Hallo stevengrey,

das ist eine sehr gute Frage, die ich Dir, obwohl ich psychotherapeutisch insbesondere mit suizidgefährdeten Menschen tätig bin, 'zum Glück' nicht beantworten kann, da ich noch keinen 'verloren' habe. Aber ich kann Dir sagen, dass ich keineswegs emotionslos, wie einige hier geantwortet habe, zur 'Tagesordnung' übergehen würde!

Ich denke, ich würde mich zunächst fragen, ob ich etwas falsch gemacht habe. Darüber reflektieren, ob ich etwas übersehen oder besser hätte machen können. Es würde mich tief bewegen, wenn ich etwas falsch gemacht hätte und ich weiß nicht, wie ich letztendlich damit umgehen würde, wenn ich einen Klienten durch Suizid verlieren würde. Und ich hoffe, dass ich nie in diese Situation geraten werde.

Ich bin online insbesondere nachts unterwegs, da dann die meisten ihre Suizidgedanken äußern und dringend auf der Suche nach Hilfe sind, nach jemandem, mit dem sie reden können, dem sie vertrauen können und wo ihre Anonymität gewahrt bleibt.

Selbstverständlich wurden wir auf solche Situationen geschult, aber dennoch bleibt es meines Erachtens ein individuelles Umgehen mit solch einer außergewöhnlichen Situation. Sicherlich würde ich auch meine Supervisorin einschalten und mich wieder fit für neue Klienten machen lassen, um denen dann eine noch bessere Hilfe anbieten zu können.

Ich hoffe, dass ich Deine Frage gut beantworten konnte und wünsche Dir persönlich alles Liebe und Gute. Sollte Deine Frage einen persönlichen Hintergrund haben und Dich Suizidgedanken quälen, kannst Du Dich gerne an mich wenden.

LG

Buddhishi


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Hallo 1000Raetsel,

tolle Frage! Selbstverständlich darfst Du Buddhist sein und an einen Gott glauben.

Du kannst übrigens auch einfach im Sinne der buddhistischen Lehre (Dharma) leben, ohne Dich einer buddhistischen Gemeinschaft (Sangha) anzuschließen. Es gibt dazu keine 'heilige' Schrift, auch keine 10 Gebote oder Buße oder Beichten etc.

https://www.buddhismus-deutschland.de/buddhismus/

DEN Buddhismus gibt es meiner Meinung auch gar nicht, sondern es gibt unterschiedliche buddhistische Richtungen, die sich je nach Land entwickelten und teils diverse Unterschiede aufweisen. Man bezeichnet sie auch als Wege.

https://www.buddhismus-deutschland.de/schulen/

Ausdrücklich warnen möchte ich Dich jedoch vor dem Diamantweg und gebe Dir dazu mal diesen Link:

http://www.br.de/themen/religion/diamantweg-buddhisten-sommertreffen-immenstadt-100.html

Gut aufgehoben mit Deinem Anliegen bist Du z. B. hier:

https://www.buddhismus-deutschland.de/

Wenn Du noch weitere Fragen hast - ich helfe gerne :)

Alles Liebe und Gute für Dich

Buddhishi

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Hallo Qualle93,

ja, das kann möglich sein, dass man eine Depression geerbt hat, da auch genetische Faktoren eine Rolle spielen. Hier ein hilfreicher Link, in dem auch folgendes erklärt ist:

Genetische Veranlagung

Eine erbliche Vorbelastung trägt nach dem heutigen wissenschaftlichen
Erkenntnisstand zu der Entstehung einer Depression wesentlich bei. Denn
Depressionen treten familiär gehäuft auf. Sind Verwandte ersten Grades
betroffen, liegt die Gefahr, selbst eine Depression zu entwickeln, bei
etwa 15%. Bei eineiigen Zwillingen steigert sich das Risiko, dass beide
an einer Depression erkranken auf mindestens 50%. Dies belegt, dass ein
genetischer Faktor vorhanden sein muss. Genetische Faktoren können
darüber hinaus die Empfindlichkeit (Vulnerabilität) gegenüber
psychosozialen Belastungen erhöhen.

