Wie kann man nur mehr Positiv denken?

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Positiv denken ist eine Lebenseinstellung - genau wie Zufriedenheit.

Es gibt Leute, die sich täglich abhetzen, jammern, dass sie zu wenig Zeit hätten, weil sie zu beschäftigt seien. Blödsinn! Jeder hat die Möglichkeit, sich seinen Tag so zu planen, dass man alles auf angenehme Art und Weise hinbekommt, was man sich (realistischerweise) vorgenommen hat.

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Wer nur positiv denkt, beschönigt alles und will das, was schlecht lauft, nicht ändern, weil er es nicht richtig wahrnimmt. Das heißt, dass es am besten ist, wenn man alles, was auf einen einwirkt, wahrnimmt und entsprechend beurteilt. Positives aufsaugen, Negatives ändern, sofern es möglich ist, und ignorieren, sofern es unmöglich ist es zu ändern.

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Jeder sollte eine Quelle von Menschlichkeit und Fröhlichkeit an, weil solche Dinge ansteckend wirken! Was macht man am besten, wenn ein griesgrämig dreinschauender alter Herr vorbeiläuft? Lächeln und freundlich grüßen - das wirkt Wunder!

Der Spruch "Was man säht, erntet man." stimmt absolut: Freundlichkeit und Nettigkeiten erhält man allesamt zurück, wenn man sie selbst gibt. Das ist wie eine Spirale, die immer weiter ins Positive geht - es muss nur jemand anfangen!

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Man beobachtet ja immer das Phänomen, dass sich manche Menschen selbst hochpushen wollen: Selber das Maximum erreichen, am besten ganz alleine, ohne Hilfe - und wenn man am Gipfel ist, auf die anderen herabsehen. Das ist ein typisches Zeichen für Egoismus. Glücklich wird man damit nicht - es wird sich rächen!

Zusätzlich gibt es noch die Leute, die es selbst nicht geschafft haben, den Gipfel zu erreichen und deshalb anderen den Aufstieg erschweren wollen, indem sie Streitereien und Neid verbreiten.

Solche Menschen haben nicht verstanden, dass der Mensch ein Gesellschaftswesen ist. Gemeinsam ist man stark, gemeinsam erreicht man seine Ziele am besten (auch seine persönlichen Ziele!) und wie oben schon genannt:

Was man selber gibt, bekommt man auch zurück!

Kann ich ureigener Erfahrung alles nur bestätigen!

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Danke an alle Antworten, viele haben mir sehr geholfen. Aber der Rest muss sich wohl mit einen Kompliment zufrieden geben.

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Prahna-Gesetz: Was man aussendet, kriegt man auch zurück. (:

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Das mit dem "sich verzeihen können" von 'gottesanbeterin' ist sehr wichtig. Ergänzend kommt hinzu: Auf sich selbst schauen. Nicht auf andere - vor allem nicht vergleichend im Neid. Besser ist: Herausfinden - auch im Gespräch mit Freunden - wo die eigenen Stärken liegen, was Du der Welt Gutes geben kannst und das dann anpacken - anpacken bitteschön und nicht gleich Perfektion erwarten - da kommen wir wieder auf das Verzeihen zurück. Vor allem ist die Regel des hl. Benedikt grundlegend: Ora et labora (deutsch: Bete und arbeite). Das ist nicht eng auszulegen, sondern bedeutet, dass der Mensch sowohl ein handelndes wie ein reflektierendes Wesen ist und Handeln immer besser ist, wenn sie aus der Reflektion kommt. Dazu muss man nicht 'gläubig' sein. Diese Regel galt auch schon im Garten des Epikur.

Wichtig auch: Sie selbst verzeihen können.

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Ja gibt es, du kannst jeden Tag eine positive Denkweise trainieren. Der Mensch erfährt eine Befriedigung aus dem Denken, obwohl alle Gedanken genau betrachtet sinnlos sind. Es gibt zwischen den Gedanken ein leerer Raum der frei ist. Das ist der Raum der Freude. Den kannst du aber nur entdecken, wenn du jeden Tag dich konzentrierst deine Gedanken immer wieder zu leeren, zum Beispiel in der Meditation.

Das ist hartes Training und kommt nicht von heute auf morgen. Die Wahl zwischen negativen Gedanken und positiven hast du jeden Tag

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