Warum tötet Gott Satan nicht?

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Grüß Dich g35200

Wenn Gott der Schöpfer der Welt sein soll, dann müsste Satan auch von ihm geschaffen worden sein, vorausgesetzt es gibt auch Gott. Würde er ihn töten bedeutete es, das er wohl einen Fehler in seiner Schöpfung gemacht hat. Dann aber wäre er nicht Gott, jedenfalls keiner, wie er geglaubt wird.

Zudem wäre Satan, wenn er nicht von Gott geschaffen wäre ein Nebengott. Und wo kommt der her? Sehr mysteriös! Und wenn es einen Nebengott gäbe, dann wäre das Christentum und der Islam hinfällig, da ja Gott allein als der Herrscher und Schöpfer der Welt geglaubt wird.

Fazit

Es gibt weder einen Gott noch einen Satan und damit auch keine Hölle. Man kann daran glauben, aber die Frage ob dieser Glaube wirklichkeitskompatibel ist kann nur mit Nein beantwortet werden, da sich innerhalb der Vorstellung unauflösliche Widersprüche auftun!

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Wissenschaftliches Buchstudium und eigene Erfahrung

In der Bibel steht doch auch das Gott schonmal was bereut hat, und wahre liebe gibt dem anderen immer Freiraum sich gegen einen zu entscheiden, diese argumente sind philosophisch komplett unhaltbar

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@Zombiebrot

"In der Bibel steht doch auch das Gott schonmal was bereut hat" --- Mal abgesehen davon, dass die Bibel des Menschen Wort ist sondern das Geglaubte von Gott und sich auch wissenschaftlich nachweisen lässt, kann dann nach Deinem Hinweis Gott hier speziell in Bezug auf den Teufel (Satan) keinesfalls allwissend, allmächtig und allgütig sein. Ich hoffe Du erkennst die Widersprüche. Und über die anderen Argumente die ich brachte müsstest Du auch nochmal nachdenken.

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@vonGizycki

Ich glaube aber daran das die Bibel das Wort gottes ist, uns ja wer hat denn gesagt das Gott allwisend sein muss? Oder das er in die Zukunft schauen kann, muss er ja nicht unbedingt können.

Und die Wissenschaft ist ein anderer Realitätsbereich, sie erforschen andere dinge wie die Theologen

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@Zombiebrot

Und die Wissenschaft ist ein anderer Realitätsbereich, sie erforschen andere Dinge wie die Theologen

Dazu müsste jetzt etwas Grundsätzliches gesagt werden

Religion bedeutet, dass es in ihr immer um das Letztendliche geht und das Handeln, Denken und Fühlen des Menschen sowie seine Wertvorstellungen normativ beeinflusst und nach denen sich im Leben gerichtet wird. Sie bildet die Grundlage für das menschliche Weltverständnis. Woher komme ich und damit alles was ist? Wohin gehe ich? Warum muss ich sterben? Muss es das Leid auf dieser Erde geben? Was ist der Sinn des Bösen im Menschen? Was ist der Sinn des Lebens?

Diese Fragen zu beantworten und eine Lösung dafür zu finden, brachte den Menschen dazu, eine Höhere Macht in vielfältigen Formen zu erfinden, die entweder in Geistern, Göttern oder auch nur in einem Gott Ausdruck fanden. Weiterhin müsste darüber diskutiert werden, ob diese Fragen überhaupt mit Hilfe dieser Wesen geklärt werden müssen. Ich meine NEIN. Dieses Bestreben, die angesprochenen wesentlichen Fragen des eigenen Daseins zu klären, durchdringt viele Menschen. Und nicht wenige ergeben sich einer postulierten absoluten Wahrheit darüber, die eigentlich mit mehr oder weniger psychischer und physischer Gewalt übergestülpt worden ist.

Immer ist im Denken, Fühlen und Handeln die Art und Weise des Glaubens so unmittelbar, dass es den ganzen Menschen ergreift und sein Leben prägt. Paul Watzlawick, der nicht mehr lebende, aber berühmte österreichische Kommunika­tionswissen­schaftler, Psychothe­rapeut, Sozialphilosoph und Autor schreibt in seinem Buch “Wie wirklich ist die Wirklichkeit“:

Die sogenannte Wirklichkeit ist das Ergebnis von Kommu­nikation. Der Glaube, dass es nur eine Wirklichkeit gibt ist eine gefährliche Selbst­täuschung. Es gibt vielmehr zahllose Wirk­lichkeitsauffassungen, die sehr widersprüchlich sein können, die alle das Ergebnis von Kommuni­kation sind und nicht der Widerschein ewiger, objektiver Wahrheiten. Wir sind fortwäh­rend mit dem Flicken und Abstützen des wackeligen Gerüstes unserer Alltagsauffassungen der Wirklichkeit beschäftigt. Manchmal sogar auf die Gefahr hin, dass wir Tatsachen verdrehen müssen, damit sie unserer Wirklichkeitsauffassung nicht wider­sprechen, statt umgekehrt unsere Weltschau den unleugbaren Gege­benheiten anzupassen.“

Beziehen wir die Aussage auf ein religiöses Gedanken­gebäu­de, so kann es ebenfalls den unleugbaren Tatsachen angepasst sein - oder eben auch nicht. Ich bevorzuge das Erste aus einem ganz einfachen Grunde: ich will und kann nur etwas glauben, was nach aller Prüfung - und aus dieser Verantwortung dafür ist, so glaube ich, im Prinzip niemand entlassen - mir am wahr­schein­lichsten erscheint und damit glaubwürdig ist. Etwas anderes steht jedenfalls mir persönlich nicht zu Verfü­gung und ich glaube anderern auch nicht!

