Wenn Jesus ewiger Gott wäre, dann wäre Maria die Mutter Gottes, wenn Gott aber Einer ist, ist Maria dann auch seine Mutter? Hat dann Gott also doch eine Mutter?

Das Ergebnis basiert auf 24 Abstimmungen

Gott ist Einer und hat keine Mutter! 46%
Die Bibel hat recht! 17%
Sonstiges:... 17%
Das sind alles als Legenden! 13%
Maria ist die Mutter Gottes! 4%
Der Marienkult ist Götzendienst! 4%
Das sollte man mehr nachforschen! 0%

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Gott ist Einer und hat keine Mutter!

Ein ewiger Gott dürfte keine Mutter haben, denn sonst wäre Er nicht ewig.

Wenn ein Gott eine Mutter hätte, dann müsste seine Mutter ebenso Transzendent sein wie Er selbst auch und nicht wie ein sterblicher Mensch

Ein Gott, der vor seiner gesamten Schöpfung bereits Existent war, kann auch nicht im nachheinein von einem menschlichen Wesen ausgetragen werden.

Wenn Gott über sich selbst sagt, dass Er ewig und der einzige Gott, dann verstehe ich nicht, warum Menschen immer noch glauben, Er hätte eine Mutter.

Alles was eine Mutter hat, ist fern von jeglicher Gottheit, weil es ein Teil der Schöpfung ist.

Wie kann man dann aus einem Geschöpf, einen Schöpfer (Jesus) machen, der selbst von einer Fau geboren wurde, die auch ein Teil des Schöpfung ist.

Ein ewiger Gott, kann auch nicht sterben, Jesus ist laut dem Christentum gestorben.

Was ist so schlimmes dran anzunehmen, dass Jesus nur die Botschaft von Gott vermittelte, so wie Gott es Ihm aufgetragen hat.

Seit wann wird eine Sekräterin zum Chef, nur weil Sie eine Information vom Chef an die Mitarbeiter weiterleitet?

Sind dadurch die Worte von der Sekräterin weniger Wert?

Das hast du gut gesagt!

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Je nu! Aber die physische Existenz sowohl einer Sekretärin als auch ihres Chefs kann man sehr einleuchtend nachweisen! Und hängt es immer vom Verhältnis Chef-Sekretärin ab, ob die Sekretärin das Sagen hat im Unternehmen. Nach der Trinitätslehre war und ist Jesus keine "Sekretärin des Chefs"!

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@666Phoenix

Das was ich sehen kann, kann also auch kein Gott sein, sondern nur ein Geschöpf von Gott.

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@Justintime2005

Du kannst "Gott" nicht nur nicht sehen. Auch nicht fühlen, schmecken, hören, riechen.

Das ist doch das Schöne an ihm für Dich. Denn könntest du das, dann wäre dieser Gott angreifbar, widerlegbar und noch lächerlicher als er so schon ist!

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Danke! Du bekommst den Stern weil du mit eigenen Worten das erklärst, was ich auch für richtig ansehe. Es ist eigentlich leicht verständlich und sollte begriffen werden. Gut finde ich dabei, dass du keine Verse aus irgendeinem "heiligen Buch" verwendest.

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@joerosac

Ich finde es sowieso einfach unnötig Verse mit einzubinden, denn es wird sonst zu viel und erleichtert die Sache ganz und gar nicht.

Ich trage es genauso vor, wie ich es verstanden habe

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Die Bibel hat recht!

Du wirfst hier einige Dinge durcheinander und ich bin geneigt anzunehmen, dass dies mit Absicht geschieht.

Jesus als Mensch hat eine Mutter. Das heißt nicht, dass Gott erst seit Jesu Geburt existierte.

Desweiteren zeigst Du mit den von Dir genannten Versen recht gut Aspekte der Dreieinigkeit, versuchst aber die verschiedenen Aspekte gegeneinander auszuspielen.

Sonstiges:...

Die Bibel enthält keine einzige vollständige Biographie oder Dokumentation, ohne hinzugedichtete Erzählungen, wie die von Wundern. Doch wer Wunder für liebevoll erfundene Märchen oder gar Hirngespinste hält, könnte leicht auch dazu übergehen, die eigentliche Botschaft nicht mehr ernst zu nehmen, wie der Botschaft Jesu, die doch so rein und überzeugend ist und kein Mysterienkult. Auch die Metaphern der Bibel, haben oftmals einen tieferen Sinn und eine Botschaft, wobei die eigentlichen Bedeutungszusammenhänge auf erfundene Erzählungen übertragen wurden, ohne dabei einen direkten Vergleich herzustellen. Die Kirchen haben an diesem Rad, in der Zeit von 2000 Jahren, noch weiter gedreht und ganze Lehrgebäude, mit um die 100 000 Bücher darum errichtet, die zu einem, für den Laien undurchdringlichen Religions-Labyrinth geworden sind. Wahrscheinlich stünde die Hauptperson der Schriften selber vor einem Rätsel, wollte sie sich, in diesem Irrgarten theologischer Konstrukte wieder finden. 

