vorschlag eines users, mit einem Sack Kartoffeln zu reisen. Das wäre doch echt mal eine Idee. Du wirst sofort als Deutscher erkannt, die Leute kommen in Scharen, um Dich zu bewundern und da die Gastfreundschaft in anderen Ländern dieser Erde (sicher auch in Deinem geheimnisvollen Land..) sehr hoch gehalten wird, wirst Du überall stets zum Essen eingeladen werden.

Aber es scheint wohl ein größeres Problem dahinter zu stecken, das ich aber noch nicht ganz durchblicke, denn sonst würdest Du hier diese Frage ja nicht stellen.

Mein Opa hat immer gesagt: "...Bub, stelle eine vernünftige und präzise Frage, dann bekommst Du auch eine vernünftige und präzise Antwort.." (gilt übrigens heute auch in besonderem Maße für die Google-Suche..liefert dann stets die besten Ergebnisse) :-)

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nein, die kannst Du wegwerfen.

Wieso lässt Du die so dunkel werden? Sieht man doch, wenn man sie brät?

Ein Tipp von mir für nächstes Mal:

Kartoffeln kochen, in Scheiben schneiden, auf ein eingeöltes Backblech legen (oder auf Backpapier) und ab in den Ofen bei ca. + 180°C Ober- und Unterhitze.

Zwischenzeitlich in einer großen Pfanne Zwiebelstücke in Öl anbraten und wenn diese glasig-braun sind (die dürfen auch nicht zu rösch werden), auf Seite stellen.

Wenn die Kartoffelscheiben im Ofen fertig sind (sieht man an der Farbe) diese in die Pfanne geben und mit den Zwiebeln noch ca. 5 min. in der heißen Pfanne schwenken.

Danach würzen - fertig. :-)

Ist aber nur eine Methode, es gibt noch viele andere...

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Hallo,

Es spricht eigentlich gar nichts dafür, außer Tradition, aber das ist ja eigentlich kein vernünftiger Grund.

Böllerer haben es scheinbar noch nicht erlebt, wie viele Tiere darauf reagieren - völlig panisch, rennen davon .... versuch mal, einen ausgerissenen Hund in einem Waldgebiet wieder einzufangen.

Feuerwerk in vernünftigen Händen und auf eine gewisse Zeit begrenzt, wäre sicher kein Problem. In der Praxis ist dem aber nicht so.

Tatsache ist jedoch, dass bereits Silvester abends ab 17.00 Uhr Kinder böllernd (richtig schwere Dinger..) durch die Ortschaft ziehen und es unregelmäßig irgendwo pausenlos kracht. Deren Eltern sind bekannt und leider selber nicht die "Hellsten".

Zur Jahreswende gibt es dann das Feuerwerk, da hat sicher niemand was dagegen und das hat Tradition, aber dann geht es ja bis in die Morgenstunden weiter, weil irgendwelche Deppen angetrunken sind.

Den Vogel abgeschossen hat ein Nachbar im vergangenen Jahr, der am Neujahrstag abends (!) nochmal geböllert hat und mir etliche Raketen direkt auf unsere Hausfront gejagt hatte.

Ich sags mal so: wenn Feuerwerk in Händen von Proleten und geistig Minderentwickelten ist, dann haben wir diese Probleme.

Ich werde das in diesem Jahr verhindern über entsprechende Anträge bei der Gemeinde und dem Landratsamt. Die können die gesetzlich erlaubten Zeiten nämlich entsprechend verkürzen.

So wie ich, sehen das alle Tierhalter in unserer Ortschaft und daher bin ich nicht alleine mit meinen Forderungen.

Nach all den schlechten Erfahrungen der letzten Jahre sehe ich insgesamt auch keine Möglichkeit mehr, dass wir um Verbote herumkommen, so wie es die Franzosen schon in einigen Regionen gemacht haben.

Vielen Menschen fehlt leider das "Hirn", richtig damit umzugehen.

Auffällig ist auch, dass gerade Jugendliche und einkommensschwächere Bevölkerungsschichten, die sonst finanziell eher eng sind, sich das Zeugs kaufen.

LG Jürgen

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Anderes(bitte dazuschreiben)

Na ja, also die Realität ist doch die, dass sehr viele Menschen Hasen und Kaninchen essen, kleine Lämmer, junge Schweinchen usw.

Und wenn ich mir überlege, wieviele Hamster zu Corona-Beginn gekauft wurden? Die waren ratz-fatz ausverkauft. Man hat überall von Hamster-Käufen gelesen.

Und die armen Tiere sind ja bei uns schon fast ausgestorben ...

Nager werden auf der ganzen Welt gegessen, ist was völlig Normales.

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Sind Neophyten wirklich so schlimm wie immer behauptet wird?

Es wird von Biologen immer behauptet, dass pflanzliche Einwanderer die heimischen Arten verdrängen. Im letzten Jahr habe ich eine wirklich schöne Lichtung in einem Wald entdeckt, auf der viele verschiedene Pflanzen wuchsen. Durch die vielen verschiedenen Blumen gab es auch jede Menge Kleintiere, wie Schmetterlinge und Spinnen. Aber am Rand dieser Lichtung wuchs das Indische Springkraut. Es hatte sich am Rand der Fläche sehr ausgebreitet und bei jeder Berührung verbreitete es seine Samen in weitem Umkreis.