Dabei habe ich das nicht wegzudrängende Ge­fühl, etwas wissen zu müssen, damit ich überhaupt entscheiden kann, was glaubwürdig ist und was nicht.

Mir erscheint es unleugbar: Wirk­lichkeiten verändern sich und deswegen sollten auch Glaubensinhalte allgemein gesehen die­sen sich verändern­den Wirklich­keiten immer wieder ange­passt wer­den. Das heißt nicht, dass gegenüber anderen Sichtweisen intolerant aufge­treten werden muss, weil es dort nicht geschieht. Die Entschei­dung des Einzelnen, was dieser aus den sich verändernden Wirklich­keiten übernehmen will, wird sich wohl im Wesentlichen daran ausrichten, was für ihn, aus welchen Gründen auch immer, im Augenblick nützlich erscheint und in welchen gesellschaftlichen Verhältnissen er aufgewachsen ist.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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@vonGizycki

Es ist genau so ein Glaube zu sagen es gibt nichts das der Mensch nicht durch wissenschaft erförschen könnte, und ich persönlich habe meinen Glauben oft reflektiert und meine überzeugungen auch teilweise geändert.

Ich hab das jetzt aber nur mega grob überflogen weil ich glaube keiner hat so richtig bock sich so n langen absatz durch zu lesen

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@g35200

Vielen Dank für den Stern. Der hat mich sehr gefreut! :-)

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Aus Gottes Wort erfahren wir, dass der Geistsohn Gottes, der sich selbst zu einem Teufel machte, die ganze bewohnte Erde irreführt!

Das gelingt ihm sogar bei einigen Mitwirkenden auf dieser Seite!!

Mehr Details finden sich hier:

https://www.gutefrage.net/frage/ist-es-der-teufel-der-die-ganze-erde-irrefuehrt#answer-275560062

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@Abundumzu

Das ist doch ein Denkfehler. Ich bin kein Christ und kann die verquere christliche Denkweise nicht nachvollziehen. Eins ist doc aber klar: wenn nach christlichem Glauben Gott allmächtig, allwissend und allgütig sein soll, was zwar ein innerlicher Widerspruchund daher nicht möglich ist, so kann er doch wenigstens mit seiner Allmacht alles so regeln, das die Welt und der Mensch nicht leidet. Schließlich liebt er ja seine Geschöpfe wie das immer behauptet wird und ist der Vater von allem.

Also nee, in Wirklichkeit ist das ziemlich abgedreht und gänzlich unglaubwürdig.

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@vonGizycki

Hallo vonGizycki

Zu einer korrekten Beurteilung einer Angelegenheit kommt man nur, wenn man ALLE Fakten vorurteilsfrei und gründlich prüft.

Du lässt in deiner Stellungnahme weder das eine noch das andere erkennen - und erliegst infolgedessen mindestens schon mal einem gravierenden Denkfehler, den du allerdings bei anderen vermutest . . .

. . . und das ist dieser: "Gott sei allgütig" - das ist ein Irrtum - Gott ist nicht allgütig, stattdessen ist er gerecht.

Wäre das die einzige Fehleinschätzung in deinem Gedankengebäude, würde ich dir noch heute Nacht genauere Informationen liefern.

So aber versuche bitte zunächst einmal selbst - und zwar über die Verlinkung die du hinter diesem Link finden wirst (!!) - deine Hintergrundinformationen gründlich zu aktualisieren:

https://www.gutefrage.net/frage/gott-under-teufel#answer-311100041

Und erst dann - wenn du möchtest - können wir weiter rede . . . Gell

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@Abundumzu

"Gott ist nicht allgütig, stattdessen ist er gerecht." So wird er aber immer dargestellt und ist ohne Frage christliche Ansicht (Übrigens auch im Islam).

Ich bin religiöser Atheist, dennoch habe ich mich zwangäufig eingehend mit der Theodizee beschäftigen müssen. Das hier Geschriebene muss reichen!

Dahinter steckt das Problem der Theodizee - https://de.wikipedia.org/wiki/Theodizee - denn Satan als ein anderer Begriff für den Teufel verkörpert das Böse. Doch das Böse an sich gibt es nicht, nur im Menschen.

WIKIPEDIA

"Eine prägnante, oft zitierte philosophische Formulierung der Theodizee lautet:

Entweder will Gott die Übel beseitigen und kann es nicht:

Dann ist Gott schwach, was auf ihn nicht zutrifft,

Oder er kann es und will es nicht:

Dann ist Gott missgünstig, was ihm fremd ist,

Oder er will es nicht und kann es nicht:

Dann ist er schwach und missgünstig zugleich, also nicht Gott,

Oder er will es und kann es, was allein für Gott ziemt:

Woher kommen dann die Übel und warum nimmt er sie nicht hinweg?

