Was ist eigentlich der Buddhismus, und wie was lehrt dieser?

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8 Antworten

Lieber Dhalwim,
eine gute Frage, die ich als Anhänger des Buddha (also als Buddhist) gerne versuche zu beantworten. Um deine Frage (n) zu beantworten möchte ich zu Anfang versuchen zu klären, mit welcher Bezeichnung man den Buddhismus korrekt bezeichnen kann - also ob er besipielsweise eher als Religion oder Philosophie bezeichnet werden sollte. Als Grundlage möchte ich dazu ein etymologisches Wörterbuch zu Hilfe ziehen, also ein Wörterbuch, welches in ausgeprägtem Maße die Wortherkunft versucht herzuleiten. Nach dieser Definition möchte ich etwas genauer auf den Inhalt der buddhistischen Lehre eingehen, wobei ich auch die verschiedenen modernen Ausprägungen des Buddhismus, sowie deren historischen Hintergrund aufgreifen und behandeln möchte. Dies, weil ich es als essentiell ansehe, zu wissen, was authentischer Buddhismus ist - die Kenntnis eines authentischen Buddhismus ermöglicht eine korrekte praktische Herangehensweise oder gibt zumindest Hilfestellung um ein korrektes Weltbild zu gestalten. Anhand gegebener Definitionen und der Beschreibung der Merkmale des Buddhismus wird es auch einfacher, die von mir gegebene Bezeichnung nachzuvollziehen. Die von mir zitierten Textstellen sind zur besseren Unterscheidung kursiv. Die Antwort wird etwas länger ausfallen, da ich hoffe mit einer ausführlichen Antwort besser auf deine Frage eingehen zu können.

Definitionen

Religion:


"Es handelt sich wahrscheinlich um eine Bildung (so bereits Cicero) zu lat. relegere ‘von neuem in Gedanken durchgehen’, eigentl. ‘wieder zusammennehmen, zurücknehmen, wieder, von neuem lesen’ (vgl. lat. legere
‘auflesen, sammeln, auslesen, auswählen, lesen’). Eine andere,
ebenfalls antike, jedoch bereits christlich geprägte Auffassung (bei
Lactantius, um 300) stellt lat. religio zu lat. religāre ‘zurück-, auf-, anbinden, befestigen’ (vgl. lat. ligāre ‘binden, an-, festbinden, verbinden, vereinigen’); sie wird von Augustin aufgenommen, der religio als ‘Bindung des Menschen an Gott’ begreift, und dadurch Bestandteil der älteren Kirchensprache.
" (Aus: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache)

Philosophie

"Wissenschaft von den allgemeinen Entwicklungsgesetzen der Natur, der
Gesellschaft und des Denkens und von der Stellung des Menschen in der
Welt, Weltanschauung, mhd. philosophīe, aus lat. philosophia, griech. philosophía (φιλοσοφία) ‘Lebensweisheit, Liebe zur Gelehrsamkeit, zu den Wissenschaften’, vgl. griech. sophía (σοφία) ‘Weisheit, Wissenschaft’.
" (Aus: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache)

In beiden Definitionen finden sich Attribute die auch auf Charakteristika des Buddhismus zutreffen. Ein intelligentes "Auswählen" zwischen verschiedenen Lehren und Praktiken nach objektiven Maßstäben wurde vom Buddha gelehrt (nicht nur durch Hörensagen oder durch eine Autorität veranlasst, sondern durch eigenes unterscheidendes Überprüfen und Erkennen soll man einen Lehrer und dessen Lehre auswählen), durch dieses Auswählen findet ein gewisses "Anbinden" statt (im Falle eines Buddhisten eine Auswahl und Bindung der bzw. an die Lehre des Buddha in einer aufrichtigen Zufluchtnahme zu ihm, seiner Lehre und seiner Jünger als die maßgeblichen Dinge als Hilfe und Wegweiser zu einem leidfreien Leben - dies ist der Moment in dem man sich "offiziell" als Buddhist bezeichnen kann).

