Woher kommen die ganzen negativen Gedanken her?

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All diese Gedanken kommen aus dem Nichtvorhandensein von Liebe. Ich habe selber erfahren dass, sie ihren Ursprung in meinen Verletzungen, in meinen Mustern hat, die jeder lebt. Irgendwann als Kind - oder Du hast es sogar aus den letzten Leben mitgebracht - erlebst Du etwas, was Dir weh tut. Du hast das Gefühl schlecht zu sein, auf jeden Fall fühlst Du Dich nicht geliebt und zurückgewiesen (aus Deiner Sicht mag das anders sein, als von den anderen Menschen) Das tut so weh, dass Du mit Eifersucht, Wut, Hass usw. reagierst. Deine Umwelt gibt Dir zu verstehen, dass das nicht richtig ist. Wenn Dir das öfter passiert, drückst Du alles ins Unterbewusstsein und da gärt es, bis es immer wieder die gleiche Situation (mit anderen Menschen und etwas anderen Umständen) heraufbeschwört. So lange, bis Dir bewusst wird, wo die wirkliche Ursache liegt und Du die Ursache bearbeitet hast. Bis Dir das bewusst wird, kämpfst Du mit Deinen negativen Gedanken. Wenn die Ursache erlöst ist, bekommst Du diese Gedanken immer noch mit, Du kannst Dich aber ganz leicht entscheiden, sie zu ignorieren, weil sie Dich nicht mehr berühren. Denn da sind sie immer (siehe andere Antworten) Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass es unmöglich ist, diese negativen Gedanken loszuwerden, ohne dass man sich die Ursache anschaut. Ich habe jahrelang positives Denken praktiziert, habe sehr an mir gearbeitet, mit dem Ergebnis, dass sich diese Wunde abgespalten hat und ihr Eigenleben geführt hat. Es ist äußerst schmerzvoll dies nun aufzulösen. Aber ich denke, sehr befreiend. Ich habe gestern ein wunderbares Buch gefunden, das mir auf diesem weiten Weg weiterhilft: Lise Bourbeau, Dein Körper weiss alles über dich, Windpferd, ISBN 978-3-89385-536-0

Tolle Antwort! Dem ist nichts hinzuzufügen, danke.

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Es sind die Zwei Schalen der Waage, die ohne einander nicht existieren können. Ohne Negatives gibt es nichts Positives. Wie definiert sich das Gute ohne das Böse???

An uns liegt es, sich immer wieder zu entscheiden, tagtäglich, stündlich. Wobei sich dem Negativen hinzugeben den meisten Menschen leichter zu fallen scheint, denn für das Gute muß man eindeutig mehr Energie aufwenden (z.B. sich selbst einmal hintanstellen).

negative gedanken kommen von der sozialen umwelt her.zb geddo wen du in einem wohnst da hast du fast nix positives wen man nix positives hat dann taucht negatives auf ausserdem kommt es drauf an was für ein mensch man ist

Negative Gedanken sind einfach da.. Die Kunst ist jedoch, wie man sie kontrolliert anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen.

Wo Licht ist, ist auch Schatten.. Wo Liebe ist, ist auch NIcht-Liebe.. Das ist  an sich nichts schlimmes, wie gesagt, wie man damit umgeht, darin verbergen  sich  die gravierenden Unterschiede.

 

Liebe Grüsse

 

Tedora

Meine negativen Gedanken kamen auch von der sozialen Umwelt her, und ich habe sie bewußt entfernt, denn es gibt beides, du kannst aber üben, dich nur auf das Positive, Gute oder Schöne zu konzentrieren, selber aktiv sein, dich selber lieben, lachen, spielen oder geben und dich vom negativen abzulenken.

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