Wenn Adam und Eva wirklich unsere Vorfahren sind und das vor ca. 6.000 Jahren war, was ist dann mit den ganzen Menschen geschehen, die vor ihnen gelebt haben?

 - (Geschichte, Religion, Umfrage)

Das Ergebnis basiert auf 53 Abstimmungen

Adam und Eva sind nicht unsere Vorfahren. 45%
Es gab vorher keine Menschen. 30%
Sonstiges:... 17%
Die sind vorher ausgestorben. 4%
Die Menschen lebten weiter und vermischten sich mit ihnen. 4%

32 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Sonstiges:...

Adam und Eva sind keine Menschen, die wirklich gelebt haben, sondern sie sind Symbole der Menschwerdung. Die Geschichte um Adam und Eva ist ein großartiger Mythos um die Menschwerdung. Im Paradies lebten sie noch wie die Tiere, kannten weder gut noch böse, wusste nicht, dass sie mal sterben würden.

DAnn kam der Sündenfall. Und der Mensch "trennte"sich vom paradiesischen Zustand des "unschuldigen" Tieres und wusste, dass er sterben würde.

Es ist großartig, wie ein Beduinenvolk, das vermutlich nicht lesen und schreiben konnte, so einen Mythos erdenken konnte, der soviel Wahres enthält.

ABer man darf diese GEschichte nicht wörtlich nehmen. Sie ist nur eine Geschichte, ein Gleichnis, das etwas verdeutlich soll.

DAs weiß übrigens auch der Papst. Kein theol. gebildeter Christ oder Jude glaubt an die wörtlichen Adam und Eva. Auch nicht an Kain und Abel, Noah, etc... Das alles sind märchenhafte Personen.

Wenn man das weiß, ist man übrigens noch lange kein Atheist. Ach ja, und die Engel haben auch keine Flügel. Und der Teufel keine Hörner.

Sehr guter Kommentar, schön auf den Punkt gebracht..

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Wenn man es so auffassen sollte, wie du es hier schreibst - was vielleicht richtig sein kann - was können wir dann aus der Bibel noch für bare Münze nehmen? Ist Jesus dann auch nur ein Mythos?

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@Aurina

Es hat sicherlich eine Person um diese Zeit gegeben, die gepredigt und gelehrt hat. Das kann man durch Bibelforschungen nachlesen. Aber dennoch ist das neue Testament, sind die neuen Testamente, keine Biographie von Jesus, sondern letztlich eine lange Predigt, seine Interpretation. Die Autoren der neuen Testamente haben ihn ja nie kennengelernt. Und ja, vieles ist mythenhaft.

Jesus selbst hat sich niemals als genetischer Sohn Gottes gesehen, schon gar nicht als Gott selbst. Vieles ist ihm von den Autoren der neuen Testamente in den Mund gelegt worden. Jesus war ein frommer Jude und mehr wollte er auch nie sein. Er selbst war kein Christ, er wollte auch nie eine neue Religion gründen, höchstens das Judentum ein wenig reformieren. So wie Luther das kath. Christentum.

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Hallo😃,

Adam und Eva lebten wirklich, komm doch bitte mal auf die Webseite JW ORG es lohnt sich😊L.G.

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Es ist großartig, wie ein Beduinenvolk, das vermutlich nicht lesen und schreiben konnte, so einen Mythos erdenken konnte, der soviel Wahres enthält.

wie kommst Du denn darauf ???

Zumindest offiziell ist dieser Mythos Teil der Bücher Moses, und Moses war bekanntlich (zumindest von seiner Ausbildung her) ein ägyptischer Prinz bzw. als Ziehsohn einer Tochter des Pharao herangewachsen - Moses konnte sicherlich lesen und schreiben und kannte sicherlich alle Mythen der ägyptischen Hochkultur in voller Tiefe.

Nix Beduinen - eher Prinzenschule/Priesterseminar/Verwaltungsakademie ...

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@rr1957

Da aber auch Moses eine mythologische Figur ist, bleibt meine Antwort dieselbe.

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@Dahika

auch dass es Beduinen waren ist nur ein Mythos ...

Es ist aber kein großartiger Mythos, denn er gibt der Frau die Schuld an allem Bösen in der Welt ... ziemlich häßlich

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Die Menschen lebten weiter und vermischten sich mit ihnen.

diese sogenannte "Schöpfungsgeschichte" am Anfang von Genesis wird allgemein grundlegend missverstanden (was kein Zufall ist sondern eine ganz bewusste priesterliche Fehldeutung, mindestens seit dem 3. Jahrhundert).

