Werdet ihr zukünftig regelmäßig euren Vornamen ändern lassen?

20 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ganz sicher nicht. Man bedenke den bürokratischen Aufwand jedesmal.

LG.

Ja auf jeden Fall. Obwohl ich nun schon einige Jahre als Mann lebe, habe ich immer noch nicht die Namensänderung gemacht. Ich habe das Geld nicht, der Prozesskostenhilfeantrag überfordert mich und der Aufwand ist enorm. Außerdem leistet der dgti-Ergänzungsausweis auch schon gute Abhilfe... aber eben doch auch nicht so richtig.

Wenn ich es zeitlich einrichten kann, werde am allerersten Tag an dem das Gesetz in Kraft tritt beim Standesamt auf der Matte stehen.
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Edit: Ich habe das "regelmäßig" in der Fragestellung überlesen. Einmal reicht mir, danke.

Da muss man erstmal das Gesetz im Detail abwarten.

Jährlich den Vornamen aus Jux und Dollerei wechseln ist nicht Sinn und Zweck der Sache.

Einerseits muss man den Mißbrauch des Ganzen vermeiden, andererseits muss man sicherstellen, dass diejenigen die diese Möglichkeit brauchen, diese auch unkompliziert nutzen können.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Ich möchte aber den Namenswechsel zwei Mal im Jahr - von O bis O, im Winter männlich, im Sommer weiblich, die ideale Gelegenheit für luftigere Kleidung im Sommer ...

Aber ernsthaft:
Das einzige Problem, welches ich dabei sehe, ist die potenzielle Missbrauchsmöglichkeit: Wer heute seinen Vornamen ändern lassen will, braucht einen guten Grund und einiges an Geld - am Ende weichen Menschen der Notwendigkeit eines Grundes aus, in dem sie aus Dagoberta via Dagobert zu einem "vernünftigen" weiblichen Vornamen wechseln (als Beispiel).

Nein, natürlich nicht. Ich trage ihn seit über 60 Jahren und werde weder ihn noch meine Geschlechtsidentität wechseln.

Wie man aus dem ziemlich übersichtlichen Beitrag sehen kann, soll diese Möglichkeit vor allem Transmenschen ermöglichen, Ihre Geschlechtsidentität und auch ihren Name ändern zu können, ohne sich einem langwierigen operativen und Verwaltungsverfahern zu unterziehen.

Ich denke auch nicht, dass dieses Recht im Übermaß von Menschen in Anspruch genommen wird, die kein Problem mit ihrer Identität haben.

Immerhin wird auch das zukünftig bedeuten, dass jemand nach einer Namens- und/oder Geschlechtsänderung neue Papiere beantragen muss und mit seinem neuen Reisepass vielleicht sogar Probleme bei der Einreise in gewisse Länder bekommen könnte. Nicht alle Länder der Welt werden von den Neuerungen in einigen liberaleren Ländern begeistert sein.

Und wer sich Hoffnung macht, durch eine Namensänderung seine Identität verschleiern zu können, der wird sich die Zähne ausbeißen. Denn allein durch die Steuer-Identifikationsnummer besteht eine eindeutige Nachvollziehbarkeit.

https://www.tagesschau.de/kommentar/selbstbestimmungsgesetz-103.html

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