Mein bester Freund, schlug mich und meine lesbische beste Freundin wieder krankenhausreif, denkt ihr das Menschen wie er sich ändern?

Mein bester Freund, und ich m35 waren in der Männer Sauna, und meine lesbische beste Freundin, und ihre Freundin, waren in der Frauen Sauna.

Als wir fertig waren, trafen wir uns alle vor dem Schwimmbad.

Wir wollten noch schön essen gehen, aber wir hatten alle fast kein Geld mehr, weil wir das Geld für die Sauna ausgaben.

Deswegen diskutierten wir, und es wurde immer schlimmer, dann schlug mir mein bester Freund so auf den Kopf, dass mir schwindelig wurde, und ich benommen war, und Kopfweh bekam, und meine lesbische beste Freundin wollte dazwischen, und er packte sie fest am Arm, und schleuderte sie zu Boden, das sie blutete.

Daraufhin mussten wir ins Krankenhaus, ich wegen Verdacht auf Gehirnerschütterung, und sie, weil sie Prellungen am Arm hatte, und eine große Platzwunde am Kopf.

Uns geht es soweit wieder gut.

Der Arzt riet uns zur Anzeige, aber mein bester Freund meldete sich, und sagte, dass es ihm mega Leid tut, heulte sogar und bat um Vergebung.

Wir mögen ihn einfach so sehr, und haben die Hoffnung das er sich ändert, und wir wollen ihm helfen.

Deswegen sind meine lesbische beste Freundin und ich zum Entschluss gekommen, dass wir ihn nicht anzeigen werden.

Ich weiß dass sollten wir, aber er ist doch unser Freund, Freunde halten zusammen, in guten wie in schlechten Zeiten.

Denkt ihr, dass er sich ändert? Er sagt es immer, dass er Hilfe braucht, und wir sind so gut es geht für ihn da, wir haben Hoffnung, dass er sich ändert. Wird er dass wirklich?

Wir wollen ihn nicht aufgeben.

Er ist ja nur so, wenn er viel getrunken hat, oder ihm was nicht passt, sonst ist er so ein lieber Mensch.

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Das ist doch nicht das erste Mal passiert....

Ein "Freund" macht so etwas nicht. Auch nicht, wenn er betrunken, auf Drogen usw. ist. Gerade, wenn er betrunken ist, zeigen sich oft die wahren Gefühle.

Gewalt gegenüber den Menschen, die man (angeblich) sehr mag oder liebt, zeigt sehr sehr deutlich, diese Person wirklich zu euch steht. Gerade, wenn durch Alkohol die Hemmschwelle im Bezug auf Kommunikation und Gewalt gefallen ist.

Und ihr wollt ihn auch noch schützen. Schützen, dass er eben schön weitermachen kann, wenn er betrunken ist. Er wird nicht das letzte Mal betrunken sein und ihr werdet sicher auch nicht das letzte Mal mit ihm zusammensein, während er betrunken ist.

Würdest du auch einer Frau, die von ihrem Mann zusammengeprügelt, in der Notaufnahme auch sagen, dass sie nichts machen soll? Er hat sie zwar schon 25 Mal zusammengeschlagen, aber er hat doch immer wieder gesagt, dass er sich ändern wird...

Ihr schützt einen Gewalttäter und setzt euch selbst einer Gefahr aus, die ihr gar nicht erahnen könnt. Es gibt genügend Fälle, bei denen ein Schlag ausgereicht hat, um jemanden ins Koma zu schicken oder in den Tod.

Wenn ihr NICHTS tut, dann wird es irgendwann soweit kommen, dass er jemanden so schwer verletzt...vermutlich sogar einen von euch, dass entweder jemand im OP landet, im Koma oder stirbt, wenn er euch jetzt schon krankenhausreif prügelt.

Es ist wirklich traurig, wie viele Gewalt anscheinend so normal und harmlos finden, sie mit Alkoholgenuss (besoffen sein) legitimieren und relativieren. Erschreckend.

Ihr gebt ihm gerade einen Freibrief munter weiterzumachen. Und ihr begebt euch in ein Risiko, das euch das Leben kosten kann.

