was denken muslime wenn ein deutscher zum islam konvertiert?

24 Antworten

Abgesehen davon, dass es nicht "die" Muslime gibt, sondern jeder eine Einzelperson ist und das wieder anders sieht,

kommt es doch wohl zuerst auf deine Motive an, WARUM du konvertieren willst.

Wenn du authentische Gründe bringen kannst und dich mit dem Islam ausreichend beschäftigt hast, kann man deine Entscheidung anerkennen.

Wenn du es nur aus einer Laune heraus tust oder weil es gerade "in" ist oder weil man die Eltern so schön damit schocken kann, wirst du sicher trotzdem einige Leute finden, die "hurra" schreien.

Genauso wirst du genug gebürtige Muslime finden, denen es ziemlich egal ist, was du tust, oder die mit ihrer eigenen Religion nichts mehr anfangen können und von daher es seltsam finden, wie du dir gerade den Islam aussuchen konntest.

Wenn jemand als gebürtiger Muslim dich an konvertierten Muslim als einen Zweitklass-Muslim ansieht, müsste man sich schon fragen, ob der irgendwelche Selbstwertprobleme hat

oder ob er zwischen Religion und Kultur eine Einheit sieht, so dass jeder Mittel-Europäer zum Beispiel wie ein Fremdkörper in dieser Religion wirken würde.

Da der Islam aber als missionierende Religion darauf aus ist, weitere Mitglieder zu bekommen, dürfte dich kein Muslim schief ansehen, wenn du zu ihnen hinzustößt.

Merkwürdige Frage. Und was, wenn sie es nicht gut finden? Es ist egal was Jeder einzelne nicht mit dir verwandte/ befreundeter Mensche weltweit zu irgendeiner deiner Entscheidungen sagt. DU musst wissen, was du willst. Und evtl. um Rat bei Freuden und Verwandten bitten. Wenn du meinst, etwas wäre wichtig und richtig, dann tue es, egal ob alle sagen es sei komisch, uncool oder verrückt. Und wenn du denkst etwas sei falsch, dann tue es nicht, egal ob alle anderen denken, es wäre cool etc.

Aber ich als Christin rate dir: Lies mal die Bibel und bitte Gott dir zu begegnen :-) 

Was Muslime davon halten, wird wohl von den individuellen Ansichten abhängen. Auch Muslime sind ja nicht alle gleich. Aber der Islam ist im Großen und Ganzen eine missionierende Religion, also werden die Reaktionen wohl eher positiv sein.

Ich wundere mich aber ein bisschen, warum du dich als Atheisten bezeichnest. Falls es da ein Missverständnis gegeben hat, Atheisten sind nicht bloß keine Mitglieder einer organisierten Religion. Atheisten haben keinen Glauben an göttliche Wesen, egal ob an Allah, einen anderen Gott irgendeiner organisierten Religion oder ein nicht näher definiertes und benanntes Wesen, das sagt das Wort Atheist aus (besteht aus der Vorsilbe a- (ohne) und theos (Gott)). 

Wenn du schon an ein göttliches Wesen glaubst, das du jetzt als Allah identifiziert zu haben meinst, ohne bisher einer organisierten Religion anzugehören, bist du bisher konfessionslos, aber trotzdem gläubig und somit kein Atheist.

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