Ich glaube, das ist ein Trick, mit der sich ein Lehrer über die Empfehlung hinwegzusetzen versucht, die Noten nicht vor der Klasse bekanntzugeben. Er glaubt, solange er die Note nicht nennt, sondern nur diejenigen, die die schlechteste haben, handelt er rechtlich korrekt.

Wenn es zum Beispiel nur Einsen und Zweien gab, sind die mit den schlechtesten Noten immer noch gut. Wenn es nur Fünfen und Sechsen gab, sind die besten immer noch schlecht. Abgesehen davon, dass im letzten Fall die Kontrollarbeit wiederholt werden müsste.

Soweit ich weiß, handelt es sich bei der nicht öffentlichen Bekanntgabe der Noten um eine Empfehlung und keinen Anweisung.

Die eigentliche Anmaßung aber ist, dass der Lehrer überhaupt Noten vergeben soll und das auch tut.

Gruß Matti

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Vielleicht ist der Onlinehandel ein schönes Beispiel für den Zusammenhang zwischen beiden Entwicklungen.

Seit es das Internet, und damit die Immer größere Anzahl an Onlineshops (sie sind noch ein relativ junger Wirtschaftsuweig) gibt, nimmt logischerweise das Paketaufkommen zu. Diese Pakete müssen vom Absender zum Empfänger transportiert werden. Daraus folgt: mehr Paketzusteller, mehr Fahrzeuge, mehr Verpackungen, neue Transporttechnologien (mehr Mitarbeiter, die diese Technologie entwickeln. Wusstest Du, dass Amazon daran arbeitet, seine Sendungen per Drone an die Empfängern zu liefern?).

Verkehrsentwicklung ist viel mehr als Straßenbau und immer mehr Fahrzeuge, die auf den Straßen fahren.

Gruß Matti

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dabei haben wir das 10038299 stunden geübt.

Wenn ihr das tatsächlich getan hättet, wüsste er es jetzt. Er hätte es es schon nach 20 Minuten gewusst. Was Du als "geübt" bezeichnest, ist für Deinen Cousin bedeutungslos. Es gibt für ihn nicht den geringsten Grund zu wissen, was die Vergangenheitsform von "to go" ist.
Nicht Du müsstest Deinen Cousin befragen, sondern er Dich. Dann wird es ein erfolgreicher Lernprozess. So ist es das Gleiche wie in der Schule: Beleerung.

Auch Lehrer sind ja oft der Ansicht, wenn sie etwas im Unterricht behandelt haben, müssten es alle verstanden haben.

Er sagte nach einee viertel stunde nachdenken:

Bist Du ganz sicher, dass er in dieser viertel Stunde über "3000 : 6" nachgedacht hat? Möglicherweise war er gedanklich auf irgendwelchen Bäumen und bei einem Computerspiel. Und als er wieder in der Realität zurück war, hat er bemerkt, dass Du immer noch da bist und hat Dir irgendetwas geantwortet.

Bei Deiner Beschreibung fühle ich mich in meine Schulzeit zurückversetzt. Ich war auch häufig in der Situation Deines Cousins. Ich kann Dir versichern, dass ich nicht dumm bin und es damals auch nicht war.

Es war dumm, diesen schulischen Kram von mir zu verlangen.

Gruß Matti

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Ja

Wenn Du dem Schulamt nachweisen kannst, dass Du den so genannten Dienstweg eingehalten hast, dann solltest Du das unbedingt tun. "Dienstweg" meint, dass Du den Vorgesetzten des Lehrers informiert hast und dieser - so wie Du ja schon geschrieben hast - nichts unternommen hat.
Du musst also dem Schulamt gegenüber zum Ausdruck bringen, dass Deine Beschwerde bei der Schulleitung nicht zu einer Verbesserung der Situation geführt hat.

Ein Gedächtnisprotokoll ist in solchen Fällen hilfreich. Das heißt: Aufschreiben, was der Lehrer wann getan bzw. zu Dir gesagt hat, und jeweils mögliche Zeugen dazu schreiben. Ebenfalls wichtig: Wann fand die Beschwerde bei der Schulleitung statt.

Gruß Matti

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Mit der nachfolgenden Erklärung könntest Du zurecht kommen. Ab Minute 0,43 wird der Höhensatz erklärt. Du sollst ja nicht rechnen, sondern nur erklären. Allerdings weicht die Beschriftung Deines Dreiecks von der Standardbeschriftung ab.

https://www.youtube.com/watch?v=ujUCsWMjH9Y

Ausgehend von Deiner Beschriftung besagt der Höhensatz folgendes: x² (also x mal x) ergibt den gleichen Wert wie m mal n.