Quelle: https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/stoerungen-erkrankungen/depressionen/ursachen/

Allerdings sind die Ursachen multifaktoriell und ob traurige Kinderbilder unbedingt von einer Depression verursacht sind, ist eher unwahrscheinlich. Vielleicht waren es einfach nur Momentaufnahmen, in denen grad nicht gelächelt oder gelacht wurde.

Falls Du noch Fragen hast - ich helfe :)

LG

Buddhishi

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Hallo pummelunicorn,

wenn ich Deine Ausführungen lese, bekomme ich den Eindruck, dass Du eigentlich alles hast, was Du möchtest, und Du weißt ja auch nicht, was Du Dir noch wünschen könntest.

Daher möchte ich Dir mal einen ganz anderen Vorschlag machen: Es gibt sehr viele Menschen, auch in Deinem Alter, die nicht mal ein Dach über dem Kopf haben, hungern oder gar verhungern. Ganz schlimm ist es z. B. aktuell im Jemen.

Aber auch in Deutschland und anderen Ländern geht es vielen Menschen sehr schlecht. Wie wäre es denn, Dich mal über die Hilfsorganisationen, die überall aktiv sind, zu informieren und Dir zu wünschen, dass man dort Deine zu erwartenden Weihnachtsgeschenke hin spendet?

Hier mal ein hilfreicher Link für Dich:

https://www.google.de/search?q=seri%C3%B6se+hilfsorganisationen&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&dcr=0&ei=r7wNWp_xI4HEXv2MkagL

Insbesondere die SOS-Kinderdörfer liegen mir persönlich am Herzen :)

Du könntest auch, da Du ja - wie Du schreibst - sehr oft Langeweile hast, Dir z. B. ein Ehrenamt, selbstverständlich altersgerecht und in Absprache mit Deinen Eltern, suchen, dass Dir Spass macht.

Auf diese Art machst andere glücklich und dieses Glücksgefühl kehrt zu Dir zurück :)

Alles Liebe und Gute wünscht Dir

Buddhishi

PS: Ich mache es übrigens selbst so, weiß also, wovon ich spreche ;)

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Keine Energie/Antrieb zum Leben?

Seit einiger Zet stecke ich in einem tiefen schwarzen Loch.

Seit den Semesterferien im Sommer ist bei mir in jeder Beziehung die Luft raus. Erst dachte ich, im zweiten Anlauf meiner Fächer wirds schon werden, aber irgendwie fehlt mir der Sinn.

Ich sitze in den Seminaren, alles fliegt auf mich zu, ich mache alle Übungen mit, aber eben nur so Schema F und das war es dann. Ich sitze dann halt einfach teilnahmslos daneben.

Ich schaffe das zwar irgendwie, aber echte Lust ist was anderes. In den Pausen wird das Essen reingefriemelt, dann auf interessiert geschaltet, damit der Eindruck entsteht, ich wollte was tun.

Aber mir fehlen Anreiz, Energie und Lust da Kraft zu investieren.

Privat ist es auch nicht viel anders.

Ein Typisches Wochenende/ Freizeit sieht so aus, dass ich mir fast die ganze Zeit irgendwelche Videos reinziehe, weil ich zu nichts mehr Lust habe.

Kino und alles was draußen ist, habe ich seit Monaten nicht mehr gemacht.

Auf die üblichen Sticheleien wann ich denn eine Freundin vorstelle, kontere ich meist nur "Soll ich damit?"

Ich habe nun mal schon ein Jahr für Studium und noch viel längerer Freundschaftssuche/pflege aufgebracht und es hat bisher nicht funktioniert.

Ich sehe irgendwie keinen Sinn mehr , warum oder für wen ich das alles mache.

Das geht auch teilweise schon so weit, dass ich die abende Wach liege und mir einfach vorstelle, wie es wäre, wenn es jetzt auf einmal vorbei wäre.

Das dann alles besser wäre und sich eh keiner nach einem umdreht.

Wer kennt sowas?

Wie komme ich da raus?

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Hallo Isfarmer,

ich war gerade mal kurz auf Deinem Profil: da steht etwas von 'ungebremstem Spieltrieb seit....' Kann das mit Teil des Problems sein?