Ich hatte letztes Jahr wirklich Angst, dass ich die Vielfalt auf dieser Lichtung an das Springkraut verlieren würde und dass ich dort keine Fotos von Insekten mehr machen könnte. In diesem Jahr bin ich bereits mehrfach auf dieser Lichtung gewesen und wollte wissen wie sehr das Springkraut sich jetzt ausgebreitet hat. Aber dort stand nicht eine einzige dieser Pflanzen. Brenneseln hatten sich ausgebreitet und nur die Stellen an denen das Springkraut stand, vollkommen überwuchert.

Ich habe wirklich gründlich gesucht, aber ich habe keine einzige Pflanze des Springkrauts gefunden. Das Gleiche habe ich auch schon mit vielen anderen pflanzlichen Einwanderern erlebt. Da wird jedes Mal eine Menge Panik gemacht und am Ende integrieren sich die Pflanzen und richten keinen Schaden an.

Wie steht ihr zu den pflanzlichen Einwanderern? Könnt ihr von persönlichen Erlebnissen berichten, die meiner Erfahrung widersprechen?

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Hallo,

ich bin viel im Wald unterwegs und habe auch schon ähnliche Beobachtungen gemacht.

Wobei man dazu sagen muss, dass man den tatsächlichen Befall erst jetzt im Juli und August sieht, wenn die Pflanze ausgewachsen ist und blüht.

Wenn das indische Springkraut früher kommen würde, so hätte die heimische Flora tatsächlich keine Chance mehr. Ich vermute, dass das abgestorbene Springkraut ja eine enorme Biomasse darstellt und die wiederum aufggrund des Nährstoffangebotes ideal für die Brennessel ist.

Ich beobachte die Ausbreitung seit vielen Jahren. Sie hat zuerst über Gewässer (Bäche, Flüsse) stattgefunden. Zwischenzeitlich tritt das Springkraut aber auch bei größeren durchforsteten Waldflächen auf und auf Lichtungen, die von der Ökologie her bedeutsam sind.

Normalerweise würden auf Durchforstungsflächen Heidelbeere, Heidekraut oder auch Birken aufkommen, aber durch das sehr stark vernetzte und ausgeprägte Wurzelwerk des Springkrautes haben diese Pflanzen kaum noch Chancen.

Wer mal versucht hat, an Gewässerufern das Kraut mitsamt der Wurzel zu entfernen, der weiß, was das bedeutet und wie immens das Wurzelwerk ist.

Trotzdem habe ich auch schon die Beobachtungen gemacht, dass ursprünglich befallene Flächen nach und nach zurückgehen.

Wir haben auch schon festgestellt, dass die Pflanze von Schädlingen befallen wird und auch von Säugetieren nicht verschmäht wird. An Gewässern frisst sie der Biber u.a. und im Wald könnte sie dem Reh- und Rotwild leicht verfügbare Nahrung bieten.

Letzte Woche war ich auf einer Pilztour in verschiedenen Waldbereichen unterwegs und habe festgestellt, dass die Pflanze sich jetzt rasch entwickelt und unter den Brennesseln hervorschießt, unter denen sie bisher noch verborgen war.

Ich möchte Dir Deine Hoffnung jetzt nicht trüben, aber schau dort in den kommenden Wochen nochmal hin, was sich dann getan hat. ;-)

LG Jürgen

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das ist die Raupe des Erlenblattkäfers. Kommt z.Zt. recht häufig vor, ich habe sie auch an meiner Erle im Garten.

Vögel freuen sich über die Raupen, aber wenn manche Zweige zu stark befallen sind, kannst Du die auch abschneiden.

Die Erle erholt sich wieder und treibt weiter aus, da sie eigentlich das ganze Jahr über treibt.

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Gegenfrage:....wieso wird so lange weggeschaut, wie es bei uns in der Landwirtschaft zugeht?

Erdbeeren, Spargel und anderes Gemüse werden unter den gleichen Bedingungen geerntet bzw. die Arbeiter von den Landwirten untergebracht, da sagt komischerweise niemand was?

Ist ja gerade mal schick und in, auf Tönnies zu schimpfen (was ja auch durchaus gerechtfertigt ist..). Gleichzeitig aber wird Obst und Gemüse im Supermarkt gekauft, das unter teils noch viel schlimmeren Verhältnissen produziert wird?

In Spanien werden Bootsflüchtlinge eingesetzt, um unser Obst und Gemüse zu ernten. Da ist Tönnies noch "Gold" dagegen, weil der seine Leute wenigstens einigermaßen bezahlt.

Das spanische Gemüse kaufst Du hier bei uns im Supermarkt. Wetten?

Bei Tönnies werden die Zerlegeprozesse zumindest mit Schutzkleidung durchgeführt, was bei einem Spargel- oder Erdbeerbetrieb nicht der Fall ist.

