Das Wort "könnte" ist in Deinem Satz nicht erforderlich. Das gleiche gilt allerdings auch für den Konjunktiv in einem Bewerbungsschreiben. Mehr noch: Er ist nicht nur nicht erforderlich, sondern gehört dort nicht hinen.

  • "Für ein persönliches Gespräch stehe ich gern zur Verfügung."
  • "Ich freue mich auf ein persönliches Gespräch."
  • "Bei Bedarf stehe ich für ein persönliches Gespräch gern zur Verfügung"

Gruß Matti

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Man kann sich gar nicht überall auskennen. Nein, es ist überhaupt nicht schlimm, wenn man sich für Themen der Allgemeinbildung nicht interessiert. Allgemeinbildung ist für jeden etwas anderes.

Wie und worüber Du Dich informierst, hängt davon ab, wie stark Dich etwas interessiert. Manch einer weiß von vielen Dingen immer nur ein wenig, andere wissen von wenigen Dingen sehr viel. Das Erste ist Informationsbreite, das Zweite ist Informationstiefe. Beides hat seine Berechtigung.

Gruß Matti

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Informationsblätter haben keine einheitliche Form. Das trifft nur auf solche zu, die den gleichen Herausgeber haben. Zum Beispiel sind Gesetze Informationsblätter; sehr umfangreiche zwar und oft für den Laien nicht zu verstehen, aber dennoch Informationsblätter.

Wie ein Informationsblatt aufgebaut ist, hängt von der Art der Information ab. Wenn eine Veranstaltung angekündigt wird, enthält das Blatt andere Informationen, als wenn es um geänderte Abholzeiten des Hausmülls geht oder den neuen Termin für das Abpumpen der Klärgrube. Wenn an der Eigangstür eines Geschäftes die Öffnungszeiten stehen, ist das nichts anderes als ein Informationsblatt. Wieder andere Informationen enthält der Aufruf zu einer Demonstation oder Kundgebung. Oder denk mal an ein Wahlplakat. Auch ein Inhaltsverzeichnis ist ein Informationsblatt

Allgemein kann man sagen, Informationsblätter enthalten Antworten auf die berühmten W-Wörter: Wer, Was, Wann, Wo, (manchmal) Warum.

Gruß Matti

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Die vorsorgliche Einvernahme von Handys ist nur auf freiwilliger Basis möglich. Wenn dies geschieht, sind die Lehrer für die sichere Verwahrung bis zum Schulschluss verantwortlich.

Es gibt Schulen, da wurde die freiwillige Abgabe der Handys mit einem Mehrheitsbeschluss aller Beteiligten vereinbart und dann in der Schulordnung verankert. Daran ist auch die Minderheit gebunden, die sich gegen eine freiwillige Abgabe vor der ersten Stunde ausgesprochen hat. Für diese Gruppe bliebe nur die Möglichkeit, das Handy nicht mit zur Schule zu nehmen.

Ausgenommen davon sind Prüfungen und Klausuren. In diese Situationen darf auch der Besitz von Handys untersagt werden. Will sagen: Das Handy muss für die Prüfungszeit abgegeben werden oder Zuhause bleiben.

Gruß Matti

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Auch wenn Dein Satz in der indirekten Rede nicht falsch ist, würde ich die Satzstellungin beiden Fällen beibehalten.

  • Direkte Rede: "Sie sagte zu mir, "Ich wünsche mir ein neues Handy."
  • Indirekte Rede: Sie sagte zu mir, sie wünsche sich ein neues Handy.

Gruß Matti

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Es ist ja nicht wichtig. Es sei denn, Du willst einen seltenen und sehr nachgefragten Beruf erlernen. Also einen Beruf, wo es wenige Ausbildungsmöglichkeiten, aber sehr viele Bewerber gibt. Ansonsten ist "rechtzeitig" für jeden etwas anderes. Einer findet seinen Traumberuf auf den letzten Drücker, ein anderer braucht mehrere Anläufe, bis er den richtigen Job für sich findet und wieder ein anderer hat schon sehr, sehr frühzeitig einen Job gefunden, nur um dann festzustellen, dass es nicht der richtige ist.

