Ja.

Hitler war "auf dem Papier" kein Christ, aber glaubte an Gott, den christlichen Gott.

D.h. er war nicht Kirchenmitglied, aber gläubig. Das hat er z.B. gegenüber dem letzten österreichischen Kanzler selbst so gesagt (und der hat das dann aufgeschrieben).

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Ja, das osmanische Reich war, nachdem es das römische Imperium übernommen hatte, für einige Zeit eine Weltmacht, und der einzige ernstzunehmende Konkurrent des mongolischen Weltreiches.

Es ist aber dann in der technischen und kulturellen Entwicklung zurückgeblieben und wurde schliesslich überholt und abgehängt.

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Hitler war eigentlich nicht "böse", sondern eher ein Faulpelz und Tunichtgut der sich nur recht gut selber verkaufen konnte. Er hat dann die Gelegenheit ergriffen, sich selbst an die Spitze einer politischen Bewegung zu setzen, so dass er ohne viel Arbeit und Risiko den grossen Mann darstellen konnte und viel Geld für wenig Arbeit bekam (er hat da dann andere - Studierte - für sich und die Partei ein Buch schreiben lassen, das ihm dann persönlich Millionen an Tantiemen eingebracht hat, weil er offiziell als der einzige Autor galt). Dicke Autos, Wohnungen in Bestlage, Frauen, Flugreisen, freie Zeiteinteilung, nur ab und zu mal ne Rede halten ..

Er hat aber die "Mächte, die er rief" nie kontrollieren können, er wurde von politischen Chancen und Zwängen zuerst auf die Spitze einer Welle und dann in den Abgrund getrieben. Er selber nannte das "die Vorsehung", und das zeigt dass er eben keinen langfristigen Plan hatte, sondern sich nur von den Strömungen treiben liess, aber diese nicht lenkte.

Such die Gründe für Krieg und Holocaust nicht in der Person Hitlers, da wirst Du nichts Wichtiges oder Besonderes finden - die Gründe für WKII und Holocaust liegen im ersten Weltkrieg und davor.

Wäre Hitler 1916 von einer Granate getroffen worden, hätt halt ein anderer dasselbe gemacht.

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der m.E. interessanteste Aspekt der biblischen Version der Sintflut-Geschichte ist die monotheistische Umformung:

der ursprüngliche (sumerische) Sintflutbericht handelte ja von ZWEI Göttern, Enlil und Enki - der eine hatte sich über die Menschen geärgert und wollte sie mit einer Sintflut alle vernichten, der andere war einigen Menschen zugeneigt und hat darum einigen Menschen eine Warnung gesteckt, so dass sie überleben konnten. Zwei Götter, zwei Absichten.

Man könnte nun denken, dass dieser Gegensatz der beiden Götter hier ganz wesentlich ist. Aber trotzdem haben später die Monotheisten die ganze Geschichte so umgeschrieben dass es nur ein Gott war, der zuerst die Menschen vernichten will und dann (schizophren?) doch einigen davon zum Überleben verhilft. Da musste man sich nun krampfhafte Gründe aus den Fingern saugen, warum Gott erst so und dann so agiert haben soll. So entsteht Glauben.

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Nach neuerer Forschung: Ja, hat geholfen.

Neue Vergleiche der Pest-Ausbreitung mit verschiedenen theoretischen Modellen haben bestätigt, dass die Pest in erster Linie durch Menschen-Läuse und/oder Menschen-Flöhe übertragen wurde, also durch blutsaugende Parasiten in der Kleidung der Menschen (und NICHT durch Rattenflöhe). Und der abgedichtete Anzug mit dem Atem-Schnabel-Filter hat den Arzt tatsächlich relativ wirksam geschützt.

Das Hauptproblem waren die damals noch fehlenden Waschmaschinen ...

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(dass es da heisst "Läuse oder Flöhe" bedeutet nicht, dass es beide waren, sondern nur dass beide Erklärungen gleich gut zu den Daten passen, man weiss darum noch nicht ob beide oder nur eine der Parasitenarten. Das Problem waren nicht die Ratten, sondern die Bekleidung der Infizierten.)

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das weiss man natürlich nicht, aber man kann es feste glauben.

In Wirklichkeit gab es im 1. Jahrhundert sicher keine christlichen Bauten, höchstens Bauten die irgendwann viel später dann als Kirchen benutzt wurden, aber urspünglich zu anderen Zwecken gebaut worden sind. Es könnte allenfalls Gräber von Christen geben aus dieser Zeit.

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Jede Menge Scheinprobleme, nur aus Unwissenheit ...