Tatsächlich handelt es sich dabei um einen "Sintflut-Bericht", und zwar über diejenige Flutkatastrophe, die VOR Noahs Flut passierte - denn solche Flutkatastrophen passierten wiederholt, wie ja viele - z.B. Platon oder die Veden - überliefert haben.

Der Bericht setzt ein auf dem schlimmsten Punkt der Katastrophe damit, dass ein einsamer Überlebender - offenbar eine Überlebende - "über dem Wasser" dahintreibt, wohl in einer Art Segelboot namens "ruach elohim" (Wind der Elohim).

Dann geht das Wasser zurück, festes Land taucht wieder auf. Die Wolken lichten sich und Sonne und Sterne werden wieder sichtbar. Pflanzen und Tieren haben auch überlebt und besiedeln das Land erneut. Das Leben geht weiter. Die Überlebende errichtet sich einen Garten. Sie war schwanger, gebiert einen Sohn namens Adam. Nimmt dann von Adam im Schlaf eine "Rippe" (Sperma) und erzeugt damit Eva. Usw.

Später stellt sich natürlich raus, dass unsere Überlebende doch nicht der einzig überlebende Mensch auf Erden war, allerdings wohl die einzige Überlebende des Stammes der Elohim.

Die sind vorher ausgestorben.

Sie wurden in einer allen Erzengeln ausgegossenen Sintflut aus billigem rumänischen Rotwein von Gott höchstpersönlich ersäuft, weil sie sich zur Kultgemeinschaft des Spaghetti-Monsters zusammnegeschlossen hatten.

Danach erschuf Gott Adam und Eva.

Da er Eva aus Adams DNA schuf, musste er sie, bevor er sie in die Welt entlassen konnte noch einer Geschlechtsumwandlung unterziehen, sonst wäre das mit den Kindern schwierig geworden. Eine auf genetischen Klonen basierende Schöpfung ist nie ganz problemfrei. Im Übrigen ist auch die Sache mit der Rippe so nicht richtig. Das Herausreißen einer Rippe hätte Adam so ohne weiteres ja nicht unbeschadet überstanden, tatsächlich schlug ihm Gott mittels des gewaltigen Donner-Hammers eine Reihe von Zähnen aus, lies diese von den Erzengeln zermahlen und in einem Umfunktionierten trackt der himmlischen Schnapsbrennerei zu verflüssigter DNA aufbereiten.

Aber zurück zu Adam und Eva.

Da Gott mit dem Thema einer Geschlechtsumwandlung zum damaligen Zeitpunkt noch nicht vertaut war, unterchätzte der die psychischen Nebenwirkungen auf Eva, die fortan unter schlimmen Depressionen und haluzigenen Psychosen litt.

Als Adam sie dann zu allem Überfluss auch noch aufforderte In den Keller zu stiefeln um Bier zu holen war das Maß von und sie beschloss sich zu rächen. Deswegen pflückte sie vom baum der Erkenntnis einen Apfel, um den sie eine giftige Schlange wickelte um diese bei Gelegenheit nach Gott zu schleudern. Als nun Gott auftauchte schleuderte sie den Apfel und verfehlte ihn, woraufhin sie eilig nach einem anderen griff und hinein biss um zu ihrem eigenen Schutz zu behaupten, dass sie die Schlange gar nicht gesehen habe und Gott auch nicht (Bei seiner 2 m Wampe schwer vorstellbar) und sie den Apfel nur weggeworfen hatte weil dieser eine matschige Stelle hatte.

Gerade als Gott etwas erwiedern wollte, tauchte aus dem Gebüsch hinterihm ein aus dem Mund schäumender, testosterongesteuerter Adam anf, dessen Hals deutliche Spuren eines Schlangenbisses aufwisen und ging schnaubend auf Eva los, was diese veranlasste sofort Fersengelt zu geben, wobei sie durch das Tor des Paradises hinaus rannte, weil sie hoffte Adam dort am besten abhängen zu können. Adam setzte ihr nach.

Gott lies derweil hinter ihnen zusperren, weil die Beiden bei der Verfolgungsjagt seine Kartoffelbeete und seine geliebte Tulpenzucht durch rücksichtsloses Übertrampeln arg in Mitleidenschaft gezogen hatten.