Vor diesem Hintergrund kann der Buddhismus als eine Religion bezeichnet werden. Ein "Binden", welches ja als eine Definitionsmöglichkeit des Wortes "Religion" gegeben wurde, findet dabei auch an eine Wissenschaft statt (buddhistisch geprägt), also an ein Lehrgebäude, welches u.a. die allgemeinen Entwicklungsgesetze der Natur (das Leiden und dessen Ursprung etwa) und der Gesellschaft, sowie die kosmische Position des Menschen in unserem Universum, erklärt (Karma, Wiedergeburt, verschiedenen Existenzebenen von Göttern, Tieren etc.). Sofern man von einer praktisch angewandten Philosophie spricht, kann der Buddhismus demnach auch gut als eine Philosophie bezeichnet werden - eine praktisch angewandte Philosophie in der auch eine starke wissenschaftliche Ausprägung (mit Klassifikationen etc.) sichtbar wird.

Da dieser praktische Bezug zu einem Lehrgebäude meiner Meinung nach etwa unter der Definition "Bindung" des Wortes "Religion" ohne Weiteres mit einbezogen werden kann, aber die Definition von Philosophie als eine Wissenschaft einen Zusatz braucht (es muss eine praktisch angewandte Philosophie sein - nennt man Wissenschaft alleine, spricht man der Lehre des Buddha einen entscheidenden Aspekt ab) würde ich meinen, der Buddhismus wäre korrekt benannt, würde man ihn als "Religion" bezeichnen. Auch die Ausrichtung auf den Buddha und seine Jünger wäre dann problemlos mit einbezogen. Da die Philosophien die mir bekannt sind, auch einen praktischen Bezug aufwiesen, würde der Buddhismus im allgemeinen Sprachgebrauch wohl aber auch als Philosophie korrekt bezeichnet werden können.

Der Buddhismus

Traditionsübergreifend finden sich Gemeinsamkeiten. Die Gemeinsamkeiten beziehen sich u.a. auf die direkte und persönliche Erfahrung der Befreiung, in der Verwirklichung des Nirvana, dem endgültigen und perfekten Überwindung allen Leidens: Dies ist Ziel aller buddhistischen Schulen und Richtungen - soweit mir bekannt - nur der Weg ist ein ander (dazu mehr weiter unten). Die vier edlen Wahrheiten umfassen diese Lehre des Leidens und der Aufhebung davon, innerhalb dieser Wahrheiten (als vierte Wahrheit) findet sich, als praktischer Übungsweg, der sogenannte "edle achtfache Pfad".
Dieser Weg umfasst - kurz gesagt - die Übung in tiefer geistiger Ruhe, bedingt, gestützt und durchdrungen von einem sittlichen Verhalten (Enthalten vom Töten, Stehlen etc.) und einem sittlichen Geisteszustand (Freiheit von Geiz, Neid etc.), durch die eine Einsicht in die wahren Merkmale des
Dasein (Vergänglichkeit etc.) hin zu dieser Befreiung im Nirvana ermöglicht wird.

Historischer Hintergrund

Es gibt drei unterschiedliche Hauptrichtungen im modernen Buddhismus,
den Theravada-Buddhismus (auch Hinayana genannt), den Mahayana-Buddhismus und den Vajrayana-Buddhismus. Es finden sich auch Beschreibungen des Vajrayana-Buddhismus als Teil des Mahayana-Buddhismus, dies, weil es sich scheinbar nur um bestimmte tantrische Praktiken handelt, die eine Unterscheidung ermöglichen - Unterschiede in der grundsätzlichen Lehrmeinung scheinen nur gering. Die gegebene Reihenfolge entspricht dabei den historischen Entstehungszeiten der verschiedenen Richtungen (1. Theravada Buddhismus etc.). Diese Aussage entspricht gängiger wissenschaftlicher, textkritischer Auslegungen neuzeitlicher/heutiger Indologen und/oder Buddhologen. Sie gehen z.B. den Entstehungsgründen der verschiedenen Richtungen des Buddhismus mit wissenschaftlicher Objektivität nach, sind also in der Regel weitaus weniger durch eventuelle Schulzugehörigkeit in ihrer Auslegung und Recherche
beeinflusst, verneinen auf der anderen Seite aber häufig unter diesen
streng modern wissenschaftlichen Gegebenheiten die Existenz von
jeglichem Übermenschlichen, sind also wiederum von unserer Kultur in
gewisser Hinsicht gefärbt. Alle genannten Schulen beanspruchen aber (scheinbar auch die späteren) eine direkte Verbindung mit dem historischen Buddha Gautama, dabei gelten nur die Lehren der frühbuddhistischen Schulen (also auch die des Theravada-Buddhismus) als historisch fundiert.