Solch eine Phase, wie Du sie beschreibst, kann in eine Depression abgleiten, sofern es nicht sogar schon eine ist. Warst Du schon mal bei einem Arzt und hast Dich untersuchen lassen? Es könnte physische oder psychische Gründe haben, die diagnostiziert werden sollten. Bitte gehe das an, da ich nicht denke, dass sich diese Phase von selbst bessern wird.

Wenn Du noch Fragen haben solltest - ich helfe gerne :)

LG

Buddhishi

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Hallo CEOOO,

ich war gerade mal auf Deinem Profil und habe gesehen, dass dies Deine erste Frage hier ist: Herzlich Willkommen! Was ich jedoch nicht so ganz verstehe: Dein Avatar zeigt ein weibliches anonymes Foto und Deine Geschlechtsangabe ist dagegen männlich.

Außerdem habe ich ein kleines Problem mit Deiner Formulierung: 'eine Freundin besorgen', da sich das außerordentlich egoistisch liest. Sorry, aber eine Freundin kann man sich nicht 'besorgen', sondern lediglich eine Freundschaft schließen.

Ob das aber von Dir gewollt ist? Eher nein, da Du aus egoistischen Gründen jemanden suchst, um eine Sprache zu erlernen, was ich grundsätzlich für eine sehr gute Idee halten würde, insofern Du auch bereit wärst, der anderen Person etwas zurückzugeben, statt sie Dir zu 'besorgen'.

Vielleicht denkst Du einfach mal darüber nach, fände ich gut :)

LG

Buddhishi

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Hallo Amanda,

ich habe nicht den Eindruck, dass es sich um eine Ausrede handelt, aber das ist selbstverständlich nur meine subjektive Einschätzung aus der Ferne.

Anscheinend habt Ihr Euch in all der Zeit des Kontaktes nie persönlich kennengelernt und insofern würde ich da auch nicht unbedingt von einer Beziehung sprechen.

Könnte es sein, wenn Du ganz ehrlich zu Dir selbst bist (musst es ja hier nicht schreiben), dass Du zu viel in diesen Kontakt hinein interpretiert hast? Ich war einige Male in den Staaten und habe die Menschen dort stets als sehr kontaktfreudig, aber auch in persönlichen Angelegenheiten wiederum nahezu scheu erlebt. Nein, das ist einfach die Realität und keine Höflichkeitsfloskel, denke ich.

Wie dem auch sei, ich würde all dem nicht lange 'hinterherhängen', denn es lohnt sich einfach nicht. Der Kontakt ist beendet und meine Einstellung dazu: Geht eine Tür zu, geht eine andere auf! In diesem Sinne wünsche ich Dir schöne neue Kontakte :)

LG und ein schönes Wochenende wünscht Dir

Buddhishi

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Hallo VielFragenSteve,

das könnte durchaus sein. Wenn Du Gewissheit haben möchtest, würde ich Dir den Besuch eines Dermatologen/Hautarztes empfehlen. Der kann einerseits die tatsächliche Ursache Deiner Akne herausfinden und Dir andererseits individuell passende Medikamente verordnen.

Das ist je nach Stärke der Akne nicht ganz unwichtig, da ansonsten unschöne Narben zurückbleiben könnten, die Dich den Rest Deines Lebens begleiten würden.

LG

Buddhishi

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Hallo David999TA,

es kann unter anderem folgende Gründe haben, dass ein Mensch Suizid begehen möchte:

- Depressionen

- Burnout, geht häufig mit Depressionen einher

- physisch letal verlaufende Erkrankungen

- psychische Erkrankungen

- Verzweiflung aufgrund von Schicksalsschlägen, Hoffnungslosigkeit etc.

- Armut, künftig insbesondere auch Altersarmut

- Notausstieg aus dem Leben, weil Konfliktbewältigung nicht erlernt wurde

- andere Menschen bestrafen zu wollen

- zunehmend Einsamkeit

Wenn Du noch mehr Gründe wissen möchtest, hier ein Link dazu:

http://www.psychosoziale-gesundheit.net/seele/suizid1.html

Darf ich fragen, warum Du diese Frage gestellt hast? Gibt es Probleme in Deinem Leben, die Dich darüber nachdenken lassen? Wenn Du Hilfe suchen solltest, schreibe mir gerne einen Kommentar oder eine FA, ich helfe oft und gerne bei Suizidfragen.