Die Formel sieht so aus: = m・n

Gruß Matti

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Das kommt ganz darauf an, wie sie das machen. Körperliche Gewalt ist nicht erlaubt. Wenn Du standhaft bleibst, bliebe ihnen noch die Anwendung psychischer Gewalt (Drohungen, wie Handywegnahme, keine Weihnachtsgeschenke usw. Bei kleineren Kindern sehr beliebt: Ab ins Bett!).

Gruß Matti

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Soziale Interaktion Schritt für Schritt lernen?

Hallo! (Sorry schonmal für den langen Text)

Ich bin nun etwas über 20 Jahre alt, studiere noch und bin was soziale Kommunikation/Interaktion angeht ne vollkommene Niete. Aufgrund verschiedener Faktoren habe ich bisjetzt meine Freizeit größtenteils vor dem Pc verbracht. Habe sogut wie keine Hobbys und 0 soziale Kontakte. Irgendwie habe ich mich über die Jahre hinweg damit abgefunden und mich davon überzeugt, dass ich auch garkeine soziale Kontakte haben möchte.

Trotz dieser Überzeugung wird es wohl langsam Zeit über meinen eigenen Schatten zu springen und endlich aus meiner Komfortzone auszubrechen. Ich habe mir sehr hohe Ziele gesetzt, die ich nur mit einem hohen Maße an sozialen Fähigkeiten erreichen kann (Zumal ich Sozialkompetenz als die wichtigste Fähigkeit überhaupt ansehe).

Wie kann ich mir also Schritt für Schritt eine Sozialkompetenz aufbauen? Einfach fremde Menschen ansprechen ist erstmal nicht (Bekomme ja fast schon Panikattacken wenn ich übers Telefon ein Termin beim Frisör oder beim Arzt machen muss).

Ich kann von Glück reden, dass ich durch meine ehemaligen Klassenkameraden einige gute Referenzen habe. Diese haben sich unter anderem ehrenamtlich engagiert, sehr oft bei Projekten von der Stadt mitgearbeitet (u.A. Vorschläge für die Stadtplanung), bei politischen/religiösen Veranstaltungen mitgearbeitet usw.

Meine Ideen sind bisjetzt:

  1. Ins Fitnesstudio gehen
  2. Blut spenden
  3. Ehrenamtliche Arbeit
  4. Informationen (die ich eigentlich nicht benötige) von Institutionen/Vereinen einholen. Um einfach sicherer zu werden im Gespräche führen
  5. Und vielleicht finde ich ja auf dem Wege einen Verein, der mich interessiert
  6. Veranstaltungen in der Nähe suchen (z.B. auf Facebook, Google, OnlineZeitung und diese einfach besuchen
  7. Hobbys finden um die eigene Person irgendwie interessanter zu machen (Habe z.b. ne kreative Ader, die ich bisjetzt aber noch nie wirklich ausgelebt habe)

Habt ihr vielleicht noch paar Ideen, wie ich diesen Plan ausbauen könnte?

Danke schonmal!

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Wir lernen Dinge, in dem wir sie tun. Ob wir das nun üben, lernen, trainieren, wiederholen oder wie auch immer nennen, ist egal. Wir haben nicht laufen geübt, sondern wir sind gelaufen (auch wenn wir anfangs nur gekrabbelt sind). Wir haben nicht sprechen trainiert, sondern wir haben gesprochen (auch wenn wir anfangs nur gebrabbelt haben). Wir haben uns keine Gedanken darüber gemacht, wie wir Laufen und Sprechen lernen werden, wir haben es getan, fertig!

Aus welchen Gründen auch immer Du den gewöhnlichen Prozess des Kommunizierenlernens nicht durchlaufen hast, Du musst aufhören darüber nachzudenken, wie man es richtig macht. Du wirst es vermutlich nicht immer richtig machen. Die positive Nachricht ist, über das Stadium des Krabbelns und Brabbelns bist Du hinaus.

Leider sind wir so konditioniert, dass wir Fehler als etwas Negatives einordnen. Zu Beginn unseres Lebens war das noch nicht so. Hinzufallen ist eindeutig ein Fehler, wenn man laufen will. Wenn wir als Kleinkinder Angst vor Fehlern gehabt hätten, hätten wir nie Laufen gelernt, denn ohne hinzufallen lernt man nicht laufen. Es zeigt uns, was wir ändern müssen.

Deine Strategie scheint mir eine zur Fehlervermeidung zu sein. Klar, kannst Du so vorgehen. Es gibt Menschen, die brauchen immer einen Plan. Wenn Du Dich aber zu streng daran hältst, könntest Du die vielen Gelegenheiten zur Kommunikation übersehen, in die Du tagtäglich hineingerätst. Du wartest dann möglicherweise mit der Kommunikation bis Du im Fitnessstudio bist oder an den anderen Orten. Abgesehen davon, dass man sich im Fitnessstudio nur mit sich selbst beschäftigen kann. Wenn Sport, dann eine Mannschaftssportart.