Entstehung des Mahayana-Buddhismus

Zwei Entstehungsversionen der frühen Mahaya-Lehren sind mir bekannt: die ursprünglichen Texte des Mahayana selbst erklären angeblich, dass ihre Lehren zu Anfang nur für einen bestimmten Kreis von Hörern bestimmt war (aber direkt vom Buddha gelehrt) und erst später in großem Maße verkündet wurden, zu einer Zeit in der kompetente Lehrer und aufnahmefähige Menschen vorhanden waren. Als Erklärung eventuell möglich ist auch ein zwischenzeitliches Aufbewahren, bis zu einem geeigneten Zeitpunkt, dieser Lehren in einer nicht-menschlichen Welt, nachdem sie der Buddha ursprünglich verkündete. Anerkannte Indologen sagen dazu etwa, dass die Beweislast dahingehend sich neigt, dass diese Texte im 1. Jahrhundert christlicher Zeitrechnung entstanden.

Die Unterschiede

Es werden in jeder Ausprägung (ob Mahayana oder Theravada) zwei Wege gelehrt, jedoch mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung: der Weg der Jünger (Schwerpunkt im Theravada-Buddhismus) und der Weg eines angehenden Buddha (Schwerpunkt im Mahayana-Buddhismus), eines universalen Meisters, der in großem Umfang die Menschheit lehrt (so war es der historische Buddha Gautama) - der Weg von geringerem Wert, ist der des Jüngers, der von größerem Wert, der des Buddha. Denn: Ein Buddha hilft weitaus mehr Wesen auf dem Weg zur Erleuchtung als ein Jünger, ein Jünger ist hauptsächlich um eigene Befreiung bemüht, obwohl auch er vielen Hilfestellung geben kann, lediglich weitaus weniger stark als ein Buddha dazu in der Lage ist. Ein Jünger hat die selbe Befreiung des Geistes, Freiheit von Gier, Hass und Verblendung wie ein Buddha, hat traditionsgemäß aber einen kürzeren Weg in der Übung der für die Erleuchtung nötigen Perfektionen (i.e. Grozügigkeit, Tugend, Weisheit etc.) zurückzulegen als der Buddha (dies in Bezug auf Wiedergeburten durch Äonen hindurch). Dies resultiert in der Befähigung des Buddha als ein Universal-Lehrer für die Menschheit zu dienen. Der direkte edle achtfache Pfad wird aufgeschoben und ein spezieller Weg für Erleuchtungswesen eingesetzt. Der Mahayana-Buddhismus damit also den großen Weg (Sanskrit: maha=groß; yana=Fahrzeug oder Weg), den Weg zur Erleuchtung als Buddha und wird demnach auch als Bodhisattvayana bezeichnet, der Weg als Wesen, welches zur Erleuchtung als Buddha bestimmt ist (Sanskrit:  bodhisattva=Erleuchtungswesen; yana=s.o.) - ob begründet oder nicht siehe weiter unten.

Auf diesem Unterschied begründet, werden die frühen Schulen des Buddhismus (darunter ist die Theravada-Schule eine) auch als Hinayana bezeichnet (Sanskrit: Hina=klein oder gering; yana= s.o.). Die Theravada-Buddhisten, auch "Schule der Älteren" genannt (Pali: thera= Ältere; vada=Schule), meinen, dass der Buddha hauptsächlich den direkten Weg zur Befreiung in diesem Leben lehrte und das, wenn ein Wesen den Wunsch hat ein Buddha zu werden - dessen Realisierung auch tatsächlich möglich ist - es spezieller Bedingungen bedarf (etwa der persönlichen Prophezeiung eines bereits verwirklichten Buddha) um mit Sicherheit sagen zu können, dass jemand sich wirklich auf dem Weg befindet (könnte auch aus der Kommentar-Literatur stammen). In Einklang mit der gängigen, mir geläufigen, Meinung der akademischen Buddhismusforscher, erklären die Theravada-Buddhisten die Texte, worauf sich die Lehren des Mahayana gründen - mit ihren verstärkten Ansatz des "großen Weges" des Erleuchtungswesen - als unauthentisch.


Schluss

Es besteht, meines Erachtens, also durchaus eine Gefahr, die fundierten
Lehren des frühen Buddhismus, mit seiner Ausrichtung auf unmittelbare
Befreiung in diesem Leben, für eine nicht eindeutig authentisierte Lehre eines Weges der Erleuchtungswesen abzutun. Der mit größtmöglicher Sicherheit zu bestimmende Weg zur Erleuchtung ist ein Weg, der in seiner Essenz von allen Schulen akzeptiert wird und in seiner Authentizität des Weiteren auf die Ergebnisse moderner Forschung basieren - dies sind die Lehren des frühen Buddhismus, wie sie im Theravada-Buddhismus am umfangreichsten zu finden sind.