So lassen sich Bedeutungen auch Emotionen, auf andere Bildvorstellungen übertragen. Beispiel aus Psalm 119.103: "Wie süß ist deine Rede meinem Gaumen, mehr denn Honig meinem Mund!" Natürlich sind Worte nicht wirklich süß. Das ist eine Bildsprache. Wir können Worte nur hören, nie schmecken. Und natürlich, konnte Maria nicht vom "Heiligen Geist" schwanger werden, aber Geschlechtsverkehr war symbolisch "unrein", darum wählte man im Falle von Maria und Jesus "die unbefleckte Empfängnis", als Symbol der Reinheit.

Martin Luther sitzt um 1521 vor der entscheidenden Frage, wie er Lukas 1 übersetzen soll: Es kommt der Engel Gabriel zu den jungen Mädchen in Nazareth. Die Lehre der unbefleckten Empfängnis, wird aus dieser Stelle entnommen und zu einem Dogma erklärt, das so überhaupt nicht in der Bibel steht. Der Engel soll auf lateinisch gesagt haben: "Gegrüßet seiest Du Maria, Du bist voll der Gnade." Und Luther findet es weder im griechischen Text noch ist es gutes Deutsch. Neun Jahre später schreibt Luther: Es hätte heißen sollen: "So spricht der Engel, es grüßt Dich Gott Du liebe Maria." Das heißt: Wo irgendein Mensch den anderen in Liebe begegnet, redet er die Sprache der Engel. Und umgekehrt: Wenn Gott mit den Menschen redet, redet er die Sprache der Liebe. Der Katholizismus hat sich patriarchalisch und zentralistisch in der Papstautorität so festgelegt, dass Sigmund Freud in den 1920er Jahren den Zustand der Katholischen Kirche sozialpsychologisches so beschrieben hat: Sie präge ein ambivalentes Frauenbild durch die Überhöhung der Madonna die Jungfrau ist und gleichzeitig der Eva, die als Versucherin auftritt. Diese Repräsentation dient dem Machterhalt dieser Institution Kirche und zum Dritten verfestigt in einer Vaterautorität, was Freud als Ödipuskomplex beschreibt. Um die Frage zu klären, warum die Kirche dennoch am Zölibat festhalten wird, müssen völlig unbiblische Gründe angeführt werden.

Man hat im kirchlichen Bewusstsein stets einen Gott zu lehren versucht, der Gott als Erklärungsursache der Abläufe verstehen lässt, ausgestattet mit der Weisheit, der Güte und der Macht. Notwendigerweise wurde das was wir das Übel nennen, das entsetzliche Leiden und Katastrophen, Krankheiten, Grausamkeiten etc. zu einem Problem:

"Wie kann Gott das zulassen?"

"Steht Gott selbst dahinter?"

"Kann Gott das nicht ändern?"

Nun wird das Ganze ins Mythische abgeschoben: Der Teufel sei gekommen und habe die Welt durcheinander gebracht. Wir haben ein mythologisches Weltbild, das die Konflikte in der Natur nicht erklärt sondern verschleiert. Evolution besteht aber darin, dass es Mutationen gibt. Trotzdem hat man immer wieder entgegen besseren Wissens versucht, Gott zu vergegenständlichen, in Form von, dass Gott erscheinen kann, wie auch die Mutter Gottes vielfältig erschienen ist. Man hat Wallfahrtsorte eingerichtet und verbindet Wunderheilungen damit. Man objektiviert Erfahrungen von denen die Neurologie nur sagen kann: Es sind Produkte vom Gehirn für das Gehirn. 

Eigentlich bräuchten wir eine Ethik, welche vielmehr die Verbundenheit von Mensch, Tier und Natur stärkt. Da wir aber diese Ethik, in unserer Bibel nicht finden können, wäre es einmal höchste Zeit, über das sich christlich nennende Abendland hinauszuschauen und zu sehen, wie denn in anderen Kulturen, das Verhältnis Mensch, Tier und Umwelt bestimmt wird. Wir müssen erst die Basis unserer Kultur ändern, um die Hölle doch noch abzuwenden!

Es wird noch viel Arbeit auf die zukünftigen Menschen zukommen, um etwas zu schaffen das fast unmöglich scheint, das Beenden jeder Religion. Wenn alles so weiterläuft wie bisher wird Europa auch islamisch werden, und wenns in 100 Jahren ist. Aber der Islam muss auch beendet werden weil es nur ohne Religion geht. Ein Gott, sonst nichts. Nur das hat Zukunft.

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Sonstiges:...

Maria ist nur die Mutter von Jesus. Jesus dem Menschen Sohn. Jesus hat den Titel Gott und Mensch. Gott hat sich durch Maria Materealisiert.

Also durch die Schwangerschaft.

