Vorwiderstand von LED in Parallelschaltung?

 - (Computer, Technik, Technologie)

6 Antworten

das liegt einfach daran, dass über den 100 Ohm Widerstand zu viel strom abfließt.

der 100 Ohm widerstand zieht die spannung hinter dem 480 Ohm Widerstand einfach zu weit runter.

das ist ein phänomen, das du auch im alltag beobachten kannst, wenn du z.B. in der Küche einen Wasserkocher oder so einschaltest, dass das licht minimal dunkler wird.

lg, Anna

Was verspricht du dir von der Nutzung des R2 ? Damit baust du einen (belasteten) Spannungsteiler, der die Spannung an der Diode verringert, sodas diese nicht mehr zum Betrieb der LED, reicht...

Wie soll das gehen? Klar leuchtet die LED nicht: Die Ersatzquelle ist

8V*100/(100+480) = 1,46V

mit einem Ri=480 Ohm || 100 Ohm = 82 Ohm

Mit 1,46V wirst du eine 3V LED nicht zum Leuchten bringen...

Abgesehen davon ist es für mich sinnlos, was du da machst, aber das musst du selbst wissen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ausbildung Elektronik/Nachrichtentechnik, Schaltungstechnik

Heute verwendet man bei LEDs Konstantstromquellen. Hier eine Beispielschaltung einer einstellbaren Variante:

Damit wird auch die LED vor Spannungsschwankungen geschützt.

 - (Computer, Technik, Technologie)

Du meinst aber eher einen 10 Ohm für P1, nicht 10kOhm.

FAN5640 wäre ein integrierter Treiber, der mit weniger Bauteilen auskommt.

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@michiwien22

Genau 10kOhm. Dann kann man daran auch sogenannte Low Current LEDs betreiben.

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@michiwien22

Der LED Strom fließt ja über T1 und T2... Und nicht direkt durch das Poti...

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@deruser1973

>Der LED Strom fließt ja über T1 und T2... Und nicht direkt durch das Poti...

Nein, der meiste Strom fließt über den Widerstand.

So ist ja das Prinzip der Schaltung:

Der Strom durch R2(+Poti...) erzeugt einen Spannungsabfall I*R2. Wenn die Schwellspannung von T2 erreicht ist (ca 0,6V) macht T2 auf und leitet Basisstrom von T1 nach Masse um, sodass der Strom durch T1 sich beim Wert

I = 0.6V/R2

einpendelt.

Bei

  • R=10 Ohm haben wir daher einen Konstantstrom von 60mA
  • R=100 Ohm haben wir daher einen Konstantstrom von 6mA
  • R=1k Ohm haben wir daher einen Konstantstrom von 0.6mA
  • R= 10 kOhm haben wir daher einen Konstantstrom von 0.06mA

Die Schaltung funktioniert natürlich, nur halte ich 10k für übertrieben groß, außer man will wirklich Ströme um 0.1mA einstellen können. 1mA bekommt man mit 500 Ohm, und da ist ein 10k Widerstand ziemlich "am Ende".

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R2 ist unnütz. Was hast du denn für ein Schaltzeichen für Widerstände. Die nutzt man in Amiland.

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