  1. Inzest: ursprünglich galt es nur als Inzest und war verboten, wenn Kinder derselben Mutter Sex haben - auf Nachkommen verschiedener Mütter vom selben Vater traf das Verbot nicht zu, und das Heiraten einer Halbschwester (vom gleichen Vater) war weitgehend sogar der Normalfall in der polygamen Großfamilie, z.B. auch bei Abraham und Sarah, aber auch bei den Pharaonen etc.
  2. Es ist falsch übersetzt, oder falsch verstanden, wenn man denkt dass die Bibel sage, dass alle Menschen (Menschen im heutigen Sinn) von Adam abstammen. Es ist tatsächlich umgekehrt gemeint: die Bibel betrachtet nur die Adamiten, also diejenigen die von Adam abstammen, als "richtige" Menschen. Die Bibel weiss schon, dass es auch andere Frauen und Männer gibt die sexuell kompatibel sind, aber die werden von der Bibel übergangen, nicht ernst genommen und haben keine Rechte. Gelbe, Schwarze, Rote, Blasse - klar gibt es die auch, aber sie interessieren nicht und spielen keine Rolle für die Bibel. Nur die Adamiten gelten als wertvoll, wichtig und erwähnenswert. Die Bibel ist das exklusive Buch der Adamiten, und geht die anderen nichts an.
  3. der erste Sohn der Eva war Kain, aber dessen Vater war nicht Adam sondern Nachasch. Daher sind insbesondere die Kainiten auch keine Adamiten.
  4. die Töchter der Eva werden nicht ausdrücklich erwähnt, weil Frauen halt für die Bibel nicht wichtig sind, aber es gab natürlich welche, auch wenn das dem Adam vielleicht peinlich war.
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weil der Staat die Arbeitskräfte und Steuerzahler braucht ...

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nein, Scherz beiseite: was soll an einer Abtreibung verwerflich sein ?

Höchstens, wenn sie gegen den Willen der Frau vorgenommen wird - dann ist es moralisch wahrscheinlich meistens verwerflich (mit Ausnahmen: ich denke, falls die Frau während der Schwangerschaft Alkohol säuft, dann sollte sie verpflichtet sein abzutreiben).

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Ja, ist es, und zwar weil Justiz-Irrtümer passieren.

Der Staat darf nicht irrtümlich töten, und weil das unweigerlich passiert, sollte der Staat besser gar nicht töten.

Ich bin dagegen, dass man Mörder rehabilitiert und nach 15-20 Jahren wieder freilässt - lebenslänglich sollte für immer sein. Aber bei einem Justizirrtum lässt uns lebenslänglich eben eine kleine Korrekturmöglichkeit, und das ist besser als die Alternative.

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Heute wie damals war Eisen und vor allem Kupfer recyclebar und teuer, darum ist es ein sehr sehr glücklicher Zufall, dass diese Batterien nicht recycled wurde und darum mit dem Kupfer- und Eisen-Teilen gefunden wurde - fast immer dürfte man das gesammelt und wiederverwendet haben, so dass nur Tonscherben geblieben sind.

Ja, das sind ziemlich sicher Batteriezellen. Es muss sehr viele gegeben haben, sonst hätten wir keine gefunden.

Es ist möglich, dass sie zum Galvanisieren verwendet wurden (also um etwas zu vergolden oder zu versilbern). Ich würde aber eher vermuten, dass es ähnlich verlaufen ist wie in der Neuzeit:

Modern war die erste wichtige Anwendung von Strom die Telegraphie. Wenn man Strom kennt und Kupferdraht, dann kann man einen Telegraphen bauen ohne weitere schwierige Erfindungen, und ein Telegraph ist überaus nützlich. Es würde aber davon ausser ggf. den Batterien sicher nichts übrigbleiben, und wegen der militärischen Nutzbarkeit der Telegraphie würde man die Existenz auch geheimhalten, so dass es nicht in den Geschichtsbüchern steht.

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gemäß der Bibel von Togerman, einem Urenkel Noahs ( wird auch "Togarma" buchstabiert, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Togarma )

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Die Zeit der Ritter endete mit Napoleon Bonaparte: der hat nämlich die Johanniter-Kreuzritter von Malta vertrieben, wo sie bis dahin immer noch geherrscht hatten als letztes Überbleibsel der eigenständigen Kreuzritterherrschaften. (Diese Ritterorden der Johanniter bzw. nun Malteser gibt es zwar formell immer noch und sie haben auch immer noch den Status eines souveränen Staates, aber keine militärische Bedeutung mehr, nur noch ein Haus in Rom.)

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ist ein echt schwieriges Thema.

Die Geschichtsschreiber teilen das üblicherweise in 7 große Kreuzzüge ins "heilige Land" ein, wobei oft diese Kreuzzüge aus mehreren Teilen bestehen, die dann auch eigene Namen haben, so dass man ganz unterschiedlich zählen kann.