LG

Buddhishi

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Hallo JanPanse085,

darf ich nach dem Hintergrund fragen? Denn das macht auch für die Literatur und Lehrmittel einen Unterschied.

Möchtest Du 'nur' allgemein mehr über Humanmedizin wissen, empfehlen sich allgemein gehaltene Fachbücher, die einfach zu lesen sind und viele Themenbereich behandeln.

Geht es um eine spezielle Erkrankung, würde ich zunächst ein nicht zu 'fachchinesisch' geschriebens Buch zu Rate ziehen.

Möchtest Du irgendwann Humanmedizin studieren, wäre es sinnvoll, zunächst z. B. mit der Anatomie des Menschen zu beginnen, da sich darauf dann gut Physiologie und Pathologie aufbauen lassen.

Vielleicht schaust Du Dich auch zunächst in Deiner Nähe in einer Stadtbibliothek um, welche Angebote es dort zu Deinem Thema gibt. Außerdem kannst Du Dich von den dortigen Angestellten beraten lassen und evtl. Fachbücher über die Biblio bestellen, kostet meist nicht viel, zumindest deutlich weniger als die eigene Anschaffung.

Je nach Interesse könnte ein künstliches Skelett, humanmedizinische Poster etc. in Betracht kommen.

Wenn Du den Begriff Humanmedizin Lehrmittel/Literatur googelst erhälst Du selbstverständlich sehr viele Angebote, aber vielleicht ist das zur ersten Orientierung auch ein guter Weg.

Solltest Du weitere Fragen haben, schreibe mir gerne einen Kommentar :)

LG und ein schönes Wochenende wünscht Dir

Buddhishi

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Hallo WebUserW,

das hängt auch ein bisserl vom Studienfach ab. Bei Medizin, Psychologie etc.  z. B. macht es Sinn, sich häufig wiederholende Begriffe als Kürzel zu merken. Ich habe mir in meinem Studium damals eine Liste gemacht, wo ich beispielsweise solche Begriffe gesammelt habe und sie sind mir bis heute in 'Fleisch und Blut' übergegangen ;)

Beispiele: Differentialdiagnose = DD, Blutbild = Bb, Therapie = Th., Herz-Kreislauf-Erkrankung = HKE, Morbus Crohn = MC etc.

Inwiedern sich das auf andere Studiengänge übertragen lässt, ergo Deinen, übertragen lässt, könntest Du ja einfach mal testen.

In den Vorlesungen reichen m. E. kurze Notizen völlig aus, da sie danach soforn mit der Fachliteratur vervollständigt werden sollten. Schon frühzeitig habe ich angefangen, mit Karteikarten, Tabs und farbigen Hervorhebungen etc. zu arbeiten, so dass ich vor der Prüfung den Stoff in kurzer übersichtlicher Form vorliegen hatte und auf diese Weise immer wieder schnell durchschauen konnte.

Auf eine Karteikarte kommen die Dinge, die Du zum Verständnis und Einprägen als Prüfungswissen benötigst. Geschrieben habe ich diese mit Kugelschreiber und Ergänzungen zum Verständnis in Bleistift dazu notiert. Besonders wichtige Dinge wurden rot gemarkert. Wie Du andere Farben einsetzt hängt sicherlich wiederum von Deinem Studienfach ab.

Karteikarten haben den Vorteil, dass man sie auch mal unterwegs mitnehmen kann und Wartezeiten auf diese Weise sinnvoll nutzen kann, das Wissen ist in komprimierter Form entsprechend den eigenen Lernbedürfnissen angepasst vorhanden. Ich denke, es ist gut, sich die Karteikarten wie eine Art 'Spickzettel' vorzustellen, die man sich dann fotografisch auch besser einprägen kann als vollgekritzelte DIN-A4 Collegeblocks ;)

Dazu muss man wissen, dass das Gedächtnis bis zu 7 Wiederholungen benötigt, um etwas gut abrufbar zu behalten. Und das geht mit den kleinen 'Zauberkärtchen' auch wiederum bestens.