Er ist KEIN Freund...ein FREUND schlägt nicht Menschen, die er mag, die er Freunde nennt, egal in welchem Zustand er ist.

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Sehr vernünftig.

Mit Essen spielt man nicht. Zudem ist es absolut ungesund, Essen in sich reinzuschlingen und dann auch noch soviel, wie möglich (also zuviel).

Es ist eklig, unvernünftig, nicht gerade intelligent und auch nicht gut für die Gesundheit.

Und danach? Erstmal alle übergeben? Wie im alten Rom? Oder weil Bauchschmerzen jammern?

Sorry, kein Verständnis.

Man kann sich auch anders vergnügen, als mit Nahrungsmitteln zu spielen.

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Wir waren beide in der Jugendarbeit aktiv. Während einer Jugendfreizeit haben wir beide Workshops angeboten und wenn wir Workshopleiter mal Pause gemacht haben, haben wir uns eben bei anderen so umgesehen.

So haben wir uns kennengelernt, sind ins Gespräch gekommen, waren uns sympathisch, haben Gemeinsamkeiten festgestellt, auch dass wir im gleichen Viertel wohnen...wir sind am gleichen Abend noch essen gegangen und eigentlich seit diesem Abend zusammen.

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Andere Antwort

Kommt auf die Situation und den Standpunkt an.
Für mich sehe ich es eher als nicht schwierig an, andere empfinden es als "unmöglich"/kompliziert und würden sich das nicht "antun" wollen, weil ich meine Frau pflege.

Aber natürlich gibt es ab und an komplizierte oder kräftezehrende Situationen, bspw. wenn es meiner Frau wieder schlechter geht.

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Ja, wurde ich. Und natürlich war es furchtbar.
Das ging bei meinen Eltern schon los, später in der Schule aufgrund meines Aussehens (langer schlanker Hals, große Augen), später mein Frauengeschmack...

Fand es immer schade und ich habe es nicht verstanden. Zwar hat man sich mit Gewalt zurückgehalten, aber die Beleidigungen/Aggressionen haben durchaus Wunden geschlagen.

Das hat sich erst geändert, als ich aus meiner Heimat weggegangen bin. Hier in Berlin kratzt das keinen Menschen...

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nein

Dazu hätten sie gar nicht die Gelegenheit gehabt, ich bin ohne sie aufgewachsen.

Meine Eltern haben mich (bin die Erstgeborene) früh genug zu meinen Großeltern abgeschoben, weil ich für sie das falsche Geschlecht hatte.
Daher habe ich meine jüngeren Geschwister nur selten gesehen.

Meine Eltern haben mir ein Trauma mitgegeben, aber meine Geschwister nicht.
Eher habe ich Mitleid mit meinen Geschwistern, dass ihre Traumata durch unsere Eltern wesentlich größer sein dürften.

Mit den meisten (wir sind 11) habe ich keinen Kontakt. Nur zu Dreien, die genauso unseren Eltern genauso verhasst sind, wie ich.

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Nein, ich befürworte als Corona-Geimpfter diese Aussage nicht

Dem hätte man dann auch anders Ausdruck geben können, eben so, wie man es empfunden hätte, hätte es der Wahrheit entsprochen.

Aber es waren und sind ja bis heute eher beleidigende, abwertende und hetzerische Aussagen, die man Geimpften an den Kopf wirft. Und nicht nur das. Man erinnere sich an diejenigen, die handgreiflich gegen Maskenträger wurden und versucht haben, ihnen diese vom Gesicht zu reissen. Das ist sicher kein Ausdruck von "Angst" um die Person, sondern schlicht Gewalt und Hass gegenüber einer Maßnahme, die man selbst nicht mitmachen möchte und man der Meinung ist, wenn man es selbst als unnötig empfindet, müssten das alle anderen auch.