Diese Argumentation wurde von dem lateinisch-afrikanischen Rhetoriklehrer und christlichenApologetenLactantius (ca. 250 bis nach 317) überliefert, der sie dem Philosophen Epikur zuschrieb; allerdings zu Unrecht, denn sie ist nicht epikureisch, sondern ist wohl in Anlehnung an einen unbekannten skeptischen Philosophen formuliert worden – möglicherweise Arkesilaos oder Karneades.

Wie auch immerist der innere Widerspruch sschon mindestens 2000 Jahre bekannt.

Oder auch:

Man kann die Theodizee als Widerspruch konstruieren, der sich aus der Annahme ergibt, dass es Übel in der Welt gibt und Gott existiert:

  1. Gott existiert und es gibt Übel in der Welt.
  2. Wenn Gott existiert, dann ist Gott allmächtig.
  3. Wenn Gott allmächtig ist, dann kann Gott das Übel verhindern.
  4. Wenn das Übel existiert, dann kann Gott das Übel nicht verhindern.
  5. Wenn Gott existiert und das Übel existiert, dann kann Gott das Übel verhindern und nicht verhindern. (Widerspruch)
  6. Oder: Gott existiert nicht.

Zu Behauptung der Gerechtigkeitigkeit: Dann erklär mir mal, warum auf der erde Unschuldige verfolgt, gequält, eingesperrt und getötet werden, sie in unglaublichen Verhältnissen dahinvegetieren müssen und auf der anderen Seite Menschen, die sich der schwersten Verbrechen schuldig gemacht haben frei herumlaufen?

Ist das Gottes Gerechtigkeit?

Man muss diese genannten Eigenschaften schon glauben gegen alle Realitäten, doch dann belügt man sich selbst. (bezugnehmend auf den letzten Satz auf der Webseite hinter dem Link)

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/religion/theodizee-frage-gott-104.html

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Gott hat deshalb zugeschaut, damit ein für alle mal geklärt wird, dass der Mensch sich nicht selbst regieren kann, sondern nur zu seinem eigenen Schaden. Diese Klärung muss gründlich sein, damit die Menschen nicht irgenwann sagen :" Das hätten wir auch alleine geschafft!"

Wir sind jetzt fast an diesem Punkt, dass die Menschen " vor Furcht und Bangen nicht mehr ein noch aus wissen". Ist das eine Problem gelöst, kommt das nächste oder gleich mehrere. Schau dir die Corona- Krise an: das ist nicht nur ein medizinisches Problem! Wir wissen nicht, welche wirtschaftlichen und politischen Folgen das WELTWEIT haben wird.

Gott hat uns Menschen nicht böse erschaffen; wir können uns aber dazu entscheiden, es zu sein. Satan war auch nicht von Anfang an böse. Als er sich aber dazu entschied, veranlasste er auch andere Engel es zu werden. Damit nicht genug, er weitete seine Verschwörung gegen Gott auch unter uns Menschen aus.

Wir stehen immer vor der Wahl, den einen oder anderen Weg zu gehen. Die Menschen, die sich Gott unterordnen, können unter seiner Regierung (Dein Königreich komme, dein Wille geschehe auch auf Erden) ohne den Teufel mit seinen Dämonen leben. Die ersten 1.000 Jahre werden diese gefangen sein und nach dem Gericht wird er für immer verschwinden, nicht mehr existieren, da er im Feuersee, also wie durch ein starkes Feuer, gründlichst vernichtet sein.

Gott ist es nicht gleichgültig, wie wir Menschen leiden. Damit unser Leben in dieser Zeit leichter zu ertragen ist, hat er uns Gebote gegeben. Und die Hoffnung, dass alles wieder gut wird. Lies mal Off. 21:3, 4

Es ist verdammt schwer, wenn Du nicht existierst, ein nicht-existierendes Wesen zu töten! ....Versuch` das doch mal!

Es ist genauso schwer, als Nicht-Existenz Kirege zu verhindern und das mit dem Testen der Menschen, das ist ein MÄRCHEN VON MENSCHEN - erzählt GEGEN andere Menschen!

Weil diese Welt nicht das Paradies ist sondern Gott uns diese Welt gegeben hat, um sie zu verwalten. Für Kriege ist allein der Mensch verantwortlich, genau wie für allen anderen Kummer dieser Welt. Der Teufel, als Sinnbild des Bösen, ist sehr wichtig für uns Menschen, da wir uns immer wieder für das Gute oder für das Schlechte entscheiden müssen. Erst nach unserem Tod dürfen wir darauf hoffen ins Paradies zu gelangen, wo es nur noch das Gute gibt.

Ok, also hat Gott für uns die Welt sozusagen erschaffen und guckt uns zu? Er schaut auch bei Kriegen zu, statt den guten Menschen zu helfen? Naja, ok.

Eben, wir müssen uns entscheiden, fürs ,,Gute" oder fürs ,,schlechte". Unsere Entscheidungen basieren aber auf unserer Umwelt, wie wir aufgezogen sind, unseren Genen, etc. und für manche ist das eine gut und für den anderen schlecht.

Wieso schickt Gott dann Menschen in die Hölle, obwohl sie teils nichts dafür können, dass sie ,,schlechte Menschen" sind oder halt so handeln wie sie handeln?