Wenn Du noch weitere Fragen hast, ich helfe gerne :)

Alles Gute und viel Erfolg im Studium wünscht Dir

Buddhishi

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Hallo Isntflx,

ja, leider können sie das, und sie können diverse Augenerkrankungen bekommen, wie z. B. eine Starerkrankung etc. Einige (oftmals) sogenannte 'Qualzuchten' leiden sie zudem an nahezu ständig tränenden Augen, was zu häßlichen Krusten auf dem Fell unter den Augen führen kann, sofern der/die Hunderhalter/in nicht darauf achtet, die Tränenflüssigkeit regelmäßig vorsichtig zu entfernen.

Hunde und Katzen können sogar erblinden, was vor allem vor im Alter schleichend geschieht.

Wenn Du  noch weitere Fragen dazu hast - ich helfe gerne weiter :)

LG und ein schönes Wochenende

Buddhishi

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Hallo depressivekunst,

Du hast schon drei Antworten, die ich nur ergänzen möchte. Wenn Du es gar nicht mehr aushälst, bis Deine Eltern kommen, kannst Du auch einen Notarzt rufen, Tel. 112, oder Dich hier solange mit uns unterhalten. Ich warte auf Deine Antwort.

LG

Buddhishi

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Hallo fussball4321,

bitte verstehe, dass eine Ferndiagnose auch aufgrund Deiner ausführlich geschilderter Symptome leider nicht möglich und schlimmstenfalls unseriös und gefährlich ist.

Am besten suchst Du zunächst eine/n Hausarzt/ärztin auf, läßt Dich gründlich untersuchen und je nach Diagnose ggfs. zu einem Facharzt überweisen.

Die Argumentation, Du hättest schon lange Stress, heißt im übrigen nicht, dass Du stressresistent oder 'immun gegen Stress' geworden sein könntest, sondern vielleicht sogar eher, dass sich der Stress inzwischen körperlich bemerkbar macht.

Jedenfalls wäre neben dem Einholen einer verlässlichen Diagnose parallel das Erlernen eines Entspannungsverfahrens, wie z. B. Autogenes Training, TaiChi, Meditation etc., als sinnvoll zu empfehlen.

Ich hoffe, dass es nichts 'Schlimmes' ist und es Dir bald wieder gutgeht :)

LG

Buddhishi

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Hallo Lalamara,

echt? Sowas gibt es heutzutage noch?

Naja, hast ja schon einige Tipps bekommen.

Hast Du zufällig ein Haustier? Dann würde ich meine Küsse für diesen Freund künftig nur noch dem Haustier geben ;)

Sonst kauf' Dir eine Stoffkatze oder einen Stoffhund etc. und verteile Deine Küsse in seinem Beisein künftig an dieses Stofftier! Immer noch hygienischer als der Mund dieses Typen!

Nee, im echt, das ist nicht nur absolut eklig, sondern schlimmstenfalls sogar gesundheitsgefährdend! Wer weiß, was sich da alles in seinem Mund an Bakterien tummelt und dann beim Küssen in Deinen - sorry, mag ich mir jetzt gar nicht weiter ausmalen. Das sind Bilder, die kriegt man ja nicht wieder aus dem Kopf!

Alles Gute für Dich :)

Buddhishi

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Hallo Paulanach,

toll, dass Du Deinem Pferd etwas Gutes tun möchtest und Dir dazu Hilfe suchst. Bevor Du Deinem Pferd schlimmstenfalls mehr schadest als hilfst, ist es sehr wichtig, Dich - sofern das nicht schon der Fall sein sollte - mit der Anatomie von Pferden vertraut zu machen. Das kannst Du leicht selbst googeln.

Auch wäre es ebenfalls gut - sofern nicht schon geschehen - den Tierarzt Deines Vertrauens zu Rate zu ziehen und ggfs. erstmal in Erfahrung zu bringen, an welchen Stellen Dein älteres Pferd denn überhaupt Probleme hat.