Und wie @Stadewaeldchen schon schrieb...die heutigen Aussagen dieser Art sollten wohl eher ihren Hass der damaligen Zeit etwas relativieren und die Trauer darüber, dass eben nicht das eingetreten ist, was ein Herr Dr. Goldwell äh...Herr Klein, ein Herr Wendler usw. vorausgesagt haben. Dass wir immer noch leben und das größtenteils auch recht gut, anstatt unter der Erde zu liegen und uns von Würmern annagen zu lassen.
Wann wären wir alle gestorben? Im September 2020?

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Damit solltest du zum Arzt gehen, denn Depressionen haben nicht alle die gleiche Ursache. Meine sind von Traumata, zum Beispiel Frau Meier hat eine Mangelerscheinung und Herr Huber leidet seit Jahren unter dem Gefühl nicht mehr gebraucht zu werden.

Es gibt Tabletten, die gerne verschrieben werden, wenn die Ärzte keinen Bock haben, sich näher mit der Person auseinanderzusetzen. Aber normalerweise checkt man erst einmal die Ursache der Depression, sprich: man muss zu einem Spezialisten gehen.
Und derjenige verschreibt dann ein Medikament, das eben zu dieser Depression passt, wenn es überhaupt notwendig ist.

Anscheinend ist das bei dir aber auch keine medizinische/ärztliche Diagnose, sonst hättest du ja schon Therapieansätze und/oder Medikamente.

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Da sind einige "Prioritäten" oder eben Dinge, die wichtig sind.

In erster Linie sehe ich aber Liebe, Liebe zueinander. Dann kommt, zumindest in meiner Ehe, die Verantwortung für meine Frau. Sie ist zwar erwachsen und mündig, aber eben pflegebedürftig und kommt alleine nicht mehr zurecht. Aber ich denke, wenn man jemanden liebt und sich verantwortlich fühlt, dann empfindet man auch automatisch Empathie für diese Person. Für mich ist es auch wichtig, den Partner "sein zu lassen", also ihn nicht verändern zu wollen, sondern ihn ganzheitlich annehmen.

Eine gewisse Kameradschaft gehört auch dazu, also auch die Loyalität dazu, dass man zueinander steht.

Gemeinsame Interessen joa...es ist schön, wenn man mit dem Partner gemeinsame Dinge unternehmen kann. Gehört für mich aber nicht zu den oberen Prios.

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Was ist in der Liebe schon normal. Jedoch kann ich es nachvollziehen. Ich fand immer Frauen attraktiv, die (teilweise sehr viel) älter waren, als ich und auch meine jetzige Frau ist knapp 17 Jahre älter. Das kann eben halt passieren.

Also dahingehend...wo die Liebe hinfällt. Du bist volljährig, kannst also hier tun und lassen, was du willst.

Aber...die Dame ist hetero, verheiratet und hat einen Sohn. Daher würde ich, an deiner Stelle hier wirklich Distanz halten. Auch wenn sie bisexuell und dir "gewogen" wäre. Sie ist verheiratet und hat ein Kind, vermutlich sogar älter, als du.
Allerdings sind das meine "Moralvorstellungen", dass Verheiratete sowieso für mich immer tabu wären.

An sich kannst du doch aber einfach auch das Gefühl geniessen, für jemanden zu schwärmen, jemanden gerne anzusehen, ohne, dass eben eine Beziehung daraus entsteht. Dagegen spricht doch nichts. Du weißt ja an sich von vornherein, dass sie "unerreichbar" ist.
Aber das Gefühl für jemanden zu schwärmen kann toll sein.

Irgendwann findet sich dann eben die richtige Frau für diesen Moment und deinen Weg im Leben; eben die Ergänzung deines Glücks.

Es ist ja auch ganz normal, sich mal in jemanden zu vergucken, der eben unerreichbar ist und bleibt.

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Die Frage dürfte eher sein, was man daraus macht. Man kann von jedem Studienberuf sagen "Och, wo liegen denn die Perspektiven?"

Klar, Lehramt geht eigentlich immer. Bin ja selbst Lehrerin und Dozentin mit zwei Studiengängen, die auch eher als "Also wieso ausgerechnet das? Das hat doch keine Zukunft!" deklariert wurden.

Und gerade Geschichtsunterricht - welche Möglichkeiten du hättest, den Kindern Wissen zu vermitteln, wenn es eben nicht stur nach Lehrplan und Frontalunterricht geschieht.