Ganz anders stellt sich die Sache für die Unternehmen dar. Wenn die Leute suchen, müssen sie sich rechzeitig etwas einfallen lassen. Zum Beispiel in die Schule gehen und sich vorstellen. Aber Du fragst ja nach der Berufswahl und die bezieht sich auf den Jugendlichen und nicht auf den Betrieb.

Gruß Matti

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Du wirst in den 3 Wochen mehr Spanisch lernen, als hier in Deutschland mit dem besten Sprachkurs. Die 3 Wochen sind der Sprachkurs. Dennoch ist die Zeit bis dahin und auch die Zeit des Aufenthaltes viel zu kurz, um die Sprache besser zu sprechen und zu verstehen. Ich würde mich in der verbleibenden Zeit auf einfache Sätze und bestimmte Wörter konzentrieren.

Du könntest Dir im Internet Seiten heraussuchen, die sich mit dem Thema Kinder beschäftigen und diese mit Hilfe der Birkenbihlmethode "dekodieren”. Das Dekodieren ist bei dieser Methode der erste Schritt, sich der Sprache zu nähern. So sieht das dann aus. Diese Lektionen stammen aus »Assimil«, einer aus Frankreich stammenden Sprachlernmethode. Dort sind die Texte zwar übersetzt, aber eben nicht Wort für Wort (dekodiert). Das habe ich selbst gemacht - Fehler inklusive. Dazu gibt DVD‘s, die ich in Word integriert habe. Ich höre den spanischen Text und lese gleichzeitig die deutsche Übersetzung. Das ist die Birkenbihlmethode. Bitte googlen.

Gruß Matti

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Die grammatikalische Zeit - hier das Präsens, also Gegenwart - wird nicht durch die Anzahl der Verben in einem Satz bestimmt, sondern dadurch, wie etwas formuliert ist.

  • »Konntest Du das wirklich nicht verstehen?« Das wäre die Vergangenheit (Prätäritum).
  • »Wirst Du das wirklich nicht verstehen können?« Das wäre die Zukunft (Futur I).

Hier hast du eine Möglichkeit, konjugierte Verben in den verschiedenen Zeiten anzusehen.

https://deutsch.lingolia.com/de/grammatik/konjugator

Gruß Matti

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Wie lange habe ich Schulpflicht in Bayern?

Ich besuche aktuell die zehnte Klasse eines Bayrischen Gymnasiums. Da ich schon seit längerem merke, dass ein Angestelltenverhältnis nichts für mich ist, spiele ich auch schon länger mit dem Gedanken des Schulabbruchs. Bitte gebt mir jezt keine Ratschläge ich solle doch weitermachen usw. Ich habe mir das sehr gut überlegt und alle Seiten des ganzen betrachtet. Ich habe mir außerdem nebenbei schon ein Unternehmen aufgebaut und arbeite aktuell auch noch nebenbei (bis ich genug Gewinn mache, um davon zu leben).

Jetzt ist es aber so, dass ich bisher immer dachte, man hätte 9 Jahre Schulpflicht. Als ich mich aber zu dem Thema schlau gemacht habe, habe ich rausgefunden, dass das nur die Vollzeitschulpflicht ist. Ich habe jetzt aber 3 weitere Angaben, bei denen ich nicht weiß, welche richtig ist.

1.   Nach erhalten des Realschulabschlusses bzw. der Mittleren Reife bin ich nicht mehr schulpflichtig.

2.   Nach den 9 Jahren kommt mind. ein Berufsschuljahr. Danach bin ich fertig.

3.   Ich muss mindestens bis 21 in die Berufsschule

Ich habe einige Infos von hier:

https://www.schulberatung.bayern.de/imperia/md/content/schulberatung/pdfobost/regelungen_zur_schulpflicht_in_bayern-1.pdf

Aus der Grafik folgere ich, dass erstens richtig ist.