Es wird doch kein mensch böse geboren. Warum muss er sie dann bestrafen, wenn sie Fehler machen? Gott ist dann nicht wirklich besser oder nicht ?

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@g35200

Jeder Mensch trifft doch selber die Entscheidung.

Man kennt die Folgen und die Regeln.

Wenn man sich nicht an die Regeln hält wird man halt bestraft.

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@Ernstwahr

Ne, kennt man nicht.. Welche Regeln und Folgen bitte? Die meisten Kriminellen Menschen haben selber Schlimmes erfahren, sind sich ihrem Handeln nicht ganz bewusst und sind halt nicht böse geboren..

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@g35200

Die Regeln sind die 10 Gebote und die 7 Tod Sünden.

Die Folgen sind halt die Quallen in der Hölle.

Ja sie sind nicht böse geboren und es sind ihre Entscheidungen die sie treffen.

Niemand wird gezwungen zu stellen oder zu Morden.

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@g35200

Das Wort Verantwortung ist für Dich wohl ein Fremdwort, oder?

Dafür muß man auch kein Christ sein, oder einer anderen Religion angehören. „Was Du nicht willst, was man Dir antut, tue auch keinem anderen an.“ Ganz einfach!

Die Aussage „Er hat eine schlimme Kindheit gehabt!“ erkennt auch der Gesetzgeber nicht an.

Das Leben ist kein Ponyhof! Jeder muss die Verantwortung für sein Handeln selbst übernehmen.

Das Leben auf dieser Welt ist wie eine Art Prüfung zu verstehen. Die Christliche Religion verspricht nichts anderes.

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@iQhaenschenkl

Ok, und was hälst du von einem Menschen, der in eine muslimische Familie hineingeboren ist und sein Leben lang etwas gegen den Christentum hatte? Kommt der in die Hölle?

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@g35200

Für den gilt das Gleiche, was ich oben schon angemerkt hatte. Jeder kann selber überlegen, ist frei in seinen Entscheidungen und somit auch verantwortlich für sein Handeln. Egal welcher Religion er angehört oder überhaupt. Wie viele angebliche Christen haben im Namen Gottes gemordet? Glaubst Du, dass die das ewige Leben Erlangen werden! Ich nicht!

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@iQhaenschenkl

Also ist es eig. irrelevant an was du glaubst, sondern wie du lebst und handelst zählt?

und zu dem anderen, nochmal: Unsere Entscheidungen basieren auf unserer Umwelt, wie wir aufgezogen sind, unseren Genen, etc., das ist biologisch Fakt. Also das, was Gott dann ja selbst erschaffen hat. Davon hängen unsere Entscheidungen ab.

Wieso schickt Gott dann Menschen in die Hölle, bestraft sie teils noch mehr, foltert sie, weil sie ,,keine guten Menschen sind" obwohl er dieses Handeln doch selber hervorgerufen hat? obwohl sie teils nichts dafür können, dass sie ,,schlechte Menschen" sind oder halt so handeln wie sie handeln, je nachdem wie sie aufgezogen wurden sind und so wie Gott sie nun mal kreiert hat?

Es wird doch kein mensch böse geboren. Warum muss er sie dann bestrafen, wenn sie Fehler machen? Gott ist dann nicht wirklich besser oder nicht ?

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@g35200

Wenn ein Mensch kriminell ist und eine Gefahr für die Öffentlichkeit ist dann ist es klar, dass wir sie ins Gefängnis tun, um auch teils andere zu schützen.. Gott tut aber anscheinend nichts dagegen und nichts, um andere jetzt zu schützen. Vor allem hat Gott dieses schlechte Handeln ja hervorgerufen, wie erklärt. Im Gegensatz zu Menschen, die andere in Gefängnisse stecken. Könnten wir es stoppen, würden wir es ja tun.

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@g35200

Was denkst du ist es leichter, sich selbst die Schuld zu geben, für eine Schlechte Entscheidung oder anderen die Schuld zuzuweisen.

Gott an allem die Schuld zu geben ist halt einfacher. Es gibt genug Beispiele dafür, das Gott den Menschen immer vorher warnt. Wessen Schuld ist es denn, wenn er Adam warnt nicht von dem Baum zu essen.

Die Warnung war doch deutlich genug. Hätte der Mensch keine Chance gehabt, da ihm die Entscheidungsfähigkeit fehlt, wäre eine Warnung Sinnlos gewesen.

Aber Adam hatte die Entscheidungsfähigkeit.

Nebenbei bemerkt, die Hölle gibt es nicht. Es ist ein Überbleibsel der griechischen Mythologie, die Einzug in die Bibel gehalten hat, und niemand richtig gestellt hat.

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@naaman

? Okay, dann nehmen wir an, es sei die Schuld der Menschen, welche Gott ja aber selber erschaffen hat. Er hätte sie eig. auch retten können, in 90% der Fälle, da sie ja nicht von Natur aus böse sind, macht es aber halt nicht.. und ,,bestraft" sie dann, wenn sie Fehler machen/falsches tun? Was für ein herzloser Gott ist das bitte?

Und die Hölle gibt es also doch gar nicht. Okay... Kommen wir dann alle in den Himmel? Hä?

