Gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber Nesthockerei?

Ich habe da gerade ein Thema, was mich aktuell selber mehr oder weniger betrifft. Da ich im kommenden Jahr meine Ausbildung beginne, sieht es noch nicht so dolle aus und die Wohnungsmarkt ist auch gut überfüllt.

Ich mache mir allerdings keinen Stress, weil ich mit meinen Eltern gut auskomme und im Notfall die Wohnung darüber beziehen könnte, wenn ich denn will. Nur tippten sie schon einmal so hinten rum das Thema der Wohnungssuche an. Nur wenn selbst in unserer 50000 Einwohner Stadt auf jede Wohnung 30 Interessenten kommen, kann man sich als alleinstehender Mann seine Chancen ausrechnen.

Außerdem könnte ich in so einer 3 Zimmer Sardinendose wohl nicht so gut zurecht kommen. Außerdem brauche ich auch die Familie in Reichweite.

Aber wenn man sich so im Umkreis ehemaliger Mitschüler umsieht, scheinen dort relativ viele teilweise zwecks Studium den Wohnort gewechselt zu haben.

Daher würde mich mal interessieren, wie ihr das seht, wenn man länger daheim wohnt und erst später aus oder eben nach nebenan zieht.

Mir ist klar, dass es auch nach hinten losgehen kann, indem man sich zu sehr bemuttern lässt, aber das ist bei mir nicht der Fall. Ich habe schon recht früh begonnen, Wäsche und co zu machen und gelegentlich die Küche zu übernehmen.

Wie seht ihr das Thema später auszuziehen?

Sollte man schon früh weg oder ist das eh nur individuell zu bestimmen?

Familie, Wohnung, Auszug, Gesellschaft
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