Es gab aber auch sehr viele offizielle, d.h. vom Papst deklarierte Kreuzzüge in Europa, die von Geschichtsschreibern gerne übergangen werden oder nur sehr kurz erwähnt. Wenn man diese alle mitrechnet, kommt man leicht auf über hundert Kreuzzüge, die meisten davon im Baltikum.

Weil es hier also viel zu vieles gibt bei diesem Thema, kommt es darauf an, den richtigen Einstieg zu finden. Ich würde Dir raten, schau Dir erst mal nur an:

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Kreuzzug
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Dritter_Kreuzzug
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Vierter_Kreuzzug
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzzug_von_Damiette

Grundsätzlich handelt es sich immer dann um einen Kreuzzug, wenn der römische Papst offiziell eine kriegerische Aktion zu einem Kreuzzug erklärt. Das bedeutet dann, dass die Teilnehmer durch ihre Teilnahme alle Sünden erlassen bekommen (auch sehr schwere wie z.B. Mord, und das galt auch für angedrohte weltliche Strafen) und dass während ihrer Abwesenheit ihr Besitz unter dem Schutz der Kirche steht.

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soooo viele Antworten schon, aber keiner verweist auf die wirkliche Ur-Quelle:

im ägyptischen Totenbuch (das ist das Manual, das die Ägypter ihren Mumien im Sarg beigelegt haben als Anleitung für das Durchqueren der Unterwelt) wird die Szene beschrieben, wie der Tote vor seinen Richter (Osiris) treten muss: er muss dann sprechen

  • ich habe nicht getötet
  • ich habe nicht gestohlen
  • ich habe nicht gelogen
  • ich habe nicht die Ehe gebrochen
  • ich habe die Eltern geachtet
  • ...

(die Liste dort ist länger als 10 Punkte)

Die 10 Gebote der Bibel sind also ein Auszug aus dem ägyptischen Totenbuch.

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Punkt 1: früher gab es kein Copyright - jeder durfte abschreiben und kopieren was er wollte, und alle haben das gemacht. Das war nicht unfair, denn es galt für alle gleich.

Punkt 2: dann wurde der Buchdruck mit beweglichen Lettern (der sogenannte Bleisatz) erfunden, wodurch die Vervielfältigung von Büchern plötzlich viel billiger wurde und viel mehr Bücher hergestellt werden konnten. Das war genial.

Punkt 3: dann hat aber der osmanische Sultan Bayezid II. den Buchdruck in arabischer Schrift verboten, sogar bei Todesstrafe. Dieses Verbot galt etwa 250 Jahre lang. Das war einfach dumm (oder sehr schlecht beraten).

Und so - 1-2-3 - kommt es dass es im Westen dann sehr viel mehr Bücher gab als im osmanischen/arabischen Bereich. Wer hat da nun was geklaut ?

Ich meine, man kann höchstens sagen, dass Bayezid die arabisch gedruckten Bücher "geklaut" bzw. unterdrückt hat.

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So, jetzt fehlt noch der Pin ganz links:

Das ist eine Anstecknadel mit dem Logo der Motorradmarke Zündapp

siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Zündapp

Ein Bezug zum WK II kann da insofern bestehen, dass die Zündapp KS750 als sogenanntes „überschweres Wehrmachtsgespann“ vor allem in Afrika und Russland militärisch verwendet wurde.

Wird auf Ebay für 25€ angeboten: https://www.ebay.de/itm/292420282120

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Saphir ... der Typ von Tafeln ist ja auch als 'tabula smaragdina' bekannt

(im Prinzip so was ähnliches wie das 'Gorilla-Glas' im Handy. Aus demselben Material war übrigens der Boden von Jehovas Wohn-Fahrzeug, seiner sogenannten "Glorie", wo er den Besuch der Ältesten der Israeliten empfangen hat)

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ok, paar kurze Ansätze:

  • Konkordat mit dem Vatikan
  • Olympische Spiele (Gastgeber der Welt ...)
  • Überwindung von "Versailles"
  • "Heim ins Reich" (Österreich, Sudetenland, ...)
  • Hilfe für Franco (spanischer Bürgerkrieg)
  • Antikominternpakt
  • (schwierige) Partnerschaft mit Mussolini (Südtirol NICHT heim ins Reich)
  • Südamerikahandel und -besiedlung etc., Peronismus
  • Partnerschaft mit Finland und Schweden
  • Unterstützung für anti-britische Freiheitsbewegungen weltweit (Indien, Burma, Arabien, Irak, Palästina, Ägypten, ...)
  • Forschungsreisen (Antarktis, Tibet, Südsee, Gralssuche, ...)
  • Studentenaustausch und NS Auslandsorganisationen, z.B. in USA
  • deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt
  • ...
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die Erklärung ist supereinfach: die Älteren wissen mehr.

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