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@Ernstwahr

Quatsch!

Gott schuf diese Regeln, und wenn man sich nicht AN DIESE hält, wird man evtl. bestraft! Meistens aber nicht ("er" vergibt ja so ziemlich jede Sünde!), denn Gott braucht das "Böse", das Verbrechen, Satan, den menschlichen Ungehorsam!

Wie sollte er sonst sein Dasein begründen??

  • Man kennt die Folgen und die Regeln.

Ein Neugeborenes wird schon im "göttlichen Geburtenregister" als "sündig" geführt, weil ja nach Christenlehre jeder von Geburt an "sündig" sei!

Woher, bitteschön, soll ein Neugeborenes "Regeln" kennen???

Solch blöder Nonsens vernebelt seit Jahrtausenden die Hirne der Menschen und hält sie davon ab, sich mit tatsächlich wichtigen Problemen zu beschäftigen!

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@666Phoenix

Ganz einfache Erklärungen:

1. Es gibt keinen Gott.

2. Somit gibt es auch keinen Himmel oder Hölle.

3. Die Menschen und das Leben ist durch Evolution und Zufällen entstanden.

4. Nach dem Tod ist das Nichts, wie vor deiner Geburt.

5. Der Christliche Glauben ist vor ca. 2000 Jahren entstanden, davor habe die Menschen auch an andere Götter geglaubt.

Wenn du eine Erkältung für Gott willst dann frag einen Pfarrer.

Wenn du eine Logische Erklärung willst Informier dich in der Wissenschaft so wie die Evolutionstheorie von Davin.

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@g35200

Egal wie oder wo Du geboren wurdest, oder welche Gene Du in Dir trägst. Du hast immer die Wahl zwischen mindestens zwei Wegen, wenn Du erwachsen bist oder sogar als Jugendlicher. Nicht umsonst ist man ab 14 Strafmündig. Das ist die Verantwortung, die jeder in sich trägt und damit muß jeder im Leben zurecht kommen. Keiner kann sich von seiner Verantwortung frei sprechen. Das sind nur Ausreden.

Bestes Beispiel ist der sexuelle Missbrauch von Kindern. Die meisten Täter waren als Kind auch Opfer. Sind sie deswegen weniger schuldig? NEIN!

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@iQhaenschenkl

Dazu kann man noch sagen das sich Pädophilie nicht dazu entscheiden Pädophil zu sein weil es eine Sexualität ist.

Aber sie können selbst entscheiden ob sie es Auszuleben.

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@666Phoenix

Ich glaube ich habe mich verdrückt und meinte g35200 sry

aber was soll das Ernstie?

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@Ernstwahr

Will keine Erklärung Gottes, bin einfach auf die Antworten der Religiösen gespannt weil es halt keinen Sinn macht.

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@iQhaenschenkl

Du hast mich in keinsterweise verstanden. Natürlich ist man nicht vollkommen von seinen Genen abhängig, sondern auch von der Umwelt. Also das, was Gott ebenfalls anfänglich geschaffen hat. ER hat dann nach eurer Logik, ebenso das Böse hervorgerufen.

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@iQhaenschenkl
Bestes Beispiel ist der sexuelle Missbrauch von Kindern. Die meisten Täter waren als Kind auch Opfer. Sind sie deswegen weniger schuldig? NEIN!

Ernsthaft?? Wenn Menschen andere ins Gefängniss stecken, dann aus Strafe und weil wir andere schützen möchten. Gott hat aber nach eurer Logik ja nur zugeschaut bei den Kriegen etc. und hilft den Menschen nicht, obwohl er könnte und bestraft sie, wenn sie nicht an ihn glauben etc. Obwohl er deren schlechten Handeln verhindern könnte und selber hervorgerufen hat, dadurch, dass er ja ALLES erschaffen hat, somit auch indirekt das ,,Böse", was er ja widerum bestraft, was halt keinen Sinn macht. Was ist das für ein Gott? @Ernstwahr, du verstehst meinen Punkt mit den Genen etc. auch nicht.

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@Ernstwahr
 Dazu kann man noch sagen das sich Pädophilie nicht dazu entscheiden Pädophil zu sein weil es eine Sexualität ist.
Aber sie können selbst entscheiden ob sie es Auszuleben.

Ja natürlich können sie das, das widerspricht sich ja auch nicht mit meinen Aussagen.. Diese Entscheidungen beruhen halt auf unsere Person. Und wir sind nun mal faktisch abhängig von unser Umwelt und unseren Genen, logischerweise brauchen wir biologische Voraussetzungen und Wissen, was man nur durch die Umwelt erweitern kann, um Entscheidungen treffen zu können. Wenn diese Falsch entschieden werden, dann hat Gott nach dieser Logik einen Fehler in der Schöpfung gemacht, da er ja selber alles erschaffen hat, somit auch das ,,böse":

Das meinte ich.

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@g35200

Ich glaube wir sind an einen Punkt gelangt wo wir deine fragen nicht beantworten können.

Ein Glauben an sich ist nichts was man so stark hinterfragt.

Man kann einen Glauben nicht mit Logik erklären.

Wenn du mehr Fragen hast, sprich mit einem Pfarrer.