Meine Idee wäre jetzt gewesen für das letzte halbe Jahr auf die Realschule runter zu wechseln, wodurch ich mehr Zeit für mein Business hätte und auch Latein wegfallen würde. Danach wäre ich dann theoretisch fertig. Habe ich einen Denkfehler oder geht das so? Ich freue mich auch über konstruktive Kritik oder alternative Möglichkeiten!

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Die Schulpflicht dauert in Bayern in der Regel 12 Schuljahre. Sie gliedert sich in die Vollzeitschulpflicht und die Berufsschulpflicht: Nach dem Besuch der Hauptschule wird die Schulpflicht durch den Besuch der Berufsschule erfüllt, kann aber auch an weiterführenden Vollzeitschulen erfüllt werden.

http://www.azuro-muenchen.de/uebergang/schulpflicht.html

Gruß Matti

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Wenn Du gut 20 Minuten Zeit hast, schau Dir mal das Video an. Es erklärt Schritt für Schritt die beiden Konjunktivformen.

https://www.youtube.com/watch?v=b7a9e5fXmUw

Ob das eine für Dich geeignete Form der Erklärung ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Jeder lernt anders.

Eins sei noch gesagt: Du lernst den Konjunktiv nicht, in dem Du eine Klassenarbeit schreibst und dafür eine Note bekommst. Du wirst den Konjunktiv nach der Klassenarbeit nicht besser verstanden haben, als Du ihn bis zur Arbeit verstanden haben wirst. Das, was Du vorher konntest, kannst Du auch nach der Arbeit. Was Du nicht konntest, lernst Du durch die Arbeit auch nicht. Es ist also völlig schnurz, welche Zahl die Lehrerin unter die Arbeit malen wird. Mach Dich deswegen also nicht verrückt.

Gruß Matti

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Meines Erachtens "zuzusprechen". So würde ich das Wort jedenfalls instinktiv schreiben.

Unter "Grammatik" zweite Tabelle: "Infinitiv mit zu"

https://www.duden.de/rechtschreibung/zusprechen

Allerdings würde ich anders formulieren. Sicherheit kann man jemandem geben oder vermitteln, aber nicht zusprechen. Ich kenne die Formulierung "Mut zusprechen", aber nicht Sicherheit.

Gruß Matti

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Gegenfrage: Was würdest Du denn jetzt gerne machen?

Faszinierend, wenn jemand nach einem Jahrzehnt Schulbesuch so manipuliert ist, dass er nichts mit seiner zur Verfügung stehenden Zeit anzufangen weiß.

Das soll kein Vorwurf sein! Ich kann das schon nachvollziehen. Dir wurde in den letzten Jahren immer vorgeschrieben, was Du tun musst. Nur sehr wenigen Dinge hast Du aus einem inneren Bedürfnis heraus gemacht. Jetzt, wo Du wieder auf diese Bedürfnisse achten und sie befriedigen kannst, bist Du erst einmal überfordert.

Wüssten die zuständigen Stellen von Deiner Situation, hätten sie schon längst wieder die Hände nach Dir ausgestreckt und Dir Vorschriften gemacht. Ganz offizell bist Du nämlich noch schulpflichtig. Wenn Du keine Ausbildungsstelle hast, müsstest Du auf eine Berufsschule gehen. So sehen es die Schulgesetze der meisten Bundesländer vor. Wenn Du das willst, melde Dich zum Beispiel bei der Arbeitsagentur. Die sagen Dir dann wieder, was Du machen musst.

https://www.sueddeutsche.de/karriere/unschooling-bildung-ohne-lehrer-schule-ist-sklaverei-1.75527-2

Gruß Matti

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Der Biedermeier ist eine Stilepoche, so wie die Gotik, der Barock oder Klassizismus, jedoch nicht so lang und weniger auf die Architektur bezogen. Außerdem drückt sie sich in erster Linie im Einrichtungsstil aus. Zitat:

»Das Bürgertum zieht sich zum größten Teil ins Private zurück und sucht das kleine Glück in der häuslichen Idylle. Familie, behagliche Wohnstuben und kleine Gärten prägen die Zeit des Biedermeier. Benannt ist diese Epochen nach dem Dorflehrer Weiland Gottlieb Biedermeier, einer Kunstfigur aus den wöchentlich erscheinenden "Fliegenden Blättern", in denen auch "Max und Moritz" ihren ersten Auftritt haben.«

https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/stil-epochen/stil-epochen-stilpluralismus122.html