Wie die Geschichte dann weiter ging, weiß keiner, außer dass daraus die Menscheit entstand.

Steht geschrieben in:

  1. Brief des Paulus an das römische Ordnungsamt in Antiochia zur Rechtfertigung seiner Einlassungen über die Legitimität von Inzest.

Du solltest Komiker werden - Talent scheinst du zu haben :)

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Die Sache mit Adam und Eva ist nur ein künstlich geschaffenes Bild der Entwicklung der ersten Menschen. Dies ergibt sich aus der Priesterschrift des Alten Testaments. Wir müssen uns dagegen mehrere Menschengruppen vorstellen, die nebeneinander lebten, sich paarten und sich zum heutigen "homo sapiens" entwickelten.

Adam und Eva sind nicht unsere Vorfahren.

Komischer Beitext zur Frage. Selbst wenn ausnahmslos alle Menschen die vorher gelebt hätten ausgestorben wären und Adam und Eva das einzig lebende Paar gewesen sein sollten, hätten die ja wohl noch Eltern, Großeltern usw. gehabt, also wären demnach nicht die ersten Menschen gewesen. Und gemeinsame Vorfahren, auf genetischer Basis sind sowohl mütterlicherseits (mitochondrial) als auch väterlicherseits (Y-Chromosomal) bestimmt worden und übersteigen das biblische Alter um den Faktor 100. Also damit wären Adam und Eva, egal ob sie je existiert haben, zumindest den Daten aus der Bibel nach, weder die ersten Menschen, noch die letzten gemeinsamen Vorfahren des Homo sapiens.
Gerade im Lichte der Evolutionstheorie verliert sich solch ein Mythos in allerlei Widersprüchen und kann in dieser Hinsicht nur verworfen werden.

Ich frage mich aber, ob der Fragesteller nun wirklich Interesse an der Sachlage hat, da er die Bibel in eine naturwissenschaftliche Rechtfertigung drängt, wo sie sich laut Theologen genauso unwohl fühlt, wie die Stringtheorie in Brahma der Hindus.
Die Bibel enthält im wesentlichen primitive Mythen und Legenden, welche von den ersten geistlichen Skribblern zusammengetragen wurden. Damit zu argumentieren ist Sache der Fundamentalisten, nicht die eines gebildeten Menschen.
Bitte nimm dir das zu Herzen, lieber Fragesteller, denn der Lernprozess wird im Alter immer schwieriger und der Aufprall aus dem dogmatischen Freifall immer schmerzhafter. Daher auch die Alten nur um des Sieges wegen an den Irrwegen festharren, nicht der Liebe zur Wahrheit wegen.

Misstraue von allen zuerst dir selbst.

"nicht der Liebe zur Wahrheit wegen." - Doch, gerade deswegen! Denn die Wahrheit gilt für alle.

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@joerosac

Aber wenn die Wahrheit, um aus der Bibel herauszuziehen, ein dichtes Sieb braucht gemacht nach zweitausend Jahre und stets andauernder Exegese, dann ist das eine ziemlich ärmliche Bilanz, gegeben den Umstand, dass sie von Gott inspirierte Autorenschaften zu eigen haben soll.
Aber unabhängig davon, sehe ich kein Argument dagegen gestellt, zu was du dich äußerst. Natürlich gilt die Wahrheit für alle, und genau deshalb ist es wichtig, sich nicht bis ins Alter an Irrungen festzuhalten.

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@Slavatar96

"deshalb ist es wichtig, sich nicht bis ins Alter an Irrungen festzuhalten." - Es ist auch gut, wenn man Irrungen schon in jungen Jahren als solche erkennt, dann hat man nämlich bis zum Alter noch viel Zeit um dazuzulernen.

"von Gott inspirierte Autorenschaften" - ist so etwas...

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@joerosac

Aber genau das war doch mein Punkt hier:

der Lernprozess wird im Alter immer schwieriger und der Aufprall aus dem dogmatischen Freifall immer schmerzhafter. Daher auch die Alten nur um des Sieges wegen an den Irrwegen festharren, nicht der Liebe zur Wahrheit wegen.
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@Slavatar96

"die Alten" habe ich wörtlich genommen, und auf alle bezogen, mein Fehler...

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