Auch wenn es wiederspüche gibt in dem Glauben und man alles für unlogisch und "Dumm" ansieht sollte man stehts mit Respekt anderen gegenüber treten.

Ich bin zwar Römisch Katholisch getauft und erzogen worden, bin aber Atheist geworden weil ich auch Fragen gestellt habe die mir nicht beantwortet wurden.

Was es dir vielleicht einfacher macht wenn du Die Bibel und den Glauben drumherum mehr wie ein Buch betrachtest.

Man hinterfragt ja auch nicht jeden Logikfehler bei Harry Potter.

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@g35200

Grade durch das göttliche, bekommt das Ungerechte der Welt zumindest den Sinn, das z.b. zu früh Gestorbene, Ermordete, usw., in dem „anderen Leben“ die Gerechtigkeit finden! Ohne das göttliche ,wäre alles noch viel hoffnungsloser und untröstlich!

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Das ist eine besondere Ansichtsweise, die ich allerdings nicht vertrete. Also, alles was gut ist, dafür ist Gott der Zuständige, was böse ist, wie z. B. Kriege, dafür sind die Menschen verantwortlich ?

Ich habe noch nie an die Existenz des Teufels geglaubt, genauso wenig wie an die Existenz der Hölle. Die Existenz konnte mir noch niemand beweisen. Auch nicht die Existenz eines Paradieses. Das sind Symbole, um die Gläubigen in die Richtung zu lenken, wie es die religiöse Obrigkeit verlangt.

Gott kann den Satan nicht töten, weil es einen solchen nicht gibt.

Man kann an alles glauben, das ist jedem freigestellt. Ich bestreite nicht, dass es jemanden geben muss, der alles lenkt. Dazu gehören aber auch Kriege, Naturkatastrophen, Hungersnöte, Krankheiten.

Spricht man darüber mit einem kath. Geistlichen, so hört man oft die lapidare Antwort, dass all diese Vorkommnisse eine Prüfung Gottes seien.

Hat Gott denn die Welt und die Menschen erschaffen, dass sie sich gegenseitig umbringen und die Erde so zerstören, dass irgendwann ein Überleben nicht mehr möglich sein wird. Daran kann ich nicht glauben.

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@Ontario

Du hast die Christliche Religion, lassen wir sie mal als philosophisches Gedankenwerk stehen, nicht verstanden.

Nirgendwo wird uns Christen die Welt als Paradies versprochen. Nein, nicht nur das Böse auf der Welt ist von Menschen zu verantworten. Wo habe ich das geschrieben.

Wenn Du aber das Ganze ablehnst und behauptest, dass es nicht existiert, frage ich mich, warum Du hier Stellung beziehst. Da besteht doch dann überhaupt kein Zusammenhang.🙄

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Das absolut Gute kann nicht ohne das absolut Böse existieren.
Der Mensch muss selber herausfinden, auf welcher Seite er steht. Moral ist nicht für jeden gleich. Nach welchen Maßstäben man Urteilt, hat auch viel damit zu tun, in was für einer Umgebung man aufgewachsen ist.

https://www.youtube.com/watch?v=gesWyABvT-c

Also wird es niemals Frieden für alle geben weil Gutes ja nur durch Böses existieren kann?

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@g35200

Es wird niemals Frieden für alle geben, weil der Mensch seinem Nachbarn das bessere Leben nicht gönnt.

Gut und Böse sind menschengemachte Begriffe, die je nach eigener Sichtweise definiert werden.

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@g35200

"Also wird es niemals Frieden für alle geben weil Gutes ja nur durch Böses existieren kann?" --- An dieser Stelle muss etwas erklärt werden. Gott als Begriff für das Geheimnis des Seins (das Göttliche) worüber man nichts wissen kann aber das jeder in seiner Wirkung (schöpferische Kraft) selbst erleben und beobachten kann, ist die einzige Möglichkeit sich dem Göttlichen vernunftgemäß nähern zu können. Ich vermeide daher das Wort Gott weil ja immer genau die Auffassungen einfließen, die bisher diesem Begriff je nach Glauben zugeordnet werden.

Aus dieser Sicht ergibt sich zwingend, dass das Göttliche sowohl konstruktiv als auch destruktiv wirkt oder anders ausgedrückt, aufbauend und zerstörend. Mit dieser Ansicht werden also das Gute wie das Böse als alleinige Eigenschaften des Menschen aber auch die aufbauenden und zerstörerischen Erscheinungen in der Natur (der Mensch ist ja auch Natur) zu zwei Seiten der selben Medaille.

Das Göttliche drückt sich also schöpferisch über beide Wirkmächtigkeiten aus. Daraus resultiert: Das Böse (nur im Menschen) ist essentiell also überlebensnotwendig für uns Menschen, weil wir nur darüber das Gute erkennen können. Und doch muss das Böse bekämpft werden, damit das Gute in der Welt bestehen bleibt.

Oder anders ausgedrückt: Es kann in der Natur nur etwas Neues entstehen, wenn durch das zerstörende Prinzip das Alte vernichtet wird. Abe dennoch haben wir menschen die Verantwortung für das Leben.

Albert Schweitzers Gedanke, besonders in der Ichform auf den Menschen bezogen:

"Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."

