Wie kann man sich den Himmel vorstellen, als Christ?

10 Antworten

Hallo RepYasbotlane,

Es gibt den Himmel und das Paradies. Viele kommen ins Paradies, aber nicht alle in den Himmel.

Gottes Reich besteht nicht aus Materie, sondern aus Geist, das ist eine Art Licht-Energie.

Du bekommst im Himmel/Paradies einen Geist-Körper, der altert nicht, muss nicht schlafen und existiert ewig.

Die physischen Gesetze wie Schwerkraft und Zeit können im Jenseits geändert werden, also Du kannst z.B. durch die Zeit und an verschiedene Orte springen.

Das wichtigste: Im Himmel ist alles durch Gottes Liebe durchdrungen, Du fühlst Dich innerlich durch und durch gut und geliebt, mit einer starken positiven Energie. Und das durchgehend. Du könntest Dich also nie und nimmer einsam oder schlecht fühlen, selbst wenn Du 1000 Jahre auf einer einsamen Insel wärest.

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Leute, die von einer Nahtod Erfahrung zurück gekehrt sind sagen:

Schon in der ersten Sekunde wusste ich, dass ich nie wieder irgendwas von der Erde vermissen werde.

Seltsam nur, das ein Mensch erst nach Gottes Urteil in den Himmel kommt...und das fällt zum jüngsten Gericht...wie kann dann einer schon da gewesen sein?...das kommt davon, wenn man die Bibel nicht kennt...

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Den kann sich jeder so vorstellen, wie er will. Das ist ja das Schöne an einer Fantasy Geschichte. Da kann man hinein interpretieren, was immer man will und auch herausnehmen, was einem nicht passt. Früher hatten die Leute unglaubliche Angst vor der Hölle. Heute wird einfach behauptet, dass es keine Hölle gibt. Aber es wird noch immer behauptet, dass man nach dem Tod einfach weiter lebt, auch wenn jeder weiß, dass das Unsinn ist.

Der Tod heißt ja deshalb Tod, eben weil er das ENDE des Lebens ist. Es gibt kein Leben nach dem Tod und auch keinen Himmel. Aber wenn jemand partout nicht auf die Fantasy Geschichte verzichten will, dann kann er nach dem Tod auf rosa Einhörnern reiten, mit Elvis auf der Bühne stehen oder die Welt beherrschen. Eben alles, was man sich nur vorstellen kann. Fantasie ist grenzenlos, doch es ist eben auch nicht mehr, als nur eine Fantasy Geschichte.

Das kann keiner richtig beschreiben. Es gibt zwar viele Nahtoderfahrungen, die viel erzählt haben, aber natürlich ist es nicht ausreichend.

Was alle erzählen, das da überall Musik ist in allen Sprachen erklingt, aber man kann es alles verstehen. Und man hat da einen 360 Grad Blick, ohne sich umzudrehen. Es gibt da Farben, die es hier nicht gibt.

Und jeder Christ bekommt ein Haus, das extra für ihn gebaut worden ist.

Ich freue mich soooo darauf! Kann es kaum abwarten. 😍😃

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Viele Jahre eine Christin

Zudem man die Nahtod erfahrungen auch sehr kritisch betrachten muss...

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@RepYasbotlane

Man muss sie vor allem sehr Lehrreich betrachten das ist die Intension dahinter.

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@RepYasbotlane

Ja, ich glaube auch nicht an jeder Erfahrung. Die muss mir der Bibel übereinstimmen. Dazu muss man die gut kennen.

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Als Metapher, würde ich sagen. Aber Licht dürfte in jedem Fall eine Rolle spielen und ein unbeschreibliches Gefühl der Liebe, wie man immer wieder hört.

Da wir keine Vorstellung von dem haben, was nicht materiell bzw. nicht physisch erfahrbar ist, haben wir auch keine Worte dafür. Darum behelfen wir uns mit Begriffen, von denen wir glauben, dass sie der nicht fassbaren Sache näher kommen. Aber wie sehr wir dabei an unsere Grenzen kommen, sieht man beispielsweise daran, dass es in anderen Sprache für den geistig gemeinten Himmel ein anderes Wort gibt als für die Atmosphäre.

Nun könnte man einen Engländer oder Amerikaner fragen, was er unter «Heaven» versteht. Ich glaube aber nicht, dass er ein genaueres Bild über den geistig gemeinten Himmel entwerfen könnte. Er steht vor demselben Problem wie alle Menschen. Das Wort beschreibt nicht das, was sich dahinter verbirgt. Das Wort Honig ist nicht der Honig. Wer noch nie welchen gesehen, geschweige denn gegessen hat, weiß nicht, was das ist.

Gruß Matti

"Wir wandeln hier durch Glauben und nicht durch Wahrnehmung" (2 Kor 5,79, sehen also nichts. Auch "wohnt der König der Könige und Herr der Herren (Jesus), der allein Unsterblichkeit hat (das Gott unsterblich ist, ist selbstverständlich), in einem (jetzt für uns noch) unzugänglichen Licht, den keiner der Menschen (jetzt dort) gewahrte noch gewahren kann" (1 Tim 6,15.16).

Der Himmel wird Dir aber in menschlichen und von der Erde her bekannten Begriffen beschrieben, und zwar in Offb, Kapitel 4 und 5. "Gott ist Geist" (Joh 4,24) und daher unsichtbar und unvergänglich. Seine Herrlichkeit lässt sich aber in Offb 4 und 5 mit herrlichen irdischen Dingen in etwa vergleichsweise ausdrücken.

Im kommenden Äon, dem des tausendjährigen Königreichs Israels auf der Erde, wird dieses dann wiedergeborene und gläubige Volk den Himmel offen sehen: "Von jetzt an (vom Glaubensanfang Israels an) werdet ihr den Himmel offen sehen und die Boten (Engel) Gottes über dem Sohn des Menschen (Jesus) hinaufsteigen und herabsteigen" (Joh 1,51).

Israel wird in den kommenden Äonen (Tausendjahrreich und dann das Reich auf der neuen Erde; Offb 21,1) zum Segen der ganzen Erde wirken (1 Mose 12,3) und alle Nationen zu Jüngern Jesu machen (Mt 28,19), während wir, die heutigen Gläubigen, die wir nicht der Brautgemeinde Israel angehören, sondern Glieder der Gemeinde sind, die Christi Körper ist (Eph 1,22.23; Leibesgemeinde), im Himmel sein werden (Eph 2,6.7; 2 Tim 4,18). Noch leben wir hier im Glauben und nicht im Schauen in dieser herrlichen Erwartung; hier schon im Geist in der Gemeinschaft mit unserem Herrn Jesus Christus (1 Kor 1,9), dann aber in nächster Nähe in Vollkomenheit. Noch sind wir nicht zu unserem Herrn und Haupt Jesus Christus hin entrückt (1 Thess 4,17). (Die Entrückung ist übrigens das nächste heilsgeschichtliche Ereignis, und zwar vor den Zorngerichten Gottes; Röm 5,9; 1 Thess 5,9).

Dieter Landersheim