Mich erinnert das an die Aussage einer Mutter. Ich fragte ihren kleinen Sohn, ob er schon schreiben könne. Sie: »Er geht noch nicht zur Schule.« Aha. Man kann also nur in der Schule schreiben lernen. Die Schrift gab es lange, bevor es Schulen gab. Wie haben die Menschen früher schreiben gelernt?

Wenn Du eine kreative Ader hast, dann ist das eine gute Gelegenheit. Hoffentlich ist es eine, die Du gemeinsam mit anderen ausleben kannst. Im Vordergrund steht die kreative Tätigkeit, die soziale Interaktion geschieht nebenbei und wird unbewusst verinnerlicht.

Gruß Matti

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Als Quelle ja, aber warum muss es eine wissenschaftliche Quelle sein? Es handelt sich um ein Essay. Oder geht es um Literaturwissenschaft?

Ich habe den Artikel nicht gelesen, aber wenn es sich bei dem Autor um einen Wissenschaftler handelt und er eine wissenschaftlich begründete Meinung abgibt, dann kannst Du ihn als wissenschaftliche Quelle angeben. Dann ist die Zeitschrift (»Geo« ist keine Zeitung) nur das Medium zur Verbreitung der Nachricht. Du zitierst den Wissenschaftler und nicht »Geo«.

In der Quellenangabe steht dann als erstes der Namen des Wissenschaftlers und als zweites der Ort der Veröffentlichung.Zum Beispiel, »Artikel in Geo Ausgabe XY«. Oder Du setzt einen Link zur Internetseite.

Gruß Matti

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Deine Schuldgefühle sind das Problem. Du hast eine Krankmeldung abgegeben, eine E-Mail geschrieben, anderen Mitarbeitern Bescheid gesagt. Meinst Du nicht, dass es irgendwann genug ist? Wo steht, dass Du unbedingt persönlich Bescheid geben musst. Rechtlich bindend ist sowieso nur der Krankenschein. Der ist die offizielle Krankmeldung.

Erstaunlich, dass Du weißt, dass alles sauer sind, wenn Du doch niemanden erreicht hast. Malst Du nicht selbst den Teufel an die Wand? Genau durch solchen Gedankenlärm, wie Du ihn im Kopf hast, wird man krank. Entspann Dich!

Gruß Matti

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Sorry, aber wenn Deiner Lehrerin nicht gefällt, was Du geschrieben hast, sollte sie diesen Brief vielleicht selber schreiben. Hattest Du sie denn um ihre Meinung gefragt?

Gruß Matti

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Was machst Du Dir seine Gedanken zu eigen? Sieh es doch mal so: Nicht er beleidigt Dich, sondern Du entscheidest, ob Du beleidigt bist. Das Schöne an dieser Sichtweise ist, Du kannst etwas an der Situation ändern. Du bist nicht darauf angewiesen, dass der Andere seine Haltung ändert. Es gibt einen schönen Satz: Gibst Du anderen die Schuld, dann gibst Du ihnen Macht.

Eine Beleidigung entsteht im Kopf desjenigen, der glaubt beleidigt worden zu sein. Egal, ob es die Absicht des anderen war, Dich zu beleidigen, Du entscheidest ganz allein, ob Du es bist. Wenn Du beleidigt bist, hat der andere die Macht über Dich. Er entscheidet, wie es Dir geht. Wenn Du sagst, »Halt dein Maul!«, dann hat der andere Macht über Deine Emotionen.

Ich würde vermuten, dieser Jemand weiß nicht ansatzweise wovon er spricht, wenn er diese Aussagen macht. Oder hast Du Dir die Geschichte ausgedacht?

Um Deine Frage zu beantworten: Mach gar nichts. Ignoriere ihn.

Gruß Matti

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Die Zeit, die Du jetzt auf dem Berufskolleg absitzt, hat nichts mit einem zweiten Hauptschulabschluss zu tun. Du kockst dort nur, weil Du keinen Praktikumsplatz gefunden hast. Aufgrund der Schilpflicht (bis zum 18. Lebensjahr) bisst Du gezwungen, in die Schule zu gehen. In dem Fall das Berufskolleg.

Ob Du ein Bußgeld bekommst, wenn Du nicht zur Schule gehst, musst Du ausprobieren. Wenn man Dir eins androht, gehst Du halt wieder hin.

