Wann fragen die Eltern, wer beim Kind Pate werden möchte?

Hast du nun zugesagt oder noch nicht?

Ich habe die Frage damals offen gelassen.

8 Antworten

Mehrer Möglichkeiten:

  • sie dachten, Du willst es werden - somit warten sie bis zur Geburt um die wieder zu kontaktieren
  • sie dachten, Du willst nicht - sie haben sich einen anderen Paten gesucht und gefunden
  • sie dachten, wir lassen der Person Zeit für einen Entscheid. Kommen vor der Geburt wieder auf die Frage zurück.

Selbst die Patenschaft anbieten ist aufdringlich, sie müssten da auf dich zu kommen. Wahrscheinlich fragen sie nach der Geburt weil sie jetzt noch andere Dinge im Kopf haben und spätestens wenn die Vorbereitungen für die Taufe laufen.

Warum sollte man jetzt schon festlegen, wer Pate wird? Ich finde es sinnvoll erstmal zu schauen wer die Familie unterstützt und wer sich wie einbringt, wenn das Kind da ist.

Wenn seitdem kein Wort mehr darüer fiel, dann kann es sein das sie es sich anders überlegt haben - aber nun nicht wissen wie sie das vermitteln sollen. Möglicherweise ist für sie der Gedanke komisch zu sagen "Hör mal, unsere Pläne haben sich geändert - wir möchten lieber XYZ als Taufpaten".

Auch wenn das wenigstens deutlich und ehrlich wäre.

Anderer Gedankenansatz: So eine Schwangerschaft ist manchmal echt nicht ohne. Vor allem wenn man das zum ersten Mal alles erlebt. Da ist der Gedanke über spätere Taufe/ kontinuierliche Kommunikation über potentielle Taufpaten eher hintenan gestellt.

Frag sie doch einfach. Nötigenfalls unter dem Vorwand "Ihr habt doch mal was von Patenschaft für euer Kind erwähnt vor längerer Zeit.... Wie siehts aus? Ich würd als Taufpate eurem Baby dann gerne etwas personalisiertes schenken, doch da es Zeit braucht es herzustellen/ geliefert zu bekommen (je nachdem ob man einen Auftrag rausgibt oder es selbst herstellt) müsst ich schon jetzt anfangen mich darum zu kümmern".

Dann wären sie am Zug und hätten die Möglichkeit dir mitzuteilen wie sie es sehen. Ob sie dich noch als Taufpate möchten, ob die ganze Tauf-Geschichte überhaupt noch Thema ist

ich denke, die Antwort steht und fällt mit deiner Reaktion auf die vorgetragene Vorstellung, du könntest die Patenschaft übernehmen.

Wenn es dem ungeborenen Kind gut geht, dann kannst du das auch durchaus mal ansprechen. Ansonsten würde ich eher warten bis das Kind auf der Welt ist und dann sehr positiv mit Kind und Eltern umgehen. Es ist gut möglich dass die bei mehreren "vorgetestet" haben.

In meinem Bekanntenkreis war ich auch mal angefragt, habe aber ein anderes Gesangbuch als die Eltern. Das Kind ist jetzt schon im Gymnasium und immer noch nicht getauft, weil die Kirche mindestens einen Paten mit gleicher Konfession verlangt, der den Eltern aber nicht zur Verfügung steht bzw. nur wenige in der Verwandtschaft überhaupt getauft bzw. Kirchenmitglieder sind. Evtl. haben die Eltern auch bei dir solche Probleme.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – 5 eigene Kinder

Nein! Das käme wohl nicht sehr gut an, wenn du jetzt daherkommst und dich "anbietest" (anbiederst). Welches Bild soll das vermitteln? Dass du danach lechzt, Pate zu werden/zu sein?

Wenn es den Eltern wichtig ist, dann kommen sie auf dich zu...und die Zeit solltest du ihnen geben. Der Pate ist nun einmal während einer Schwangerschaft nicht das Wichtigste, ganz im Gegenteil. Und der Pate sollte an sich auch wirklich gut ausgesucht werden.

Lass' ihnen die Zeit. Wenn es ihnen dann wichtig ist, dass du Pate wirst, kommen sie schon früh genug auf dich zu.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – lesbisch & verheiratet