Im Endeffekt, wenn du nicht ins Lehramt gehen möchtest. Du könntest ja noch ein zweites Studienfach dazu nehmen, das sich eben an Geschichte anlehnt, bzw. sich gut damit ergänzt, zum Beispiel klassische Archäologie oder du spezialisierst dich auf eine Kultur/Gegend, wie Ägyptologie oder griechische Philologie, genauso gibt es Kunstgeschichte, Musikgeschichte, Religionsgeschichte...eigentlich fast endlos, was man mit Geschichte im klassischen Sinne alles verbinden kann.

Viele die sich dann spezialisieren, gehen mit auf Ausgrabungen, schreiben Fachberichte (ihrer Reisen oder Studienobjekte), erstellen Gutachten und so weiter. Das kann wirklich sehr spannend sein.

Gerade wenn man an einem solchen Fachbereich, wie Geschichte, wirklich Spaß hat, dann kann man seinen beruflich erfolgreichen Weg auch finden.

Der muss ja nicht zwingend mit Reichtum und Prominenz zu tun haben, sondern eben die Seele befriedigen und finanziell ein gutes Leben ermöglichen.

Ich wollte auch an sich nicht Lehrerin werden...aber jetzt...gerade bei Kunst macht es soviel Spaß, weil man die Kinder aus diesem Alltagsunterricht so herausholen kann damit (und man kann ihnen soviel Mist beibringen, mit dem sie ihre Eltern in den Wahnsinn treiben können).
Mit Geschichte geht das auch :)

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Na, wenn du die Enttäuschung schon gezeigt hast, hast du es ihm ja schon etwas verdorben.

Sorry, ich verstehe es nicht so recht. Ihr seid nicht im gleichen Team, dabei ist es egal, ob ihr viel Zeit auch auf Arbeit miteinander verbringt und du dich seinem Team fast zugehöriger empfindest. Aber du gehört nicht zu diesem Team und möglicherweise empfindet das Team um deinen Freund das eben auch nicht so, wie du.

Es ist eine Teamangelegenheit.

Mir scheint aktuell es so zu sein, als wärst du eher darüber enttäuscht, dass du diesen Personen nicht so wichtig bist, wie du es gedacht und erwartet hast. Dass man deine "Stellung" und die Zeit, de du im anderen Team verbringst (in das Team investierst durch deinen Freund), nicht genug wertschätzt; dass man es nicht ernst genug nimmt, dass DU die Freundin von IHREM Kollegen bist.

Und nein, eine Hochzeit muss kein Pärchenevent sein. Das einzige Paar, das an diesem Tag wirklich etwas zählt, ist das Hochzeitspaar.

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Mag ich

Ja, sehr sogar. Aber gibt es für mich nur selten; ist halt Nährbier und ich trink schon genug Zuckerhaltiges.

Für meine Frau habe ich es aber immer daheim. Sie isst nicht mehr soviel und da kommt das Zeug gerade recht.

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Nein, hab ich nicht sowas

Nein, sowas kenne ich gar nicht. Aber meine Frau und ich waren schon immer sehr eng. Zwar tagsüber unabhängig, aber abends, nachts und morgens ohne sie? Never.

Und jetzt, seit sie Pflege benötigt, ist es noch enger geworden.

Es gab in den 25 Jahren bisher keinen einzigen Tag, an dem ich meine Frau nicht hätte sehen wollen oder sie mich genervt hätte usw. Aber sie steht in meinem Leben auch über allem.

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Nö, sollte es?

Jeder zieht an, was ihm gefällt (im besten Fall).
Oder ist man immer noch der Überzeugung, lesbische Frauen würden eher maskulin-wirkende Kleidung wählen, homosexuelle Männer eher Klamotten, die sie femininer wirken lassen oder die hübschen Ledersachen?

Ich trage Röcke, Kleider, Blusen, Hotpants, Netzstrümpfe usw., was mir halt taugt. Das würde ich auch tragen, wäre ich hetero, weil es mir einfach sehr gefällt (und mir steht).

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