Ich hoffe die Antwort konnte dir etwas, wenn auch nur ein wenig, Aufschluss über die in unserer Moderne anzutreffenden Richtungen des Buddhismus geben und dir eine sinnvolle Definition des Begriffes "Buddhismus" geben.
Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Herzlichst
Dukkhanirodha

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Kommentar von Dhalwim
16.05.2016, 21:30

*Schluck*, diese Antwort ist sehr sehr sehr lang.

Es ist sogar die längste die Ich bisher auf GF.net gesehen habe, deshalb mal ein DH! (habe es noch nicht durchgelesen, schreib dir dann, wenn Ich's habe),

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Ich bin Buddhist und äußere mich mal dazu

Es gibt verschiedene Strömungen im Buddhismus, deren Lehre und Praxis sich voneinander deutlich unterscheiden.

Gemeinsam sind die Grundlagen - die vier edlen Wahrheiten und der edle achtfache Pfad.

Dabei geht es, vereinfacht gesagt darum, dass wir aufgrund unserer Anhaftungen ständig leiden.

  • Wir wollen erfolgreich sein...sind es nicht...wird leiden
  • Wir lieben eine Person...keine Gegenliebe...wir leiden
  • Wir wollen Anerkennung...erhalten sie nicht...wir leiden
  • Wir wollen einen Sinn...finden ihn nicht...wir leiden

Ursache des Leidens ist, das wir uns praktisch absolut mit unserem "Ego" identifizieren und die Erfüllung aller Wünsche dieses "Ich" als Voraussetzung ansehen, um glücklich zu sein.

Der Buddhismus lehrt, dass durch die buddhistische Lehre und Praxis diese Anhaftung überwunden werden kann.

Es gibt im Buddhismus die Vorstellung des "Karma", die besagt, dass alle Handlungen die man begeht, auch eine Auswirkung auf uns selbst haben.

Die Lehre der Wiedergeburt wird im Buddhismus unterschiedlich bewertet. Es ist keine "Seelenwanderung" da der Buddhismus das Konzept einer ewigen Seele, die den Tod überdauert, nicht kennt.

Für einige Buddhisten ist "Wiedergeburt" dennoch etwas, das mit dem körperlichen Tod in Zusammenhang steht. Für andere Buddhisten ist die Wiedergeburt nur ein psychologisches Modell und keine "Jenseitsvorstellung"

Im Buddhismus gibt es keinen Gott und keine göttlichen Gebote, keine Sünden und keine Vergebung durch irgendeine Erlösergestalt.

Der Mensch ist alleine selbst in der Verantwortung.

Das Ziel des Buddhismus unterscheidet sich je nach Tradition.

Für die Anhänger des so genannten Theravada-Buddhismus ist das Ziel das Nirvana - die Befreiung aus dem Kreislauf der Wiedergeburten.

In den verschiedenen Traditionen des Mahayana-Buddhismus stellt man die eigene Befreiung als Ziel zurück und widmet sich der Aufgabe, anderen Menschen auf ihrem Weg zu helfen.

Das ist jetzt natürlich eine extreme Zusammenfassung. Solltest du noch Fragen haben, helfe ich gerne weiter.

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Kommentar von Enzylexikon
16.05.2016, 00:39

Ergänzung.

Buddhistische Meditation und Achtsamkeitsübungen können meiner Ansicht nach auch von Christen geübt werden, da es nicht um die Verehrung einer Gottheit geht. Ich kenne sogar christliche Geistliche, die buddhistische Meditation lehren.

Die buddhistische Lehre hat dagegen durchaus Widersprüche zum Christentum.

So ist laut dem Buddhismus alles der Veränderung unterworfen und es gibt kein Wesen oder Ding, dass ewig und unveränderlich ist. Der Widerspruch zur Ewigkeit und Allmacht Gottes im Christentum dürfte deutlich sein.

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Kommentar von Dhalwim
16.05.2016, 11:56

Ich selbst trage Neugier in meinem Herzen, was den Buddhismus betrifft.

Kannst du mir die "RICHTIGEN" Motive für Buddhismus sagen?