Gruß Matti

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Wenn es ein Schülerpraktikum ist und Deine Mutter Dich für gewöhnliche Schultage auch entschuldigen kann, warum dann nicht auch für den Praktikumstag? Ein Schultag bleibt auch dann ein solcher, wenn etwas anderes als klassischer Unterricht stattfindet. Und die Regeln für Entschuldigungen wegen des Fernbleibens sind keine anderen (es sei denn, es sind andere Regeln für Praktikumstage festgelegt).

Besser ist natürlich eine Krankmeldung von demjenigen, der Dir die Zahnspange eingesetzt hat. Zum Einen kann er den Sitz der Spange korrigieren und zum Anderen ist die Entschuldigung vom Arzt überzeugender.

Gruß Matti

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Merkwürdige Frage. Es hat doch einen Grund, warum Du nicht aufpasst. Man ist immer dann aufmerksam, wenn etwas von Interesse ist. Dann muss man sich gar nicht bemühen aufmerksam zu sein. Die Aufmerksamkeit stellt sich von ganz alleine ein. Also ist der Unterricht wohl für Dich nicht interessant genug. Es kommt übrigens sehr, sehr selten vor, dass ein Unterricht für alle anwesenden Schüler interessant ist. Man kann sogar sagen, dass der Unterricht nie für alle Anwesenden interessant ist.

Unterricht ist nicht für Dich wichtig, sondern für die Lehrer. Sie verdienen damit schließlich ihr Geld. Du solltest Dir nicht einreden lassen, er sei für Dich wichtig. Wichtig ist, was für Dich von Interesse ist. Alles andere kannst Du getrost vergessen.

Etwas zu wissen, ist das Eine. Dieses Wissen dann preiszugeben, wenn ein Lehrer es hören will, ist nichts anderes als Erziehung zu Gehorsam. Insbesondere dann, wenn man für die Preisgabe seines Wissen belohnt (gute Noten) oder bestraft (schlechte Noten) wird.

Du musst begreifen, dass Du Dich während des Unterrichts in einer Erziehungsanstalt befindest und nicht an einem Ort des Lernens. Belehrung und Erziehung ist etwas anderes als Lernen. Lernen findet immer statt. Du kannst gar nicht nicht lernen. Auch wenn vielen Lehrern das nicht bewusst ist, sie halten Dich mit ihrem Unterricht vom Lernen ab.

Ich empfehle Dir, an Deiner Unaufmerksamkeit nichts ändern zu wollen. Sie ist gesund, weil sie natürlich ist. Erzwungene Aufmerksamkeit ist unnatürlich und damit ungesund.

Gruß Matti

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Das ist schon schwieriger. Bei Gedichten und anderer Literatur spricht man von künstlerischer Freiheit des Autors. Das heißt, er kann Wörter oder Redewendungen verwenden, die es in der Alltagssprache nicht gibt.

Zunächst würde ich aus »zu viel Gesoll und Gehaben«, »zu viel Sollen und Haben« machen. Aber was es inhaltlich bedeutet, kann ich Dir nicht sagen. Vielleicht so viel wie zu viele Zwänge. Aber sicher bin ich nicht. Such mal nach Gedichtsanalyse unter Nennung des Gedichts »Tryptichon«

Bei Gedichtsanalyse bin ich raus. Sorry.

Gruß Matti

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Gleiche Antwort wie auf Deine andere Frage zum Thema: https://www.gutefrage.net/frage/welches-ist-das-richtige-relativpronomen-oder-die-richtige-praeposition#answer-295325125

Beide Varianten sind richtig, wobei ich in dem konkreten Fall zu »in dem Baum« tendieren würde. Währenddessen der Vogel auf dem Baum oder dem Ast sitzt. Ansonsten gibt es sowohl Beispiele für »Die Vögel in den Bäumen«, wie für »Die Vögel auf den Bäumen«.

Noch leganter ist aber das Beispiel von sexy1111. »Der Baum, Nistplatz vieler Vögel, musste gefällt werden.« Oder: »Der Baum, ein Nistplatz vieler Vögel, musste gefällt werden

Gruß Matti

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Beide Varianten sind richtig, wobei ich in dem konkreten Fall zu »in dem Baum« tendieren würde. Währenddessen der Vogel auf dem Baum oder dem Ast sitzt. Ansonsten gibt es sowohl Beispiele für »Die Vögel in den Bäumen«, wie für »Die Vögel auf den Bäumen«.

Noch leganter ist aber das Beispiel von sexy1111. »Der Baum, Nistplatz vieler Vögel, musste gefällt werden.« Oder: »Der Baum, ein Nistplatz vieler Vögel, musste gefällt werden

Gruß Matti

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Schlimm für wen? Für Dich ganz gewiss nicht. Für die Lehrerin vielleicht, weil sie nun nichts zu kontrollieren hat.

Gruß Matti

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