Gruß Matti

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Du kannst alles schildern: Dein Weg zur Schule, die letzte Autofahrt, die Begegnung mit einem Freund ... Vielleicht hast Du jemandem in Deinem Bekanntenkreis erzählt, wie der letzte Urlaub gewesen ist. Es kann sich bei Schulderungen um ganz banale Dinge handeln. Erinnere Dich an Gespräche, die Du in der Pause mit Klassenkameraden geführt hast. Auch dort kann es die eine oder andere Schilderung gegeben haben.

Eine Schilderung ist die Wiedergabe persönlicher Eindrücke von einem Ereignis. Wer als Zeuge auftritt, schildert das, was er gesehen und gehört hat.

https://wortwuchs.net/schilderung/

Gruß Matti

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Bis August ist ja noch eine gewisse Zeit. Du befindest Dich derzeit in einem Berufs(Schuljahr) und musst das normalerweise auch zu Ende bringen.

Vergleiche das mal mit einem nomalen Schulabgänger, der 10 Jahre zur Regelschule geht und mit dem Zeugnis der neunten Klasse eine Ausbildung findet. Wenn das 10. Schuljahr im September beginnt und er findet im Januar einen Ausbildungsplatz, kann er auch nicht sagen, ich mach des 10. Schuljahr nicht zu Ende. Der Vergleich hinkt etwas, aber das Prinzip ist das gleiche.

Du könntest Dich krankmelden oder eine andere Möglichkeit finden, die Dich vom Besuch der Berufsschule offiziell befreit. Da Du Dich aber (blöderweise) in der Schule gemeldet und den Fall geschildert hast, kannst Du nicht einfach so wegbleiben.

Hättest Du gesagt, Du kannst sofort in einem Betrieb eine Ausbildung anfangen, sähe die Sache anders aus. Jetzt könntest du nur noch auf die Kulanz der Schule hoffen. Bliebe noch die Möglichkeit eines Praktikums in Deinem zukünftigen Ausbildungsbetriebes. Wäre das ganze 8 Wochen vor Schuljahresende geschehen, würde wahrscheinlich kein Hahn danach krähen, wenn Du in der Schule fehltest.

Gruß Matti

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Die Freundin wollte - aus welchen Gründen auch immer - nicht sagen, dass sie in Bochum war. So jedenfalls meine Vermutung. Wenn sie gesagt hätte, »In Bochum habe ich das noch nicht erlebt.«, dann muss sie nicht in Bochum gewesen sein. Sie kennt Bochum und hat das, worum es in dem Gespräch ging, noch nicht erlebt.

Wenn man erzählt, dass man etwas »hier« noch nicht erlebt hat, dann ist man in dem Moment auch an dem Ort, der mit »hier« gemeint ist. Es ist eine Wort, über das man nicht lange nachdenkt, man spricht es spontan aus.

Alternative: Du hast etwas falsch verstanden oder eine falsche Schlussfolgerung gezogen. Das heißt, bei Dir ist etwas angekommen, was die Person so nicht gesagt hat, auch wenn Du der Überzeugung bist, sie hätte es gesagt.

Gruß Matti

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Spontan würde ich sagen, es ist ein Brieföffner. Was mich zweifeln lässt, ist das Loch an der breiten Seite. Brieföffner liegen normalerweise auf dem Tisch. Sie bedürfen keines Lochs, um sie zum Beispiel an einem Haken aufzuhängen. Das Loch könnte natürlich auch nur Deko sein und keinen bestimmten Zweck erfüllen.

Das Foto scheint mit eingeschaltetem Blitzlicht gemacht worden zu sein. Kannst Du es nicht etwas besser fotografieren? Dafür, dass 50 Euronen auf dem Spiel stehen, könntest Du Dich etwas mehr ins Zeug legen und mehr Informationen preisgeben. Wo hast Du es her? Was für Material? Welche Größe?

Gruß Matti

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