Wie findet ihr den Namen Said?

Das Ergebnis basiert auf 420 Abstimmungen

Der Name gefällt mir nicht 71%
Der Name gefällt mir 29%

144 Antworten

Der Name gefällt mir

Bitte , bitte .....BITTE NET SCHO WIEDER.....

Es ist vollkommen wurscht , wie man einen Namen ausspricht - ein Name ist Schall und Rauch.

Ich habe einen französischen Vornamen , den hierzulande noch NIE jemand adäquat ausgesprochen hat.....so what ? Ich weiß , dass ich gemeint bin und gut ist's.

Der Name gefällt mir nicht

Nur wenn ich in einem muslimischen Land leben würde. Wenn ich in einem anderen Land auf Dauer leben würde, würde ich einen unauffälligen landestypischen Namen wählen. In Italien z. B. Mario, in Schweden Björn oder in Spanien Carlos. Das macht es den Kindern leichter, in dem Land, in dem sie leben, zurecht zu kommen.

Wenn man jetzt hier schreibt "der Name passt aber nicht zu blonden, blauäugigen Jungen oder zu urdeutschen Nachnamen" klingt das ja in unserer modernen Gesellschaft schon wieder leicht rassistisch.

Auf der anderen Seite assoziieren wir tatsächlich Namen mit bestimmten Gebieten, Kulturen, Zeiten. Heute bekommen ja die Kinder teilweise wieder sehr alte, "germanische" Namen. Kürzlich las ich irgendwo "die Renates und Uschis", um Leser anzusprechen, die einer älteren Generation angehören (und etwas Negatives über sie zu sagen). Von daher würde ich mich auch hüten, mein Kind heute Renate oder Uschi zu nennen, wenn es dann so angesprochen und mit der Generation seiner Urgroßeltern assoziiert wird. In ähnlicher Form würde ich auch den Namen Saiid nicht einem Kind geben, das nichts mit dem arabischen Kulturkreis oder der islamischen Religion zu tun hat - aber selbst ein hellblonder, weißer, muslimischer Junge käme mir als Saiid schon wenigstens etwas gewöhnungsbedürftig vor.

Auf der anderen Seite scheint es bei schwarzen Amerikanern funktioniert zu haben, eine große Bandbreite an Namen zu haben, von "traditionellen afrikanischen Namen" über "traditionelle amerikanische Namen" bis hin zu "traditionellen muslimischen Namen" (die dann aber auch meist mit dem Ausüben der Religion verbunden sind) bis hin zu z.B. typisch deutschen (?) Vornamen wie Sandra (?). Allerdings hört man auch von schwarzen Amerikanern mit "typisch englischen Vornamen", die man dort sonst nur mit weißen Mädchen (seltener Jungen) assoziiert, die dann immer wieder erklären müssen, dass sie ja, wirklich Ashley heißen. So etwas will man halt NICHT für das eigene Kind - dass es in der Schule immer wieder sagen muss, ja ich bin Saiid, ja wirklich, nein das kein Streich!

Daher muss man sich heute die Namenswahl schon mMn sehr gut überlegen und kann nicht nur den Namen nehmen, der für einen selbst am besten klingt, sondern müsste auch überlegen, ob der Name sich zum Ärgern eignet oder falsch ausgesprochen werden könnte oder andere Missverständnisse hervorrufen könnte. ich würde z.B. mein deutsches Kind in Deutschland lebend nicht Tjorven nennen, auch wenn ich den Namen schön finde - in Deutschland kennt man vor allem den männlichen Torben und dann müsste die weibliche Tjorven immer wieder erklären, dass sie wirklich so heißt.

Vielen Dank für die ausführliche Antwort.

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Hm,.....und WIE würdest du GRETA oder Grete bewerten ?

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Witzigerweise sind Renate und Uschi gerade keine germanischen Namen.

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Nur wenn man ihn so schreiben würde wie er ausgesprochen wird,das sieht schon cool aus.Würde ich Kinder wollen wäre das schon eine Möglichkeit,aber von ewig vielen weiteren.

Nein, ich würde mein Kind nicht so nennen, weil viel zu viele es Englisch aussprechen würden, und weil ich mir die dummen Witze in der Schule schon vorstellen kann, wenn der Englischunterricht beginnt.

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