(Habe nämlich gehört, es soll falsche Motive geben, ähnlich dem Zölibat, es gibt Menschen die aus rein sexueller Frustration sich für den Schritt des Zölibat's entscheiden, das ist falsch und deshalb möchte Ich das von dir Wissen.)

Und außerdem, da Buddhishi mir bereit's sagte, kannst du mir genauer erläutern wie es mit den Bewusstseinsverändernden Substanzen aussieht? (Unsere Körper sind Tempel, es gilt sie zu hegen und zu pflegen, und nicht zu entweihen [Alkohol, Nikotin, Koffein])

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Halihalo,

ich mal wieder. Der Buddhismus ist beides, also sowohl Religion als auch Lehre, sagt sogar der Dalai Lama. Daraus folgt: Man kann den Buddhismus als Buddhist/in religiös leben mit einer Verehrung von Buddha. Oder man lebt ihn als Lehre (=Dharma) ohne Religion oder zugleich mit einer anderen  Religion, wie z. B. dem Christentum.

Der Buddhismus lehrt je nach Weg (kleines oder großes Fahrzeug, Diamantweg etc.) z. B. Liebende Güte, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut sowie u. a. spirituelle Weiterentwicklung und Weisheit.

Der Buddhismus geht zurück auf Buddha, der übrigens tatsächlich erwiesernermaßen gelebt hat (vor über 2000 Jahren u. vor Jesus Christus) im Gegensatz zu unbestätigten Theorien anderer Religionsstifter/-führer. Die Geschichte von Buddha wird in vielen Büchern schön beschrieben. Ob allerdings alle Legenden, die sich um seine Gestalt ranken, so stimmen, sollte etwas kritisch betrachtet werden.

Noch Fragen?

LG

Buddhishi

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Kommentar von Dhalwim
15.05.2016, 23:12

Ja, was ist Gleichmut und was ist "eigentlich" Weisheit.

Jeder spricht von Weisheit, aber niemand hat es in meiner Gegenwart wirklich definiert.

Außerdem bitte, auch wenn das mit Jesus Christus vielleicht unbestätigt sein sollte, Ich glaube trzd. an ihn.

Und als letztes, was ist eigentlich das "Dharma"?

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Scheint als wären die BuddhistInnen grade nicht online.

Es ist eine Alte Diskussion ob der Buddhismus nun eine Religion oder eine Philosophie ist. Dabei ist diese Diskussion nur dann relevant, wenn man voraussetzt, dass der eine Status den anderen ausschließt. In gewisser Weise steckt aber in jeder Religion auch eine Philosophie.

Was macht also eine Religion aus?
Religionen scheinen immer einen Weg zu einem spirituellen Ziel zu bieten. Meistens handelt es sich dabei um ein Paradies / die maximale Nähe des jeweiligen Gottes.

Der Buddha lehrt u.A. von "Samsara", "Nirvana" und dem "mittleren Weg". Das aktuelle Leben ist dabei Teil von Samsara; Nirvana ist das ( transzentente ) Ziel; Und der Mittlere Weg ist der richtige um dort hin zu gelangen.
Daher steht für mich fest: Buddhismus ist eine Religion.

Sehr gut kann man den "Buddhismus kennen lernen", mit einer gleichnahmigen Vortragsreihe auf Youtube; zu finden auf diesem Kanal:
https://www.youtube.com/channel/UC_eF87lVrJZiMxFJ5OpUcKg

Viel Spaß beim kennen lernen.

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Kommentar von crashy2002
15.05.2016, 22:41

Religion lehrt sich den Himmel zu verdienen und durch gute taten zu erarbeiten.
Ich kann auch Jesus nachfolgen, ohne Religiös zu sein.

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seit beginn dieser online-enyklopädie.

das fällt natürlich nur auf, wenn an einem text etwas zu bemängeln ist

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Kommentar von Dhalwim
16.05.2016, 12:13

Alles klar, dante!

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Der buddhismus ist eine sehr offene Religion das heißt du kannst Christ und buddhist sein.
Schau dir dazu n video auf youtube an. Am besten von Mrwissen2go

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Kommentar von Dhalwim
15.05.2016, 22:24

Ok, aber willst du wirklich nicht meine Frage genauer beantworten?

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Eine kurzweilige und unterhaltsame Einführung in die buddhistische Lehre könnte dir das Buch Die Katze des Dalai Lama geben. Geschrieben hat es ein buddhistischer Meditationslehrer, dessen Bücher in seinem Heimatland als Bestseller verkauft werden.

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