Das entspricht inhaltlich dem von mir bereits Gesagten und appelliert an das menschliche gewissen das Leben zu schützen (schöpferisches Prinzip), aber andererseits es auch zu verteidigen, wenn nötig auch destruktiv zu werden, um es erhalten zu können. Doch dabei gilt immer noch sein Satz weiter, der auf die eigene handelnde Verantwortung zeigt.

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@vonGizycki
 Das Böse  (nur im Menschen)  ist essentiell also überlebensnotwendig für uns Menschen, weil wir nur darüber das Gute erkennen können. Und doch muss das Böse bekämpft werden, damit das Gute in der Welt bestehen bleibt.
Oder anders ausgedrückt: Es kann in der Natur nur etwas Neues entstehen, wenn durch das zerstörende Prinzip das Alte vernichtet wird. Abe dennoch haben wir menschen die Verantwortung für das Leben.

Ich denke auch, dass es nur logisch ist, dass Neues oder Gutes oft dadurch entsteht, weil man etwas Schlechtes hinterfragt oder bekämpft hat.

Ich meine auch nicht, dass die Fähigkeit, Böses zu erkennen, nicht essenziell für Frieden ist. Diese Fähigkeit ist natürlich wichtig.

Sowie dass gewisses Handeln erst als etwas Gutes angesehen wird, weil man die Alternativen evtl. als schlecht ansieht.

Um mich besser auszudrücken, mir ging es in dem Punkt eher um das Auftreten der Negativität/dem Bösen. Wie Kriege, Morde etc. also Dinge, die Schlecht sind und schon passiert sind. Denkst du, das Positives nur dadurch entstehen kann, wenn diese „bösen Dinge“ auch tatsächlich auftreten? Denkst du, das tatsächliche Auftreten des Bösen ist essenziell, damit das Gute entsteht? Damit würde man ja teils das Auftreten der ganzen Kriege, all das Leid etc. rechtfertigen und könnte ja meinen, dass es gut ist, dass es passiert ist.

Es würde heißen, dass wir immer leiden müssen, um glücklich zu sein/Frieden zu erlangen/das positive zu sehen.

Im Alltag ist das aber nun mal nicht der Fall. Böses muss nicht auftreten/existieren, damit wir es als solches erkennen. Darum ging es mir. Kriege, Morde, Sklavenhandel etc. existierten ja nicht, damit man daraus lernen kann und somit positives entsteht, sondern weil man das Wissen und Bewusstsein zum Guten teils nicht hatte.

Damit ein Kind z.B. keine Drogen nimmt, und sich damit schadet, also etwas negatives tut, muss es nicht vorher genau das getan haben oder irgendjemand anderes. Man kann sowas auch durch Logik und Wissen lernen. Und Logik und Wissen existiert ja bekanntlich nicht weil irgendwas böses passiert ist.

Hoffe du verstehst meinen Punkt.

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@g35200

Meine Frage hätte eig. lauten sollen: Also wird es niemals Frieden für alle geben weil Gutes ja nur durch das Auftreten von Bösen (nicht die mögliche Existenz) existieren kann?

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@g35200

Ich verstehe Deinen Standpunkt genau :-)

Denkst du, das Positives nur dadurch entstehen kann, wenn diese „bösen Dinge“ auch tatsächlich auftreten?

Ja, denn erst wenn das Böse erfahren wird, wird das Gute zu etwas Erstrebenswertem. Alle Gegensätzlichkeiten sind ja sowieso nur über das Gegenteil überhaupt denkbar. Mann - Frau, Hoch - Tief, Heiß - Kalt, Tod und Geburt, usw.usw. Sie hängen untrennbar zusammen.

Denkst du, das tatsächliche Auftreten des Bösen ist essenziell, damit das Gute entsteht?

Ja, das ist so.

Damit würde man ja teils das Auftreten der ganzen Kriege, all das Leid etc. rechtfertigen und könnte ja meinen, dass es gut ist, dass es passiert ist.

Du hast Recht, man könnte das denken, wenn es da nicht die Verantwortung für das Leben gäbe, also für sich selbst und für andere bzw. anderes.

Ich zitierte ja Albert Schweitzer. Du hast den Satz wohl gelesen, bist aber noch nicht so richtig in die Tiefe gedrungen in seiner Bedeutung. Das ist durchaus verständlich. Dieser Satz hat aber eine sehr große Tiefe wenn man ehrlich seine Folgen weiterdenkt. Die Verantwortung entspringt aus der Erfahrung was böse ist und was gut.

Dieser Verantwortung kann sich niemand entledigen, die bleibt.

Versucht es der Mensch trotzdem, dann kann er auch böse sein, böse durch Verantwortungslosigkeit, besonders wenn andere massiv darunter leiden müssen und zu Schaden kommen.

Es würde heißen, dass wir immer leiden müssen, um glücklich zu sein/Frieden zu erlangen/das positive zu sehen.

Das heißt es nicht, denn jeder kann etwas Gutes tun und damit dem Bösen die Substanz entziehen und er tut es, weil er das Böse kennt oder erfahren hat. Jeder erfährt das, in abgemilderter oder aber auch in brutaler Form. Es lebt sich aber einfach besser und mit weniger Leiden mit dem was gut ist! Und aus der Erfahrung des Zusammenhangs der Gegensätzlichkeiten ist der Mensch gezwungen sich für oder gegen etwas zu entscheiden.