Gute Erfahrungen habe ich bei Pferden, als auch bei Hunden, mit den TTouches von Linda Tellington-Jones gemacht. Hier ein Link dazu:

https://www.google.de/search?q=ttouches+pferde&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&dcr=0&ei=QuT4WeqPK9uDkgWK7oyQDg

Hier findest Du Filme, Bücher, Seminarorte etc. Ich hoffe, dass dies hilfreich für Dich ist :)

Es gibt inzwischen einige gute Orte, an denen Du Seminare dazu belegen kannst. Auch die Bodenarbeit nach Linda ist meines Erachtens sehr empfehlenswert.

Viel Freude bei der einfühlsamen Arbeit mit Deinem Pferd wünscht Dir

Buddhishi

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Hallo Fliegengewicht4,

das ist ein Text aus der Operette Land des Lächelns von Franz Lehar.

Quelle:

http://www.mosapedia.de/wiki/index.php/Immer_nur_l%C3%A4cheln_und_immer_vergn%C3%BCgt

Ich trete ins Zimmer, von Sehnsucht erbebt,

Das ist der heilige Raum,

in dem sie atmet, in dem sie lebt,

sie meine Sonne, mein Traum.

Oh klopf nicht so stürmisch, du zitterndes Herz,

Ich hab dich das Schweigen gelehrt.

Was weiß sie von mir, von all meinem Schmerz,

Von der Sehnsucht, die mich verzehrt.

Auch wenn uns Chinesen das Herz auch bricht,

Wen geht das was an, wir zeigen es nicht.

Immer nur lächeln und immer vergnügt,

Immer zufrieden, wie's immer sich fügt.

Lächeln trotz Weh und tausend Schmerzen,

Doch wie’s da drin aussieht, geht niemand etwas an.

Ich kann es nicht sagen, ich sage es nie,

Bleibt doch mein Himmel versperrt.

Ich bin doch ein Spielzeug, ein Fremder für sie,

Nur ein exotischer Flirt.

Sie hat mich verzaubert, sie hat mich betört,

Wie Haschisch, wie purpurner Wein.

Es kann ja nicht sein, dass sie mich erhört,

Doch im Traum darf ich selig sein.

Sie soll es nicht merken, nicht fühlen, oh nein.

Wen kümmert mein Schmerz,

nur mich ganz allein.

Immer nur lächeln und immer vergnügt,

Immer zufrieden, wie’s immer sich fügt,

Lächeln trotz Weh und tausend Schmerzen,

Doch niemals zeigen sein wahres Gesicht.

Immer zufrieden, wie’s immer sich fügt,

Lächeln trotz Weh und tausend Schmerzen,

Doch wie’s da drin aussieht, geht niemand' etwas an

Das: Doch niemals zeigen sein wahres Gesicht. Doch wie’s da drin aussieht, geht niemand' etwas an. finde ich sehr traurig und es berührt mich insofern tief, weil es mir immer wieder begegnet.

Viele Menschen zeigen anderen nur Ihre Fassade, eine Maske, die sie als Selbstschutz aufsetzen, verständlicherweise, um weniger verletzlich zu wirken. Denn Schwäche zu zeigen, bedeutet heutzutage (vielleicht auch schon früher, das kann ich nicht beurteilen), ein 'Opfer' zu sein, jemand, den man 'mit Füßen tritt', den man mobbt und auf dessen Kosten sich andere profilieren.

Aber gerade diese Haltung, die sich hinter diesem traurigen Spruch verbirgt, macht auch das Helfen oft sehr schwer. Es braucht viel Zeit, Geduld, Einfühlungsvermögen, Vertrauen aufbauen, um einem Menschen, der tiefe Traurigkeit in sich verspürt, helfen zu dürfen und zu können. Du kennst mich lange genug, um zu wissen, dass ich das gerne tue, aber oft wünschte ich mir, weniger Fassade gezeigt zu bekommen ;)

Herzliche Grüße

Buddhishi

PS: Bitte vergesse trotz all der traurigen Sprüche, um die Du uns gebeten hast, nicht die Sonnenseiten des Lebens :)

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