Wie kann ich verhindern, dass meine 13 Jährige Tochter zum Islam konvertiert?

39 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Guten Morgen,

ehrlich, auch ich wäre geschockt, wenn mein 13j. Kind plötzlich auf die ausgefallene Idee käme zum Islam zu konvertieren. Als anders Gläubiger oder auch als Atheist beschäftigt man sich sonst wohl kaum intensiver mit anderen Glaubensrichtungen.

Hier wäre u.U. der Hebel anzusetzen. Ihr könntet versuchen diese Glaubensrichtlinien vor Ort -bei eurer Tochter- um zu setzen. Das notwendige Wissen dazu muss man sich aneignen. Vermutlich wird diese dann gestartete "Kampfposition" Augen und Mund einer 13j. öffnen.

Sicherlich kann auch Beeinflussung -von anderer Seite- den Ideen Trakt erweitert haben!?

Diskussionen ergeben möglicherweise auch einen Anhaltspunkt, warum, wieso, weshalb es gerade diese Glaubensschwelle sein muss?

Wenn sie die Auswirkungen zu spüren bekommt, wird sie evtl. anfangen ihren "neuen Glauben" genauer zu betrachten/zu verlassen.

Denn allein "Glaube" bildet nicht den wirklich fundamentalen Glauben, der sicherlich notwendig wird um zum Islam zu konvertieren.

In dem Alter fehlt nicht nur die Übersicht dafür, auch dann nicht, wenn sie ein Kopftuch trägt und Weigerung vorhanden, am Schwimmunterricht teil zu nehmen.

Was für eine Welt...die Tochter mit ihren zarten 13 Jahren umdrehen, umwälzen möchte.............

Danke für die Antwort.

Ich glaube sie wird beeinflusst von irgendwem

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@BMoerer

Das ist vorstellbar. Grund suchen/finden klären. Viel Glück!

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@Berlinfee15

Wir wissen jetzt, dass zwei Salafisten Mädchen dahinter stecken, es ist der absolute Horror

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Mit 13 ist sie noch nicht religionsmündig und bedarf daher das Einverständnis der Erziehungsberechtigten, um einer Religion beizutreten oder aus einer Religion auszutreten. Religionsmündig ist eine Person erst mit vollendetem 14. Lebensjahr (also wenn sie 14 Jahre alt geworden ist). 

Da ein Jahr recht schnell vorüber ist und eine Differenzierung zwischen Eltern und Kindern gern zu Trotzreaktionen führt und damit eventuell in dieser Situation Entscheidungen katalysieren könnte, würde ich nicht dazu raten, die Tochter krampfhaft davon abzuhalten, dem Islam beizutreten, sondern eher mit beiderseitigem Verständnis und Geduld über diese Entscheidung zu sprechen und darüber, was eine solche Entscheidung mit sich bringt. Im Bedarfsfall schließt dies auch ein, dass man mit einem örtlichen Gemeindeleiter des Islam spricht, um mehr über den Islam zu erfahren. Es kann nicht schaden, dass sowohl die Tochter, als auch die Eltern bei diesem Gespräch dabei sind, und dass man dabei ebenso verständnisvoll und geduldig ist. Ebenso sollten entsprechende Befürchtungen angesprochen werden, die man eventuell hat. 

Da Ihre Familie ansonsten der eigenen Angabe nach aus Atheisten besteht, konvertiert Ihre Tochter nicht, sondern tritt lediglich dem Islam bei, sofern sie sich dieser Religion schlussendlich anschließt. Zu konvertieren würde bedeuten, dass man aus einer Religion austritt um einer anderen beizutreten. Atheismus ist in diesem Sinne jedoch keine Religion.

Auch wenn Ihre Tochter wegen einem Jungen dem Islam beitreten möchte, was vor allem in der Pubertät gar nicht ausgeschlossen ist - auch wenn es für Erwachsene unvernünftig erscheint - erfordert dies vor allem in entsprechenden Gesprächen sehr viel Verständnis und Geduld.

Ich möchte noch einmal betonen, dass Druck, Zwang, Missverständnisse, Uneinigkeit oder mangelnde Geduld, Güte und dergleichen in einer solchen Reaktion nur bewirken, dass Ihre Tochter sich in ihrer Ansicht sich von Ihnen nur weiter entfernt und schließlich, sobald es Ihr möglich ist, auch ohne Ihr Einverständnis dem Islam beitritt. Eine verständnisvolle und geduldige Aussprache, einschließlich dessen, gemeinsam den Islam kennenzulernen, gibt Ihnen und ihrer Tochter die Möglichkeit, die Entscheidung der Tochter zu überdenken und entweder Sie können Ihre Tochter dann besser in dieser Entscheidung verstehen und unterstützen, oder ihre Tochter überdenkt ihre Entscheidung und überlegt es sich mit dem Islam wieder anders oder natürlich kann es trotzdem einen Keil in ihre Familie treiben, aber das sollte man doch eigentlich vermeiden oder?

Vielleicht sucht sie einfach einen Sinn im Leben, den sie meint durch einen Glauben zu finden, der alles durch Verbote, Richtlinien und Grundsätze regelt.

Ich würde mich mit der jungen Dame einmal hinsetzen, mit ihr über Religionen an sich sprechen, sie ermutigen die Bibel und den Koran zu lesen wenn es sie denn interessiert, und ihr sachlich erklären was es mit dem Glauben an Gott auf sich hat und dass man dafür nicht zu einer Religion konvertieren muss.

Außerdem würde ich mir mit ihr Filme ansehen, wie "Nicht ohne meine Tochter" und dergleichen und ihr erklären wie der Islam zu Frauen steht.

was würdet ihr tun wenn die Tochter zum Islam konvertieren möchte?

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