Das Leben selbst ist aber Gut und Böse zusammen, alle Gegensätzlichkeiten und eine Welt ohne Leiden ist nur ein unerfüllbarer Wunschtraum. Und das eben aus den bis hier beschriebenen Zusammenhängen.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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@vonGizycki
Ja, denn erst wenn das Böse erfahren wird, wird das Gute zu etwas Erstrebenswertem. Alle Gegensätzlichkeiten sind ja sowieso nur über das Gegenteil überhaupt denkbar. Mann - Frau, Hoch - Tief, Heiß - Kalt, Tod und Geburt, usw.usw. Sie hängen untrennbar zusammen.

Äh, den Punkt hast du nicht verstanden. Mann - Frau, Hoch - Tief etc. ich spreche nicht die Existenz der Gegensätze ab, die teils essenziell sind, damit das andere existieren kann, wie die Gegensätze bei Gut und böse. Ich widerspreche aber der Aussage, dass das wortwörtliche Auftreten essenziell für die Existenz der Gegenseite ist. Wir müssen die Dinge eben nicht selbst erleben um zu verstehen, dass sie Böse oder schlecht sind. Die meisten negativen Dinge die von Menschen begannen werden passieren aufgrund mangelndem Wissen oder nicht? Wie z.B. das Bewusstsein, dass die eine Sache schlecht ist. Dieses Bewusstsein muss aber nicht immer nur dann entstehen, wenn die Person das Negative ausübt oder eine andere Person sie ausübt sondern kann auch durchs simple Verstehen, Empathie etc. entstehen, was man lernen kann.

Darauf bis du ja nicht eingegangen, wie z.B. auf diese Aussagen.

Im Alltag ist das aber nun mal nicht der Fall. Böses muss nicht auftreten/existieren, damit wir es als solches erkennen. Darum ging es mir. Kriege, Morde, Sklavenhandel etc. existierten ja nicht, damit man daraus lernen kann und somit positives entsteht, sondern weil man das Wissen und Bewusstsein zum Guten teils nicht hatte. 
Damit ein Kind z.B. keine Drogen nimmt, und sich damit schadet, also etwas negatives tut, muss es nicht vorher genau das getan haben oder irgendjemand anderes. Man kann sowas auch durch Logik und Wissen lernen. Und Logik und Wissen existiert ja bekanntlich nicht weil irgendwas böses passiert ist.
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@g35200

Damit ein Mensch versteht, das Morden schlecht ist, muss er oder eine andere Person es ja nicht selbst tun.

Die meisten Personen erkennen logischerweise dass sie eine schlechte Tat begannen haben erst, nachdem sie sie gemacht haben. Sie haben dann verstanden, dass es falsch ist und das Bewusstsein dafür entwickelt. dieses konnte aber auch ohne die eig. Tat entwickelt werden. Der Mensch ist nun mal dazu in der Lage, Dinge zu lernen und vorauszusehen.

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@g35200

Ich widerspreche aber der Aussage, dass das wortwörtliche Auftreten essenziell für die Existenz der Gegenseite ist.

Und doch ist es so. Was wäre gabe es nur eine Seite? Dann gäbe es weder das Eine noch das andere. Die Gegensätze sind ja erfahrbar. Genauso ist es mit Gut und Böse. Gäbe es das Gute nicht, gäbe es auch nicht das Böse und wenn es nichts Böses gibt, dann kann auch das Gute nicht existieren. Dann aber würde weder das eine noch das andere existieren, dann gäbe es nichts.

Im Alltag ist das aber nun mal nicht der Fall. Böses muss nicht auftreten/existieren, damit wir es als solches erkennen.

Doch! Du musst es ja nicht unbedingt selbst erlebt aber zumindest doch davon gehört haben und außerdem gibt es ja immer im Leben sowas, das einen unschuldig leiden bzw traurig werden lässt oder eben auch etwas was einen sehr freut. So ist das Leben!

Darum ging es mir. Kriege, Morde, Sklavenhandel etc. existierten ja nicht, damit man daraus lernen kann und somit positives entsteht, sondern weil man das Wissen und Bewusstsein zum Guten teils nicht hatte. 

Du hast schon recht, aber das sind nur bestimmte Erscheinungsformen des Prinzips, das Gegensätzliches nur als zu erlebender Zusammenhang erfahrbar ist. Das eine ist das Prinzip und das andere ist seine Wirkung, nicht umgekehrt. Eine Wirkung kann sich nur aus einer Ursache, die hier das Prinzip des Zusammenhangs von Gegensätzen ist, ergeben. Gut und Böse im Menschen ist davon nicht ausgenommen.

"...sondern kann auch durchs simple Verstehen, Empathie etc. entstehen, was man lernen kann.

Das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn Verstehen und Empathie ensteht nur dadurch, das man selbst die Erfahrung, hier in der Diskussion von Gut und Böse, gemacht hat. Verstehen und Empathie hängen ja vom Sichhineinversetzenkönnen ab, in das Leiden wie in die Freude. Anders ist dies nicht möglich!

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