  • Maria ist nicht die Mutter Gottes. Sowas zu behaupten ist eine Sünde. Gott hat weder Mutter noch Vater.
  • Jesus ist nicht Gott, sondern Gottes Sohn. Bibelstellen die das belegen:

Jesus sagt er sei nicht Gott und das nur einer Gott ist:

Lukas 18
18 Und es fragte ihn ein Oberster und sprach: Guter Lehrer, was muss ich getan haben, um ewiges Leben zu erben? 19 Jesus aber sprach zu ihm:    Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als nur einer, Gott. 
Markus 12:29
Jesus aber antwortete ihm: Das vornehmste aller Gebote ist:“Höre Israel, der Herr, unser Gott,   ist alleiniger Herr.

Jesus ist nicht Allwissend, er weiß nicht an welchem Tag und Stunde des Gerichts sein wird:

Matthäus 24
36 Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn,   sondern der Vater(Gott) allein. 

Jesus sagt, er tut nichts aus eigenem Willen sondern das was Gott von ihm verlangt:

Ich kann nichts von mir selbst tun. Wie ich höre, so richte ich, und mein Gericht ist gerecht; denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. (Johannes 5:30)
Und er ging ein wenig vorwärts, warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach: Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber;   doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!   (Matthäus 26:39)

Jesus sagt, er geht zu seinem Gott und unserm Gott:

Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Gehe aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater,   zu meinem Gott und eurem Gott.   (Johannes 20:17)

Gott kann weder Mensch noch Kind eines Menschen sein:

4.Mose 23
19 Nicht ein Mensch ist Gott, dass er lüge, noch der Sohn eines Menschen, dass er bereue.
Hosea 11:9
Denn ich bin Gott   und nicht ein Mensch   , als der Heilige bin ich in deiner Mitte.

Jesus ist nicht mal Gottes Sohn, er redete von sich in der Bibel angeblich in der 3. Person als "Menschensohn", er wurde nur von anderen zum Gott und Gottessohn gemacht.

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@joerosac

Jesus ist Gottes Sohn!

  • Jesus war und ist immer schon Gottes Sohn gewesen. Ehe die Welt überhaupt erschaffen wurde lebte er als Geist im Himmelreich mit seinem Vater(Gott) und den Engeln. Der Sohn(Jesus) der Geist war wurde zu Fleisch und Blut(Mensch). Jesus sah zum Beispiel denn Fall des Teufels:
Lukas 10
18 Er sprach aber zu ihnen: Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz.

 Und er hat Abraham gesehen und Abraham hat ihn gesehen und jubelte über den Tag seiner Ankunft auf Erden:

Johannes 8
56 Abraham, euer Vater, jubelte, dass er meinen Tag sehen sollte, und er sah ihn und freute sich. 57 Da sprachen die Juden zu ihm: Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt und hast Abraham gesehen? 58 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:  Ehe Abraham war, bin ich. 

Gott sprach selbst und hat ihn als Sohn angesprochen:

Markus 1
9 Und es geschah in jenen Tagen: Jesus kam von Nazareth in Galiläa und wurde von Johannes im Jordan getauft. 10 Und sobald er aus dem Wasser heraufstieg, sah er die Himmel sich teilen und den Geist wie eine Taube auf ihn herabfahren. 11 Und eine Stimme kam aus den Himmeln: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden. 
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@verreisterNutzer

Nimms mir bitte nicht übel, ich mag keinen Streit, ich glaube nun mal nicht an die Bibel. Also erstmal zu der Stimme aus den Himmeln, wie kann man denn nur so etwas glauben? Das ist ähnlich wie die Geschichte mit Frau Holle. Erinnert mich immer daran, weiß auch nicht wieso.

An einen Teufel glaube ich auch nicht, das war früher mal, heute ist das vorbei, ich glaube nur noch an Gott und sonst nichts.

Das neue Testament wurde von unbekannten Schreibern geschrieben... aber lies mal einfach dort weiter wenns dich interessiert, incl. den Kommentaren: https://www.gutefrage.net/frage/bibel-falsch#answer-299566170

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Kommt halt immer auf die dahinterstehende Theologie und Philosophie an.

Wenn das deine Auffassung ist dann ist das ja legitim.

Ebenso legitim sind andere Meinungen dazu.

Gruß

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@Mahakaruna
Kommt halt immer auf die dahinterstehende Theologie und Philosophie an.
Wenn das deine Auffassung ist dann ist das ja legitim.
Ebenso legitim sind andere Meinungen dazu.

Nein, sicherlich nicht. Die Meinung anderer Menschen zählen nicht. 

Es zählt immer das Wort Gottes. Das Wort der Menschen hat nichts zu sagen.

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@verreisterNutzer

Im Gegenteil: Es zählt nur die Meinung des jeweiligen Menschen wie er Schriften interpretiert.

Wir sind nicht mehr im Mittelalter als man Ketzer verbrannt hat.

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