Die Leute, die dort ernten, haben dort kein Wasser, keine Toilette.

Was machen die, wenn die mal "müssen"? Draußen auf dem Feld? :-)

Man könnte jetzt auch noch ins Detail gehen. ;-)

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wie es der Name schon sagt.

Du legst einen handlichen Spiegel auf die Herdplatte, wartest etwas, bis sich das Glas erhitzt hat und gibst dann vorsichtig das aufgeschlagene Ei darüber. Der Eidotter muss intakt bleiben.

Nach einer Bratzeit von wenigen Minuten kannst Du das fertige Spiegelei mit einem Wender aus Holz oder Plastik vom Spiegel abheben auf Deinem Teller anrichten.

Falls Du keinen Spiegel zur Hand hast, kannst Du auch ersatzweise eine Pfanne nehmen, solltest das Ei dann aber zumindest kurzfristig mal - wenn es fertig ist - vor einen Spiegel halten, damit es zum Spiegelei wird (Eier sind da sehr empfindlich) ;-)

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Hallo,

veganes Hack kostest zwischen 14,00 Euro und 18,00 Euro / kg.

Hackfleisch ist tatsächlich deutlich günstiger (5,00 - 10,00 Euro/kg)

Bio-Hackfleisch liegt bei max. 14,00 Euro, ist aber ab Hof schon deutlich günstiger zu bekommen.

Kann man aber nicht vergleichen, da ist das Problem.

Bei veganem Hack kaufst Du Wasser, künstliche Proteine, Gewürze und Aromen, bei Bio-Hack eben "echtes und ehrliches" Fleisch.

Also an den Zutaten kann es nicht liegen:

Beispiel "veganes Hack von der Rügenwalder Mühle"

Trinkwasser, 26% Sojaproteinkonzentrat, Branntweinessig, Rapsöl, Kochsalz, natürliches Aroma, Gewürze, Karamell.

Das bedeutet mit Wasser an der ersten Stelle in der Zutatenliste, dass man eigentlich nur "teures" Wasser kauft.

Ich schätze den Wasseranteil auf ca. 60 - 65 %, wenn das Sojaprotein bereits bei 26 % liegt. Branntweinessig max. 5 %, Rapsöl kann man aus den Nährwerten herleiten, ca. 3 %, Salz 1,5 %

Der Materialeinsatz ist also deutlich geringer, als bei einem (guten) Hackfleisch, ich rede jetzt nicht von Tönnies, Aldi & Co. Gibt ja auch noch besseres Fleisch.

Rügenwalder muss genau so seine Maschinen anschmeißen, mischen, produzieren, verpacken, die Anlagen wieder säubern und was da sonst noch alles mit dranhängt.

Die Produktionskosten von Hackfleisch sind meines Erachtens nicht deutlich niedriger, da ja auch ähnliche Produktionsschritte vorliegen.

Wo soll also der höhere Preis her resultieren?

Können eigentlich nur Marketing-und Vertriebskosten sein, um so ein neues Produkt zu etablieren (Hackfleisch erklärt sich hingegen ja von selbst) sowie eine höhere Gewinn-Kalkulation, die den höheren Preis beeinflussen.

Ernährungstechnisch ist das vegane Hackfleisch äußerst fragwürdig (Wasser, Soja, Essig, Öl, Aromen und Gewürze...) und sicher alles andere, als gesund.

Sorry, dieses vegane Hack ist für mich ein Produkt aus dem Chemie-Labor und somit "Industrieschrott". Davon kann ich als Lebensmittelfachmanneigentlich nur von abraten :-(

LG Jürgen

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Kommt darauf an, wo die herumschwimmt und wie das natürliche Nahrungsspektrum dort ist.

Normalerweise fische ich mit kleinen Blinkern (Abu-Toby, möre-silda..) oder Fliege auf die Fische. Manchmal gehen auch Mini-Rapala. Man muss halt probieren.

Heuschrecke? Na ja, warum nicht. Aber ich würde es eher mit Würmern oder kleinen Garnelen versuchen. Normalerweise Nymphen oder Gammarus-Imitationen an der Fliegenrute.

Kommt auch immer auf die Größe des Fisches an. Manchmal können auch sehr kleine Heringe was bringen.

Was ist bei Dir schön? :-)

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Die Türkei ist nach wie vor Risiko-Gebiet.

Wer dort Urlaub macht, ist für mich egoistisch und rücksichtslos, da er/sie nach der Rückkehr andere infizieren kann.

Viele haben es leider immer noch nicht kapiert.

Die Quarantäne gilt weiterhin.

Ein negativer Test sagt überhaupt nichts aus, der kann am nächsten Tag schon ganz anders ausfallen.

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na ja, der Tod tritt nicht unmittelbar ein, sondern meist etwas verzögert.... :-P

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Hallo,

damit wird zum Schluss gewürzt, wie mit fast allen Gewürzen.

Rezeptles-Schreiber haben nicht unbedingt eine Ahnung von dem, was sie da schreiben ;-).

Paprika bittert tatsächlich bei Erhitzung. Und außerdem verfliegt das Aroma.

LG Jürgen

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